Calvins Lehre von der Kirchenzucht (Dr. Martin Erdmann)

(Quelle: Dr. Martin Erdmann newsletter www.veraxinstitut.ch)

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Calvins Lehre von der Kirchenzucht

  • immenses und einflussreiches literarisches Schaffen
  • konkrete Durchsetzung bestimmter geistlicher Grundsätze
  • Durchsetzen der Kirchenzucht

Dr. Martin Erdmann berichtet aus Greer, South Carolina …

Dr. Martin Erdmann

Wenn die im folgenden Zitat deutlich dargelegte Wahrheit über die Motivation und den Einfluss Calvins als Reformator in Genf besser bekannt wäre und befolgt würde, dann hätten wir kaum Probleme mit dem Dominionismus. Aber leider wird Calvin unberechtigterweise von vielen Befürwortern des Dominionismus vor den Wagen einer Bewegung gespannt, die mit geradezu revolutionären Mitteln, die Gesellschaft verändern möchte, obgleich er dies mit Bestimmtheit ablehnt hätte, wenn er heute noch leben würde. Diese ihm zugeschriebene, negative Einstellung zum Programm des Dominionismus entnehmen ich seinem entschiedenen Kampf um die biblische Praxis des Abendmahls und der Durchsetzen der Kirchenzucht. Calvin war darüber hinaus der Mann, der durch sein Handeln die entscheidenden Weichen stellte, die in Europa zur Einführung freiheitlicher Gesellschaftsstrukturen – gerade auch die Grundlage einer vom Staat unabhängigen Kirche – beitrugen, ohne dass er diese bewusst anstrebte. Seine Absicht war eine ganz andere; und in einem gewissen Sinne viel löblichere, obgleich ein gesteigertes Maß an kirchlicher, ziviler und ökonomischer Freiheit nie gering geachtet werden sollte.

“…. Die unbestreitbaren Fakten sind einfach nicht mehr bekannt, dass er [Calvin] eine wahre Revolution in allen Bereichen des Soziallebens initiierte, wie dies kaum jemand vor oder nach ihm zu Wege gebracht hatte. Nicht nur die Politik einer einzigen Stadt veränderte Calvin, sondern die aller Nationen Europas, ja letztlich die der ganzen Welt, ohne dass der Reformator dies überhaupt beabsichtigte. Bevor wir uns jedoch mit den Auswirkungen seines Wirkens näher befassen, sollten wir uns vergegenwärtigen, dass es Calvin nie primär um eine radikale Veränderung der sozialen und politischen Verhältnisse ging. Sein hauptsächliches Augenmerk richtete er auf die theologischen und ekklesiologischen Probleme seiner Zeit.”

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Vom Abendmahl des Herrn Die folgenden Anordnungen aber treffe ich …

27 Wer in unwürdiger Weise das Brot ißt oder den Kelch des Herrn trinkt, der wird sich am Leibe und am Blute des Herrn versündigen. 28 Jedermann prüfe sich also selbst und esse dann erst von dem Brot und trinke von dem Kelch! 29 Denn wer da ißt und trinkt, der zieht sich selbst durch sein Essen und Trinken ein (göttliches) Strafurteil zu, wenn er den Leib (des Herrn) nicht unterscheidet. 30 Deshalb gibt es unter euch auch Schwache und Kranke in so großer Zahl, und gar viele sind schon entschlafen. 31 Wenn wir aber mit uns selbst ins Gericht gingen, so würden wir kein Strafurteil empfangen. 32 Indem wir jedoch ein Strafurteil empfangen, werden wir vom Herrn gezüchtigt, damit wir nicht mit der Welt zusammen verurteilt werden.”

(1. Kor. 11, 27-32; Hermann Menge Übersetzung)

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