Διάβολος diábolos, der Durcheinanderwerfer (S.Schad)

Bibeltreue Christen wissen, daß SATAN, DER FÜRST DIESER WELT – DER WIDER-SACHER DES MENSCHEN ist (siehe Buchauszug Erwin Sauer). Hat dieses Wissen jedoch Eingang in die Gedankenwelt aller Christen gefunden, oder weigern sich nicht Wenige, den ernüchternden Tatsachen ins Auge zu sehen, daß diese Welt ein böser Ort ist? Trösten sich nicht viele Christen über das vorgeblich oder tatsächlich Gute was sie wahrnehmen können mit der Konsequenz eines Tiefschlafes, oder der Verdrängung der Realität? Eine unbequeme Frage, oder nicht?

Es gibt und gäbe hierzu gewiß sehr viel zu sagen, ganze Bücher wurden von namhaf-ten Brüdern bereits geschrieben, die den Tiefschlaf der Christenheit zum Thema haben, jedoch möchte ich mich an dieser Stelle als Denkanstoß eher plakativ und auch mit durchaus subjektiven Eindrücken äußern:

Die abscheuliche Frucht des Διάβολος diábolos, des Durcheinanderwerfers, mannigfal-tige Irrlehren, mitunter verwirrende theologische Streitfragen und der Diskurs um Fragen die ein Teilhaben oder Nichteilhaben an dem Weltgeschehen angehen bestimmen mitunter leidenschaftlich geführte Diskussionen in der Christenheit. Nebensächliches, da nicht heilsentscheidend, wird zur Hauptsache aufgebläht, Rechthaberei ist nicht selten das Motiv unter dem Deckmantel der Apologetik und die Liebe bleibt auf der Strecke und erkaltet zuweilen. Das Wesentliche, ohne daß ich von mir selber behaupten möchte, dieses konstant und immerzu erfaßt zu haben, geht perdu in einer Kakophonie  der vielen Stimmen und oftmals biblisch nicht fundierter Meinungen. Das Unwesentliche hingegen bauscht sich auf und erdrückt die wichtigen Fragen dieser Zeit.

Womit ich die Antwort schuldig wäre, welche denn die wichtigen Fragen dieser Zeit wären oder generell sind … (aus meiner bescheidenen Sicht) …

Nr 1. Abwehr von Gefahren:  das vielfältige Eindringen unbiblischer Lehren in die Gemeinde Christi, gefolgt von unbiblischen Aktivitäten. Dazu zähle ich sozialen und politischen Aktivismus, der an die Stelle von Evangelisation und Mission tritt. Denn wem nutzt es, wenn ich bei einer PEGIDA-Demonstration neben unerretteten Menschen mitmarschieren würde, außer dem Durcheinanderwerfer, der die überwiegende Zahl der Menschen in ihrem Unglauben gefangen hält? Wem nutzt es wenn ich Hand in Hand mit Kirchen die das Evangelium leugnen und deren Mitgliedern kulturell in meiner Stadt aktiv werde (so wie das die emergenten Protagonisten empfehlen), wenn außer buntem Multi-Kulti nur der Ökumene, der abgefallenen Kirche Vorschub geleistet wird?

Nr 2. und völlig gleichwertig ist, daß unser Hören des Wortes Gottes zu der Täterschaft führen muß und dieses ist die aktive und unmittelbare gelebte Liebe mit den Nächsten.

Jak 1,22 Seid aber Täter des Wortes und nicht bloß Hörer, die sich selbst betrügen.

Diese aktive und gelebte Nächstenliebe duldet auch keine faulen Knechte (Matt 25), die ihre Talente vergraben und die Gaben nicht einsetzen die sie von Gott erhalten haben. Womit ich sagen möchte: Jeder Christ hat die Verpflichtung ein Zeugnis über seinen HERRN JESUS zu geben, direkt und unmittelbar, von Mensch zu Mensch, vor dem Atheisten, vor dem Muslim, vor dem Esoteriker im Öko-Laden, am besten wo wir gehen und stehen. Martin Luther hatte zuerst große Mühe mit dem Jakobus-Brief und bezwei-felte vorübergehend daß dieser kanonisch wäre, bis Luther später erkannte, daß aus echtem Glauben auch gute Werke folgen müßten. Wird uns der HERR JESUS eines Tages wenn wir vor IHM stehen, ´z.B. etwa anonyme Evangelisations-Aktivitäten in sozialen Netzwerken und Aufrufe zu Demonstrationen gegen Diesen oder Jenen etwa als gute Werke anrechnen? Ich glaube (und fürchte) NEIN und erwarte eher, daß ER sagen würde, daß wir dem Durcheinanderwerfer gedient haben und ER diese Werke verbrennen wird.

Wie wir wissen sagt das Zeitgeist-“Evangelium” neue Dinge, die wir im Wort Gottes nicht finden und daher auch vom Durcheinanderwerfer stammen (müssen). GOTTES WORT ist ewig und unabänderlich. Daran ändert sich auch nichts, selbst wenn der IS (Islamische Staat) an den Deutschen Grenzen und vor unseren Haustüren stünde.


S.Schad

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11.01.2015

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2 Kommentare

  1. J. Oswald Sanders
    Satan ist kein Mythos
    Eine Enttarnung des Widersachers

    Es ist verwunderlich und verdächtig zugleich, dass bis in die jüngste Zeit hinein das Thema “Teufel” so leichtfertig abgehandelt wird.
    Dabei gibt es erstaunlich viele Bibelstellen, die auf die Person Satans und sein Werk von verschiedenen Seiten Licht werfen.
    Dieses Buch will dazu beitragen, dass die Person und das Wirken Satans erkannt wird, damit man sich vor seinen Nachstellungen schützen lassen kann.
    http://www.cvbh.de/Satan-ist-kein-Mythos-J-Oswald-Sanders

    SATAN WILL ANBETUNG!!!
    von jeremyyyTM

  2. Epheser 6,11 Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr standhalten könnt gegenüber den listigen Kunstgriffen des Teufels;

    SATAN – DER LISTENSCHMIED UND SEINE TAKTIK
    von GOTT SUCHT DICH UND WILL DICH RETTEN!!!

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