IRRLICHTER: Turgay Yazar & die Armee “Gottes” (Siegfried Schad)

(Quelle: Siegfried Schad www.der-ruf.info)


Ein ehemaliger Weggefährte von und Irrlicht wie Denis Baron (siehe Artikel) treibt dieser Tage sein Unwesen und verunsichert nicht wenige, aber zumeist sehr ungefestigte Christen, gemeint ist Turgay Yazar (siehe facebook-Profil). Ich möchte mich nicht mit den zahllosen Vorwürfen die im Netz gegen Yazar kuriseren befassen, da ich diese im einzelnen nicht überprüfen kann (und auch nicht will), möge sich jeder selber ein Bild machen (siehe YouTube-Resultate HIER) was da so alles “anbrennt”.  Mit 2 Dingen möchte ich mich jedoch befassen die diesen “Prediger” angehen:

1.) Die Leugnung der Göttlichkeit Jesu

nachzulesen aus Original-posts:

13631476_10201989024164994_7091197579842969086_n

13876365_10201989023964989_1119793333322482039_n

Joh 1,1 Im Anfang war das Wort1, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. 2 Dieses war im Anfang bei Gott. 3 Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist.2 4 In ihm war das Leben3, und das Leben war das Licht der Menschen. 5 Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht begriffen.
14 Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

1. Joh 2 22 Wer ist der Lügner, wenn nicht der, welcher leugnet, daß Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet. 23 Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht. Wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater.

Turgay Yazar

2. Handauflegungen mit dämonischer Wirkung

Die nachfolgende Schilderung einer lieben Schwester, die mir bekannt ist und eine Brüdergemeinde besucht, kann ich als früherer Pfingstler bzw. Charismatiker bei diesen Handauflegungen die in der Charismatik üblich sind, sogar in ihren Auswirkungen bezeugen: Diese Handauflegungen können unerklärbare plötzliche Schmerzen auslösen, sie können zu euphorischen Zuständen führen, zu Benommenheit, auch zu sehr unreinen Gedanken die plötzlich aufkommen, zu dämonischen Erscheinungen u.v.m. – es sind nicht selten dämonische Mächte die bei dieser unbiblischen Praxis der Handauflegung zum Zuge kommen.

Schwester M**** schilderte mir:

“Ich möchte hier von einem Erlebnis berichten, dass ich auf einer Veranstaltung von Turgay Yazar hatte, die meine Freunde und ich der Gemeinde in Mannheim besucht hatten. Obwohl ich schon so viel über diese charismatischen Gemeinden in Erfahrung gebracht hatte und gewarnt war, konnte dieser Typ seine Hände an mich legen.
Als es so langsam dem Ende zuging, sagte er, Jeder, der noch nicht Jesus angenommen hätte, sollte nach vorne kommen, was sehr Viele taten. Dann ging es zum Gebet. Viele gingen nach vorne – mir war von vornherein klar, dass ich mir keine
Hände beim Gebet auflegen lassen würde. Ich habe dann mit geschlossen Augen gebetet plötzlich spürte ich, einen richtigen Windhauch an meinem rechten Arm, ich öffnete die Augen, da war nichts; doch irgendwie habe ich, obwohl ich nichts
sah, diesen Hauch mit meinen Augen verfolgt, der, wie mir schien, vorne wo dieser Turgay war, endete. Kurz darauf hat er (Turgay) eine Handbewegung in meine Richtung gemacht und gedeutet, dass ich zu ihm kommen sollte. Ich habe dies ignoriert, aber er tat das ein 2. Mal und ich liess ihn durch ein Kopfschütteln wissen, dass ich es nicht möchte. Er stand dann einfach vor mir, nahm meine Hand und fragte mich, ob ich schon Jesus angenommen habe und wie lange schon. Ich antwortete: Ja, seit 2 Jahren.
Er fragt ob ich ein Gebetsanliegen hätte, was ich verneinte. Er sagte nur: „Schließe deine Augen“ (ich war einfach nicht in der Lage, weg zu gehen) was ich auch tat.
Er fing dann wohl an zu beten, ich habe dies nicht mitbekommen, mit seiner Hand auf mir. Ich spürte, wie ein Kribbeln von der Stirn in meine Füße und von den Füßen zu meinem Mund (ich schmeckte so etwas wie Rauch) in meine Nase kroch (ich konnte es riechen, sehr starker, beißender Geruch) und wieder das Kribbeln in der Stirn. Ich öffnete meine Augen und sah in seine Augen, da war nur ein Wort und das war: „Satan“…. Mir ging es 4 Tage lang sehr schlecht. Mein Herz fühlte sich wie offen an, ich war weinerlich und wurde montags sogar krank. Meine Frage ist, warum ich als Einzige von ihm gerufen wurde und habe ich Satan wirklich gesehen, geschmeckt, gerochen?
Ich habe sehr viel gebetet und Gott um Verzeihung gebeten, und ich muss sagen, danach ging es mir besser.”

Nachbemerkung: Mir sind 2 Dinge hierbei wichtig …

1.) ungefestigte Christen vor dieser Verführung zu warnen.

2.) es geht mir nicht darum Turgay Yazar zu verurteilen, im Gegenteil, ich wünsche ihm, daß er die Gande Gottes so erfährt wie ich diese erfahren habe und aus der Verblendung dieser falschen charismatischen Lehren umkehren darf. Bitte betet für ihn!


AUFRUF-verlasst


avatarklein

Siegfried Schad © alle Rechte an diesem Artikel vorbehalten.

facebookDer Ruf an die Gemeinde Christi youtube S. Schad

Bitte besuchen Sie auch unseren Internetauftritt mit den Schwerpunkten Dominionismus / Gesellschaftstransformation, Ökumene und NWO / Neue Weltordnung und Eschatologie,         www.out-of-the-blue.world – die Einleitung & These zu diesem Blog bitte HIER lesen.


TERROR, KRIEGE, KATASTROPHEN! Warum lässt Gott so viel LEID in der Welt zu? (Dr. Lothar Gassmann)

(Quelle: Dr. Lothar Gassmann YouTube-Channel  https://www.youtube.com/user/LotharGassmann)


Veröffentlicht am 25.07.2016

Wenn Sie die Nachrichten verfolgen, dann sehen Sie, wie viele Arten von Leiden es heute gibt. Wir lesen und hören von Terror, Kriegen und ihren Opfern. Da ist die Rede von Morden und Raubüberfällen. Krankheiten, Trennungen, Arbeitslosigkeit treten auf … Woher kommt das Leid? Gibt es eine Erklärung des Leidens? Wie können wir mit Leid umgehen? Wie kann Leid überwunden werden? Darauf versuche ich in diesem Vortrag mit Gottes Hilfe zu antworten.

Dr. Lothar Gassmann: TERROR, KRIEGE, KATASTROPHEN! Warum lässt Gott so viel LEID in der Welt zu?


AUFRUF-verlasst


avatarklein

Eingestellt von Siegfried Schad © Dr. Lothar Gassmann alle Rechte an diesem Artikel vorbehalten.

facebookDer Ruf an die Gemeinde Christi youtube S. Schad

Bitte besuchen Sie auch unseren Internetauftritt mit den Schwerpunkten Dominionismus / Gesellschaftstransformation, Ökumene und NWO / Neue Weltordnung und Eschatologie,         www.out-of-the-blue.world – die Einleitung & These zu diesem Blog bitte HIER lesen.


***in eigener Sache: Beitrag Nr. 777 / Dank / SCHWARZES BRETT / politische Situation / ootb / Unterstützung / persönliche Pläne [newsletter exklusiv]

Beitrag Nr. 777

Liebe Leser,

meine Datenbank sagt, daß dies jetzt der 777. Beitrag ist auf DER RUF. Trotz meiner 5-monatigen Pause 2015 haben sich die Besucherzahlen gegenüber 2014 um 15 % erhöht auf heute täglich über 600 Zugriffe. Die Zahl der newsletter-Abonnenten ist seit 2014 um mehr als 100% gestiegen und beträgt heute 321 newsletter-Abonnenten …

Dank

… Grund für mich Euch meinen herzlichsten Dank auszusprechen für Eure treue Leserschaft!

SCHWARZES BRETT

auf Anfrage von dem lieben Bruder Lothar Gassmann, an Wolfgang Lindemeyer und mich, eine Liste mit (tatsächlich!) bibeltreuen Gemeinden zu erstellen, kamen wir auf das folgende Konzept: Wir fragten mehrere bibeltreue Lehrer an welche Gemeinden sie aus ihrer persönlichen Beurteilung heraus empfehlen möchten und sind schon sehr gespannt auf das Ergebnis, das in einer Excel-Liste auf die jeder der eingeladenen Brüder Zugriff hat eingetragen wird. Der liebe Bruder Wolfgang Lindemeyer (www.haus-gemeinde.de) müht sich schon seit Tagen ab und pflegt die Korrespondenz mit den Brüdern – herzlichen Dank, lieber Wolfgang! Ein Zwischenergebnis dieser begonnenen Liste die immer weiter aktualisiert werden soll, wird alsbald auf dem SCHWARZEN BRETT veröffentlicht.

politische Situation

selbst der Politikverdrossenste wird heute schwer umhin kommen, das bestürzende Geschehen national und international, zu registrieren. Vielleicht denkt jetzt mancher, daß ich übertreibe … mir kommt es vor, wie bei dem Aufstieg Adolf Hitlers, als eine geringere Zahl der Juden die große Gefahr erkannte und Deutschland verließ, während die Mehrheit der Juden beschwichtigte und glaubte daß keine unmittelbare Gefahr bestünde. Hinkt mein Vergleich etwa? Nein, ich glaube keineswegs, denn ein paar Anschläge weiter, wird der staatliche Notstand ausgerufen (ganz so wie in Frankreich bereits geschehen) und unsere ohnehin schwache Demokratie wird mit einem Federstreich zur Diktatur, denn die Notstandsgesetzgebung hebt alle bürgerlichen Rechte und Freiheiten auf. Dr. Lothar Gassmanns Besorgnisse bezüglich einer Diktatur Europas nehmen nicht erst dieser Tage sehr konkrete Züge an. Aber, WIR wissen somit, daß der HERR JESUS bald wiederkommt, dies sei unser Trost trotz schwerer Zeiten, die vor uns liegen werden.

out of the blue

meine Projektseite https://out-of-the-blue.world die meine früheren Blogs dominionismus.info und neue-weltordnung.info seit Herbst 2015 ablöste, erfreut sich einer guten Akzeptanz: seit Jahresbeginn besuchen durchschnittlich 310 Leser täglich diesen Blog. Vereinzelt wurde mir schon vorgehalten, daß es fruchtlos wäre, daß ich mich mit Verschwörungstheorien befasse … nun, abgesehen von meiner Fortsetzung der Aufklärung über die “christlichen” Bemühungen der Allianzkirchen UNO-Ziele einzuhalten und eine Gesellschaftstransformation herbeizuführen, sowie dem Versuch aktuelles Zeitgeschehen in einen Kontext zu biblischen Prophetie zu setzen, gibt es noch eine dritte Absicht: ungläubige Menschen treten hin und wieder wegen aktueller Themen, mit mir in einen Dialog über die endzeitlichen Aussagen der Bibel ein … viele Menschen sind sehr besorgt und kennen keine Antworten auf den Zustand und die Entwicklungen dieser Welt, jedoch wir Christen kennen diese Antworten und sollten mutig den Herrn Jesus Christus und sein Wort bezeugen und den Zweifelnden und Fragenden den Weg zum Heil weisen … oder WER sollte dies außer uns tun?

Unterstützung

Leider konnte ein lieber Bruder aus der Schweiz seine freundliche und regelmäßige Unterstützung wegen eigener Fährnisse, von DER RUF nicht mehr aufrecht erhalten. Liebe Geschwister, wenn Ihr einen HARTZ IV.-Empfänger unterstützen möchtet, so tut dies bitte voran. Ich habe (als ungelernter Altenpflegehelfer) einen Niedriglohn und komme über die Runden, wenn jemand trotzdem gerne meine Arbeit mit einem kleinen Betrag unterstützen möchte, wäre ich sehr dankbar – kontakt[at]der-ruf.info

Persönliche Pläne [newsletter exklusiv]

exklusivesmaterialklein

newsletter exklusiv … behandelt Themen deren Veröffentlichung entweder juristisch riskant, oder der Öffentlichkeit wegen der einsetzenden Christenverfolgung besser verborgen bleiben sollten. Umso mehr möchte ich Euch bitten, diese Inhalte ggf. an andere Kinder Gottes die Ihr persönlich kennt unter ausgesucht vertrauenswürdigen Personen, diskret zu verbreiten. Zum Schutz meiner Privatsphäre werden auch persönliche Dinge nur im newsletter verbreitet.

Ich grüße Euch Alle sehr herzlich und wünsche Euch Gottes Segen, seine Bewahrung und seine Führung – Euer Siegfried

Dieser Blog wird in Kürze geschlossen (distomos.blogspot.de von Georg Walter) / Dank & Nachbemerkung (Siegfried Schad)

Dieser Blog wird in Kürze geschlossen (Georg Walter)

(Quelle: Georg Walter http://distomos.blogspot.de)

Eine Vielzahl der Beiträge von distomos werden nach und nach auf dem empfehlenswerten Blog jesaja66 sowie auf weiteren Webseiten veröffentlicht, damit die Artikel auch in Zukunft verfügbar sind und noch umfassendere Verbreitung finden.

Hilfreiche und wegweisende Webseiten:

Verax Institut

Konferenz für Gemeindegründung

Janash – Werde Mensch

Nimm und lies

The Berean Call (deutsche Artikel von Dave Hunt und T A McMahon)

Ökumene Live

Der Ruf

Out of the Blue

Hanniel bloggt

Paul Washer

GIBB (Seelsorgeschulung, Roland Antholzer)

Unwise Sheep

Das Wort der Wahrheit

ChristlicheHauskreisgemeinde

Hausgemeinde

Gateway

EFK Riedlingen – Kurzbemerkt

Zeitschrift KOMM!
Die Bibel –einzigartig, aktuell, glaubwürdig

Maleachi-Kreis

Bibelbund (Schweiz)

CLKV

CLV

CMVH

Artos Verlag

EvangelischFreikirchliche Gemeinde Hohenstauferstr. Berlin

BEGH (WolfgangNestvogel)

Alexander Seibel

Johannes Ramel

StuttgarterTheologische Themen

PredigtdatenbankSermon online

PredigtdatenbankDWGload

Fremdes Feuer Konferenz (Vorträge der Strange Fire Conference in Deutsch, John MacArthur)

Institut fürDemographie, Allgemeinwohl und Familie e.V.

Die Familie und ihre Zerstörer

Wort und Wissen

EINGESTELLT VON G.W. 22. Juli 2016 UM 08:08

distomos.blogspot.de


Dank & Nachbemerkung (Siegfried Schad)

(Quelle: Siegfried Schad www.der-ruf.info)

Kein Autor hat meinen persönlichen Weg, in der Zeit um Sommer 2012, als ich die Lehren der charismatischen – und Pfingstkirchen als Betrug erkannte, mehr beeinflußt und gestärkt, als der liebe Bruder Georg Walter mit seinem apologetischen Blog http://distomos.blogspot.de … nirgendwo habe ich hilfreichere Schriften gefunden, die meine plötzlichen Erkenntnisse, sei es über die Zungenrede, sei es über “Zeichen & Wunder”, über außerbiblische “Prophetie”, oder die sogg. Dämonenbefreiung, untermauern und stärken konnten … hierfür danke ich zuerst und zutiefst unserem HERRN JESUS, der mich aus einer Verführung befreit hat und meine Augen öffnete und danach dem Lehrverteidiger Bruder Georg Walter voran, wobei auch die Schriften von Dr. John MacArthur einen wesentlichen Beitrag bei meiner Umkehr von den unbiblischen pfingst-charismatischen Irrlehren leisteten.

Auch meine Blogarbeiten profitierten neben Dr. Martin Erdmanns, Dr. Lothar Gassmanns und Rudolf Ebertshäusers apologetischen Publikationen auch und ganz besonders von Georg Walters Arbeiten. Sofern Georg Walter wieder einen Artikel schreiben sollte, werden wir diesen auf dem sehr empfehlenswerten Blog https://jesaja662.wordpress.com/ und auch hier im Rahmen einer Gastautorenschaft (siehe GASTAUTOREN) auf DER RUF lesen können.

Jammerschade, ich hoffe, daß Georg Walter seine Arbeit eines Tages doch wieder aufnimmt! Wir wünschen ihm alles Gute und Gottes Segen für die Prioritäten die heute in seinem Leben und seiner Arbeit anstehen.


AUFRUF-verlasst


avatarklein

Siegfried Schad © alle Rechte an diesem Artikel vorbehalten.

facebookDer Ruf an die Gemeinde Christi youtube S. Schad

Bitte besuchen Sie auch unseren Internetauftritt mit den Schwerpunkten Dominionismus / Gesellschaftstransformation, Ökumene und NWO / Neue Weltordnung und Eschatologie,         www.out-of-the-blue.world – die Einleitung & These zu diesem Blog bitte HIER lesen.


Mission oder Transformation? (Dr. Martin Erdmann) / Vorbemerkung (Siegfried Schad)

(Quelle: Siegfried Schad www.der-ruf.info)


Vorbemerkung

Weshalb hat das (in Allianzkreisen) allgegenwärtige Thema der Gesellschaftstransfor-mation, das von den höchsten Kreisen der Deutschen Evangelischen Allianz und ihren Mitgliedern voran getrieben wird, namentlich auch dem Vorsitzenden der Theologischen Kommission der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA) Prof. Dr. theol. Dr. phil. Thomas Schirrmacherin, in den letzten Monaten kaum mehr Eingang auf meinen Blogs gefunden? Haben die Themen, die mein im Frühjahr 2015 stillgelegter Blog www.dominionismus.info  behandelte, keine Relevanz mehr? Ganz im Gegenteil! Was zuvor aussah wie ein schweres Fieber , hat sich nach aktueller Diagnose zu einem unheilbaren Tumor entwickelt. Woher also dann die Nachrichtenlücke? … das ist sehr einfach … es gibt nur sehr, sehr wenige kompetente Stimmen zu diesem Thema, voran ist hier der vielseitig engagierte Dr. Martin Erdmann zu nennen, der mit seinem Buch “Der Griff zur Macht” (siehe BUCH-SHOP) aufdeckte was sich schleichend im Evange-likalismus etabliert hatte und dessen Video-Reihen (siehe HIER) erschreckende Dia-gnosen des Fieberkurvenverlaufs im sogg. Evangelikalismus dieser Tage hervorbrachten.

Als weitere maßgebliche Stimmen, die zu den Themen Gesellschaftstransformation, Missiologie und Dominionismus wertvolle apologetische Aufklärungsarbeit geleistet haben, sind Rudolf Ebertshäuser mit seinem Buch “Zerstörerisches Wachstum” (siehe BUCH-SHOP) und Georg Walter mit seinem (leider eingestellten) Blog http://distomos.blogspot.de zu benennen.

Agenda

Meine Arbeit und die postings der Artikel von Dr. Martin Erdamann, Georg Walter und Rudolf Ebertshäuser auf www.dominionismus.info, sind zusammen mit den Inhalten meines Blogs www.neue-weltordnung.info auf den seit Herbst 2015 existenten Blog https://out-of-the-blue.world eingeflossen. Warum diese Fusion? …werden manche fragen … “bitte halten Sie sich jetzt fest” … und überprüfen Sie an Hand verschiedener Publikationen meine These: Die Transformationstheologie ist der “christliche” und ökumenische Beitrag zu den UNO-Agenda 21-Zielen der Errichtung einer Weltreligion und dem Diktat eines Weltkommunismus.

Siegfried Schad © alle Rechte an diesem Artikel vorbehalten.


Mission oder Transformation? (Dr. Martin Erdmann)

(Quelle: Dr. Martin Erdmann www.veraxinstitut.ch)

Dr. Martin Erdmann, 5. Juni 2016

Rezension der Schrift „Mission und Theologie“

In der vom Martin Bucer Seminar herausgegebenen Publikation „Zeitschrift für Theologie und Gesellschaft“ (Ausgabe 1/2016)[1] rezensiert Ron Kubsch das Buch von Harald D. Seubert, Mission und Transformation: Beiträge zu neueren Debatten in der Missionswissenschaft (Studien zur Theologie und Bibel, Wien: LIT, 2015). Zutreffend stellt Kubsch in den beiden ersten Abschnitten seiner kurzen Rezension fest, dass die missionale Theologie in den zurückliegenden Jahren „weltweit für Aufsehen gesorgt“ hat. Natürlich hätte er auch noch deutlicher hervorheben können, dass diese Theologie von ihren Kritikern äußerst kontrovers empfunden wurde und weiterhin ein explosives Gemisch von unterschiedlichen Meinungen hervorbringt. Der Grund für den Wirbel, der um die Gesellschaftstransformation entstanden ist, nennt der Rezensent in seiner nächsten Aussage:

„Ihre Vertreter leiten aus der Reich Gottes-Perspektive die kirchliche Verpflichtung ab, die Gesellschaft zu verändern, zum Beispiel, indem sie sich für den Umweltschutz oder ‚soziale Gerechtigkeit‘ einsetzen.“

Kubschirr

Ron Kubsch (Projektion: Prof. Dr. theol. Dr. phil. Thomas Schirrmacher)

Konfliktreiche Debatte über die Gültigkeit der Gesellschaftstransformation als Missionsauftrag

Als Beispiel dafür, dass diese konfliktreiche Debatte um das „Für“ oder „Wider“ der Gesellschaftstransformation auch in Deutschland geführt wird, erwähnt Kubsch die Durchführung der Jahrestagung des Arbeitskreises für evangelikale Mission in Herrenberg zum Thema „Evangelisation und Transformation“, zu der der Vorsitzende der AfeM[2] Prof. Dr. mult. Thomas Schirrmacher Anfangs des Jahres 2013 eingeladen hatte. Ron Kubsch war selbst einer der Referenten bei dieser Veranstaltung. Damals sprach er sich in seinem Vortrag im Einklang mit der Meinung von zwei anderen Referenten, dem Rektor der Internationale Hochschule Liebenzell Prof. Dr. Volker Gäckle und dem durch „Pro Christ“ bekannt gewordenen Evangelisten Ulrich Parzany, grundsätzlich gegen die Gesellschaftstransformation aus. Auf der Seite der Befürworter standen Prof. Dr. Tobias Faix, Prof. Dr. Johannes Reimer und Prof. Dr. Thomas Schirrmacher. Der Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz und Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes Pfarrer Michael Diener nahm, obgleich er ebenfalls ein Befürworter der Gesellschaftstransformation ist, eine vermittelnde Rolle ein, wie in seinem in dem Sammelband der Tagung Evangelisation und Transformation: zwei Münzen oder eine Münze mit zwei Seiten? veröffentlichten „Grußwort im Auftrag der Deutschen Evangelischen Allianz“ und in dem Bericht des „listening teams“, zu dem er gehörte, erkennbar wird. Doch gerade darin wird die Strategie der Befürworter der Gesellschaftstransformation erkennbar, indem sie versuchen, die grundsätzlichen Unterschiede zwischen den beiden Positionen herunterzuspielen oder sogar wegzureden. Dabei bemühen sie sich, die Gesellschaftstransformation als legitime Ergänzung zur Evangelisation plausibel zu machen. Als Christ könne man, ja müsse man sogar beides befürworten und praktizieren. Wer sich nur für das eine oder andere entscheidet, würde der Mission der Gemeinde Jesu ein Korsett auferlegen, das viel zu eng sei. Letztlich würde man vor Gott schuldig werden, wenn man die gesamte Palette dessen nicht in Betracht zieht, was Jesus Christus seinen Nachfolgern als obersten Auftrag erteilt hat, nämlich das Königreich Gottes in dieser Welt aufzurichten. Der Erfolg dieser Strategie wird jedoch nur oberflächliche Resultate bewirken und von kurzer Dauer sein, denn die fundamentalen Differenzen der gegenseitigen Ansichten lassen sich nun einmal nicht hinreichend übertünchen. Wenn dies so wäre, hätte man schon längst aufgehört, diese Debatte zu führen, und die Veröffentlichung des Buches Mission und Transformation wäre unnötig gewesen. Die Publikation dieses Buches deutet unmissverständlich darauf bin, dass die Verschleierungsstrategie gescheitert ist.

Verschleierungsstrategie der Befürworter der Gesellschaftstransformation

Schon der Titel der Publikation Evangelisation und Transformation, statt Evangelisation oder Transformation, lässt darauf schließen, dass die Herausgeber Robert Badenberg und Friedemann Knödler den Ausgang der Debatte zwischen diesen beiden konträren Positionen im Sinne des Veranstalters Prof. Dr. Thomas Schirrmacher deuteten: eine Münze mit zwei Seiten. Dennoch wird dem sorgfältigen Leser der Umstand nicht verborgen bleiben, dass es bei dieser Debatte keineswegs um zwei nuancierte Positionen geht, die miteinander im regen Gedankenaustausch aller an dieser Diskussion Beteiligten harmonisiert werden können, sondern um konträr zueinander stehende Sichtweisen. Aber gerade diesem leicht zu gewinnenden Eindruck widerspricht Prof. Dr. Thomas Schirrmacher entschieden in der „Einführung in diese Diskussion“ und in seinem eigenen Vortrag „Das biblische Mandat, die Welt zu retten – innerlich wie äußerlich – ganz privat und ganz global“. Gleich zu Anfang seines Vortrags zitiert er aus John Warwick Montgomerys Buch Christians in the Public Square. Law, Gospel, and Public Policy zustimmend folgende Aussage und gibt damit deutlich zu verstehen, wie er sich selbst in dieser Debatte positioniert:

„Wenn jemand weiß, was das Christentum wirklich ist, weiß er automatisch und per Definition, dass es von seinen Anhängern erwartet, aktiv sozialen Übeln zu widerstehen und Anstrengungen zu unternehmen, menschliche Not zu lindern.“[3]

Ron Kubsch beschreibt im Rückblick den Zweck dieser Tagung dahingehend, dass man dort „um den Wert und das Profil der Gesellschaftstransformation gerungen“ habe. Bei jener Debatte ging es aber gerade nicht darum, den Wert und das Profil der Gesellschaftstransformation genauer zu definieren, sondern darum, ob diese überhaupt im Hinblick auf den Missionsauftrag der Gemeinde Jesu von Belang sei. Entgegen dem Resümee der beiden Befürworter der Gesellschaftstransformation, Prof. Dr. Thomas Schirrmacher und Präses Michael Diener, kam es bei dieser Tagung zu keiner Annäherung der beiden konträren Meinungen, wenn man sich sorgfältig die Referate der Befürworter und Dissidenten der Gesellschaftstransformation durchliest. Die Frage, wie sich Ron Kubsch heute zu diesem Thema äußern würde, beantwortet er in dieser Rezension nicht. Doch seine abschließende Aussage lässt die Vermutungen aufkommen, dass er sich der Meinung seines Arbeitgebers Prof. Dr. Thomas Schirrmacher mittlerweile angeschlossen hat.

„Der Band führt ausgewogen in die Hauptposition der aktuellen Missionswissenschaft ein und ist somit ein wichtiger Beitrag im Klärungsprozess.“

Mission und Gesellschaftstransformation stehen sich als konträre Positionen gegenüber

Man muss sich die in diesem Sammelband leicht überarbeiteten Vorträge der Ringvorlesung an der Staatsunabhängigen Theologischen Hochschule Basel überhaupt nicht akribisch durchlesen, um sofort feststellen zu können, dass sich erneut zwei völlig konträre Meinungen einander gegenüberstehen. Keineswegs gibt es „die Hauptposition der aktuellen Missionswissenschaft“. Und somit kann dieser Band keine ausgewogene Darlegung dieser einen Hauptposition sein. Geklärt wird letztlich nur eines, nämlich dass es keine Hauptposition gibt, die sich nicht mit einer gleichfalls vehement vorgetragenen Gegenposition auseinandersetzen müsste. Die Referate der Ringvorlesung in Basel brachten eigentlich nur erneut die Tatsache zum Vorschein, dass der Graben zwischen den geäußerten konträren Meinungen unüberwindbar ist. Somit kann der von diesem Band geleistete „wichtige Beitrag im Klärungsprozess“ einzig der sein, dass die vorgegaukelte Konsensmeinung von Prof. Dr. Thomas Schirrmacher und Präses Michael Diener keine Substanz in der Realität besitzt.

Namhafte deutsche Missiologen stellen sich konkret gegen die Gesellschaftstransformation

Dass dies so ist, zeigt auch die Reaktion von Prof. Dr. Peter Beyerhaus, einem Teilnehmer der AfeM-Tagung in Herrenberg. In der Einführung zum „Tübinger Pfingst-Aufruf zur Erneuerung eines biblisch-heilsgeschichtlichen Missionsverständnisses“, den Prof. Beyerhaus verfasste, steht folgendes:

„Am 1. und 2. März 2013 fand in Gomaringen bei Tübingen unter dem Namen Rolf Scheffbuch – Symposium eine Arbeitstagung von Missionswissenschaftlern und Missionsfreunden statt. Trägerin war die Internationale Konferenz Bekennender Gemeinschaften (International Christian Network) mit ihrem Institut Diakrisis.“

Diese genau zwei Monate nach der AfeM-Tagung durchgeführte Arbeitstagung in Gomaringen fand deshalb statt, weil Prof. Beyerhaus als Leiter des Instituts Diakrisis die Gegenposition zur Gesellschaftstransformation deutlich zum Ausdruck bringen wollte; etwas, was er auf der AfeM-Tagung im Ganzen schmerzlich vermisste. Prof. Dr. Gäckle wurde als Referent zu dieser Veranstaltung eingeladen, ließ sich aber entschuldigen. Er erlaubte es jedoch, dass sein fundiertes Plädoyer gegen die Gesellschaftstransformation, das er auf der AfeM-Tagung gehalten hatte, vorgelesen wurde. Andere Missiologen, einschließlich Prof. Beyerhaus, sprachen sich unzweideutig gegen die Pervertierung des Missionsauftrages aus, die von den Befürwortern der Gesellschaftstransformation vorgenommen wird. Das Ergebnis der Arbeitstagung fasste Prof. Beyerhaus in dem Pfingstaufruf „Weltevangelisierung oder Weltveränderung?“[4] zusammen und beendet den Ausruf mit folgenden Worten:

„Der Ruf zur Erneuerung in der Mission setzt eine dringend nötige geistliche Erneuerung in Kirchen und Missionen voraus. Zugleich mit dieser Ermutigung richten wir eine dringende Warnung an die gesamte evangelische Missionsbewegung, besonders an die akut vom Transformations-Programm betroffene evangelikale: Möge sie sich davor hüten, durch eine zur Ideologie werdende Geschichtstheologie auf einen verhängnisvollen Irrweg zu geraten. Setzt diese doch, wie wir erkennen, an die Stelle des ewigen Heils das zeitliche soziale Wohl und vergisst, dass die Königsherrschaft Christi nicht von dieser Welt ist (Joh 18, 36).“

Relevant ist die Erwähnung des Namens Prof. Dr. Beyerhaus deswegen, weil er einer derjenigen war, die von der Staatsunabhängigen Theologischen Hochschule Basel eingeladen wurden, sein Referat gegen die Gesellschaftstransformation während der Ringvorlesung zu geben. Es ist deshalb aufschlussreich, seine Begründung ausführlicher zu zitieren, die er während dieser Ringvorlesung als Grund genannt hat, wieso die Gesellschaftstransformation grundsätzlich abgelehnt werden muss:

„In Joh. 5, 24 versichert Jesus seinen Nachfolgern:

„Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer mein Wort hört du [sic.] dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist aus dem Tode ins Leben hinübergegangen.“

Beklagenswerterweise ist in der Missionserklärung von Busan dieses echt christologische und soteriologische Verständnis von „Leben“, ihrem Schlüsselbegriff, verloren gegangen. Es ist hier zu einer universellen Kraft generalisiert worden, die leicht von den Anhängern irgendeiner pantheistischen Religion oder einer Ideologie übernommen werden könnte.

Dieses Konzept von Leben liegt auch der [sic.] der Einführung des Begriffes der „Transformation“ zugrunde, welche in der Genfer Ökumenischen Bewegung nunmehr die zentrale Aufgabe von Weltmission und Evangelisation bildet.

Was uns aber besonders alarmieren muss, ist der Umstand, dass das Gleiche ja auch zunehmend in der weltweiten Bewegung der Evangelikalen stattfindet. Hier besteht zwischen dem Ökumenischen und dem Evangelikalen Missionsverständnis heute kaum noch ein Unterschied. In Busan ist dies sogar ausdrücklich erklärt worden in den an die Plenarversammlung gerichteten Grußworten der als Gäste teilnehmenden Repräsentanten der Weltweiten Evangelikalen Allianz und der Lausanner Bewegung für Weltevangelisation. Ersterer, Dr. Thomas Schirrmacher, Vorsitzender der theologischen Kommission der WEA, versicherte den Veranstaltern, dass diese die Theologie der Busan-Erklärung voll bejahen könne!“[5]

Gesellschaftstransformation ist ein katastrophaler Irrweg

Und somit schließt sich der Kreis zu dem zuvor Gesagten. Die Befürworter der Gesellschaftstransformation, in Deutschland besonders Prof. Dr. Thomas Schirrmacher, Präses Michael Diener, Prof. Dr. Tobias Faix und Prof. Dr. Johannes Reimer, versuchen die grundlegenden Unterschiede zwischen biblischer Evangelisation und ökumenischer Gesellschaftstransformation so weit zu nivellieren, dass man als Christ nur dann innerhalb der Deutschen Evangelischen Allianz ernst genommen wird, wenn man die berechtigten Einwände gegen die Gesellschaftstransformation als Missionsauftrag der Gemeinde Jesu entweder gar nicht bekundet, oder sie reumütig zurücknimmt. Gerade die beiden Sammelbände Evangelisation und Transformation und Mission und Transformation können in der Tat einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass dem an biblischer Mission Interessierten die Augen aufgehen, wie wichtig die von Prof. Beyerhaus ausgesprochene Warnung an die Christen Deutschlands ist, die Gesellschaftstransformation als katastrophalen Irrweg anzusehen.[6]


[1] http://www.bucer.de/uploads/tx_org/gudh_017b_01.pdf

[2] Heute genannt: Evangelischer Arbeitskreis für Mission, Kultur und Religion

[3] John Warwick Montgomery, Christians in the Public Square. Law, Gospel, and Public Policy, Canadian Institute for Law, Theology and Public Policy: Edmonton (CAN), 1996, S. 30.

[4] http://www.ikbg.net/Tuebinger-Pfingstaufruf-2013-Langfassung.pdf

[5] Harald D. Seubert, Mission und Transformation: Beiträge zur neueren Debatten in der Missionswissenschaft (Studien zur Theologie und Bibel, Wien: LIT, 2015) S. 57-58.

[6] Wer sich dafür interessiert, wie das Verax Institut die an der STH Basel stattgefunden Ringvorlesung bewertete, kann sich den Artikel „Skizzen und Beobachtungen eine der Ringvorlesung an der STH Basel“ durchlesen.


AUFRUF-verlasst


avatarklein

Eingestellt von Siegfried Schad © Dr. Martin Erdmann alle Rechte an diesem Artikel vorbehalten.

facebookDer Ruf an die Gemeinde Christi youtube S. Schad

Bitte besuchen Sie auch unseren Internetauftritt mit den Schwerpunkten Dominionismus / Gesellschaftstransformation, Ökumene und NWO / Neue Weltordnung und Eschatologie,         www.out-of-the-blue.world – die Einleitung & These zu diesem Blog bitte HIER lesen.