Endlich Klarheit zu einem umstrittenen Thema. Fünf Autoren nehmen Stellung zu Scheidung und Wiederheirat (Dr. Lothar Gassmann)

Fünf Autoren nehmen Stellung: Ehescheidung und Wiederheirat.

(Quelle: Dr. Lothar Gassmann l-gassmann.de)

Wiederheirat

Eine biblische Fundamentaluntersuchung

Mit Beiträgen von Herbert Jantzen, Jürgen Kuberski, Baldur Gscheidle, Thomas Jettel und Lothar Gassmann

Fromm-Verlag, Saarbrücken

156 Seiten, 29,- Euro (Print on Demand)

Erhältlich bei:

Lothar Gassmann, Email: Logass1@t-online.de

http://l-gassmann.de/christliche-buecher/dr-gassmann/ehescheidung-und-wiederheirat-eine-biblische-fundamentaluntersuchung.html

Dürfen Menschen, deren Ehe geschieden wurde, wieder heiraten? Auf diese Frage werden unterschiedliche Antworten gegeben: von einem absoluten Nein über ein bedingtes „Jein“ bis hin zu einem absoluten Ja. In und zwischen den verschiedenen Konfessionen tobt über dieses gewiss nicht einfache Thema eine zum Teil heftige Diskussion, so momentan auch in der Katholischen Kirche und in der evangelikalen Bewegung.

Dabei wird der theologische Streit leider auf dem Rücken der Betroffenen ausgetragen, die sich oftmals ausgegrenzt und hilflos fühlen und dabei doch zugleich klare Orientierung und seelsorgerliche Hilfe suchen. Sie fragen: Bin ich als Geschiedene/r aus Gottes Gnade gefallen? Gehe ich auf ewig verloren? Kann ich jemals wieder Frieden finden? Muss ich mein ganzes Leben lang allein bleiben? Kann ich wieder heiraten?

In diesem Buch werden diese Fragen grundsätzlich aus biblisch-theologischer Sicht betrachtet und beantwortet. Die fünf Autoren nä­hern sich dem Thema aus biblisch-exegetischer (Herbert Jantzen und Lothar Gassmann), systematischer (Jürgen Kuberski), historischer (Baldur Gscheidle) und praktisch-seelsorgerlicher (Thomas Jettel) Perspektive und gelangen dabei übereinstimmend zum im Wesentlichen gleichen Ergebnis:

Scheidung und Wiederheirat sollen gemäß Gottes grundsätzlichem Willen nicht sein. Es gibt jedoch Ausnahmen, die in der Bibel klar definiert sind und die sowohl bei der theologischen Diskussion als auch bei der praktischen Seelsorge ernst genommen werden müssen.

(Der etwas höhere Preis erklärt sich aus dem Print-on-Demand-Verfahren, das heißt, die Bücher werden immer einzeln auf Nachfrage hin gedruckt.)

Inhaltsverzeichnis

Lothar Gassmann:

Einleitung 5

Herbert Jantzen:

Ehescheidung und Wiederheirat aus biblisch-exegetischer Sicht 7

Jürgen Kuberski:

Ehescheidung und Wiederheirat aus systematischer Sicht 53

Baldur Gscheidle:

Ehescheidung und Wiederheirat im Neuen Testament auf dem Hinter­grund des talmudischen Judentums 73

Thomas Jettel:

Ehescheidung und Wiederheirat aus praktisch-seelsorgerlicher Sicht 91

Lothar Gassmann:

Ehescheidung und Wiederheirat – Zusammenfassung und Ausblick 131

Die Autoren

Lothar Gassmann, geb. 1958 in Pforzheim, 1977-84 Studium der ev. Theologie an der Universität Tübingen, 1992 Promotion zum Dr. theol., 1991-93 Vikariat in der badischen Landeskirche, 1993-97 Dozent für Dogmatik und Apologetik an der Freien Theologischen Akademie (jetzt Hochschule) Gießen, 1998-2008 Sekten- und Weltanschauungsbeauftragter der Arbeitsgemeinschaft für Religiöse Fragen, seit 2009 Lehrbeauftragter des Christlichen Gemeinde-Dienstes (CGD) und Schriftleiter der Zeitschrift „Der schmale Weg“. Verfasser zahlreicher Bücher zu zeitkritischen, theologischen und seelsorgerlichen Fragen. Homepage: www.L-Gassmann.de

Baldur Gscheidle, geb. 1936 in Stuttgart, Ausbildung als Chemielaborant, Arbeit als Techniker, 22 Jahre lang als Leiter einer christlichen Gemeinschaft tätig, was zu vielen praktischen seelsorgerlichen Erfahrungen führte. Intensives Studium der Bibel und verschiedener religiöser Schriften, etwa der Kabbala und des Talmud.

Herbert Jantzen, geb. 1922 in Hepburn/Kanada, Studium am Bethany Bible Institute in Hepburn und am Mennonite Brethren Bible College in Winnipeg, Abschluss 1950, 1950-54 in Kanada tätig in Evangelisation sowie als Bibelschullehrer und Gemeindepastor, seit 1954 als Evangelist, Bibellehrer und Missionsleiter hauptsächlich in verschiedenen Ländern Europas, 1971-81 Professor für Dogmatik an der Freien Evangelisch-Theologischen Akademie (jetzt STH) Basel, danach Gastvorlesungen an verschiedenen anderen Ausbildungsstätten. Verfasser der dogmatischen Reihe „Hauptlehren der Heiligen Schrift“ sowie einer Neuübersetzung der Bibel (bisher erschienen: „Das Neue Testament und die Psalmen und Sprüche“).

Jürgen Kuberski, geb. 1961 in Freiburg/Br., 1981-85 Studium der ev. Theologie an der Freien Evangelisch-Theologischen Akademie (jetzt STH) Basel, 1985 Magister, danach als theologischer Publizist und Pastor tätig, 1993 Promotion zum Dr. theol., 1995-2000 Missionsdienst in Japan, seit 2001 Dozent für Praktische Theologie und Missiologie an der Akademie für Weltmission in Korntal. Diverse Veröffentlichungen zu theologischen Themen.

Thomas Jettel, geb. 1959 in Österreich; seit 1995 wohnhaft in der Schweiz; 1979-82 und 1995-96: Studium der ev. Theologie an der Freien Evangelisch-Theologischen Akademie (jetzt: STH) Basel. 1989-95 Lehrer für Englisch und Geschichte. 1982-90 und 1992-95 Mitarbeit in Gemeinden im Land Salzburg, Österreich. 1991-92: USA-Aufenthalt: Jüngerschaft-Training-Programm in Kalifornien. Seit 1995: Freier Verkündiger im deutschsprachigen Raum und in Rumänien, Ungarn, Ukraine, Moldawien, Russland. Seit 2001 mitverantwortlich in einer freien Gemeinde in Ho­hentengen (Grenze CH-D). Seit 1997: Freie Zusammenarbeit mit Prof. Herbert Jantzen, vor allem in der Bibelübersetzung und Herausgabe diverser Schriften und Bücher.

facebook AntiDominionist google-plus AntiDominionist S. Schad www.der-ruf.info

twitter AntiDominionist youtube AntiDominionist 10.10.2014

4 Kommentare

  1. Hallo Mitchristen
    Ich gehoere keiner Gemeinde an, weil alle Gemeinden in meinem Umfeld entweder oekumenisch oder esotherisch veranlagt sind. Deswegen musste ich mir meine Partner draussen suchen und bin ein paar mal auf die Nase gefallen. Geheiratet habe ich nur den letzten Partner, nachdem ich auch mit ihm schon vorher erst zusammenlebte, denn es heisst ja leider nicht umsonst, denn pruefe, wer sich ewig bindet…aus biblischer Sicht, habe ich da etwas falsch gemacht ? Mein Bestreben bei jedem Versuch war auf Lebenslaenglich ausgelegt, der letzte Partner aber nur ist nicht der Wegwerfmentalitaet und Spassgier verfallen, Haette ich, da ich eine Frau bin, schon beim ersten Scheitern fuer den Rest meines jungen Lebens allein bleiben muessen ?
    Ich provoziere ein bisschen, denn ich bekenne mich zu meinem Herrn und Erloeser Jesus Christus vor der ganzen Welt, lehne Softevangelismus ab und kenne Verfolgung. Dennoch sage ich, passt auf, dass Ihr nicht schuldig werdet, indem Ihr Menschen unerhoerte Lasten auferlegt oder sie ausgrenzt. Kritische Dialoge sind mir willkommen

    1. Hallo Sabine,
      Danke für Deine sehr ehrliche Schilderung! Da ich mein eigenes Scheitern auf diesem Blog bekannt habe im Bezug auf ScheidungEN, werde ich gewiß nicht den ersten Stein auf Dich werfen … Einsamkeit ist ein schlechter Ratgeber und kann auch zu sündigen oder voreiligen Handlungen führen. Ich sehe in diesem folgenden Text eine gegenteilige Absicht ganz deutlich: Christen die gescheitert sind an Hand Gottes Wort zu ENTlasten.

  2. Dieses kleine Büchlein hier von William MacDonald – bekanntlich zeitlebens ledig lebend -(nur noch als PDF erhältlich, da vergriffen) ist auch SEHR EMPFEHLENSWERT für alle heiratswilligen – nicht nur männlichen – Christen: “DER BESSERE WEG” (CLV 1993) http://clv-server.de/pdf/255713.pdf

    Jeder prüfe selbst, welche Gnadengabe er von Gott bekommen hat – auch nicht jeder Mann muss zwingend unter 1. Kor 7, 9 fallen, weil er automatisch beim Anblick einer Frau ‘in Glut gerät’ und deshalb heiraten MUSS. Denn der Fokus des NT liegt für Christen eindeutig auf den zwei vorangehenden Versen 1. Kor 7, 7-8! Es geht für uns nicht mehr darum, uns ‘wie die Sterne am Himmel zu mehren’ (2. Mo 32, 13) sondern es geht um GEISTLICHE ZEUGUNG/Kindschaft! (vgl. Phm 1, 10 od. 1. Kor 4, 17 / 1. Tim 1, 18)

    GOTTES Familie noch zu vergrößern und dafür zu arbeiten, sollte schwerpunktmäßig im Leben eines Gotteskindes vorherrschen – dazu sind leibliche Verbindungen nicht notwendig (und eben aus 1. Kor 7, 26-27.32 heraus auch viel nützlicher für unseren Dienst auf der Erde hier!).

    MARANATHA! (Vergesst das bitte nicht – CHRISTUS kommt SEHR, SEHR BALD!!)
    Wir als Familie vergessen das z. B. deswegen nicht, weil wir es an unsere Haustür geschrieben haben, wo wir täglich ein- und ausgehen… 😉 => Übrigens eine empfehlenswerte Anwendung einer jüdischen Mesusa im Alltag.

Kommentar verfassen