Rüdes Gerempel im Namen Jesu

Phil 1,15 etliche predigen zwar Christus auch aus Neid und Streitsucht, andere aber aus guter Gesinnung

Nachdem ich kürzlich auf einen älteren “theologischen” Streit in Form eines herabsetzenden Pamphlets aus dem sogg. bibeltreuen Lager stiess , geführt von einer Person in Gemeindeleitungsverantwortung gegen einen allseits geachteten Theologen (der an dieser Stelle hier auch öfters zu Wort kommt), die gegen mich kürzlich in einer sehr privaten und nichttheologischen Angelegenheit ebenso unerbittlich vorgegangen war, da frage ich mich: Wieviele sind Etliche … und wie Wenige sind die Anderen?

Aus meiner bescheidenen Sicht und angesichts diverser Pamphlete die auch aktuell aus vielerlei Quellen kursieren sind derzeit Etliche viel zu Viele. Welche Gesinnung steht dahinter, auch wenn unsere persönliche Sicht der Theologie angegriffen wird und eine andere ist, oder wenn wir mit Informationen konfrontiert werden, die unserem theologischen Weltbild nicht entsprechen, einen verdienten bibeltreuen Autor als Lügner und Verleumder hinzustellen oder sogar, wie in diesem Fall geschehen, haftbar zu machen was ein Dritter geschrieben hatte?

Wir Alle wissen auch um heiligen Zorn, entsprechend: Ps 69,10 denn der Eifer um dein Haus hat mich gefressen, und die Schmähungen derer, die dich schmähen, sind auf mich gefallen.

Oder, handelt es sich nicht doch vielfältig um rüdes Gerempel mit dem mißbräuchlich geführten Namen des HERRN JESU im Munde, aus dem Motiv ehrsüchtiger Rechthaberei und Aufgeblasenheit?

Hi 5,2 Denn den Toren erwürgt der Zorn, und den Einfältigen tötet der Eifer.

Herabsetzung und Ehrenrühriges zu verbreiten, ist das im Geist der Heiligen Schrift und der erlaubte Umgang mit dem Bruder im Herrn Jesus umzugehen, der ebenso teuer erkauft ist?

Es steht ausser Frage, dass wenn Gottes Wort, die Heilige Schrift, substanziell angegriffen wurde, ein Irrlehrer auch als Irrlehrer energisch abgelehnt werden muss – und energisch heisst auch energisch und nicht mit Samthandschuhen – hierzu empfehle ich den beschriebenen Umgang wie ihn Rudolf Ebertshäuser in Fragen des Lehrstreites empfiehlt (hier) und nachweislich in seiner aktuellen Debatte um sein Buch auch einhält, sowie z.B. von Dr. Lothar Gassmann, Wolfgang Bühne und Dr. Martin Erdmann, um einige zu erwähnen, verantwortlich, authentisch und dokumentiert als Christen gelebt werden. Jedoch ist es ein Zeichen von Geistlichkeit Polemik über den andersdenkenden bzw. -glaubenden Bruder zu ergiessen? Ich fürchte, dass es sich um ein Gerichtszeichen am Haus der Gemeinde handelt und empfehle mit aller Vorsicht Abstand vor allzu hitzigen Debatten im bibeltreuen Lager die in persönliche Herabsetzungen abgleiten.

Mt 5,20 Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, so werdet ihr gar nicht in das Himmelreich eingehen!

1Petr 4,17 Denn es ist Zeit, daß das Gericht anfange am Hause Gottes; wenn aber zuerst bei uns, wie wird das Ende derer sein, die sich von dem Evangelium Gottes nicht überzeugen lassen?

(Author_S www.der-ruf.info 14.06.2013)

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