Der dunkle Papst (S.Schad) / Der Schlüssel zur Identität von Papst Franziskus (Richard Bennett)

Der dunkle Papst (S.Schad)

Es geht hier nicht vordergründig um den sogg. schwarzen Papst und die schwarze Robe der Jesuiten, aus denen erstmalig der sogg. weiße Papst hervorgegangen ist, sondern es handelt sich um die dunkle und unbekannte Seite dieses Mannes.

Einer der wesentlichen Ursachen und Hintergründe meiner gestrigen Mitteilung über Dokumente, die künftig nur von newsletter-Beziehern gelesen werden können (siehe hier) , ist Papst Franziskus I. Wußtet Ihr, daß es ein Gesuch gibt Jorge Mario Bergoglio und auch Joseph Aloisius Ratzinger alias Ex-Papst Benedikt XVI. auszuliefern wegen Verbrechen gegen die Menschheit und Delikten die ich hier noch nicht benennen möchte? Die Päpste abscheuliche Verbrecher? Das klingt unglaublich und ist womöglich an den Haaren herbei gezogen!!? Nein, es existieren  Beweise und Auslieferungsgesuche, die Ratzinger z.B. daran hindern den Schutz des Vatikans zu verlassen und nach Bayern einfach zurückzukehren. Auch Bergoglio wird gewiß kein Reisepapst werden, da er verhaftet werden könnte. Da das exterritoriale Staatsgebiet des Vatikans, nicht dem Zugriff italienischer Behörden unterliegt, leben sie geschützt in ihrem Zwergstaat.

bergoglio

Jorge Mario Bergoglio alias Papst Franziskus I.

Mancheiner mag es schon ahnen, daß bei dem Argentinier Bergoglio, die Zeit der Militärdikatatur unter General Jorge Rafael Videla in der sein steiler Aufstieg begann, als Schreib-tischtäter eine Rolle spielen mag … ja, auch – aber nicht alleine eine Schreibtischtäter-schaft wird ihm zur Last gelegt. Es wird eine Zeit dauern, bis ich dieses Material, das weit über die Verbrechen des gegenwärtigen Papsttums hinausgeht, verarbeitet haben werde.

Daß okkulte Psychopathen die Menschheit in ihren frommen Gewändern zur Mystik verleiten möchten, das ist eine Seite der Medallie, die der nachfolgende Artikel sehr gut beleuchtet, die andere Seite ist, daß dort wo Menschen absichtsvoll in Finsternis leben, die Finsternis außerordentlich dunkel ist.

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twitter AntiDominionist youtube AntiDominionist 03.10.2014

Der Schlüssel zur Identität von Papst Franziskus

(Quelle: Georg Walter distomos.blogspot.de)

Ein Meister der Jesuitischen Spirituellen Exerzitien

von Richard Bennett

Zum ersten Jahrestag der Wahl von Papst Franziskus auf den päpstlichen Stuhl hielten wir es für angemessen, einmal zu schauen, was die Jesuiten über die bisherige Arbeit von Franziskus denken. Passenderweise wurde James Martin S.J., Berichterstatter des angesehenen Jesuitischen Magazins America in einem kurzen Video gezeigt, unter dem Titel: „Papst Franziskus: immer noch Jesuit.“1 Der Untertitel des Videos war: „Ein Blick auf die Jesuitische Identität des Papstes“.

Martin erklärt, dass Franziskus der Novizen-Leiter der Argentinischen Provinz des Jesuiten Ordens war. Um diese Position zu erlangen, hatte Franziskus sehr gut fundierte Kenntnisse bezüglich des Textes der Spirituellen Exerzitien2 des Ignatius von Loyola vorweisen müssen. In der Tat schätzt Martin, dass die Jesuitische Identität von Franziskus einen großen Einfluss auf sein Handeln als Papst hat. Wenn wir einen brauchbaren Einblick in den spezifischen Charakter, die Interessen und Intentionen des neuen Pontifex erlangen wollen, ist es unabdingbar, dass wir die Kräfte, die seinen Geist und sein Leben geformt haben, richtig einschätzen. Erst wenn wir das getan haben, wird es glasklar, warum dieser Mann die perfekte Wahl des Vatikans war.

Franziskus hat bereits eine beachtliche persönliche Fähigkeit gezeigt, Massen von verunsicherten Katholiken zu beeinflussen, um sie von ihren Klagen über das bedrückende Schauspiel einer korrupten und verdorbenen kirchlichen Institution abzulenken. Obwohl der Weg von Peinlichkeiten, Rückschlägen und Hindernissen gepflastert ist, eilt Franziskus erfolgreich an den wirklichen Ursachen und Konsequenzen dieser schrecklichen moralischen Krise des Römischen Katholizismus vorbei und baut die Seelen der Gläubigen wieder auf. Sie wurden zu enthusiastischen Zuschauern einer meisterhaften theatralischen Vorführung einer „authentischen“ Spiritualität nach altem Stile. Dies zeigte sich von Anfang an wie zum Beispiel bei dem ersten Auftreten nach seiner Wahl zum Papst auf dem Balkon. Hier bat er die Volksmenge auf dem Petersplatz inständig, „für ihn zu beten“ sowie die fortwährende Praxis, die Unberührbaren und die Unreinen zu umarmen, den Einfachen und den Feinden die Füße zu waschen. Auf diese Weise hat Franziskus immer wieder eine Atmosphäre geschaffen, in der verzweifelte und desillusionierte Katholiken auf der ganzen Welt nun bereit sind, sowohl auf ihn zu hören, als auch, was noch viel wichtiger ist, sich von ihm führen zu lassen. Seine zielstrebige Mission, die „Kirche“ zu retten, indem er die Formen und Techniken der jesuitischen mystischen Spiritualität gebraucht, trägt bemerkenswerte Früchte. Das ist ein alarmierendes Zeugnis in der Gegenwart für die fortdauernde Kraft der ignatianischen Art, die Betroffenen zu entwaffnen und sie in eine bereitwillige Unterordnung zu ziehen.

Der Historische Kontext, der den Spirituellen Exerzitien zugrunde liegt

Das Ziel der östlichen Meditation ist es, sich selbst direkt mit Gott zu vereinen. Im 12. und 13. Jahrhundert entstand in Europa ein großes Interesse am östlichen Mystizismus gerade als das Papsttum in kürzester Zeit eine Strategie entwickelte, wodurch man die Beteiligung an der Kontrolle der zivilen Macht im Heiligen Römischen Reich sicherstellen wollte. In den früheren Jahrhunderten hatten wahre Evangelisten viel dazu beigetragen, Europa und die Britischen Inseln mit dem Evangelium zu evangelisieren.3 Aber im 12.Jahrhundert war das Papsttum stark genug, um die Inquisition zu initiieren, die durch die zivile Staatsmacht diejenigen folterte und ermordete, die sich weigerten, sich dem religiösen Diktat zu beugen. Anstatt das Evangelium unter den vielen Heiden bekanntzumachen, die im Heiligen Römischen Reich lebten, war das Papsttum eifrig bemüht, sie alle – Christen, Juden und Heiden gleicherweise – in ein religiöses System zu zwingen, das in sich die nötige zivile Macht gewährleisten sollte, um zum vorherrschenden Machthaber zu werden. Das Papsttum hat niemals das wahre Evangelium erfasst und konnte daher leicht die heidnischen Praktiken, mit denen es in den Grenzen des Heiligen Römischen Reiches in Berührung kam, bei sich aufnehmen. Diese heidnischen Praktiken hat die Römisch-Katholische Kirche mit einer oberflächlichen Form des Christentums übertüncht. Ohne wahre Spiritualität, die auf dem Evangelium und der Bibel basiert, wurde die Papstkirche zu einem perfekten Ort, wo der östliche, alexandrinische, ägyptische Mystizismus gedeihen konnte.

Die Eremiten, die vor dem aggressiven Vorstoß des Islams gegen den Überrest des zerfallenden östlich, orthodox orientierten Empires flohen, hatten zusammen mit Scharen von anderen pseudo-spirituellen Sekten durch ihren platonischen Idealismus und ihre mystische Ausrichtung starken Einfluss und sie emigrierten in sichere westliche Regionen. Dieser Einfluss neuer Formen und Praktiken, die auf philosophisch angehauchten und seelisch-religiösen Erfahrungen basierten, beeinflussten rasch westliche Mönche, neue Bereiche des kontemplativen Lebens und der pseudo-christlichen Frömmigkeit zu erkunden. Konsequenterweise mischten sich im 13. Jahrhundert mystische Elemente in die neuen Orden, wie bei den Franziskanern des Heiligen Franziskus und den Dominikanern des Heiligen Dominikus.

Glücklicherweise breitete sich jedoch im frühen 16. Jahrhundert durch die Wiederentdeckung des Evangeliums durch Luther die Wahrheit der Bibel durch ganz Europa wie ein Lauffeuer aus – allein die Schrift, allein der Glaube, allein die Gnade, allein Christus, Gott allein gebührt die Ehre. Aber erst in der Mitte des 16. Jahrhunderts konnten Mystiker wie Ignatius von Loyola, Teresa von Avila und Johannes vom Kreuz einen systematisierten Mystizismus in ihren Schriften entwickeln.

Loyolas Spirituelle Exerzitien sind typisch für die mystische Bewegung im Römischen Katholizismus, aber seine Genialität besteht darin, dass er durch Imagination die Gedanken und Taten eines Individuums auf direktem Wege mit dem, was er die Gnade Gottes nennt, verband. Auf diese Weise zeigten die wohlbekannten Förderer des Mystizismus des 16. Jahrhunderts die Schritte auf, wie man angeblich eine direkte persönliche Vereinigung mit dem Göttlichen erlangen kann.

Ein kurzer Überblick über die Spirituellen Exerzitien

James A. Wylies Zusammenfassung der Spirituellen Exerzitien besagt, dass es eine raffinierte Imitation dessen ist, was in der Bibel Bekehrung genannt wird.4 Wylie erklärt:

„Um das Wachstum des kleinen Herkules [des Jesuiten Ordens] zu fördern, verfasste Loyola im Vorwege sein Buch mit dem Titel Spirituelle Exerzitien. Hierbei handelt es sich um ein Regelwerk, um die Menschen zu lehren, wie sie ihre ‚Bekehrung‘ bewerkstelligen können. Es setzt sich zusammen aus vier großen Meditationen. Der Büßer soll in dem Zeitraum von sieben Sonnenaufgängen und Sonnenuntergängen in der Abgeschiedenheit mit einer Meditation nach der anderen seinen Geist vollständig ausfüllen und sich in ihnen verlieren. Man könnte es als einen angemessenen Weg vom Tor des Niedergangs zum Tor des Paradieses bezeichnen, der in Abschnitten geplant ist, so dass man ihn in der kurzen Zeit von vier Wochen durchschreiten kann… Hier wird die Selbstverachtung und Kasteiung der Brahmanen mit der Askese der Einsiedler und der Ekstase der Scholastiker vereint. Wie im Koran, so wird auch hier behauptet, dass es eine Offenbarung sei. ‚Das Buch der Exerzitien,‘ sagt ein Jesuit, ‚war wirklich durch den Finger Gottes geschrieben und Ignatius von der Heiligen Mutter Gottes übergeben worden.‘ Die Spirituellen Exerzitien … sind ein Regelwerk, durch das man, wenn man es befolgt, bei sich selbst die große Wandlung herbeiführen kann, die im Sprachgebrauch der Bibel und der Theologie als ‘Bekehrung’ bezeichnet wird. Diese fromme Transformation fand zu jener Zeit in tausenden von Fällen in der protestantischen Welt statt. Loyola wollte mit seiner Bezauberung dasselbe Wunder bewirken, wie ein Magier früherer Tage, der darum eiferte, mit Mose zu konkurieren.“5

Die Geschichte, wie Loyola sich Papst Paul III. unterwarf

Wylie berichtet, wie Loyola selbst und seine Männer sich Papst Paul in Rom unterwarfen:

„Der Krieg, in dem sich Loyola und seine neun Mitstreiter engagierten, als sie am 15. August 1534 in der Kirche von Montmartre ihren Eid leisteten, sollte gegen die Sarazenen des Ostens geführt werden … [Allerdings] hatte der Krieg, der gerade zwischen der Republik und der Hohen Pforte (= Sultanspalast in Konstantinopel, Anm.d.Übers.) ausgebrochen war, die Tore nach Asien verschlossen. Sie nahmen das als Anzeichen dafür, dass ihr Arbeitsfeld in der westlichen Welt sein sollte. Als sie auf ihrem Weg umkehrten, richteten sie ihre Schritte direkt nach Rom. In jeder Stadt, durch die sie auf ihrem Weg zur Ewigen Stadt kamen, hinterließen sie einen gewaltigen Ruf der Heiligkeit, durch ihre Arbeit in den Krankenhäusern und ihre ernsthaften Vorträge vor der Bevölkerung auf der Straße. Als sie sich Rom näherten und die Herzen einiger Gefährten verzagen wollten, wurde Loyola von einer Vision aufgemuntert, in der ihm Christus erschien und zu ihm sagte: ‘In Rom werde ich dir gnädig sein.’ Die Hoffnungen, die diese Vision geweckt hatte, sollten nicht enttäuscht werden. Als sie durch die Tore der Hauptstadt des Christentums traten und sich Paul III. zu Füßen warfen, trafen sie auf einen höchst gnädigen Empfang. Der Papst nahm ihr Angebot zur Unterstützung äußerst gerne an. Große Gefahren bedrohten zu jener Zeit das Papsttum, und da halb Europa in Aufruhr und die alten Mönchsorden unfähig waren, schien diese neue und unerwartete Hilfe vom Himmel geschickt zu sein. Die Regeln und Satzungen des neuen Ordens waren verfasst und letztendlich vom Papst bewilligt worden. Zwei Besonderheiten bei der Satzung des geplanten Ordens sprachen besonders für ihn in den Augen von Paul III. Die eine bestand in dem Eid zum unbedingten Gehorsam. Die Vereinigung schwor, dem Papst so zu gehorchen wie eine Armee ihrem General. Das war kein kanonischer sondern ein militärischer Gehorsam, den die Mitglieder ihm anboten. Sie würden zu jedem beliebigen Platz zu jeder beliebigen Zeit und zu jedem beliebigen Auftrag losgehen, wohin er sie hinbeordern würde. Sie würden, kurzgesagt, nicht so sehr Mönche als vielmehr Soldaten sein.“6

Papst Franziskus ist voll und ganz in Loyolas Spirituelle Exerzitien und seine militante Gesinnung eingewiesen worden. Als Papst betritt er jetzt die Weltbühne und ist so versiert in den Spirituellen Exerzitien, so gut im Stande, das Wissen und die Praktiken dieses falschen Weges zur Bekehrung zu verbreiten – eines Weges, der rein gar nichts mit der Bibel und dem Evangelium von Jesus Christus zu tun hat. Und das bringt uns zu dem Fakt, dass der Geist der ignatianischen Ausbildung nicht nur mystischer sondern auch ethischer Natur ist.

Spirituelle Exerzitien ethisch betrachtet

Papst Franziskus offenbart auf verschiedene Weise seine ignatianische Ausbildung, z.B. in seinen Predigten. Anstatt das Evangelium zu predigen oder die Schrift auszulegen, um die Zuhörer von Sünde, Gerechtigkeit und Gericht zu überführen, sagt er ihnen: „Schließen Sie Ihre Augen und stellen Sie sich vor, wie sie …“ Hiermit sollen einzig und allein die subjektiven Emotionen angesprochen werden, anstatt der Seele die objektive Wahrheit von Gottes geschriebenem Wort in der Heiligen Schrift vor Augen zu führen. James Martin erklärt, dass die Aussagen von Franziskus, wie „schließe deine Augen und sprich mit Jesus in deinem Gebet, sehr ignatianisch sind.“

Der Schwerpunkt liegt bei den Spirituellen Exerzitien immer auf der eigenen Imagination, der Vorstellungskraft. Stell dir vor, du könntest die einzelnen schmutzigen Details der Hölle sehen; stell dir vor, du könntest den Schwefel riechen; so geht es immer weiter, indem die angeheizte Vorstellung immer weiter geschürt wird, ohne Gnade, ohne Wahrhaftigkeit. Das ist die Art und Weise, wie Ignatius es beim Lesen der Lebensbeschreibungen der Heiligen (Heiligenviten, Hagiographien, Anm.d.Übers.) und Mystiker gelernt hat. Obwohl die Heilige Schrift sagt, dass „das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens böse ist von seiner Jugend an“.7 Daher ist es eine große Güte, dass der HERR sich herablässt, dem Sünder die Gefahr vor Augen zu führen, in welcher er sich im Angesicht des Heiligen Gottes befindet. Das Opfer des HERRN Jesus Christus geschah um der Sünder willen, um Gottes Zorn gegen jeden Sünder gnädig zu stimmen. Derjenige, der an den HERRN Jesus Christus allein glaubt, ist gerettet zum ewigen Leben durch den Glauben allein durch Gottes Gnade. Wie kann dies ein unerlöster Sünder erkennen, wenn man ihn nicht lehrt, dass die Bibel einzig und allein die letzte Autorität ist? Wie kann ein unerlöster Sünder das wahre Evangelium erkennen, wenn er nicht die Bibel liest oder ihm niemand die Wahrheit der Bibel sagt?

Das wichtigste Bestreben von Ignatius war, sowohl die Machthaber als auch die gewöhnlichen Leute des ganzen Römischen Reiches in bedingungslosen Gehorsam der Römisch-Katholischen Kirche gegenüber zu verpflichten. Seine vorrangige Taktik bestand darin, seine Männer in verschiedenen Fähigkeiten und Tätigkeiten bestmöglich auszubilden, mit der Intention, die Kinder der Bibelgläubigen zum Katholizismus zu konvertieren. Sein Hauptwerk Spirituelle Exerzitien sollte die Menschen lehren, wie sie eine mystische Vereinigung mit Gott erreichen können, als Ersatz für wahre Bekehrung zu Jesus Christus.

Ohne das Evangelium und gebunden an subjektiven Mystizismus sind sowohl Priester als auch Laien ohne biblische Autorität – ihre einzige Autorität ist die Römische Kirche. Franziskus, der die Spirituellen Exerzitien absolviert hat, ist nun „losgelöst“, d.h. frei von allen „unrichtigen Bindungen“, so dass all seine Bindungen oder Wünsche angeblich „auf Gott hin gerichtet“ sind. Da Papst Franziskus sich selbst, laut der Terminologie der Spirituellen Exerzitien, als einen der „Feldherren Christi“ bezeichnet, ist er nun als Papst in der Lage, Gott so zu dienen, wie es seinen subjektiven Weisungen aus seinem verdunkelten Bewusstsein entspricht. Deshalb ist es nicht überraschend, wie der Jesuit Martin aufzeigt, dass Papst Franziskus mit der katholischen Tradition bricht, wann immer er will – weil er „frei von unrichtigen Bindungen“ ist und eher der Subjektivität seiner eigenen Vorstellungen folgt, als Gott in der Autorität der Heiligen Schrift zu ehren und zu dienen.8 Zweifelsohne ist die Römisch-Katholische Kirche in eine neue Phase eingetreten: mit der Ankunft des ersten jesuitischen Papstes wird sie offenkundig von einem Individuum regiert.

Die Ignatianische Spiritualität heute

Die Jesuiten sind sehr aktiv beim Vorantreiben der Spirituellen Exerzitien. Zum Beispiel steht auf der Internetseite www.ignatianspirituality.com folgendes:

„Die Spirituellen Exerzitien sind eine Sammlung von Meditationen, Gebeten und kontemplativen Praktiken, die von dem Heiligen Ignatius von Loyola entwickelt wurden, um den Menschen zu helfen, ihre Beziehung zu Gott zu vertiefen. Jahrhundertelang wurden die Exerzitien meistens als ‘lange Einkehr’ abgehalten, ungefähr 30 Tagen in Einsamkeit und Stille. In jüngster Zeit gibt es eine neuerliche Begeisterung für Spirituelle Exerzitien als Laienprogramm. Die häufigste Art diese Exerzitien zu durchlaufen besteht jetzt in einer ‘Einkehr im täglichen Leben’, was ein monatelanges Programm mit täglichen Gebeten und Treffen mit einem spirituellen Leiter beinhaltet. Die Exerzitien sind auch auf vielfache andere Weise angepasst worden, um die Bedürfnisse der modernen Menschen zu erfüllen.“9

Wir müssen uns immer vor Augen halten, dass die Jesuitische Spiritualität und Ethik eine sehr effektive Kombination aus mystischen Techniken und autoritären Thesen sind. Der Schreib- und Lehrstil des Jesuitentums ist stark gefärbt von Techniken der suggestiven Dissoziation (Abgrenzung).

Schüler werden stets so geschickt geködert, sich neue Sichtweisen der Realität und ethischer Normen zu eigen zu machen, abseits kritischer Reflektionen weder bezüglich der intellektuellen noch der logischen Richtigkeit der insinuierten (Insinuation = rhetorisches Mittel für „Unterstellung, „Verdächtigung“, „Einflüsterung“, „Andeutung“, Anm.d.Übers.) dogmatischen Thesen. Der sanfte Fluss der Andeutungen und ausgeklügelten Gedankengänge in den jesuitischen Lehren hemmt die geistige Widerstandsfähigkeit und lenkt die Lernenden davon ab wahrzunehmen, dass sie visualisieren und ihren Gefühlen Ausdruck verleihen, anstatt zu denken. Es ist eine systematische Technik der Entwaffnung durch Abspaltung, die zwangsläufig zur Aufgabe von Geist und Willen führt.

Nehmen wir den Jesuiten Jim Harbaugh als Beispiel der Gegenwart. Er hat eine meisterhafte künstliche Vermischung des Jesuitismus und der modernen humanistischen Therapie zustande gebracht, in seinem Buch A 12-Step Approach to the Spiritual Exercises of  St. Ignatius (Eine Anleitung zu den Spirituellen Exerzitien des Heiligen Ignatius in 12 Schritten). Es fußt auf den Parallelen zwischen den Spirituellen Exerzitien und dem Programm der Anonymen Alkoholiker. Auf die Abschnitte mit den 12 Schritten in den Spirituellen Exerzitien folgt eine Erklärung dazu, wie sie mit der 12-Schritte-Philosophie der Anonymen Alkoholiker im Zusammenhang stehen. Daraus wird ersichtlich, dass der Jesuit Jim Herbaugh den Eindruck vermittelt, dass man so einen neuen spirituellen Weg und eine neue spirituelle Unabhängigkeit erlernt.10 Allerdings wird der Geist desjenigen von der folgenschweren jesuitischen Philosophie gefangengenommen und richtiggehend immunisiert gegen das Zeugnis der Heiligen Schrift in Bezug auf das Wesen des einzig wahren und lebendigen Gottes und in Bezug auf den Weg der Errettung durch die Person und das Werk des HERRN Jesus Christus.

Anstatt „den Menschen zu helfen, ihre Beziehung zu Gott zu vertiefen“, sind die Exerzitien ein Mittel, um Visualisierung zu erlernen. Obwohl Visualisierung als gefahrlos und lediglich als eine spirituelle Bereicherung betrachtet wird, ist sie schlicht und einfach eine heidnische Praxis und daher aus Sicht der Bibel verboten.11 Geistige Bilder vermitteln die Botschaft, dass Christus ein anderer ist, als der biblische Gott, der nicht bildlich dargestellt werden kann. Trotz alledem gibt es Kirchen, die Taizé Treffen mit sich wiederholendem Gesang, meditativer Stille und Räumen mit Kerzenschein für ihre Jugend abhalten.12 Das Entscheidende ist, dass all diese Formen und Mittel bloße Techniken sind. Sie sind Disziplinen, das heißt, es sind vorgegebene und geregelte Strukturen von phantasievoll menschlichen und irdisch symbolischen Interaktionen. Sie sind dazu da, um a) bestimmte geschätzte Stimmungen oder Gefühle hervorzurufen, b) die Kritikfähigkeit überwinden zu können, indem man sich auf Wahrnehmungen und mentale Bilder konzentriert, c) das Risiko von kognitivem Stress geschickt zu reduzieren, indem man die Widersprüche vertuscht, und schließlich d) eine höhere Bewusstseinsebene eines idealisiert besseren oder folgsameren Ich hervorzurufen, das fröhlich der Welt angepasst ist in williger Übereinstimmung mit einem Programm oder einer Autorität.13

Der Reiz der Mystik heute

Das rege Interesse am Mystizismus im Westen heute kann im Allgemeinen auf den Mangel an wahrer biblischer Lehre über den ganzen Ratschluss Gottes und das Evangelium in den evangelischen Kirchen mindestens bis zum frühen zwanzigsten Jahrhundert zurückverfolgt werden.14 Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts ist die Hippie-Bewegung mit ganzer Kraft über England und Amerika (auch Deutschland, Anm.d.Übers.) hereingebrochen, wo sie in den Schulen und Universitäten und der Gesellschaft grassierte. Die Basis jener Bewegung war die weitverbreitete Erklärung: „Gott ist tot“ und die logische Folge: alle Wahrheit ist relativ, einschließlich der moralischen Wahrheit. In dieses Vakuum trat der Mystizismus ein.

Das Interesse der modernen Welt am katholischen Mystizismus kann man bis in das 20. Jahrhundert auf Thomas Merton zurückverfolgen (1925-1968), ein Trappistenmönch im Kloster von Gethsemani in Kentucky. Mertons Überzeugung bestand darin, dass Selbstverleugnungs- und mystische Erfahrungen zum vollständigen Gehorsam gegenüber der Römischen Kirche führen würden, so wie bei ihm. So wie schon vor Merton auch Ignatius den Menschen den Betrug der mystischen Erfahrungen angeboten hat, so hat sich nun dieser illusorische Trug mit Brian McLaren bis in das 21. Jahrhundert fortgesetzt.

McLaren ist der Leiter der einflussreichen Emerging-Church-Bewegung und folgt der mystischen Illusion des Ignatius von Loyola. In Brian McLarens Buch A Generous Orthodoxy,15 scheut sich der Autor nicht aufzuzeigen, wie sein „emergentes Denken“ funktioniert. Das Ziel seines Buches ist, alle Evangelikalen und Katholiken in einen Topf zu werfen. McLaren behauptet: „Die Bibel ist etwas, was Gott ‚zugelassen‘ hat, und daher ist sie gleichzeitig Gottes Schöpfung und die von Dutzenden von Menschen und Gemeinschaften und Kulturen, die sie erstellten.“ Hiermit, sowie mit den meisten seiner Lehren, ist McLaren mit der Kirche Roms auf einer Linie. Obwohl das päpstliche Rom nicht diese Worte gebraucht, verkörpert es dasselbe Konzept, wenn es feststellt:

,,Die Heilige Schrift ist Gottes Rede, insofern sie unter dem Anhauch des Heiligen Geistes schriftlich aufgezeichnet worden ist… ,Die Heilige Überlieferung [katholische Lehrdogmen] aber gibt das Wort Gottes, das von Christus, dem Herrn, und vom Heiligen Geist den Aposteln anvertraut wurde, unversehrt an deren Nachfolger weiter, damit sie es unter der erleuchtenden Führung des Geistes der Wahrheit in ihrer Verkündigung treu bewahren, erklären und ausbreiten“ (§ 81 DV 9).

,,So ergibt sich, dass die Kirche“, der die Weitergabe und Auslegung der Offenbarung anvertraut ist, ,,ihre Gewissheit über alles Geoffenbarte nicht aus der Heiligen Schrift allein schöpft. Daher sind beide mit dem gleichen Gefühl der Dankbarkeit und der gleichen Ehrfurcht anzunehmen und zu verehren“

(§82 DV 9).16

McLaren hat sich klar der katholischen Linie angeschlossen, indem er versucht, das menschliche Schaffen mit dem Schaffen Gottes auf eine Stufe zu stellen. Es ist besonders gravierend, die Autorität des geschriebenen Wortes Gottes zu untergraben.17 Solches Herabsetzen der Autorität des geschriebenen Wortes hält Menschen davon ab, die Wahrheit zu erkennen und sie in Jesus Christus zu erfassen. McLaren (sowie Loyola und Papst Franziskus) lehren eine unheilvolle Botschaft, weil sie versuchen, den Schlüssel der Erkenntnis in der Bibel wegzunehmen.18

Höhepunkt und Folgen 

Der östliche Mystizismus sucht unser Land und unsere Kultur fortlaufend heim, genauso wie es seine Entsprechung, der katholische Mystizismus im Mittelalter, tat. Der gegenwärtige Narzissmus  und die Beschäftigung mit dem Ich, zusammen mit einer automatischen Reaktion gegen die objektive, offenbarte und verlässliche Wahrheit, hat ein soziologisches und quasi-spirituelles Umfeld geschaffen, in dem der östliche Mystizismus und die New Age Bewegung gedeihen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass in einer zerfallenden Gesellschaft, wie der unsrigen, die modernisierte Version der Jesuitischen Spirituellen Exerzitien auf diejenigen Eindruck macht, die Zuflucht vor dem wachsenden Chaos suchen, in das der Westen driftet. Die Tatsache, dass Papst Franziskus ein Jesuit ist, wird viel dazu beitragen, die Spirituellen Exerzitien unter den Ungläubigen und den unwissenden Gläubigen gleichermaßen zu fördern.

Wir wissen jedoch aufgrund der Schrift, dass Trübsal über denjenigen kommen wird, die hinter einem anderen Gott und einem anderen Maßstab her eilen, den sie eigenmächtig zur Wahrheit erheben.19 Das ist das Schicksal derjenigen, die hinter den Imaginationen der Spirituellen Exerzitien her rennen. Das Verderben für diejenigen, die Christus und Sein Kreuz neu zu erfinden versuchen, indem sie sich begierig den Lüsten der Seele hingeben, bringt das Urteil des wahren Gottes über sie. Diejenigen, die antibiblische Wege verbreiten, vergrößern ihr eigenes Leid und ihren eigenen Schmerz, sowohl in diesem Leben als auch in dem kommenden.20 Die Bibel erklärt den Grund für ihr Verderben: „und aller Verführung der Ungerechtigkeit bei denen, die verlorengehen, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, durch die sie hätten gerettet werden können. Darum wird ihnen Gott eine wirksame Kraft der Verführung senden, sodass sie der Lüge glauben, damit alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt haben, sondern Wohlgefallen hatten an der Ungerechtigkeit.“21

Trotzdem lobt die Welt die Fähigkeiten von Papst Franziskus als großartige spirituelle Wegweiser. Die Gottlosen lieben die Dunkelheit, aber die Kinder Gottes lieben das Licht! Papst Franziskus und die Jesuiten haben blindlings den wahren Gott mit „dem Gott in mir“ gleichgesetzt.22 Sie haben versucht, den HERN Jesus Christus und Sein Evangelium zu umgehen, indem sie sich der inneren Selbstverwirklichung und Erleuchtung zugewandt haben. Dadurch haben sie sich der wahren Erkenntnis von Gott selbst beraubt, dem angeblich von nun an all ihre „Hingabe“ gilt. Auf diese Weise stützen sich ihre Werte auf persönliche, innere Gefühle, die oft nicht verstandesmäßig erklärbar sind und sogar jedes Streben nach biblisch-fundierter Begründung kann aktiv verhindert werden! Ohne die Überführung durch den Heiligen Geist, wie können sie ernstlich die Tiefe ihrer eigenen Sündhaftigkeit ermessen? Wenn sie nicht die Heilige Schrift studieren, wie sollen sie es da wissen:  „Es ist das Herz ein trotzig und verzagt Ding; wer kann es ergründen?“23

Das Evangelium ist die Kraft Gottes zur Erlösung

Trotz der Methoden der Imagination bei den Spirituellen Exerzitien ist es die Gnade Gottes, die siegt, überwindet und rettet. Die Bibel beschreibt Gnade als eine Kraft. Gnade ermöglicht nicht nur die Erlösung, sondern ist bis zum Ende wirksam und allmächtig. Die staunenswerte Gnade Gottes, des HERRN ist immer noch in der Lage, die Anmaßung von Papst Franziskus und den Leitern der Emerging Church zu brechen. Die lügenhaften und betrügerischen Kompromisse der sogenannten evangelikalen Leiter, die biblische Wahrheiten verleugnen, werden durch das direkte Eingreifen des Heiligen Geistes mittels des Evangeliums niedergerissen.24

Allein das Evangelium bleibt die Kraft Gottes zur Erlösung. Jeder Einzelne, der gerettet ist, für den gilt: „sodass sie ohne Verdienst gerechtfertigt werden durch seine Gnade aufgrund der Erlösung, die in Christus Jesus ist.“25 Im Gegensatz zu subjektiven, irrationalen Spekulationen ist das Evangelium objektiv, rational, beständig und allmächtig. Das Evangelium Christi steht felsenfest. Die absolute Souveränität Gottes ist ein mächtiger Rammbock gegen den menschlichen Stolz und die Menschenlehren. Von Natur aus sind wir „tot durch Übertretungen und Sünden“26 und faktisch Rebellen gegen den Allerheiligsten Gott. Wir waren dem Fluch des Gesetzes zu Recht ausgeliefert. Doch die Liebe des himmlischen Vaters, durch das Evangelium der Gnade, rettet uns vor Seinem glühenden Zorn. Durch Seine Gnade wenden wir uns zu IHM allein im Glauben, wegen der Erlösung, die ER alleine gibt, durch die Überführung des Heiligen Geistes, gegründet auf den Tod Christi und Seine Auferstehung durch Ihn selbst, und den Glauben an Jesus Christus, den HERRN allein: „Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch – Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.“27 Solche Gnade und Liebe treibt unsere Herzen zu anbetender Dankbarkeit, sodass wir ausrufen: „Nicht uns, o HERR, nicht uns, sondern deinem Namen gib Ehre, um deiner Gnade und Treue willen!“28 „Denn von ihm und durch ihn und für ihn sind alle Dinge; ihm sei die Ehre in Ewigkeit! Amen.“29

Richard Bennett, The Key To Pope Francis’s Jesuit Identity.

Anmerkungen

1 URL: http://www.americamagazine.org/media/videos/pope-francis-still-jesuit  3/18/2014

2 Ignatius von Loyola war der Gründer des Jesuiten Ordens im Jahr 1534

3 Patrick im 5. Jahrhundert und diejenigen, die ihm in den nächsten sieben Jahrhunderten nachfolgten, evangelisierten Britannien und Europa von Norden her; die Waldenser aus dem Piemont sandten ihre Evangelisten in alle Gebiete Europas von Süden her.

4 James A. Wylie war im 19. Jahrhundert eine führende biblische Autorität gegen den Römischen Katholizismus.

5 James A. Wylie, History of Protestantism, Band 5: „The Jesuits“, Kapitel II. Nachdruck, der über Solid Ground Christian Books zu beziehen ist.

6    URL: http://doctrine.org/the-history-of-protestantism-2/the-history-of-protestantism-volume-second-book-fifteenth-the-jesuits/

7 1Mose 8,21 –  Dichten und Trachten (im engl. Text Imagination), als hermeneutischer Gesichtspunkt, hier aus dem Urtext abgeleitet, passend für den Rahmen des menschlichen Denkens, seine Denkfähigkeit und das Schema seines Denkens, mit dem er in der rebellischen Ablehnung der göttlichen Autorität lebt, in Bezug auf das, was richtig oder falsch ist. Es ist nicht als eine aufregende Visualisation, eine Technik des Mystizismus, zu verstehen. Das ist allerdings das, was Ignatius sich bei seinen Übungen vorstellen würde, sich etwas vorstellen im Geist, geistiger Götzendienst, sich ein Bild machen.

8 Sprüche 21,16; Römer 12,1-2

9   URL: www.ignatianspirituality.com/ignatian-prayer/the-spiritual-exercises/

10 1Korinther 3,19

11 2Mose 20,4; 3Mose26,2; 5Mose4,12-24; Jesaja 44,9-20; Titus 1,14-16

12 Was hierbei irreführend ist, können Sie nachlesen auf:  www.lighthousetrailsresearch.com/taize.htm – in Bezug auf Johannes 3,19-20

13 Sprüche 15,14; Matthäus 15,9

14 Ian H. Murray, Evangelicalism Divided (Banner of Truth, 2000)

15 Brian McLaren, A Generous Orthodoxy (Grand Rapid, MI: Zondervan, 2004)

16 Katechismus der Katholischen Kirche, § 81, 82.

17 Jesaja 5,20; 2Petrus 2,1

18 Jeremia 23, 16-22

19 Siehe „Biblical View of Truth“ von John Robbins, URL: http://www.trinityfoundation.org/journal.php?id=205

20 Sprüche 28,9; Römer 16,18; 1Korinther 1,18-23

21 2Thessalonicher 2,10-12

22 Jeremia 14,14 und 23,26

23 Jeremia 17,9

242Korinther 4,1-4

25 Römer 3,24

26 Epheser 2,1

27 Epheser 2,8-9

28 Psalm 115,1

29 Römer 11,36

Ein Kommentar

  1. Von Rom zu Christus (Deutsch)

    Zeugnisse ehemaliger römisch-katholischer Priester
    http://www.clkv.ch/deutsch

    Das allerschwierigste für Katholiken, die wie ich die Religiosität sozusagen mit der Muttermilch aufgesogen haben, ist die vollkommene Abwendung (Busse) von eigenen Verdiensten. Unser ganzes Denken war geprägt vom “Verdienen”, “Beitragen” und der Frage “Bin ich gut genug?”. Das Geschenk der Gerechtigkeit in Christus Jesus können wir jedoch mit leeren Händen annehmen.
    Wer Gottes Geschenk abweist, begeht die gleiche Sünde, wie die religiösen Juden zur Zeit des Paulus: Denn weil sie die Gerechtigkeit Gottes nicht erkennen und ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten trachten, haben sie sich der Gerechtigkeit Gottes nicht unterworfen. (Römer 10,3)
    Tut Buße und glaubt an das Evangelium!
    Richard Bennett

    Herzlich willkommen!
    auf Ich war Katholik …

    … bis ich am 23. August 2004 jenen Schritt setzte – aus der römisch-katholischen Kirche auszutreten, und damit ein doch langes Kapitel meines Lebens ganz offiziell zu beenden.

    Dieser Schritt war für mich die Kündigung bei einer Organisation, die mir durch Mitgliedschaft, Sakramente und gute Werke jenes in Aussicht stellte, welches ich durch willentliche Abkehr von Sünde und der Umkehr zu Gott – und durch den vertrauenden Glauben an Jesus und an das Evangelium ganz ohne Zutun und ohne jegliche Mittlerschaft dieser Kirche direkt von Gott geschenkt bekam! Da mir der religiöse Rahmen der katholischen Kirche des weiteren auch nach meiner Bekehrung in meiner Beziehung zu Jesus weder eine geistige Heimat – noch geistliche Nahrung bieten konnte, kam der Kirchenaustritt für mich letztlich nur noch dem Ablegen einer sinnentleerten toten Hülle gleich.

    http://www.come2life.at/

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