Brian McLaren: Grundlagen für den interrreligiösen Dialog schaffen (Georg Walter)

(Quelle: Georg Walter distomos.blogspot.de)

Brian McLaren schreibt in seinem Buch A Generous Orthodoxy: „In vielen (nicht allen) Fällen mag es ratsam sein, Menschen zu helfen, Nachfolger Jesu zu werden und in ihrem buddhistischen, hinduistischen oder jüdischen Kontext zu bleiben“ (S.260). Der Hindu Mahatma Gandhi war aus McLarens Sicht ein Christ, weil er „sich befleißigte, den Weg Christi zu folgen, ohne sich als Christ zu bezeichnen“ (Ebd., S.189).

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In seinem Buch The Secret Message of Jesus legt McLaren seine interreligiösen Einsichten dar: „Viele Hindus betrachten Jesus als eine legitime Manifestation des Göttlichen… viele Buddhisten sehen in Jesus einen Menschen, der eine der höchsten Stufen der Erleuchtung erlangt hat… eine gemeinsame Neubewertung der Botschaft Jesu könnte einen einzigartigen Raum oder eine gemeinsame Grundlage für den so notwendigen religiösen Dialog schaffen“ (S.7). Dass McLaren ferner viel von anderen Religionen lernen kann, wird aus folgenden Worten deutlich: „Meine Kenntnis des Buddhismus ist lückenhaft, aber ich muss Ihnen sagen, dass vieles von dem, was ich verstehe, wunderbar und aufschlussreich ist, und das gleiche kann von den Lehren Mohammeds gesagt werden, obgleich ich nicht allem zustimme…“ (A New Kind of Christian, S.62-63)

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