Prinzipien der Bergpredigt in ihr Gegenteil verkehrt (A. W. Tozer)

(Quelle: Georg Walter distomos.blogspot.de)

Tozer

Das gegenwärtige Klima des Glaubens wirkt keine himmlische Gesinnung unter den Menschen; vielmehr hat es den Glauben verweltlicht und fleischlichen Werten von Menschen sein Siegel aufgedrückt. Es verherrlicht Erfolg und lässt fleißig die Zeugnisse von Schauspielern, Sportlern, Politikern und wichtigen Personen aller Art drucken, ganz gleich was für einen Ruf sie haben… Massenweise werden Bücher verfasst, um zu zeigen, dass Jesus ein ganz normaler Typ und das Christentum die weise Anwendung höchster psychologischer Gesetze ist.

Alle heiligen Prinzipien der Bergpredigt wurden in ihr Gegenteil verkehrt. Nicht die Sanftmütigen werden gesegnet, sondern die, die sich selbst wichtig nehmen; nicht die Trauernden werden gesegnet, sondern die lächeln und lächeln und lächeln. Es sind nicht die Armen im Geist, die Gott liebt, sondern diejenigen, die von der säkularen Presse angepriesen werden. Es werden nicht diejenigen gesättigt, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten, sondern diejenigen, die nach Bekanntheit gieren.

Wenn ich lediglich die nichtevangelikalen Kirchen so beurteilen würde, dann wäre das alles nicht so schockierend. Tatsache ist jedoch, dass die bekanntesten Evangeliumsgemeinden von diesem Verfall in ein Anti-Evangelium betroffen sind. In einem gewissen Maße ist das evangelikale Christentum heute nur noch dem Namen nach schriftgemäß. Es hat den Namen, dass es lebt, aber es ist tot.

A. W. Tozer, The Price of Neglect, 1991, S.100-101.

(Eingestellt von S.Schad www.der-ruf.info 11.03.2014)

Ein Kommentar

  1. Nicht alle sind tot. Es gibt noch eine kleine Herde, die bibeltreu sind, die unabhängig sind und die trotz oder gerade wegen ihrem Festhalten am Wort Gottes von anderen diskriminiert und belächelt werden.

    Auch wenn es den anderen zur Zeit besser geht………..seht ihr Ende an……..

    Wir haben uns mit unserer Gemeinde absolut keiner Organisation untergestellt. Also kann uns auch keiner Vorschriften machen.

    Bei uns ist Jesus der Mittelpunkt. IHM gilt alle Ehre.

    Auch wenn es uns eine kleine Zeit nicht so gut geht…..Schauen wir auf das Ende.
    Beim Herrn in der Ewigkeit gelten andere Gesetze.

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