Gesellschaftstransformation global (ootb) / Koreanische SaRang-Kirche wünscht Partnerschaft mit Bibelseminar Bonn (TOPIC)

Gesellschaftstransformation global (ootb)

Daß Gesellschaftstransformation nicht alleine Sache eines wild gewordenen Professors wie C. Peter Wagner in den USA oder einiger emergenter Marburger Doktoren wie z.B. Tobias Faix ist, beweisen die globalen Aktivitäten der dominionistischen weltweiten Allianz u.a., wie kürzlich bezeugt von David Choiniere in Guatemala, wie bestens dokumentiert in Uganda, wie erschütternd filmisch fest gehalten im Kongo (leider wurde das Video von YouTube entfernt) und mit Micha-Initiativen und Rick Warren´s P.E.A.C.E.-Plan verbundene Organisationen der westlichen Hemisphäre unzweifelhaft belegt sind.

Das Magazin TOPIC schildert uns (kompletter Artikel s.u) einen weiteren Fall einer Kirche die sich vorgenommen hat die Gesellschaft zu verändern:

Sie [Anm.: Die koreanische SaRang-Kirche] will nicht nur das Evangelium verbreiten und Menschen zu Jüngern Jesu machen, sondern auch eine globale Revolution auslösen. Die gesamte Gesellschaft und Kultur auf diesem Globus soll mit der Kraft des Heiligen Geistes verändert werden – heil gemacht werden.

Nach einer kurzen Suche bei Google fand ich einen Artikel auf der Seite der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft e.V. der noch mit weiteren sehr aufschlußreichen Namen von Vertretern aus Politik und der Deutschen Evangelischen Allianz aufwarten kann:

[Zitat] … Der Hauptpastor der koreanischen “Sa-Rung Community Church” in Seoul, Dr. John Jung-Uyun Oh und eine siebenköpfige Delegation besucht zur Zeit  die theologische Ausbildungsstätte des Bibelseminars Bonn e.V.. Die “Sa-Rung Community Church” wurde 1978 gegründet und hat heute an einem Sonntag zwischen 45.000 und 60.000 Besucher.

Gemeinsam mit dem Präsidenten des Bibelseminars Bonn e.V., Heinrich Derksen und dem Beauftragten am Sitz des Deutschen Bundestages und der Bundesregierung der Deutschen Evangelischen Allianz und Geschäftsführer des christlichen Medienverbundes (kep), Wolfgang Baake, besuchte Haupastor Oh mit seiner Delegation auch den Deutschen Bundestag, um ein Gespräch mit dem Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder und dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen und Ko-Vorsitzenden des Deutsch-Koreanischen Forums, Hartmut Koschyk, zu führen. [Zitat Ende]

(den kompletten Artikel siehe hier)

Was hat dies alles zu bedeuten, wenn die Kirchen sogg. Stützpunkte errichten und sich global vernetzen mit der Absicht eine Revolution auszulösen um die Kultur weltweit zu verändern? Das ist Freimaurertum, es ist New-Age und nicht etwa der Heilige Geist, der in wahren Kindern Gottes wohnt und keineswegs die Gesellschaften dieser Welt umerziehen und transformieren wird. Es ist dominionistische Gesellschafts-transformation unter Einbezug von Regierungen, NGOs und der Wirtschaft auf globaler Ebene. Die Welteinheitskirche steht bevor – so viel ist gewiß!


(Quelle: ootb www.out-of-the-blue.world)


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Koreanische SaRang-Kirche wünscht Partnerschaft mit Bibelseminar Bonn

(Quelle: TOPIC)

Für westliche Christen sind das geistliche Leben sowie das missionarische Engagement von Glaubensgeschwistern in Südkorea oft sehr beeindruckend und beschämend. Dies empfand auch der Leiter des Bibelseminars Bonn (BSB), Heinrich Derksen, als er im November letzten Jahres die SaRang Community Church (Liebe-Gemeinde-Kirche) in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul besuchte und zur Einweihung eines Gemeindezentrums ein Luther-Bild überreichte. Laut eigenen Angaben ist SaRang „streng reformatorisch mit einem Glauben, der auf Martin Luther zurückgeht“. Das BSB wurde 1993 von Russlanddeutschen gegründet. Derzeit sind rund 100 Studierende eingeschrieben.

„Wir kennen die koreanischen Konzerne Samsung und Kia, aber wir hören nur verhältnismäßig wenig von dem lebendigen Glauben dort“, sagte Derksen nach seiner Reise der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Ihm sei dabei „schmerzlich bewusst geworden, dass wir in Deutschland und Europa diesen lebendigen Glauben, wie wir ihn heute in Asien vorfinden, kaum noch kennen“. Beispielsweise biete die SaRang-Kirche von montags bis samstags am frühen Morgen Gebetsstunden an, zu denen jeweils zwischen 5.000 und 7.000 Beter kommen. Derksen: „Wir können heute viel von den Christen aus Asien lernen.“

Die SaRang Community Church wurde erst 1978 mit damals neun Teilnehmern gegründet und zählt heute bereits über 100.000 Mitglieder – und sie hat eine große Vision: Sie will nicht nur das Evangelium verbreiten und Menschen zu Jüngern Jesu machen, sondern auch eine globale Revolution auslösen. Die gesamte Gesellschaft und Kultur auf diesem Globus soll mit der Kraft des Heiligen Geistes verändert werden – heil gemacht werden. Dies beinhaltet auch die Beseitigung von konfessionellen Grenzen, wie es heißt. Mit dieser Vision verfolgt die SaRang-Kirche auch Ziele, die sich die Emerging Church-Aktivisten auf ihre Fahnen geschrieben haben, um das Reich Gottes im Hier und Jetzt zu errichten. Um die „globale Revolution“ zu realisieren, arbeitet die SaRang-Kirche nach einem Plan, der abgekürzt „HEART“ lautet. Darin geht es u. a. um die Durchsetzung von Gerechtigkeit, einer sauberen Internet-Kultur, es geht um Friedens-Stiftung oder die Erziehung einer neuen Generation von Jesus-Jüngern. Dieser HEART-Plan beinhaltet wichtige Elemente des PEACE-Planes des berühmten US-Baptisten-Pastors Rick Warren. Warren will mit seinem „Friedensplan“ u. a. Hunger und Armut bekämpfen, aber auch Analphabetismus und Krankheiten. SaRangs Hauptpastor John Jung-Uyun Oh und Warren kennen sich gut. Sie unterzeichneten 2010 ein Abkommen zwischen der SaRang-Kirche und Warrens Saddleback Church, das die Unterstützung von Warrens PEACE-Plan durch SaRang besiegelt.

SaRangs Hauptpastor Oh pflegt auch gute Beziehungen zu dem koreanischen Extrem-Charismatiker Yonggi Cho. So organisierte Oh im Mai 2001 eine Konferenz in Los Angeles (Kalifornien), auf der Rick Warren und hauptsächlich Pastor Yonggi Cho sprachen. Yonggi Cho behauptet, durch Visualisierungs-Gebete kreative (in Wirklichkeit okkulte) Kräfte freizusetzen, mit denen die Realität beeinflusst werden könne.

Nun stellt sich die Frage, was die SaRang-Kirche mit dem russlanddeutschen Bibelseminar Bonn zu tun hat. Zur Strategie der SaRang-Kirche gehört die Errichtung von sogenannten „Stützpunkten“, von denen man weltweit operieren kann. Ihren ersten europäischen Stützpunkt baute die SaRang-Kirche ab 2007 in der walisischen evangelikalen Ausbildungsstätte Wales Evangelical School of Theology (WEST) auf. Die WEST schloss eine Partnerschaft mit SaRang und bestückte ihr Leitungsgremium mit SaRang-Leuten aus Korea.   Wie SaRang-Pastor Isak I. You, Koordinator der „Globalen Dienste“, TOPIC auf Anfrage mitteilte, plane man mit dem BSB eine gleiche Zusammenarbeit wie mit anderen Partnern auf der Welt. BSB-Leiter Heinrich Derksen und der Dozent für „Bibeltraining“, Andy Wiebe, hätten schon vor Jahren als Beobachter Schulungsprogramme für Jüngerschaft von SaRang besucht. Seitdem „wachse die Partnerschaft zum BSB“. SaRangs Plan sei, Kontakte zu theologischen Ausbildungsstätten mit gutem Ruf auf der ganzen Welt zu knüpfen, „speziell in Europa, und das BSB wäre deshalb ein perfektes Beispiel für eine solche zukünftige Zusammenarbeit mit SaRang.“

TOPIC  Nr. 01/2014

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