“I have some big concerns…” (Siegfried Schad)

Ich wiederhole mich, wenn ich sage: Die Welt, der Ungläubigen, ist hellwach im Bezug auf die dominionistischen Umtriebe in den (un)Vereinigten Staaten von Amerika, die ein kultureller “Marianen”-Graben zerteilt – auf der einen Seite das liberale, humanistische Amerika und auf der anderen Seite eine zunehmend “wild gewordene” neo-evangelikale Christenheit, die so wie es Dr. Martin Erdmann in seinem Buch (“Der Griff zur Macht”) schildert zunehmend “nach der irdischen Macht greift” – vernachlässigen wir in diesem Moment einfach mal die Minderheit der orthodoxen Evangelikalen w.z.B. dem Theologen und Mega-Church-Leiter John MacArthur.

Als ich nach amerikanische Publikationen der letzten 7 Tage zum Thema Dominionismus googelte stiess ich nach einer Fülle von Nachrichten auf das nachfolgende Video – unter dem eingestellten Video fand ich folgende Worte eines anonymen Kommentators:

I have some big concerns about overtly theocratic movements in some parts of American Evangelical Christianity.

Ist es das was Christen verbreiten sollen? Sorgen, Furcht und Schrecken, der aus manchem weltlichen US-Artikel hervorkommt – ist dies das Zeugnis das die Nachfolger Jesu abgeben sollen?

Mitnichten. Es sind die deutlichen Anzeichen des Abfalls, dass sich sogg. Christen nicht mehr von der Welt absondern und stattdessen mitmischen sowie unsinnigsten Ideen gesellschaftlicher Transformation nachfolgen, als wäre eine christliche Gesellschaft überhaupt das Ziel und diese durch eine Umerziehung der Ungläubigen zu erwirken, so als würden gottlose Heiden durch die Annahme christoider Werte zu Kindern Gottes konvertieren und in der Folge eine solchermassen transformierte Gesellschaft gottgefällig sein.

Um am “Katzentisch” der Machtbeteiligung bleiben zu dürfen um ihre Ziele der Gesellschaftstransformation durch eine Hintertür zu erreichen haben sich “die Evangelikalen” Deutschlands einer anderen Strategie verschrieben: Dem “gnadenlosen” Opportunismus. Man erhofft durch Allianzen mit Allen und Jedem genügend Einfluss zu erreichen um an der Gestaltung der Gesellschaft teilhaben zu dürfen – um jeden Preis, auch den Preis der Wahrheit des Eavngeliums. UNO, Neue Weltordnung, Micha-Initiative-Welthungerhilfe – die Hauptsache ist man ist beim grossen Monopoly dabei und ist WER (siehe hierzu den Internetauftritt von Prof. dr.phil. Dr. theol. Thomas Schirrmacher und dessen Ämterhäufung).

Ist die Gefahr des Dominionismus durch die geringere Stellung des Evangelikalismus in Deutschland, gegenüber den USA, somit geringer? Definitiv nicht, denn auch hier, trotz anderer Strategie und Darstellung in der Öffentlichkeit wird man mit grösstmöglichem Tempo mit der Neuen Weltordnung und der abgefallenen Zeitgeist-Kirche dem Anti-Christen entgegen eilen.


Seven Mountains Dominionism and Christian Reconstruction part 1.

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