Ist die Religion der Kabbalah die Grundlage für eine zukünftige Weltdiktatur? (Dirk Noll)

Vorbemerkung S.Schad:

Ein Artikel von dem lieben Bruder Dirk Noll, den ich für sehr wichtig halte um ein Verständnis dafür zu bekommen, welche unterschwelligen Strömungen zum einen den Evangelikalismus beeinflussen und welche politischen Vorgaben an die Einflussreichen und Mächtigen aus den beschriebenen geheimen Zirkeln ergehen um eine Neue Weltordnung zu errichten.

Dieser Artikel hilft auch grundlegend zu verstehen wovon der dänische Christ Anders Bruun Laursen in seinem Blog http://new.euro-med.dk spricht. Andernfalls könnte das Lesen dieser Artikel zu einem mittleren Kulturschock, langem Kopfschütteln oder gar dem falschen Verdacht des Anti-Semitismus führen.

Chabad LubawitschKabbalisten: Chabad Lubawitsch

Ist die Religion der Kabbalah die Grundlage für eine zukünftige Weltdiktatur? (Dirk Noll)

D_NOLL

Das behauptet zumindest einer der reichsten Männer der Welt und Mitbesitzer der Wallstreet, David Rockefeller in seinen autobiographischen Memoiren aus dem Jahr 2002. Er schreibt dort, dass seine Familie durch eine “cabbalistic conspiracy = kabbalistische Verschwörung” mit Hilfe der UNO eine NEUE WELTORDNUNG einführen möchte.

http://www.amazon.de/Memoirs-David-Rockefeller/dp/0812969731

Dirk Noll

 

Seit längere Zeit fallen mir immer wieder Einflüsse, Symbole und Lehren der Kabbalah innerhalb des Christentums und auch des Evangelikalismus auf. Aus diesem Hintergrund habe ich mir verschiedene Homepages von kabbalistischen Religionsgemeinschaften angesehen und habe versucht zu verstehen, um was es geht.

 

Hier nun ein paar grundlegende Informationen darüber, was die Kabbalah ist und worauf sie sich gründet:

1. Die zur Zeit einflussreichste kabbalistische Religionsgemeinschaft ist Chabad Lubawitsch. Sie steht mit einflussreichen Politikern in den USA, Israel und evangelikalen Leitern in Verbindung und übt auf diese Einfluss aus (Al Gore ist selbst Chabad Lubawitsch Mitglied, George Bush, Benjamin Netanjahu, John Hagee, Christians United for Israel etc).

chabushDelegation von Chabad Lubawitsch bei George W. Bush

Hier ist der Link zur Homepage von Chabad Lubawitsch:

http://www.de.chabad.org/…/Was-ist-die-mystische-Bedeutung-…

Dort wird das wichtigste Symbol in der Kabbalah erklärt, der Davidsstern.

Da die Erklärung hier zu komplex ist und zu viele Details hat, eine einfache Erklärung, wie der Davidsstern die Lehre der Kabbalah darstellt. Dazu siehe Bild unten eine andere Darstellung des Davidssterns, den man auf verschiedenen Kabbalah-Seiten findet, z. B. auf folgender, Seite runterscrollen:

http://www.google.de/imgres…

In dem Davidsstern findet sich folgender Text:

“Quod superius (Macrocosmos), quod inferius (Microcosmos)” = wie oben, so auch unten. Das wird auch durch die beiden Dreiecke dargestellt (ein Dreieck nach oben, ein Dreieck nach unten = Davidsstern.

kabbalah

Was der weiße Jahwe im oberen Dreieck und der schwarze Jahwe, der im unteren Dreieck auf dem Kopf steht, zu bedeuten haben, vielleicht in einem anderen Post, da sich das nicht mit einem Satz erklären lässt.

2. Was will also die Kabbalah? Sie will eine Harmonie zwischen der oberen Welt (geistliche Welt, Makrocosmos) und der unteren Welt (dem Irdischen, Mikrocosmos) herstellen.

Wo kommt diese Lehre der Vereinigung von dem Mikrocosmos und des Makrocosmos her? Darauf gründen sich im Prinzip alle heidnischen Religionen der Antike: Babylon, Ägypten etc. Siehe z. B. Link, der historische Hintergrund des Prinzips, wie oben, so auch unten auf S. 6:

http://www.koha-verlag.de/…/prod…/dateien/5009_leseprobe.pdf

Der Weg von der Antike zur heutigen Kabbalah.

Wenn man im Internet Kabbalah-Seiten aufruft und nach Schriften sucht, die Grundlage für die Kabbalah sind, dann findet man in der Regel schnell einen Link zu den “hermetischen Schriften”. Dies sind Schriften aus der Antike, die im mystischen Judentum bis heute tradiert wurden.

3. Die Hauptschrift der Hermetik ist die tabula smaragdina = Smaragdtafel (siehe Link).

https://de.wikipedia.org/wiki/Tabula_Smaragdina

In der Tabula Smaragdina lautet der erste und oberste Lehrsatz: “Quod est inferius, est sicut (id) quod est superius”. Wie oben, so auch unten. Das ist genau der Satz, den wir auch in unserem Davidstern finden.

4. Kabbala und Judentum. Die Kabbalah ist eine Richtung innerhalb des Judentums. Dabei wird das Glaubensgut der heidnischen antiken Religionen mit der Bibel und dem Talmud vermischt.

Es geht also immer darum, dass die irdische Welt mit der geistlichen Welt in Harmonie gebracht wird. Was bedeutet dies nun konkret für einen religiösen Juden, wie z. B. die Lubawitscher und andere kabbalistische Juden?

Eines der wichtigsten Abbilder der geistlichen Welt auf Erden sind für sie das jüdische Volk und der Tempel in Jerusalem. Kabbalah bedeutet, dass der Mensch AKTIV daran mitarbeitet, dass die irdische Welt wieder mit der geistlichen in Einklang gebracht wird. Deshalb dreht sich bei kabbalistischen Juden alles darum, dass sie aktiv daran arbeiten, dass Juden wieder nach Israel einwandern, der Tempel gebaut wird und der Tempelgottesdienst des AT eingerichtet wird. Wenn dies geschehen ist, dann ist der Mikrokosmos wieder mit dem Makrokosmos im Einklang und es soll eine Zeit der Harmonie und des Friedens über die ganze Welt kommen.

Siehe dazu auch sämtliche Artikel des Tempel-Institutes in Jerusalem, das aktiv in diese Richtung arbeitet:

https://www.templeinstitute.org/

Auf dem Weg dorthin spielen in der Kabbalah auch eine wichtige Rolle die letzte Schlacht, die Israel zu führen hat, gegen Gog von Magog (Hes 38) und das Kommen des Messias. Aber dazu vielleicht ein anderes Mal mehr.

5. Hauptunterschied, woran man zwischen einem Kabbalisten und einem frommen rabbinischen Juden bzw. einem Christen unterscheiden kann (Anm. nicht wenige Evangelikale vor allem mit dispensationalistischen Hintergrund sind von der Kabbalah beeinflusst, was geschichtlich schon bis auf Scofield und die sog. Scofield-Bibel zurückgeht).

Der Kabbalist muss alle seine Kräfte Aktiv dafür einsetzen, dass eine Harmonie zwischen der oberen und der unteren Welt zustande kommt. Auch muss er alles daran setzen, um andere dazu zu bringen, sich daran zu beteiligen und mitzuwirken. Es liegt also am Menschen und dem Einsatz seiner Kraft, ob das “Reich Gottes” kommt und die Erde wieder in Harmonie gebracht und hergestellt wird.

Dagegen glaubt der fromme rabbinischen Jude, wie auch der bibeltreue Christ, dass das Reich des Messias und der künftige Weltfriede auf supernaturale Weise geschehen wird, also durch ein übernatürliches Eingreifen Gottes. Der Mensch kann also nicht durch seine Kraft und Tätigkeit das Reich Gottes herbeiführen, stattdessen vertraut er auf den souveränen Plan Gottes, dass Er alles zu seiner Zeit ausführen wird ohne dass Menschen das in irgendeiner Weise verlangsamen, beschleunigen oder manipulieren könnten.

Das Aktive kabbalistische Wirken des Menschen, um das Reich des Messias herbei zu führen drückt die Kabbalah in der Lehre von dem Messias Ben Josef aus, der dem Kommen des Messias Ben David vorangeht und sein kommen aktiv herbeiführt.

Nach Rabbi Abraham Isaac Kook, dem ersten Oberrabiner in Palästina nach der ersten Rückkehr der Juden im 20. Jahrhundert, wird in neuerer Zeit der Messias Ben Josef auch auf Theodor Herzl und die zionistische Bewegung gedeutet. Siehe Link unter Punkt 8:

https://en.wiki2.org/wiki/Messiah_ben_Joseph

Fazit: Das Ziel, das die Kabbalah hat, steht in Konkurrenz zu dem biblischen Reich Gottes, welches der Messias Jesus Christus am Ende der Tage aufrichten wird.

Das kabbalistische Friedensreich unter dem zukünftigen Messias der Kabbalah, der die alttestamentliche jüdische Religion mit dem Tempel in Jerusalem als Zentrum wieder einrichten möchte, und kategorisch einen Messias Jesus Christus ablehnt, trägt alle Züge der endzeitlichen Gegenreligion, die in der Bibel als antichristlich bezeichnet wird.

Das zukünftige Friedensreich der Kabbalah wird sich in Wahrheit als Weltdiktatur mit einem falschen Messias entpuppen, der versuchen wird die Menschheit zu knechten, vor allem diejenigen, die an Jesus Christus glauben.

06.09.2015 Dirk Noll © alle Rechte vorbehalten


Kommentar verfassen