idea SPEKTRUM zensiert (S.Schad)

(Quelle: S.Schad www.der-ruf.info)


Üblicherweise ist weder die EKD, noch idea Spektrum mein Thema außer nur am Rande gewesen, da bei ersterer der Grad der Apostasie zu weit fortgeschritten, als daß man noch viel dazu sagen müßte und bei letzterem Organ, der Einfluß bibeltreuer Evangelikaler abgenommen und gleichzeitig der Einfluß weichgespülter Evangelikaler und der EKD zugenommen haben. Letzteres wird gut veranschaulicht durch den folgenden Bericht:

Evangelische Kirche in Deutschland erpresst idea!

idea-spektrum-zensurDen Gegenstand des Anstoßes bei der EKD und dem Kotau des Chefredakteurs von idea SPEKTRUM Helmut Matthies vor seinen Sponsoren, möchte ich hier mit dem  ge-bührendem Respekt vor dem idea-Redakteur Uwe Siemon-Netto für seinen deutlich formulierten Artikel in ganzer Länge wiedergeben:

(Quelle: http://preussischer-anzeiger.de/2015/11/18/uwe-siemon-netto-an-meine-deutschsprachigen-Leser/)

Ein blutiges Ausrufzeichen nach der EKD-Synode

Uwe Siemon-Netto

Zwischen Bremen und Paris liegen 651 Kilometer Luftlinie. Blicken wir aber auf das, was fast zeitgleich in diesen beiden Städten geschah, dann scheinen sie in verschiedenen Universen zu liegen. Oder doch nicht? Das Massaker von Paris steht wie ein blutiges Ausrufzeichen hinter dem Gutmenschenkitsch, den sich Teile der EKD-Synode in punkto Islam gönnten. Man ist versucht, Psalm 2,4 zu zitieren: „Aber der im Himmel wohnet, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer.“ Da konstatierte doch der Bischof Markus Dröge vor der Synode seiner Kirche in Berlin, dass Christen Muslime nicht zum „Missionsobjekt“ machen dürften; da hatte zuvor schon eine Oberkirchenrätin aus Düsseldorf auf die Frage nach der Aktualität des Missionsauftrages Jesu geantwortet, man dürfe den Muslimen doch jetzt nicht auch noch den Glauben wegnehmen. Wir möchten mit Gott lachen aber können es nicht. Eher passt die Reaktion des Berliner Malers Max Liebermann (1847-1935) auf eine andere Form von Totalitarismus: „Ick kann janich so ville fressen wie ick kotzen möchte.“

Der Bischof, die Oberkirchenrätin und die ihnen zunickenden EKD-Quietisten seien gefragt: Wann haben Sie das letzte Mal in den Koran geblickt? Wann in die Zeitungen, die seit Jahren über die Gräuel des Islamismus berichten: wie er Andersgläubige köpft, kreuzigt, vergewaltigt, entführt? Das war alles weit weg. Jetzt geschieht es nur 651 Kilometer von Bremen entfernt. „Dieser Anschlag… meint uns alle und trifft uns alle“, sagte Angela Merkel, und sie hatte Recht.

Ach, das war alles nicht im Sinne des Erfinders? Doch, Herr Bischof, Frau Oberkirchenrätin! So steht’s im Koran. Entsinnen Sie sich noch aus Ihrem Theologiestudium des sola scriptura-Imperativs? Die Heilige Schrift ist der höchste Maßstab aller Lehre und Praxis. Nun ermahnt die heilige Schrift der Muslime diese aber nicht zur Feindesliebe, sondern ruft sie auf: „Erschlagt (die Ungläubigen), wo immer ihr auf sie stoßt“ (Sure 2, Vers 191) und: „So haut ein auf ihre Hälse und haut ihnen jeden Finger ab“ (Sure 8, Vers 12). Ähnliches ist im Koran an über hundert Stellen zu lesen. Die Mörder von Paris haben sich an den sola-scriptura-Grundsatz gehalten; sie unterwarfen sich der Autorität der heiligen Schrift – aber eben nicht unserer heiligen Schrift, sondern ihrer. Und ihren Glaubenssätzen sollten wir im Umgang mit Muslimen nicht unsere gegenüberstellen dürfen?

Spätestens nach Paris muss mit dem deutschen Protestantengesäusel zum Thema Islam Schluss sein. Niemand fordert, dass Muslime zur Konversion genötigt werden. Wir Christen haben eine viel mächtigere Waffe für den Umgang mit ihnen, nämlich das Wort des lebendigen Gottes. Dieses Geschütz bellt nicht wie Kanonen und tötet niemanden. Es ermahnt lediglich uns alle, auch die politisch-korrekt verwirrten Kleriker in den EKD-Gliedkirchen: „Gehet hin und lehret alle Völker, taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ (Matthäus 28,19).


avatarklein

Eingestellt von S.Schad © alle Rechte an diesem Artikel vorbehalten.

 

 

facebookDer Ruf an die Gemeinde Christi

youtube S. Schad

Bitte besuchen Sie auch unseren Internetauftritt mit den Schwerpunkten Dominionismus / Gesellschaftstransformation, Ökumene und NWO / Neue Weltordnung und Eschatologie, www.out-of-the-blue.world – die Einleitung & These zu diesem Blog bitte HIER lesen.


2 Kommentare

  1. „Evangelische Kirche in Deutschland erpresst idea!“ Uwe Siemon-Netto – Hintergründe?
    Wurde wirklich idea erpresst oder ist nicht vielmehr der Redakteur Helmut Matthies das Bauernopfer bei dieser empörenden Aktion der Präses der EKD-Synode, Irmgard Schwätzer (FDP), die wohl im Auftrag der Evangelischen Kirche gehandelt hat? Stehen doch hinter dieser Frau der Rat der EKD mit Bischof Heinrich Bedford-Strohm an der Spitze.
    Die Mitglieder des Rates der EKD und der Synode rekrutieren sich zum großen Teil aus dem freimaurerischen Rotary Club und anderen Service-Clubs. Die Personen aus diesen Verbindungen haben heute das große Sagen und finden sich an den Schaltstellen der Macht in politischen Parteien, Regierungen, Kommunen, Kirchen, Jurisprudenz, Medien, Banken, Wirtschaft, Industrie und so weiter. Ein weitverzweigtes Netzwerk!
    Untersucht man einmal die Verflechtungen, Dienste und Betätigungen von „idea“, so muss man sich keineswegs wundern, dass die Präses der EKD-Synode, Irmgard Schwätzer, das Nachrichtenmagazin zwingen konnte, den Artikel von Uwe Simon-Netto zurückzuziehen.

    Hat doch die Evangelischen Allianz selbst einen freimaurerischen Hintergrund.
    * idea wurde 1970 in Wetzlar als Informationsdienst der Evangelischen Allianz von Repräsentanten aus Landes- und Freikirchen gegründet, die dem Pietismus bzw. der evangelikalen Bewegung nahestehen. Gründer war der langjährige Direktor des Evangeliums-Rundfunks, der bis heute Vorstandsvorsitzender von idea ist Pastor Horst Marquardt.
    * Selbstverständnis idea: idea ist eine UNABHÄNGIGE Evangelische Nachrichtenagentur, die von einem Verein getragen wird. idea steht der Evangelischen Allianz nahe – der ersten überkonfessionellen Bewegung, die 1846 in London von dem Freimaurer Dr. Thomas Chalmers in der „Freemasons Hall“ ins Leben gerufen wurde. Siehe unter folgendem Link: Meine Stellungnahme / Leserbrief an den Mitternachtsruf zum Artikel von Pfr. Reinhard Möller. „Das Christentum – von Freimaurern seit Jahrhunderten unterwandert“?
    )

    Diese Verbindungen erklären auch den heutigen Kurs der „Weltweiten Evangelischen Allianz“.

    * Die DEA versteht sich als ein Bund engagierter, allein der Bibel verpflichteter Christen aus Landes- und Freikirchen, Gemeinschaften und freien Werken. (http://www.idea.de/ueber-uns.html)
    Wie authentisch diese Aussage zum Status der Unabhängigkeit ist, zeigt sich auch daran, dass die Räte und Bischöfe der vom Glauben abgefallenen EKD vermehrt in idea zu Wort kommen. Diese erwähnte Unabhängigkeit wurde gerade jetzt im vorliegenden Fall „Uwe Siemon-Netto“ mehr als deutlich demonstriert. idea straft sich selbst der Lüge!
    * Zu idea: idea publiziert Meldungen aus den Bereichen Evangelischen Kirche in Deutschland, Freikirchen, evangelikale Bewegung weltweit, Theologie, Mission und Bioethik. Als Agentur beliefert idea säkulare und christliche Medien (Presse, Funk, Fernsehen), wöchentlich publiziert sie das Nachrichtenmagazin IdeaSpektrum. Seit Ende 2005 strahlt idea ein Nachrichtenmagazin aus, das derzeit auf den Sendern Bibel TV, Das Vierte und dem Regionalsender bw.family zu sehen ist. Die Sendung wird seit 2010 jede Woche aktuell bei Bibel TV produziert.

    * Bibel TV wurde als erster christlicher Spartenkanal in Deutschland gegründet, Media Vision ist mit einem Prozent einer der Gesellschafter der Träger-Stiftung. Weitere Gesellschafter sind u.a. die Norman- Rentrop-Stiftung, die katholische Astratel Radio und Televisions- Beteiligungsgesellschat mbh, sowie die evangelische Orbitel Medien GmbH, der Evangeliums-Rundfunk (Wetzlar), die Vereinigung Evangelischer Freikirchen (Frankfurt), das Missionswerk Campus für Christus (Gießen) und der Hänssler-Verlag (Holzgerlingen bei Böblingen, jetzt Friedhelm Loh Gruppe). (https://www.media-vision.tv/index.php?id=18)
    * Bibel.TV versteht sich als ÖKUMENISCHER SENDER, bei dem also auch die Katholiken mit im Boot sind. Der ERF wiederum steht theologisch der Evangelischen Allianz nahe, ist also evangelikal. Das heißt nicht antikatholisch, aber auch nicht pro „Rom“. Der ERF ist organisiert als gemeinnütziger Verein, während Bibel.TV eine  gemeinnützige GmbH ist, deren Anteile zu 51% NORMAN RENTROP gehören. ERF hat selbst einen 4 % Anteil an Bibel.TV.

    * Wer ist nun Norman Rentrop, der Gründer von Bibel TV? Rentrop stiftete 6,9 Millionen Euro als Startkapital für den Sender. Er ist im Vorstand von idea, erfolgreicher Unternehmer, Verleger, Investor mit zahlreichen Beteiligungen, Philanthrop, Mitglied im Kuratorium von ProChrist – Mitglied im freimaurerischen Rotary Club Bonn-Kreuzberg.

    * Geschäftsführer von Bibel TV war Henning Röhl, einst Chefredakteur von „Tagesschau” und „Tagesthemen”, Deutschlands ganz großen Nachrichtensendungen. Es war Norman Rentrop, dem die Idee zu Bibel TV kam.  Henning Röhl ist Mitglied im Rotary-Club von Leipzig-Zentrum RC Sektion Eiderstedt/St. Peter-Ording (http://www.nommsen.de/rc_eiderstedt/content.php?aktiv=6) Er ist ebenfalls Kuratoriums-Mitglied bei ProChrist.

    * Was „Die Zeit“ über Rentrop schreibt: Gnadenlose Vertriebsmethoden und christliches Mäzenatentum – für den Verleger Norman Rentrop kein Widerspruch. Über den Aufstieg eines Ausnahmetalents. Norman Rentrop ist das älteste von fünf Geschwistern und geht von Anfang an auf die besten Schulen. Eine evangelische Grundschule. Ein JESUITENGYMNASIUM. Die anglikanische Privatschule Eton. Er ist der Beste – in ganz Nordrhein-Westfalen. Der VNR Verlag hat 2001 mit Periodika wie Der Reden-Berater, PC-Jobs – Wie Sie mit Ihrem PC reich werden, Handbuch für den Vorgesetzten rund 77,3 Millionen Euro Umsatz gemacht (http://www.zeit.de/2002/51/Portr_8at_Rentrop)

    * Das Ehepaar Sabine und Norman Rentrop ist dem von Jesuiten geführten Aloisiuskolleg sehr verbunden. Neben jährlichen sechsstelligen Spenden an Aloisiuskolleg und Ako-Pro sind sie Unterzeichner des offenen Briefes von ehemaligen Schülern (“Altschüler”) sowie Schülereltern des Aloisiuskollegs Bonn-Bad Godesberg gewesen.

    (https://jesuiten.wordpress.com/2013/01/16/finanziers-aloisiuskolleg-ehepaar-rentrop/)

    Es war an der Zeit, daß jemand beherzt und ohne Nachsicht diese Postille “ideaSpektrum” unter die Lupe nimmt! Peter Neuhaus überzieht keineswegs – im Gegenteil …

    Somit kann erkannt werden, dass die Zensur bei idea schon ein längst bekannter Fakt ist!

Kommentar verfassen