AfD: Was die FAZ besorgt, erfreut uns Christen umso mehr (S.Schad)

Bitte lesen Sie zuerst den FAZ-Artikel: Christliche Alternative für Deutschland

[UPDATE 11.03.2014 16:20h] Offizielles Statement der AfD: https://www.facebook.com/alternativefuer.de/posts/775639062447759

AfD: Was die FAZ besorgt, erfreut uns Christen umso mehr (S.Schad)

neue weltordnung | nwo | new world order

Beginnen wir mit den unbequemen Wahrheiten die bei Neugrün-dungen von Parteien auftreten: Sie werden häufig von rechten oder linken Splittergruppen und oft auch von schamlosen Karrieristen zuerst einmal unterwandert. Die wichtige Frage lautet: Wie geht eine Partei mit einer solchen Unterwanderung um?

Ich erinnere mich noch sehr gut, wie in den frühen 80er Jahren bei den GRÜNEN ein Phänomen auftrat, DER SPIEGEL berichtete: NPD-Mitglieder, die sich zeitgeistlich lange Haare und Bärte wachsen ließen, traten als Naturschützer auf und versuchten die GRÜNEN zu kapern. Eine sehr kurze Episode in der Geschichte dieser Partei, da Kommunisten jeder coleur tonangebend waren und ein Eindringen einer rechtsextremen Ideologie somit chancenlos war.

Wie geht die AfD mit dem rechten Rand um?

Wenn wir von sehr vereinzelten Mitgliedern, die einmal zu den REPUBLIKANERN, oder zu der Partei DIE FREIHEIT gehörten absehen wollen, dann muß man der AfD ein 1a-Zeugnis ausstellen: Wie man aus der Presse erfahren konnte, war AfD-Vorsitzender Bernd Lucke kreuz und quer durch das Land geeilt und sah nach dem oder auch den Rechten – mit der Folge, daß fragwürdige Mitglieder ausgeschlossen wurden. Ich selber hielt mich für eine Zeit in einem AfD-Forum auf und las, daß Aufnahmeanträge bei der AfD ohne Begründung abschlägig beschieden wurden, die als rechts-verdächtig erschienen waren. In den Kommentaren hierzu las ich, daß es bekannt war, daß die AfD äußerste Vorsicht bei der Eintrittswelle nach ihrem Achtungserfolg nach den Bundestagswahlen walten lassen wolle. Sehr löblich, wie ich finde!

Nach einem sehr wohlwollenden Artikel der FAZ über den reformierten Calvinisten Bernd Lucke, Bernd Lucke – Der Protestant, schmäht nun der gleiche Redakteur Hendrik Ankenbrand die “Tea Party”, die unheimlichen Konsequenzen des Bernd Lucke, sein Mangel an Liberalität und die national-konservative Christin Beatrix von Storch … wie kommt das?

Nach dem Mauerfall der DDR prognostizierten namhafte Politologen, wie z.B. Dr. Raschke (Hamburg), daß die Koordinaten sich in allen Parteien nach links verschieben würden … das ist auch so eingetroffen, wie wir wissen. Die sozialdemokratisierung der Unions-Parteien, die de-facto-Auflösung des früher starken christlichen und national-konservativen Flügels von CDU/CSU, die Verdrängung eines ihrer letzten Repräsen-tanten des hessischen Ex-Ministerpräsidenten Roland Koch, die Übernahme sogar von grünen Politikinhalten wie z.B. der Gender-Ideologie und unzählige andere Anpassungen – ich konstatiere: Nicht die AfD steht zu rechts, christlich und national – alle im Budestag vertretenen Parteien dieser Tage stehen, m.E. wenn man von gewissen sozialen Gerechtigkeitsfragen absieht, ideologisch links, zunehmend religiös diffus und atheistisch und (europäisch) internationalistisch. Nicht der Wähler hat sich derart gewandelt, jedoch das bekannte System der früheren Bundesrepublik Deutschland hat sich kolossal und nachhaltig seit den 80er Jahren verändert – über die Köpfe seiner Bürger!

Der aufgezwungene Wertewandel, findet seine derzeitige Antwort in der AfD – dies sollte auch die liberal-konservative Redaktion der FAZ zur Kenntnis nehmen.

(S.Schad www.neue-weltordnung.info 11.03.2014)

10 Kommentare

  1. Wenn ich Jesus im Herzen habe, dann habe ich auch meinen innerlichen Frieden mit ihm. Nicht den Frieden der Welt, nein Frieden mit Jesus. Er sorgt für mich. Ich darf ihm täglich danken dass ich genug zu essen habe und darf für andere beten, die das nicht haben.

    Traktate weitergeben – würde ich gerne, wenn ich gesunde Beine hätte. Spenden – würde ich auch gerne, wenn ich Geld hätte.

    Meine Tätigkeit für Jesus sieht anders aus. Ich bete für andere, ich nehme Predigten bei uns auf und gebe/versende sie an andere (oftmals ohne Bezahlung: Material und Portokosten trage ich)

    Ich bin schwerbehindert – und das ist auch gut so. Denn so kann ich noch einiges für Jesus tun, wo ich als gesunder Mensch nie Zeit gehabt hätte.

    Glück ist eher eine Erfindung der Menschen. Ich habe da schon mal meine Meinung über die “verfälschte” Jahreslosung 2014 geäußert.

    Ich verlasse mich lieber auf Gottes Führung als auf irgend so ein Glück.

  2. Mag sein, dass die Tatsache, dass es erst Frieden gibt, wenn Jesus wiederkommt zwar für einige Menschen unbequem ist, unpassend finde ich diese Äußerung nun nicht, zumal es der Wahrheit entspricht.

    Mit dem Wählen gehen sehe ich es auch etwas anders. Ich gehe dann wählen, wenn etwas dabei ist, was wenigstens etwas passt, was wenigstens etwas enthält, dass meiner Vorstellung entspricht.. Das ist aber in unserer gottlosen Gesellschaft nicht der Fall. Ich müsste also etwas wählen, was ich unter keinen Umständen haben möchte. Und das tue ich ganz sicher nicht.
    Ganz einfaches Beispiel: Wenn ich einem Veganer 10 Sorten Fleisch vorsetze und sage: Wähle…..notfalls das kleinere Übel. Es ist alles schlecht für den Veganer. Da gibt es kein kleineres Übel. Er wird nichts wählen, weil er kein Fleisch ist. Genauso sehe ich das mit unserer Politik. daher von meiner Seite ein ganz klares NEIN !!!!!.

    1. So ein Glück aber auch, dass Du nichts tun musst, weil es ohne Jesu Wiederkehr ja doch keinen Frieden bringt !
      Was für ein Glück aber auch, dass Du nicht zu den 1 Mrd. Menschen gehörst, die sich nicht ein einziges Mal am Tag sattessen können und wegen des Hungers keinen Frieden haben und sich wenigstens nach dem Frieden in ihren Mägen sehnen und möglicherweise auch nach Frieden mit Gott. Auf
      Jesus zu warten kann nicht so aussehen, dass wir Däumchen drehen. Ich hoffe, dass Du wenigstens eine Alternative zum
      Wählengehen hast : Traktate verteilen z.B. oder Spenden für die Mission … – all dies tue ich zusätzlich, nicht als Alternative.
      Wir brauchen Problemlöser, und wenn Du das ohne Wählen
      schaffst, verrate mir wie, dann mach ich das zusätzlich, denn
      Gutes zu tun ist die Aufgabe der Christen.
      .

      1. Entschuldigung, ich habe gestern einen Kommentar nach flüchtigem Durchlesen freigeschaltet, der wie der Zweitkommentar deutlich machte, offensichtlich nur Konfrontation erzeugen sollte. Ich habe beide Kommentare von Herrn Klein jetzt gelöscht.

  3. die AfD ist für mich nicht wählbar, weil sie FÜR ATOMKRAFT ist und den von Menschen verschuldeten Klimawandel einfach
    ausblendet oder negiert bzw. sagt, er sei nicht von Menschen
    verschuldet. #

    1. eine ähnliche Skepsis bezüglich des menschengemachten Klimawandels teilt auch Dr. Martin Erdmann, ohne dabei die Atomkraft gut zu heißen. Ich muß zugeben, daß ich in der Debatte um den Klimawandel noch zweigeteilt bin. Auf jeden Fall fällt auf, daß diese Diskussion sehr instrumentalisiert wird und vor allem von US-Trilateralen ( Trilaterale Kommission ) sehr befördert wird ( siehe Al Gore) … das erscheint mir sehr verdächtig zu sein.

      1. Auf dem Mist einer solchen Verweigerungshaltung konnte Hitler gedeihen ! Ob Christen wählen gehen oder nicht, als Bürger bürgen sie für die Politik, die gemacht wird von wem auch immer, und deshalb sind sie mitverantwortlich für alles was demokratisch beeinflussbar ist. Vor 60 Jahren war ich ein ganz kleiner Junge, aber ich sah die Folgen des Krieges, die kaputten Häuser, die kaputten Menschen, und schon damals nahm ich mir vor, dass Derartiges nie wieder passieren darf, und ich beschloss, Politiker zu werden. Ich bekehrte mich, als ich 8 Jahre war, und ich habe drei Parteien gegründet, und jederzeit würde ich auch eine vierte Partei gründen. Es geht
        um Mitverantwortung, aus der sich niemand davonstehlen kann, als Christ schon zweimal nicht, auch wenn wir Bürger
        des Himmels sind, aber das sind wir zusätzlich, sozusagen als zweite Staatsangehörigkeit. – Dass wir Christen außer unserer irdischen Bürgerschaft primär Mission im Fokus haben sollten,
        möchte ich ausdrücklich betonen.

        Ich finde die AfD ja sonst nicht schlecht, aber FÜR Atomkraft zu sein und die Augen zu bezügl. der menschlichen Verantwortung für den Klimawandel zuzumachen, das ist eine Haltung, die ich definitiv nicht mittragen kann.
        Dabei geht es gar nicht nur um CO2. Es gibt eine ganze Palette an klimaschädlichen Umweltsünden. Unser Schöpfer hat uns mit Intelligenz und Bildung ausgestattet, und wenn wir eine Möglichkeit sehen, Einfluss zu nehmen, und wir tun es
        nicht, dann ist es SÜNDE. Man kann auch durch Unterlassung sündigen. Jakobus 4,17.
        Wer die Menschen nicht liebt, der liebt auch Gott nicht. Wie will ich denn ohne Liebe Mission machen, wenn ich nicht auch Konzepte entwickle und anwende oder fördere, die den Menschen helfen, aus ihrem physischen Elend herauszu-kommen ? Für die Wurzel des Elends, die Sünde, ist Jesus
        gekommen, um zu retten. Auf Seinem Werk von Golgatha müssen wir aufbauen, den Menschen die Botschaft bringen, aber ihnen auch praktische Liebe zeigen – und wie können uns die politischen Mittel dann egal sein, wenn wir mithilfe der Demokratie – unserer Rechte und Pflichten als Bürger – Konzepte zur Hilfe entwickeln könnten ??!!
        Mein Vater war Beamter. Er diente dem Staat und nahm monatlich sein Gehalt. Aber er ging nie wählen, das dürfe er
        als Himmelsbürger = Ausländer auf der Erde nicht ! Nie könnte ein Unsinn größer sein !!! Vielleicht hat sein Sohn (ich)
        gerade das motiviert, gegen die Windmühlenflügel solcher
        christlich motivierten Dummheit zu kämpfen.
        Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist. Das bezieht sich nicht nur auf die Steuern sondern auch auf unser Verhältnis zur Gesellschaft. Wir sind in der Welt, aber wir sind nicht von der Welt. Und dennoch werden wir aufgefordert, der Stadt Bestes zu suchen. Die Stadt ist die nächste Umgebung, wo ich Einfluss nehmen kann. Wenn ich jedoch die Möglichkeit habe, meinen Einflussbereich zu erweitern, dann muss ich das auch tun. Zur Wahl zu gehen, wenn man denn weiß, wen man wählen soll, und sei es nur das geringere Übel, ist eine Möglichkeit, die uns nichts kostet.
        Die Augen zuzumachen und sich nicht zu informieren ist nicht nur dumm sondern für die Förderung des Christentums kontraproduktiv, weil dies die Negativkräfte in der Gesellschaft fördert. Die Erklärung, dass es erst Frieden geben wird, wenn Jesus kommt und herrscht, ist definitiv unpassend. Trösten Sie damit doch die 100 Mio Christen, die verfolgt werden. Es wird sie freuen – aber sie können sich dafür nichts kaufen. #

        1. Sehr geehrter Bruder Johannes Reinders,
          das sehe ich in vielen Punkten ebenso wie Du es schreibst. Geradezu die Kriegs-/Nachkriegsgeneration hat bittere Erfahrungen machen müssen was passiert wenn die Mehrheit schweigt oder sogar die Christen sich opportunistisch dem System des III. Reiches angepasst haben. Ich denke dennoch, daß obwohl Christen eine Stimme haben, von der sie auch Gebrauch machen sollen, das politische Alltagsgeschäft von Christen nicht unbedingt bestellt werden sollte: A) wegen der Gefahr einer korrumpierten Moral B) weil Christen kein Mandat für eine “Weltreparatur” haben und C) wegen der latenten Gefahr theokratischer Tendenzen – so wie ich sie auf http://www.dominionismus.info beschreibe.

          Herzliche Grüße & Gottes Segen Dir
          S. Schad

  4. Ich habe von Politik keine Ahnung. Ich halte mich eigentlich ganz daraus und sage nur meine Meinung dazu. Ich gehe nicht wählen. Wen auch? Mein Wahlmotto für alle Parteien steht in Jesaja 41,24.
    Die Minderheit der echten Christen ist so gering, dass sie nichts ändern können. Ist auch gar nicht möglich, denn es wird kein Frieden geben, bis Jesus wiederkommt.

    1. Ja, lieber Michael, das ist schon richtig: Die Politik ändert nichts! Ich halte es da mit Lothar Gassmann, daß Errungenschaften der Politik noch eine gewisse Gnadenzeit bedeuten können, auch dies steht (natürlich) in der Hand des HERRN JESUS.

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