Die Kraft des Evangeliums [ + weitere Ziate] (Dave Hunt)

[Anm.: Hervorhebungen sind von mir in den Text eingefügt worden – S.Schad]

Die Kraft des Evangeliums [ + weitere Zitate ] (Dave Hunt)

(Quelle: Dave Hunt http://thebereancall.org/ 1993)

Dave Hunt

Ursprünglich publiziert im Dezember 1993.

Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt… – Römer 1,16

TBCdavehunt

Gottes Heiligkeit und Gerechtigkeit bedingen, dass Sünder für die Ewigkeit von Ihm getrennt sind. Vollkommen und ewig von dieser Liebe abgeschnitten zu sein, für die wir erschaffen wurden, wird in uns zu einem brennenden Durst führen, der immer unerträglicher werden wird. Aus Gnade bietet Gott jedoch umsonst die Rettung von dieser so entsetzlichen Verdammnis an. „Das Evangelium von Gottes Gnade“ verkündet, dass Gott durch Jungfrauengeburt Mensch wurde, dass dieser sündlose Gottmensch für unsere Sünden starb, wobei Er Seine Gerechtigkeit zufriedenstellte, indem er die ewige Bestrafung erlitt, die wir verdienen, am dritten Tag wieder auferstand und dass allen, die an Ihn glauben, vergeben ist und sie ewiges Leben als kostenloses Geschenk erhalten. Die Errettung ist so einfach – und wunderbar – und muss in dieser Schlichtheit gepredigt werden.

Nicht die akademischen Referenzen, brillante Redekunst oder die Überredungskunst des Predigers sind es, die die Zuhörer überzeugen, sondern das reine Evangelium. Wir dürfen nicht versuchen, das Evangelium in menschlicher Weisheit und Arbeitseifer auszuschmücken, zu verbessern oder es auf irgendeine Weise für den Ungeretteten ansprechender zu machen. Das Evangelium, vorgestellt in unveränderlicher Reinheit, ist die Botschaft, die der Heilige Geist akzeptiert, indem er die überzeugt und überführt, die sie hören (Johannes 16,8-11). Diese Wahrheit muss Evangelikale erneut packen!

Entgegen gängigen Ansichten kann die Expertise im Predigen (die „Homiletik“, wie sie in Predigerseminaren gelehrt wird) nicht helfen, sondern behindert die Vermittlung des Evangeliums. Die Befähigung, öffentlich vorzutragen oder die neuesten Verkaufstechniken mögen in säkularen Berufen helfen, aber nicht bei „der Torheit der Verkündigung“. Wenn solche Methoden und Fähigkeiten nicht beiseite gelegt werden, um Gottes Wahrheit zu verkünden, verdunkeln sie das Evangelium.

Obgleich das Obengenannte wie eine extreme und Antiintellektuelle Sichtweise klingen mag, war das die Lehre und Praxis des Apostel Paulus. Als fachkundiger Rabbi war Paulus ohne Zweifel ein wortgewandter Redner, der jede Zuhörerschaft beeinflussen konnte. Beim Predigen des Evangeliums legte er jedoch absichtlich die „hervorragende Rede“ (1 Korinther 2,1) beiseite und vermied sorgfältig die „Worte, die von menschlicher Weisheit gelehrt sind“ (Vers 13). Im Bewusstsein, dass seine eigenen Vorstellungen, Ausschmückungen und Überzeugungskraft eher hinderten als halfen, stand der große Apostel vor seinen Zuhörern „in Schwachheit und mit viel Furcht und Zittern“ (Vers 3). Und das müssen wir auch.

Paulus verkündete, die „Redeweisheit“ würden das Kreuz des Christus „entkräften“ (1 Korinther 1,17). Er entschied deshalb, er werde nicht predigen „mit überredenden Worten menschlicher Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft“, auf dass der Glaube seiner Bekehrten „nicht auf Menschenweisheit beruhe, sondern auf Gottes Kraft“ (1 Korinther 2,4-5). Viele wohlmeinende Christen machen jedoch genau das, was Paulus vermied, überzeugt, das Evangelium und der Heilige Geist benötigten die Hilfe von Gelehrsamkeit, psychologischer Überredungskunst und moderner, verkaufsfördernder Verpackung. Folglich beruht der Glaube vieler Gläubiger heute auf Menschenweisheit statt auf der Kraft Gottes – und kann somit auch durch menschliche Argumente untergraben werden.

Viele Namenschristen setzen das Evangelium aufs Spiel oder bestreiten es sogar. Präsident Clinton, der angab, Christ zu sein, sagte, als Vincent Forster, Jr., einer seiner persönlichen Rechtsberater, Selbstmord beging: „Meine tiefste Hoffnung ist, dass… seine Seele die Gnade und Rettung erhält, die sein gutes Leben und guten Werke verdienten“ (Hervorhebung zugefügt). Bei einem Gebetsfrühstück, an dem Clinton teilnahm, las Senator Kerry Johannes 3,1-21 vor (wobei er Vers 16 ausließ), sagte, Christus spreche von „spiritueller Erneuerung“ und dass sich „Hindus, Buddhisten, Moslems, Juden, Christen… im Geist Christi“ treffen würden und „es gebe Erneuerung… mit einem neuen Präsidenten und Vizepräsidenten….“ Billy Graham sagte noch, „Ich kennen keine Zeit wie heute, wo wir eine bessere spirituelle Zeit hatten“.

Die Begriffe „spirituell“ oder „Spiritualität“ legitimieren viel Irrtum. „Spiritualität“ wird von der Ökumene bescheinigt und durch New Age Techniken verstärkt. Christianity Today (CT) berichtet am 8.3.93 wohlwollend über eine anscheinend weit verbreitete Bewegung hin zu spiritueller Reife. Mit seiner Unterstützung moderner „Spiritualität“ wirbt CT leider aktiv für Richard Foster und seine „kontemplativen Gebetstechniken“, zu denen Passivität und Visualisierung gehören, wie sie von Okkultisten wie Ignatius von Loyola (Begründer der Jesuiten) und Agnes Sanford gelehrt wurden (Siehe The Seduction of Christianityund Beyond Seduction). Mehrere Artikel halten den römischen Katholizismus als gesundes Christentum hoch. In der Einführung zu einem größeren Artikel preist der Chefherausgeber von CT den römisch-katholischen Mystiker Thomas Merton. Er soll die Richtung für eine tiefere Beziehung mit Gott gewiesen haben, obwohl Merton, ein New Ager, das Evangelium ablehnte, ohne dessen Annahme man Gott nicht kennen kann.

Nicht Methoden oder Techniken, sondern Wahrheit und Liebe führen im Gläubigen zu geistlichem Leben und lassen es reifen. Echte Liebe für Gott und andere kann auch nur der Annahme und Wertschätzung des Evangeliums entspringen (1 Johannes 4,19). Diese „alte, alte Geschichte“ offenbart Gottes Liebe. Wer sie in Wahrheit predigt, muss durch dieselbe Liebe motiviert und befähigt sein.

Nun, mögen sie sagen, ich bin kein Pastor oder Prediger, daher passt der Hinweis auf das Predigen des Evangeliums nicht auf mich. Zur „Torheit der Verkündigung“ gehört, einem Nachbarn über den Zaun oder einem Freund am Telefon von Christus zu erzählen. Christi Gebot, „verkündigt das Evangelium“ und „macht zu Jüngern“ – der so genannte große Missionsauftrag aus Markus 16,15 und Matthäus 28,18-20 – findet gleichermaßen Anwendung auf jeden Christen, der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Diese Tatsache wird aus Christi Worten deutlich, „und lehrt sie [die Bekehrten] alles halten, was ich euch befohlen habe“ (Matthäus 28,20). Die ursprünglichen Jünger Christi sollten ihren Bekehrten beibringen, jedem Gebot zu gehorchen, das Er ihnen gegeben hatte – einschließlich ihren Bekehrten wiederum das Evangelium zu predigen und sie zu lehren, gleichermaßen jedem Gebot Christi zu gehorchen. Und das gilt bis zu uns heute. Wir müssen auch allem gehorchen, was Er den ursprünglichen Zwölfen gebot.

Diese Worte Christi berichtigen eine Reihe populärer Irrtümer, wie die Vorstellung, Seine Lehre in den vier Evangelien sei nur für Israel, oder man müsste ihr nur im Millennium gehorchen, und sie finde somit für die Gemeinde heute keine Anwendung. Auch wird die Vorstellung beseitigt, das „Evangelium des Reiches“, das Christus und die Jünger vor dem Kreuz predigten, unterscheide sich irgendwie vom Evangelium, das wir heute predigen. Und eine Hauptquelle römisch-katholischen Irrtums – der Papst sei der Nachfolger von Petrus und nur die Hierarchie von Priestern, Bischöfen und Kardinälen und anderen sei Nachfolger der anderen Apostel – hat sich auch als falsch erwiesen. Jedem zu Christus Bekehrten ist geboten, allem zu gehorchen, was Christus den ursprünglichen Zwölfen gebot. Er wird dazu durch den Heiligen Geist befähigt, und muss daher in jeder Fähigkeit handeln, für die Er sie trainierte und beauftragte.

Das Evangelium ist die einzige Lösung für die zerstörerische Wirkung der Sünde im täglichen Leben. Doch auch viele Evangelikale haben ihren Glauben in die Kraft des Evangeliums verloren und meinen, etwas anderes werde benötigt, seien es verlockende Programme, psychologische Beratung oder neue Offenbarungen moderner Propheten. Paulus bezog sich auf „die Torheit der Verkündigung“, weil das einfache Evangelium, das er predigte, verschmäht war. So ist es heute.

Im Gegensatz zur Schlichtheit und Reinheit des Evangeliums, wie es in der Schrift vorgestellt wurde, werden heute neue Methoden und Innovationen angewendet. Das Evangelium wird an sich nicht mehr für hinreichend erachtet. Man lehrt jetzt, der Glaube an das Evangelium belasse im Innern eine Heerschar von Dämonen, die von vergangenen Sünden oder sogar früheren Generationen herrühren. Die Bibel nennt denjenigen, der dem Evangelium glaubt, „eine neue Schöpfung“ in Christus, für die gilt, „das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden“ (2 Korinther 5,17; Galater 6,15). Diese eindeutige Wahrheit verleugnend sind „Befreiungs-“ Dienste aufgekommen, um Dämonen aus Christen auszutreiben.

Das schlichte Evangelium war alles, was die Apostel brauchten und verwendeten. Doch heute wird so viel anderes hinzugefügt. Zum Beispiel die neue Ansicht, viele Christen (besonders zurückkehrende Missionare) entwickelten durch „Stress“ oder „Burnout“ multiple Persönlichkeiten – eine weitere Häresie der Psychologie. „Befreiung“ komme angeblich dadurch, jede „Persönlichkeit“ zum rettenden Glauben an Christus zu führen! Eng verwand ist das „geistliche Kartieren“, eine weitere neue Modeerscheinung. Sie ist laut Christianity Today vom 8.11.93 „eine komplizierte und kontroverse Technik, vom Missionswissenschaftler C. Peter Wagner entwickelt, die angeblich satanische Bollwerke in einer Stadt identifizieren soll….“

Im letzten Juni fand die allererste „North American Spiritual Mapping Consultation“ statt, die „eine Methode“ anbietet, „um spezifische Barrieren für das Gewinnen von Seelen in nordamerikanischen Örtlichkeiten zu entdecken“. Der National & International Religion Report (NIRR) sagt uns:

Die Konsultierung wurde von der Sentinel Group (SG) aus Lynnwood, Washington, finanziert und lockte 130 eingeladene Pastoren, Laienführer und Missionare aus 30 Staaten und Provinzen an…. Der ‚wachsende Einfluss neuer und mächtiger spiritueller Kräfte auf dem Kontinent‘ erfordert solche Forschung, sagte SG Präsident George Otis, Jr., der auch ein Mitkoordinator für United Prayer Track beim AD 2000 and Beyond Movement ist…. Eine Anleitung zum Erstellen von geistlichen Karten, verteilt bei der Konferenz, erläuterte Wege, wie die Teilnehmer im Gebet die sozialen Bindungen, Loyalitäten und geistlichen Barrieren ihrer jeweiligen Gemeinschaften untersuchen konnten. Dazu gehörten 200 Erkenntnisfragen, methodische Warnungen, und Empfehlungen fürs Networking. Lisa Otis vom SG sagte NIRR, zu den Untersuchungsmethoden gehörten Interviews, Beobachtung, Verwertung von Informationen aus der Literatur und Gebetstagebücher. Die Gruppe hat sieben regionale Treffen vorgesehen, weil sie hofft, die Ergebnisse würden helfen, effektive Gebete und Evangelisationsstrategien zu entwickeln.

Sofort fragt man sich: Neue spirituelle Kräfte? Gibt es eine neue Sorte von Dämonen, die klüger oder mächtiger sind als jene, denen sich die Urkirche gegenüber sah? Wenn das Evangelium solche Hilfe benötigt, warum sagt uns das die Bibel nicht? Warum lehrten Christus und die Apostel diese Methoden nicht und praktizierten sie? Wie konnte Paulus durch Evangelisation des heidnischen Römischen Reiches „die ganze Welt in Aufruhr versetzen“ (Apostelgeschichte 17,6), ohne diese Techniken anzuwenden? Wäre Paulus vielleicht noch effektiver gewesen, hätte er „geistliches Kartieren“ und die „neuen Methoden zur Entdeckung spezifischer Barrieren für das Gewinnen von Seelen“ angewandt?

Gewiss war Korinth, die prächtigste und wohlhabendste Stadt Griechenlands, das Handelszentrum zwischen Ost und West, von Satan so versklavt wie jede Stadt heute. Der Aphrodite Kult der Göttin der Liebe und Schönheit, deren mystisches Beispiel sexuelle Promiskuität und Perversion ermutigte, hatte dort schon lange floriert. Als Paulus etwa im Jahre 50 in Korinth ankam, hatte der massive Säulentempel des Apollo mehr als 600 Jahre das wirtschaftliche Zentrum der Stadt dominiert (wo viel von dem verkauften Fleisch zuerst den Götzen geopfert wurde). Doch wir finden keinen Hinweis, dass Paulus sich am „geistlichen Kartieren“ der dämonischen Mächte in Korinth beteiligte. Er verließ sich einzig und vollständig auf das Evangelium, um die Heiden aus Satans Klauen zu retten: „Denn ich hatte mir vorgenommen, unter euch nichts anderes zu wissen als nur Jesus Christus, und zwar als Gekreuzigten“ (1 Korinther 2,2).

Oder nehmt Ephesus, dessen Wohlstand zu großen Teilen aus dem Verkauf der Bilder der Göttin Diana kam. Ihr Tempel war das Zentrum im Leben Ephesus und, wie immer im Fall von Götzendienst, waren Prostitution, sexuelle Orgien und jede Sittenlosigkeit damit verbunden. Wenn je ein Volk von Satan und seinen Lakaien gebunden war, dann waren es die Epheser. Doch ohne „geistliches Kartieren“ oder andere „Befreiungstechniken“, für die heute geworben wird, kamen Scharen zu Christus und die dort gebildete Gemeinde war unter den Stärksten und Echtesten. Doch Paulus erinnerte sie, dass sie nicht gegen Fleisch und Blut kämpften, sondern gegen die Herrschaften und die Gewalten und die geistlichen [Mächte] der Bosheit in den himmlischen [Regionen] (Epheser 6,10-12). Er deutete jedoch nicht an, diese dämonischen Mächte sollten kartiert oder rückverfolgt werden oder es sollten psychologische Techniken zum Umgang mit multiplen Persönlichkeiten angewandt werden. Die Gläubigen sollten fest im Glauben stehen, gekleidet in der Waffenrüstung Gottes, und ihre einzige Waffe „das Schwert des Geistes, welches das Wort Gottes ist“ (Vers 17).

Die „alte, alte Geschichte von Jesus und Seiner Liebe“, wie das klassische Kirchenlied sagt, „ist immer neu“ und „die sie am besten kennen“, lieben sie am meisten. Wir werden sogar in der Ewigkeit nie zu höherer geistlicher Erfahrung oder Verständnis voranschreiten, als was der Glauben an das schlichte Evangelium, das uns rettet, hervorruft. Dass Gott uns so sehr liebte, und Mensch wurde und, obgleich gehasst, abgelehnt, verschmäht und gekreuzigt, an unserer Stelle starb, um Sünder mit sich zu versöhnen, wird für erkaufte Seelen immer der Urquell von Liebe, Freude und Anbetung im Himmel sein. In alle Ewigkeit werden wir nie ein neueres oder besseres Lied haben als die „alte, alte Geschichte“, die immer neu ist.

„Du bist würdig… denn du bist geschlachtet worden und hast uns für Gott erkauft mit deinem Blut“ ist das höchstmögliche Lob der Erlösten in Gottes Gegenwart (Offenbarung 5,9). Hierin liegt das Geheimnis der Freude für die, welche den Himmel bevölkern! Warum sind einige Christen deprimiert, unsicher, selbstsüchtig, irdisch gesinnt und es mangelt ihnen an Liebe, Freude, Frieden und Sieg in Christus? Die „alte, alte Geschichte von Jesus und Seiner Liebe“ ist tatsächlich für sie alt geworden, wurde vernachlässigt und vergessen. Sie brauchen keine Psychotherapie, sondern müssen zu ihrer „ersten Liebe“ zurückkehren (Offenbarung 2,4). Wir müssen über diese äußerst wunderbare Wahrheit unablässig nachdenken, das schlichte Evangelium, das alleine die wahre Liebe und aufrichtige Dankbarkeit entzündet, die wir beständig unserem Herrn gegenüber ausdrücken sollten.

Es ist löblich, wenn jemand, der besorgt ist, Gott besser zu kennen, Griechisch studiert. Sollte jedoch Fertigkeit in dieser Sprache wesentlich sein, um Gottes Wort zu kennen und ein fruchtbareres christliches Leben zu führen, dann sollte man erwarten, dass die Griechen die am meisten Christus ähnlichen und fruchtbarsten Leute sind und Gott würde uns alle griechisch reden lassen. Bestimmt kannten die Griechen in den Tagen von Christus und Paulus ihre Muttersprache viel besser als heutige Griechisch Experten. Doch sie hatten genauso viele Schwierigkeiten, für Christus zu leben, wie jeder andere. Die Liebesbeziehung, die Gott begehrt, braucht nur ein aufrichtiges, gläubiges Herz, um darin zu wachsen.

„Oh, das Wunder von allem ist“, sagte der Kirchenliedverfasser, „dass Gott mich liebt!“ Es ist so einfach, dass ein Kind es glauben kann, doch so tiefgreifend, dass es die Ewigkeit brauchen wird, um die Tiefen dieser Liebe zu ergründen! Gottes Liebe wird im Sterben Christi an unserer Stelle offenbart. Wer diese Liebe geschmeckt hat, den muss sie gewiss antreiben, anderen von der Errettung zu berichten, die durch Gottes Gnade verfügbar ist. Nur diese Wertschätzung von Gottes Liebe und Gnade, die durch das Evangelium ausgelöst wird, verwandelt Sünder in freudige, siegreiche Heilige – und fährt fort, die Heiligen in Freude und Sieg zu halten, jetzt und in Ewigkeit. TBC


S.Schad

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01.11.2014

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Zitate

So oft zeigt die Weise, wie wir vor Gott Buße tun oder uns bei jemandem entschuldigen, dass wir uns nicht wirklich gerichtet haben. Wir geben die Tatsache preis, dass wir meinen, das Unrecht sei nur ein bedauernswerter Ausrutscher, und wir hätten bei dieser Gelegenheit untypisch für unser wahres Selbst gehandelt. Was für eine Täuschung! Die Wahrheit ist, dass wir überhaupt nicht untypisch gehandelt haben, sondern in Übereinstimmung mit unserer wahren Form, wie es uns durch diese Gestalt, die für uns am Kreuz hängt verkündet wird! Wenn wir etwas mit anderen richtig stellen wollen, ist es wohl gut hinzuzufügen, „Da siehst du, was ich wirklich bin“. Das Haupt muss tief in den Staub gebeugt sein, um zuzugeben, dass wir nicht besser sind als das, was Jesus für uns werden musste. Dann finden wir Ihn in der Tat als Tür.

— Roy and Revel Hession, We Would See Jesus

F& A

Frage: Ich habe Bedenken, dass Debatten die Schrift betreffend nicht nutzbringend sind. Könnten Sie bitte das Thema Debatten ansprechen?

Antwort: Viel hängt von dem Geist ab, in dem die Debatte stattfindet. Eine Debatte kann in bittere Streiterei ausarten, wo keine Partei der anderen zuhört und jede bloß ihre unbeugsamen und entgegenstehenden Sichtweisen ständig wiederholt. Der Opponent wird selten überzeugt, aber eine eindeutige Präsentation beider Seiten hilft dem Zuhörer, besser vorbereitet zu sein, wenn er sich Herausforderungen biblischer Wahrheit gegenüber sieht. Um für den Glauben kämpfen zu können, muss man gut fundiert sein. Jesus ließ sich auf manchen sehr freimütigen Schlagabtausch mit den Rabbis seiner Tage ein. Paulus debattierte öffentlich überall, wohin er ging: „Er hatte nun in der Synagoge Unterredungen mit den Juden und den Gottesfürchtigen, und auch täglich auf dem Marktplatz mit denen, die gerade dazukamen“ (Apostelgeschichte 17,17).

Frage: Falls Christus das Grab und den Feuersee auf Sich nahm, dann gibt es keine Notwendigkeit, Buße zu tun und für unsere Rettung auf Ihn zu vertrauen. Würden beide Strafen nicht voll bezahlt sein?

Antwort: Wir könnten nicht gerettet werden, es sei denn, Christus bezahlte voll die Strafe, die Gottes Gerechtigkeit gegen unsere Sünde verlangte. Die Strafe für Sünde ist der Tod. Der Tod hat den Menschen bereits angesteckt und wird seinen Höhepunkt in der Trennung von seinem Körper und diesem Planeten und für immer von Gott erreichen, es sei denn, es kann ihm mit Recht vergeben werden. Gott kann im Himmel nicht einfach einen Eintrag in seine Buchführung machen. Der Schuldtitel, den Seine Gerechtigkeit verlangt, muss vollständig bezahlt sein, damit dem Menschen vergeben werden kann. Der Kalvinismus sagt, Er habe die volle Strafe nur für die Erwählten bezahlt, aber die Bibel sagt wiederholt, das sei für die ganze Welt geschehen (Johannes 3,16; 1 Johannes 2,2), etc.).

Warum müssen wir Buße tun und an Christus glauben, wenn die Strafe bereits für jeden voll bezahlt ist? Die gute Nachricht des Evangeliums ist, dass die Errettung allen angeboten wird. Dieses Angebot erfordert die Annahme seitens des Menschen. Gott zwingt Seine Liebe und Gnade niemandem auf. Sogar der Kalvinist, obgleich er jede Willensentscheidung seitens des Menschen abstreitet, erkennt an, dass das Angebot durch das Wirken von Gottes Gnade angenommen werden muss.

[Anm.: Im Zusammenhang mit dem Calvinismus, sehe ich persönlich eine  verzerrende Sichtweise bei Dave Hunt – S.Schad – siehe Artikel   und Disput mit James White hier]

Es gibt keinen Hinweis, dass die Strafe für Sünde eines Individuums vom Ganzen isoliert werden kann oder dass Christus sie für jedes Menschen Sünden individuell bezahlte. Genauso wie das Brechen eines Gebotes bedeutet, schuldig zu sein, das gesamte Gesetz gebrochen zu haben (Jakobus 2,10), so ist die Bezahlung für eine Sünde notwendigerweise die Bezahlung für alle.

Frage: Römisch-katholische Apologeten wie Gerry Matatics, Scott Hahn und Karl Keating behaupten, die mündliche Lehre der Apostel sei so autoritativ wie die Schrift, sie sei im Laufe der Geschichte als „Tradition“ weitergereicht worden, die katholische Kirche sei ihr sorgfältiger Hüter gewesen und Evangelikale hätten kein volles Verständnis von Gottes Wahrheit, weil sie die Tradition ablehnen. Wie antworten Sie?

Antwort: Nicht jedes von den Aposteln gesprochene Wort war von Gott inspiriert. Katholiken behaupten dies nicht einmal von den Päpsten, den angeblichen Nachfolgern von Petrus. Überdies könnte keiner ohne schriftliche Aufzeichnungen bloß 100 Jahre später sicher sein, geschweige denn heute, dass mündlich überlieferte Lehre akkurat weitergegeben wurde. Wir müssen offensichtlich einen unfehlbaren schriftlichen Bericht haben, weshalb der Heilige Geist die Apostel inspirierte, das Neue Testament zu schreiben. Es wird uns zugesichert, dass die ganze Schrift von Gott eingegeben ist. Für die Tradition gibt es keine solche Zusage. Tatsächlich wird das Gegenteil angedeutet.

In der Zeit, in der der Kanon des Neuen Testaments am Entstehen war, erfolgten viele Lehren der Apostel nur mündlich. Deshalb erinnerte Paulus die Thessalonicher an die „Überlieferung, die er von uns empfangen hat“ (2 Thessalonicher 3,6) und ermahnte sie „So steht denn nun fest, ihr Brüder, und haltet fest an den Überlieferungen, die ihr gelehrt worden seid, sei es durch ein Wort oder durch einen Brief von uns“ (2,15). Logisch und biblisch ist es jedoch ebenso klar, dass alles, was auf die Gemeinde Anwendung finden oder von ihr in allen Zeitaltern beherzigt werden sollte, Teil der permanenten Aufzeichnungen des Neuen Testamentes war. Die Lehre der Apostel ist gewiss nirgendwo anders bewahrt worden.

Haben wir Beispiele von apostolischer Lehre, die zuerst mündlich erfolgte und dann in die neutestamentlichen Schriften einging? Ja. Paulus wiederholt den Korinthern schriftlich, was er ihnen zuvor mündlich über das Abendmahl gelehrt hatte („was ich auch euch überliefert habe“ 1 Korinther 11,23). Gleichermaßen schreibt er im Zweiten Brief an die Thessalonicher nieder, was er ihnen zuvor mündlich über den Antichristen gelehrt hatte: „Denkt ihr nicht mehr daran, dass ich euch dies sagte, als ich noch bei euch war“ (2 Thessalonicher 2,5). Es gibt weitere Beispiele.

Die Bibel ist weit davon entfernt, außerbiblische Traditionen zu unterstützen; sie verdammt sie. Mit Ausnahme von 2 Thessalonicher 2,15 und 3,6, die oben zitiert wurden, missbilligt das Neue Testament jede andere Erwähnung von Tradition. Sowohl Petrus (1 Petrus 1,18) wie Paulus (Galater 1,13-16; Kolosser 2,8) enthüllen ihre Irrtümer und die Notwendigkeit, von menschlicher Überlieferung frei zu werden. Weit davon entfernt, Gottes Wort zu ergänzen und ihm gleich zu sein, wie Rom beharrt, wird die Tradition immer in Gegensatz dazu gestellt und es wird gesagt, sie würde ihm widersprechen. Es sind die Traditionen Roms (wie jene der Rabbis) die sie so weit in die Irre geführt haben. Christus maßregelte die Pharisäer, weil sie Gottes Wort mit ihrer Überlieferung aufhoben (Matthäus 15,2.3.6; Markus 7,3.5.8.9.13). Bestimmt hatte er dann Seine Gemeinde nicht durch außerbiblische Überlieferungen geführt! Tatsächlich wurden keine von den Aposteln weitergegeben.

Absolut keine der Überlieferungen, an denen die römischen Katholiken heute festhalten, kann zu den Aposteln zurückverfolgt werden. Katholische Traditionen und Dogmen wie die Messe, der Rosenkranz, Gebete an Maria und die „Heiligen“ usw., die nach und nach über die Jahrhunderte entwickelt wurden, wiedersprechen direkt der Schrift und müssen daher abgelehnt werden. Matatics, Hahn, Keating und andere sind klug, liegen aber falsch – nicht nur in diesem Punkt, sondern in ihrer ganzen Verteidigung der Häresien Roms.

Verteidigt den Glauben

Unser monatlicher, spezieller Artikel aus Dave Hunts Buch mit demselben Titel.

Biblische Antworten auf herausfordernde Fragen

Was sagt Archäologie über die Bibel?

Frage: Mir wurde gesagt, es gebe eine große Menge archäologischer Beweise, die nachweisen, dass die Bibel nicht zuverlässig ist. Ich kann mich an keine Details erinnern und vielleicht wurden keine vorgestellt, aber der Eindruck, den ich von mehreren Universitätsprofessoren erhielt, war der, dass die archäologische Beweislage gegen die Bibel ziemlich solide ist.

Antwort: Es hat schon viele Behauptungen gegeben, die Bibel sei nicht wahr, aber keine von ihnen konnte unter sorgfältiger, genauer Prüfung bestehen. Die Bibel sagt, sie sei das Wort Gottes, das Er den Propheten und Aposteln eingab, um es zum Vorteil der ganzen Menschheit niederzuschreiben. Von daher muss es unfehlbar und ohne jeden Irrtum sein. Daher würde es keiner „großen Menge“ archäologischer oder anderer Beweise bedürfen, um die Bibel zu widerlegen. Ein Beweisstück würde genügen.

Paulus schrieb, „Alle Schrift ist von Gott eingegeben“ (2 Timotheus 3,16). Petrus verkündete, „vom Heiligen Geist getrieben [inspiriert] haben die heiligen Menschen Gottes geredet [oder geschrieben]“ (2 Petrus 1,21). Bloß ein Irrtum in der Substanz der Bibel (nicht ein Kopier- oder Druckfehler) würde beweisen, dass sie nicht das ist, was zu sein sie behauptet, das heilige Wort Gottes. Sie haben mir kein spezielles Beispiel gegeben, daher kann ich nur allgemein antworten.

Die Bibel ist ohne Zweifel das bemerkenswerteste wie das kontroverseste Buch der Welt. Ihr Anspruch, von Gott inspiriert zu sein, hat jene, die nicht an Gott glauben und jene, die rivalisierenden Religionen folgen, veranlasst, ihre Glaubwürdigkeit anzugreifen. Tatsächlich wurde sie von entschlossenen Skeptikern und professionellen Kritikern seit Jahrhunderten angegriffen, wie kein anderes Buch in der Geschichte. Wenn jedoch die Fakten durch archäologische Funde nachgewiesen waren, lag die Bibel bei jeder Gelegenheit richtig und ihre Kritiker falsch. Dies war in 100 Prozent der Fälle so – wie es sein musste, wenn die Bibel in der Tat Gottes Wort ist.

Nur ein Beispiel: die frühen Kapitel der Bibel haben viel über die Hetiter zu sagen. Nach dem Bibelbericht waren sie ein zahlreiches und mächtiges Volk in den Tagen Abrahams und weiter bis mindestens in die Zeit von König David. Uns wird gesagt, einer der Hauptleute in Davids Armee war ein Hetiter namens Urija. David arrangierte den Mord Urijas, um seine Sünde zu verdecken, weil er die Frau Urijas geschwängert hatte. Doch Jahrzehnte von Grabungen hatten keine Hinweise auf die Hetiter gebracht. Folglich behaupteten die Skeptiker, dass die Bibel ein Märchenbuch sei, weil sie fingierte Details über ein Volk brachte, das nie existiert hatte.

Dann kam es zu Entdeckungen. Heute haben wir reichlich archäologische Beweise, dass es absolut richtig ist, was die Bibel über die Hetiter sagt. Ein ganzes Museum in Ankara ist den Relikten der Hetiter gewidmet.

In jüngerer Zeit (1993) gab es Funde am Tel Dan. Dort wurde das „nun berühmte [Steinfragment] einer aramäischen Inschrift gefunden, die auf das Haus David hinweist. Einige Gelehrte… [hatten] bestritten, dass David eine historische Person war oder dass ein vereinigtes Königreich Juda und Israel voranging.“ Wieder einmal hatte sich die Bibel bewahrheitet. 1994 wurden zwei weitere Fragmente derselben Steininschrift entdeckt, die wieder das Haus David erwähnten. Viele weitere ähnliche Beispiele ließen sich anführen.

Heute bezweifelt niemand die Existenz von König David und die Geschichte seiner Herrschaft, wie sie in der Bibel aufgezeichnet ist. Im September 1995 begann ganz Israel, die 15 Monate dauernde Dreitausendjahrfeier der Gründung Jerusalems durch David zu feiern.

Weil archäologische Funde die Bibel beständig beglaubigen, wird sie von vielen der heutigen Archäologen als Wegweiser zum Auffinden antiker Städte verwendet. Israels Schulen bringen den Schülern die Geschichte ihres Landes und Vorfahren tatsächlich aus dem Alten Testament bei, weil sie wissen, es ist unfehlbar genau.

Statt dass archäologische Beweise gegen die Bibel sprechen, sind sie in Wahrheit alle zu ihren Gunsten. Jeder, der das Gegenteil behauptet, kennt entweder die aktuellen Beweise nicht oder ist schwer voreingenommen und nicht willens, ihnen ins Auge zu sehen.

Auszug aus Verteidigt den Glauben (Seiten 73-75 – englische Originalausgabe) von Dave Hunt

Alarmierende Nachrichten

Der geheime, gnostische Schlüssel zu Aronofskys „Noah“

Aletia.org, 5.4.14, „Der geheime, gnostische Schlüssel zu Aronofskys „Noah“, den alle verpassten“ [Auszüge]: In Darren Aronofskys neuem, durch Stars vergoldeten Leinwandepos Noah, sind Adam und Eva leuchtend und fleischlos, bis hin zum Moment, wo sie die verbotene Frucht essen.

Solch eine Vorstellung findet sich natürlich nicht in der Bibel. Dies sowie die Vielzahl von Aronofskys anderen erfinderischen Details wie gigantische Lavamonster haben manche Rezensenten verwundert. Konservativ gesinnte Evangelikale schreiben den Film wegen der „Freiheiten“ ab, die er sich mit dem Text von 1 Mose genommen hat, während eine liberalere Gruppe dafür eintritt, mit dem Regisseur etwas nachsichtig zu sein. Schließlich sollten wir von einem bekennenden Atheisten nicht dieselbe Vorstellung vom „Respektieren“ eines Heiligen Textes erwarten wie von einem Bibelgläubigen.

Beide Gruppen haben überhaupt nichts verstanden. Aronofsky hat sich keine „Freiheiten genommen“. Die Bibel ist nicht sein Text.

Zu seiner Verteidigung muss wohl gesagt werden, der Film war nicht so angekündigt. Nirgendwo wird gesagt, dieser Film sei eine Buchverfilmung von 1 Mose. Er wurde nie als „Der Noah der Bibel“ oder „Die biblische Noah Geschichte“ angekündigt“…. Das hatte Aronofsky überhaupt nicht im Sinn. Ich bin sicher, er war nur zu glücklich, sein Studio in dieser Annahme zu belassen, denn wenn sie gewusst hätten, was er wirklich vorhatte, hätten sie ihm nie erlaubt, den Film zu machen.

Ich fand heraus, was Darren Aronofskys erster Spielfilm war: Pi. Wollen sie wissen, worum es ging? Ja? Wirklich? Kabbala.

Die Welt von Aronofskys Noah ist völlig gnostisch: ein abgestuftes Universum von „höher“ und „niedriger“. Das „Spirituelle“ ist gut, und ganz weit „dort oben“ angesiedelt, wo der unbeschreibliche, unaussprechliche Gott verweilt, und das „Materielle“ ist schlecht, und ganz weit hier unten, wo unsere Geister in materielles Fleisch eingeschlossen sind. Dies gilt nicht nur für die gefallenen Söhne und Töchter von Adam und Eva, sondern auch für gefallene Engel, die ausdrücklich als Geister dargestellt werden, die in einem materiellen „Körper“ aus abgekühlter, geschmolzener Lava gefangen sind.

Allerdings ergeben sie ziemlich elegante Filmrollen, aber sie sind auch für gnostische Spekulation berüchtigt. Gnostiker nennen sie Archonten, geringere göttliche Wesen oder Engel, die „Dem Schöpfer“ beim Formen des sichtbaren Universums helfen. Und die Kabbala hat ein eigenes Pantheon an Engelwesen, ein ganzes Spektrum „göttlicher Wesen“. Und gefallene Engel sind in dieser Sorte Mystizismus nie vollkommen gefallen. Um den Zohar nochmals zu zitieren, einem zentralen Kabbala Text: „Alle Dinge, aus denen diese Welt besteht, der Geist wie der Körper, wird zu dem Prinzip und der Wurzel zurückkehren, aus denen sie kamen.“ Lustig. Das ist genau das, was Aronofskys Lava Monstern geschieht. Sie erlösen sich selbst, stoßen ihrer äußere, materielle Hülle ab und fliegen in den Himmel zurück. Übrigens bemerkte ich, dass Sem in dem Film, als die Familie durch eine trostlose Öde reist, seinen Vater fragt: „Ist dies ein Zohar Bergwerk?“ Ja. Das ist der Name des heiligen Kabbala Textes.

Der ganze Film ist bildlich ein „Zohar“ Bergwerk.

(goo.gl/Wzt9kz )

Scheinbare Federn an Dinosauriern gefunden

Crev.info, 13.3.14, „Scheinbare Federn an amerikanischen Dinosauriern gefunden“ [Auszüge]: Wieder einmal sind scheinbare Federn an „Vogelähnlichen“ Dinosauriern gefunden worden, dieses Mal von den Dakotas.

Das Fossil wurde vor einem Jahrzehnt entdeckt, wird aber erst jetzt beschrieben. Bildmaterial zeigt gefederte Arme und Flaum an Körper und Beinen des zehn Fuß großen „Huhns aus der Hölle“, [Lat.] Anzu wylieli. Wissenschaftsreporter beschreiben die scheinbaren Federn im Detail: Es wies ein auffälliges Kopfbüschel auf und trug wahrscheinlich Federn (Live Science). Es war ein gigantischer Greifvogel, aber mit einem Kopf wie ein Huhn und vermutlich Federn (PhysOrg). Der Dinosaurier war so groß wie ein kleines Auto und hatte auch Klauen und Federn an seinen Oberarmen (BBC News).

Die Originalveröffentlichung… nennt es, wie die breiten Medien einen „vermutlich gefiederten Dinosaurier“, führt aber ansonsten keinen Beweis für Federn auf…. Nature veröffentlichte eine Analyse der Melanosome von Schuppen und Federn von so unterschiedlichen Geschöpfen wie Säugetieren, Vögeln, Dinosauriern, Pterosauriern, Eidechsen und Schildkröten. Die Forscher, zumeist aus China, bemerkten eine deutliche Zäsur zwischen den Melanosomen von Reptilien und von Vögeln. Wenn man in Betracht zieht, „es wurde nicht evaluiert, wann sich diese Beziehung entwickelte relativ zum Ursprung von Federn und andern neuartigen integumentalen Strukturen wie Haar und faserartige Körperbedeckung in ausgestorbenen Archosauriern“…. Wir müssen anmerken, wirklich gefiederte Federn (wie bei Vögeln) sind nicht bloße „neuartige integumentale Strukturen“, sondern verschiedenartige Systeme, zu denen Follikel, Stammzellen, und Regelproteine gehören. Es muss tatsächlich eine „signifikante, physiologischen Verschiebung“ für ihre Evolution gegeben haben.

(goo.gl/V7DEiY )

Taqiyya und Blasphemie Gesetz in UK

FrontPageMag.com, 6.3.14, „Taqiyya und Blasphemie Gesetz im Vereinigten Königreich“ [Auszüge]: Im britischen Gesetz werden Rasse und Religion zunehmend absichtlich durcheinandergebracht, um Kritiker des Islam des Rassismus zu bezichtigen.

Ein Fußballfan wurde neulich unter dem Verdacht verhaftet, Rassenhass anzustiften, nachdem er angeblich Seiten aus dem Koran gerissen und sie beim Spiel geworfen hatte. Solange er unter Kaution auf freiem Fuß war, durfte er keine Fußballspiele besuchen, St. Andrews aufsuchen – das Stadium des Vorfalls – und in keine Stadt gehen, wo sein Team Middlesbrough spielte.

Beleidigung des Islam wird in Britannien sehr ernst genommen…. Nach dem Vorfall suspendierte der Middlesbrough Fußballclub sechs weitere Leute und schwor, jeden, der dieses „Verbrechens“ überführt war, vom Riverside Stadium, der eigenen Spielstätte, auf Lebenszeit zu verbannen.

Niemand konnte die Frage beantworten, von welcher Rasse der Islam sei. Moslems gehören allen Rassen an, einschließlich der Weißen. Aber wir wissen, dass das Wort „Rassismus“ seinen ursprünglichen Sinn verloren hat, in der Tat jeden Sinn. Ursprünglich hatte das Rassismus Konzept einen Platz und eine wichtige Rolle sowohl in ethischen wie politischen Abhandlungen.

Nun vermeidet man es am besten, denn es hat seine positiven Merkmale verloren, seinen Nutzen und ist stattdessen ein Werkzeug für Intoleranz, Einschüchterung, Einschränkung der Redefreiheit und anderer Freiheiten geworden, kurz ein Mittel zur Unterdrückung.

Seit man angefangen hat, das Wort „Rassismus“ vielen Standpunkten, Verhaltensweisen und Vorstellungen zuzuweisen, die wenig oder nichts mit Rassismus im engen Sinne zu tun haben, ist seine Bedeutung zunehmend weiter und weiter geworden, und hat dementsprechend seinen Sinn verloren.

Wenn ich heute höre, dass jemand oder etwas als rassistisch bezeichnet wird, glaube ich beinahe nie, dass es wahr ist. Die wahrscheinlichste Erklärung, denke ich, ist entweder der soundsovielte Fall von exzessiver politischer Korrektheit oder ein persönlicher Angriff. Die Fähigkeit des Begriffes, etwas zu beschreiben, ist verloren gegangen oder wurde zumindest drastisch ausgehöhlt.

Es gibt im Moment einen beunruhigenden Trend: was lange Zeit eine übliche Masche der Linken war, nämlich „Rassist“ zu rufen, um jede Kritik des Islam mundtot zu machen, ist jetzt auf dem Weg, ins britische Gesetz verankert zu werden.

(goo.gl/yNXj4z )

Briefe

Lieber Mr. McMahon,

Vielen Dank, mir ein tägliches, 15-minütiges Bibelleseprogramm zu empfehlen.

Üblicherweise las ich auf analytische Weise – ein Buch nach dem anderen – mit Kommentaren und Notizen. Das braucht ziemlich viel Zeit. Wie der Tag vergeht, komme ich oft nicht dazu. Ich wurde frustriert und entschloss mich, Ihre Empfehlungen auszuprobieren. Ich bin verblüfft, wie leicht es fällt, täglich 15 Minuten dafür zu finden!… In 1 Mose anzufangen und einfach durchzulesen bietet zusätzlich eine Perspektive, die das Herumhüpfen nicht bietet. Vielen Dank! ZL (WY)

Liebe Brüder,

Bitte nehmen Sie meinen aufrichtigen Dank für Ihr hochgeschätztes und informatives monatliches Magazin an…. In diesem Block mit siebenundvierzig Männern gibt es nur acht Christen, mehr als zwanzig Moslems und mehrere Atheisten. Wir Christen mussten uns mühen, einfach nur unseren christlichen Glauben zu praktizieren, aber der Herr sagte uns, es würde so sein. Wir, die wir den Sinn des Christus haben, werden regelmäßig verspottet und lächerlich gemacht. Ich bin den Brüdern vom Berean Call sehr dankbar für die erfrischenden Artikel und Einsichten; für das Bloßstellen falscher Lehren und Lehrer…. Bitte machen sie mit ihrer sorgfältigen Arbeit in Gottes Werk weiter, und ich werde weiter dafür beten, dass Gott Sie in Seinem Werk stärken möge. RW (IN; Gefangener)

Lieber Bruder McMahon,

Ich bin so froh, dass Sie das Werk von Bruder Dave weiterführen. Persönlich traf ich ihn zweimal. Wir freuen uns, denselben Geist der Wahrheit zu haben. Ich bin Psychiater, und komme daher selten zu dem, was all die Therapeuten als Therapie weitergeben…. Ich bin 83 Jahre alt, arbeite aber noch zwei Tage die Woche und versuche immer einen Weg zu finden, die Dinge von Gott zu vermitteln, um dieser expandierenden Bevölkerung zu helfen, die Gott verlassen hat. TF (OK)

Mr. McMahon,

Ich kann mich nicht gut ausdrücken, bitte nehmen sie das in dem Geist an, in dem ich es schreibe. Die enttäuschendsten Worte, die ich jede Woche von Ihnen höre, lauten, „Uns bleiben nur noch wenige Minuten….“ Danke Ihnen allen für Ihr wöchentliches Radioprogramm, Search the Scriptures 24/7. TF (Email)

Lieber Tom,

Man muss einfach staunen, wie Sie und Dave… America: The Sorcerer’s New Apprentice zusammenstellten. Es mehr als 25 Jahre nach der Erstveröffentlichung zu lesen und für relevanter zu finden als je, ist Beweis für Ihre Voraussicht und Sorgfalt…. Wir schätzen Ihre Beharrlichkeit und Einsicht sehr! B&MD (WI)

Sehr geehrter Herr

Bitte streichen Sie uns von Ihrer Verteilerliste. Wir wollen Ihr Magazin nicht länger erhalten. Wir haben ihren jüngsten Angriff gegen die Konferenz Fremdes Feuer nicht geschätzt…. Ihr Papier informierte und erleuchtete üblicherweise die Gläubigen mit großer Unterscheidung und geistlicher Nahrung von Gottes Wort. Zuletzt scheint es, dass Sie ihre besonderen Steckenpferde reiten wollen. Sie sind kein „Beröer“ mehr, sondern bringen immer wieder Ihr Hauptärgernis vor. Leider ist aus dem Berean Call bloß noch der Arminian Call geworden. Es gibt viele weitere Unterscheidungsdienste, die eine feine Arbeit verrichten. Von nun an werden wir Erbauung von deren Diensten suchen, und nicht mehr von Ihrem. JB (WA)

Lieber Berean Call

Vielen Dank für den Search the Scriptures 24/7 Beitrag mit Warren Smith. Mehrere Frauen in meiner Bibelstudiengruppe waren über das Andachtsbuch Jesus Calling sehr enthusiastisch, was mir große Sorgen machte. Ich bestellte die CD der Sendung und [Smiths Buch] „Another Jesus” Calling. Ich las das Buch durch und unterstrich viel. Dann machte ich meinen Pastor darauf aufmerksam und gab ihm CD und Buch.

Letzten Sonntag warnte er die Versammlung vor Jesus Calling. Ich bin so dankbar, dass der Herr Ihr Programm benutzte, um mehrere Leute vor der Täuschung in Jesus Callingzu retten. Preis Gott für Ihren Dienst! MF (CA)

Lieber Mr. McMahon,

Danke für Ihren Dezember 2013 Artikel mit dem Titel, Das Geheimnis biblischer Selbstbesserung – Teil Zwei. Es ist eine wunderbar prägnante und biblisch richtige Lehre darüber, wie ein Jünger von Jesus Christus sich verhalten sollte, egal was die Welt unterstützt. Dies ist solch ein wichtiges Verständnis für Gläubige, besonders jüngere Generationen, die wirklich ziellos in der Wüste wandern. Ich werde diesen Artikel mit vielen teilen. Danke, dass Sie Gottes Berufung gehorchen. LK (Email)

TBC Notizen

Bend Ende August… Sie werden es lieben!

Ich will nicht versuchen, wie ein Mitarbeiter des Fremdenverkehrsbüros zu klingen. Aber es fällt mir schwer, Sie zu unserer Konferenz hier in Bend, Oregon einzuladen, ohne Ihnen ein paar Einblicke in das zu geben, was sie erleben werden, wenn Sie unsere Stadt Ende August (29-31) besuchen. Einheimische werden Ihnen sagen, es gebe Wettermäßig keine bessere Zeit im Jahr, um die Myriaden von Freiluftaktivitäten zu erleben, die es hier gibt (es sei denn, Sie wollen Ski fahren).

Allerdings tritt all das vor den Segnungen durch wundervolle Gemeinschaft und exzellente Lehre in den Hintergrund, die unsere Konferenz im Laufe der Jahre gewährt hat. Dieses Jahr sind wir begeistert, Dick Fisher, Warren Smith, Paul Wilkinson, Ray Youngen und meine Wenigkeit als Redner zu haben. Zusätzlich zu ihren erbaulichen Botschaften werden sie in der Lage sein, Ihre Fragen für alle Zuhörer unmittelbar nach ihren Vorträgen zu beantworten, wie auch im direkten Gespräch während der gesamten Konferenz.

Sollte der Herr Ihnen die Teilnahme ans Herz gelegt haben, beten wir darum, Er möge jedes Detail zu Seinem Ruhme und zu Ihrer Befähigung und Gewinn ausarbeiten, damit wir am Ende dieses Sommers zusammen sein werden.

T.A. McMahon Executive Director

TBC Extra

Die Anzeichen mehren sich für nahende Verfolgung

Von Ed Newby

„Verwundert euch nicht, meine Brüder, wenn euch die Welt hasst“ (1 Johannes 3,13). Johannes sprach diese Worte. Wenn die historische Überlieferung zutrifft, ist er der einzige Apostel, der im hohen Alter starb. Die anderen wurden gemartert, auf vielfältige Weise zu Tode gebracht. Dazu gehörte Kreuzigung, das Schwert, von der Spitze eines Gebäudes geworfen oder zu Tode geprügelt zu werden. Obgleich wir uns bewusst sind, dass Christen in anderen Nationen gemartert werden, hat sich die Kirche in Amerika und dem Westen an Frieden und Sicherheit erfreut, die irgendwie eine Besonderheit sind. Denken sie an John Fox.

John Fox (oder Foxe) ist Autor von Fox’s Book of Martyrs. Er soll in „achtbaren Umständen“ gelebt haben. Ausgebildet in Oxford, wurde er ein Mitglied am Magdalen College, wo er „Zuflucht in einem Wäldchen in der Nähe des Colleges nahm…. Bei diesen einsamen Spaziergängen soll er oft heftig geschluchzt und geseufzt haben, und mit Tränen, um seine Gebete zu Gott ergießen zu lassen. Diese nächtlichen Rückzüge… riefen erste Verdachtsmomente seiner Entfremdung von der Kirche in Rom hervor. Als er gedrängt wurde, den Wandel in seinem Verhalten zu erklären“, weigerte sich Fox, zu lügen, sprach die Wahrheit und wurde „durch Urteil des Colleges überführt, als Häretiker verdammt und hinausgeworfen“ (Fox’s Book of Martyrs , “Sketch of the Author,” Edited by William Byron Forbush).

Fox floh schließlich aus England und fing an, Material für sein Buch Fox’s Book of Martyrszu sammeln, worin er die Verfolgung von Christen von Nero bis in seine Zeit dokumentierte.

Heute haben wir in der amerikanischen Kirche Schwierigkeiten, einen Zusammenhang zu ihnen herzustellen. Gruppen, die die Verfolgung von Evangelikalen in Übersee nachverfolgt haben (zum Beispiel International Christian Concern) haben Anzeichen eines beunruhigenden Trends in den Vereinigten Staaten gesehen, und nennen das einen „Kalten Krieg gegen die Kirche“, weil die Gewalt, die folgen wird, erst noch stattfinden muss. Das Family Research Council and Liberty Institute gab eine Umfrage heraus („2013 Survey of Hostility to Religion in America“). Es gibt zurzeit 1.200 „Fälle von Feindseligkeit“ gegen religiöse Leute – die Mehrheit gegen Christen. Das Pew Forum hat, hinsichtlich „Regierungseinschränkungen und sozialer Feindseligkeit gegen Religion auf dem Globus“ den Level für die Vereinigten Staaten von „niedrig auf mittelschwer“ angehoben (Morgan, “A Storm Approaches”, Persecution, International Christian Concern, Feb. 2014, p.3).

Obgleich biblischer Glaube nicht auf einem Kreuz, einer Krippenszene oder einem Symbol beruht, findet diese Welt sie wichtig genug, um sie zusammen mit allem anderen, was auf Christentum hindeutet, zu entfernen. Militärgeistliche sehen ihre Freiheit, das Evangelium zu verkünden oder im Namen Jesus zu beten, zunehmend eingeschränkt, während Moslems Zugeständnisse erhalten. Moslemische Taxifahrer dürfen blinde Passagiere ablehnen, weil ihre Blindenhunde „verunreinigend“ sind. Moslemische Studenten an Universitäten haben Gebetszeiten und –räume, zusammen mit rituellen Fußbädern.

Zunehmende Anzeichen haben bei Christen in Amerika Bedenken aufkommen lassen. In 2013 gab es wachsende Anzeichen von Anfeindung gegen Christen im US Militär. Mikey Weinstein (Gründer der Military Religious Freedom Foundation) legte in einem Interview mit Fox News dar, ein seinen Glauben mit einem anderen teilender Christ „…sei eine Version geistlicher Vergewaltigung, und du wirst geistlich vergewaltigt durch fundamentalistische, christliche, religiöse Beutegreifer.“ Obgleich als Extremist abgetan, ist sein Auftreten ein Zeugnis für die Ansichten derer, die keine Toleranz für biblischen Glauben haben.“ Ihre Zahl wächst beständig.

In noch jüngerer Zeit, „erhob Dr. Mike Adams, ein Professor für Kriminologie an der Universität North Carolina, Klage gegen die Universität, die besagte, er sei regelmäßig benachteiligt worden“ für seine christliche Sichtweisen in sozialen Fragestellungen „seit seiner Konversion zum Christentum im Jahr 2000. Vor seiner Konversion war Dr. Adams regelmäßig für seine Arbeit ausgezeichnet und befördert worden…“ (http://www.persecution.org)

Das sollte uns nicht überraschen. Der Herr Jesus warnte in Johannes 15,18-21, „Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat. Wenn ihr von der Welt wärt, so hätte die Welt das Ihre lieb; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt heraus erwählt habe, darum hasst euch die Welt. Gedenkt an das Wort, das ich zu euch gesagt habe: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen; haben sie auf mein Wort [argwöhnisch] achtgehabt, so werden sie auch auf das eure [argwöhnisch] achthaben. Aber das alles werden sie euch antun um meines Namens willen; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat.“

Jo Jin Hye, geboren in Nordkorea, erfuhr am eigenen Leib die Folterungen der nordkoreanischen Behörden, da sie geprügelt, getreten, geschlagen und ihr Rücken mit Drähten ausgepeitscht wurde. Sie „stand kurz vor der Exekution – wegen wiederholter Abtrünnigkeit, wo sie anderen Überläufern half und mit Christen interagierte – entkam aber dem Tod, weil sie betete: ‚Ich war zwischen Leben und Tod – was hatte ich zu verlieren? Ich hatte keine Furcht noch Zweifel, ich betete einfach… Gott beantwortete sie alle‘“ (Devine/Lee, “Fleeing Hell,” World, 3/22/14, p. 44).

Nun in den USA lebend, „meint Jo, ihr Glaube sei geschwunden, weil sie mit ihrer religiösen Freiheit in Amerika ‚etwas zu bequem‘ wurde. Es ist eine gewaltig unterschiedliche geistliche Landschaft in Nordkorea, wo du ‚einfach durch Bekenntnis deines Glaubens getötet werden kannst…. Du setzt dein Leben aufs Spiel, wenn du Christ wirst‘“ (ibid.). Jo Jin Hyes Bedenken mögen nicht lange anhalten. Die Anzeichen mehren sich, dass die Freiheiten der Christen in Amerika gefährdet sind. „2010 bemerkten Analysten das erste Mal einen Wandel in der Sprache der Regierungs- ‚Diener‘. Man bewegte sich überall weg von dem traditionell akzeptierten Begriff der ‚Religionsfreiheit‘ zu dem Ausdruck ‚Freiheit der Gottesverehrung‘.

„Der Ausdruck ‚Freiheit der Gottesverehrung‘ ist ein Konzept, was an vielen Orten wie Russland oder Hitlerdeutschland verwendet wurde. Allgemein betrachtet bedeutet der Begriff ‚Freiheit der Gottesverehrung‘, eine Person erhalte die Erlaubnis, jeden und alles zu „verehren“, was immer sie mag, so lange sie es in einer Kirche oder dem Privatbereich der Wohnung macht. Ansonsten werden alle ‚religiösen‘ Aktivitäten als Affront gegen die Staatlichkeit betrachtet“ (Rayphe, “Is There Christian Persecution in America? Report 2013,” http://christianpersecutioninamerica.com/2013/07/08).

Sogar säkulare Kommentatoren sehen die Entwicklung, wie die Beweise mehr werden, obgleich weit milder als das, was Gläubige in anderen Ländern erleben. Zum Beispiel, „Sogar Ira Glass, Atheist und säkularer Jude, erwähnte neulich, Christen würden als „doktrinäre, verrückte hitzköpfige Leute‘ porträtiert. Er fuhr fort, über Christen zu reden, die er persönlich kennt und dass sie überhaupt nicht so sind, wie sie in den Medien porträtiert werden; das weist darauf hin, dass Christen unfair behandelt werden“ (Brennan, “Religious Persecution in the U.S.? Christians are Fair Game,” Nevada Business, 10/1/13).

Diese Nation hat, wie alle Nationen, eine Verabredung mit Endzeitereignissen. Die Schrift prophezeit einen künftigen Herrscher: „Und er wird [freche] Reden gegen den Höchsten führen und die Heiligen des Allerhöchsten aufreiben…“ (Daniel 7,25).

In 2 Timotheus 3,12 wiederholt Paulus diese Warnungen, „Und alle, die gottesfürchtig leben wollen in Christus Jesus, werden Verfolgung erleiden.“ Es war nie ein Frage des „ob“, sondern bloß des „wann“.

Es gibt einen Preis für Jünger des Herrn Jesus, der predigte, „Glückselig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen, und wenn sie euch ausschließen und schmähen und euren Namen als einen lasterhaften verwerfen um des Menschensohnes willen. Freut euch an jenem Tag und hüpft! Denn siehe, euer Lohn ist groß im Himmel. Denn ebenso haben es ihre Väter mit den Propheten gemacht“ (Lukas 6,22-23).

Als Gläubige konzentrieren wir uns nicht auf den Hass der Welt. Vielmehr, mit dem Nahen des Sohnes des Verderbens (2 Thessalonicher 2,3) wissen wir, egal welche Leiden Gläubige erdulden mögen, „Der Gottlose heckt Pläne aus gegen den Gerechten und knirscht gegen ihn mit den Zähnen; aber der Herr lacht über ihn; denn er sieht, dass sein Tag kommt“ (Psalm 37,12-13).

Der Apostel Paulus schrieb an die Thessalonicher, „Brüder, betet für uns“ (1 Thessalonicher 5,25). Lasst uns auch daran denken, für unsere Brüder in diesem heutigen Zeitalter zu beten.

[TBC: Wir sind dankbar, berichten zu können, dass Dr. Mike Adams seine Klage gegen die UNC gewonnen hat.]

Dave Hunt Classics

Wer vertrieb die Araber aus Israel?

Auszug aus Kapitel fünf von Judgment Day! Von Dave Hunt

Die Anschuldigung, die Israelis hätten beinahe eine Million Araber im 1948er Krieg aus Palästina vertrieben, wurde weithin publiziert und geglaubt. Dies ist die Grundlage der Forderungen, welche die „Palästinenser“ für das Recht ihrer Rückkehr in ihre früheren Dörfer machen. Es gab einige Fälle, bei denen arabische Zivilisten, die angreifende arabische Soldaten beschützten, ihnen halfen oder sie verbargen, gezwungen wurden, zu gehen. Aber die meisten Araber, die flohen, machten es trotz israelischer Sicherheitsgarantien und Appellen zu bleiben…. Viele gingen weg, bevor Israel seine Unabhängigkeit erklärte und der Krieg wirklich angefangen hatte.

Das arabische Militär warnte die arabischen Zivilisten, „rauszukommen“ und verkündete, wer blieb, würde als Verräter an der arabischen Sache betrachtet werden. Dennoch sind sie, was die Welt betrifft“ die einzigen „Flüchtlinge“ im Nahen Osten. Ihnen wird die ganze Sympathie geschenkt. Niemand verschwendet einen Gedanken an die jüdischen Flüchtlinge, die in weit größerer Zahl 1948 aus moslemischen Ländern vertrieben wurden oder fliehen konnten.

Am 22 April 1948 (drei Wochen vor der Unabhängigkeitserklärung Israels) stellte Aubrey Lippincott, US Generalkonsul in Haifa fest, dass „örtliche, von Muftis dominierte arabische Führer alle Araber drängten, die Stadt zu verlassen, und eine große Zahl folgte“. [1] In etwa derselben Zeit, berichtete A.J. Bridmead, der britische Polizeichef von Haifa, „die Juden geben sich alle Mühe, die arabische Bevölkerung zum Bleiben zu überreden“. Ein ausländischer Besucher berichtete: „In Tiberias sah ich ein Plakat an einer versiegelten arabischen Moschee mit der Aufschrift, ‚wir haben sie nicht enteignet und der Tag wird kommen, wenn Araber in ihre Häuser und Eigentum in dieser Stadt zurückkehren werden… kein Einwohner soll ihr Eigentum anrühren‘. Es war vom jüdischen Stadtrat Tiberias unterschrieben.“ [2]

Eine jordanische Zeitung berichtete, „die arabischen Staaten ermutigten die palästinensischen Araber, ihre Häuser zeitweilig zu verlassen, um den arabische Invasionsarmeen nicht im Weg zu sein“. [3] Eine andere jordanische Zeitung zitierte einen sich beschwerenden Flüchtling: „Die arabische Regierung sagte uns: ‚Geht raus, damit wir rein können. So gingen wir raus, aber sie kamen nicht rein.‘“ [4] …der irakische Premierminister Nuri Said erklärte: „Wir werden das Land mit unseren Kanonen zerschmettern und jeden Ort auslöschen, wo Juden sich verbergen. Die Araber sollen ihre Frauen und Kinder in sichere Gebiete bringen, bis die Kämpfe vorüber sind.“ [5] Der syrische Premierminister Khaled al Azm gab später zu: „Seit 1948 haben wir die Rückkehr der Flüchtlinge verlangt…. Aber wir selbst sind diejenigen, die sie zum Gehen aufforderten.“ [6] Jordaniens König Hussein legte 1960 dar: „Seit 1948 sind arabische Führer verantwortungslos an das palästinensische Problem herangegangen. Sie haben das palästinensische Volk für egoistische politische Ziele eingespannt. Dies ist lächerlich und ich könnte sogar sagen, kriminell.

Überwältigendes Zeugnis

Die New York Times berichtete, „die Massenevakuierung, zum Teil aus Angst, zum Teil durch Anweisungen der arabischen Führer verursacht, hinterließ das arabische Quartier von Haifa als Geisterstadt….“ [7] Das arabische Nationalkomitee in Jerusalem, den Anweisungen des arabischen Oberkommandosfolgend, veranlasste Frauen, Kinder und Senioren in zahlreichen Teilen Jerusalems, ihre Häuser zu verlassen und warnte, „jede Opposition gegen diese Anweisung… ist ein Hindernis für den heiligen Krieg… und wird die Operationen der Kämpfer in diese Distrikten erschweren.“ [8]

Emil Ghory, Sekretär des arabischen Oberkommandos in Palästina gab zu, „Die Tatsache, dass es diese Flüchtlinge gibt, ist die direkte Folge der Handlung der arabischen Staaten, die Teilung und den jüdischen Staat abzulehnen. Die arabischen Staaten waren mit dieser Politik einmütig einverstanden….“ [9] Arafats Nachfolger, der heutige Premierminister der palästinensischen Behörde Mahmoud Abbas, gab schriftlich zu, „die arabischen Armeen, die 48 in dieses Land einmarschierten, zwangen die Palästinenser zur Emigration und Verlassen ihres Heimatlandes und zwangen ihnen eine politische und ideologische Belagerung auf.“ [10] Nach einem britischen Bericht, „blieben von den 62.000 Arabern, die früher in Haifa lebten, nicht mehr als 5.000 oder 6.000 übrig…. Der mächtigste [Faktor bei der arabischen Flucht]… war die Ankündigung per Radio von der höchsten arabischen Exekutive, die alle Araber drängte, wegzugehen… [und] wer in Haifa blieb und jüdischen Schutz akzeptierte, würde als Überläufer angesehen werden.“ [11]

Als Carl Hermann Voss palästinensische Flüchtlingslager im Libanon und in Jordanien besuchte, wurde ihm von den Flüchtlingen selbst gesagt, „das arabische Oberkommando habe sie während des Krieges 1948 aus Palästina weggeschickt… [ihnen] gesagt, die Juden in Palästina würden in wenigen Wochen ausgelöscht werden und die arabische Befreiungsarmee wolle sich keine Sorgen über Araber machen, die einem solchen verheerenden, arabischen Dschihad im Weg stehen. Diese palästinensischen Flüchtlinge waren über ihre arabischen Landsleute verbittert, die sie obdachlos gemacht hatten…. [Aber] vier Jahrzehnte später würde er über den intensiven Hass lesen, den die Enkel und Urenkel dieser Flüchtlinge gegen das jüdische Volk hegten…. Berichte über arabische Nachlässigkeit und Fehleinschätzung während des Kriegs 1948 waren vergessen und von Geschichten über jüdische Gräueltaten verdrängt worden.‘“ [12]

Islams Unterdrückungs- und Massaker-Bilanz

Der Hass gegen alle Juden, der nicht davon kommt, Araber zu sein, sondern ausdrücklich aus der islamischen Lehre, spiegelt sich in der unmenschlichen Behandlung von Juden in arabischen Ländern wieder, seit der Islam ans Ruder kam. Vor dem siebten Jahrhundert und dem Auftreten des Propheten Mohammed und des Islam, wie… Joan Peters durch ihre erschöpfende Recherche in ihrem Buch From Time Immemorialaufzeigt, „hatten Juden und Araber harmonische Beziehungen und man findet Lobesworte über die edlen Tugenden der Juden in der antiken, arabischen Literatur. Als Mohammed in seinen frühen Jahren Anerkennung als Prophet suchte, schaute er selbst tatsächlich wohlwollend sowohl auf Juden wie auf Christen und pflegte ihre Freundschaft.“ Aber das wendete sich in Hass, als sie ihn als „Prophet Allahs“ ablehnten.

Obgleich Mohammed die Christen und Juden weiterhin „die Leute des Buches“ nannte, wuchs der glühende Hass, der anfing, als sie ihn ablehnten, ständig weiter. Der Koran erklärt: „Ihr Gläubigen! Nehmt euch nicht die Juden und die Christen zu Freunden.“ [13] Mohammeds letzte Worte waren, „Möge Allah die Christen und Juden verfluchen!“ Was für ein Gegensatz zur Lehre Christi, wir sollten die ganze Menschheit wie uns selbst lieben, [14] und zu Seinen letzten Worten, ausdrücklich über die gesagt, die ihn gefoltert und gekreuzigt hatten – aber auch über die ganze Menschheit: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ [15]

Die Unterdrückung von Juden und Christen in arabischen Ländern in all den Jahrhunderten seit Ursprung des Islam war zu allen Zeiten beinahe unbeschreiblich. Hunderte Bücher sind über dieses Übel geschrieben werden, aber Tausende könnten den kompletten Sachverhalt nicht fassen….

1012 zerstörte ein Kalif in Ägypten, al-Hakim von den Fatimiden, Kairos jüdisches Quartier mitsamt seinen Bewohnern, weil er aufgebracht war, Juden und Christen trotz Drohungen und Erniedrigung nicht zu Allah bekehren zu können. [16] Eine neue Gemeinschaft wuchs eines Tages an seiner Stelle. Sie hatten kein eigenes Land. Sie konnten nicht entkommen und nirgendwohin gehen…. In Ägypten im frühen neunzehnten Jahrhundert wurden Juden „von den Moslems im allgemeinen äußerst geringgeschätzt und verabscheut… von den Moslems weit mehr als die Christen gehasst… in den Straßen Kairos herumgeschubst… geschlagen, bloß weil sie rechts an einem Moslem vorbeigingen… wagten es nicht, ein Wort der Beleidigung zu äußern, wenn sie vom niederträchtigsten Araber oder Türken beschimpft oder ungerecht geschlagen wurden; denn viele Juden sind aufgrund der falschen oder böswilligen Beschuldigung, verächtliche Worte gegen den Koran oder den Propheten geäußert zu haben, hingerichtet worden… [oder geopfert,] um einen Moslem zu retten….“ [17]

Bei organisierten, antijüdischen Aufständen in den 1940ern in Ägypten wurden viele Juden verletzt oder getötet. Ägypten erließ ein Gesetz, das es einem Juden beinahe unmöglich machte, einen Arbeitsplatz zu finden, die Regierung konfiszierte viel jüdisches Eigentum und innerhalb weniger Monate sanken Juden in den finanziellen Ruin. Nachdem die UN Palästina am 29. November 1947 geteilt hatte, „wurden Juden in Kairo und Alexandria mit dem Tod bedroht, ihre Häuser geplündert und Synagogen angegriffen.“ [18]

Die vergessenen jüdischen Flüchtlinge

Sobald 1948 ein nationales jüdisches Heimatland geschaffen war, flohen mehr als 850.000 Juden aus moslemischen Ländern (die meisten von ihnen suchten Zuflucht in Israel), wo sie 2.000 Jahre und mehr gelebt hatten, und ließen beinahe alles, was sie besessen hatten, zurück. Dies übertrifft die Zahl der arabischen Flüchtlinge, die aus Israel während des Unabhängigkeitskrieges flohen, bei weitem. Ab 1947 und zunehmend 1948 und danach, gab es aggressive Bemühungen seitens der internationalen Gemeinschaft, den „palästinensischen“ Flüchtlingen beizustehen. Viele Programme wurden in die Tat umgesetzt und Milliarden Dollar zu ihrer Unterstützung ausgegeben. Während derselben Periode drückten die Vereinten Nationen keine Sorge um die Notlage von etwa 856.000 jüdischen Flüchtlingen aus, die vor massiver Verfolgung in arabischen Ländern flohen (oder mit Gewalt vertrieben wurden). Es gab mehr als 680 Resolutionen der UN Generalversammlung, die jeden Aspekt des nahöstlichen Konfliktes zwischen Arabern und Israelis behandelten. Mehr als 100 haben sich ausdrücklich mit der „Notlage der palästinensischen Flüchtlinge“ beschäftigt. In keiner davon, noch in anderen, wurde die geringste Sorge für die sogar größere Zahl von jüdischen Flüchtlingen aus arabischen Ländern ausgedrückt.

Das geschah nicht aus Unkenntnis. Bei vielen Gelegenheiten haben die israelische Regierung, die World Organization of Jews from Arab Countries (WOJAC), und andere Agenturen die UN und ihre verbundenen Organisation auf die Zahl und Umstände, die die weit größere Zahlen jüdischer Flüchtlinge schufen, aufmerksam gemacht, und um Hilfe gebeten. Zahllose Male… wurde die UN auf die schlechte Behandlung von Juden in moslemischen Ländern aufmerksam gemacht: am 27. und 30. November 1956 von Golda Meir; am 21. Dezember 1956 von Henry Cabot Lodge Jr. als US Vertreter bei der UN; am 2. Dezember 1968 von der International League for the Rights of Man (nichtjüdisch) an den damaligen UN Generalsekretär U-Thant und bei vielen anderen Gelegenheiten. Die Appelle stießen auf taube Ohren.

…Wie konnten mehr als 850.000 Flüchtlinge von den Vereinten Nationen und der Welt übersehen werden? Doch diese jüdischen Flüchtlinge, die die unglaublich unmenschliche Verfolgung und das Gemetzel flohen, das sie und ihre Vorfahren seit Jahrhunderten ertrugen, werden von der UN und in den Medien ignoriert…. Hier ist der Antisemitismus in Reinform!… [Dies] verletzt alles, wofür die Vereinten Nationen stehen sollen [und] hat keine rationale Erklärung. Das kann nur eine anhaltende Manifestation des satanischen Hasses gegen Gottes auserwähltes Volk sein, wie es Seine Propheten vorhergesagt hatten – ein Hass und Verfolgung, die den Juden weltweit bis zur nationalen Buße Israels an den Fersen kleben würde. Die Propheten sagten sowohl Israels hartnäckige Rebellion durch die Jahrhunderte und die hierdurch entstandene Bestrafung voraus, die erst beendet sein würde, wenn bei Armageddon der letzte bittere Tropfen aus dem Kelch von Gottes Gericht getrunken sein würde.

…Es sollte jeden mit auch nur einem minimalen Gerechtigkeitssinn wütend machen… dass bei den anhaltenden Sorgen, die bei wiederholten internationalen Konferenzen zum Ausdruck kommt, die die Notlage der palästinensischen Flüchtlinge diskutieren, niemand sich über die weit größere Zahl von jüdischen Flüchtlingen aus moslemischen Ländern Sorgen macht und sie auch nicht erwähnt. Natürlich sind sie keine Flüchtlinge mehr, weil sie ins Alltagsleben in Israel absorbiert wurden. Auch würden keine „Palästinenser“ in dieser Kategorie bleiben, hätten die arabischen Nationen mit ihrem enormen Reichtum und Ressourcen sie aufgenommen – aber sie weigerten sich….

Die eine Ausnahme!

In den letzten 100 Jahren gab es etwa 100 Millionen Vertriebene, die vor Gewalt aus ihren früheren Heimatländern flohen, und Zuflucht in Nachbarländern suchten…. Niemand hat nach ihrer Rückkehr in die Häuser gerufen, aus denen sie flohen – noch nach der Rückkehr von einem der anderen 85 Millionen. Dies ist Grundsatz und Praxis.

Ah, es gibt eine Ausnahme – die „Palästinenser“. Im März 1976 erklärte Matthew Mitchell, damaliger Direktor des Flüchtlingskomitees der Vereinigten Staaten allen Ernstes in einem Interview, im Gegensatz zur „Weltsituation… seien die arabischen Flüchtlinge ein Spezialfall“. [19] Diese ausgenutzten Opfer arabischen Hasses gegen Israel, die absichtlich in verwahrlosten Lagern ausgestellt werden, müssen wieder in Israel Aufnahme finden, um es zu zerstören – so sagt die Weltmeinung…. Wenn die Gerechtigkeit verlangt, dass „Palästinenser“ nach Israel zurückkehren, warum gibt es denn keinen gleichwertigen Ruf nach Gerechtigkeit für die sogar größere Zahl von Juden, um ihnen die Rückkehr in moslemische Länder zu gestatten? Die Antwort auf diese Frage, wie wir betonen, ist unstreitiger Beweis für den überall vorhandenen Antisemitismus, unter dem die Juden, wie die Bibel vorhersagte, leiden würden, bis der Messias bei Armageddon zurückkehrt, um sie zu retten.

Im Gegensatz zur Vorzugsbehandlung von arabischen Flüchtlingen würde die ganze Geschichte der unmenschlichen Behandlung von jüdischen Flüchtlingen während des Zweiten Weltkriegs (geschweige denn im Lauf der Jahrhunderte) eine Bibliothek füllen. Ein selten erwähntes Verbrechen war das vorsätzliche Ertränken Hunderter im Schwarzen Meer. Am 12. Dezember 1941 verließ die Struma die Stadt Konstanta in Rumänien mit dem Ziel „Palästina“. Die 769 jüdischen Flüchtlinge an Bord (einschließlich 103 Kinder und Kleinkinder) flohen vor dem Nazi Holocaust und mussten exorbitante Preise bezahlen. Doch sie fanden sich auf ihrer Flucht vor Hitler bloß auf einem schäbigen, griechischen Viehtransporter mit nur einem Bad, einer Maschine, die ständig kaputt ging, und kaum Raum für 100 Leute. Der Fahrpreis sollte angeblich Einreisevisa enthalten, die in Istanbul ausgehändigt würden.

Als das manövrierunfähige Schiff schließlich mit kaputter Maschine nach Istanbul geschleppt wurde, wurde die Struma in einer Quarantänesektion des Hafens verankert und keiner (inklusive Besatzung) durfte an Land gehen. Für 71 Tage durchlitten die Passagiere die Hölle auf Erden. Jüdische Wohltäter lieferten als einzige Wasser und Nahrung. Dann erfuhren die Flüchtlinge, sie seien Opfer eines Schwindels, der grausamer war, als sie sich vorgestellt hatten – die versprochenen „Einreisezertifikate“ in Istanbul existierten nicht.

Die Briten, die „Palästina“ unter dem Mandat kontrollierten, es zu einem jüdischen Heimatland zu machen, die Juden aber raushielten, verboten es der türkischen Regierung, die Struma durch den Bosporus ins Mittelmeer zu lassen – ein unnötiges Verbot, denn alle Anstrengungen, die Maschine zu reparieren, waren umsonst. Nach Rumänien zurückzukehren – sogar wenn es möglich gewesen wäre – hätte den Tod bedeutet. Unter britischem Druck kamen schließlich am 22. Februar 1942 türkische Polizisten gewaltsam an Bord, kappten die Ankerketten und schleppten das hilflose Schiff mit seinen Insassen weit ins Schwarze Meer. Die Struma wurde von einem russischen U-Boot gesprengt und sank früh am nächsten Morgen. Der U-Boot Kommandant, Leutnant Denezhko erhielt dafür eine Medaille. Der einzige Überlebende (mit Ausnahme einer schwangeren Frau, die an Land gehen durfte, um ihr Baby zu bekommen), war der 19 Jahre alte David Stoliar, der obgleich nahe dem Tod und unfähig zu gehen, in ein türkisches Gefängnis geworfen wurde. Er wohnt zurzeit in Bend, Oregon und wurde durch den Verfasser interviewt.

Fußnoten

  1. Foreign Relations of the U.S . 1948 , Vol. V. (GPO, 1976) 838.
  2. The New York Times , April 23, 1948.
  3. Filastin , February 19, 1949.
  4. Ad Diofaa , September 6, 1954.
  5. Myron Kaufman, The Coming Destruction of Israel (The American Library Inc., 1970), 26-27.
  6. Khaled Al-Azm, Memoirs [ Arabic ], 3 volumes (Al-Dar al Muttahida lil-Nashr, 1972), vol. 1, 386-87, cited in Joan Peters, From Time Immemorial, 16.
  7. The New York Times , May 3, 1948.
  8. Middle Eastern Studies, January 1986.
  9. The Beirut Daily Telegraph , September 6, 1948.
  10. PLO journal Palestine a-Thaura , March 1976.
  11. The Economist , October 2, 1948.
  12. David A. Rausch , The Middle East Maze (Chicago: Moody Press, 1991), 75-76.
  13. Sure 5,51.
  14. Matthäus 22,39.
  15. Lukas 23,34
  16. Saul Friedman, “The Myth of Arab Toleration,” Midstream , January 1970, 58.
  17. Edward William Lane, Manners and Customs of the Modern Egyptians 1833-1835 (London, 1890), 512-17.
  18. Peters, Immemorial, 48, comments in fn 120-21.
  19. Ibid., 27.

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Übersetzt von W. Hemmerling. Bibelzitate wurden aus der Schlachter Bibel 2000 entnommen.

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S.Schad

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01.11.2014

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2 Kommentare

  1. Ein Plädoyer für die Kraft des Evangeliums inmitten postmoderner Beliebigkeit

    Können wir das Evangelium in unserer „modernen“ Zeit noch gleich verkünden, wie es Paulus und die Apostel taten? Waren die damaligen Menschen und Fragestellungen nicht völlig anders als heute? Lebendig und spannend schildert John Parkinson die Ausbreitung des Evangeliums im 1. Jahrhundert und vergleicht die Einwände der damaligen Zuhörer mit den heutigen Philosophien wie Relativismus, Pluralismus, New Age, Postmoderne. Im Anhang wird aufgezeigt, dass die Emerging Church Bewegung keine biblische Antwort ist. Ein wichtiges Buch für alle, denen es ein Anliegen ist, ihren Mitmenschen die biblische Botschaft verständlich und wahrheitsgetreu weiterzugeben!
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    … 6000 Punkte für den Himmel
    tobias meisel

    http://www.6000punkte.de | Herr Weber ist ein ganz normaler Mensch. “Tue recht und scheue niemand” ist sein Lebensmotto. Doch eines Tages wacht er plötzlich im Vorraum des Himmels auf. Hier nun soll sich entscheiden, wo er die Ewigkeit verbringen wird. Damit sich die Himmelstür für ihn öffnet, braucht er allerdings “6000 Punkte” …
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