„Fremdes Feuer“-Konferenz: Mutiges Signal gegen die Verführung der Charismatischen Bewegung (Rudolf Ebertshäuser)

strange fire

John MacArthur

(Quelle: Rudolf Ebertshäuser www.das-wort-der-wahrheit.de)

MacArthur zeichnet sich auch durch einen heute nicht mehr oft anzutreffenden Mut aus, wenn er deutlich sagt, daß die Charismatische Bewegung durch einen irreführenden Geist gesteuert wird. Nachfolgend einige Sätze MacArthurs, die unsere Beachtung verdienen und zeigen, wie ernst dieser Verkündiger vor der charismatischen Irreführung warnt. Hier ein Auszug aus seinem Buch „Strange Fire“ in der deutschen Übersetzung, die demnächst unter dem Titel „Fremdes Feuer“ im Betanien-Verlag erscheint (Zitat mit freundlicher Genehmigung des Betanien-Verlages):

„Es ist höchste Zeit für die Evangelikalen, zu Person und Wirken des Heiligen Geistes Stellung zu nehmen und die rechte Ausrichtung hierauf wiederzugewinnen. Die geistliche Gesundheit der Gemeinde steht auf dem Spiel! In den letzten Jahrzehnten hat die charismatische Bewegung die Mainstream-Evangelikalen unterwandert und sich weltweit in beunruhigendem Maß explosionsartig verbreitet. Sie ist die am schnellsten wachsende religiöse Bewegung der Welt. Die Charismatiker zählen jetzt weltweit mehr als eine halbe Milliarde. Doch das Evangelium, das diese immer größer werdenden Massen antreibt, ist nicht das wahre Evangelium, und der Geist, der dahinter steht, ist nicht der Heilige Geist. Was wir hier sehen, ist in Wahrheit das explosionsartige Wachstum einer falschen Gemeinde, die ebenso gefährlich ist wie jede andere Sekte oder Irrlehre, die je zuvor das Christentum angegriffen hat. Die charismatische Bewegung war von Anfang an eine Farce und Fälschung; sie hat sich nicht in etwas Gutes verwandelt.

Es ist an der Zeit, dass die wahre Gemeinde darauf reagiert. (…) Alle, die der Schrift treu ergeben sind, müssen aufstehen und alles verdammen, was Gottes Ehre angreift. Wir sind verpflichtet, der Wahrheit Geltung zu verschaffen, indem wir die Lehre vom Heiligen Geist unerschrocken verteidigen. Wenn wir beanspruchen, Nachfolger der Reformatoren zu sein, müssen wir auch dasselbe Maß an Mut und Überzeugung an den Tag legen wie sie und entschieden für den Glauben kämpfen. Es muss eine geschlossene Front gegen den immer mehr um sich greifenden Missbrauch des Geistes Gottes entstehen. Dieses Buch ist ein Aufruf, sich dieser Front anzuschließen – um der Ehre Gottes willen.”

Als ehemaliger Charismatiker, der sich nun schon viele Jahre mit dieser rasch wachsenden Bewegung befaßt, kann ich nur bezeugen: dieser Mann hat recht, wenn er so deutlich warnt. Auch in Deutschland bräuchte es mehr bibeltreue Brüder, die offensiv und öffentlich ihre Stimme gegen endzeitliche Verführungsströmungen erheben und die verunsicherten bibeltreuen Gläubigen zum entschlossenen Widerstand ermutigen.   Das gilt nicht nur für das auch bei uns immer noch brennende Thema Pfingst- und Charismatische Bewegung, sondern ebenso für die wachsende missional-emergente Verführungsströmung, die bis in bibeltreue Kreise hinein ein falsches Evangelium verbreitet. Bei uns in Deutschland hat sich in bezug auf solche Trends eine traurige resignative Rückzugsstimmung breitgemacht; viele verantwortliche Brüder scheuen die offene Konfrontation; sie klagen still in Moll-Flötentönen, anstatt klar und weithin hörbar die warnende Posaune erschallen zu lassen. Es steht aber geschrieben:   Ebenso auch, wenn die Posaune einen undeutlichen Ton gibt, wer wird sich zum Kampf rüsten? (1Kor 14,8)   Möge der Herr uns Mut schenken, damit wir in die Posaune stoßen und noch viele Schafe des Herrn vor den endzeitlichen Wölfen und ihren Verführungslehren gewarnt werden!

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