Technokratie und New World Order – Die Kohlenstoff-Währung (Steven Yates) / Kommentar

Kommentar (S.Schad www.neue-weltordnung.info 13.06.2013)

 

Die Thesen des nachfolgenden Artikels kommen doch bekannt vor? Sowohl Steven Yates, als auch der im Artikel erwähnte Patrick Wood stehen in einem engen Austausch und sind Freunde von Dr. Martin Erdmann. Doch welchen biblischen Bezug sollten wir im Zusammenhang mit dieser Carbon-Währung erkennen?

Offb 13,16 Und es bewirkt, daß allen, den Kleinen und den Großen, den Reichen und den Armen, den Freien und den Knechten, ein Malzeichen gegeben wird auf ihre rechte Hand oder auf ihre Stirn,

Offb 13,17 und daß niemand kaufen oder verkaufen kann als nur der, welcher das Malzeichen hat, den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.

In seinem Vortrag Der Evangelikalismus im Sog der Gesellschaftstransformation weist Dr. Martin Erdmann nach, dass es sich bei der Technokratie um eine Religion, dem sozialistischen Utopismus, handelt.

Kurz zusammengefasst: So fremd es anmuten mag ist diese Religion einer “idealen” Gesellschaft, der Neuen Weltordnung, seit Jahrzehnten schon Ziel und Zweck der UNO und diverser Eliten. Während das weltliche System und seine Kontrollmechanismen, w.z.B. die totale Energiekontrolle “smart grid”, sowie die Carbon-Währung Schritt für Schritt etabliert werden und ihr diktatorisches Antlitz allmählich enthüllt, geschieht gleichzeitig etwas auf der kirchlichen Ebene, hin zu einer Religion der Gesellschaftsveränderung bzw. – transformation und der Umwertung aller christlichen Werte (siehe hierzu www.dominionismus.info). Beide Bestrebungen, sowohl die weltliche, als auch die religiös motivierte Seite, führen ob von den Protagonisten gewollt oder ungewollt, ob beabsichtigt und gezielt oder unbeabsichtigt und idealistisch verblendet, zur Errichtung des vorrübergehenden Reiches des Anti-Christen, ehe Jesus wieder kommt.

Ich wiederhole mich, wenn ich sage: Es geht hier nicht um eine christlich-fundamentalistische Anti-Transformationsbewegung oder eine politisch motivierte Stimme gegen Europa und die Neue Weltordnung – es geht darum, dass wir als Boten der Guten Nachricht, des Evangeliums, nicht wie Blinde über die Farbe reden sollten, sondern schlüssige Antworten auf unumkehrbare Entwicklungen nach Gottes Ratschluss für die vielen Ungläubigen und die verblendeten und verführten Christen haben müssen. Die “Welt-Spatzen” pfeifen es von den Dächern, diese Welt gerät gerade aus den Fugen, ob ökonomisch, politisch oder gesellschaftlich.

Ich stosse zunehmend häufiger auf Publikationen wie diese: www.propagandafront.de … der Name der Seite klingt unseriös und viel schlimmer als die Seite tatsächlich ist, die sogar einige Artikel von Patrick Wood enthält … ich möchte diese Seite nicht unbedingt empfehlen, da sie weit überwiegend weltlich ist und sich auffällig mit dem Gold-Kurs befasst … andererseits findet man hier einige ökonomische Fachartikel, die einen völlig anderen Grundtenor enthalten, als die Mainstream-Presse unseres Embedded Journalism, der stets in vorauseilendem Gehorsam, wie königliche Hofberichterstatter, das schreibt was dem König gefällt.

Ist das hier Panikmache oder 09/11-Verschwörungs-Paranoia? Gewiss nicht: Wer sich mit ein paar ökonomischen Eckdaten, den politischen Tagesnachrichten im Inland und im Ausland etwas befasst, dem sollte alsbald sonnenklar sein: Lange geht das nicht mehr!

Entsprechend den kaltschnäuzigen Äusserungen unseres Finanzministers Schäuble (siehe hier) und einer Artikelserie (hier), überraschte es mich nicht so sehr von einem Insider in meinem Privatumfeld  kürzlich zu hören, der sagte, dass bei der Bank für die er arbeiten würde, der Schweizer UBS, seine Kollegen und er selber fluchtartig in Anlagen wie Gold oder Immobilien gewechselt wären, da sie ihrem eigenen Arbeitgeber und ihrer Hausbank nicht mehr vertrauen würden – Banker fürchten von der eigenen Bank enteignet zu werden – Zypern ist bald auch hier!

Technokratie und New World Order – Die Kohlenstoff-Währung (Steven Yates)

Teil 1

Die Idee einer globalen Währung geistert schon seit  mehreren Jahren umher. Am Sichtbarsten wurde sie beim letztjährigen G20-Treffen in Pittsburgh – ein deutliches Zeichen dafür, dass der Marsch in Richtung Weltregierung, auch als  “Neue Weltordnung” bekannt, mit verstärkter Kraft vorangetrieben wird. Nun legt eine neue Untersuchung  nahe, dass die globale Währung nicht ein weiterer Euro – eine globalisiertes Fiat-Geld sein , sondern stattdessen auf der Basis von Kohlenstoff stehen wird. Dies wird  in Übereinstimmung mit einer Vielzahl von Vorausnahmen wie dem Abbau fossiler Brennstoffe (auch bekannt als “Peak Oil”), der anthropogenen Klimaänderung (ACC), sowie dem unter der neuen Weltordnungen Glaube, die Populationen müsse überwacht und kontrolliert werden, geschehen..

Patrick Wood –  als Kollaborateur  des 1A-Ermittlers Antony Sutton in  der Szene aufgetaucht und  Gründer der ‘August-Review- ‘ ist  am besten als einer der führenden Autoritäten der Trilateralen Kommission bekannt. Er hat Indizien gefunden, die darauf hindeuten, dass die globale Elite bald beginnen werde, darüber nachzudenken, eine Kohlenstoff-Währung als Live-Optioneinzuführen: als in seinen Worten,  “die ultimative Lösung für die globalen Aufgaben der Armutsbekämpfung, Bevölkerungspolitik, des Umweltschutzes, globaler Erwärmung, Energie-Verteilung  und der Deckelung der Verteilung des wirtschaftlichen Reichtums.”  Das entspräche einer Wiederbelebung derTechnokratie, die Wikipedia definiert als” ein System der Regierung, wo diejenigen, die mit Experten-Wissen ausgestattet sind, bzw. entsprechende Fähigkeiten haben, den Regierungskörper ausmachen.”

Das Ergebnis wäre ein ökonomisches System , das auf Energie-Einheiten anstelle der üblichen Währungen basieren würde. Die letzteren brechen ohnehin weltweit langsam zusammen wie Einzelpersonen, Firmen und Regierungen in Meeren an Schulden zu ertrinken drohen, da sie längst alle über ihre Verhältnisse leben. In anderen Worten: In dem Szenario, das Woods entwirft, würde sich  die globale Elite zumindest gedanklich auf dem Weg befinden, das Geld, verstanden als fiat money  von der Deckung durch an einen Rohstoff wie Gold abgekoppelt, zu besetigen, um es es mit einem System von Kohlendioxid-Zertifikaten, dass jeder Person zugeordnet werden könnten, möglicherweise monatlich, zu ersetzen.

Dies würde eine “autoritäre und zentralisierte Kontrolle über alle Aspekte des Lebens, von der Wiege bis zur Bahre bedeuten.” Jede einzelne erhielte eine eindeutige Kennung ab seiner Geburt, eventuell in Form eines RFID-Ausweises. Die globale ID  würde ihm oder ihr ein Leben lang begleiten und die Besonderheiten der Person,  Ausbildungs- und Test-Ergebnisse, den beruflichen Werdegang, einschließlich gemachter Reisen, wie das Konsumverhalten, Gesundheit und medizinische Geschichte, und so weiter, aufzeichnen.  Es könnte nicht gestohlen werden, da die individuelle ID nur für und an der Person funktionierte, der sie zugeordnet ist. Die globale ID könnte auch unter die Haut implantiert werden. Ein Implantat hätte den Vorteil, dass die Person es niemals verlieren oder verlegen würde.

Hier ist Wood’s Spekulation darauf, wie das System funktionieren könnte: “Kurz gesagt, die Kohlenstoff Währung wird auf die Grundlage der regelmäßigen Verteilung der verfügbaren Energie für die Menschen in der Welt ausgelegt sein. Wenn nicht innerhalb eines Zeitraums verbraucht, wird die Währung verfallen (etwa wie die monatlich zugestandenen Minuten auf Ihrem Handy-Abo), so dass die gleichen Personen eine neue Energie-Zuteilung aufgrund der Produktionsquoten  für die nächste Periode erhalten.”

In anderen Worten, es hätte keinen Sinn Währung zu horten, wie das mit Bargeld noch Sinn macht. Am Ende des Zyklus, verlieren nicht verwendete Credits sofort ihre Kaufkraft.

Wood fährt fort: “Weil die Energie-Versorgungskette bereits durch die globale Elite beherrscht wird, dürfte die Festlegung  von Energie-Produktionsquoten die Menge an Kohlendioxid-Bargeldumlauf zu jedem beliebigen Zeitpunkt begrenzen. Natürlich wird auch die Fertigung, die Nahrungsmittelproduktion und das Reiseverhalten der Menschen zu begrenzen sein. “

“Lokale Währungen könnten noch für eine Weile fortbestehen, aber sie würden schließlich verdorren und vollständig durch die Carbon-Währung ersetzt sein, sehr ähnlich der Art und Weise, wie die einzelnen europäischen Währungen über einen gewissen Zeitraum vom Euro verdrängt wurden..”

Man kann fest davon ausgehen, dass es massiven Druck geben wird, die Kohlenstoff-Währung sich zu eigen zu machen. Dies könnte auch wirtschaftlichen Zwang, zB Handelsbeschränkungen, Reisebeschränkungen, etc. beinhalten. Für jene, die  sich weigern, die neue Währung hier oder im Ausland zu verwenden, bedeutete dies, sich keine Nahrung beschaffen zu können, Treibstoff oder Obdach zu erhalten. Der Preis der Verweigerung wäre Immobilisation und Verarmung.

Teil 2

Die Ideen, die sich  zur Technokratie auswuchsen, gehen zum Mindesten auf den britischen Philosophen Thomas Hobbes (1588 – 1679), der Autor des ‘Leviathan’ (1651), die erste moderne Abhandlung, in der politischen Philosophie, zurück. Hobbes glaubte an die Notwendigkeit einer starken Zentralregierung, im Kontext seiner Zeit, eine Monarchie. Zuletzt ebenso wichtig für die Entwicklung der Technokratie ist, dass Hobbes ein Materialist war,  der glaubte, dass die gleichen Methoden, die entwickelt werden, um die natürliche Ordnung unter dem Begriff der Naturphilosophie zu verstehen, auch verwendet werden könnten, um Menschen und ihre sozialen Interaktionen zu untersuchen. Damit war das schon vorgegeben, was wir heute  eine empirische Wissenschaft von der Gesellschaft nennen würden.

Zwei Französische Denker, Henri de Saint-Simon (1760 – 1825) und Auguste Comte (1798 – 1857), verfolgten solche Gedanken weiter. Letzterer machte geltend, dass Disziplinen wie die Physik oder auch ganze Zivilisationen drei Phasen durchliefen: eine “theologische oder fiktive”, in der man, um sich die Welt zu erklären, auf übernatürliche Einflüsse, etwa  von Gott gesandte, zurückgreife; eine “metaphysische oder abstrakte” , in der Philosophen großartige Systeme mehr oder weniger aus ihrer Fantasie schöpfen, in denen  sie an nicht-empirische absolute Prinzipien wie die der Moral appelieren; und eine “wissenschaftliche oder positive”,  in der all die vorherigen Dinge zugunsten empirischer Wissenschaft beiseite geschoben sein werden-: Beobachtung, Hypothese, Experiment, Daten-Sammlung, statistische Prognosen, und so weiter. Comte glaubte, dass wissenschaftliche Ergebnisse eine bessere Grundlage für die Zivilisation versprächen als die Religion oder die Spekulationen der Philosophen. Sein System war positiv in dem Sinne einer optimistischen Aufgehobensein und einer vorwärts gerichteten Grundhaltung. Nachdem er auf eben dieser Grundlage die Soziologie begründete, wird er manchmal als der Vater aller modernen Sozialwissenschaften, die sich empirischer, datengestützter Mittel bedienen  und auf Begriffe wie Erbsünde (gehört der ersten Stufe an) oder Abstraktionen wie privater Eigentumsrechte (gehört zur zweiten Phase) verzichten, genannt.

Comtes Positivismus beeinflusste spätere Denker wie Wilhelm Wundt (1845 –  1920), der Begründer der “experimentellen Psychologie” der Leipziger Schule, und Bertrand Russell (1872 – 1970), den großen britischen Logiker und Philosoph und Fabian, Sozialist und Förderer der “Wissenschaftliche Gesellschaft”, bekannt  durch  Werke wie ‘The Impact of Science Society’  (1952), in dem er bewusst unterscheidet zwischen der Art der Bildung für jene, die als Elite gekennzeichnet werden, und der, die den Massen vorenthalten wird. Man sollte diesbezüglich, auf dieser Seite des Atlantiks, auch  Edward Bellamy (1850 – 1898) erwähnen,  der eine technokratische Utopie in seinem Roman ‘Looking Backward’ (1888) vorgelegt hat, die im Jahr 2000 spielt… – Soll Technokratie ein utopischer Zeitvertreib bleiben, oder  zu einer öffentlichen Agenda werden?

Im Jahr 1919 wurde eine Organisation der Technischen Alliance of North America  in New York City gegründet. Dern  Kopf war der Wirtschaftsingenieur  Howard Scott (1890-1970) und  der Ökonom Thorstein Veblen, der Physiker Richard Tolman, Ingenieur William H. Smythe (der den Begriff  Technokratie prägte) und unter anderen der Bankier Stuart Chase. Sie machten sich an die Arbeit die Stellschrauben- und Hebel aus der Anwendung wissenschaftlicher und technischer Errungenschaften auf die der soziale Welt zu übertragen, vor Allem, in Bezug auf das, was sie als verschwenderischen Umgang mit Rohstoffen empfanden, in Rücksicht auf die Möglichkeiten der Amerikaner, ihre eigenen Entscheidungen als souveräne Verbraucher treffen zu können. Sie begannen mit einem intensiven Studium der Energie-und Rohstoff-Ressourcen des nordamerikanischen Kontinents -vor Augen ein Gebiet, das von Panama bis zum Eismeer reicht. Ihr Ziel war ein planungssicheres, systematisches Konzept, das Erzeugung und Verteilung in einen Rahmen  zentraler Kontrolle brächte. Sie glaubten, dass ihr Plan in die Realität umgesetzt als Resultat einen kontinentweit höheren Lebensstandard und weniger Verschwendung von nicht erneuerbaren Ressourcen zeitigen würde. Eigentlich hatten sie vor, ihre Studien noch vier Jahre lang fortzusetzen, aber die Gruppe wurde im Jahr 1921 aufgelöst, ihre Arbeit blieb unvollendet.

>> In einem Interview in diesem Jahr, erklärte Howard Scott sachlich-nüchtern: “Die Techniker … sind die einzige Gruppe, die wissen,  wie Menschen zu Dingen kommen. Sie sind nicht die einzigen Hersteller,  aber sie sind die einzigen, die eine Ahnung davon haben, wie Produktion bewerkstelligt werden kann. Banker wissen es nicht. Politiker und Diplomaten wissen es nicht. Wenn diese Leute es wüssten, hätten sie schon früher die Räder laufen lassen…. Sie alle wollen Produktion – jeder will das,  aber diejenigen, die den Laden am Laufen  halten, wissen nicht, wie die Dinge laufen, während diejenigen, die das wissen, es bisher nicht zu ihrem Geschäft gemacht haben. “

Technokratie genoss  eine Weile Popularität in den 1930er Jahren, als man  dachte sie könnte vielleicht eine Lösung der Probleme im Verlauf der Großen Depression liefern. Im Jahr 1933 waren  Scott und ein ehrgeiziger junger Geophysiker namens M. King Hubbert (1903-1989) dabei, Technocracy Inc. zu gründen. Die Beiden verfassten und veröffentlichten im Jahr 1934 ein bedeutsames Werk mit dem Titel ‘Technocracy Studiengang’. Diese Arbeit wurde zur Bibel der Bewegung.

Eines ihrer Ziele war, ein wirtschaftliches System zu institutionalisieren, das Energie-Zuweisungen anstelle von Preisen benutzen würde. Sie schlugen vor, Geld mit Energie-Krediten zu ersetzen. Sie sahen sich im Gegensatz zu allen existierenden wirtschaftlichen Systemen, kapitalistischen oder sozialistischen, in Konkurrenz, da ja jedes dieser Systeme auf einer Preis- anstatt einer Energie-Bindung beruhte. Selbst der Sozialismus setzte auf Käufe und Verkäufe von Einzelpersonen statt auf eine zentralisierte und überwachte Zuteilung von Ressourcen. Die Technokraten sind aber davon überzeugt, dass nur Letzteres etwa  Armut beseitigt, sowieweit sichergestellt ist,  dass Ressourcen nicht vergeudet werden.

Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Rückkehr des Wohlstands hat das Interesse an  der Technokratie nachgelassen. Hubbert hatte einen Doktortitel in Geophysik im Jahre 1937 gemacht, und begann das Thema an der Columbia University zu unterrichten. Schließlich entwickelte er die Hubbert Peak Theorie, heute besser bekannt als ‘Peak Oil’: die Entdeckung neuer Reserven würde zuletzt durch deren Ausbeutung ihre Nutzbarkeit so ausdünnen, dass massive Steigerungen bei den Energiekostenzu erwarten wären, was alle modernen Volkswirtschaften destabilisierte, solange sie an fossile Brennstoffe gebunden sind.

Die Technokraten der 1930er Jahre waren durch eine einfache Tatsache benachteiligt: die Technologie zur Umsetzung ihrer Ideen existierte noch nicht. Heute ist das anders. Teils wegen der Popularität von Hubbert’s Peak Oil Konzept und teils wegen der weit verbreiteten  Förderung der ACC, wie auch deswegen, weil die schlimmsten Finanzkrise seit der Großen Depression die Aufmerksamkeit auf die Nachteile von ‘fiat money; gelenkt hat. Technokratie feiert dadurch ihr Comeback. Websites, die sich der Sache widmen, existieren hier und in Kanada, und eine Organisation namens  Netz der Europäischen Technokraten wurde 2005 als “eine eigenständige Forschungs-und Sozial-Bewegung, mit dem Ziel, sowohl die Theorie und das Design der Technokratie zu erforschen und zu entwickeln” gegründet.

Alles, was  heutige Technokraten brauchen, ist eine Strategie zur Schaffung  und Umsetzung einer Kohlenstoff-Währung, die von der globalen Elite aufgegriffen werden kann. Die Idee von Emissionsgutschriften war zum Zeitpunkt des Kyoto-Protokolle schon entwickelt worden. Das Vereinigte  Königreich (UK – TonyLedo) beanspruchte die Vorreiterrolle bei der Gründung des ersten binnenländischen wirtschaftsweiten Handelssystem. Dieses System  hat sich rasant entwickelt.

Die Vorstellungen zur Entwicklung einer Kohlenstoff-Währung finden ihren Niederschlag in einer ständig anwachsenden Literatur dazu. Patrick Wood’s Studie liefert einige Beispiele.

Zum Beispiel, erschien im Jahr 1995 ein Artikel im “New Scientist” mit dem Titel “Auf zu einer Kohlenstoff-Währung”. Deren Autorin, Judith Hanna, hat darin vorgeschlagen,” eine globale Quote für die jährliche Verbrennung fossiler Rohstoffe festzulegen, und diese wiederum zu gleichen Teilen auf alle Erwachsenen in der Welt herunterzurechnen. “

Im Jahr 2004 veröffentlichte der Harvard International Review  “Eine neue Währung”. Es wurde dort vermeint, dass “für die, die einer langsamen globalen Erwärmung das Wort reden würden, die wirksamsten Maßnahmen in der  Schaffung von starken nationalen Kohlenstoff-Währungen lägen….”

Im Jahr 2006 in Großbritannien, schlug Umweltminister David Miliband vor, sich einmal “ein Land, in dem Kohlenstoff eine neue Währung ist” vorzustellen. “Wir haben Bankkarten, die beides, das Pfund und Kohlenstoff ,speichern. Wenn wir Strom, Gas und Treibstoff kaufen, nutzen wir unsere Kohlenstoff-Punkte sowie das Pfund. Um Kohlendioxidemissionen zu verringern,  würde die Regierung Grenzwerte für die Menge an Kohlendioxid, die verwendet werden kann, festlegen.”

In 2007 veröffentlichte die New York Times Hannah Fairfield’s “Wenn  Kohlenstoff eine Währung wird” Fairfield erklärte: “Zum Aufbau eines  Kohlenstoff-Marktes müssten seine Urheber eine Währung von  Emissionsgutschriften schaffen, mit denen Marktteilnehmer handeln können.” Sie weist auf,, wie zwingend cap-and Trade Maßnahmen (den CO2 Ausstoss  begrenzen und die Ausstossmengen gegen Zertifikate handelbar machen TonyLedo) in das größere Bild einer Wirtschaft,  die auf die Kontrolle über den Energieverbrauch beruht, passen.

Im Jahr 2008, verband sich eine Untenrehmensberatung, die sich selbst PointCarbon nannte, mit der Bank of New York Mellon, um  schnell wachsende Kohlenstoff-Märkte zu beurteilen und veröffentlichte ihre Ergebnisse in der Schrift “Auf dem Weg zu einer gemeinsamen Kohlenstoff-Währung: Untersuchung der Aussichten für Integrale Globale Kohlenstoffmärkte”. Wood stellt fest, dass andere Banken Eliten ihre Türen geöffnet haben, um zur Realisierung von Gewinnen in Kohlenstoff-Märkten zu assistieren: JP Morgan Chase, Goldman Sachs und Morgan Stanley. Mit anderen Worten: dieser  Bewegung sind  beherrschende Institutionen zu eigen, die im Stillen für ihre Ziele arbeiten.>>>

Am 9. November 2009, behauptete der Telegraph (UK)  in einem Artikel- bezeichnenderweise mit dem Titel “Jedem in Großbritannien könnte ein ‘Kohlenstoff-Freistellungsbetrag ‘” erhalten” womit “die Umsetzung einzelner  Kohlenstoff-Zertifikate für jede Person als effektivster Weg im Rahmen der Ziele für die Reduzierung der Treibhausgasemissionen klargestellt wäre “Hier schließt sich der Kreis mit Menschen, denen eine eindeutige Nummer zugeordent ist, die sie beim Kauf von Allem, was zu ihrer Kohlendioxid-Spur beisteuert, verwenden würden.  Wie bei Besitz eines Bankkontos würden sie monatlich einen Auszug mit einer Aufzeichnung ihres Verbrauchs zugeschickt bekommen. “Wenn ihr ‘Karbon-Konto’ gegen  Null ginge, würden sie für den Erhalt weiterer Kredite zahlen müssen.”

Teil 3
Wenn wir zwischen den Zeilen lesen, liefert die Technokratie – sowohl die alte wie die neue –  vertraute utopischen Themen. Technokratie verspricht “absolute wirtschaftliche Sicherheit für jeden Mann, jede Frau und jedes Kind von der  Geburt an bis zum Tod; komplette Gesundheitsversorgung, moderne energieeffiziente Wohnungen für alle, Bildung, um dem vollen Umfang  einzelner Fähigkeitgerecht zu werden, tragfähigen Nahverkehr; Beschäftigung für alle Arbeitsfähigen; die nachhaltige Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen und der Umwelt des Kontinents. “

Es fällt  natürlich kein Wort über individuelle Freiheit, noch gelingt  die Einsicht, dass wahrer Reichtum produziert werden muss und nicht einfach durch die Schaffung einer neuen Währung ins Dasein gewünscht werden kann. Das, was F.A. Hayek als “Szientismus” bezeichnet hat, bekümmert überhaupt nicht, nämlich der Zweifel daran, dass die Methoden zur Untersuchung und Manipulation natürlicher Phänomene  1: 1 auf das Studium des Menschen übertragen werden können. So gibt es auch keine Angst davor, dass die Konzentration der Macht in einen totalitären Albtraum ähnlich eines Nazi-Deutschlands oder einer Sowjetunion oder eines entfesseln Orwell’schen 1984 umschlagen könnte.

Weder die frühen Technokraten noch ihre heutigen Schüler haben ein Interesse an nationaler Souveränität. Die Menschen werden nicht in souveränen Nationalstaaten leben, sondern in Technaten.  Die Leser werden die Verweise auf Nordamerika bemerkt haben, als eine  politische Einheit, oder ein Technat. Howard Scott und seine Gruppe waren die ersten Vertreter einer nordamerikanischen Union, bevor diese Idee diesen Namen erst bekommen hatte.

Hinter der technokratischen Agenda steckt die Idee wie sie in dem Materialismus der Philosophien des neunzehnten Jahrhunderts wurzelt, dass die menschliche Natur  ausschließlich ein Produkt seiner materiellen Umgebung,  und daher  formbar wie Töpferton ist und durch einen Wechsel ökonomischer Randbedingungen gänzlich verändert werden kann. Eine Idee,  deren bekanntester Vertreter  Karl Marx war – (“Jeder nach seinen, Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen”). Alles was man braucht, um die menschliche Natur zu ändern, sind qualifizierte Techniker des menschlichen Verhaltens, welche genau wissen, welche Interventionen zu machen sind. So glauben zum Beispiel jene Technokraten, dass die Kriminalität  durch die  Beendigung des Preissystems fast beseitigt werden könnte.

Wie praktisch alle Verbrechen des Preissystems Resultate der Versuche des Individuums sind, sich das Eigentum anderer illegal zu erwerben, um eigene Defizite  auszufüllen, würde Kriminalität  in einer technokratischen Gesellschaft praktisch nicht mehr existieren. Technokratie definiert einen Verbrecher als ein menschliches Wesen mit räuberischen Instinkten,  das in einem Preis-System lebt, ohne das ausreichende Kapital für den Start einer Unternehmung zu besitzen.

In einem Technat, würden menschliche Wesen zum ersten Mal in der Sozial-Geschichte  nicht als  juristische Personen betrachtet werden, in Abhängigkeit von gesetzlichen Verboten, Einschränkungen und Bestrafungen stehend , sondern als  energieverbrauchende Menschen, deren Eigenschaften als Produzenten und Konsumenten die Entwicklung eines Höchststandes beider Kapazitäten erfordere, damit sich die Menschen daran gewöhnen, in einer Welt des Überflusses zu leben, in der sich der Vorteil gegenüber einem anderen Mitmenschen nicht mehr lohnt, da er sozial nicht mehr rentabel sein wird.
Alle  sozialen Projekte, die es wert sind, sind in dem einen großen Ziel der Technokratie,  jedem Menschen eine angemessene wirtschaftliche Sicherheit zu verschaffen, inbegriffen.
In einem Technat wird es den Menschen allerdings noch erlaubt sein zu fragen:
. “Wie steht es um die Grundfreiheiten, wie persönliche finanzielle Privatsphäre oder die Freiheit zu reisen?”
Die Technokraten von Heute haben eine Antwort für diejenigen, die  weitergehend fragen:

. “Wie gedenken Sie mit denen zu verfahren, diees vorziehen  nicht unter einer Technokratie zu leben??”

Sie antworten entwaffnend:
. ” Nichts. Wir suchen Leute, die intelligent und aufgeschlossen genug sind, um eine neue Idee anzunehmen. Allerdings werden viele Menschen, die gegenwärtig nicht an unserer Idee interessiert sind, wegen  sich sonst verschlechternden wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen gezwungen sein,  in unsere Richtung zu blicken. “
Lesen Sie hier bitte zwischen den Zeilen:
Die Eliten, die den Fluss von Ressourcen in der Wirtschaft steuern, sehen sich jetzt in der Lage, sicherzustellen, dass diejenigen, die sich  nicht dem neuen Status quo anschließen wollen, dafür  büßen werden.
“In dem Technat” so weiter, ” werden sogar die Leute, die nicht an der Technokratie interessiert sind, den gleichen hohen Lebensstandard genießen und mehr Freizeit mit mehr Möglichkeiten für kulturelle Aktivitäten haben. Sollen sie doch wo anders leben. Es wird  keine Auswanderungsbeschränkungen geben. “

Aber unter der Weltregierung, die Technokratie imaginiert und erfordert, hier die naheligende nächste Frage:

“Wohin sollen denn die Möchtegern-Auswanderer dann gehen? (!!!)
Steven Yates promovierte in  Philosophie im Jahre 1987. Er ist Autor des Buches, Civil Wrongs: What Went Wrong With Affirmative Action (San Francisco: ICS Press, 1994) veröffentlichte  zahlreiche Artikel sowohl in Fachzeitschriften und anderorts. Er hat Philosophie an der Clemson University, der Auburn University, dem Wofford College, der University of South Carolina, der Süd-Columbia Wesleyan University und dem Midlands Technical College gelehrt und hielt Stipendiaten mit und arbeitete an Projekten mit dem Institute for Human Studies, der Heritage Foundation, dem Heartland Institute, und dem Acton Institut für Religion and Liberty.

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