Medien: Die 4. Gewalt im Staat? (ootb)

Als ich 1978 das erste mal das Wochenmagazin DER SPIEGEL in die Hände bekam, da war es um mich geschehen: Bis zur meiner Bekehrung im Jahr 1997, ließ ich keine Ausgabe des wöchentlichen Magazins mehr aus. Weshalb? Investigativer Journalismus war in seiner Blütezeit. Die Watergate-Affäre hatte, wenige Jahre zuvor, maßgeblich durch die Aufdeckungen von den Journalisten Bob Woodward und Carl Bernstein, zu dem Sturz des US-Präsidenten Richard Nixon geführt und auch in Deutschland wurden regelmäßig Affären und Korruptionsskandale, so wie die Starfighter-Affäre u.v.m. durch die Presse bekannt.

Das Klima für die Presse war (abgesehen von bekannten Lügen- und Busenblättern) im Verhältnis zu den Mächtigen oft sehr angespannt, ganz im Gegensatz zu dem Vertrauen der Leserschaft die sich bestens informiert fühlte. Ich möchte sogar sagen, daß seitens vieler Bürger, sogar ein euphorisches Klima gegenüber ausgewählten Medien herrschte und diese als wichtige Säulen der Demokratie angesehen wurden. Man sprach sogar, neben der Judikative, der Legislative und der Exekutive, mit Hochachtung gegenüber der Presse, von der 4.Gewalt im Staat.

Wie ist es jedoch heute um die Medienlandschaft bestellt?

Man muß gewiß kein Medienexperte sein um diese Frage beantworten zu können: Abgesehen von der sexuellen Unmoral, den Dschungel-Camps und asozialem Reality-TV bieten die heutigen Mainstream-Medien kaum mehr nüchterne Informationen über das Weltgeschehen. Die Wahl zum Weltfußballer, oder die Veränderung der Jury bei DSDS verdrängt die Information, daß der deutsche Sparmichel alsbald um 10% seines Vermögens berappt werden soll, oder unsere Verfassung zunehmend durch EU-Verordnungen ausser Kraft gesetzt wird. Das Hofschranzentum des embedded Journalismus, vorselektionierte dpa-Meldungen, filtern dieser Tage, was wir besser nicht erfahren sollen.

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Wenn ich meine persönliche Medienauswahl, DIE WELT, DER SPIEGEL und FOCUS mit dem unabhängigen Medium DWN (Deutsche Wirtschafts Nachrichten)  vergleiche, dann erkenne ich bei den ersten drei Portalen eine erhebliche Diskrepanz und eine eklatante Unvollständigkeit in der Berichterstattung, gegenüber dem Newcomer-Magazin.

Die ehedem 4. Gewalt im Staat ist heute zur 5. Kolonne der Staatspropagandisten, die dem Bürger mehr und mehr verschleiern möchten, abgestiegen und verkommen. Auch die Konzentration in den Besitzverhältnissen der Medien zeigen auf, daß mit der Globalisierung eine Gleichschaltung einher geht. Die Unabhängigkeit und Freiheit der Presse sind ein Fieberthermometer für die Befindlichkeit unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung … aus meiner persönlichen Sicht, hat der Patient bereits stark erhöhte Temeperatur.

[Anm.: Die Besorgnis um die Transparenz in der Demokratie gehört sicherlich nicht zu den vorrangigen Aufgaben eines gläubigen Christen. Jedoch muß man mit Besorgnis konstatieren, daß mit der Abnahme der Freiheit eine Zunahme der Bedrängnis für Christen einhergeht, das zu verkündigen was ihr Gewissen ihnen aufträgt. Alleine bei Vorwürfen über die vorgebliche fundamentalistische Intoleranz und Homophobie wird es nicht bleiben, das ist erst der Anfang – so viel ist gewiß! ]

Ein interessantes Beispiel für die tägliche Hetze durch die Medien:

DER SPIEGEL Erzkonservative in der AfD: Auf Stimmenfang bei Homophoben


(Quelle: ootb www.out-of-the-blue.world)


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