Bitcoins, QR-Code und das Kaufen und Verkaufen nach Offenbarung 13 (TOPIC)

(Quelle: TOPIC)

Seit rund 2.000 Jahren grübeln Bibelgläubige darüber nach, wie eine Stelle aus dem letzten Buch der Bibel zu verstehen ist. In Offenbarung Kapitel 13 wird davon gesprochen, dass eines Tages Menschen ein antichristliches Zeichen an Hand und Stirn annehmen werden, um kaufen und verkaufen zu können.

Für Menschen unserer Tage ist diese Textpassage keine Stelle mehr mit sieben Siegeln. Technische Entwicklungen lassen heute erahnen, wie dieses Kaufen und Verkaufen funktionieren könnte. Dabei springen derzeit zwei Erfindungen ins Auge, die das Potenzial haben, das „Kaufen und Verkaufen“ aus Offenbarung Kapitel13 zur Perfektion zu führen. Zwei Erfindungen, die etwas ermöglichen, das es noch nie gab: ein einfaches „Kaufen und Verkaufen“ auf der ganzen Welt – ob im Dschungel oder einer der Metropolen.

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2009 wurde ein neues Bezahlsystem aus der Taufe gehoben, dessen Erfinder bisher im Geheimen operieren und sich nicht zu erkennen geben. Es nennt sich „Bitcoin“ (Bit = Einheit für einen elektronischen Informationsgehalt und Coin (= dt. Münze). Die Bitcoins sind virtuelle Währungseinheiten, mit denen man ausschließlich über das Internet bezahlen kann. Kein Staat, keine Bank kontrolliert – jedenfalls offiziell – diese neue elektronische Währung. Der Geldfluss erfolgt direkt vom Käufer zum Verkäufer – von Computer zu Computer oder von Mobil-Telefon zu Mobil-Telefon. Es gibt einige Börsen, in denen man reale Währungen gegen Bitcoins umtauschen kann und umgekehrt. Doch ein ständiges Tauschen ist eigentlich nicht so erwünscht. Mit Bitcoins soll ausschließlich bezahlt werden, und immer mehr Firmen oder Hotels, die vor allem über das Internet Geschäfte machen, akzeptieren die Bitcoins. Diese Bitcoin-Plattform ist ein eigenes in sich geschlossenes System auf rein elektronischer Basis. Die Überweisungen kosten fast nichts, und in maximal zehn Minuten hat auch ein Zahlungsempfänger im letzten Winkel der Erde sein elektronisches Geld. Beim Bitcoin-System kann aber nur der mitmachen, der sich darin elektronisch „einklinken“ kann. Dazu dienen u. a. auch QR-Codes.

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QR-Codes (QR= engl. „Quick Response“, dt. „schnelle Antwort“) sind kleine Quadrate mit schwarzen und weißen Punkten und Strichen, die man seit 1994 auf Verpackungen, in Zeitschriften, auf Briefmarken und vielem mehr findet. Wenn man diese kleinen Quadrate mit einem modernen Mobil-Telefon (Smartphone) abfotografiert, gelangt man automatisch ins Internet und dort auf eine zum QR-Code gehörende Seite und den entsprechenden Informationen.     Viele junge Leute haben mittlerweile im Internet einen eigenen Auftritt, eine eigene Website, und eine QR-Kennung dazu. Sie haben praktisch eine eigene Internet-Identität. Derzeit baut sich eine Bewegung auf, in der junge Leute anfagen, sich ihren weltweit einmaligen QR-Code, den man mit einer Software selbst erzeugen kann, in die Haut tätowieren zu lassen. Das bedeutet, man ist über die QR-Tätowierung und ein Smartphone, das diesen Code aufnimmt, sofort im Internet – ja, Teil des Internets. Jeder, der diese Tätowierung abfotografiert oder einscannt, hat sofort Zugriff auf alle im Internet (z. B. bei Facebook) vorhandenen persönlichen Informationen, was auch bedeutet, der QR-Inhaber ist über das Internet exakt zu identifizieren.

Wenn eines Tages der in Offenbarung 13 angekündigte Antichrist sein Regiment übernehmen und sein Bezahlsystem installieren wird, dann wären das Bitcoin-System und der QR-Code aus heutiger Sicht sehr nützliche technische Errungenschaften. Mit dem antichristlichen QR-Tattoo an der Hand oder an der Stirn würde man sich in ein antichristliches Bitcoin-System einloggen können und schon könnte man „kaufen und verkaufen“ – und das rund um den Erdball.

TOPIC  Nr. 12/2013

3 Kommentare

  1. Als ich zum ersten Mal gelesen habe wie Q R Codes funktionieren, kam mir gleich, das “Kaufen und Verkaufen” aus Offenbarung 13 in den Sinn!!!

  2. Ich kann mit den Q R Codes nichts anfangen. Ich habe das passende Lesegerät nicht und werde es mir auch nicht kaufen. Ich habe in der Vergangenheit schon öfter gegen Neuerungen rebelliert und auch schon kleine Erfolge gehabt. So hat meine neue Gesundheitskarte kein Bild ( mit Erfolg verweigert ). Mein neuer Personalausweis kann man zwar lesen, aber nicht elektronisch ( ich habe den Streifen mit einem starken Elektromagneten zerstört ) Wenn man mir einen Chip implantieren will, kann man das nur dann machen, wenn ich tot bin.
    Warten wir, was noch so alles kommt, bevor ich nichts mehr kaufen oder verkaufen kann. Brauche ich ja auch nicht. Der Herr wird dann für mich sorgen, und wenn es nicht mehr geht, wird er mich heim holen.

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