Müssen Christen in Deutschland mit Verfolgung rechnen? (Tobias *b****) / Vorbemerkung (S.Schad)

Vorbemerkung (S.Schad)

Eine unbequeme aber sehr wahre Botschaft, die uns ein lieber Bruder mit dem ich in Kontakt stehe da bringt. Mein Anliegen, daß ich auch in den Gesprächen vor diesem Artikel von Bruder Tobias gegenüber ihm ausdrückte, ist dies: Liebe Geschwister, verlaßt alle Komfortzonen! Verlaßt Euch nicht auf eine Verheißung die es nicht gibt: “Mir wird kein Haar gekrümmt (denn ich werde vorentrückt)!” Die Lehre der Vorentrückung ist auch nicht der Gegenstand des Themas, jedoch die Frage was das WORT GOTTES über Verfolgung und Leiden der Christen sagt. Bitte betet darüber.

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Müssen Christen in Deutschland mit Verfolgung rechnen?

(Quelle: Tobias *b**** www.lernen-fuehlen-verstehen.de)

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Lieber Leser,

im folgenden fragen wir uns, ob Christen, insbesondere echte Christen auch in Deutschland mit Verfolgung rechnen müssen. Die politischen Veränderungen scheinen diesen Gedanken nahe zu legen. Tatsächlich gibt es in Folge des seit 2015 eskallierten Zustroms von Flüchtlingen und Zuwanderern aus dem mittleren Osten zunehmend Fälle von Christenverfolgung. U.a. auch in und im Umfeld von Flüchtlingslagern.

Wir nahmen die politischen Veränderungen zum Anlass, die Bibel gründlich zu untersuchen im Hinblick auf Christenverfolgung. Im folgenden finden Sie eine Zusammenfassung dieser Bibelarbeit mit folgenden Ausgangsfragen:

1) Sollten wir uns als Christen über Verfolgung Gedanken machen?
2) Wie sollen wir über Leid und Verfolgung um des Glaubens Willen denken?
3) Wie sollen wir auf akute Verfolgung reagieren?
4) Zusammenfassung

Die Bibelarbeit “Leiden um Christi willen” ist auch als PDF verfügbar.

1) Sollten wir uns als Christen über Verfolgung Gedanken machen?

Kinder Gottes, Miterben des Christus leiden mit Christus und werden mit ihm verherrlicht:

Wenn wir aber Kinder sind, so sind wir auch Erben, nämlich Erben Gottes und Miterben des Christus; wenn wir wirklich mit ihm leiden, damit wir auch mit ihm verherrlicht werden. Röm 8,17

Jesus prophezeite seinen Jünger um seines Namens willen Verfolgung und Argwohn bzgl. ihrer Worte:

Gedenkt an das Wort, das ich zu euch gesagt habe: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen; haben sie auf mein Wort [argwöhnisch] achtgehabt, so werden sie auch auf das eure [argwöhnisch] achthaben. Aber das alles werden sie euch antun um meines Namens willen; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat. Joh 15,20-21

Alle die in Christus gottesfürchtig leben wollen, werden verfolgt werden:

Und alle, die gottesfürchtig leben wollen in Christus Jesus, werden Verfolgung erleiden. 2. Tim 3,12

Wie seine Brüder wurde auch der Apostel Johannes bedrängt und verfolgt:

Ich, Johannes, der ich auch euer Bruder bin und mit euch Anteil habe an der Bedrängnis und am Reich und am standhaften Ausharren Jesu Christi, war auf der Insel, die Patmos genannt wird, Off 1,9

Verfolgung, Bedrängnisse sind Zeichen, dass wir des Reiches Gottes für würdig erachtet werden:

…so dass wir selbst uns im Hinblick auf euch rühmen in den Gemeinden Gottes wegen eures standhaften Ausharrens und eurer Glaubenstreue in allen euren Verfolgungen und Bedrängnissen, die ihr zu ertragen habt. Sie sind ein Anzeichen des gerechten Gerichtes Gottes, dass ihr des Reiches Gottes würdig geachtet werdet, für das ihr auch leidet; 2. Thess 1,4-5

Die Thessalonicher nahmen das Wort unter viel Bedrängnis auf:

Und ihr seid unsere und des Herrn Nachahmer geworden, indem ihr das Wort unter viel Bedrängnis aufgenommen habt 1. Thess 1,6

Wir sollen in der Macht des Herrn vollständig gerüstet sein (Glaube, Gewissheit, Wort Gottes, Gebet, Verkündigung…), um am bösen Tag wider-stehen zu können:

Im Übrigen, meine Brüder, seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke…Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr am bösen Tag widerstehen, und, nachdem ihr alles wohl ausgerichtet habt, euch behaupten könnt. Eph 6,10,13

2) Wie sollen wir über Leid und Verfolgung um des Glaubens Willen denken? Angesichts der Bedrängnis in der Welt finden wir Trost, wenn wir auf Christus schauen, der die Welt überwunden hat:

Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden! Joh 16,33

Schmach erleiden in der Welt aufgrund des Glaubens an Jesus Christus ist ein Grund für Glückseligkeit und kein Grund sich zu schämen:

Glückselig seid ihr, wenn ihr geschmäht werdet um des Namens des Christus willen! Denn der Geist der Herrlichkeit, [der Geist] Gottes ruht auf euch; bei ihnen ist er verlästert, bei euch aber verherrlicht. Keiner von euch soll daher als Mörder oder Dieb oder Übeltäter leiden, oder weil er sich in fremde Dinge mischt; wenn er aber als Christ leidet, so soll er sich nicht schämen, sondern er soll Gott verherrlichen in dieser Sache! 1 petr. 4,14-16

Verfolgte Gerechtfertigte sind glückselig zu preisen, denn sie gehören dem Reich Gottes an. Schmach, Verfolgung um des Christus willen ist ein Grund zu Freude und Jubel:

Glückselig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden, denn ihrer ist das Reich der Himmel! Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und lügnerisch jegliches böse Wort gegen euch reden um meinetwillen! Freut euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß im Himmel; denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch gewesen sind. Matth 5,10-12

Verfolgung, Drangsal, Angst…. können uns nicht von Christus scheiden:

Wer will uns scheiden von der Liebe des Christus? Drangsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert? Röm 8,35

Wir sollen uns nicht einschüchtern lassen von den Widersachern. Um Christi willen leiden zu dürfen ist eine Gnade:

Nur führt euer Leben würdig des Evangeliums von Christus, damit ich, ob ich komme und euch sehe oder abwesend bin, von euch höre, dass ihr fest steht in einem Geist und einmütig miteinander kämpft für den Glauben des Evangeliums und euch in keiner Weise einschüchtern lasst von den Widersachern, was für sie ein Anzeichen des Verderbens, für euch aber der Errettung ist, und zwar von Gott. Denn euch wurde, was Christus betrifft, die Gnade verliehen, nicht nur an ihn zu glauben, sondern auch um seinetwillen zu leiden, so dass ihr denselben Kampf habt, den ihr an mir gesehen habt und jetzt von mir hört. Phil 1,27-30

Bedrängnis und Verfolgung sind angesichts der unendlichen Ewigkeit schnell vorübergehend und leicht:

Darum lassen wir uns nicht entmutigen; sondern wenn auch unser äußerer Mensch zugrunde geht, so wird doch der innere Tag für Tag erneuert. Denn unsere Bedrängnis, die schnell vorübergehend und leicht ist, verschafft uns eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit, da wir nicht auf das Sichtbare sehen, sondern auf das Unsichtbare; denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig. 2. Kor 4,16-18

Verfolgt werden bedeutet nicht verlassen zu sein vom Herrn! Das Leben Jesu wird an den Gläubigen offenbar, ggf. auch durch Sterben des Leibes:

Wir werden überall bedrängt, aber nicht erdrückt; wir kommen in Verlegenheit, aber nicht in Verzweiflung; wir werden verfolgt, aber nicht verlassen; wir werden niedergeworfen, aber wir kommen nicht um; wir tragen allezeit das Sterben des Herrn Jesus am Leib umher, damit auch das Leben Jesu an unserem Leib offenbar wird. Denn wir, die wir leben, werden beständig dem Tod preisgegeben um Jesu willen, damit auch das Leben Jesu offenbar wird an unserem sterblichen Fleisch. 2. Kor 4,8-11

Verfolgung und Bedrängnis führen zur Scheidung, wer zu Jesus gehört und wer nicht:

Auf den felsigen Boden gestreut aber ist es bei dem, der das Wort hört und sogleich mit Freuden aufnimmt; er hat aber keine Wurzel in sich, sondern ist wetterwendisch. Wenn nun Bedrängnis oder Verfolgung entsteht um des Wortes willen, so nimmt er sogleich Anstoß. MT 13,20-21

Furcht und Angst sind ein Zeichen, dass man sich nicht der Liebe, im Geist befindet. Wer in Christus ist, im Geist wandelt, überwindet die Furcht:

Darin ist die Liebe bei uns vollkommen geworden, dass wir Freimütigkeit haben am Tag des Gerichts, denn gleichwie Er ist, so sind auch wir in dieser Welt. Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, denn die Furcht hat mit Strafe zu tun; wer sich nun fürchtet, ist nicht vollkommen geworden in der Liebe. 1. Joh 4,17-18

Gemäß Paulus Vorbild dürfen wir an Schwachheit, Misshandlung, Nöten Verfolgungen um Christi willen Wohlgefallen haben:

Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen! Darum will ich mich am liebsten vielmehr meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft des Christus bei mir wohne. Darum habe ich Wohlgefallen an Schwachheiten, an Misshand lungen, an Nöten, an Verfolgungen, an Ängsten um des Christus willen; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark. 2. Kor 11,9-10

Wenn wir bedrängt werden, dürfen wir getrost sein: wir werden, wenn der Herr kommt himmlische Ruhe haben, die Bedränger werden dann ewige Bedrängnis im Feuersee haben:

wie es denn gerecht ist vor Gott, dass er denen, die euch bedrängen, mit Bedrängnis vergilt, euch aber, die ihr bedrängt werdet, mit Ruhe gemeinsam mit uns, bei der Offenbarung des Herrn Jesus vom Himmel her mit den Engeln seiner Macht, in flammendem Feuer, wenn er Vergeltung üben wird an denen, die Gott nicht anerkennen, und an denen, die dem Evangelium unseres Herrn Jesus Christus nicht gehorsam sind. 2 Thess 1,6-8

Trost angesichts des Todes um uns herum, die Entrückung der Toten und der dann noch lebenden Christen in die Luft, zur Begegnung mit dem Herrn:

Ich will euch aber, Brüder, nicht in Unwissenheit lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht traurig seid wie die anderen, die keine Hoffnung haben…… denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen,und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zusammen mit ihnen entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit. So tröstet nun einander mit diesen Worten! 1. Thess 4,15-18

Die lebendige Hoffung aller Christengenerationen von der Apostelzeit bis heute auf die von Gott angekündigte Entrückung ihres sterblichen Leibes:

Denn wir, die wir in dem [Leibes-]Zelt sind, seufzen und sind beschwert, weil wir lieber nicht entkleidet, sondern überkleidet werden möchten, so dass das Sterbliche verschlungen wird vom Leben. Der uns aber hierzu bereitet hat, ist Gott, der uns auch das Unterpfand des Geistes gegeben hat. 2 Kor 5,4-5

Wir sollen uns um nichts sorgen (auch nicht um Bedrängnisse/Verfolgung), statt dessen sollen wir alles im Gebet vor den Herrn bringen:

Sorgt euch um nichts, sondern in allem lasst durch Gebet und Flehen eure Anliegen vor Gott kund werden. Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus! Phil 4,6-7

3) Welche Hilfe gibt uns Gottes Wort für den Fall der Verfolgung? Wie sollen wir darauf reagieren? Bei geschmäht werden sollen wir die Schmähenden segnen, bei Verfolgung sollen wir standhalten (im Glauben):

… und arbeiten mühsam mit unseren eigenen Händen. Wenn wir geschmäht werden, segnen wir; wenn wir Verfolgung leiden, halten wir stand; 1. Kor 4,12

In Bedrängnis sollen wir im Glauben standhalten, die Verfolger sollen wir segnen:

Seid fröhlich in Hoffnung, in Bedrängnis haltet stand, seid beharrlich im Gebet! Nehmt Anteil an den Nöten der Heiligen, übt willig Gastfreundschaft! Segnet, die euch verfolgen; segnet und flucht nicht! Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden! Röm 12,12

In Anfechtung sollen wir uns daran erinnern, dass diese ein Grund zur Freude sind. Wir sollen die Anfechtungen ertragen und uns darin im Glauben bewähren:

Meine Brüder, achtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen geratet, da ihr ja wisst, dass die Bewährung eures Glaubens standhaftes Ausharren bewirkt. Das standhafte Ausharren aber soll ein vollkommenes Werk haben, damit ihr vollkommen und vollständig seid und es euch an nichts mangelt. Glückselig ist der Mann, der die Anfechtung erduldet; denn nachdem er sich bewährt hat, wird er die Krone des Lebens empfangen, welche der Herr denen verheißen hat, die ihn lieben. Jak 1,1-3+12

In Gott und durch Geschwister können wir Trost finden und sogar vor Freude überfließen trotz Verfolgung und Bedrängnis:

bin sehr freimütig euch gegenüber und rühme euch viel. Ich bin mit Trost erfüllt, ich fließe über von Freude bei all unserer Bedrängnis. Denn als wir nach Mazedonien kamen, hatte unser Fleisch keine Ruhe, sondern wir wurden auf alle Art bedrängt, von außen Kämpfe, von innen Ängste. Aber Gott, der die Geringen tröstet, er tröstete uns durch die Ankunft des Titus; und nicht allein durch seine Ankunft, sondern auch durch den Trost, den er bei euch empfangen hatte. Als er uns berichtete von eurer Sehnsucht, eurer Klage, eurem Eifer für mich, da freute ich mich noch mehr. 2. Kor 7,4-7

Bei Gott finden wir Trost in aller Bedrängnis und können dann auch umso besser bedrängte Geschwister trösten:

Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott alles Trostes, der uns tröstet in all unserer Bedräng-nis, damit wir die trösten können, die in allerlei Bedrängnis sind, durch den Trost, mit dem wir selbst von Gott getröstet werden. Denn wie die Leiden des Christus sich reichlich über uns ergießen, so fließt auch durch Christus reich-lich unser Trost. Haben wir Bedrängnis, so geschieht es zu eurem Trost und eurer Rettung, die sich wirksam erweist in standhafter Erduldung derselben Leiden, die auch wir erleiden; werden wir getröstet, so geschieht es zu eurem Trost und eurer Rettung; und unsere Hoffnung für euch ist gewiss, da wir wissen: Gleichwie ihr Anteil an den Leiden habt, so auch am Trost.[…], dass wir übermäßig schwer zu tragen hatten, über [unser] Vermögen hinaus, so dass wir selbst am Leben verzweifelten; ja, wir hatten in uns selbst schon das Todesurteil, damit wir nicht auf uns selbst vertrauten, sondern auf Gott, der die Toten auferweckt. Er hat uns denn auch aus solch großer Todesgefahr gerettet und rettet uns noch; und wir hoffen, dass er uns auch weiterhin erretten wird. 2. Kor 1,3-10

Stephanus betete, im Sterben befindlich für seine Verfolger (wie auch Jesus selbst am Kreuz):

Er aber, voll Heiligen Geistes, blickte zum Himmel empor und sah die Herrlichkeit Gottes, und Jesus zur Rechten Gottes stehen; und er sprach: Siehe, ich sehe den Himmel offen und den Sohn des Menschen zur Rechten Gottes stehen! Sie aber schrien mit lauter Stimme, hielten sich die Ohren zu und stürmten einmütig auf ihn los; und als sie ihn zur Stadt hinausgestoßen hatten, steinigten sie ihn. Und die Zeugen legten ihre Kleider zu den Füßen eines jungen Mannes nieder, der Saulus hieß. Und sie steinigten den Stephanus, der betete und sprach: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf! Und er kniete nieder und rief mit lauter Stimme: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an! Und nachdem er das gesagt hatte, entschlief er. Apg 7,55-60

Und als sie an den Ort kamen, den man Schädelstätte nennt, kreuzigten sie dort ihn und die Übeltäter, den einen zur Rechten, den anderen zur Linken. Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun! Sie teilten aber sein Gewand und warfen das Los [darüber]. Lukas 23,33-34

Paulus und Silas singen und loben Gott im Gefängnis:

Und nachdem sie ihnen viele Schläge gegeben hatten, warfen sie sie ins Gefängnis und geboten dem Kerkermeister, sie sicher zu verwahren. Dieser warf sie auf solchen Befehl hin ins innere Gefängnis schloss ihre Füße in den Stock. Um Mitternacht aber beteten Paulus und Silas und lobten Gott mit Gesang, und die Gefangenen hörten ihnen zu. Apg 16, 23-25

Die Freude der Apostel Jesu, als sie für ihre Vekündigung der Wahrheit Schläge bekamen:

Und sie fügten sich ihm und riefen die Apostel herbei und gaben ihnen Schläge und verboten ihnen, in dem Namen Jesu zu reden, und entließen sie. Sie nun gingen voll Freude vom Hohen Rat hinweg, weil sie gewürdigt worden waren, Schmach zu leiden um Seines Namens willen; und sie hörten nicht auf, jeden Tag im Tempel und in den Häusern zu lehren und das Evangelium von Jesus, dem Christus, zu verkündigen. Apg 5,40-42

Christen sollen dem Bösen nicht widerstehen und wie Christus bereit sein, zu leiden für den Glauben:

Ich aber sage euch: Ihr sollt dem Bösen nicht widerstehen; sondern wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, so biete ihm auch die andere dar; Mt 5,39

4) Zusammenfassung:

Bedrängnis und Verfolgung mit Todesgefahr, ggf. Todesfolge sind für Christen im Verlauf ihres Erdendaseins von der Bibel verheißen und ingesamt gesehen eher die Regel als die Ausnahme. Mit Verfolgung und Bedrängnis um des Glaubens an Jesus willen müssen wir daher jederzeit rechnen. Wir sollen in der Kraft des Herrn gerüstet sein für den bösen Tag/die bösen Tage. Wir sollen jedoch nicht in Sorge bzgl. Bedrängnis und Verfolgung leben. Wir sollen nicht in der Furcht, in der Angst, die menschlich ist, verweilen. Wenn wir im Geist wandeln, dann sind wir nicht in der Furcht, sondern in der Liebe. Furcht und Angst sollen wir, wann immer sie auftritt, dem Herrn im Gebet abgeben und er wird uns Trost und Frieden schenken.

Bedrängnisse und Verfolgung mit Todesgefahr sind für echte Christen ein Grund zur Freude, sogar zum Jubel. Dies wird nur verständlich, wenn man die Sache geistlich betrachtet und nicht an menschlichen Bedürfnissen orientiert. Der Herr Jesus Christus, dessen Leib die Christen darstellen, ließ sich opfern für die Sünde der Welt. Die bekennenden Christen sind mit Christus so eng verbunden und identifiziert, dass auch sie allzeit bereit sind, mit dem Christus zu leiden. Somit ist Verfolgung und Leid ein Zeichen der engen Verbundenheit von Christus und Gemeinde. Sie sind ein Zeichen, dass man von Gott dafür für würdig erachtet ist, Ihn zu verherrlichen. In Bedrängnis und Verfolgung verherrlichen die Christen den Christus, dessen Leib sie sind.

Bedrängte und Verfolgte finden alle Kraft und allen Trost in Gott, der ihnen durch die Bedrängnis hindurch beisteht.

Viele Christen starben einen heldenhaften Märtyrertod und verherrlichten auf diese Weise den Herrn (Bsp. Stephanus, der für seine Mörder, wie auch Jesus am Kreuz, betete und die Apostel, die im Gefängnis Lob- Lieder sangen).

Bedrängten Mitgeschwistern sollen wir beistehen und für sie beten.

Gott gibt uns die Kraft, wenn wir bedrängt werden, stand zu halten. Wir sollten also sowohl den Willen als auch die Bereitschaft zum Leid um Christi willen in uns haben.

zusammengestellt Jan 2016

aus http://www.way2god.org/de/bibel/
Tobias, www.lernen-fuehlen-verstehen.de

 


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Eingestellt von S.Schad © Tobias *b**** alle Rechte an diesem Artikel vorbehalten.

 

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3 Kommentare

  1. Man muss bedenken das das Volk Israel zu damaligen Zeiten anderen Völkern ausgeliefert worden ist weil sie Gott nicht mehr gehorchten. Ich möchte ja niemanden beschuldigen, aber schaut euch die heutige Christenheit mal an. Ist das noch Salz das würzt? Das Leiden könnte vermindert werden wenn die Christen sich gegenseitig helfen würden, aber so etwas sehe ich nicht, aber es sollte sichtbar sein, auch vor der Welt.

  2. in Hebräer 12,4-11 ist vom Gericht am Hause Gottes die Rede, von Züchtigung aus Liebe,
    und das hat mit Verfolgung gar nichts zu tun.
    Große Ereignisse werden durch einen Blutmond angekündigt. Den letzten hatten wir Ende September, der nächste kommt in ca. 18 Jahren. Nach dem letzten Blutmond haben die Russen ihr militärisches Engagement in Syrien begonnen, um ihre Öl-und Gasfelder zu schützen, die sie von Assad gekauft haben. Irgendwann werden sie lt. Hesekiel 39 auf
    den Höhen Israels = Golan vernichtet werden, ohne dass Israel in einen Krieg verwickelt ist. In diesem Rahmen kommen Flüchtlinge aus dem Nahen Osten nach Westeuropa und
    besonders auch nach Deutschland. Es ist Gott, der sie hierherbringt, um sie zu retten.
    Um ihr Leben zu retten und durch die Annahme des Evangeliums auch ihre Seelen. Ohne diese Problematik im Nahen Osten gäbe es keine Möglichkeit für diese Menschen, das
    Evangelium zu bekommen. Was uns jetzt Probleme bereitet, ist für viele Araber jetzt ein
    Segen. Aber es kommen nicht nur die Braven. Es darf geschätzt werden, dass schon
    mehr als 100.000 Salafisten in Deutschland sind, die die Einführung der Scharia anstreben. ISLAM bedeutet “gewaltsame Unterwerfung”. Der Koran enthält Gewalt-befehle : http://www.fachinfo.eu/fi033.pdf Hieraus ergibt sich Gewalt, besonders gegen
    Christen, und zwar besonders gegen solche, die das Evangelium verkündigen. Die
    Unauffälligen, die sich in ihr Schneckenhaus zurückziehen, werden kaum direkt betroffen
    sein. Warum sagt der Herr Jesus ausdrücklich : “Erschrecket NICHT !” ???- Weil es
    etwas zum Erschrecken gibt ! JETZT kommt es auf uns an, die verbale Anbetung des
    Heilandes in Form von Mission zu erweitern. Manche können nur beten und spenden, aber viele können auch aktiv sich um die Flüchtlinge kümmern. Jetzt dürfen wir nicht
    versagen ! – Und wenn es dann Verfolgungsprobleme gibt, dann wird der Herr seine
    Hand so über uns halten, dass wir nicht mehr ertragen müssen als wir können. Und wenn
    der eine oder andere von den Brüdern und Schwestern von den Salafisten ermordet wird
    oder bei einem Attentat z.B. auf ein Gemeindehaus ums Leben oder sonstwie zu Schaden kommt ? Wollt Ihr wegen dieser Gefahr zurückweichen und das Evangelium
    nicht verkündigen ? Die Muslime werden als Muslime geboren. Sie sind die Opfer des
    großen Verführers. Wenn wir Ihnen die Gnadenbotschaft nicht sagen, werden wir an
    ihnen schuldig. Aber sicherlich werde ich nicht in eine Moschee gehen und dort die
    Islamisten provozieren,
    Es könnte noch eine zweite Verfolgungsgefahr geben, und zwar durch SPD, Linke und
    Grüne, wenn diese an die Macht kommen. Sie würden dann Homosexualität und Gender
    fördern, und wer dagegen spricht, wird bestraft. Sie könnten auch die Verkündigung des
    Evangeliums verbieten, weil wir weder Himmel noch Hölle beweisen können. Wie
    reagieren wir darauf ? JETZT Gas geben in der Verkündigung, solange es noch möglich
    ist, und evtl. müssen auch wir auswandern in ein Gebiet, wo man die Gnadenbotschaft
    noch hören will.

  3. eine komische Frage! Christen werden vom Augenblick ihrer Bekehrung ins Leiden hinein geführt (Verfolgung; Scham über die Sünde, die uns noch anklebt; Mobbing, Verlachen und Verleumden usw.
    Wer als Christ immer nur auf sonnigen Höhen wandelt und nicht in irgendeine Art ins Leiden geführt wird, ist nach Hebräer 12,4-11 kein Christ.

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