Wir handeln so, als ob wir nicht getäuscht werden könnten (Phil Johnson übersetzt von Georg Walter)

(Quelle: Phil Johnson übersetzt von Georg Walter distomos.blogspot.de)

 

Jim Wallis, Brian McLaren, Tony Jones und sogar Tony Campolo, sie alle verbreiten die klassischen liberalen Auffassungen, sie alle verwenden die klassischen liberalen Argumente und die klassische liberale Rhetorik, aber sie alle haben das eine oder andere Mal darauf bestanden, dass sie Evangelikale sind, so dass sie in evangelikalen Kreisen an Einfluss gewinnen können. Das ist nichts Neues… Jesus warnte vor Wölfen in Schafspelzen. Paulus warnte vor Dämonen und falschen Lehren, die sich als Engel des Lichts verstellen, Judas 4 warnt uns, auf der Hut vor falschen Lehrern zu sein, die sich heimlich in die Gemeinde einschleichen. Und in 2Korinther 4,2 spricht Paulus von falschen Lehrern, die schändliche Heimlichkeiten tun und das Wort Gottes mit Hinterlist verfälschen. In 2Korinther 2,11 sagt Paulus: „Wir sollen uns nicht von dem Satan übervorteilen lassen; seine Absichten sind uns nämlich nicht unbekannt.“ Wir sollten uns nicht von Satan übervorteilen lassen, aber die Wahrheit ist, dass Christen sich wieder und wieder von ihm übervorteilen ließen. Und dafür gibt es keine Entschuldigung, denn wir kennen seine Absichten. Aber wir sind gefallene Kreaturen. Wir neigen zu Hochmut und Trägheit, und wir tendieren wie unsere geistlichen Väter dazu, unsere Wachsamkeit zu verlieren. Wir handeln so, als ob wir nicht getäuscht werden könnten. Wir handeln so, als ob dies für uns keine Bedrohung sein könnte, obgleich uns die Schrift wiederholt davor warnt, wachsam zu bleiben.

Auszug aus der Predigt Enemies at the Gate von Phil Johnson.

Kommentar verfassen