Das Geheimnis biblischer Selbstbesserung – Teil 1 + 2 (T. A. McMahon)

                  T. A. McMahon

Und Jesus sprach zu ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken«. Das ist das erste und größte Gebot. Und das zweite ist ihm vergleichbar: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«. – Matthäus 22,37-40

Die Popularität der Selbstbesserung oder Selbsthilfe Bücher in der gesamten Geschichte des Verlagswesens ist ziemlich erstaunlich. Die Gründe, die man für die breite Annahme solcher Bücher angibt, sind in der Geschichte, aber besonders in unseren Tagen vielfältig, aber sie laufen alle auf den Wunsch des Menschen hinaus, seine Verfassung oder Lage zu verbessern, sei es finanziell, gesellschaftlich, erzieherisch, physisch, psychologisch, geistlich, oder alles eben genannte zusammen. Obgleich das Ziel die Verbesserung oder Besserung der eigenen Umstände ist, wird die Hauptmethode und Motivation durch das und für das Selbst bestimmt: Wie kann ich mich verbessern?

Da das Selbst der wesentliche Fokus bei der Selbstbesserung ist, müssen wir genau wissen, was es ist. Definitionen aus modernen Wörterbüchern zeigen, was das Selbst ist: die ganze Person; ihr typischer Charakter oder Verhalten; ihr zeitweiliges Verhalten oder Charakter; eine Person in bester Verfassung; die Einheit der Elemente (wie Körper, Gefühle, Gedanken und Wahrnehmungen), die die Individualität und Identität einer Person ausmachen; persönliches Interesse oder Nutzen. Einfach gesagt, es sind du und ich und alles, was jeden von uns als Individuum ausmacht. Die Definition von „Selbst“ wird jedoch verwirrender, wenn man es mit Worten davor oder danach verbindet, wie das eigene, wahre Selbst, oder Selbstverwirklichung. Die Zahl der zusammengesetzten „Selbst“ Worte geht überdies in die Hunderte, von Selbstaktualisierung bis zum Selbstwert, und jedes gibt dem „Selbst“ eine eigene Bedeutung oder Nuance.
Zwei mit „Selbst“ verbundene Adjektive vermitteln den besten und schlimmsten Zustand des Selbst. Selbstlos: mehr mit den Bedürfnissen und Wünschen anderer befasst als mit den eigenen: „eine Tat selbstloser Aufopferung.“ Seine Synonyme machen die wunderbaren Qualitäten deutlich: uneigennützig, altruistisch, aufopfernd, sich selbst einschränkend, rücksichtsvoll, mitfühlend, gütig, edel, großzügig, großherzig, neidlos, wohltätig, wohlwollend: „Ihre Liebe erwies sich in selbstlosem Dienst.“ Selbstsüchtig auf der anderen Seite hat keine ausgleichenden Eigenschaften: „(bezieht sich auf eine Person, Handlung oder Motiv) die keine Rücksicht auf andere nimmt; die hauptsächlich mit dem eigenen persönlichen Gewinn oder Vergnügen beschäftigt ist: „Ich verköstigte sie aus egoistischen Gründen.“ Zu den Synonymen gehören: egozentrisch, egoistisch, selbstgefällig, egomanisch, ichbezogen, mit sich selbst beschäftigt, ichbesessen, selbstsüchtig, eigennützig, völlig von sich eingenommen, rücksichtslos, gedankenlos, blind, gleichgültig, lieblos; gemein, knauserig, habgierig, gierig, käuflich, begierig, opportunistisch, nach der Nummer Eins schauend: „Er ist einfach von Natur egoistisch.“

Die Schrift verwendet den Begriff „Selbst“ auf ganz unkomplizierte Weise, d.h. die ganze Person, und am meisten als Reflexivpronomen wie „sich selbst“ und „sie selbst“. Das „Geheimnis“ der biblischen Verwendung des Begriffs liegt also nicht in seiner Definition, sondern in dem, was Gottes Wort über das Selbst sagt und was wir damit tun sollen, was in direktem Widerspruch zur so genannten Weisheit der weltlichen Vertreter steht.
Die Welt, die von humanistischer Psychologie (der modernen Brutstätte aller ichbezogenen Lehren) stark beeinflusst wurde, sieht das „Selbst“ – was die Gesamtheit eines Menschen meint – von Natur aus als gut an. Mängel oder Störungen im Leben einer Person kommen von externen Einflussquellen, d.h. den Eltern, oder der physischen, sozialen und Erziehungsumwelt und so weiter. Der Glaube an angeborene Güte spielt bei allen Psychotherapien eine Rolle – und ist keine Option; er ist grundlegend. Der Grund ist offensichtlich. Wenn jemand nicht von Natur aus gut ist, sondern einen grundlegenden Schaden in seinem Wesen hat, der in gewissem Maße jeden Aspekt seines Lebens beeinträchtigt, dann kann ein Psychotherapeut nichts tun, um den Schaden und seine endgültigen Folgen abzuändern. Es ist wie der buchstäbliche Versuch, die Flecken eines Leoparden zu ändern. Man könnte das Fell des Leoparden färben oder es irgendwie bedecken, aber solch oberflächliche Taten ändern die Flecken nicht wirklich. Die Genetik des Leoparden lässt dies nicht zu.

Aber wenn das Selbst tatsächlich von Haus aus gut ist, dann muss der Psychologe den Klienten nur dazu bringen, die Güte seines „Selbst“ zu erkennen und all die Dinge durch Psychotherapie zu entfernen, die den Erfolg dieser Ansicht verhindern. Es gibt mehr als 500 verschiedene Psychotherapien, die einfach dafür erfunden wurden. Aber viele stehen in Konflikt miteinander und keine beweist die Sache der angeborenen Güte des Menschen oder macht sie auch nur plausibel. Folglich sehen all die Methoden die Probleme der Klienten nur als symptomatische Sachverhalte an, weil sie das Wesen der Menschheit überhaupt nicht ändern können. Was jedoch dem Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich!

Die Bibel verkündet unmissverständlich, dass das Herz des Menschen nicht gut ist:

Überaus trügerisch ist das Herz und bösartig; wer kann es ergründen? – Denn von innen, aus dem Herzen des Menschen, kommen die bösen Gedanken hervor, Ehebruch, Unzucht, Mord, Diebstahl, Geiz, Bosheit, Betrug, Zügellosigkeit, Neid, Lästerung, Hochmut, Unvernunft. All dieses Böse kommt von innen heraus und verunreinigt den Menschen. (Jeremia 17,9 – Markus 7,21-23)

Die Schrift sagt uns, „die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse“ (Johannes 3,19) und „alle haben gesündigt…“ (Römer 3,23). Diese Verse und viele weitere beschreiben die gefallene Natur der Menschheit, und wir können nichts tun, um sie zu ändern oder zu verbessern.

Nur Gott kann das Selbst ändern und verbessern. Er macht es aber nicht auf menschliche Weise. Das ist das „Geheimnis“ biblischer Selbstbesserung, das nur insoweit geheim ist, wie das Christentum aus den Augen verloren hat, was die Schrift deutlich lehrt und was die Gemeinde seit der Zeit der Apostel praktiziert hat. Diese Blindheit begann so richtig Mitte des letzten Jahrhunderts, als die Psychotherapie weit in die Christenheit vordrang. In den 1970ern waren einige der einflussreichsten Namen in den evangelikalen Medien christliche Psychologen, Psychotherapeuten und Psychiater wie James Dobson, Frank Minirth, Paul Meier, Gary Collins, John Trent und Gary Smalley, um nur einige zu nennen. Bücher, die für das „Selbst“ warben, überfluteten die christlichen Marktplätze. Dazu gehörten Hide or Seek: How to Build Self-esteem in Your Child vom Psychologen Dr. James Dobson und Self-esteem: the New Reformation von Robert Schuller, dessen Buch gratis an 250‘000 evangelikale Pastoren verteilt wurde. Eigenliebe und Selbstachtung wurden neue Lehren, die von den meisten der populären, evangelikalen Pastoren der Zeit gelehrt wurden.
Zu wenige Christen erkennen, dass der Anstieg der unbiblischen Lehren der Eigenliebe in der Kirche in unseren Tagen eine sich erfüllende Prophezeiung ist. In 2 Timotheus 3 warnt der Apostel Paulus den Timotheus über eine „gefährliche“ Zeit, wo die Eigenliebe Grundlage für Sünden wird, die unter Gläubigen verheerende Schäden anrichten: „Das aber sollst du wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten eintreten werden. Denn die Menschen werden sich selbst lieben…“ (Verse 1-2). Man mag sich fragen, warum dies prophetisch ist, wo die Menschheit eine eigennützige Neigung hat, die eindeutig bis zum Fall Adams und Evas im Garten Eden zurückgeht. Nach der „Nummer Eins“ schauend beschuldigte Adam die Frau, die Gott ihm gegeben hatte, und Eva beschuldigte die Schlange (d.h. Satan), die sie verführte, Gott ungehorsam zu sein.

Eigenliebe hat der Menschheit durch die Jahrhunderte Probleme bereitet, aber erst in den letzten 100 Jahren oder so wurde der Egoismus als grundlegende Lösung für beinahe alle Missstände der Menschheit, besonders für unsere seelischen, gefühlsmäßigen und Verhaltensprobleme, so vorangetrieben. Viel davon fing mit dem „in sich Hineinschauen“ und der „Selbstanalyse“ an, die Freud und Jung praktizierten, aber – und noch spezifischer –gehörte dazu ein antichristlicher Friedrich Nietzsche, der Christen schalt, sie würden sich selbst nicht genug lieben. Das wurde vom Psychologen und humanistischen Philosophen Erich Fromm aufgegriffen und beworben, wie Dave Hunt vermerkte:

Fromm, ein Atheist, machte die Vorstellung der Selbstliebe populär. Die hatte er von Nietzsche. Eines der Bücher Fromms war Ihr werdet sein wie Gott. Als Buchtitel verwendete er die Lüge der Schlange. In seinem Buch Man for Himself: An Inquiry Into the Psychology of Ethics, rechtfertigte er die Vorstellung, wir würden uns alle hassen und müssten lernen, uns zu lieben, indem er sagte, Jesus habe das gelehrt, als Er sagte „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“. (TBC F&A, 9/1986)

Eine wachsende Zahl evangelikaler Prediger und Lehrer, die es hätten besser wissen müssen, akzeptierte dann diese Verfälschung der Schrift. Zunächst mal ist es einfach ein Rechenfehler. Die Verfechter der Selbstliebe haben Liebe dich selbst zu einem dritten Gebot gemacht, wohingegen Matthäus 22, 37-40 besagt:

Und Jesus sprach zu ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken«. Das ist das erste und größte Gebot. Und das zweite ist ihm vergleichbar: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«. An diesen zwei Geboten hängen das ganze Gesetz und die Propheten.
Es sind zwei Gebote, nicht drei. Es gilt überdies, wie Dave erklärt. „…sollten wir Mangel an Selbstliebe haben, hätte Jesus nicht gesagt, den Nächsten wie uns selbst zu lieben, denn er sagte es allen und nicht bestimmten Leuten. Somit ist es eine gegebene Tatsache – wir müssen uns bereits lieben. Und er könnte nicht sagen ‚Alles nun, was ihr wollt, dass die Leute euch tun sollen, das tut auch ihr ihnen ebenso‘ (Matthäus 7,12), wenn wir uns selbst alle von Natur aus hassten und uns Schaden zufügen wollten.“ Epheser 5,29 widerspricht diesem Irrtum ebenso: „Denn niemand hat je sein eigenes Fleisch gehasst, sondern er nährt und pflegt es, gleichwie der Herr die Gemeinde.“
Die Menschheit neigt von Natur aus dazu, das Selbst vor Gott und den Nächsten zu lieben, ob man ein engagierter Christ ist oder nicht, und die Folge dessen ist mit beinahe allen Schwierigkeiten verbunden, denen wir im Leben begegnen. Die Worte von Paulus an Timotheus zeigen eine Litanei der Nachwirkungen der Selbstliebe:

…geldgierig sein, prahlerisch, überheblich, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unbeherrscht, gewalttätig, dem Guten feind, Verräter, leichtsinnig, aufgeblasen; sie lieben das Vergnügen mehr als Gott; dabei haben sie den äußeren Schein von Gottesfurcht, deren Kraft aber verleugnen sie. Von solchen wende dich ab. Denn zu diesen gehören die, welche sich in die Häuser einschleichen und die leichtfertigen Frauen einfangen, welche mit Sünden beladen sind und von mancherlei Lüsten umgetrieben werden, die immerzu lernen und doch nie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen können. (2 Timotheus 3,2-7)

Das ist also die schlechte Nachricht. Was ist dann mit der guten Nachricht, wie Gott unser Wesen ändern und das Selbst verbessern kann? Es kann nur geschehen, indem wir uns Ihm zu der Errettung zuwenden, die Er alleine der ganzen Menschheit bereitgestellt hat. Dazu gehört, mit Ihm versöhnt zu werden, indem wir unsere Sündhaftigkeit bekennen und die volle Bezahlung Christi für unsere Sünden alleine durch Glauben annehmen. Um die Gabe des ewigen Lebens zu erhalten ist nichts anderes erforderlich, als Jesus zu vertrauen, er werde uns vor der unendlichen Strafe retten, die unsere Sünde verdient. Das ist das Evangelium und ist der einzige Weg, wie die Menschheit gerettet werden kann.

Sobald jemand auf Jesus zur Errettung vertraut, wird er ein neues Geschöpf: „Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden“ (2 Korinther 5,17). Er wurde von seinen alten Sünden gereinigt und ist nicht länger Sklave der Sünde (2 Petrus 1,9; Johannes 8,31-32). Wer an Christus glaubt, ist geistlich wiedergeboren, ist in Gemeinschaft mit Gott und ist voll und ganz in der Lage, Ihn zu lieben und Ihm zu gehorchen. Das war unmöglich, bevor der Mensch eine neue Schöpfung in Christus wurde. Er ist ein „neuer Mensch“, ein neues Selbst (Epheser 4,24), jemand der nun sein Leben nach den Anweisungen Gottes in Seinem Wort leben kann.

Die erste Anweisung für ein gesegnetes und fruchtbares Leben ist jedoch: Genauso wenig wie man sich selbst retten konnte, kann man die Dinge selbst tun, die das Leben bessern werden. Biblische Selbstbesserung ist mit der „Selbstbesserung“ der Welt nicht zu vergleichen. Tatsächlich ist sie das Gegenteil. Obgleich das neue Leben des Gläubigen in Christus ihn von der Sklaverei der Sünde befreit hat, behält er seine alte Natur mit der Neigung zum Eigennutz. Das ist ein Hauptschlachtfeld für jeden Gläubigen an Christus. Doch für alle, die ihr Leben dem Herrn übergeben haben, hat Er durch Sein Wort und die Befähigung des Heiligen Geistes alles zur Verfügung gestellt, was sie benötigen, um die Schlacht über ihr Fleisch zu gewinnen und die Dinge zu tun, die Gott gefallen. Anders als die Welt, die das Selbst liebt, schätzt, verherrlicht und sogar vergöttlicht, sagt uns die Schrift, das Selbst zu verleugnen – sich vollkommen Gott und den Anweisungen Seines Wortes zu unterwerfen.

Er [Jesus] sprach aber zu allen: Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach. (Lukas 9,23)
Das Selbst zu verleugnen ist nicht dasselbe wie die eigene Existenz zu verleugnen. Obgleich das „Selbst“, das zuvor gegen Gott rebelliert hat, weiterhin autonom ist (die Fähigkeit hat, moralische Entscheidungen für Gutes oder Böses zu treffen), erkennt der Gläubige, dass es jetzt in die Lage versetzt ist, in Rechtschaffenheit eigene Entscheidungen zu treffen und zu leben, weil er dem Herrn gefallen will.

Die Schrift ist voll von Versen, die uns ermahnen, den Herrn und andere über uns zu setzen. „In der Bruderliebe seid herzlich gegeneinander; in der Ehrerbietung komme einer dem anderen zuvor“ (Römer 12,10); „Niemand suche das Seine, sondern jeder das des anderen“ (1 Korinther 10,24); „Denn jeder von uns soll seinem Nächsten gefallen zum Guten, zur Erbauung. Denn auch Christus hatte nicht an sich selbst Gefallen“ (Römer 15,2-3). Überdies gibt uns das Wort Gottes Anweisungen, wie wir genau diese Dinge tun können, im Wesentlichen „das Selbst biblisch zu bessern“. Ironischerweise gehört ein Prozess des Sterbens dazu.

Wir sollen dem Selbst sterben – das heißt unserem autonomen Willen (auch Eigensinn genannt) – nicht nur, indem wir ihn dem Herrn übergeben und uns Ihm unterwerfen, sondern indem wir Ihm auch erlauben, Sein Leben durch uns zu leben.

Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nun lebe ich, aber nicht mehr ich [selbst], sondern Christus lebt in mir. Was ich aber jetzt im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat. (Galater 2,20)

Das Problem beim Selbst ist eine äußerst undeutliche und verfälschte Lehre unter Christen heute, einschließlich derer, die an die Bibel als ihre Autorität in allen Sachen des Glaubens und der Praxis glauben. Das ist der Hauptgrund, warum sich die Schwierigkeiten der Nichtchristen statistisch wenig von denen der Namenschristen unterscheiden. Wir hoffen, mit dieser Serie klarzustellen, was die Bibel über das Selbst sagt und wie wir es biblisch bessern können. Es besteht kein Zweifel, dass das Verständnis und die Umsetzung dessen, was die Schrift lehrt, uns verwandeln und jeden Aspekt unseres Lebens in Christus verbessern wird. TBC

Das Geheimnis biblischer Selbstbesserung – Teil 2

T.A. McMahon
Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war, der, als er in der Gestalt Gottes war, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein; sondern er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen; und in seiner äußeren Erscheinung als ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz. Darum hat ihn Gott auch über alle Maßen erhöht und ihm einen Namen verliehen, der über allen Namen ist, damit in dem Namen Jesu sich alle Knie derer beugen, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen, daß Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters. – Philipper 2,5-11
Jeder will sich verbessern, wie wir in Teil 1 dieser Reihe vermerkt haben, ob es die eigene Lage, Verfassung, das Image oder sonst was ist, wodurch man seiner Ansicht nach glücklicher wird. Die Welt versucht auf vielfältige Weisen, dieses Ziel zu erreichen, aber ihre Erfolge sind selten und im besten Falle kurzlebig.
Der biblische Ansatz hat auf der anderen Seite die zeitliche Verbesserung und ewige Ergebnisse zum Ziel. In Seinen Schriften hat Gott der Menschheit Anweisungen gegeben, die ihre Umstände auf Erden enorm verbessern, und sie auch für die kommenden ewigen Belohnungen vorbereiten. Als unser Schöpfer kennt Gott alleine jeden Aspekt jedes Menschen, von den winzigsten Teilen unserer Körper bis zu jedem Gedanken, den wir denken. Mit anderen Worten, es gibt nichts, was Gott nicht über uns weiß. Während wir mit Situationen und Umständen zu tun haben, die auf uns zukommen, können wir deshalb nichts Besseres tun, als uns dem Einen zuzuwenden, der uns am besten kennt.
Laut Handbuch des Herstellers (der Bibel) wurden die ersten Menschen, Adam und Eva, perfekt erschaffen, gehorchten dann Gott nicht, was ihr Wesen verdarb und folglich das Wesen ihrer Nachkommen (Römer 5,12). Ihre Sünde beeinflusste ihre Beziehung mit Gott, trennte sie und die ganze Menschheit geistlich und physisch von Ihm für alle Ewigkeit (Römer 3,23; 2 Thessalonicher 1,7-9). Doch Gott sandte in Seiner Barmherzigkeit Jesus, um die unendliche Strafe zu bezahlen, die erforderlich war, damit die Menschheit mit Ihm versöhnt würde. Das Opfer unseres Herrn stellte Gottes perfekte Gerechtigkeit zufrieden und bahnte den Weg für alle, die im Glauben die Bezahlung Christi für sie annehmen, um die Gabe des ewigen Lebens zu empfangen (Römer 6,23).
Wer sein Vertrauen auf Christus setzt, wird geistlich wiedergeboren. Seine Natur ist verändert worden, von der Knechtschaft der Sünde und unter Gottes Verdammnis stehend zu einer, die Gott gehört und nicht länger von Sünde kontrolliert wird. Ein wiedergeborener Christ behält noch seine alte Natur und kann daher noch sündigen, aber seine neue Natur befähigt ihn, das Sündigen bleiben zu lassen. Obgleich seine Sünden – der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – von unserem Heiland Jesus Christus vollkommen bezahlt wurden, womit seine ewige Bestimmung gesichert ist, haben alle Sünden, die er dennoch begeht, immer noch zeitliche Folgen. Sie beeinflussen seine Beziehung zum Herrn, die Gebetserhörung und seine Beziehungen zu anderen nachteilig. Er wird ernten, was er gesät hat, die schlimmen Auswirkungen unmoralischer Aktivitäten erfahren, die Strafen bezahlen müssen, wenn er Zivilrecht bricht, und so weiter.
Jene Folgen können vermieden werden, wenn man einfach den Anweisungen in Gottes Wort gehorcht. Das ist das „Geheimnis“ für biblische Selbstbesserung, das, wie ich im ersten Teil dieser Reihe erwähnte, nur in dem Sinne ein Geheimnis ist, dass zu wenige Christen ihre Bibeln gut genug kennen, um sich der Anweisungen der Schrift bewusst zu sein. Sogar wenn ein Gläubiger willens ist, Gott zu gehorchen, kann er nicht tun, was Gott wünscht, wenn er Seine Anweisungen nicht kennt.
Das bringt uns zur ersten Notwendigkeit biblischer Selbstbesserung: Wir müssen wissen, was Gott sagt und das kann sich nur ergeben, wenn wir Sein Wort sorgfältig lesen. Die Gewohnheit, die Schrift täglich zu lesen ist nicht nur die beste, die ein Gläubiger haben kann – sie ist entscheidend, um ein fruchtbares Leben in Christus zu haben und in der Beziehung zum Herrn zu reifen.
Biblische Selbstbesserung ist, wie wir vermerkt haben, dem Weg völlig entgegengesetzt, wie die Welt mit der Verbesserung des „Selbst“ umgeht, und wie sie das „Selbst“ versteht. Die Welt sieht das „Selbst“ als grundsätzlich gut an; es muss hoch geschätzt werden und eine herausragende Stelle bei den eigenen Unterfangen einnehmen; laut manchen Religionen und Psychotherapien muss es über alles geliebt und sogar vergöttert werden. Im Gegensatz dazu hält die Bibel das „Selbst“ für das Hauptproblem der Menschheit, für grundsätzlich böse und beständig voreingenommen gegenüber der Person selbst. Sogar unter Gläubigen ist es das größte Hindernis, ein Leben in der Nachfolge Jesu zu leben, worum es beim Christentum vor allem geht. In Matthäus 16,24 verkündete Jesus Seinen Jüngern: „Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach!“ Nichts und niemand darf vor unserem Herrn kommen. Überdies sollen Gläubige andere vor sich selbst berücksichtigen. Das lehrt die Bibel, und wenn wir tun, was sie lehrt, wird unser zeitliches Leben, ob als Individuum, Familie oder Gemeinde, verwandelt, weil wir uns dem Herrn nahen.
Beim biblischen Christentum dreht sich alles um Selbstlosigkeit. Es geht darum, „auf andere gerichtet“ zu sein, andere an erste Stelle zu setzen. Jesus erläuterte und lehrte das: „Unter euch aber soll es nicht so sein; sondern wer unter euch groß werden will, der sei euer Diener, und wer unter euch der Erste sein will, der sei euer Knecht, gleichwie der Sohn des Menschen nicht gekommen ist, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.“ „Und er setzte sich und rief die Zwölf und sprach zu ihnen: Wenn jemand der Erste sein will, so sei er von allen der Letzte und aller Diener!“ (Matthäus 20,26-28; Markus 9,35).
Das Opfer unseres Retters für uns am Kreuz war der höchste Akt selbstloser Liebe, wie Charles Wesley in seinem Kirchenlied feststellte: „Erstaunliche Liebe! Wie kann es sein, dass du mein Gott für mich sterben solltest?“ Jesus bezahlte nicht nur ein unermessliches Lösegeld für unsere Errettung; Er gab uns auch ein Gebot, das Seine opfernde Liebe in unserer Beziehung zu anderen reflektierte: „Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, gleichwie ich euch geliebt habe. Größere Liebe hat niemand als die, dass einer sein Leben lässt für seine Freunde“ (Johannes 15,12-13).
Zu oft denken wir an erstaunliche Handlungen wie den Opfertod für einen anderen, und verpassen die täglichen Gelegenheiten, wo wir Selbstlosigkeit zeigen müssen. Jesus gab uns solch ein Beispiel, als Er die Füße Seiner Jünger wusch: „Nachdem er nun ihre Füße gewaschen und sein Obergewand angezogen hatte, setzte er sich wieder zu Tisch und sprach zu ihnen: Versteht ihr, was ich euch getan habe? Ihr nennt mich Meister und Herr und sagt es mit Recht; denn ich bin es auch. Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, so sollt auch ihr einander die Füße waschen; denn ein Vorbild habe ich euch gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr, noch der Gesandte größer als der ihn gesandt hat. Wenn ihr dies wisst, glückselig seid ihr, wenn ihr es tut“ (Johannes 13,12-17).
Füße waschen ist gewiss ein wunderbares Zeichen der Demut, aber das Beispiel des Herrn beinhaltet viel mehr als das. Jesus sagt uns, der gegenseitige Dienst muss die Regel im alltäglichen Leben sein. Die Füße mussten in einer Zeit, wo man sich hauptsächlich zu Fuß in Sandalen auf schmutzigen Wegen fortbewegte, häufig gewaschen werden.
Beachtet Vers 17: „Wenn ihr dies wisst, glückselig seid ihr, wenn ihr es tut!“ Dies ist das „Geheimnis“ für biblische Selbstbesserung, das in unserer laodizäischen, humanistischen, psychologisierten, eigennützigen Endzeitkirche verdrängt wurde. Die Kirche ist nicht „glücklich“, weil sie nicht praktiziert, was Jesus, unser Herr der Herren und König der Könige zeigte und lehrte. Als Folge gibt es statistisch nur geringe Unterschiede zwischen den Missständen der Welt und den Problemen, die die Christenheit bedrängen, das heißt sowohl Namenschristen wie wahre Gläubige.
Nehmt zum Beispiel die Scheidung unter Gläubigen. Sollte es einen Fall geben, in dem der Egoismus bei einem oder beiden nicht das Kernproblem ist, ich habe ihn im Rahmen meiner Erfahrungen über die Jahre, in denen ich Paare beriet, die sich scheiden lassen wollten, nicht gesehen. Was ist mit Beziehungen, die bei Familienmitgliedern am chaotischsten sind – zwischen Mann und Frau, Eltern und Kindern, den Geschwistern selbst? Nehmt einen Streitpunkt und überlegt, ob nicht das Selbst die Ursache für die Zwietracht ist. Das ist das Schlachtfeld, auf dem wir alle uns befinden. Der Apostel Paulus beschreibt in seinen Briefen (inspiriert durch den Heiligen Geist) die Schlacht mit dem „Selbst“ und den Zustand der Kämpfer. Die Schwierigkeiten bei den Philippern wurden verursacht, weil sie Dinge durch egoistischen Ehrgeiz und Dünkel taten. Die korrigierenden Anweisungen von Paulus konzentrierten sich auf die „Selbstsucht“: „…sondern in Demut achte einer den anderen höher als sich selbst. Jeder schaue nicht auf das Seine, sondern jeder auf das des anderen.“ Paulus unterstreicht die fleischliche „ich zuerst“ Neigung, mit der wir alle von Zeit zu Zeit kämpfen: „denn sie suchen alle das Ihre, nicht das, was Christi Jesu ist“ (Philipper 2,3-4.21).
Nochmal, ein Leibeigener des Herrn zu sein, Ihn an erste Stelle zu stellen, anderen zu dienen und sie vor uns zu setzen sind die Marschbefehle für die, welche das „unaussprechliche Geschenk“ des ewigen Lebens erhalten haben. Die Schrift ist voll von Lehren über die Selbstlosigkeit: „Denn ihr kennt ja die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, dass er, obwohl er reich war, um euretwillen arm wurde, damit ihr durch seine Armut reich würdet“ (2 Korinther 8,9). „In der Bruderliebe seid herzlich gegeneinander; in der Ehrerbietung komme einer dem anderen zuvor“ (Römer 12,10). „Wir aber, die Starken, haben die Pflicht, die Gebrechen [Skrupel, Gewissen] der Schwachen zu tragen und nicht Gefallen an uns selbst zu haben. Denn jeder von uns soll seinem Nächsten gefallen zum Guten, zur Erbauung. Denn auch Christus hatte nicht an sich selbst Gefallen, sondern wie geschrieben steht: Die Schmähungen derer, die dich schmähen, sind auf mich gefallen“ (Römer 15,1-3). „Denn obwohl ich frei bin von allen, habe ich mich doch allen zum Knecht gemacht, um desto mehr [Menschen] zu gewinnen“ (1 Korinther 9,19). „Niemand suche das Seine, sondern jeder das [Wohlergehen] des anderen“ (1 Korinther 10,24). „so wie auch ich in allen Stücken allen zu Gefallen lebe und nicht meinen Nutzen suche, sondern den der vielen, damit sie gerettet werden“ (1 Korinther 10,33).
Im Brief des Paulus an die Korinther, die durch selbstsüchtige Tendenzen geplagt wurden, schrieb er ein tiefgründiges Kapitel über Liebe, worin er feststellte, die wahre Liebe „sucht nicht das ihre“ (1 Korinther 13,5). Mit anderen Worten, biblische Liebe befasst sich in erster Linie mit anderen. Die Korinther in den Tagen Paulus waren nicht die einzigen Gläubigen mit einem „Selbst“ Problem. Es war ein Merkmal vieler Gläubiger in all den Gemeinden, mit bemerkenswerten Ausnahmen wie der Gemeinde Philadelphia (Offenbarung 3,7-13) und anderen gleicher Gesinnung in der ganzen Geschichte. Doch Paulus sagte eine „schlimme“ Zeit kurz vor Christi Rückkehr voraus, wo ein Hauptmerkmal auf Erden sein würde, „die Menschen werden sich selbst lieben“ (2 Timotheus 3,1-2). Diese Prophezeiung, wie in Teil Eins dieser Reihe vermerkt, hat sich nicht nur in einer unerhörten Weise in den letzten Hundert Jahren in der Welt gezeigt, sondern sie ist auch unglaublicherweise zur falschen Lehre in der Gemeinde geworden und wird von vielen, populären, evangelikalen Predigern und christlichen Psychologen gelehrt. Dies ist eine schockierende Entwicklung angesichts so vieler Schriftstellen, die eindeutig das Gegenteil lehren. Doch im Lichte einer weiteren Prophetie von Paulus können wir sehen, wie es für solch falsche Lehren möglich war (Selbstachtung, Eigenliebe, Selbstbild, Selbstwert und weiteres Selbst bis zum Abwinken), in die Gemeinde zu gelangen: „Denn es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich selbst nach ihren eigenen Lüsten Lehrer beschaffen, weil sie empfindliche Ohren haben“ (2 Timotheus 4,3).
Prophetie jedoch ist nicht deterministisch. Gottes Vorherwissen von Ereignissen, die stattfinden werden, legt Individuen nicht fest, die Prophezeiungen hinsichtlich dieser Ereignisse zu erfüllen. Seine Kenntnis, dass die „Ich-Generationen“ in unseren Tagen offenbar werden, entlastet diese Generationen nicht, für ihre eigennützigen Entscheidungen verantwortlich zu sein. Obgleich die Taten und Folgen des Eigennutzes anscheinend überall sind, bedeutet dies nicht, dass Gläubige sich dem anpassen oder dadurch beherrscht werden müssen. Die Lösung ist kaum komplex, damit unser Leben nicht die zerstörerischen „Selbst“ Litaneien unserer Tage reflektiert. Tatsächlich können viele jener Lebensprobleme vermieden werden, indem man zwei Worte befolgt: Hör auf!
Irgendeine Versuchung kommt daher, und wir können entweder nachgeben… oder nicht. Wir können aufhören damit, bevor es Sünde wird. Die „Hör auf“ Lösung kann gewiss überbewertet werden, aber zu oft umgehen wir die Wahrheit, dass die Korrektur einer Sünde oder potentiellen Sünde immer eine Sache unseres Willens ist. Die Schrift zum Beispiel sagt uns, vor den jugendlichen Lüsten zu fliehen. Das tat Joseph, als ihn die Frau Potiphars zu verführen suchte. Er stand nicht herum und hoffte und betete, der Herr möge diese Lust wegnehmen, als sie ihn an seinem Gewand packte. Nein, er trennte sich davon, und ließ sein Gewand zurück. Jakobus sagt uns, dem Teufel zu widerstehen. Petrus schreibt, „dem widersteht, fest im Glauben“. Offensichtlich sollen wir uns entscheiden. Entweder entscheiden wir, uns selbst zu dienen und zu sündigen, oder Gott zu dienen, indem wir rechtschaffen handeln. Indem wir lieber Gott als dem Selbst gefallen wollen, haben wir Gottes Gnade, die wahre Weisheit vom Wort Gottes und die Hilfe des Heiligen Geistes, die Gebete, Ermutigung und Unterstützung unserer Brüder und Schwestern in Christus.
Hier ist eine sehr kurze „Selbst“ Checkliste zu unserer Abwägung und Korrektur: 1) Treffe ich Entscheidungen auf Grundlage dessen, was mir gefällt anstatt was dem Herrn gefällt? Das ist ein Eigenliebe Punkt: Liebe ich mich mehr als Jesus? Denken wir über unsere Situationen nach, wo wir Gelegenheit zu sündigen haben. Rat mal, wie ich entscheiden werde, wenn ich mich mehr liebe und mir mehr gefallen will als Jesus! 2) Geben wir in einer Ehesituation uns den Vorzug statt unseren Gatten, und behandeln dabei einander nicht mit Güte, Zuneigung und Respekt? 3) Was ist mit der Weise, wie wir miteinander reden? Spiegelt unsere Konversation mit anderen eine scharfe Zunge, Sarkasmus, und herabsetzende Bemerkungen wieder, statt sie zu lieben und zu achten? Was 1 bis 3 betrifft, bedarf es die Umsetzung zweier Worte, um das Problem zu beheben: Hör auf! 4) Als Eltern, lehren wir unsere Kinder, in der Weise, wie sie mit ihren Geschwistern und Freunden umgehen, der Schrift zu gehorchen? 5) Sind wir Vorbild für unsere Kinder, was die Anweisungen der Bibel betrifft, und korrigieren wir sie beständig und biblisch, wenn sie anderen gegenüber selbstsüchtig handeln?
Obgleich diese Liste nur die Spitze des Eisbergs hinsichtlich der Anwendung von Gottes Wort bildet, um unser Leben als biblische Christen zu leben, garantiere ich, dass sogar diese wenigen Dinge, wenn wir nach der Schrift gehorchen, unser persönliches Leben, unsere Beziehung in der Familie und außerhalb, unser Zeugnis den Ungläubigen gegenüber, und am wichtigsten, unser Wachstum in unserer Beziehung mit Jesus umgestalten werden. Warum bin ich so zuversichtlich? Einfach weil wir tun, was Gott uns zu tun heißt. Und indem wir es tun, werden wir durch die Fülle Seiner Gnade durch den Heiligen Geist in die Lage versetzt und unterstützt.
Das „Geheimnis“ biblischer Selbstbesserung ist also im Licht der Schrift offengelegt. Lasst sie nicht länger so entfernt von unserem Leben sein, dass sie für uns wie ein Mysterium ist. Gottes Gnade und Befähigung möge stattdessen helfen, der Welt die Wahrheit der Bibel und die Wirklichkeit eines Christentums, das dem gehorcht, was unser wahrer und lebendiger Gott uns mitgeteilt hat, durch die Anwendung von biblischem Dienst und Selbstlosigkeit zu demonstrieren. TBC

(Quelle: www.thebereancall.org eingestellt von Marico Hirsch auf www.der-ruf.info)

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