Biblische Seelsorge oder moderne Psychologie (Dirk Noll)


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Biblische Seelsorge oder moderne Psychologie

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bevor ich mich nun am Ende der Woche für 2 Wochen in meinen Urlaub verabschiede, um am Meer noch einmal Sonne zu tanken, bevor der Winter kommt, hier noch ein Beitrag, der mir am Herzen liegt.

Eines der weitverbreitetsten Themen, mit denen sich heute Christen beschäftigen, ist das Thema Seelsorge.

1. Was ist biblische Seelsorge?

Ein Schlüsselvers dazu ist Jesaja 9,5: “Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst”.

Wo Jesus hier als der “Wunder-Rat” bezeichnet wird, verwendet die King-James-Bibel das englische Wort für Seelsorge “Counsellor”. Jesus ist also der wunderbare Ratgeber. Damit bedeutet biblische Seelsorge, dass ich zu Jesus komme und bei ihm Rat suche und dass ich alle meine Hilfe und Kraft bei Jesus, meinen Herrn und Erlöser suche. Seelsorge an anderen Menschen bedeutet immer, dass ich sie zu Jesus führe und ihnen im Namen Jesus Rat gebe.

2. Die moderne Psychologie

Seit einigen Jahren haben viele evangelikale Gemeinden die moderne Psychologie in die Seelsorge mitaufgenommen. Anstatt biblisch geschulte Geschwister, die im Namen Jesu Rat geben, sind nun in der Psychologie therapeutisch geschulte Christen in der Seelsorge tätig. Seelsorge wird also nicht mehr von “normalen” Christen an ihren Mitgeschwister getan, wie es von der Bibel sein sollte, sondern von therapeutischen “Spezialisten”.

3. Das Problem der therapeutischen Seelsorge

Sie greift auf die moderne Psychologie zurück, die ein anderes Menschenbild hat als die Bibel. Bis heute ist in der Psychologie das Menschenbild von Sigmund Freud vorherrschend. Freud postulierte, dass die Seele des Menschen androgyn sei, also zugleich männlich und weiblich. Die Bibel dagegen sagt, dass die Seele des Mannes männlich ist und die Seele der Frau weiblich.

Ein persönliches Beispiel soll deutlich machen, was dies bedeutet. Vor 5 Jahren musste ich wegen einem Leiden an der Wirbelsäule in die Reha. Dort musste ich auch in therapeutische Kurse, in denen meine Seele “psychoanalysiert” wurde. Das geschah in einer Gruppe. Als ich an der Reihe war, wurde ich von der Therapeutin darauf hingewiesen, dass ich die weiblichen Eigenschaften meiner Seele noch nicht genug auslebe.

Worauf ich zur Antwort gab, dass ich ein Mann bin und meine Seele keine weiblichen Eigenschaften hat. Darauf fragte sie mich, ob ich schon mal einen Säugling im Arm hatte, darauf sagte ich: Ja. Darauf meinte die Therapeutin, dass ich dabei doch mit Sicherheit Muttergefühle hatte. Ich sagte: Nein, ich hatte Vatergefühle (obwohl das Kind von Glaubensgeschwistern war).

Damit war die Therapeutin zum Schweigen gebracht und sie hat es aufgegeben mich von einer männlich-weiblichen Seele des Menschen zu überzeugen. Ich habe der Therapeutin dann noch gesagt, dass Männer auch einfühlsam und sanft sein können und auf andere Menschen eingehen und ihnen zuhören können, sind keine weiblichen Eigenschaften der Seele, sondern Tugenden, die auch Männer haben können.

4. Wiederherstellung eines biblischen Bildes von Mann und Frau

Aufgrund o. g. Hintergründe ist es notwendig in den Gemeinden und unter den Christen wieder ein biblisches Bild von Mann und Frau zu vermitteln. Dies tun verschiedene Seelsorge-Netzwerke in Deutschland, die biblische Seelsorge betreiben, ohne die moderne Psychologie. Vorträge einer Konferenz zur Erbauung und Wegweisung siehe unten. Besonders empfehle ich den Vortrag von Kurt Vetterli (u. a. auch Redner auf der Verax-Konferenz in Basel) zu dem Thema “Wann ist der Mann ein Mann…?” und der Vortrag “Die verschwindende Frau”.

Euch allen Gottes Segen
Dirk

Link :

http://www.biblische-seelsorge.net/vortraege-mp3/biblisches-mann-und-frau-sein-2012

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