Neue Missiologie: Mission ohne Evangelium (Georg Walter)

„Ich muss allerdings hinzufügen, dass Jünger zu machen das gleiche ist wie Anhänger der christlichen Religion zu machen. Es mag in vielen (nicht allen!) Umständen ratsam sein, Menschen zu helfen, Nachfolger Jesu zu werden und in ihrem buddhistischen, hinduistischen oder jüdischen Kontext zu bleiben.“1

Brian McLaren

Brian McLaren (US-amerikanischer Pastor und Vertreter der Emerching-Church-Bewegung)

Das progressive Christentum verändert die Art und Weise, wie Mission unter Evangelikalen und Protestanten verstanden wird. Die Vorstellung ist, dass man zu Jesus kommen kann, ohne sich als Christ oder Teil der christlichen Kirche identifizieren zu müssen. Auf diese Vorstellung trifft man mitunter in einigen Missionsgesellschaften, wo gelehrt wird, Menschen aus anderen Religionen könnten ihre eigene Religion wahren und Jesus einfach daneben akzeptieren. Sie müssen keine Christen werden. Im Jahre 2005 machte Rick Warren beim United Nations Interfaith Prayer Breakfast die folgende Aussage vor 100 Delegierten unterschiedlicher Religionen:„Heute Morgen spreche ich nicht über eine Religion. Sie mögen katholisch oder protestantisch oder buddhistisch oder baptistisch oder moslemisch oder mormonisch oder jüdisch sein, oder sie mögen überhaupt keiner Religion angehören. An ihrem religiösen Hintergrund bin ich nicht interessiert. Weil Gott das Universum nicht dafür schuf, damit wir eine Religion haben.“2 bitte hier weiterlesen

(eingestellt von S.Schad www.dominionismus.info 20.12.2013)

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