Trostworte für alleinstehende Christen – TEIL 2 (S.Schad)

(Quelle: S.Schad www.der-ruf.info)


Nachdem ich den Artikel Trostworte für alleinstehende Christen (S.Schad) geschrieben hatte, fragte mich ein lieber Bruder mit dem ich auf facebook verbunden bin, was mir die folgenden Verse sagen würden:

(Schlachter-Bibel) Matt 19,10 Da sprechen seine Jünger zu ihm: Wenn ein Mann solche Pflichten gegen seine Frau hat, so ist es nicht gut, zu heiraten! 11 Er aber sprach zu ihnen: Nicht alle fassen dieses Wort, sondern nur die, denen es gegeben ist. 12 Denn es gibt Verschnittene2, die von Mutterleib so geboren sind; und es gibt Verschnittene, die von Menschen verschnitten sind; und es gibt Verschnittene, die sich selbst verschnitten haben um des Reiches der Himmel willen. Wer es fassen kann, der fasse es!

die Worte “… es gibt Verschnittene, die von Menschen verschnitten sind…” sprachen sofort in einer Weise zu mir die mir sehr bedeutsam erschien, jedoch noch auf eine präzise Erklärung warteten. Ich begann Kommentare zu lesen, zuerst John MacArthur´s Studien- Bibel, danach andere Kommentare die ich im Internet fand, die mich jedoch alle nicht befriedigten. Die Ausleger fokussierten sich alle auf den physi-schen Aspekt, obwohl diese Deutung sehr unwahrscheinlich ist, denn hatte Jesus etwa im wörtlichen Sinne sagen wollen, daß sich Gläubige um des Reiches des Himmels willen etwa kastriert hatten? Mitnichten!

Einen ersten Hinweis erhielt ich durch die Neue Genfer Übersetzung in der es heißt:

“… manche werden durch den Eingriff von Menschen dazu unfähig gemacht, …”

Ich denke, daß wir hier der Sache näher kommen und das Verschnittensein auf eine geistliche Ebene der Unfähigkeit zur Ehe übertragen müssen. Wer sich in der Welt offenen Auges umsieht wird registrieren, daß es nicht nur wenige Menschen sind, ob jung oder alt, die vereinzelt und zurückgezogen leben. Oftmals sind die Gründe für dieses Einzeldasein Verletzungen, die auch aus der Kindheit herrühren können, Enttäuschungen, auch Bitterkeit und zuweilen, allerdings häufiger bei Christen anzutreffen, ein hohes Maß an Sensibilität gepaart mit einer Portion Ängstlichkeit Vertrauen zu schenken. In dieser gefallenen, sündigen Welt gibt es eine Vielzahl von Gründen die einen Menschen ängstigen oder verletzen und letztlich daran hindern können daß dieser eine gesunde eheliche Gemeinschaft eingeht und stattdessen die Einsamkeit vorzieht.

lonesome2

Betrachten wir nun die Absichten des HERRN JESUS, die dieser mit seinem Kind hat und formulieren diese kuzweg als die besten Absichten. So kennt unser Heiland die tiefsten Tiefen unserer Seele, keine Enttäuschung, keine Verletzung nichts ist ihm, der die Zahl unserer Haare auf dem Kopf kennt, hierbei entgangen. ER alleine weiß ob es unser Glück oder ein schweres Leiden für die Seele wäre, wenn sein KInd ehelich verbunden wäre. Ich möchte aus meinen ganz persönlichen Erfahrungen noch hinzu-fügen: Es ist Gnade und Bewahrung, daß der HERR nicht alle unsere Wünsche erfüllt, oder diese für eine Zeit aufbewahrt hat die IHM die rechte Zeit ist zum Wohle seines teuer erkauften Kindes.


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2 Kommentare

  1. “Seht die Lilien wie sie wachsen. sie arbeiten nicht und spinnen nicht.” Wahrlich ich sage euch, selbst Salomon in all seiner Pracht war nicht gekleidet wie eine von diesen.” Wenn Gott das Gras das heute steht und Morgen in den Ofen geworfen wird so kleidet, wieviel mehr euch ihr Kleingläubigen.”

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