Umweltschutzreligion (Dr. Martin Erdmann)

(Quelle: Dr. Martin Erdmann www.auraria.eu)

Die Religion des Erderwärmungskultes wurzelt in einer früheren Version des „Evangeliums“ des Sozialismus, an das die wahren Anbeter zunächst glaubten. Sie tauschten diese jetzt mit einer anderen Version aus. Ich meine, dass es kein Zufall ist, dass der Umweltschutz-Kult zur gleichen Zeit entstand, als der frühere Glaube an die Planung einer Staatsökonomie der pragmatischen Macht des Marktplatzes als Erzeuger des materiellen Wohlstands nicht mehr widerstehen konnte. Der Umweltschutz bot sich denjenigen als Alternative an, die ihren Ehrgeiz hauptsächlich darauf richteten, das Leben und den Besitz ihrer Mitmenschen zu kontrollieren. Anfänglich waren sich die Umweltschützer nicht einig, ob die Menschheit am Anfang einer globalen Kaltperiode oder weltweiten Erderwärmung stehen würde, aber es bestand keinerlei Zweifel darüber, welche Ursache hierfür an den Pranger gestellt werden musste: das ökonomische Treiben aller Menschen. Als Gegenmaßnahme wurde die Einführung umfassender Kontrollmechanismen über alle wesentlichen Bereiche menschlicher Aktivität als notwendig angesehen. Sollte jemand diese Bewertung der Motivation hinter vielen Umweltschutzkampagnen für überzogen halten, braucht er sich nur die gemeinsame Denkweise der Sozialisten und Umweltschützer näher ansehen, die von den Prinzipien der Intervention und Kontrolle durchdrungen ist.

co2

Der religiöse Charakter des Erderwärmungskultes kommt beispielsweise darin zum Ausdruck, dass sich bestimmte Firmen so genannte Kohlenstoffkredite erwerben müssen, um die eigene „exzessive“ Produktion von CO2 auszugleichen. Manche haben diese Vorgehensweise mit dem mittelalterlichen Verkauf von Ablassbriefen der römisch katholischen Kirche verglichen. Und wie viele andere Religionen hat auch diese Sekte ihre eigene Version einer Apokalypse, in der die Erde einer kosmischen Verwüstung entgegen geht, wenn wir Menschen unsere Sünden gegen die Natur nicht aufgeben und die säkulare Heilsvision der Umweltschützer akzeptieren.


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