Wölfe im Schafspelz (Baldur Gscheidle)

Malteser Schirrmacher

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Michael Hesemann und Prof. Dr. Thomas Schirrmacher von der Evangelischen Allianz beim ökumenischen Dialog mit Papst Tawadros II.


(Quelle: Michael Hesemann http://michaelhesemann.info/2.html)

Dabei zeigte sich, dass „ökumenischer Dialog“ auch gegenseitiges voneinander Lernen bedeuten kann, dass die koptische Kirche durchaus dem säkularisierten Europa etwas anzubieten hat. „Wir zeigen Euch, wie die ersten Christen, die Urchristen gelebt haben“, meinte Tawadros II., „Wir sind eine alte und ursprüngliche Kirche, die stets frei von Einflüssen durch Macht und Politik geblieben ist. Wir stellen diese Lehren nicht nur dar, bei uns werden sie vor allem authentisch gelebt. Ich würde mir wünschen, dass sich die Wärme, die Spiritualität und der Glaube, die in unserer Kirche herrschen, auf alle Kirchen verschiedener Konfessionen übertragen werden.”

Positiv wertet der Papst von Alexandria die Reformbestrebungen seines römischen „Amtsbruders“, den er über alle Maßen schätzt: “Der Heilige Vater ist ganz erfüllt von Gottes Geist“, erklärte er auf der Pressekonferenz in Kröffelbach, „Alles, was wir besprochen haben, persönlich, beim Essen, oder bei der Begegnung unserer Kommissionen in geistlichen Fragen, gibt Anlass zu großer Hoffnung: Berechtigter, großer Hoffnung, dass die Einheit unserer Kirchen eines Tages möglich wird. Bis es soweit ist, bis dahin praktizieren wir Einheit in der Liebe. Wir, der Heilige Vater und ich, haben uns gegenseitig ein Versprechen gegeben: Wir beten füreinander in jeder Nacht. Ich habe dieses Versprechen bis heute gehalten. Ich verfolgte seine Aktivitäten und ich fühle, dass Gottes Geist ihn bewegt und durch ihn wirkt. Er ist ein heiliger Mann.”


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Michael Hesemann gehörte zu einer ökumenische Delegation, die den koptischen Papst Tawadros besuchte – mit Thomas Kinker vom Martin Brucer-Seminar in Berlin und Prof. Dr. Dr. Thomas Schirrmacher, Vorsitzender der Theologischen Kommission der Evangelischen Allianz


(Quelle: Michael Hesemann http://michaelhesemann.info/8.html)

Unter “Ökumene” verstehe ich nicht, wie hierzulande üblich, die schleichende Anpassung an die evangelische “Kirche” bei gleichzeitiger Preisgabe unserer katholischen Tradition. Sondern den Dialog mit jenen Kirchen, die, wie unsere, ebenfalls in apostolischer Sukzession stehen und von denen uns im Laufe der Geschichte kirchenpolitische oder dogmatische Konflikte trennten. Das betrifft insbesondere die orthodoxen Kirchen, die seit dem Schisma von 1054 getrennte Wege gehen, und die Altorientalen, die auf dem Konzil von Chalcedon 451 fälschlich des Monophysitismus beschuldigt wurden. 


Vita Hesemann: 2013: Im April spricht Hesemann auf Einladung des Zentralrates der Armenier in Deutschland in einer Gedenkveranstaltung in der Frankfurter Paulskirche. Als erster deutscher Buchautor recherchiert er auf den Spuren von Papst Franziskus in Argentinien, interviewt dessen Schwester und engste Freunde. Am 27. Mai trifft er in Wien den koptischen Papst Tawadros II. und übergibt ihm eine wertvolle Reliquie des Evangelisten Markus. Im Auftrag des Malteserordens ist Hesemann als wissenschaftlicher Berater für eine Ausstellung zum Turiner Grabtuch tätig, die erstmals im Rahmen des Nationalen Eucharistischen Kongresses 2013 in Köln im Juni gezeigt wurde und danach durch Deutschland wandern soll. Am 25. Juni spricht er am Europäischen Parlament in Brüssel zum 1700. Jahrestag des Toleranzediktes von Mailand. Am 23. Oktober wird er von Papst Franziskus in Audienz empfangen. Am 10. November wird er in Tschenstochau/Polen feierlich in den von sel. Papst Johannes Paul II. neugegründeten “Ritterorden der Gottesmutter von Jasna Gora” aufgenommen.

Im Dezember erneutes Zusammentreffen mit Papst Tawadros II.

2014: Hesemann organisiert das Konzert zu Ehren von H.H. Prälat Dr. Georg Ratzinger anläßlich seines 90. Geburtstags im Vatikan, das im Beisein von Papst em. Benedikt XVI. stattfindet.

Die MALTESER-Ausstellung “Wer ist der Mann auf dem Tuch” präsentiert Hesemann in Paderborn, Dortmund, Klagenfurt, Kloster Hünfeld bei Fulda und Heilbad-Heiligenkreuz. Zwei Vortragsreisen durch Österreich, eine Rede vor der Österreichischen Militärpfarre in Wien sowie diverse Vorträge in Deutschland. Im Mai begleitet er Papst Franziskus auf seine Pilgerreise in das Heilige Land, nimmt an der Papstmesse in Bethlehem sowie der historischen Begegnung mit dem Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, S.H. Bartholomaios I., in der Grabeskirche teil. Zur Heiligsprechung von Papst Johannes Paul II. ist er in Rom.  http://michaelhesemann.info/4.html

TURINER GRABTUCH: PROJEKTGRUPPE:

  • Andrea Borgloh, Legionäre Christi, Köln
  • Dr. Thomas Ervens, Erzbistum Köln
  • Bernd Falk, Malteser Hilfsdienst, Köln
  • Michael Hesemann, Düsseldorf
  • Victor Lietz, Malteser Hilfsdienst e.V., Köln
  • Diakon Patrick Oetterer, Erzbistum Köln
  • Martin Rösler, Malteser Hilfsdienst e.V., Köln
  • Douglas Graf von Saurma-Jeltsch,
  • Malteser Hilfsdienst e.V., Köln
  • Achim Schmitz, Malteser Hilfsdienst e.V., Köln
  • Ulrike Schnappat, Malteser Hilfsdienst e.V., Bonn
  • P. William Webster, Legionäre Christi, Düsseldorf Berater:
  • Prof. Dr. Klaus Berger, Heidelberg

http://www.malteser-turinergrabtuch.de/partnerfirmen-und-unterstuetzer.html

Malteserkreuz

Unter der 1815 gegründeten Distrikts-Großloge der  Großloge von England arbeiten in der Hauptstadt Großloge von Schottland eine unter Irland zwei Logen.

Die Freimaurerei faßte hier schon sehr früh unter den Malteserrittern Fuß; die päpstliche Bulle von 1738 führte aber zu Verfolgungen. 1740 wurde sie durch den Großmeister des Malteserordens bekanntgemacht, im nächsten Jahr mußten sechs Angehörige des Ordens die Insel verlassen.

1811 gründeten kriegsgefangene französische Officiere die Loge “Freunde in Gefangenschaft” deren Mitglieder von einer der dortigen englischen Logen zu einem Fest eingeladen wurden. Als die französische Loge nun ihrerseits die englischen Brr. Zu einer feierlichen Arbeit bat, entstand in dem von Priestern aufgewiegelten Volk eine heftige Bewegung gegen die beiden Logen. Trotzdem die Arbeit abgesagt wurde, wurden die Logenräume von Demonstranten demoliert, worauf die Geistlichkeit die Logenräume mit Weihwasser besprengte, um die “bösen Geister” zu beschwören, denen das Volk die herrschende Dürre zuschrieb.

Im Wahlkampf 1930 agitierten die Bischöfe von Malta und Gozo gegen die Partei des mit ihnen in Konflikt liegenden (katholischen) Gouverneurs Lord Strickland, der nicht Mitglied des Bundes ist, mit der Behauptung daß er Freimaurer sei, und erklärten es in Pamphleten, die auf die Kirchenbänke gelegt wurden, als Todsünde, seinen Kandidaten die Stimme zu geben. Das Vorgehen der Bischöfe kam auch im englischen Oberhaus zur Sprache und erfuhr scharfe Verurteilung.

http://freimaurer-wiki.de/index.php/Malta


GOD.TV-JoynerRick Joyner

Frage an Rick Joyner:

Warum haben Sie sich dem „Malteserorden” angeschlossen? (Quelle: http://www.irrglaube-und-wahrheit.ch/sutra98.html&sid=1d537c46708527a5b130ef6b94c2cce5)

Antwort: Dies ist eine Frage, die mir immer wieder gestellt wird, und ich werde versuchen, sie so umfassend wie möglich zu beantworten. Einige Personen werde ich dabei nicht mit Namen nennen, weil ich nicht die Gelegenheit hatte, sie um ihr Einverständnis zu bitten. Im Jahre 1987 begegnete ich einem Mann, der zu einer alten europäischen Adelsfamilie gehörte. Vor der Machtübernahme durch die Kommunisten hatte seine Familie ein gut funktionierendes Industrieunternehmen besessen. Er erzählte mir von einem ungewöhnlichen Ritterorden, der es sich auf die Fahnen geschrieben hatte, den christlichen Glauben zu verteidigen und die Tugenden der Ritterlichkeit zu wahren. Der Orden kämpfte tapfer darum, zurückzugewinnen, was die Feinde des Kreuzes an sich gerissen hatten. Er berichtete weiterhin, dass man diesem Orden nicht einfach so beitreten könne, sondern dass es dazu einer persönlichen Empfehlung bedürfe. Zum Aufnahmeverfahren gehörte es, dass man sich einer rigorosen Prüfung seines Charakters und seiner moralischen Prinzipien nach biblischen Massstäben unterzog und dass man nachweislich die Bereitschaft an den Tag gelegt hatte, sein Leben um des Evangeliums willen aufs Spiel zu setzen. Ich war davon sehr fasziniert und beschloss, weitere Informationen über diesen Orden einzuholen.

Während meines Militärdienstes in der Marine hatte ich die Insel Malta bereits einmal besucht und auch die alten Festungsanlagen des Malteserordens besichtigt. Ich war sehr beeindruckt von den geschichtlichen Ruhmestaten dieses Ordens, aber ich hatte keine Ahnung, dass er immer noch bestand. Als ich von den Kämpfen der Malteser gegen die Horden des Islam las, da dachte ich, dass ich ausserhalb der Bibel wohl kaum jemals so viel Mut, Ausdauer und Hingabe gefunden hatte. Insgesamt dreimal standen die Malteserritter einer gewaltigen moslemischen Streitmacht gegenüber, die mit einer erdrückenden Übermacht von bis zu 100:1 gegen sie aufmunitioniert war, doch sie schworen sich, niemals vor den Feinden des Kreuzes zurückzuweichen. Sie durchlitten einige der wohl schrecklichsten Belagerungen, die es in der Geschichte der Kriegsführung gegeben hat, doch sie hielten stand. Eine Hand voll Ritter versetzte durch ihre Tapferkeit die ganze Welt in Erstaunen. Sie waren der Fels in der Brandung, der sich den andrängenden Horden des Islam entgegenstellte und das christliche Europa vor dem Untergang rettete.


Mitglieder des Malteserordens international – Liste siehe hier


FRANZISKUS

(Quelle: http://rotary.de/gesellschaft/der-neue-papst-und-rotary-a-3154.html)

Der neue Papst und Rotary?

Wussten Sie, dass es eine Verbindung zwischen Papst Franziskus und Rotary gibt? Der neue Papst, damals noch Erzbischof Jorge Mario Bergoglio von Buenos Aires, wurde 1999 zum Ehrenrotarier des RC Buenos Aires ernannt und erhielt 2005 den Silver Laurel Preis des Clubs als „Person des Jahres“. Von Seiten des Clubs heißt es dazu aktuell: „Der RC Buenos Aires bat in seiner Fürbitte den Schöpfer um Unterstützung und Hilfe für Papst Franziskus und bekräftigte seine Freude darüber, dass der damalige Erzbischof von Buenos Aires in 2005 mit dem Silbernen Lorbeer für die Persönlichkeit des Jahres ausgezeichnet wurde, einen Preis, den der Club an herausragende Persönlichkeiten des Gemeinwesens verleiht.“ Auch in Deutschland haben in den vergangenen Jahren zahlreiche Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche die Ehrenmitgliedschaft in einem Rotary Club erhalten. Dazu zählen u.a. Karl Kardinal Lehmann, Bischof von Mainz, Reinhard Kardinal Marx, Erzbischof von München und Freising, Heinz Josef Algermissen, Bischof von Fulda, und Johannes Friedrich, ehemaliger Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.

ERSCHIENEN IN  ROTARY MAGAZIN 4/2013


siehe auch Artikel:

Freimaurertum & Deutsche Evangelische Allianz – Diener zweier Herren? (S.Schad)

Rick Joyner – gekleidet als Ritter von Malta (Discernment Ministries) / Apostat Joyner (ootb)


S.Schad

www.der-ruf.info

03.04.2015

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4 Kommentare

  1. Thomas Schirrmacher und Volker Beck:

    25-jähriges Jubiläum des alevitischen Dachverbandes in Deutschland

    Am 20. Mai 2015 lud der alevitische Dachverband zu den Feierlichkeiten anlässlich seines 25-jährigen Bestehens in das Rote Rathaus zu Berlin.

    Nach der Begrüßung durch den stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Alevitischen Gemeinde Deutschland e.V. , Azis Aslandemir und den Festreden von “Volker Beck”, Innen- und religionspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Kerstin Griese MdB, Mitglied des Parteivorstandes der SPD, Prof. Dr. Heribert Hirte, MdB, Vorsitzender des Stephanuskreises und Dr. Gregor Gysi, Fraktionsvorsitzender der Bundestagsfraktion DIE LINKE fand eine Podiumsdiskussion rund um das Thema “Aleviten” statt.

    An dieser nahm “Prof. Dr. Dr. Thomas Schirrmacher”, Direktor des Internationalen Instituts für Religionsfreiheit, Präsident der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte und stellvertretender Beiratsvorsitzender des Zentralrates Orientalischer Christen in Deutschland e.V. als Podiumsredner teil.

    Die Mitschrift von Prof. Dr. Dr. Thomas Schirrmacher kann hier nachgelesen werden. Der Zentralrat bedankt sich bei Prof. Dr. Dr. Thomas Schirrmacher für das Überlassen der Mitschrift.

    Dazu das Bild:

    http://zocd.de/25-jaehriges-jubilaeum-des-alevitischen-dachverbandes-in-deutschland/

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