Vorwort von Michael Kotsch zu “Spürst Du Gott schon oder liest du noch die Bibel?” von Thorsten Brensscheidt

(Quelle: Georg Walter distomos.blogspot.de)

Micheal Kotsch schreibt im Vorwort zu Thorsten Brenscheidts Buch Spürst Du Gott schon oder liest du noch die Bibel?:
In einer auf Erlebnisse und das Sichtbare fixierten Kultur entsteht der Wunsch, auch den Glauben an diese Bedürfnisse anzupassen. Wache Beobachter bezeichnen den momentanen Zustand der europäisch- nordamerikanischen Gesellschaften als Postmoderne. Nach den Aussagen ihrer Hauptvertreter soll damit die Moderne als kulturgeschichtliche Epoche abgelöst werden.

Vertraute man im Mittelalter bedenkenlos biblischer Offenbarung und geistlichen Autoritäten, trat an diese Stelle in der beginnenden Moderne der freie, aufgeklärte und selbstbestimmte Mensch. Immer noch ging man von gültigen Wahrheiten aus und von einem letztlichen Ziel der Geschichte. Nun sollten nicht mehr Gott und Kirche, sondern der Verstand und die Wissenschaft allgemeingültige
Wahrheit offenlegen. Als Ideal galten „beweisbare“ Naturgesetze. Der Glaube wurde aus dem Bereich objektiver Realität in die subjektive Gefühlswelt des Einzelnen abgeschoben. Die historische Bibelkritik trug das Ihrige dazu bei, rationalen Zweifel am Wort Gottes zu schüren, weil es nicht den Erkenntnissen der jeweils herrschenden Sicht der Naturwissenschaften entsprach. In der Spät- oder Postmoderne kam man dann zur Einsicht, dass auch Wissenschaft und Rationalität keine unbezweifelbaren Wahrheiten bieten können, die von allen Menschen akzeptiert werden. Folglich beerdigte man jeden Anspruch auf Wahrheit, auf eine gültige Erklärung der Welt und des Seins.

. . . . . W E I T E R L E S E N

siehe auch: Buch: Thorsten Brenscheidt  –  „SPÜRST DU GOTT SCHON ODER LIEST DU NOCH DIE BIBEL?“

ThostenBrenscheidt

(Eingestellt von S.Schad www.der-ruf.info  08.02.2014)

3 Kommentare

  1. Ich finde die Aussage,das Gott zunächst durch das Gewissen zu jedem Menschen redet sehr einseitig.Zunächst redet Gott in erster Lienie durch sein Wort,die Bibel zu jedem.Gewissen ist genauso wie Gefühle sehr durch Erziehung etc. geprägt und kein verlässlicher Ratgeber.Viele Themen zum Heilligen Geist sind meiner Meinung auch durch Angst geprägt,weil der Geist Gottes nicht durch unseren Verstand zu erfassen,zu erklären etc. ist.er ist erfahrbar.In der Heilligen Schrifft wird der Geist Gottes erwähnt und die unterschiedlichsten Erfahrungen mit ihm beschrieben.Jeder,der sich mit dem Thema Heilliger Geist auseinandersetzen will,kann mal alle Stellen(Konkordanz) nachlesen und Gott bitten die Weisheit und Erkenntnis zu erhalten was es mit dem Heilligen Geist auf sich hat.

  2. Ich weigere mich, Leute als >evangelikal< zu bezeichnen, deren Grundlage ihres Glaubens nicht die Bibel ist. Ob sie tatsächlich gläubig im Sinne des Evangeliums sind, kann man nur im Einzelfall herausfinden. Gott spricht zunächst zu jedem Menschen über das Gewissen, nicht über Gefühle. Und wenn wir durch die Bekehrung den Hl. Geist bekommen haben, dann haben wir quasi eine Sende- und Empfangsstation, wo Gott uns
    durch den Hl. Geist Mitteilungen geben kann, die immer mit dem Wort Gottes in Überein-stimmung sind und sein müssen. Sind sie es nicht, kann es nicht der Hl. Geist sondern
    ein anderer Geist gewesen sein. Das ist der Grund, weshalb Pfingstler und Charismatiker für mich immer mit Fragezeichen zu versehen sind, wenn sie Gefühlen und Geistern Raum geben, die nicht bibelbasiert sind. – Wir alle sollten den Herrn bitten, uns die
    Gabe der Geisterunterscheidung zu geben, und das geht nur duch fundamentale
    Bibelkenntnis, die man bekommt durch die freudige Beschäftigung mit dem Worte Gottes, um Seinen Willen kennenzulernen – und ihn zu TUN. #JR

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