Richten wir? (S. Schad) / Was Anselm Grün, Sarah Young, Joyce Meyer und Bayless Conley WIRKLICH lehren (Thorsten Brenscheidt)

Richten wir? (S.Schad)

In fast jeder Kontroverse um das Evangelium vs. den Neoevangelikalismus fällt die Aussage: “Du richtest!” Abgesehen von der Anklage gegen ein Geschwister, dessen tieferen Motive man nicht wirklich kennt, wird somit jeder apologetische Kampf mit zwei Worten im Keim erstickt und mit dem billigsten Totschlagargument versehen ist jede sachliche Diskussion um den Inhalt des Wortes Gottes ad absurdum geführt.

hybil

Was habe ich für eine Freude empfunden, als es vor Jahren hieß, daß Bill Hybels der sein Willow-Creek-Konzept ganz plötzlich für gescheitert erklärte, umgekehrt wäre und alles in Frage stellen würde, was er zuvor postuliert hatte. Wie wir wissen war dies nur eine Momentaufnahme und der Dienst Willow Creek setzt fort wie eh und je – die Änderungen waren nur kosmetisch. Wilfried Plock schilderte mir nach Erscheinen seines Buches Gott ist nicht pragmatisch – Wie Zweckmäßigkeitsdenken die Gemeinde zerstört, wie er Bill Hybels interviewed habe und zu der Auffassung gekommen wäre, daß dieser ein, wenn auch irregeleiteter, hingegebener Bruder in Christus wäre. Es schmerzt jedes aufrichtige Kind Gottes, wenn ein anderes Kind Gottes irregeleitet ist. Es ist wahrhaft keine Freude und schon gar kein Genuß (Irr)Lehrer wegen ihrer (Irr)Lehren und manchmal auch wegen ihrer Lebensführung anzugreifen, geradezu dann wenn wir einen hingegebenen echten Christen in dieser Person vermuten müssen.

Jomey

Hingegen fällt es schon etwas leichter diejenigen, die das Wort Gottes völlig verdrehen, w.z.B. Joyce Meyer oder den Chrislam-Verkündiger Rick Warren, beim Namen zu nennen und ihre Irrlehren aufzudecken. Georg Walter hat vor 5 Jahren hierzu einen Beitrag geschrieben, den ich wärmstens empfehlen möchte und der keine Mißver-ständnisse darüber aufkommen läßt zwischen den christlichen Pflichten im apologe-tischem Kampf um die Wahrheit des Wortes Gottes willen und dem sogg. Richten:


Die Brüder beim Namen nennen (Georg Walter)

(Quelle: Georg Walter distomos.blogspot.de)

Darf man Brüder öffentlich kritisieren oder muss man immer schweigen, selbst wenn Gefahr für Gottes Volk droht?

Die meisten Christen würden nichts dagegen einwenden, einen anderen Christen in der Öffentlichkeit lobend zu erwähnen. Wenn es allerdings darum geht, an einem Bruder, der sich Irr- oder Sonderlehren schuldig macht, öffentlich Kritik zu üben, hört man allzu oft die Aussage, dass dies ein unbrüderliches oder gar unbiblisches Fehlverhalten sei. Schnell wirft man mit einigen Bibelstellen um sich, um den kritischen Bruder wegen seiner Kritik zu kritisieren – und tut genau dasselbe, was man dem Bruder vorwirft.

Bitte auf distomos.blogspot.de hier weiterlesen


Im nachfolgenden Artikel hat Dr. Lothar Gassmann Auszüge aus Thorsten Brenscheidts Buch “Hörst Du Gott schon oder liest Du noch die Bibel?” in seiner Publikation “Der schmale Weg” veröffentlicht. Thorsten Brenscheidts Bücher sind auf diesem Blog schon öfters rezensiert worden (siehe hier), u.a. von TOPIC mit 7.700 (!!!) dirketen Zugriffen auf den Artikel – siehe hier.

Liebe Leser, ich bitte Euch ganz herzlich, im besonderen den nachfolgenden Artikel, überall dort hin zu verteilen, wo Ihr Kenntnis von der Verblendung des einen oder anderen Geschwister habt. Autoren wie Thorsten Brenscheidt, Dr. Lothar Gassmann, Rudolf Ebertshäuser, Georg Walter und wie ich soeben erfuhr auch Dr. Martin Erdmann wieder, werden häufig scharf angegriffen wegen ihrer lehrverteidigenden Arbeit. Mitunter werden diese wahrheitsliebenden Männer auch beschimpft, verleumdet und in den Schmutz gezogen, weil sie aus Liebe zu der biblischen Wahrheit, unserem HERRN JESUS CHRISTUS, aus Liebe zu den Irregeleiteten und den Verlorenen diesen mühevollen Kampf auf sich nehmen – bitte schließt sie in Eure Gebete mit ein.


S.Schad

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10.01.2015

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Was Anselm Grün, Sarah Young, Joyce Meyer und Bayless Conley WIRKLICH lehren

(Quelle: Christlicher Gemeindedienst Dr. Lothar Gassmann http://christlicher-gemeinde-dienst.de)

Thorsten Brenscheidt schreibt:
Einige gegenwärtig erfolgreiche Prediger und Bestsellerautoren verbreiten scheinbar eine gemeinsame Botschaft: „Genieße dein Leben, genieße den Glauben!“ Zu diesen gehören die charismatisch geprägten Autoren Sarah Young, Joyce Meyer und Bayless Conley sowie der katholische Autor Anselm Grün. Sie prägen heute Millionen Menschen auch im deutschsprachigen Europa. Ihre Botschaft spricht die Sehnsüchte und Wünsche vieler Menschen nach einem erfüllten Glaubensleben an.
Ob diese sinnlichen und bedürfnisorientierten Botschaften aber den Aussagen der Bibel entsprechen, fragt der postmodern Geprägte nicht. Während echte Christusnachfolge und konsequente Jüngerschaft auch Selbstverleugnung beinhaltet, finden sich bei den genannten Autoren eher Selbstverwirklichung, Selbstfürsorge und Selbstliebe sowie Anleitungen, das irdische Leben zu genießen. Für den postmodernen „Christen“ ist das wahr, was er persönlich im wahrsten Sinne des Wortes als wahr empfindet, nicht das, was andere als wahr erkannt haben. Was ihm hilft, was ihm gut tut, was „funktioniert“, das zählt.
Dieser Individualismus ist ein deutliches Merkmal der Postmoderne. Wer die Hintergründe dieser neuen Botschaften im postmodernen Denken erkennt, wird über den immensen Erfolg der genannten „Verkündiger“ nicht überrascht sein. Solche Zusammenhänge lassen natürlich auch erkennen, dass so manche Ansprüche, gewisse Botschaften übernatürlich, also direkt vom Heiligen Geist empfangen zu haben, nicht mehr glaubwürdig sind.
Ein solider und tragfähiger Glaube orientiert sich aber an dem, was die Heilige Schrift sagt, und nicht an dem, was der Zeitgeist sagt. Jedem Gläubigen sei geraten, an der objektiven Wahrheit des Wortes Gottes festzuhalten und nicht subjektive Wahrheiten in neuen Botschaften und Übungen zu suchen. Gottes Wort ist „Geist und Leben“ (Joh 6,63) – auch oder gerade im Zeitalter der Postmoderne.

Neues Evangelium = anderes Evangelium
Die Warnung des Apostels Paulus in 2. Kor 11,4 ist deutlich. Es gibt ein „anderes Evangelium“, das unter christlichem Vorzeichen angeboten wird und sich regelrecht einschleicht, wenn man nicht wachsam ist. Es breiten sich falsche Lehren aus, die ihren Ursprung in falschen Propheten oder falschen Geistern haben. Jeder Leser möge nach 1. Joh 4,1 selbst prüfen, ob die nachfolgenden Zitate schriftgemäß bzw. mit dem Wort Gottes in Einklang zu bringen sind.

1. Anselm Grün
Der Benediktinermönch Anselm Grün gehört zwar zum katholischen Lager, hat aber mit seinen „seelsorgerlichen“ Büchern großen Einfluss auch auf evangelikale Leser. Er ist wohl der meistgelesene „christliche“ Buchautor weltweit. Einige Zitate zur eigenen Prüfung:
„Auf jeder Strecke unserer Wege sind wir gefährdet. Da gibt es Dir Vertrauen und Gelassenheit, wenn Du Gott um Deinen Schutzengel bittest oder wenn Du Deinen Schutzengel selber bittest, dass er auf Dich aufpasst. […]“
„[…] Im Ausatmen können wir uns vorstellen, wie wir all die Gedanken, die immer wieder hochkommen, einfach abfließen lassen. Wenn wir das eine Zeitlang tun, werden wir innerlich ruhig. Dann können wir den Atem mit einem Wort verbinden. Wir können z.B. beim Einatmen still sagen: ‚Siehe‘ und beim Ausatmen ‘Ich bin bei dir‘.“
„[…] Dann stelle ich mich manchmal in dieser Kreuzgebärde in die Sonne und die frische Luft des Morgens. Dann fühle ich mich ganz eins, eins mit der Schöpfung, eins mit Gott, eins mit mir selbst, eins mit allen Menschen. Da ist dann keine Spaltung mehr in mir zwischen Himmel und Erde, zwischen Geist und Trieb, zwischen Spiritualität und Sexualität. Da ist alles eins. … Aber indem ich die Arme weit ausbreite, erahne ich manchmal, wie das ist, mit allem eins zu sein, all-eins zu sein.“
„Kann ich mich auf mich selber verlassen? […] Und dennoch gibt es etwas in uns, auf das wir uns verlassen können. Wenn ich mich in die Stille begebe und in mich hineinhorche, höre ich erst einmal viele Stimmen. Ich spüre: Auf sie kann ich mich nicht verlassen. Aber wenn diese Stimmen verfliegen, wenn ihr Gewirr sich verflüchtigt, werden leise Stimmen in mir hörbar. In diesen leisen Impulsen meiner Seele spüre ich eine innere Stimmigkeit. Und ich spüre: Auf diese zarten Impulse kann ich mich verlassen. […] Dort, wo ich mit meinem innersten Wesen in Einklang bin, bin ich auch eins mit Gott. Und da erlebe ich, dass ich mich auf den Gott in mir verlassen kann und durch Gott auch auf mein wahres Selbst.“
„Die dämonischen Energien sind nicht von Natur aus böse. Sie sind nur deshalb oft so aggressiv, weil das Tier in uns (die Instinkte) oft zu lange in den Käfig gesperrt war. Wenn es dann herauskommt, ist es natürlich aggressiv. […] Um die innere Zerrissenheit aufzulösen, muss man mit den verleugneten und dämonisch gewordenen Instinktenergien einen Dialog führen.“
„Bei Vorträgen wurde ich in der Aussprache immer wieder mit Vorstellungen von Erlösung konfrontiert, die mir weh tun. Da ist auf der einen Seite die Vorstellung von einem blutrünstigen Gott, der den Tod seines Sohnes braucht, um uns vergeben zu können. In manchen Köpfen schwirrt noch immer die Idee herum, dass Gott seinen Sohn sterben lässt, um unsere Sünden zu vergeben. Doch was ist das für ein Gott, der den Tod seines Sohnes nötig hat, um uns vergeben zu können?“
„Aber wir dürfen nicht so tun, als ob Erlösung erst mit Jesus Christus anfange. Gott ist schon immer der erlösende Gott. Und er wirkt Erlösung auch in anderen Religionen.“
„Wenn es Gott gibt: Wo ist er? Gott ist überall. Und er ist da, wo wir ihn in unser Herz einlassen. Wir dürfen ihn uns nicht wie einen Geist vorstellen, der sich unsichtbar hin und her bewegt und überall auftaucht. Gott ist vielmehr der Grund, der alles durchdringt, der Geist, der alles durchgeistet, die Energie, die in allem fließt, die Liebe, die alles durchwirkt.“

2. Sarah Young
Die derzeit erfolgreichste „christliche“ Buchautorin in Deutschland ist die US-Amerikanerin Sarah Young. Vor allem junge Frauen sind begeistert von den neuen und speziellen (spiritistischen; Red.) „Offenbarungen“, die Sarah Young von „Jesus Christus“ persönlich und direkt erhalten haben soll. Nachfolgend einige Zitate zur Prüfung:
„Ich wohne in den tiefsten Tiefen deines Seins, in ewiger Einheit mit deinem Geist. […] Aber tief in dir verläuft eine Goldader, die darauf wartet, entdeckt zu werden. […]“
„Wenn du meine Nähe suchst, musst du die Gedanken an anderes beiseiteschieben. Ich bin über allem und auch in allem; […]“
„Tanke in meiner Gesellschaft auf, atme meine Gegenwart in tiefen Zügen ein. […]“
„Lass dich begeistern. Ich bin das feste Fundament, auf dem du tanzen und singen und unablässig meine Gegenwart feiern kannst. […]“
„Trage meinen Mantel der Gerechtigkeit und fühle dich wohl darin. […] Entspanne dich im luxuriösen Stoff deines herrlichen Mantels. […]“
„Flüstere mit einer liebevollen Zärtlichkeit meinen Namen. […]“
„[…] Atme langsam ein und aus, während du dein Augenmerk auf mich richtest. Auch ein einfaches Gebet wie ‚Erfülle mich mit deinem Frieden, Jesus!’ kann hier hilfreich sein.“
„Atme mich mit jedem Atemzug ein. […]“
„[…] Bitte den Heiligen Geist, durch dich zu denken und zu sprechen. Weil er tief in deinem Innern lebt, kann er leicht auf dich einwirken, aber er wartet darauf, dass du ihn darum bittest. Je öfter du ihn in dein Leben einlädst, desto glücklicher wirst du sein.“
„[…] Während du in meiner Gegenwart wartest, wird mein göttliches Leben in dich hineinströmen und dich mit himmlischen Gütern füllen. Ich möchte, dass du ganz bis zum Rand mit Liebe, Freude und Frieden erfüllt bist. Weil diese göttlichen Gaben aber fortwährend wieder aus dir heraussickern, musst du dich ständig neu von mir füllen lassen.“
„Das Wissen, dass deine Zukunft absolut gesichert ist, kann dir die Freiheit schenken, dein Leben heute in vollen Zügen zu genießen. […]“
„Lerne, das Leben mehr zu genießen. Entspanne dich, und erinnere dich daran, dass ich der Gott bin, der mit dir ist. […] Je mehr du dich auf meine Gegenwart konzentriert, umso vollständiger kannst du das Leben genießen. […]“

3. Bayless Conley
Der US-Pastor gehört zu den weltweit erfolgreichsten Fernsehpredigern. Obwohl er charismatische Lehren vertritt, erreicht und überzeugt er viele Evangelikale und Nichtcharismatiker. Das verwundert, wenn man folgende Zitate liest:
„Manche Menschen glauben, Gott hätte ihnen bereits alles gegeben, was man bekommen kann, als sie errettet wurden. Sie sagen, ich habe den Heiligen Geist empfangen, als ich wiedergeboren wurde, und folgern daraus, dass das alles war. Nun, es gibt einen Heiligen Geist, aber zwei Arten, wie wir ihn erfahren können. […]“
„[…] Vielleicht haben sie den Heiligen Geist noch nicht empfangen, seit sie gläubig wurden?! Natürlich ist die Wiedergeburt vom Heiligen Geist gewirkt, aber der Heilige Geist hat mehr für uns. Es ist eine Sache, vom Heiligen Geist berührt worden zu sein, aus dem Geist geboren zu sein und eine andere, vom Heiligen Geist erfüllt zu sein.“
„Ich weiß, dass die Vergebung der Hauptgang ist – Gott sei Dank! Sie allein wäre schon genug. Aber wenn der Preis, der dafür bezahlt wurde, auch den Salat des Friedens und das Dessert der Heilung beinhaltet, warum sollten wir uns das nicht holen?“
„Jedes Kind Gottes hat ein Recht auf Segen und Wohlergehen.“
„Gott hat bereits Ja zu jedem geistlichen Segen gesagt. Und jeder geistliche und materielle Segen kommt durch den Heiligen Geist. Es geht nicht nur um den geistlichen Segen, den wir haben. […]“
„Diese Segensverheißungen waren natürlich damals an Menschen gerichtet, die in einer Agrargesellschaft lebten. Das Maß für ihren Wohlstand waren Trauben und Weizen und Viehherden. Und Gott sagt: ‚Wenn ihr mich ehrt, indem ihr mir euer Erstes und Bestes bringt, wird dadurch Segen in eurem Leben möglich.’ Und dieses Prinzip lässt sich auch heute anwenden, selbst wenn wir keine Schafherden haben oder Korn anbauen. Übertragen sie das Prinzip einfach auf ihre Lebenssituation. Gott sagt: ‚Ich werde dein Bankkonto überfließen lassen.’ […]“
„Manche von ihnen sollten einfach aufstehen und sagen: Teufel, genug ist genug! Ich widerstehe dir in Jesu Namen! Du wirst mich nicht mehr unterdrücken oder in Depression stürzen!’ Stehen sie auf und schütteln sie es ab. Sagen sie: ‚Teufel, du wirst weder meine Familie spalten noch meine Ehe zerstören! In meinem Leben regiert die Liebe. Meine Ehe und meine Kinder sind gesegnet. Auf meinem Haus liegt die Gnade Gottes und du hast hier keinen Platz. Ich werde freundlich reden und meine Frau lieben wie Christus die Gemeinde geliebt hat. Ich werde mich meinem Mann unterordnen, wie es in der Bibel steht, und dir, Teufel, werde ich jede Tür vor der Nase zuschlagen!’ Stehen sie auf und schütteln sie es ab! Heh, wann haben sie zum letzten Mal ein energisches Gebet gesprochen? Der Teufel hat sich an ihre Kinder herangemacht und sie haben nichts dagegen unternommen. Gehen sie ins Gebet! Führen sie einen kleinen Kriegstanz auf! Übernehmen sie in Jesu Namen Autorität über den Teufel! Und sagen sie: ‚Finger weg von meinen Kindern!’ […]“

4. Joyce Meyer
Die bekannteste, erfolgreichste, einflussreichste und beliebteste „Predigerin“ weltweit ist die US-Amerikanerin Joyce Meyer. Auch zu ihr nachfolgend einige Zitate zur eigenen Prüfung:
„Genießt euer Leben! Genießt euch selbst! […] Ich will, dass ihr euer Leben genießt und dass ihr euch selbst genießt!“
„Ich denke, die Bibel zeigt uns immer wieder, dass wir unser Leben lieben sollen. […]“
„Ich wusste nicht viel, weil ich nicht viele Predigten gehört hatte. Ich war unglücklich, obwohl ich wiedergeboren war. Deshalb will ich unbedingt Menschen helfen, das Leben zu genießen, denn dafür ist Jesus gestorben. […]“
„Immer wenn ich diese Botschaft predige, liebe ich es, die Hölle zum Zittern zu bringen, wenn ich sage: ‚Ich mag mich! Ich mag mich wirklich!’ […]“
„Vor ein paar Jahren habe ich beschlossen, mein Leben zu genießen, meinen Dienst zu genießen und mich selbst zu genießen. Ich mag mich! Und es macht den Teufel verrückt, wenn ich das sage. […]“
„Du kriegst mich nicht, Teufel! […] Und ich glaube an jedem Tag in meinem Leben, dass es dem Teufel leid tut, mich jemals belästigt zu haben. An jedem Tag. Ich glaube, dass er in der Hölle jeden Tag sagt: ‚Ich wünschte, wir hätten sie in Ruhe gelassen.’ Und dasselbe kann auch bei dir geschehen. […] Fordere deine Belohnung ein: ‚Gott, ich erwarte eine zweifache Wiedergutmachung für meine Schwierigkeiten!’ […]“
„Greift zur Waffe! Erschießt Satan! Erwürgt ihn! Fesselt ihn! Kerkert ihn ein! Wir können ihn besiegen. […]“
„[…] Ich bin noch nicht am Ziel, aber haha, Teufel, ich werde die Reise dorthin genießen. Habt ihr mich verstanden? Ich bin noch nicht am Ziel, aber haha, haha, haha, Teufel, ich werde die Reise dorthin genießen.“
„[…] Jesus hat die nervige Angewohnheit, sich Zeit für Menschen zu nehmen.“
„[…] Aber man kann definitiv haben, was Gott einem zugesagt hat, und das sind nicht lauter Besitztümer. Eins der Dinge, die er sich für euch wünscht, ist Gesundheit. Ihr habt ein durch Blut bezahltes Recht, euch gut zu fühlen. Habt ihr mich gehört? Ich sagte: Ihr habt ein durch Blut bezahltes Recht, euch gut zu fühlen. […] Wer von euch sorgt nicht angemessen für sich selbst? […] Jetzt aber mal aufgepasst: Schaut mich alle an! Wenn Gott dich genug schätzt, um seinen Sohn zu senden, um solch einen grausamen Tod sterben zu lassen, damit du ein wunderbares Leben haben kannst, dann ist doch das Mindeste, was du tun kannst, dich genug wertzuschätzen und dich selbst gut zu behandeln. ‚Ahaha, ich muss mir doch um diesen Kram keine Gedanken machen. Ich fühl’ mich gut.’ Seid nicht dumm! Wenn du jetzt nicht in dich investierst, gehst du später bankrott. […]“
„Wenn ich morgens aufwache, meditiere ich meistens als erstes über diese Stelle: ‚Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat. Ich will mich freuen und fröhlich sein.’ Ich habe mittlerweile festgestellt, dass der Satan permanent meine Freude rauben will. Ich kann nie hundertprozentig davon ausgehen, dass er mir heute nicht irgendeine Falle stellt. Allerdings habe ich kein Interesse daran, dass er mir die Freude raubt, weil ich jeden Tag so sehr genießen möchte, wie es geht. Je älter ich werde, desto wichtiger scheint es mir, jeden Tag in vollen Zügen zu genießen. […] Ich glaube, in meinem Leben vergeht kaum ein Tag, an dem ich mir nicht bewusst sage: ‚Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat. Ich will mich freuen und fröhlich sein.’ Oft murmele ich das sogar halblaut: ‚Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat. Ich will mich freuen und fröhlich sein.’ Oder ich sage es auf dem Weg ins Bad: ‚Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat. Ich will mich freuen und fröhlich sein.’ Das versetzt mich in die richtige Stimmung, um das Beste aus diesem Tag zu machen und mir von nichts die Freude nehmen zu lassen.“
„Ich gebe dir hier nur ein paar Beispiele aus meinen Erfahrungen, aber du kannst sie auch auf andere Lebensbereiche übertragen, in denen du Erfolg haben möchtest. Ich sage dir, dass das Meditieren über das Wort Gottes der Schlüssel zum Erfolg ist, der Schlüssel zum Erfolg.“

Literatur-Hinweis: Auf diese und weitere einflussreichen Autoren und „Prediger“ geht Thorsten Brenscheidt in seinem neuen Buch ausführlicher ein: „Spürst du Gott schon oder liest du noch die Bibel?“ (Paperback, 338 Seiten, Lichtzeichen Verlag, 9,95 Euro; Bestell-Hotline: 0800 – 0 998 998). Der Autor gleicht die „neuen Botschaften“ mit den Aussagen der Bibel ab. Der Leser wird jedoch nicht nur mit Zitaten „gefüttert“, sondern erhält hilfreiches Hintergrundwissen aus Soziologie und Trendforschung. Teilweise beanspruchen die in dem Buch zitierten „Prediger“, ihre Botschaften übernatürlich zu empfangen. Hierzu regt Brenscheidt seine Leser an, über Bedeutung und Wert göttlicher Offenbarung nachzudenken. Das Buch gibt dazu biblisch fundierte Antworten und ist zudem ein praktischer Ratgeber für ein solides und zugleich erweckliches Glaubensleben. Ausführliche Informationen sowie eine kostenlose 33seitige Leseprobe im Internet unter: www.cbuch.de/-p4842

Auszug aus: DER SCHMALE WEG Nr. 2/2014

3 Kommentare

  1. Auch ich bin kein großer Fan von Fernsehpredigern, bei Bayless jedoch muss ich wiedersprechen (auch wenn ich mit ihm nicht in allem übereinstimme) so denke ich doch das er von Gott auserwählt worden ist um Gottes Gemeinde aufzubauen, zu stärken und zu ermutigen. Ich habe dies selbst einige Male erlebt.

  2. Mir scheint das diese Politische Korrektheit mittlerweile auch Christliche Kreise durchdrungen und dort ihr Gift verspritzt hat.Oft mußte auch ich mir schon unschöne Dinge anhören,wenn ich auf besagte Autoren und deren unbiblischen Lehren oder bezüglich der beiden Groß Kirchen aufmerksam machte,das dies oder das klar dem Wort Gottes widerspricht.Es heißt dann,mir dürfet aber net richte,oder des darf uns aber net belaschte,wenn z.b. grausame Dinge auf dieser Welt geschehen.Ja selbst wenn es unserem Nächsten,sprich Familie oder Nachbar schlecht geht selbst da wird so was losgelassen,ja nicht damit belasten es könnte ja sein das es einem nicht gut tut,ja aber wer soll sich denn dann derer annehmen wenn nicht wir Christen und ich meine solche die dem Herrn Jesus wirklich gehören,alles dreht sich nur noch um sich selbst,diese emotionale Kälte auch in christlichen Kreisen gibt einem schon zu denken.
    Da stellt sich einem dann schon die Frage: Sind denn auch viele Christen so, ich sag mal,eiskalt geworden das die Dinge die um sie herum geschehen ihnen völlig gleichgültig sind.Diese ganzen Falschlehren,Irrlehren,falsch verstandene Toleranz,usw.
    so scheint mir,haben viele (leider auch Christen) fast blind gemacht.Es ist so traurig,zu sehen wie jeder nur noch für das seine einsteht.Gerade wir sollen Licht und Salz dieser Welt sein.Kein Mitleid mit dem Nächsten es wird alles hingenommen,mir kommt es oft so vor als ob die Leute wie gelähmt wären,unfähig etwas zu tun oder zu sagen.Es ist wohl auch bequemer sich nicht damit auseinander zusetzen.Aber ich bin mir so ziemlich sicher, das daß genau mit solchen Autoren wie oben genannt zusammen hängt.Wenn die Leute immer nur hören das Nachfolge in erster Linie mit genießen oder nur sich selbst das beste usw.dann verwundert es nicht das so viele für die Wahrheit blind sind.Hier kann nur der Herr Jesus die Augen öffnen und beten wir das er die Menschen aus diesen Irrungen und Verstrickungen herausholt.

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