newsletter Dr. Lothar Gassmann: Schützt unsere Kinder! Stoppt den totalitären Genderismus!

(newsletter Dr. Lothar Gassmann www.l-gassmann.de)

Petition

Hände weg von unseren Kindern!

Stoppt den totalitären Genderismus!

Von Gerhard K. Ulrichs, Hann. Münden (Biblischer Arbeitskreis Kassel)

Gemäß dem Entwurf „Bildungsplan 2015“ der grün-roten Landesregierung Baden-Württembergs sollen an allen öffentlichen Schulen alle Schüler „vergendert“ (sprich: „verschändert“) werden, d.h. alle sollen gezwungen werden, die verschiedenen Formen des Zusammenlebens gemäß LSBTTI kennen und „akzeptieren“ zu lernen. – LSBTTI ist die aktuelle Abkürzung für lesbisch, schwul, bisexuell, transsexuell, transgender, intersexuell … Diese „Vergenderung“ ist für alle Fächer und für alle Klassenstufen geplant.

Klartext: Zwang

Keine Schülerin, kein Schüler soll sich dieser Ideologie entziehen können. Abwahl unmöglich – für Christen wie für Muslime. Das ist ideologischer Zwang! Da das Schulpflicht-Gesetz aus der NS-Zeit dem Elternrecht des Grundgesetzes und der Menschenrechtskonvention noch immer nicht angepasst worden ist, können Richter die Verweigerer zu Geldbußen und Erzwingungshaft verurteilen ….

Klartext: Minderheit

Eine Mini-Minderheit von praktizierenden Gender-Gläubigen bzw. ihre Lobby will der Mehrheit eine neue Ideologie aufzwingen. 90 % der jungen Menschen sehnen sich nach einer traditionellen Ehe mit lebenslanger Treue und vielen Kindern (laut Trendforscher Matthias Horx). Jene Minderheit will die Mehrheit zum Genderismus bekehren. Jene Minderheit will der Mehrheit Grundrechte rauben. Und sie fordert jetzt nicht Toleranz, sondern Akzeptanz! Wie aber können Christen akzeptieren, was Gott nicht akzeptiert!

Klartext: Trend stoppen !

Dieser totalitäre Gender-Trend muss jetzt in Baden-Württemberg gestoppt werden – bevor er bundesweit in Serie geht! Beten Sie mit für die Bewahrung unserer Kinder! Wählen Sie – aber wählen Sie nur Kandidaten bzw. Parteien, die sich gegen die Genderisierung einsetzen. – Hände weg von unseren Kindern!

Gender-Begriffe

1. „Gender-Ideologie“

Sprechen Sie dies Fremdwort getrost deutsch aus: „Schänder-Ideologie“.

Unter „gender“ sollen wir ein gefühltes soziales Geschlecht verstehen, wofür sich jeder frei entscheiden soll. Die angeblich anerzogenen Geschlechter-Rollen will man zur „Gender-Gleichheit“ nivellieren.

In dieser ehe- und familienfeindlichen Ideologie mischen sich egalitäre, atheistische, marxistische, neomarxistische und feministische Ideen. Es geht, wenn Sie es biblisch benennen wollen, nicht um Freiheit im biblischen Sinn (Joh. 8,32ff.), sondern um Zügellosigkeit, es geht um heidnische, schöpfungswidrige „Unzucht“.

2. „Mainstreaming“

Ein Tarnwort, das vom englischen Zeitwort „to mainstream“ abzuleiten ist: zum Hauptstrom machen, d.h. durchsetzen. Der Genderismus bietet also zugleich eine Durchsetzungs-Strategie. Er hat bei geheimen Abstimmungen in Volksvertretungen oder bei fairen Volksentscheiden keine Chance. Also versucht er, sich auf undemokratischen Wegen durchzusetzen:

a) … durch intensive Lobby-Arbeit, besonders in den Vereinten Nationen (UN) und in der Europäischen Union (EU), aber auch z.B. in den EKD-Kirchenleitungen und Synoden.

b) … durch besonders entchristlichte Berufsgruppen wie „politisch korrekte“ Journalisten, Fernseh-Kommentatoren, Talkmaster, Filmer und etliche Künstler.

c) … durch verborgene Trendsetzer, welche die Auswahl von Themen und Kampagnen festlegen und koordinieren und das Hoheitsrecht beanspruchen, Begriffe zu bewerten und zu definieren: Machtergreifung durch Sprachregelungen, die unser Denken regeln sollen.

3. „Homosexualität“

ist eine „psychische Störung“. Aus der Liste der Krankheiten wurde sie gestrichen, aber nicht aus medizinischen Gründen, sondern durch massiven Druck der mächtigen Homo-Lobby.

4. „Vielfalt“

LSBTTI: Wer sich die beliebig erweiterbare Liste der Abkürzungen nicht einprägen mag, nenne es pansexuell; denn darauf läuft es ohnehin hinaus.

„Akzeptanz sexueller Vielfalt“ soll das neue Lernziel heißen. Wenn ein Volk Identitäten einbüßt, wird es zur „pluralistischen Gesellschaft“. Autonom Denkende beschönigen das Neben- und Gegeneinander im Pluralismus als Pluralität, d.h. Pluralität (Vielfalt) ordnet die Gegensätze gleich oder stellt sie gleich. So wird bis in Kirchen hinein Sünde mit gottgefälligem Verhalten egalisiert.

Das bedeutet für Christen: Sünde samt Sünder-Heiland Christus sind kein Thema mehr. Der Pluralismus besteht zwar fort, aber er wird als „bunte Vielfalt“ getarnt, oberflächlich entschärft, nur verbal harmonisiert. Man vergleiche die ökumenischen Zauber-Formeln „Versöhnte Verschiedenheit“, abgesichert als „Bereicherung der Multikulti-Gesellschaft“.

5. „Homophobie“

…und „Genderphobie“ sind Begriffe zur Diffamierung der Gegner des Genderismus bzw. der Genderisierung. Sie werden parallel zu „Islamophobie“ definiert als krankhafte, irrationale Angst vor oder Abneigung gegen die Homosex- und Gender-Ideologie, zugleich aber als Abneigung gegen oder Hass auf LSBTTI-Menschen. In diesem Begriff wurzelt z.B. der Vorwurf, Christen und andere Gegner seien kranke, dumme, intolerante Menschenverächter.

Man beachte:

a) Mit diesen Begriffen unterstellen Ideologen ihren Gegnern, sie würden nicht nur die Sache angreifen, sondern vor allem die Personen.

b) Diese Begriffe werden dazu missbraucht, Christen auszugrenzen, einzuschüchtern, lächerlich oder mundtot zu machen. Sie sind bestens geeignet, jeglicher Kritik von vornherein auszuweichen und jegliche sachliche Auseinandersetzung zu verhindern.

Christliches Gegenargument: Der Heilige Gott hasst die Sünde, aber liebt den Sünder.

Philosophisches Gegen-Argument: Sach-Toleranz und Person-Toleranz sind zu scheiden. Demnach ist Toleranz durch Gewalt-Verzicht gekennzeichnet, nicht durch Verzicht auf Kritik.

6. Christliches Menschenbild

Christen wissen, dass wir Menschen seit Adam und Eva versuchbar sind. In jüngstem Alter wie vor allem in der „homo-erotischen Phase“ der Jugendlichen. Aus christlicher Sicht ist schon die angeblich „neutrale Information“ eine gefährliche „Verführung zur Unzucht“. Sind Kindeswohl und Jugendschutz keine Argumente mehr? Gefährdet sind vor allem Kinder und Jugendliche, deren natürliches Schamgefühl bereits zersetzt worden ist.

Gender-Ziel: Akzeptanz statt Toleranz

Lernziel ist die „Akzeptanz sexueller Vielfalt“. Der Begriff „Vielfalt“ ebnet, wie gesagt, den Gegensatz von rechtem Gebrauch und Missbrauch ein. Er ist ein Tarnwort für „Pluralismus“. Sollen christliche Eltern und Schüler nicht mehr Teil des „pluralistischen Spektrums sein“?

Bis vor kurzem wurde „Toleranz“ gesagt, aber insgeheim „Akzeptanz“ gemeint. Viele Christen haben diese Verfälschung des Begriffs nicht gemerkt – sollten sie wohl nicht merken. Jetzt ist die Katze aus dem Sack – sie war und ist ein Tiger, der gierig Bibel-Zitate und Grundrechts-Artikel verschlingt …

Bei unserem Schöpfer gibt es keine Toleranz für Sünden. Darum können gläubige Christen und echte Kirchen Sünden nicht tolerieren, geschweige denn segnen.

Gott liebt den Sünder und vergibt ihm – um Christi willen –, wenn der Sünder seine Sünde(n) bekennt und um Vergebung bittet. Die Homo-Lobby stellt diesen Rettungsweg als unzumutbar dar. In der Hoffnung auf des Sünders Buße und Heilung können Christen ihre Mitsünder dulden und respektieren.

Also keine Sach-Toleranz, wohl aber Person-Toleranz; d.h. Christen verzichten auf Gewalt gegen Homosexuelle, nicht aber auf Kritik an der Gleichstellung ihrer Lebensform.

Wer die Worte „Homophobie“ und „Genderphobie“ verwendet, verneint die bisherige Unterscheidung zwischen Sache und Person.

Gibt es bei dem Heiligen Gott eine Akzeptanz für Sünde? Vor dieser Frage stehen nicht nur die Eltern in Baden-Württemberg, sondern bald alle Eltern bundesweit, jedenfalls soweit sie sich noch vor Gott verantwortlich wissen. – „Akzeptanz“ mag in Ihrem Duden noch nicht stehen, wohl aber „akzeptieren“: annehmen, billigen..

Man unterscheide: Toleranz erduldet, aber Akzeptanz bejaht. Der Heilige Gott jedoch bejaht weder Homosex noch andere Formen der Unzucht noch ihre Ideologisierung im Genderismus.

Machen Sie sich die Mühe, nachzulesen, z.B. im Römerbrief (Kapitel 1,18-32) und im 1. Korintherbrief (Kap. 5-6; bes. 6,9-11).

Weil unser Schöpfer beste Gründe hat, Sünde nicht zu akzeptieren, können Gotteskinder Abweichungen von Seinen Schöpfungsordnungen nicht bejahen. Sie können sie weder für sich als Eltern noch für ihre Kinder akzeptieren; denn „akzeptieren“ bedeutet annehmen, billigen, bejahen.

Mit der Verschärfung von „Toleranz“ zu „Akzeptanz“ überschreitet die grün-rote Koalition eine „rote Linie“:

In einem demokratischen Staat werden die Regierenden auf die Verfassung verpflichtet, was den Respekt vor Grundrechten und die Pflicht zur Neutralität in religiösen Fragen einschließt.

Ergebnis: Totalitarismus

Der „totalitäre Trend“, der sich hier seit langem abzeichnet, ist in dem Zwang greifbar, dem alle Schüler in allen Fächern auf allen Klassenstufen unterworfen werden sollen. Das hat den Charakter einer Staats-Ideologie, wie wir sie aus zwei Diktaturen kennen. Der Trend wird von den linken Parteien vorangetrieben, von links-korrekten Medien, von der EU und den UN machtvoll, beharrlich, nachhaltig gefördert – ohne wirksame Kontrollen, ohne nennenswerten Widerstand.

Christen wenden ein: Aber in der Bibel steht … Aber wenn Bischöfe und Synoden sich von Gottes Wort emanzipiert haben, wie können dann Politiker die Bibel noch ernst nehmen?

Christen wehren sich: Aber im Grundgesetz steht … Hitler hat die Weimarer Reichsverfassung auch nicht abgeschafft – dank der Interpretations-Akrobatik linientreuer Juristen. Historisch-kritische Theologen nennen es „interpretative Fortentwicklung“ oder „Lebenswirklichkeiten zur Kenntnis nehmen“.

Totalitäre Symptome der Gender-Ideologie haben sich abgezeichnet

a) … in der Verfälschung der „Toleranz“ zur „Akzeptanz“,

b) … in der Weigerung, Sache und Person zu scheiden,

c) … in dem Potential der „Phobie“-Begriffe zur pauschalen Diffamierung der Christen und ihres Glaubens, und

d) … in der vorzüglichen Eignung dieser Begriffe zur Abwehr jeglicher sachlicher Kritik. Wer in totalitären Systemen gelebt hat, kennt das.

Selbstkritisch ist zu vermerken: Zu viele Christen machen es ihren Gegnern zu einfach, sie auszugrenzen und mundtot zu machen. Wenn wir uns den Vorwurf der Intoleranz gefallen lassen, drehen Gender-Ideologen sofort den Spieß um: Denen, die sie als „intolerant“ beschimpft haben, sei man keine Toleranz schuldig. Im Namen der Toleranz mutiert die Toleranz zur Intoleranz. Die Ausgegrenzten erleben dies als die „Intoleranz der Toleranz-Prediger“.

Typisch für totalitäre Neigungen ist auch folgendes: Ideologen stellen den Trend zu Gunsten ihrer eigenen Ideologie als zwangsläufig, unausweichlich, wissenschaftlich, unumkehrbar (irreversibel) hin.

Christliche Toleranz

… wurzelt in der Feindesliebe (Mt. 5.44), die ihrerseits in Gottes Liebe zu Seinen Feinden gründet (Röm. 5,10). Sie hatte jahrhundertelang ihren Fix-Punkt in der lateinischen Liturgie des Herrenmahls: „quis tollis peccata mundi“ – der du trägst die Sünden der Welt – „tolle“ ist das Zeitwort zum Hauptwort „Toleranz“ im Sinne von „Duldsamkeit“. Jesus Christus hat stellvertretend die Sünde der Welt am Kreuz ertragen, erduldet. Durch sein Sühnopfer ist Christus der einzige Weg zum Vater. Durch Seine „Toleranz“ wird Schalom möglich – der Friede mit Gott und unter den Menschen.

Toleranz und Weltbild

Die Toleranz der Aufklärer (18. Jahrhundert) war ein Kind der Skepsis. Weil fast alle von ihnen die Offenbarungen Gottes als Quelle sicherer Erkenntnis verworfen hatten, blieb ihnen nur ein Pluralismus diverser menschlicher Wahrheits-Ansprüche vor Augen. Da keiner die Wahrheit allein pachten könne, meinten sie, alle Wahrheiten tolerieren zu müssen.

Das Weltbild der Gottesleugner unter ihnen ist auf die „Immanenz“ beschränkt, d.h. ihr Blick ist auf das Diesseits, auf die dreidimensionale Welt verengt. Da sie leugnen, dass sich der allmächtige Gott offenbaren kann, ist alles, was in der Heiligen Schrift offenbart ist, in ihren Augen nur Spekulation irrtumsfähiger Menschen.

Sobald ein Christ den Leugnern den Willen Gottes bezeugt, z.B. dass Gott Homosex als „Gräuel“ verwirft, degradieren sie die göttliche Botschaft zur Privatmeinung eines Einzelnen, der sich auf intolerante Weise anmaße, seine „eigene Wahrheit“ für Mitmenschen verbindlich zu machen

Letztlich begegnet dem Christen die „Toleranz-Forderung der Gottesleugner“ als Intoleranz gegen Gott. Als „Botschafter“ weiß der Christ, dass die Liebe Zwang und Gewalt verbietet; doch der Verzicht auf die schmerzhafte, aber heilsame Kritik Gottes kann eine Umkehr vereiteln. Ein Christ weiß darum, weil er die Feindesliebe Gottes wirksam erfahren hat.

Fazit: Wir sollen nicht unsere Wahrheiten weitergeben, sondern die Wahrheit Gottes.

Wenn man uns Christen „Fundamentalismus“ vorwirft, erkennen wir unsere Chance: Nicht wir sind Fundament, sondern Jesus Christus ist das einzige Fundament – laut 1. Kor. 3,11: „Einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.“ (für „Grund“ steht im Lateinischen „fundamentum“). Dann paßt die Rückfrage an den, der uns in Frage stellt: Was ist Ihr Fundament? Wenn man uns „Intoleranz“ vorwirft, so erkennen wir darin die Chance, Jesu Christi Toleranz zu bezeugen.

Wenn uns der Vorwurf sektiererischer Enge trifft, bekennen wir, dass jede Welt ohne Gott allemal viel enger ist als Gottes gewaltige Schöpfung.

Und wenn wir verunglimpft werden, so bitten wir den Allmächtigen, dass er uns gleichwohl in unkränkbarer Liebe die wahre Antwort finden lässt

Solche Gespräche sind Neben-Schauplätze, wenn es, wie in Baden-Württemberg, um die Frage geht: Darf die Landesregierung die Ideologie einer Minderheit unseren hilflosen Schülern, allen christlichen Schülern aufzwingen – gegen den Willen der Erziehungsberechtigten? Können wir uns als Machtlose noch auf das Recht und Gerechtigkeit berufen? Stehen die Grund- und Menschenrechte, auf die wir uns berufen könnten, nur noch auf dem Papier?

Schon werden Parteien bedroht, die sich dieser Ideologisierung nicht fügen wollen.

Verantwortung vor Gott

Gott hat uns Kinder anvertraut. Eltern haben Gott versprochen, sie christlich zu erziehen. An immer weniger Orten gibt es noch bibeltreuen Konfirmanden-Unterricht, eine Bekenntnisschule oder wenigstens schriftgemäßen Religionsunterricht. Mit dem Schulpflichtgesetz aus dem Dritten Reich wird uns Hausunterricht („Home schooling“) vorenthalten …

Christeneltern sind in Gewissensnöten. Unter Christen muss jetzt endlich klar sein: Aus Verantwortung vor Gott und aus Liebe zu unseren hilflosen Kindern müssen wir den Plänen der Stuttgarter Regierung Einhalt gebieten. Sie sind verfassungswidrig.

Auch in anderen Bundesländern liegen ähnliche antichristliche Pläne bereit oder sind schon verwirklicht:

Z.B. in der Mark Brandenburg ist die Religionsfreiheit für Christenkinder eingeschränkt, vor allem dort, wo die Landeskirche „evang. Religionsunterricht“ nicht anbietet: Dort müssen die Schüler am gottlosen LER-Fach teilnehmen.

In Berlin gibt es keine Wahlfreiheit mehr: Alle Schüler, auch alle christlichen, müssen das atheistische Ethik-Fach ertragen: Das ist Zwang: Das Grundrecht „Glaubensfreiheit“ ist für christliche Schüler abgeschafft, und zwar unter dem betrügerischen Vorwand, „Ethik“ sei ein „neutrales“ Fach. Es ist der alte Trick der Atheisten, dass sie ihren Atheismus bzw. Laizismus als neutral, bekenntnisfrei und wissenschaftlich tarnen.

Liebe Eltern! Seien Sie misstrauisch, wenn die Behauptungen „neutral“ oder wissenschaftlich“ auftauchen. Bekennende Christen gehen in ihren Wissenschaften von der Voraussetzung aus, dass es Gott gibt; bekennende Atheisten gehen in ihren Wissenschaften von atheistischen Voraussetzungen aus.

Erwarten Sie nicht, dass die mit dem Zeitgeist hurenden EKD-Kirchen die Glaubensfreiheit von Eltern und Schülern verteidigen würden. Lassen Sie nicht zu, dass Ihre Kinder unter Tarnworten wie „neutrale Information“ zur Unzucht verführt werden. Beten Sie in Ihren Gemeinden dafür, dass die Regierungen die Rechtsansprüche der Eltern und Schüler achten.

Unser Volk hat bittere Erfahrungen mit braunem und rotem Vorrang staatlicher Erziehung. Hände weg von unseren Kindern!

„Totalitäre Ideologie“

„Totalitarismus“ ist ein Oberbegriff für kommunistische und nationalsozialistische Regime. Ihre gemeinsamen Kennzeichen sind ideologische Intoleranz und Indoktrination. Der Machtapparat setzt sich über Grund- und Menschenrechte hinweg..

Die Begriffe „totalitär“ und „Totalitarismus“ wurden seit den 1960er Jahren für tabu erklärt, damit sie die Ausbreitung linker Ideen nicht länger hindern sollten. Seit Daniel Cohn-Bendits Kampagne gegen den EU-Kandidaten Prof. Rocco Buttiglione findet der Vorwurf „totalitäre Tendenzen“ wieder neue Nahrung.

Solche Tendenzen sind heute im Bereich der „Sexual-Ethik“ besonders auffällig. Hauptgrund: Nach der Psychologisierungs-Flut der Nachkriegszeit thematisierte der Neomarxismus („Frankfurter Schule“, 68er) „sexuelle Freiheit“, „Randgruppen“, „Kultur-Revolution“ u.ä.; später verband er sich mit dem Feminismus, danach mit der Gender-Ideologie.

Wir erinnern: „to mainstream“ heißt: durchsetzen, nicht durch Mehrheitsbeschlüsse oder Verfassungsänderungen, sondern durch Medien-Macht versucht eine Minderheit von Ideologen ihr Konstrukt der Mehrheit aufzuzwingen, und zwar an allen Parlamenten vorbei.

Viele Christen unterschätzen den Einfluss der Gender-Ideologen. Man täusche sich nicht: Die Einseitigkeit der politisch korrekten Leitmedien, vereint mit intensiver Lobby-Politik in EU und UN, können sehr wohl einen Rückfall in Meinungsterror auslösen.

„Ideologie“ – weltfremde Ideen-Lehre; weltanschauliches Theorie-System, oft als „wissenschaftlich“ getarnt.

Die „Homosex-Ideologie“ gründet auf der unbewiesenen Behauptung, Homosexualität sei angeboren, gen- oder anlagebedingt o.ä..

Auch die Behauptung, Homosexualität sei nicht therapierbar, ist tausendfach widerlegt: Die Geheilten können es bezeugen.

Wenn eine Ausgangsbehauptung falsch ist, sind auch die Folgerungen falsch, die darauf aufbauen. So haben sich die Begründungen der Homo-Lobby auf „Hedonismus“ (Philosophie des Luststrebens) verlagert, vor allem aber auf „Autonomie“, also auf die Entscheidungsfreiheit des Einzelnen, der zwecks Selbstverwirklichung seine „Identität“, „Neigung“, „Orientierung“ erkennen und wählen wolle und müsse und solle und ein Recht darauf habe, sie auszuleben.

Die „Gender-Ideologie“ geht nicht vom schöpfungsbedingten „biologischen Geschlecht“ aus (engl. „sex“), sondern von einem sog. „gefühlten Geschlecht“ (engl. „gender“). Den Kindern würden, so wird behauptet, von frühester Kindheit an „Geschlechter-Rollen“ aufgezwungen, was man möglichst früh korrigieren müsse …

Hauptvertreterin dieser Ideologie ist Judith Butler – sie behauptet:

Was man Kindern antrainiert habe, könne man ihnen auch wieder abtrainieren.

„Geschlechter-Gleichheit“ ist jedoch längst von Hirnforschern wissenschaftlich widerlegt: Schon Kleinkinder und Säuglinge, ja sogar Kinder im Mutterleib sind in ihrem Verhalten männlich oder weiblich. Auch hier gilt: Die Ausgangsbehauptung dieser Ideologie ist wissenschaftlich widerlegt. Damit ist auch das darauf errichtete Theorie-Gebäude in Frage zu stellen.

Trotzdem will Grün-Rot (zunächst in Baden-Württemberg) uns Eltern unser vorrangiges Erziehungsrecht (Art. 6,2 GG) rauben. Wir sollen unsere geliebten Kinder, für die wir vor Gott verantwortlich sind, dieser ehe- und familienfeindlichen Zwangs-Indoktrinierung ausliefern?!

„Verschänderung“ verstößt gegen Gottes Willen

Christen berufen sich auf die Glaubensfreiheit und damit auf Gottes Wort, in dem Er Seinen Willen eindeutig offenbart hat. Einhellig im Alten wie im Neuen Testament wird Homosex „Gräuel“ oder „Sünde“ genannt, die vom Reiche Gottes ausschließt (1.Kor. 6,9f.). Nirgendwo in der Bibel findet sich eine der Ausnahmen, die willfährige Kirchenleiter und Theologen hineinlesen. Auch Liebe (griech. „agape“) rechtfertigt nicht das zeitgemäße Schönfärben von Sünden.

„Verschänderung“ verstößt gegen Grundrechte

Gegen die zwangsweise Indoktrinierung hilfloser Kinder und ungefestigter Jugendlicher kann man sich auf die „Verantwortung vor Gott“ berufen (Präambel des Grundgesetzes – „GG“).

Der Staat, d.h. auch jedes Bundesland, hat die Pflicht zu religiöser Neutralität, selbst wenn die Christen nicht in der Mehrheit wären. Ein demokratischer Rechtsstaat darf seinen Bürgern auf keinen Fall eine „Staats-Ideologie“ vorschreiben – weder eine Religion noch eine Ersatz-Religion noch eine Ideologie.

Art. 3, 4 und 5 GG garantieren die Glaubens-, Gewissens- und Meinungsfreiheit – auch für Christen!

Wollte eine grün-rote Koalition ein atheistisches bzw. antichristliches Wertefach schaffen, müsste sie endlich – um jener Freiheiten willen – einen nach Zielen und Inhalten grundsatztreuen Religionsunterricht anbieten: als freiwilliges gleich-berechtigtes „ordentliches Lehrfach“. Ein Gender-Fach ohne Abwahl-Möglichkeit würde die Neutralitätspflicht verletzen, würde den Genderismus als Staats-Ideologie bevorzugen und damit den Religionsunterricht widerrechtlich benachteiligen. Dasselbe Urteil gilt für den fächerübergreifenden Zwang, den Grün-Rot für Baden-Württembergs Schulen durchsetzen will.

Genderismus als einzelnes Zwangsfach oder als fächerübergreifendes Prinzip für alle Schüler, in allen Fächern, in allen Klassenstufen verstößt gegen Grundrechte des Grundgesetzes (GG).

Art. 6,1 GG stellt Ehe und Familie unter den „besonderen Schutz der staatlichen Ordnung“. Genderismus aber nivelliert und zerstört Ehe und Familie. Die Forderungen, alle möglichen Lebensformen gleichzustellen, nivellieren den Vorrang von Ehe und Familie, sind also verfassungswidrig, selbst wenn diese Ideologie als freiwilliges Wahlfach angeboten würde.

Art. 6,2 GG gibt der elterlichen Erziehung doppelten Vorrang: „Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht.“ – Das „natürliche Recht“ verweist auf das vorstaatliche Naturrecht, „zuvörderst“ bedeutet vorrangig.

Noch deutlicher ist das Elternrecht in der Europäischen Menschenrechts-Konvention formuliert:

„Der Staat hat bei der Ausübung der von ihm auf dem Gebiete der Erziehung und des Unterrichts übernommenen Aufgaben das Recht der Eltern zu achten, die Erziehung und den Unterricht entsprechend ihren eigenen religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen sicherzustellen.“ – 1952, Art. 2 Satz 2 des Zusatz-Protokolls, in Deutschland rechtsgültig.

Einen Erziehungsauftrag des Staates – typisch für Diktaturen – kennt das Grundgesetz nicht, auch nicht in Art 7,1 GG, wo es um die Schul-„Aufsicht des Staates“ geht, nicht um einen Erziehungsauftrag.

Art. 7,2 sichert den Erziehungsberechtigten bzw. den religionsmündigen Schülern eine im Elternrecht und in der Religionsfreiheit begründete freie Wahl zu – Fach-Begriff „Institutsgarantie“, d.h. der Staat ist verpflichtet, durch verschiedene Werte-Fächer eine freie Wahl zu gewährleisten.

Art. 7,3 GG: „Der Religionsunterricht ist in den öffentlichen Schulen … ordentliches Lehrfach … (wird) in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaften erteilt.“

Das Grundgesetz schreibt für dieses Fach Grundsatztreue vor, d.h. evang. Religionsunterricht muss mit Bibel und Bekenntnissen übereinstimmen, sonst haben Christen keine faire Wahl. Dieses Fach verstößt gegen denselben Artikel, wenn es Gender-Inhalte und -Ziele vermitteln soll, wie die Formulierung „in allen Fächern“ befürchten lässt

In Folge der historisch-kritischen Ausbildung der evang. Religionspädagogen und Schulpfarrer wird dieses „Übereinstimmungsgebot“ weithin missachtet, wodurch Schüler jetzt schon massenweise um eine faire Wahl betrogen werden.

Art. 7,3 GG: Religionsunterricht müsste also überall, um der Gleichberechtigung der Christen willen, als „ordentliches Lehrfach“ angeboten werden.

Art. 7,3 GG soll ferner die Religionsfreiheit der Religionslehrer gewährleisten. Wenn kein Lehrer „gegen seinen Willen verpflichtet werden darf, Religionsunterricht zu erteilen“, darf auch kein Lehrer gezwungen werden, in seinen Fächern Schülern eine antichristliche Ideologie zu vermitteln.

Eigentlich müssten auch alle Artikel des Grundgesetzes, die der Sicherung der Grund- und Menschenrechte dienen, herangezogen werden, z.B.: Art. 1,1; 1,3; 19,2+4 GG. Diese Artikel sind verbindlich für die Gesetzgebung, ausführende Gewalt und Rechtsprechung im Bund wie in den Bundesländern.

Art. 140 GG verweist auf den fortgeltenden Art. 136,4 der Weimarer Reichsverfassung. Er sollte die „negative Religionsfreiheit“ garantieren, nämlich dass niemand zur Teilnahme an religiösen Übungen gezwungen wird. Bei Gleichstellung von Religionen und Weltanschauungen heißt das: Kein Schüler und auch kein Lehrer darf gezwungen werden, an gender-ideologischen Übungen teilzunehmen.

Hände weg von unseren Kindern! Schützt unsere Kinder!

Unterschriftenaktion für Glaubensfreiheit von Christen unter:

zur Petition geht es HIER

facebook AntiDominionist google-plus AntiDominionist S. Schad www.dominionismus.info

twitter AntiDominionist youtube AntiDominionist 23.04.2014

Weitere Nachrichten zu der Petition auf www.neue-weltordnung.info  in der Kategorie Unterstützung einer Petition

Ein Kommentar

Kommentar verfassen