Freihandel oder authoritärer Korporatismus? (ootb) / 2 Artikel: TTIP (DWN)

Freihandel oder Korporatismus? (ootb)

Geht es bei den TTIP-Verhandlungen zwischen der EU und der USA tatsächlich um Freihandel, wie uns die euphemistische Sprach-regelung der Deutschen Bundesregierung weismachen möchte, oder geht es nicht darum, daß die Interessen von global playern, den im-perialen Multi-Konzernen im Bezug auf ihren Investitionsschutz, klammheimlich gesichert werden sollen? Wer schützt uns davor?

Es ist ein Skandal! Wie uns die nachfolgenden beiden Artikel der DWN eindrücklich schildern, kennen noch nicht einmal die nationalen Regie-rungen die Inhalte der Verhandlungen, da die EU das alleinige Ver- handlungsmandat besitzt! Deutsche Standards z.B. im Lebens- mittelrecht werden voraussichtlich ausgehöhlt und ersetzt durch amerikanische – Prost, Mahlzeit!

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Der frühere Baden-Württembergische Ministerpräsident, Günter Öttinger, ein unermüd-licher Fracking-Lobbyist, darf sich auch schon die Hände reiben – Fracking wird kommen, weil es der Amerikaner bzw. dessen Multis so wollen.

Geht es also um (zoll)freien Handel zwischen den braven Kaufleuten beider Konti-nente? Nein, es geht zuerst um die Machtergreifung der Konzerne und zuletzt ihre Regentschaft über die nationalen Regierungen – das erste Stadium nennt man autoritären Korporatismus und das letzte Stadium wird die technokartische Neue Weltordnung sein, in der nur die Eliten diktieren werden.

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Wikipedia schreibt: Der autoritäre Korporatismus ist eine von staatlicher Seite aufgezwungene Form des Korporatismus. Seine Merkmale sind eine begrenzte Anzahl gebildeter Zwangsverbände mit verbundener Zwangsmitgliedschaft. Die Arbeit der Verbände ist bereits auf ein fest vordefiniertes “Gemeinwohl” der Volksgemeinschaft ausgerichtet. Es ergibt sich also nicht wie im Pluralismus aus einem Gruppenkonsens, sondern durch staatliche Festsetzung.


(Quelle: ootb www.out-of-the-blue.world)


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