USA: Presbyterianische Kirche und der Zorn Gottes

(Quelle: Georg Walter distomos.blogspot.de)

Die Presbyterianische Kirche der USA (PCUSA) hat beschlossen, das bekannte Kirchenlied In Christ Alone (In Christus allein) aus ihrem Liederbuch zu entfernen. Grund hierfür ist das Wort „Zorn“, das Gott als einen zornigen Schöpfer repräsentiert. Der Text Till on that cross as Jesus died / the wrath of God was satisfied (bis an diesem Kreuz Jesus starb / war dem Zorne Gottes Genüge getan) sollte ersetzt werden durch as Jesus died / the love of God was magnified (als Jesus starb / wurde Gottes Liebe erhoben). Keith Getty und Stuart Townend, die Autoren des Liedes, bestanden allerdings auf der Beibehaltung des Originaltextes. Schließlich beschloss ein Gremium mit einer Mehrheit von 9 Stimmen bei 6 Gegenstimmen, dass In Christ Alone in der neuen Auflage des presbyterianischen Liederbuchs nicht mehr enthalten sein wird. Der stellvertretende Sühnetod Christi ist ein Dorn im Auge der vorwiegend liberal geprägten PCUSA. In unserer postmodernen Zeit ist es überholt, vom Zorn Gottes zu sprechen.

2 Kommentare

  1. Die Diagnose des geistlichen Zustandes ist eindeutig:
    Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden;
    uns aber, die wir selig werden, ist’s eine Gotteskraft. – 1. Kor. 1;18

    Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden;
    sondern nach ihren eigenen Gelüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen,
    nach denen ihnen die Ohren jucken und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden
    und sich den Fabeln zukehren. – 2. Tim. 4;3-4

    Ebenso eindeutig ist die Prognose:
    Denn es steht geschrieben (Jes. 29;14):
    Ich will zunichtemachen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will Ich verwerfen. – 1. Kor. 19

    1. Herzlichen Dank, lieber Bruder für Deine vielen biblisch fundierten Kommentare! Gottes Segen & herzliche Grüsse S.Schad
      P.S.: Ich hatte wenig Zeit darauf einzugehen, da ich mich gerade in einem Wohnungsumzug befinde – bitte um Nachsicht!

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