Talmud vs. Bibel (Dirk Noll)

11217511_10207856346952895_3616805753840183977_n

Warum die Lehre des Talmud im Gegensatz zur Bibel steht…

… und das Judentum deshalb die “Decke vor Augen” hat und seinen Ha Maschiach Jeschua (Gesalbten Jesus Christus) nicht erkennen kann.

1. ÜBERSICHT. Der Talmud besteht ähnlich wie die Bibel aus mehreren Büchern, die zu einem Gesamtwerk zusammengestellt sind. Er ist eingeteilt in 6 Ordnungen (hebr. Seder). Jede Ordnung im Talmud beschäftigt sich mit einem Oberthema, z. B. den jüdischen Festzeiten, der Rechtssprechung etc. Jede Ordnung beinhaltet verschiedene Bücher (Traktate genannt). Zur Übersicht über den Talmud siehe Link:

http://www.judentum.org/talmud/talmud-traktate.htm

2. HERKUNFT. Wo kommt der Talmud her und was ist seine Lehre?

Darauf antwortet der Talmud selbst und zwar unter der 4. Ordnung (Nesikin = Schäden) in dem Traktat Awot = Satzungen der Väter, Kap. 1. Originaltext siehe Talmud Online:

http://halakhah.com/pdf/nezikin/Avoth.pdf

Laut Talmud soll Mose auf dem Berg Sinai neben dem SCHRIFTLICHEN Gesetz (10 Gebote) auch noch ein MÜNDLICHES Gesetz von Gott erhalten haben. Dieses soll er dann an Josua mündlich weitergegeben haben, was Josua wiederum an die Richter weiter gegeben haben soll und die Richter an die Propheten und von den Propheten soll es dann zu den Schriftgelehrten und Pharisäern gelangt sein. Und von ihnen hat das rabbinische Judentum dann dieses mündliche Gesetz bis heute weitergegeben, wobei es dann im 5. Jahrhundert als Talmud schriftlich festgehalten wurde.

3. DAS PROBLEM DES TALMUD. Wie wir bereits nachgewiesen haben, handelt es sich bei dem Talmud um die Lehre der Pharisäer, die wir auch reichlich im NT vorfinden.

Deshalb wollen wir ein Beispiel aus Markus 7 nehmen, wo sich Jesus mit dem Talmud auseinandersetzt und das Problem aufzeigt.

Im Zusammenhang beschweren sich die Pharisäer dort, dass Jesus und seine Jünger sich nicht vor dem Essen die Hände waschen. Die Pharisäer nehmen daran nun Anstoß und sagen: “Warum leben deine Jünger nicht nach den Satzungen der Ältesten, sondern essen das Brot mit unreinen Händen?” (Mk 7,5).

Die Satzungen der Ältesten ist das, was wir heute schriftlich im Talmud vorfinden. Es sind andere Lehren, als sie Jesus gelehrt hat und wir in der Bibel finden. Deshalb antwortet Jesus auf den Vorwurf der Pharisäer: “Ihr verlasst Gottes Gebot und haltet der Menschen Satzungen” (Mk 7,8). Und: “hebt so Gottes Wort auf durch eure Satzungen, die ihr überliefert habt; und dergleichen tut ihr viel”.

Jesus identifiziert die Satzung der Ältesten (heutiger Talmud) als Menschensatzungen die GEGEN Gottes Wort stehen. Diese Satzungen haben einen erheblichen Umfang (dergleichen tut ihr viel). Siehe Link zum Umfang des Talmud:

http://www.judentum.org/talmud/suhrkamp.htm

4. SCHLUSSFOLGERUNG. Die Bibel (das geschriebene Wort Gottes) ist die EINZIGE UND AUSREICHENDE Offenbarung Gottes. Mehr hat Gott nicht gegeben und mehr brauchen wir auch nicht.

Mit dem Talmud stellen die Rabbiner nun eine zusätzliche Autorität NEBEN die Bibel, die in ihren Lehren der Bibel nicht nur widerspricht, sondern sie in Teilen in ihr Gegenteil verkehrt. Jesus bezeichnet sie als Menschensatzungen die GEGEN Gottes Wort stehen.

Für Christen gilt der Grundsatz der Reformation: allein die Schrift. Deshalb führt jede Autorität, die NEBEN die Bibel gestellt wird in die Irre, sei es eine katholische Tradition in Form des Papsttums, oder charismatische Sonderoffenbarungen oder der Talmud.

Jeder, der neben die Heiligen Schrift weitere Autoritäten stellt nach dem Prinzip “Die Bibel plus…” stellte sich gegen Gottes Wort und seinen Gesalbten Jesus Christus.


dirkDirk Noll © alle Rechte an diesem Artikel vorbehalten.

Kommentar verfassen