VIDEOS: Sport, Spiel, Spannung (Dr. Martin Erdmann) / die Gemeindewachtumsbewegung ein “schlechtes” Spiel (Siegfried Schad)

die Gemeindewachtumsbewegung ein “schlechtes” Spiel (Siegfried Schad)

 

Der Autor der folgenden 3 Videos, Dr. Martin Erdmann geb. 1962, dachte bei dem Titel “Sport,Spiel,Spannung” sicherlich auch an die TV-Sendung der 60er-Jahre mit Klaus Havenstein, die uns Jungen, denen ein i-Phone wie Science-Fiction angemutet hätte, damals begeisterte und von der wir in dem damalig kargen Fernsehangebot keine Folge verpassen wollten.

 

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In der heilen Welt der 60er-Jahre schien es noch klare Fronten zwischen Gut und Böse zu geben, die Kirche war als solche gut zu heissen, ein Eckpfeiler der Gesellschaft und eine ernste Institution, der Kommunismus war böse, da atheistisch, auch wenn sich erster Unmut über die verdrängte und noch allgegenwärtige Geschichte des Nationalsozialismus in Form des Studentenprotestes regte, schien die Welt noch in den Fugen zu sein. Die Zeiten haben sich gründlich geändert: Der “Alte aus Rhöndorf”, wie der langjährige Bundeskanzler Konrad Adenauer liebevoll spöttisch genannt wurde hätte sich niemals träumen lassen, dass seine Enkel, so wie Ursula von der Leyen, jemals neo-marxistisches, radikal-feministisches Gedankengut, so wie die Gender-Pädagogik, gegen den Einwand vieler Christen sogar verteidigen könnten – auch die Kirche stand zu dieser Zeit noch im “Dorf” und kannte weder interreligiöses Gebet, Reformierte und Katholiken heirateten häufig noch streng getrennt nach Konfession, der Pfarrer galt als Respektsperson und spann noch nicht in Links-Grün und die Evangelikalen schlossen noch jeden Bund mit dem Teufel, einer Ökumene mit dem Papsttum explizit aus.

 

Was ist heute?

 

Etwas mehr als 40 Jahre später kann man fassungslos bestaunen dass die reformierte Kirche zu einem Tollhaus geworden ist, dass “alles geht”, nicht nur um den eigenen Bedeutungsverlust zu kompensieren, sondern dass man sich aufgeschwungen hat mit an vorderster Front Gesellschaftspolitik, linker Prägung, zu gestalten – zunächst die liberalen reformierten Christen und heute um der Relevanz willen auch die Evangelikalen.

 

Robert Schuller
Robert Schuller

 

Zu dem Thema der nachfolgenden Videos wurde schon viel gesagt und geschrieben, Gemeindewachstumsbewegungen wie “Willow Creek” und Bücher wie “Leben mit Vision” haben schon hohe Wellen geschlagen. Der intellektuelle Urheber, Synkretist, “Vater” der sucherfreundlichen Kirche und (Irr)Lehrer Robert Schuller, der seinen gelehrigen Schülern Rick Warren und Bill Hybels den Weg wies, hat wenn man das verheerende Ergbnis betrachtet scheinbar auf ganzer Linie gesiegt, das Evangelium zu demontieren und New-Age-Pragmatismus auf ganzer Linie im Evangelikalismus zu etablieren. Bücher von Wilfried Plock “Gott ist nicht pragmatisch”, zu dem ein Bruder und ich selber auch zu einem Interview mit einem Erfahrungsbericht aus einer solchen “Willow-Creek-Gemeinde” geladen waren, oder auch G.A. Pritchard`s sehr empfehelnswertes Buch “Willow Creek” haben trotz eindringlicher Warnungen eines nicht aufhalten können: Die Ausbreitung der Gemeindewachstumskonzepte in beinahe allen Denominationen. Auch Dr. Martin Erdmann´s Analyse über den Gnostizismus dieser Bewegung wird das Establishment der Evangelikalen nicht erschüttern – der breite Weg ist beschritten, die Zuschauer-“Zahlen” bei der nächsten PRO CHRIST-Party werden in Kürze in den bekannten Medien-Gruppen mit Stolz verkündet werden, unnachweisbare Zahlen angeblicher Bekehrungen werden sicherlich auch geliefert und so schliesse ich frei nach dem ehemaligen Staatsratsvorsitzenden der DDR, Erich Honecker, der an dieser Stelle die Unverwüstbarkeit des Sozialismus proklamierte, (verzeiht meine Polemik) – “den Neo-Evangelikalismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf” … bis zu dem Tag an dem sich der Anti-Christ im 3. Tempel in Jerusalem anbeten lässt und sich zuvor dieser “Söldner-Truppe” entledigt hat und unser HERR JESUS anschliessend wiederkommt.

 

Sport, Spiel, Spannung (Dr. Martin Erdmann)

(Quelle: Dr. Martin Erdmann http://veraxisntitut.ch)

Dr. Martin Erdmann: Es wird immer offensichtlicher, dass die evangelikale Welt von den schlimmen Einflüssen einer rivalisierenden Religion in Beschlag genommen wird, ohne sich auch nur im Geringsten bewusst zu sein, dass sie Anhänger eines anderen Glaubenssystems ist. Denn diese Religion gibt sich als das echte Christentum aus.

 

 

Dr. Martin Erdmann: Im traditionellen christlichen Verständnis diente die protestantische Predigt dazu, Gott die Gelegenheit zu geben, sein Volk mittels des Gesetzes und des Evangeliums anzusprechen. Das Predigen im neuen Stil zielt auf die Befriedigung der empfundenen Bedürfnisse des Ichs ab. Dabei wird eine geistliche Methodik angeboten, die zu diesem Ziel führt.

 

 

Dr. Martin Erdmann: Der Mensch sehnt sich nach einer unmittelbaren Begegnung mit Gott. Laut Bibel kann sich der Mensch aber nicht ohne weiteres dem allmächtigen und heiligen Gott nahen. Er braucht einen Mittler. Gott demütigte sowohl sich selbst als auch den Menschen, indem er einen Gottmenschen, nämlich Christus, als Mittler sandte.