Distanzierung von verführerischen Webseiten (Rudolf Ebertshäuser) / Kommentar (S.Schad)

(Quelle: Rudolf Ebertshäuser www.das-wort-der-wahrheit.de)

Ein markanter Nachteil des Internet mit seiner Durchlässigkeit und Verbreitung von Informationen ist es, daß alle möglichen Leute Texte von anderen Webseiten kopieren oder auf bestimmte Webseiten verlinken können, ohne daß man dies wirklich kontrollieren bzw. verhindern kann. Mir wurde etwa von den 13 Unterzeichnern von „Gesundheit statt Zerstörung“ zum Vorwurf gemacht, daß eine gewisse „JedidaMD“ Texte von mir veröffentlichen und auf meine Webseite www.das-wort-der-wahrheit.de verlinken würde.

Diese Frau war nach jahrelangen esoterischen Irrwegen in den Fängen einer extremcharismatischen Gruppe gelandet und hatte sich schließlich, u.a. aufgrund der Lektüre meines Buches „Die Charismatische Bewegung im Licht der Bibel“ von der Extremcharismatik distanziert. Leider hat sie dann nicht den Weg wahrer Christusnachfolge auf dem Boden der gesunden Lehre eingeschlagen, sondern ist von einer Irrlehre in die nächste weitergetaumelt. Das passiert übrigens mit nicht wenigen ehemaligen Charismatikern, die zwar den einen Irrtum verlassen, aber dann vom nächsten eingefangen werden. „JedidaMD“ leugnet die biblische Lehre von der Dreieinheit und tritt als eine falsche Prophetin und Lehrerin auf, deren scheinfromme Aussprüche verworren und irreführend sind. Ich hatte sie ernst ermahnt, als diese Dinge offenbar wurden, und dann jeden Kontakt abgebrochen. Nicht umsonst warne ich immer wieder davor, auf Frauen zu hören, die das Wort Gottes mit Füßen treten und als „Lehrerinnen“ oder „Prophetinnen“ auftreten.

Es gehört schon einige Bosheit und Unredlichkeit dazu, mich mit dieser Irrlehrerin in Verbindung zu bringen. Um aber denen, die mich verleumden, den Vorwand zu nehmen, möchte ich deutlich machen, daß ich mit dieser Dame und ihren Verführungslehren wie auch mit einigen anderen Webseiten, die verkehrte Lehren verbreiten und zu gewissen Themen Texte von mir veröffentlichen bzw. auf meine Webseite verlinken, nichts zu tun habe noch zu tun haben will. Ich habe aber keine Zeit und Möglichkeit, alle diese Publikationen zu kontrollieren und mit den Verantwortlichen Korrespondenz zu führen, damit sie mein Material nicht veröffentlichen. So werde ich vorerst auf Debatten mit solchen Leuten verzichten, möchte aber sehr deutlich machen, daß ich mit ihnen und den Irrlehren, die sie vertreten, nichts zu tun habe. Gelegentlich habe ich etwa festgestellt, daß auch Adventisten oder Anhänger des okkulten Mediums Jakob Lorber auf Texte von mir verwiesen haben; deshalb bin ich noch lange kein Lorber-Anhänger oder Adventist! Eine Verantwortung habe ich dort, wo ich auf andere Webseiten verweise oder verlinke, aber nicht, wenn irgendwelche Leute auf meine Webseite verweisen. Das sollte jedem aufrichtigen Gläubigen auch einsichtig sein.

Ich habe alle meine auf dieser Webseite veröffentlichten Schriften ausdrücklich zur freien Vervielfältigung freigegeben, um den Dienst der Aufklärung nicht zu hindern. Letztlich steht für mich im Vordergrund, daß die aufklärenden und informierenden Texte möglichst vielen suchenden Menschen eine Hilfe sein können. Aber das bedeutet auch, daß ich durchaus nicht hinter jeder Webseite stehen kann, die Material von mir veröffentlicht oder auf mich verlinkt. Mehr denn je gilt für Christen im Internet das biblische Gebot, alles zu prüfen und nur das Gute zu behalten. Wenn man aber feststellt, daß eine Webseite böse, verführerische Lehren verbreitet, sollte man sie ganz meiden, egal welche Namen oder Links sie erwähnt.

Kommentar (S.Schad)

Ich hatte mich kürzlich zu dem gleichen Ärgernis geäussert (siehe hier) und möchte noch im Bezug auf die erwähnte “JedidaMD” hinzufügen: Auffällig escheint mir, daß Menschen die sehr stark von Irrlehren beeinflußt sind einen auffälligen Stil der Rechthaberei pflegen und sich in einer mangelhaften Demut bewegen die ihnen als vermeintliche Kämpfer für die Wahrheit besondere Privilegien einräumt – in meinem Fall: “JedidaMD” weigerte sich zuerst Artikel von mir auf ihrer Seite zu löschen mit dem Hinweis, daß sie diese von einer anderen Seite kopiert habe (http://derhonigmannsagt.wordpress.com/) … etwas verstört, da mir diese eindeutig unchristliche Verschwörungsseite auch schon aufgefallen war, sah ich auf diesem Internetauftritt des sogg. “Honigmanns” nach und stellte erleichtert fest, daß dieser meine Artikel entgegen den Aussagen von “JedidaMD”, im Unterschied zu ihrer Behauptung NICHT kopiert hatte – man möge sich alleine aus dieser kleinen Episode ein Bild über diese lehrende Dame machen. Möge sie nicht nur von den extremen Irrlehren eines selbsternannten “Völkerapostels” Helmut Bauer und seiner extrem-charismatischen Sekte “Wort und Geist” umkehren sondern auch hin zu der gesunden Lehre des Evangeliums Jesu Christi.

1Tim 2,12 Ich erlaube aber einem Weibe nicht, zu lehren, noch über den Mann zu herrschen, sondern stille zu sein;

XXX

(S.Schad www.der-ruf.info 12.10.2013)

3 Kommentare

  1. Liebe Schwester Tina, auch nochmal von mir ein herzliches Dankeschön für dieses Zeugnis. In Burundi/Zentralafrika ist deswegen in den christlichen Gemeinden das Chaos los weil 80% aller Frauen lehren wollen und Pastorinnen sein wollen. Der Bruder meiner Frau sagte schon das sie nicht wissen wie sie dieses Chaos noch stoppen können weil irgendwas gepredigt und gelehrt wird, aber nicht mehr Wort Gottes.

  2. Hallo,
    ich bin während meiner Recherche zu einem Hauskreis-Thema auf diese spannende Seite gestossen.
    Und ich möchte gerne als Frau Stellung dazu beziehen.
    Ich sehe es als Privileg als Frau nicht Lehren zu müssen. Welch große Verantwortung ist dieser Auftrag. Und wie groß ist die Gefahr etwas falsch auszulegen (ob nun gewollt oder durch ein Missverständnis schützt den Lehrenden nicht vor den Konsequenzen!).
    Ich denke das Anstössige für viele Frauen ist das Wort “Unterodnung” und/oder “schweigen”. Gerade durch die gesellschaftliche Herabwürdigung dieser Worte und der Hohn über die Rollenverteilung laut Bibel werden diese Worte immer öfter auch in christlichen Kreisen neu belegt, abgelehnt oder daran ruminterpretiert.
    Ja, auch ich musste mich lange mit dem Thema auseinandersetzen. Es ist nicht leicht in einer Welt voller Möglichkeiten und Verführungen ehrlich und wahrhaftig Gottes Willen zu erkennen, OHNE Wege zu suchen, wie ich trotzdem mein Lebensmodell durchsetzen kann. Aber ich durfte durch Gottes Gnade und Barmherzigkeit viel darüber lesen, lernen und erfahren. Und auch wenn ich manchmal einfach menschlich an die Grenzen komme und Stolz und Egoismus mir weismachen wollen, dass es auch anders geht… so habe ich die Erfahrung gemacht, dass Gottes Wille all meine Ideen übertrifft. Es aber nur Ergebnisse und Segen geben kann, wenn ich tatsächlich Gott vertraue und ohne Kompromisse seine Regeln erfülle… im Vertrauen, dass er besser weiß, was mir gut tut, mich schützt und meinem gottgewollten Naturell entspricht.
    Ich habe mit Gewinn das Buch “Unterordnung- Einschränkung oder Privileg” von Elizabeth Rice Handford gelesen. Auch wenn ich das erste Mal dagegen aufbegehren wollte :-). Die ganzen Grundprinzipien bejahe ich aus vollem Herzen, einige Nebensächlichkeiten wie Hose oder Rock sehe ich als individuelle Entscheidung in diesem Buch.
    Gott demütigt mich nicht durch die Pflicht der Unterordnung. Nein, Gott gibt mir dadurch Schutz und einen hohen Wert. Er beschenkt mich mit vielen Segnungen in Familie, Ehe, Kindererziehung und im Gemeindeleben, wenn ich es aufrichtig bejahe und im Gehorsam und Vertrauen seinen Willen tue. Und nicht mit Wiederspenstigkeit und Argwohn Gott schlechte Motive unterstelle.
    Diese Einstellung hat nichts mit Alter, Bildungsstand und Mittelalter zu tun. Denn ich bin eine normale, junge, lebensfrohe und glückliche Frau von 31 Jahren, habe mich trotz Ausbildung und anschließendem Studium für die Wahrheit Gottes entscheiden dürfen und bin glückliche Ehefrau und Mutter und bemühe mich Gottes Privileg aufrichtig zu leben.
    Gott liebt mich, wieso sollte ich also daran zweifeln, dass er mich aufgrund meines Geschlechtes demütigen und schwächen will? 🙂 Wer das glaubt, der sollte sein Gottesbild überdenken und Gottes Wort in Demut und mit Hunger studieren.

    Ganz liebe Grüße,
    Tina

    1. Liebe Schwester Tina,

      herzlichen Dank für das authentische und differenzierte Zeugnis! Sei gesegnet mit Deiner Familie in Deinem Frausein und Deiner hohen Bedeutung vor unserem HERRN JESUS – Du hast es wirklich ergriffen!

      Gottes Segen Dir
      S.Schad

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