Die Zeitliche Täuschung – Teil 2 (T.A. McMahon)

Die  Zeitliche Täuschung Teil 2

McMahon, T.A. (Quelle: www.thebereancall.org)

Der Herr zögert nicht die Verheißung hinaus, wie etliche es für ein Hinauszögern halten, sondern er ist langmütig gegen uns, weil er nicht will, daß jemand verlorengehe, sondern daß jedermann Raum zur Buße habe.

– 2 Petrus 3,9

Habt nicht lieb die Welt, noch was in der Welt ist! Wenn jemand die Welt lieb hat, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm…. Und die Welt vergeht und ihre Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit.

– 1 Johannes 2,15-17

Diese Serie berichtet über einen beunruhigenden Trend heute in der Christenheit. Sollten bekennende Gläubige an Jesus Christus von den zeitlichen Aspekten des Lebens auf der Erde besessen sein, dann sind sie, so ist unsere Sorge, im besten Fall in eine Täuschung verwickelt. Sie verpassen das Wesentliche von dem, was Gott für sie will, und könnten im schlechtesten Fall unwissentlich zum Reich und zur Religion des Antichristen beitragen.

Dieser erdgebundene Fokus ist, wie im ersten Teil der Serie gezeigt, kein neuer Zustand in der Weltgeschichte – oder speziell hier, der Gemeinde. Vom Turm zu Babel an hat die Menschheit versucht, einen Idealstaat zu schaffen und ein Reich, entweder unabhängig von Gott, oder angeblich im Namen Gottes, aber zum eigenen Nutzen. Für die, welche sich Christen nennen, gibt es einen einfachen Test, um zu erkennen, ob sie solch einer Täuschung zum Opfer gefallen sind: Sind ihr Denken und ihre Handlungen in Übereinstimmung mit dem, was das Wort Gottes über das Reich Gottes sagt, die Entrückung der Gemeinde, die prophetischen Endzeitwarnungen des Wortes, die endgültige Notlage einer Welt in Rebellion, und das ewige Schicksal derer, die den Herrn lieben?

Das Merkmal eines wahren Christen ist, dass er oder sie sich nach dem richtet, was die Schrift lehrt. Jene, die sich nach den Zielen oder Tagesordnungen der Welt richten, entweder persönlich oder durch Teilnahme an organisierten Programmen, die aufs Spiel setzen, was die Bibel lehrt, gleiten dennoch vom Glauben ab (Hebräer 2,1) , obgleich sie tatsächlich Gläubige sein mögen. Dies bedeutet, dass die eigene zeitliche Fruchtbarkeit in Christus und ewige Belohnungen nachteilig beeinflusst werden – aber nicht die eigene, ewige Zukunft mit Jesus, welche durch die volle Bezahlung für all unsere Sünden durch unseren Herrn gesichert worden war.

Die Bibel macht keinen esoterischen Sachverhalt oder ein kryptisches Mysterium aus dem, was dem Leben auf diesem Planeten bevorsteht. Sie informiert uns schlicht und deutlich über das, was im Altertum geschehen ist und was in der Zukunft geschehen wird.

Von der Zeit der ersten Sünde des Menschen gegen Gott im Garten Eden bis zum heutigen Tag brachten die Wirkungen dieser Sünde eine zunehmende Verderbtheit unter der Menschheit hervor. Schon früh zerstörte Gott, als Antwort auf die starke Ausbreitung der Bosheit, alle außer acht Menschen in einer weltweiten Flut (1 Mose 6). Die Sünde hat sich nicht verringert, und sie trennt weiterhin den Menschen von Gott. Seit den Tagen Noahs und seiner Familie und ihrer Wiederbevölkerung der Erde gab es nur wenige Einzelfälle von kollektivem Gehorsam Gott gegenüber. Sogar unter dem von Gott auserwählten Volk, zu dem Er Seinen Messias senden würde, um die Welt vor den Folgen der Sünde zu retten, trat Gehorsam nur sporadisch auf, was zunächst mit der Ablehnung und Kreuzigung von Gottes gesalbtem Retter, Jesus Christus, endete.

All das war Gott vor Beginn der Zeit bekannt, sowie auch das, was Er für die Menschheit tun würde, indem er mit Seiner unergründlichen Liebe für Seine erschaffenen Geschöpfe sorgte. Seine Lösung, um den Menschen mit Sich zu versöhnen, wurde zuerst nach dem Fall im Garten Eden angedeutet (1 Mose 3,15.21) und dann durch die Propheten im ganzen Alten Testament vorhergesagt. Gottes Retter würde durch Jungfrauengeburt Mensch werden. Er würde der Gott-Mensch sein und ein leidender Knecht, dessen Opfertod für die Sünden der Menschheit bezahlen würde. Seine Auferstehung aus den Toten bezeugte, dass die unendliche Strafe, die Er für eine verdammte Menschheit erlitt, angenommen wurde und Gottes perfekter Gerechtigkeit genügte.

Nachdem Christus Seine Jünger beauftragt hatte, der ganzen Welt die guten Nachrichten von Seiner Errettung mitzuteilen, lesen wir in der Apostelgeschichte von Seiner Himmelfahrt vom Ölberg und von Seiner zukünftigen Rückkehr zum selben Ort (Apostelgeschichte 1,8-11). Sowohl Alt- wie Neutestamentliche Propheten berichten uns über bedeutsame Ereignisse, die hier auf der Erde vor der Rückkehr unseres Herrn stattfinden werden – und danach: die Zerstörung Jerusalems und die Zerstreuung des jüdischen Volkes (5 Mose 28,64; 3 Mose 26,33); Rückkehr und Sammlung der Juden im Land Israel aus ihrer weltweiten Zerstreuung (Jesaja 11,11-12; 43,6; Hesekiel 20,33-38; 36,24); die Rückkehr Jesu für Seine Braut, die Gemeinde und die Entrückung der Gläubigen zu sich, um sie zur Hochzeit in den Himmel zu führen (Johannes 14,1-3; 1 Thessalonicher 4,16-18); der auf die Entrückung der Heiligen folgenden sieben Jahre der großen Trübsal, bei der weltweite Katastrophen geschehen werden (Jeremia 30,7; Matthäus 24,21-22); der Aufstieg des Antichristen zum diktatorischen Weltführer (2 Thessalonicher 2,3-4; Offenbarung 13); das Ausgießen von Gottes Zorn auf die Erde während der siebenjährigen Trübsalszeit (Offenbarung 6-19); die Wendung der Nationen der Welt gegen Israel, um es zu zerstören (Joel 4,1-2.9-15; Hesekiel 38); die Rückkehr von Jesus mit Seinen Heiligen aus dem Himmel und die Zerstörung derer, die versucht hatten, Israel zu vernichten (Sacharja 12); wie Jesus Seinen Thron in Jerusalem aufrichtet und von dort die Erde für 1.000 Jahre regiert (Offenbarung 20; Jesaja 65,17-25), und wie er die Erde von der Verwüstung heilt, die während der großen Trübsal stattfand (Jesaja 11,1-10; Hesekiel 47,1-12). Am Ende Seiner Tausendjährigen Herrschaft wird Jesus eine weltweite Rebellion niederschlagen, die von Satan angeführt wird (Offenbarung 20,7-9). Alle Rebellen werden in den Feuersee geworfen werden (Offenbarung 19,20; 20,10.14-15, 21,8). Die Himmel und die Erde werden sich auflösen und Gott wird perfekte neue Himmel, eine neue Erde und ein neues Jerusalem für jene schaffen, die Ihn lieben und wo Gerechtigkeit wohnt (2 Petrus 3,7.10-13).

Genauso wie sich all die Prophezeiungen, die sich auf das erste Kommen Jesu beziehen, im kleinsten Detail und mit hundertprozentiger Genauigkeit erfüllt haben, können wir absolut sicher sein, dass die biblischen Prophezeiungen hinsichtlich noch zukünftiger Ereignisse ebenso genau sein werden. Überdies legen sie geistliche und materielle Bedingungen dar, die eintreffen werden. Eine Sache sollte aus dem prophetischen Szenario oben offensichtlich sein: diese Welt hat einen zeitlichen Zweck, der unglaublich kurz im Vergleich zur Ewigkeit ist. Das zu übersehen führt dazu, die Sicht auf die Tatsache zu verlieren, dass ein Gläubiger ein „Gast” hier ist, dessen „Bürgerrecht aber ist im Himmel, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus erwarten als den Retter” (Philipper 3,20).

Unsere Verantwortung als Beröer (Apostelgeschichte 17,11) ist also, die Schriften zu durchforschen und die Bewegungen, Programme und Tagesordnungen und so weiter, wofür man heute in der Welt wirbt – und besonders in der Christenheit – mit dem zu vergleichen, was in Gottes Wort vorhergesagt wird. Das wird uns sagen, was wir unterstützen können und was wir nicht beachten sollen – oder wem wir fest entgegentreten sollen (Epheser 5,11).

Gewiss handelt es sich in der Welt darum, die Probleme ohne den Gott der Bibel zu lösen. Doch viele Namenschristen stürmen los, die Plagen der Welt auf Weisen zu heilen, die keine Unterstützung in der Schrift finden, und manche stehen sogar im Widerspruch zu dem, was die Schrift lehrt. Rick Warrens globaler P.E.A.C.E. Plan ist einer von vielen Programmen und Lehren, die zum größten Teil nicht mit Gottes prophetischem Wort in Einklang gebracht werden können. Es ist Warrens „50 Jahresplan”, globale Herausforderungen wie „Pandemien, extreme Armut, Analphabetentum, Korruption, globale Erwärmung [und] geistliche Leere” zu heilen (siehe „Das Anstößige Soziale Evangelium ” TBC September 2008). Er behauptet, seine Tagesordnung für gute Werke habe er aus seinem Studium der Evangelien entwickelt – Jesus habe ihm das Modell geliefert, welches als Gegenmittel für die fünf größten Probleme auf dem Planeten dient. Warren erweiterte später dieses Modell von einem ausschließlichen Unterfangen des Christentums zu einem, das die Unterstützung von allen Religionen erfordert. Das P in seinem P.E.A.C.E. Plan stand ursprünglich für „Planting Churches” (Einpflanzen von Gemeinden), als wesentliches Gegenmittel, um die Missstände der Welt zu heilen. Später jedoch änderte er, vor einer Kommission und Zuhörerschaft, die aus Vertretern der Weltreligionen bestanden, das „P” von „Planting Churches” in “(P)romoting reconciliation” (Versöhnung fördern).

Rick Warren

Warren verkündete eindeutig, dass die universellen Probleme nicht gelöst werden können„ohne Leute des Glaubens und ihre religiösen Institutionen einzubeziehen”. Seiner Zuhörerschaft auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, Schweiz sagte er am 24.1.2008, die zahlreichen Anbetungsstätten würden als Verteilungszentren für Hilfsmittel gebraucht werden, um die globalen Probleme ausrotten zu helfen. Sein Wechsel zu einem ökumenischen Programm, das islamische Moscheen, Hindutempel, jüdische Synagogen und andere religiöse Einrichtungen einschließt, um beim Befriedigen sozialer Bedürfnisse mitzuwirken, mag die Welt beeindrucken, aber es steht im Gegensatz zu dem, was Gott in Seinem Wort sagt. Der Gott der Bibel ist ein ausschließender Gott; „Ich bin der HERR und sonst ist keiner; denn außer mir gibt es keinen Gott” (Jesaja 45,5). Eine Mitwirkung von Vertretern falscher Götter darf nicht sein. Der Apostel Paulus sagt uns: „Zieht nicht in einem fremden Joch mit Ungläubigen! Denn was haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit miteinander zu schaffen? Und was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? Wie stimmt Christus mit Belial überein? Oder was hat der Gläubige gemeinsam mit dem Ungläubigen?” (2 Korinther 6,14-15).

Rick Warrens ökumenische Tagesordnung, die „Missstände der Welt zu kurieren”, ist sowohl unlogisch wie unbiblisch. Wie kann dieser Schlachtplan zur Heilung der „geistlichen Leere” zusammen mit denjenigen funktionieren, die eine falsche Spiritualität unterstützen? Petrus sagt uns, „Und es ist in keinem anderen das Heil; denn es ist kein anderer Name [Jesus Christus] unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen” (Apostelgeschichte 4,12). Jesus selbst verkündete, „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich” (Johannes 14,6). Wenn es keinen anderen wahren Gott als den in der Bibel offenbarten Gott gibt, und wenn Errettung nur durch Jesus Christus kommt – wie die Schriften verkünden – dann sind alle anderen Götter und alle anderen Errettungswege falsch, ohne Hoffnung für ihre Nachfolger. Doch Warren sagte seiner religiösen Zuhörerschaft in Davos, er sei nicht besorgt über ihre Motivation , Gutes zu tun, „so lange ihr Gutes tut”. Tragischerweise bekräftigte er gerade die Lüge, die Milliarden von religiösen Menschen für die Wahrheit und Hinwendung zu Jesus Christus verblendet hält: Errettung durch Werke.

Der Einfluss dieses Rette-die-Erde Programms ist umwerfend. Warrens Bestseller Purpose Driven Life (Leben mit Vision – mehr als 30 Millionen verkaufte Exemplare weltweit) führte zu seinem globalen „50 Jahresplan” P.E.A.C.E., der in 52 Sprachen übersetzt wurde. Laut seiner Webseite machen mehr als 500.000 evangelikale Gemeinden bei seinem unbiblischen, ökumenischen Versuch mit.

Obgleich Warrens Versuch, die Weltprobleme zu lösen, mehr als fehlgeleitet ist, ist es nicht das einzige, die Prophetie leugnende, erdgebundene Unternehmen, das heute Nachfolger findet. Rob Bell reflektiert in seinem Buch Velvet Elvis die „Rette die Erde” Eschatologie von beinahe allen Emerging Church Führern: „Erlösung bedeutet, das ganze Universum zur Harmonie mit seinem Schöpfer zurückzubringen…. Aber wir können uns einer Bewegung anschließen, die so weit und groß wie das Universum selbst ist. Felsen und Bäume und Vögel und Sümpfe und Ökosysteme…. Gottes Wunsch ist es, alles wieder herzustellen…. Das Ziel lautet nicht, von dieser Welt zu entkommen, sondern diese Welt in den Ort zu verwandeln, zu dem Gott kommen kann. Und Gott verändert uns in die Art von Leuten, die diese Arbeit vollbringen können.”

Brian McLaren, zu Recht der meistbekannte Emergent Führer, hat eine geringe, wenn nicht sogar entstellte Auffassung von biblischen Prophetien, wie die meisten seiner Kollegen in der Emerging Church Bewegung. Er sieht das Buch der Offenbarung eher als „Literatur der Unterdrückten” an, die „jede Generation” inspirieren soll, denn als Gottes Warnung vor zukünftigen Ereignissen und Gerichten, die auf die Menschheit kommen werden.

Jene zukünftigen Ereignisse und Gerichte sind eindeutig uneins mit der Tagesordnung, die Probleme der Welt zu lösen und sie in ein Paradies zu verwandeln. McClaren verkündet: „In diesem Licht [das heißt, ohne den prophetischen Aspekt des Buchs der Offenbarung] wird die Offenbarung ein kräftiges Buch über das Königreich Gottes hier und jetzt, das allen zur Verfügung steht.” Er glaubt, wie auch Rick Warren (der auch eine geringe Meinung von Prophetie hat), dass es notwendig für alle Weltreligionen ist, für das größere Wohl der Gesellschaft zusammen zu arbeiten: „Ich denke, unsere Zukunft wird auch von uns verlangen, uns demütig und mildtätig mit Leuten anderen Glaubens zusammen zu tun – Moslems, Hindus, Buddhisten, Juden, Säkularisten und anderen – im Streben nach Frieden, Sorge für die Umwelt, und Gerechtigkeit für alle Menschen, Dinge, die für das Herz Gottes sehr wichtig sind.” Dieses Gefühl ist, obwohl es dem Fleisch gefällt, weit entfernt vom „Herzen Gottes” und Seinem Wort.

Diesen Planeten wiederherzustellen oder zu bewahren hat heute als Sammlungsursache in der Gemeinde bei weitem das biblische Prinzip des Verwalteramtes überschritten und ist zu einer erdgebundenen Denkweise geworden. Die Schrift ist ziemlich eindeutig: es ist Sünde, wenn das, was Gott der Menschheit übergeben hat, irgendwie missbraucht wird. Doch manche verwenden die Bibel irrtümlich, um ihre unbiblischen Tagesordnungen zu unterstützen. Eugene Peterson hat in seiner 10 Millionen Bestseller Bibel The Message keine Skrupel, die Schrift „der Sache wegen” zu verzerren. Er übersetzt Johannes 3,17 so: Jesus „kam, um dabei zu helfen, die Welt wieder in Ordnung zu bringen”; anstatt „damit die Welt durch ihn gerettet werde” (was die Errettung von Seelen bedeutet – Schlachter 2000). Er unterstützt dann die ökologische, Bewegung der Grünen, indem er das Adjektiv „grün” zu Römer 15,13 hinzufügt: „Der Gott der grünen Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude….”

Das Vermarkten von Bibeln ist heute ein großes Geschäft, und wo es eine „Sache” gibt, gibt es üblicherweise einen Versuch, mit einer Bibel herauszukommen, die andeutet, dass deren Tagesordnung von der Schrift unterstützt wird. The Green Bible ist bloß ein Beispiel. Sie wird zusammen mit dem Sierra Club, The Humane Society und dem Ökogerechtigkeitsprogramm des National Council of Churches angeboten. Als Besonderheit hat sie eine Einführung durch den Erzhäretiker Erzbischof Desmond Tutu und Beiträge von Emergent Führer Brian McLaren und Theologe N.T. Wright, die beide das „Wiederherstellen der Erde” predigen. Die Verkaufswerbung behauptet, die Bibel „trage eine kraftvolle Botschaft für die Erde”, weil sie die Erde doppelt so oft wie „Himmel” und „Liebe” erwähnt. Diese vernunftgemäße Erklärung ist sowohl täuschend wie irreführend. Die „kraftvolle Botschaft” der Bibel ist „die gute Nachricht” dessen, was Gott vollbracht hat, um den Menschen wieder mit Sich zu versöhnen, auf dass wir das Leben auf ewig mit Ihm verbringen können. Diese gegenwärtige Erde spielt in Gottes ewigem Plan nur eine sehr unbedeutende Rolle.

Die nächste Folge dieser Serie spricht andere Unterstützer der zeitlichen Täuschung an, wie zum Beispiel Shane Claiborne, Jim Wallis und Glenn Beck, wie auch The Hole in Our Gospel (Das Loch in unserem Evangelium), ein sehr populäres Buch, das die Sache des sozialen Evangeliums fördert.

Leider versucht eine wachsende Zahl von Gläubigen, ihre Rettungsboote an unserer der Titanic ähnlichen Erde zu befestigen, mit dem Ziel, sie wiederherzustellen. Stattdessen muss sich unsere „Tagesordnung” dem biblischen Mandat des Evangelisten und Seelengewinners John Harper (siehe TBC Extra) anschließen. Uns wird gesagt, er war vom Herrn geführt worden, seine Überfahrt zu verschieben und eine Woche später nach Amerika auf der Titanic zu segeln, wobei er wusste, dass Gott ihn dort verwenden wollte. Man gedenkt an ihn als „den wahren Helden der Titanic ” und „Gottes Diener für die Untergehenden”. Er rannte hin und her auf dem Deck, um denen in Not zu helfen, er gab seine Schwimmweste einem anderen, und bat alle, denen er über den Weg lief, sich zu Gott zur Erlösung durch Jesus Christus hinzuwenden. Als das riesige Schiff langsam im eisigen Atlantikwasser versank, sprang Harper vom Deck und schwamm zu allen, die er sehen konnte, und bat sie dringend, zu Christus zu kommen.

Für diese Erde gibt es keine Erlösung – nur für ihre Menschen.

Herr schenke uns dieselbe Liebe für die Verlorengehenden, die Du Deinem Diener John Harper gabst, und verwende uns durch Deine Gnade nach Deinem Wort.

Kommentar verfassen