Steht wirklich ein großer Krieg bevor? (TOPIC)

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Wie die britische Rundfunkanstalt BBC Ende Januar meldete, gab Henry Kissinger, der ehemalige US-Außenminister und – Sicherheitsberater, bei einer Rede im Januar 2013 auf dem Weltwirtschaftsforum im Schweizer Davos eine ominöse Warnung aus: Die vom Iran beförderte Verbreitung von Atomwaffen erhöhe die Wahrscheinlichkeit eines Atomkriegs. Die ständigen Mitglieder des Weltsicherheitsrates würden deshalb bald zu einer Entscheidung kommen müssen, um das Problem zu lösen. Der Zeitpunkt dieser Entscheidung liege in „a very foreseeable future” (dt. etwa: in nächster oder sehr vorhersehbarer Zukunft).

Das iranische Atomprogramm, so Kissinger, führe dazu, dass andere Staaten der Region ebenfalls Atomwaffen haben wollten. Darin liege die Gefahr, „dass wir einen Punkt erreichen könnten, an dem Atomwaffen fast wie konventionelle Waffen geworden sind, und damit entsteht an irgendeinem Punkt die Möglichkeit einer atomaren Auseinandersetzung – das wäre ein Wendepunkt in der Geschichte der Menschen.”

Nicht nur Jean-Claude Juncker deutet einen großen Krieg an, auch aus Russland kommen Andeutungen und aktuelle Vorwarnungen. So hält der russische Generalstab einen Großkrieg für möglich. Ende Januar 2013 ließ der russische Generalstabschef Valery Gerasimov verlautbaren, dass die russischen Streitkräfte zu einem Großkrieg bereit wären. Am 26. Januar sagte er bei einer Ansprache an der Moskauer Akademie für militärische Wissenschaften, dass „ein groß angelegter Krieg nicht ausgeschlossen werden kann.” Wird es bald zu einem 3. Weltkrieg kommen?

Im Zusammenhang mit einem 3. Weltkrieg wird immer wieder der Hochgradfreimaurer Albert Pike (1809 / ­1891) angeführt. Der Amerikaner Pike war General im nordame-    rikanischen Bürgerkrieg und damals einer der höchsten Freimaurer Amerikas. Angeblich habe er 1871 an einen Freimaurer-Bruder in Italien einen Brief geschrieben, in dem er drei geplante Weltkriege vorhersagte. Der 3. Weltkrieg werde zwischen dem politi-schen Zionismus und dem Islam ausgetragen. Angeblich soll dieser Brief im Britischen Muse-um in London unter Verschluss gehalten werden, was die Museumsleitung aber bestreitet.

Die einzig wirklich vorliegende Quelle ist ein Buch eines gewissen William Guy Carr aus dem Jahr 1958, in dem er über die drei Weltkriege, die von Pike angekündigt worden seien, schrieb. Carr starb 1959. Bei Carr ist zu berücksichtigen, dass er zu dem Zeitpunkt, als er sein Buch „Satan, der Prinz dieser Welt” veröffentlichte, auf zwei Weltkriege zurückschaute. Was er damals jedoch nicht voraussehen konnte, war die große Auseinandersetzung der Weltgemeinschaft mit dem Islam, in der wir uns jetzt befinden.

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