Geistliche Frucht bringen – wie kann das geschehen? (Dr. Lothar Gassmann)

(Quelle: newsletter Dr. Lothar Gassmann www.L-Gassmann.de)

Welcher Christ möchte nicht fruchtbar für Gott und seine Mitmenschen sein? Wer möchte nicht, dass einmal über seinem Leben steht: „Gut gemacht, du treuer Knecht!“? Wie aber kann geistliche Frucht entstehen – und wie kann sie sich entfalten? Im Folgenden betrachten wir die Beispiele aus Galater 5,22 für die Frucht das Geistes im Einzelnen. „Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Glaube, Sanftmut, Selbstbeherrschung.“

  1. Liebe

In 1. Korinther 13 wird Gottes Liebe mit folgenden Worten beschrieben: „Die Liebe ist geduldig und freundlich, sie ist nicht eifersüchtig, willkürlich, angeberisch oder ausfällig, sie sucht nicht das Ihre, lässt sich nicht erbittern und rechnet das Böse nicht zu. Sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sondern an der Wahrheit. Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles und duldet alles. Die Liebe hört niemals auf …“ Wenn wir diese wunderbare Beschreibung aus dem neutestamentlichen „Hohelied der Liebe“ hören, dann geht uns das Herz auf: So groß, so rein, so selbstlos ist Gottes Liebe!

1kor13

Und wir? Können wir auch in solcher Weise lieben? Von uns aus nicht. Aber das Hohelied der Liebe stellt uns das Ziel vor Augen, zu dem der HERR uns bevollmächtigen kann: So zu lieben, dass wir uns Gott von Herzen hingeben und unseren Nächsten höher achten als uns selbst, dass wir nicht unseren eigenen Vorteil suchen, sondern das Heil und Wohl des Nächsten, dass wir nicht auf die schwachen Kräfte in uns selbst und dem anderen vertrauen, sondern auf die verändernde und zurechtbringende Kraft Gottes. Lasst uns so Gott und den Nächsten lieben, denn der HERR hat uns zuerst geliebt! „Darum werdet vollkommen, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.“ (Matthäus 5,48). “Vollkommen” meint hier nicht “perfekt”, sondern “ganz”: ganz eins mit Gott in der Liebe. Die höchste Form der Liebe ist die Liebe zum Feind. Jesus selbst hat Seine Feinde bedingungslos geliebt – selbst dann noch, als sie Ihn verspotteten, schlugen und in den Tod schickten Er betete am Kreuz: “Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun!” (Lukas 23,34).

  1. Freude

Was ist eigentlich Freude? Ist es der Kitzel bei waghalsigen Unternehmungen? Ist es die Hochstimmung der Masse, die einem Redner oder einer Musikgruppe zujubelt? Ist es das Ausgelassensein bei Tanz und Alkohol? Ist es gar Schadenfreude über das Unglück anderer? Nichts von alledem! Bei allen solchen „Freuden“ ist das böse Erwachen vorprogrammiert. Ob es der gebrochene Fuß, der „Kater“ am nächsten Morgen, die Enttäuschung über Menschen oder das Bewusstsein der eigenen Schuld ist – die Antwort lässt in der Regel nicht lange auf sich warten.

Die wahre und dauerhafte Freude ohne Reue ist die Freude im HERRN. In Ihm dürfen und sollen wir uns allezeit freuen. Allein Jesus Christus ist der Grund echter Freude. Die „Freuden“ der Welt vergehen, die Freude in Jesus bleibt. Die von Ihm geschenkte Freude besteht darin, dass Er uns erlöst hat von Sünde, Tod und Teufel. Deshalb bleibt diese Freude auch in der Trauer fest. Deshalb überdauert sie den Tod und „lacht den Teufel aus“, der uns die wirkliche Freude in Jesus durch oberflächliche Vergnügungen verdecken und rauben will. Lassen wir uns doch mit der Freude im HERRN reichlich beschenken!

  1. Friede

Die Bibel unterscheidet zwischen dem Frieden Gottes und dem Frieden der Welt. Der Friede Gottes ist “höher als alle Vernunft” (Philipper 4,7). Er ist eine Frucht des Heiligen Geistes (Galater 5,22) und kann nicht aus eigener Kraft vom Menschen hervorgebracht werden. Ihn erfährt nur derjenige, der sich von Gott rufen lässt, über seine Sünden erschreckt, Buße tut, zu Gott umkehrt und durch den Glauben an Jesus Christus und Sein Opfer am Kreuz Vergebung der Sünden erhält. Gottes Friede ist grundsätzlich und zuallererst Friede mit Gott – und das heißt: Aufhebung der Gottesferne, die durch die Schuld des Menschen verursacht wurde. Der Friede, den Gott schenkt, strahlt – durch das Leben des Christen hindurch – in die Welt hinein aus. Und doch wird er nie mit dem Frieden der Welt identisch! Jesus Christus selber hat diese Unterscheidung ganz klar ausgesprochen, indem er sagte: “Mein Reich ist nicht von dieser Welt” (Johannes 18,36). Und: “Den Frieden lasse Ich euch, Meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe Ich, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht” (Johannes 14,27).

Kann ein Mensch mit dem Frieden Gottes gesegnet werden, wenn er bewusst und gezielt die Gebote Gottes übertritt, ohne darüber Buße zu tun und zu Gott umzukehren? Gottes Wort sagt: Nein! Kann ein ganzes Volk von Gott mit Frieden gesegnet werden, wenn es im Götzendienst lebt und den wahren Gott ablehnt? Gottes Wort sagt: Nein! Kann eine Menschheit von Gott mit Frieden gesegnet werden, wenn sie das grundlegende Erste Gebot übertritt („Du sollst keine anderen Götter haben neben Mir!“; 2. Mose 20,3)? Gottes Wort sagt: Nein! Kann ein religiöses System oder eine Kirche den Frieden Gottes erflehen, wenn sie zugleich anderen Göttern Raum gibt und diese gleichberechtigt neben den Gott der Bibel stellt? Gottes Wort sagt: Auf keinen Fall!

Heute geschieht aber genau dieses! Immer mehr Menschen sagen sich vom wahren, lebendigen Gott los, verehren Götzen der unterschiedlichsten Art und wundern sich dann, dass noch immer kein Friede ist. Oh, wie hat Satan ihren Sinn verblendet! Merken sie denn nicht, dass es ohne Gehorsam gegenüber Gott und Seinen Geboten, ohne Umkehr zu Ihm, ohne Annahme Seiner Erlösungstat keinen inneren, aber auch keinen dauerhaften äußeren Frieden geben kann?

  1. Geduld

Es braucht eine lange Zeit starker Verstockung, bis Gott uns verloren gibt. Wie viel häufiger dürfen wir Seine Geduld erfahren! Ginge es nur nach unserem Wesen, ohne Gottes Geduld, so wären wir sehr bald verloren. So aber, weil Er ein Gott der Gnade ist, schenkt Er uns immer wieder Chancen zur Umkehr, sei es durch ein Wort, durch eine Predigt, durch das Wort eines Freundes, durch Führung, Zurechtweisung, Leid oder Besinnung.

Diese Geduld Gottes wird zum Beispiel an einem Punkt deutlich, um den es im Zusammenhang des 2. Petrusbriefes geht: Christus verzögert nicht Seine Wiederkunft gegen Plan, sondern die Tatsache, dass Er bis heute noch nicht wiedergekommen ist, ist Beweis für die Geduld Gottes mit uns: “Der HERR verzögert nicht die Verheißung, wie es etliche für eine Verzögerung achten; sondern Er hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass sich jedermann zur Buße bekehre” (2. Petrus 3,9). Haben auch wir Geduld mit unserem Nächsten und sind mit den Umständen unseres Lebens zufrieden?

“Murret nicht” – das heißt: Seid dankbar! Seid bescheiden! Seid zufrieden mit dem, was ihr habt! Tut mit Freudigkeit und in Selbstlosigkeit euren Dienst für Gott und den Nächsten! Strahlt Zufriedenheit und Glück auch an andere aus! Versucht Gott nicht durch Anklagen, Vorwürfe, Tränendrüsendrücken und Holzhammermethoden! Nehmt euch selber an, wie euch Gott geschaffen hat! Stellt keine größeren Ansprüche an die Mitmenschen, als ihr selbst erfüllen könnt! Betet voll Vertrauen und legt alle Auflehnung, die von Unglauben zeugt, ab! Helft mit, das Murren und Schimpfen in der Welt durch eure Liebe, die ihr von Gott bekommt, zu überwinden! Schaut auf Jesus: “Als Er gemartert wurde, litt er doch willig und tat Seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird” (Jesaja 53,7).

  1. Freundlichkeit

Freundlichkeit bedeutet nicht nur ein freundliches Gesicht, sondern zuerst und vor allem ein hilfsbereites Wesen. Jesus spricht: „Ich bin hungrig gewesen, und ihr habt Mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt Mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen, und ihr habt Mich aufgenommen. Ich bin nackt gewesen, und ihr habt Mich bekleidet. Ich bin krank gewesen, und ihr habt Mich besucht. Ich bin im Gefängnis gewesen, und ihr seid zu Mir gekommen.“ Als Ihn dann die Jünger fragen: „Wann haben wir Dir denn das getan?“ – da antwortet Er ihnen mit obigem Vers: „Was ihr einem von diesen Meinen geringsten Brüdern getan habt, das habt ihr Mir getan“ (Matthäus 25,35-40). Und was tun wir? Finden wir Zeit für den leidenden Bruder und die leidende Schwester? Oder lassen wir uns von Termin zu Termin hetzen und drehen uns nur um uns selbst?

  1. Güte

Freundlichkeit und Güte hängen eng miteinander zusammen. Vorbild für unsere Güte kann allein die unbegreifliche Güte Gottes sein. Die Liebe und Güte Gottes umschließt unser persönliches Leben. Zugleich reicht sie weit darüber hinaus. Die Bibel spricht an zahlreichen Stellen, insbesondere in den Psalmen, von der Liebe Gottes, die in Seiner gesamten Schöpfung offenbar wird. Gott hat weder die großen noch die kleinen Geschöpfe übersehen. Er sorgt für sie wie ein Vater für seine Kinder. Und Seine Güte und Treue ist so unermesslich wie der Himmel mit dem immer wiederkehrenden Wolkenspiel. So lesen wir z.B. in Psalm 36,7-8: „Deine Gerechtigkeit steht wie die Berge Gottes und Dein Recht wie die große Tiefe. HERR, Du hilfst Menschen und Tieren. Wie köstlich ist Deine Güte, Gott, dass Menschenkinder unter dem Schatten Deiner Flügel Zuflucht haben!“ Wir können Gott für diese Treue zu Seinen Geschöpfen nur loben und anbeten. Wie freut Er sich, wenn viele Menschen diese Güte und Treue Gottes erwidern und sich im Glauben Ihm zuwenden, um auch in Ewigkeit mit Ihm Gemeinschaft zu haben! „So wird auch Freude sein im Himmel über einen Sünder der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die der Buße nicht bedürfen“ (Lukas 15,7).

  1. Glaube

Viele Menschen heute denken, sie seien Christen und sie haben „ihren Glauben“ (Verstandesglauben). Dabei aber sind sie nicht bereit, auf dem schmalen Weg zu wandeln, der ins ewige Leben führt (Lebenshingabe). Selbst bei manchen Evangelisationen wird immer weniger von der Majestät und Heiligkeit Gottes, von der Notwendigkeit einer tiefgehenden Abkehr von der Sünde und Hinkehr zum HERRN geredet. Stattdessen wird das menschliche Ich mit seinen Bedürfnissen in den Mittelpunkt gestellt. Ein „Evangelium“ ist populär geworden, das immer nur von Gnade und Erlösung redet (was ja einerseits richtig ist), aber dabei das Gesetz Gottes verschweigt, welches die Sünde in ihrer abgrundtiefen Hässlichkeit erst aufdeckt. Kommt es vielleicht daher, dass sich der sündhafte Weltgeist so massiv in vielen Gemeinden ausbreitet? Dass so viel Sünde unerkannt in den Herzen vieler wohnt, die sich „gläubig“ nennen, nur weil sie einmal bei einer Evangelisation die Hand gehoben haben und fromme Veranstaltungen besuchen, deren Leben aber keine Veränderung und Früchte der Buße zeigt?

Prüfen wir uns selbst! Stehen wir vielleicht selber in einem Glauben ohne wirkliche Erkenntnis von Sünde, ohne wirkliche Umkehr zum HERRN, ohne Früchte des neuen geistlichen Lebens? Sind wir vielleicht gar nicht wirklich gerettet? Von der Hölle gerettet werden möchte jeder, aber von ihrer Sünde abkehren möchten sich nur wenige. Doch gerade darauf liegt die Verheißung des Heils.

Wir müssen dies nicht aus eigener Kraft tun, sondern der HERR befähigt uns dazu. Das heißt nicht, dass wir in diesem Leben sündlos würden. Aber es heißt, dass wir unser Leben und Sein so an Jesus ausliefern, dass Er Seine Herrschaft über uns entfalten kann. Lassen wir doch den König der Könige über uns regieren! Was könnte uns Besseres geschehen?

  1. Sanftmut

In Epheser 4,26-27 lesen wir: “Zürnt ihr, dann sündigt nicht; lasst die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen und gebt nicht Raum dem Teufel.“

Zorn ist manchmal unvermeidlich. Selbst Gott kann zornig werden. Die Bibel spricht häufig davon. Jesus hat gezürnt, als Er sah, wie die Geschäftemacher den Jerusalemer Tempel für ihre unheiligen Zwecke missbrauchten (Johannes 2,13 ff.). Es gibt einen heiligen Zorn. Dieser Zorn kann auch gläubige Christen erfassen, wenn sie sehen, wie heute der Name Gottes in vielfacher Weise verspottet wird.

Unheilig wird der Zorn, wenn der Teufel Raum gewinnt. Wann geschieht das? Dann, wenn der Zorn zum Hass wird. Wenn er den Nächsten zerstört. Wenn nicht mehr Gottes Ehre und die Gerechtigkeit im Vordergrund stehen, sondern der menschliche Eifer für die eigene Sache. Vom Teufel ist der Zorn, der keine Möglichkeit zur Versöhnung lässt, sondern den anderen am liebsten in den Boden stampfen möchte. Egal, ob dieser andere der Ehepartner, der Arbeitskollege oder der politische Gegner ist.

“Zürnt ihr, dann sündigt nicht!” Lasst den Zorn nie so “heiß” werden, dass er den anderen verbrennt! Lasst ihn aber auch nie so “kalt” werden – und das heißt: so lange im Herzen bleiben -, dass er sich als eine bittere Wurzel darin festsetzt. Nein, vergebt einander so bald wie möglich! Wenn es geht, noch am heutigen Tag. Bevor die Sonne untergeht.

Tun Sie das doch noch heute! Gehen Sie auf einen Menschen zu, dem Sie lange aus dem Weg gegangen sind! Beten Sie für ihn, reden Sie mit ihm und reichen Sie ihm die Hand mit Gottes vergebender Liebe! Dann werden Sie Frieden haben in der Nacht.

  1. Selbstbeherrschung

Gottes Wort ermahnt uns: “Lasst kein faules Geschwätz aus eurem Mund gehen, sondern redet, was gut ist, was erbaut und was notwendig ist, damit es denen Segen bringt, die es hören” (Epheser 4,29). Ist es Ihnen nicht auch schon so gegangen: Sie waren in einer Gesellschaft. Es ging lustig zu. Der Wein stand auf dem Tisch. Auch Sie ließen sich animieren, ein Glas zu trinken. Die Unterhaltung wurde flacher und flacher. Seichte Witze machten die Runde. Es wurde über Abwesende hergezogen. Und plötzlich ertappten Sie sich dabei, wie sie in den Chor der Spötter einstimmten. Manchmal geht das – auch in christlichen Kreisen – schneller als man denkt.

Wie viel Unheil ist schon aus einem unbedachten Wort entstanden! Nicht ohne Grund klagt der Apostel Jakobus: “Die Zunge ist ein Feuer, eine Welt voll Ungerechtigkeit. So ist die Zunge unter unseren Gliedern: Sie befleckt den ganzen Leib und zündet die ganze Welt an und ist selbst von der Hölle entzündet” (Jakobus 3,6). Aber es kann auch anders sein: Mit der Zunge können wir Gott loben. Und mit ihr können wir reden, was gut und notwendig ist, was anderen hilft und Segen bringt.

Es wäre eine Illusion zu meinen, wir hätten unsere Zunge immer im Griff. Die Zunge ist sicher der Körperteil, mit dem wir am häufigsten schuldig werden – es sei denn, wir wären stumm. Hier hilft nur die Bitte an Gott, uns zu bewahren. Und wenn ein falsches Wort über unsere Lippen gerutscht ist, wenn ein Feuer entzündet ist, dann gilt es so schnell wie möglich, dieses zu löschen. Und das heißt konkret: um Verzeihung zu bitten für das Gesagte und es richtig zu stellen.

Lothar Gassmann

www.L-Gassmann.de


S.Schad

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05.11 2014

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3 Kommentare

  1. Mein erster Eindruck, nachdem ich den Beitrag von Lothar Gassmann gelesen habe ist, dass das Thema “Geistliche Frucht – Wie kann das geschehen?” keine zufriedenstellende Antwort auf das “Wie” es geschehen kann gibt. Die Statements, dass es geschehen soll, sind klar, deutlich und nachdrücklich beschrieben. Meines Erachtens bringt dieser Beitag kein Licht in die Finsternis des persönlichen Umgangs der Christen untereinander und hilft kaum jemanden, seinen Charakter bzw. Persönlichkeit unter die “Zucht” des Heiligen Geistes zu bringen. Von einem so hervorragenden Theologen wie Dr. L. Gassmann wünsche ich mir ein bischen mehr Tiefgang zu diesem Thema.

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