Holistischer Schwachsinn – wen wundert es? (ootb) / Annäherungssignale führender Evangelikaler an den Ökumenischen Weltrat der Kirchen (Rudolf Ebertshäuser)

Holistischer Schwachsinn – wen wundert es? (S.Schad)

Das Zitat von Prof. Dr. theol. Dr. phil. Thomas Schirrmacher, Vorsitzender der theologischen Kommission in der WEA (Weltweiten Evangelischen Allianz), in dem nachfolgenden Artikel von Rudolf Ebertshäuser, verschleiert hinter Worthülsen den holistischen (ganzheitlichen) Schwachsinn eines  verdrehten sozialen Evangliums (social Gospel) – siehe auch Artikel und Video (Dr. Martin Erdmann) Evangelium der Wohltätigkeit.

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Der Vorsitzende der Theologischen Kommission der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA), Prof. Dr. theol. Dr. phil. Thomas Schirrmacher

Dieses Evangelium ist nicht von Jesus Christus, es ist eine Nachricht aus der Welt, das ein pseudo-christliches Weltreparatursystem und gleichzeitig eine falsche Einheitskirche installieren möchte und dabei schon erschreckende Fortschritte gemacht hat. Wen wundert es, daß Dr. Schirrmacher als Protagonist dieser falschen Einheit und dieses falschen Evangeliums, die Existenz des Dominionismus leugnet und in den Bereich der Verschwörunsgtheorien verweist (siehe mehrere Artikel hier). Bitte lesen Sie den sehr aufschlußreichen Artikel von Rudolf Ebertshäuser hierzu im Anschluß.


(Quelle: ootb www.out-of-the-blue.world)


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Annäherungssignale führender Evangelikaler an den Ökumenischen Weltrat der Kirchen (Rudolf Ebertshäuser)


(Quelle: Rudolf Ebertshäuser www.das-wort-der-wahrheit.de)

Die weltweiten Zusammenschlüsse der modernen Evangelikalen, die Weltweite Evangelische Allianz und die Lausanner Bewegung, sind seit der „Lausanner Verpflichtung“ von 1974 zunehmend von der klaren biblischen Evangeliumsverkündigung abgedriftet und haben sich immer mehr den falschen Lehren des „Sozialen Evangeliums“ geöffnet, nach denen die Gemeinde angeblich verpflichtet ist, sich hier und jetzt für politische und soziale Gerechtigkeit zu engagieren, was angeblich ein unverzichtbarer Bestandteil der sogenannten „integralen“ oder „holistischen“ (d.h. „ganzheitlichen“) Mission sei. Damit haben sie wesentliche Elemente des Missionsverständnisses des theologisch liberalen Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) übernommen und sind dabei, sich der irregeleiteten ökumenischen Bewegung mehr und mehr anzunähern.

Wir wollen hier nur als Beispiel dieser Annäherung aus dem Grußwort des Vertreters der Weltweiten Evangelischen Allianz, Prof. Thomas Schirrmacher, an die 10. Vollversammlung des ÖRK in Busan am 4. November 2013 zitieren (Übersetzung aus dem Englischen RE):

Die WEA steht für holistische Evangelisation oder integrale Mission, wie wir es nennen. Wir betonen daß das Verkünden der Guten Nachricht von Jesus Christus damit verbunden werden muß, sie in unseren Handlungen praktisch zu verwirklichen. Beides ist nötig für die Integrität des Evangeliums. (…) Es gab Zeiten, wo Fehler begangen wurden und Evangelikalen Mühe damit hatten, die Verkündigung des Evangeliums mit Taten der Gerechtigkeit und des Friedens zu verbinden. Aber es hat in unserer Geschichte viele starke Stimmen und Leben gegeben, die die holistische Natur der Evangelisation vorbildlich verkörpern, und (wir) sind durch Gottes Gnade auf einem guten Weg, diesen Aspekt des Zeugnisses für das Evangelium in der Welt zurückzugewinnen.

(http://www.oikoumene.org/en/resources/documents/assembly/2013-busan/messages-to-the-assembly/greetings-from-the-world-evangelical-alliance)

Zum selben Anlaß sprach auch der neue Direktor des Lausanner Komitees, Dr. Michael Oh, ein Grußwort, in dem er anerkennend die „gemeinsamen Wurzeln“ zwischen der Lausanner Bewegung und dem ÖRK betonte und die „GeIegenheiten für Dialog und gegenseitigen Einfluß“ betonte. Er führte ein Zitat des „Vaters der ökumenischen Bewegung“ John R. Mott an, der gesagt hatte: „Evangelisation ohne Sozialarbeit ist mangelhaft; Sozialarbeit ohne Evangelisation ist kraftlos“ und fuhr dann fort: „Die Lausanner Bewegung wurde beeinflußt von der Vision für soziale Verantwortung der Christen. Die Lausanner Verpflichtung stellt fest: ‚Wir sollten Gottes Sorge um Gerechtigkeit und Versöhnung in der ganzen menschlichen Gesellschaft teilen. Sie zielt auf die Befreiung der Menschen von jeder Art von Unterdrückung.‘ Wir danken Ihnen für den Einfluß, den Ihr Engagement für Gerechtigkeit und Widerstand gegen Gewalt und Unterdrückung ausgeübt hat.“

(http://www.oikoumene.org/en/resources/documents/assembly/2013-busan/messages-to-the-assembly/greetings-from-the-lausanne-committee-for-world-evangelization).

Es steht zu erwarten, daß diese gemeinsame, vom Sozialen Evangelium geprägte Weltanschauung den Prozeß der ökumenischen Vereinnahmung der Evangelikalen beträchtlich fördern und beschleunigen wird. Miteinander verbunden im „Ringen um Weltverbesserung“ werden alle diese Kräfte hineingezogen in die endzeitliche Welteinheitskirche, die dann dem Antichristen bei seinen wiedergöttlichen Weltveränderungsplänen beistehen wird. Rudolf Ebertshäuser www.das-wort-der-wahrheit.de 27. 1. 2014 Dieser Artikel enthält Auszüge aus dem ca. Mai 2014 erscheinenden Buch Soll die Gemeinde die Welt verändern?, das sich mit der Ausbreitung des Sozialen Evangeliums unter den Evangelikalen beschäftigt.

3 Kommentare

  1. Ich bin aus der Kirche ausgetreten,lese keine Losungen mehr und gehöre zu einer bibeltreuen Gemeinde, die keiner Organisation angehört. Ich brauche keine Kirche, keinen Papst, keine Pastorinnen, keine Ökumene und auch keine Allianz..

    Drei Dinge brauche ich:
    1.) Jesus Christus als meinen Herrn und Heiland.

    2. Eine echte Heilige Schrift. (Ich habe die Luther 1912. Schlachter 2000 und Elberfelder würde ich auch noch akzeptieren) Alles andere lehne ich ab. Ganz besonders die gotteslästerlichen Satanswerke wie die sogenannte Volxbibel oder die feministische Schrift”Bibel in gerechter Sprache”.

    3. Eine bibeltreue Gemeinde, wo noch Jesus Christus im Mittelpunkt steht, wo eine Predigt noch 1 Stunde dauert und wo noch über einen zornigen Gott, die Hölle und über Sünde und Buße gesprochen wird.

    All das habe ich. Mehr brauche ich nicht.

    Amen.

  2. Die Verbindung von Organisationen macht keine Kirche. Wenn wir nicht mit Jesus dem
    Sohn Gottes verbunden sind durch Sein Blut und durch den Heiligen Geist, den Er den Seinen gegeben hat, dann sind wir gar nicht verbunden und die Ökumene nutzlos.
    Wenn wir nicht durch den Heiligen Geist und das Wort der Wahrheit der Bibel geleitet werden, dann brauchen wir auch keine menschlichen Leiter, und seien seien sie noch
    so Theo-log-isch.
    Wenn die durch Christus gewirkte Liebe zu anderen Menschen, zu den Gläubigen zuerst als den Hausgenossen des Glaubens, aber auch zu den Verlorenen uns nicht zu Taten der Barmherzigkeit leitet, dann werden soziale Projekte nur verschleiern, dass die Welt verloren ist und man ihr nicht helfen kann.
    Ich bin kein Theoretiker, ich habe beides gemacht – Hilfsorganisationen und Politik,
    aber ohne Evangelium zuerst ist das alles nichts. Bewässere fleißig eine Wüste – wenn die Samenkörner des Wortes Gottes nicht im Boden sind, wird nichts wachsen. Wenn
    am Ende deiner Hilfe die Menschen Gott nicht die Ehre geben, dann war deine Hilfe
    vergeblich. Missionarische Christen werden immer auch Hilfe leisten, weil die Liebe zu
    Gott und den Menschen sie motiviert – aber soziale Projekte ohne Jesus kann der
    Teufel auch ! Er macht ja sogar Kirche ohne Jesus !

    Schon die Schlange sprach zu Adam und Eva : Ihr werdet sein WIE Gott. Ich bezeichne den Teufel oft als den WIE-Gott, denn er hat auch eine WIE-Kirche, und er hat
    WIE-Gläubige, die soziale Projekte machen. – Ich spreche nicht gegen soziale
    Projekte an sich, wenn sie eingebunden sind in die Botschaft des Evangeliums, dann
    bin ich nicht nur dafür, dann bin ich auch engagiert. Aber ohne Jesus ist alles nichts !
    #JR

    1. Lieber Bruder Johannes Reinders! Herzlichen Dank für Deinen sehr differenzierten Beitrag. Wenn Hilfe bei der Person, oder Gruppe ansteht, die meine direkten Gegenüber sind, dann stimme ich Dir gerne zu. Allerdings das organisierte Helfen als Ausdruck unserer christlichen Liebe bei unerretteten Menschen, kann eben zu jener unbiblischen und fehlgerichteten Aktion entgleisen. Es war dem Messias vorbehalten die Brote und die Fische zu teilen … es hätte sicherlich noch viel mehr Not gegeben, die er hätte lindern können. In der ersten Gemeinde jedoch, da finden wir ausschließlich die Hilfe in den Reihen der Gemeinde und nicht die Reparatur dieser Welt, die es in ihren Lüsten dann auch wieder vergeuden könnte. Ich glaube daß die Not dieser Welt von je her schon eine Ermahnung, vielleicht ei n Gerichtszeichen Gottes an die Ungläubigen war … siehe Israel … Not bei Ungehorsam, Fülle bei Gehorsam! Herzliche Grüße – S.Schad

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