Der anti-christliche Ruf: COEXIST! (S.Schad) Die künftige Weltreligion (Dave Hunt)

Der anti-chrstliche Ruf: COEXIST!

Es ist sehr schwer die Herkunft dieser PR für die Interreligiösität aufzuspüren – plötzlich gibt es T-Shirts, Autoaufkleber und andere Accessoires die zu einer Koexistenz der Religionen, dem Islam, dem Christentum, dem Judentum, dem Satanismus (!!!), sowie symbolisiert durch das Yin und Yang wahl-weise der Religion der Technokratie (siehe Logo Technocracy Inc.) oder Fernöstlichem aufrufen – ein neues Label ist geboren, völlig aus dem Nichts: COEXIST.

KOE

Bei meiner weiteren Recherche nach der Herkunft der Kampagne stieß ich auf den folgenden Flyer von einer ökumenischen Organisation namens CSI – Christian Solidarity International – die sich nach eigener Verlautbarung für verfolgte Christen einsetzt.  Dieser Flyer wurde auf einer OSZE-Veranstaltung(!!!)  verteilt …

Flyer

Auf Der Startseite von CSI kann man unschwer erkennen wo die Reise hingeht:

70 Muslime übermitteln Papst Franziskus einen Brief (CSI)

(Quelle: http://www.csi.or.at/index.php/news/news/146-70-muslime-uebermitteln-papst-franziskus-einen-brief)

Einsatz für den Dialog und den Frieden wird hervorgehoben

„Auf dass ihm der eine Gott, der den hl. Franziskus erleuchtete, zugunsten der gesamten Menschheit den Weg weise und wir ihm nachfolgen. Heiliger Vater, wir versichern Sie unserer innigsten Gebete.“ Mit diesen Worten endete der von 70 Muslimen verschiedener theologischer Schulen und aus insgesamt über dreißig Ländern an Papst Franziskus gerichtete Brief, der am 19. März 2014 vor der Generalaudienz im Rahmen einer Begegnung im Vatikan verlesen wurde. An einer Stelle ist zu lesen: „Wir möchten unsere tiefe Liebe zum Papst und unsere Achtung vor seiner Person, sowie die Dankbarkeit für das den Muslimen der Welt mehrmals erwiesene Entgegenkommen zum Ausdruck bringen.“

Papst verkörpert den Geist der Demut

Ferner richteten die Muslime folgende Worte an den Papst: „Der von ihnen durch Taten und Gesten verkörperte Geist der Demut und des Dienstes gemäß dem Evangelium berührt uns zutiefst und ruft in uns Muslimen Vertrauen und Hoffnung wach, da das Wort Gottes erneut in uns lebendig wird.“ Den Koran zitierend ergänzten sie: „Die den Gläubigen in der Liebe am nächsten stehenden sind jene, die sagen: ‘Wir sind Christen’, denn unter ihnen befinden sich Priester und Mönche und sie sind nicht hochmütig“ (Koran 5:82; eigene Übersetzung).

Mehrheit der Muslime setzt sich für den Frieden ein

Die 70 Muslime würdigten auch die im Apostolischen Schreiben „Evangelii Gaudium“ enthaltenen Aussagen des Papstes; insbesondere den Absatz Nr. 253, aus dem hervorgeht: „ … der wahre Islam und eine angemessene Interpretation des Korans stehen jeder Gewalt entgegen“. In der Botschaft wird zudem betont, dass die verschiedenen Institutionen der islamischen Welt und die absolute Mehrheit der Muslime von einem festen Glauben erfüllt seien und sich für den Frieden und die Liebe einsetzten. (Zenit/ag)

Bei diesem ökumenischen Freudentaumel sind wir nicht alleine auf Ahnungen ange-wiesen, woher dieser Wind weht. Der anti-christliche Ruf der Hure Babylon erschallt, die große Ökumene ruft zur Vermischung aller Religionen und der Etablierung einer Welteinheitskirche auf, das Freimaurertum, die UNO und die Eliten sind bald an ihrem Ziel zu der Neuen Weltordnung, dem anti-christlichen Reich der Endzeit.

(S.Schad www.der-ruf.info 23.03.2014)

Siehe auch Artikel:

Die Kampagne COEXIST (S.Schad)

Transformationstheologen und Missiologen auf dem Weg zu “COEXIST” (S.Schad)

Die künftige Weltreligion (Dave Hunt)

Okkulte Invasion – Auszug

Dieser Artikel enthält Auszüge aus Kapitel 26 von Dave Hunts 1998  geschriebenem Bestseller, Die okkulte Invasion: Die  unterschwellige Verführung von Welt und Christenheit . Geschrieben  vor 13 Jahren, ist das Buch eine faszinierende Enthüllung, wie die Straßenbauer  die Wege zur Neuen Weltreligion pflastern, die nun zusammenlaufen. [Der  Auszug wurde der deutschen Übersetzung entnommen, ©1999 CLV – Christliche  Literatur Verbreitung e.V. Übersetzung: Hans-Werner Deppe, Martin Plohmann. Mit  freundlicher Genehmigung des CLV Verlags vom 14.02.2011]

Die Hohenpriester, Gebete und Tempel des universalen Kultes sind bereits  mit uns. Lehrpläne werden entworfen, um unseren Kindern das zu indoktrinieren,  was John Rockefeller Jr. „Die Kirche aller Völker” nennt … Der erste Schritt  ist, die Loyalität gegenüber einem einzigen religiösen Glauben umzustürzen …  Edith Kermit Roosevelt – First Lady der USA von 1901 – 1909

Die globale Bildung muss unsere Kinder vorbereiten auf das Kommen des  interdependenten, sicheren, wohlständigen, freundlichen, liebenden, glücklichen  planetarischen Zeitalters, wie es von allen großen Propheten angekündigt wurde.  Die wirkliche, die großartige Epoche menschlicher Erfüllung auf dem Planeten  Erde steht nur jetzt im Begriff zu beginnen. UNO – Generalsekretär U  Than t

Höchstes Ziel sollte sein, dass Judentum, Christentum und alle anderen  Religionen abtreten und einer einzigen großen ethischen Weltreligion Platz  machen sollten, der Bruderschaft der Menschheit. Victor Gollancz,  Millionaire Publisher

Er [Jesus] wollte eine Weltreligion gründen, die jede Seele umfassen und  alle Konfessionen zusammenfassen sollte und sein Werk wird nicht vollendet sein,  bis er genau das erreicht hat. Rodney R. Romney, Pastor, Seattle’s First  Baptist Church

WIR HABEN GESEHEN, dass es eine massive, aber unterschwellige okkulte  Invasion gibt: sowohl in der heutigen Welt wie auch in der Christenheit von  heute. Der Materialismus ist tot. Die Wissenschaft hält nicht länger an der  Auffassung fest, dass es nichts anderes als Materie gäbe, sondern gesteht nun  die Realität einer immateriellen Dimension ein, die von geheimnisvollen Kräften  gesteuert und von immateriellen Intelligenzen bewohnt ist, die sie weder  identifizieren noch erklären kann. Jede Facette des Okkultismus wird nun  erforscht als die neue Hoffnung in Medizin, Bildung, Psychologie, Wirtschaft,  Militär und Astronomie; man sucht den Kontakt zu Geistern und befolgt deren Rat,  obwohl ihre Vertrauenswürdigkeit nicht durch wissenschaftliche Mittel  nachgeprüft werden kann. Psychische Kräfte, die man irrtümlicherweise einem  angeblichen inneren menschlichen Potenzial zuschreibt, werden auf vielen  Gebieten eifrig gefördert, doch werden sie nur tiefer in das Okkulte  hineinführen.

Das Okkulte war schon immer die Grundlage der nichtchristlichen Religionen,  und es drang ins Christentum ein, als Konstantin angeblich Christ wurde und die  Kirche mit dem Heidentum liierte. Der Katholizismus, der unter Konstantin  geboren wurde, war seit eh und je mit dem Okkultismus verwoben, und das nicht  allein mit der Übernahme heidnischer Praktiken, wo immer er sich verbreitete,  sondern heute besonders mit dem noch offeneren Ökumenismus unter Papst Johannes  Paul II. Durch ihre neue Partnerschaft mit Rom haben sich die Evangelikalen der  okkulten Invasion noch weiter geöffnet.

Die Psychosekten wie „Christliche Wissenschaft”, „Universelles Leben” u.a.  lassen sich zutiefst mit dem Okkulten ein. Die für sie typische Form des  Okkultismus ist durch die „Positives Bekenntnis”-Bewegung von Hagin, Copeland,  Cho, Wimber, Hinn und anderen falschen Propheten und Heilern in die  charismatischen und pfingstlerischen Gemeinden eingefallen. Derselbe „positive”  Okkultismus ist durch Norman Vincent Peale, Robert Schuller und ihre Anhänger in  die evangelikale Gemeinde eingedrungen. „Christliche” Psychologie und die  verwandten Praktiken der inneren Heilung, der Heilung durch Erinnerung und das  Zwölf-Schritte-Programm haben diese Invasion ebenfalls beschleunigt.

Durch die ökumenische Bewegung fließen diese Ströme nun alle zusammen und  bilden so ein nie zuvor dagewesenes Ausmaß an Okkultismus. Was wir sehen, kann  nur der große Abfall sein, von dem Paulus sagte, dass er kommen muss, damit der  Tag Christi hereinbrechen und der Antichrist offenbart werden kann. Was am  endgültigen Triumph der okkulten Invasion noch fehlt, ist die Einführung einer  Neuen Weltreligion in Partnerschaft mit einer Weltregierung. Man müsste blind  sein, wenn man nicht sieht, wie diese von George Bush und dem Papst angekündigte  Neue Weltordnung mit hohem Tempo auf uns zukommt.

Nur wenige Stimmen melden Alarm, und nur wenige beachten Warnungen wie die  folgende des früheren Vineyard-Pastors John Goodwin. Goodwin fand aus dem  Okkultismus zu Jesus Christus und erkannte schließlich, dass die  Vineyard-Bewegung genau in dieselben okkulten Praktiken verfallen war, von denen  er sich getrennt hatte:

Ich war Pastor in einer Vineyard-Gemeinde, und wie John Wimber sagte,   konnte ich „diese Aufgabe erfüllen … überall und zu jeder Zeit….” Ich war   auf gleicher Wellenlänge mit Johns Lehren … und folgte ihnen auf Schritt und   Tritt … Ich war buchstäblich auf Hunderten von  Vineyard-Konferenzen…

Ich bin hier, [um darzulegen] dass es sich hier um einen Teil der Irrlehre   der letzten Tage handelt, die die Gemeinde in das Neue Zeitalter und in die   Neue Weltordnung bringt … Es ist alles ein Teil des antichristlichen Systems   einer Kirche der vereinten Welt, der Regierung einer vereinten Welt und der   Wirtschaft einer vereinten Welt.

Anti ist eine griechische Vorsilbe, die allgemein mit der  Bedeutung „gegen „ verstanden wird. Sie hat jedoch noch eine weitere Bedeutung:  „an Stelle von oder als Ersatz für.” Der Bibel zufolge wird der Antichrist beide  Bedeutungen verkörpern. Er wird sich tatsächlich gegen Jesus Christus richten,  doch in der diabolisch cleversten Art und Weise überhaupt (irgendetwas  Geringeres würde nicht dem Höhepunkt von Satans Erfindungsreichtum entsprechen),  indem er als Christus auftritt und so die Christenheit von innen her  zersetzt.

Somit werden die Anhänger des Antichristen tatsächlich „Christen” sein. Von  daher ist es kein Wunder, dass diesem Aufstieg zur Macht der Abfall vorausgehen  muss. Ein falsches ökumenisches und antichristliches „Christentum” muss zur  Vorbereitung der Machtübernahme des Antichristen die Welt überspülen. Die wahren  Christen werden dann bereits in den Himmel entrückt worden sein, und der  Antichrist wird von denen angebetet, die zurückgeblieben sind – abgesehen von  denen, die während dieser schrecklichen Zeit zum Glauben an Jesus Christus  kommen und für ihren Glauben als Märtyrer sterben.

Eine Weihnachtskarte von 1997 stimmte bereits mit dieser künftigen  Weltreligion überein: „Möge der Geist der Feiertage uns Glauben an uns selbst  verleihen und uns helfen, an die Träume des anderen zu glauben, sodass wir diese  Welt zu einem besseren Ort machen können.”

Die Bezeichnung „christlich” hat bereits ihre wahre Bedeutung verloren und  kann schon jetzt an jeden antichristlichen Glauben angeheftet werden. Eine  aktuelle Umfrage wies 26% der Mormonen als „wiedergeborene Christen” aus, und  doch ist ihr „Gott” ein erhöhter Mensch und ihr „Christus” der Halbbruder  Satans! Nicht allein im Katholizismus, sondern auch in allen anderen  Denominationen gibt es Gemeindeleiter, Lehrer und andere Führungspersonen, die  ein falsches Evangelium verbreiten. Sie stellen Jesus Christus und seine Lehren  falsch dar und führen ganze Gemeinden in die Irre. Sie geben vor, Christus zu  repräsentieren, akzeptieren aber nicht alles, was Er lehrte. Der Christus, den  sie vorstellen, ist eher wie der Antichrist. Das ist die Art von „Christentum”,  für das das Weiße Haus nun anscheinend Partei ergreift.

Sogar der ehemalige Präsident der Sowjetunion Michail Gorbatschow, ein  ehemaliger Atheist und jetziger Pantheist, wagt von den Sozialisten zu sagen:  „Wir treten für die Sache Christi ein!” Eine Fülle von Artikeln, die zu  zahlreich ist, um hier zitiert zu werden, berichten von Gorbatschows Treffen mit  religiösen Führungspersonen… und davon, wie er anpreist, wie wichtig  „Religion” in der Neuen Weltordnung sein wird. Wofür er eintritt, hört sich an  wie die aufkommende Weltreligion des Antichristen.

Gorbatschow ist wahrscheinlich nicht der Antichrist, aber er gibt einen sehr  guten Prototyp für ihn ab. In Israel landete eine Friedenstaube auf Gorbatschows  Kopf, bei der Verleihung von „drei Ehrentitel für die Beschleunigung der  jüdischen Immigration … [und er] lobte Jesus als den ‚ersten Sozialisten'”.  Gorbatschow „formuliert eine ‚Erd-Charta’, die Sozialismus und Mystizismus zu  einer von der UNO gebilligten neuen Weltreligion fusionieren soll. Die  Erd-Charta soll der Uno-Generalversammlung irgendwann vor dem Jahr 2000  vorgestellt werden, und Gorbatschow besteht darauf, dass es unbedingt notwendig  ist, diese Charta anzunehmen… um die Erde vor ihren habgierigen Bewohnern zu  retten.”

Gorbatschow und verstorbene Papst Johannes Paul II. waren dicke Freunde und  gegenseitige Bewunderer. Gorbatschow bekennt sein Interesse an Spiritualität  (jedoch ohne Wahrheit), und der Papst ermutigt ihn auf seinem Irrweg.  Gorbatschow schreibt:

Seit unserem Treffen im Vatikan im Dezember 1989 habe ich mit Papst   Johannes Paul II. eine ausgiebige Korrespondenz gepflegt… wir teilen den   starken Wunsch, vorwärts zu kommen und zu vollenden, was wir zusammen begonnen   haben… Was ich an dem Denken und den Ideen der Päpste stets hoch geschätzt   habe, ist ihr spiritueller Gehalt , ihr Streben danach, die   Entwicklung eine neuen Weltzivilisation zu fördern.

Dem „spirituellen Gehalt ” der Ideen des Papstes und seiner  einflussreichen „politischen Rolle ” kann Gorbatschow zustimmen. Sie  sind Partner in der Planung einer neuen Welt. Es ist undenkbar, dass Christus,  der von der Welt gehasst wurde und gehasst wird, eine politische  Rolle in Partnerschaft mit den Cäsaren dieser Welt spielt – doch Seine  angeblichen Stellvertreter nehmen diese Rolle seit Jahrhunderten ein.

Die Bereitschaft, sich auf jede Art von Spiritualität einzulassen (ein  notwendiger Bestandteil der künftigen Weltreligion), ist eine immer mehr  Verbreitung findende Haltung selbst unter solchen, die sich selbst als  Evangelikale bezeichnen. Pat Robertson bezeichnet die Mitglieder seiner  „Christlichen Koalition” (Katholiken, Mormonen, Moon-Jünger und Anhänger anderer  Religionen) als Menschen des Glaubens , die, wie er sagt, „Angriffen  wie nie zuvor ausgesetzt sind … von Seiten von Kräften, die alle religiösen  Werte, jede Form der Anbetung und jede Freiheit zerstören wollen…. Deshalb  müssen wir bestimmte protestantische Unterschiede beiseite legen und uns die  Hände reichen, um die Dinge zu fördern, bei denen wir uns einig sind….”

Die Mitglieder der Koalition halten in Wirklichkeit an vielen verschiedenen  Überzeugungen fest, deren „religiöse Werte” und „Form der Anbetung” miteinander  völlig unvereinbar sind. Von zusammenhaltenden „Menschen des Glaubens” zu  sprechen, ist irreführend, wenn der Glaube des Einzelnen dabei außer Acht  gelassen werden muss. Ebenso ist es nicht ehrlich, eine Organisation  „Christliche Koalition” zu nennen, wenn ihr auch andere Religionen  angehören. Und für einen Christen ist der kleinste gemeinsame Nenner, bei dem  sich alle einig sein können, die Ablehnung Jesu Christi selbst, den die Welt  hasst und den ihre Religion verwirft oder umdefiniert. Christen müssen weit mehr  als „protestantische Unterschiede” ignorieren, wenn sie sich mit Nichtchristen  vereinen wollen! Robertsons Koalition hört sich eher an wie das, was der okkulte  Führer und Priester Matthew Fox vertritt:

Eine tiefe Ökumene ist die Bewegung, die die Weisheit aller    Weltreligionen freisetzen wird – von Hinduismus und Buddhismus, Islam und   Judentum, Taoismus und Shintoismus, Christentum in all seinen Formen und   Stammesreligionen und Göttinnen-Religionen in der ganzen Welt. Dieses   Freisetzen von Weisheit ist die letzte Hoffnung auf das Überleben des   Planeten, den wir unsere Heimat nennen.

Diese leichtfertige Vermischung des christlichen Glaubens mit jeder  x-beliebigen Art von Spiritualität ist es, die die künftige Weltreligion  charakterisieren – und das Christentum zerstören – wird.

Ein evangelikaler Gemeindeleiter verbrachte zehn Tage auf einer ökumenischen  Konferenz des Weltkirchenrates (ÖRK bzw. WCC) und des amerikanischen nationalen  Kirchenrates (NCC), die unter der Schirmherrschaft des Auburn Theological  Seminary (New York) durchgeführt wurde. Es schockierte ihn, dass der christliche  Glauben unverhohlen abgelehnt und von Heidentum ersetzt wurde. Das Okkulte wurde  verehrt, als sei es Gott. Hier ein Auszug aus seinem Bericht:

Ich wusste, dass wir Probleme bekämen, als unser erster   Anbetungs-„Gottesdienst” draußen an einem Gartenteich stattfand und den    „Sieben Geistern der sieben Richtungen des Universums” Gebete und Wasseropfer   dargebracht wurden („O Geist des Nordens, wehe auf uns … O Geist des Ostens   … des Westens … des Südens …”). Was für jeden objektiven Beobachter   pures Heidentum gewesen wäre, wurde uns dargestellt als einfach eine Übung im   Entdecken der ökumenischen Vielfalt spiritueller Ausdrucksweisen und   Erfahrungen, die wir einüben müssten, wenn wir wahrhaft eins sein   wollten….

Die Lehre von der Dreieinigkeit wurde in Bausch und Bogen geleugnet… als   archaisches Symbol  für Gott, das so voller klassisch   abendländischem Sexismus stecke sowie voller Bilder der Unterdrückung, sodass   es verbannt werden müsse zugunsten etwas anderem, das solch erleuchteten   feinsinnigen Wesen … [wie] Sophia … besser gefällt.

Manche von uns sprechen zwar von Jesus lieber als unserer persönlichen    »Christus-Gestalt«, doch wagen wir es nicht, ihn exklusiv zu machen. Wir   müssen inklusiv  sein gegenüber allen potenziellen    „Christus-Gestalten”, sodass wir lernen können, durch sie und hinter ihnen   allen diesen einen „Retter-Geist der Befreiung” zu sehen, der durch all die   verschiedenen Formen von »Christus-Gestalten« der Weltreligionen wirkt…. Und   am bestürzendsten ist, dass, von den Teilnehmern dieser Konferenz her   beurteilt, viele ökumenische Führungspersonen des Protestantismus freudig   diesem Rosenpfad in den Abfall folgen.

Das Anliegen für Moral und Ökologie wird zur Entschuldigung für die  Kompromittierung des Glaubens. Kenneth S. Kantzer, ein früherer Herausgeber der  Zeitschrift Christianity Today  (CT) schrieb: „Aufgrund der  Verbreitung der moralischen Verderbnis, die die Wurzeln einer freien und  gerechten Gesellschaft zerstört, haben wir Evangelikalen es nötig, uns mit  unseren katholischen Nachbarn zusammenzuschließen. Und mit den Mormonen,  konservativen Juden und Säkularisten, die unsere Werte teilen….” Hätte Jesus  sich in einer solchen Koalition zur moralischen Besserung mit den Rabbis  zusammengetan, dann wäre er sicherlich ein großer ethischer Reformer geworden,  der viel Gutes erreicht hätte – und alles, ohne ans Kreuz zu gehen!

Gleichzeitig wird der christliche Glaube mit dem Amerikanismus verwechselt.  Millionen von „Christen” aller Schattierungen, von den Evangelikalen bis hin zu  Katholiken, Mormonen und Moon-Jüngern, haben sich zusammengeschlossen, um  Amerika zu christianisieren, indem sie das Land zurück zu den „traditionellen  moralischen Werten” rufen, auf denen es gegründet wurde. Irgendwie hat diese  „Mission” die Phantasie und Loyalität von unzähligen Evangelikalen in Beschlag  genommen und hat in ihrem Herzen und Denken den biblischen Missionsauftrag  ersetzt.

Es liegt ein neuer Optimismus in der Luft, eine Hoffnung, dass „Amerika  gerettet werden kann”, und zwar durch ein kompromittiertes ökumenisches  Evangelium. Sogar J. I. Packer scheint sich dieser Verblendung gebeugt zu haben.  In einem Artikel in CT verdreht er Jesu Befehl, das Evangelium zu  verkünden, in einen Aufruf zur „Re-Christianisierung des nordamerikanischen  Milieus … [und zum] Wiederaufbau der Ruinen… der nordamerikanischen  Kultur…”! Wo legt die Bibel einen solchen Gedanken nahe? Llewellyn Rockwell  schreibt:

Das Christentum wird nun regelrecht politisiert. Die [katholischen]   Bischöfe und Ralph Reed haben keine Skrupel, von der Wichtigkeit einer   familienfreundlichen Gesetzgebung oder den Errungenschaften des religiösen   Pluralismus zu reden, doch schämen sie sich, solche grundlegenden Dinge wie   die christliche Lehre der Errettung anzusprechen. Je länger der Prozess der   Politisierung fortdauert, desto dünner wird der Glaube. Politische Motivation   veranlasst Christen, zugunsten des persönlichen Ansehens ihren Glauben zu   verwässern…. Die erste Stufe des Ausverkaufs kommt mit der Erhöhung des   politischen Pluralismus über die lehrmäßige Wahrheit, die zweite Stufe mit der   kompletten Verleugnung lehrmäßiger Wahrheit zugunsten von politischen   Zielen.

Das Dokument „Evangelikale und Katholiken zusammen: die christliche Mission  im dritten Jahrtausend” war keine plötzliche Entwicklung, sondern das  unvermeidbare Ergebnis von viel früheren Vorbereitungen. Charismatische  Zeitschriften (von Voice  bis Charisma ) und  Führungspersonen (von der verstorbenen Kathryn Kuhlman bis Rex Humbard) haben  Papst Johannes Paul II. ungeachtet seines falschen Evangeliums mit Lob  überschüttet. Jack Hayford sagt in Begeisterung über den Papst als christlichen  Führer: „Man muss kein Katholik sein, um aufrecht stehen und sagen zu können:  ‚Ich bin auch ein Christ.'” Billy Graham hat Johannes Paul II. als „die größte  religiöse Führerperson der modernen Welt und eine der größten moralischen und  geistlichen Führerpersonen dieses Jahrhunderts” bezeichnet. James Dobson,  Amerikas führender Familienexperte und einer der anerkanntesten christlichen  Psychologen der Welt, nennt den Papst „den herausragendsten religiösen Führer,  der den Namen Jesu Christi nennt”.

Bei all seinen Erfindungen und modernen Errungenschaften hat der Mensch sich  doch nicht geändert. Immer noch ist er der Nachkomme Adams, der in Sünde  gefallen ist und der Versöhnung mit seinem Schöpfer bedarf. Immer noch braucht  er Liebe, Sinn und Ziel nicht nur in diesem Leben, sondern auch darüber hinaus.  Die Ewigkeit ist alles, worauf es ankommt, und diese hat sich nicht verändert.  Gott hat weder den Himmel renoviert, um mit den aktuellen Vorstellungen auf der  Erde mithalten zu können, noch hat er die Eintrittsbedingungen revidiert, um das  Glaubensspektrum der künftigen Himmelsbürger zu erweitern.

Gott beauftragt kein innovatives Werbe- und Propagandateam, um uns zu  überzeugen, dass der Himmel ein netter Ruheort sein wird. „Buße zu Gott und  Glauben an unseren Herrn Jesus Christus” (Apg 20,21), selbst unter Evangelikalen  nicht mehr populär, ist immer noch die einzige Eintrittskarte in den Himmel. Wer  Gott nicht von ganzem Herzen liebt und sich nach Gemeinschaft mit ihm sehnt, dem  würde es dort schlecht ergehen.

Himmel und Hölle sind keine Bewusstseinszustände, wie es sich Templeton und  seine Gefolgschaft vorstellen, sondern das wirkliche und ewige Schicksal jeder  menschlichen Seele. Die Hölle ist der Ort, an dem diejenigen die Ewigkeit  verbringen werden, die sich in Ablehnung Gottes okkulten Mächten zugewandt  haben, die entschieden sind, ihren eigenen Weg zu gehen, ihre eigenen  Leidenschaften zu genießen und sich ihr eigenes Universum mit ihren eigenen  Vorstellungen zu schaffen. Die Bewohner dieser Hölle sind egoistische, völlig  einsame Seelen. Das Selbst ist bei ihnen derart vereinnahmend geworden, dass es  keinen Raum für irgendetwas anderes mehr gibt.

Der Herr Jesus wurde als Retter der Sünder geboren. Wie wunderbar ist es,  dass Er, der Er Gott und im Heiligen Geist eins mit dem Vater ist, uns so sehr  liebt, dass Er bereit war, von einer Jungfrau geboren in diese Welt zu kommen,  in einer Welt aufzuwachsen, die ihn hasste, verachtete, verwarf, verspottet,  geißelte und kreuzigte – und mehr noch als nur das körperliche Leiden: Er war  sogar bereit, unsere Sünden zu tragen und den unendlichen Preis unserer Erlösung  zu zahlen, den seine eigene unendliche Gerechtigkeit erforderte! Und immer noch  ist er von der Welt verlästert und verworfen, und sein Evangelium wird selbst in  der bekennenden Kirche verdreht.

Irrlehre und Kompromiss auf Seiten derer, die behaupten, seine Nachfolger zu  sein, ist vielleicht die für ihn schmerzlichste Verlästerung. Dadurch wird Er  verworfen als der, der Er wirklich ist und Sein eigentlicher Zweck, weshalb Er  auf diese Erde gekommen ist, wird verschleiert. Jeder wahre Christ sollte  zutiefst betroffen und besorgt darüber sein, dass nicht nur in der Welt, sondern  auch in anscheinend lebendigen Gemeinden und unter angesehenen führenden  Evangelikalen schwerwiegende Irrtümer verbreitet werden. Unsere Liebe zu  Christus – unsere Antwort auf Seine Liebe zu uns – und unsere Liebe zu den  Verlorenen, die auch Er liebt und für die Er auch litt und starb, veranlasst  uns, Irrlehre zu verabscheuen, dem Angriff des Okkulten die Stirn zu bieten und  ernstlich für den ein für allemal den Heiligen überlieferten Glauben  einzutreten. Mögen wir Ihm treu bleiben, bis Er kommt und uns ins Vaterhaus  führt!

Wenn der Herr noch zögert, kann es sein, dass eine Zeit der Prüfung auf uns  zukommt. Kürzlich sah der Autor im Fernsehen eine Unterrichtsreihe mit John  Bradshaw. Während Bradshaw über Glauben an Gott redete (für beides – Glaube und  Gott – hat er seine eigenen unbiblischen Definitionen), denunzierte er solche,  die behaupten gerettet zu sein und damit „das Selbstbild anderer zerstören, die  nicht genau dasselbe glauben wie sie”. Die ganze Sendung war äußerst geschickt  und überzeugend aufgemacht. Das Publikum stimmte offensichtlich allem zu, was  Bradshaw sagte. Man kann sich leicht vorstellen, dass der Tag kommt, an dem  solche Argumente verwendet werden, um Evangelikale als Bedrohung der  Gesellschaft zu unterdrücken oder mundtot zu machen.

In der ganzen Kirchengeschichte hätten sich die christlichen Märtyrer  (einschließlich der heutigen Märtyrer, insbesondere in muslimischen Ländern) für  einen ökumenischen Weg des Kompromisses und der Zustimmung zum „gemeinsamen  Glauben aller Religionen” entscheiden können und wären so den Flammen oder dem  Schwert entkommen. Doch stattdessen waren sie entschlossen, fest für die  Wahrheit einzustehen, ernsthaft für die Wahrheit zu kämpfen. Wagen wir, es  anders zu tun?

Für uns, die wir an diesem historischen Scheideweg stehen, sind noch mehr  Streitfragen dazugekommen. Die todbringenden Tentakel des Okkulten in seinen  vielen Spielarten haben die Welt umschlungen, doch ebenso die Kirche. Wie werden  wir darauf reagieren? Eines Tages werden wir für unsere Entscheidung vor Gott  Rechenschaft ablegen müssen. Welche Freude ist es jetzt und ewig, ihm treu zu  sein!

2 Kommentare

  1. Führen wirklich alle Religionen an das gleiche Ziel? – Dr. Roger Liebi

    «In jeder Religion steckt ein Funken Wahrheit. Letztlich spielt es keine Rolle, woran man glaubt, Hauptsache, man findet Hilfe und Halt darin.» Diese Meinung ist heute weit verbreitet. Auf der anderen Seite spricht Jesus Christus: “Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben! Niemand kommt zum Vater als nur durch mich!” (Bibel: Johannes 14,6)

    Geht es in allen Religionen letztlich um denselben Gott? Gibt es Wahrheit auf dem Gebiet der Religion? Ist eine Religion besser als die anderen? Wie kann man Religionen beurteilen? Gibt es objektive Massstäbe, um Religionen zu überprüfen? Worin unterscheidet sich das Christentum grundlegend von allen anderen Religionen?

    Dr. Roger Liebi geht in diesem PowerPoint-Vortrag auf diese Fragen ein.

    Was unterscheidet Christen von anderen Religionen – by Mekeg01
    groepfazEATEN

    Religion hat immer etwas mit Werksgerechtigkeit zu tun. Der christliche Glaube aber nicht. Schaut selbst!

    Audiobibel zum Anhoeren im Internet: http://www.schlachter2000.de
    Gratis-Bibeln zum Lesen im Internet:
    http://www.way2god.org/de/bibel/
    http://www.bibleserver.com/ (Hier gibt es die Bibel in vielen Sprachen!)

  2. Das Ende kommt immer näher. Da ist es gut, wenn man wachsam ist und sich von jedem okkulten Mist fernhält. Schlimm ist, dass unsere Kinder in den Schulen mit so einem Mist in Berührung gebracht werden,teilweise ohne, dass sie es merken. Daher ist eine lückenlose Aufklärung erforderlich.

    Ich habe es erlebt, dass auf einer Kinderfreizeit Kinder den Judenstern und das Pentagramm nicht unterscheiden konnten.
    Mein Freund mußte eine schriftliche Begründung für die Schule schreiben, dass sein Kind sich von einer Aufführung mit Magie, Zauberei und Fabelwesen fernhalten konnte.

    Es wird immer schlimmer… seid wachsam und warnt!!!!!

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