Dr. Michael Diener, Willow Creek & die universale Weltreligion (Baldur Gscheidle)

(Quelle: Baldur Gscheidle www.der-ruf.info)


Kontroverse um Dr. Michael Diener: Diener ist ein Mann der in zahlreichen Gremien seinen Sitz hat. Neben seinen Ämtern im „Rat der EKD“, der „Deutschen Evangelischen Allianz“ und im „Gnadauer Verband“, übt er noch in weiteren Arbeitskreisen seinen Einfluss aus. So ist er des Weiteren:

* Mitglied im Vorstand von ProChrist.

* Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes von Willow Creek Deutschland

* Mitglied des Vertrauensrates der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste

* Mitglied des Leitungskreises der Koalition für Evangelisation

* Mitglied des Stiftungsrates der Stiftung Christliche Medien

* Mitglied der Mitgliederversammlung des Christlichen Medienverbundes KEP

* Mitglied der Mitgliederversammlung von ERF Medien (Deutschland)

* Mitglied der Historischen Kommission zur Erforschung des Pietismus

(http://www.gnadauer.de/cms/fileadmin/bilder/verband/presse/15_11_23_Kurzbiographie_Michael_Diener.pdf)

Will nun hier speziell Willow-Creek mit Bill Hybels beleuchten, da Diener auch hier seine Hände im Spiel hat. Gerade ist der Willow-Creek Kongress (11.-13. Februar 2016) mit Bill Hybels in Hannover zu Ende gegangen. Hier fanden sich unter anderen Referenten aus Deutschen Evangelischen Allianz, wie Dr. Michael Diener, Dr. Johannes Hartl von der katholisch-charismatischen Erneuerung (CE), Gebetshaus Augsburg, Liz Wizeman von der Mormonenkirche in USA,

(http://www.mormonwiki.com/Liz_Wiseman), Joseph Grenny aus Provo in Utah, ebenfalls Mormone. (http://magazine.byu.edu/article/profiles-5/).

Ein weiterer Referent war Prof. Michael Herbst (Greifswald), der Verbindungen zur Gemeindewachstumsbewegung, aber auch zur Emerging Church hat.

Willow-Creek scheint für alles offen zu sein, nicht allein zu den Mormonen wie jetzt ersichtlich. Wie Rudolf Ebertshäuser berichtet, „Führende Evangelikale befürworten Dialog mit dem Islam“: Ein christlicher Brief an Muslime offenbart die Abkehr vom biblischen Evangelium: Mitten in den zunehmenden religiösen und politischen Spannungen im Nahen und Fernen Osten macht ein Offener Brief von sich reden, den 138 einflußreiche islamische Gelehrte und Führungspersönlichkeiten am 12. Oktober 2007 veröffentlicht haben. Er ist an die Oberhäupter der großen christlichen Kirchen gerichtet, besonders an den Papst, an den Ökumenischen Weltrat der Kirchen, die orthodoxen Kirchenführer, die großen evangelischen Kirchenbünde u. a. und enthält die Aufforderung zu einem intensiveren Dialog zwischen Vertretern des Christentums und des Islam. Zu den Unterzeichnern gehörten unter anderen Geoff Tunnicliffe, Internationaler Direktor der World Evangelical Alliance (WEA), sowie auch Bill Hybels, David Yonggi Cho, Pastor der „größten Kirche der Welt“ , bekannt durch sein Buch „Die vierte Dimension“ und die Praxis der Visualisierung. (Führende Evangelikale befürworten Dialog mit dem Islam)

willow

Der Bibelbund berichtet ebenfalls über Hybels und Islam: Umso eigenartiger erscheint das Verhalten der Willow-Creek-Hauptgemeinde in Chicago, die dem „islamischen Geistlichen Fisal Hammouda“ erlaubte, in vier Gottesdiensten zu 17.000 Menschen zu sprechen. Bill Hybels begründete das damit, dass manche Christen die Halbwahrheit verbreiten würden, dass der Koran zur Gewalt ermuntere. (https://bibelbund.de/tag/selbstmordattentaeter/)

Weiter berichtet THE BEREAN CALL : Hat Bill Hybels, Pastor der “Willow Creek Community Church”, der als Triebfeder hinter der “sucherfreundlichen” Gemeindewachstumsbewegung angesehen wird, die Grundlagen des Glaubens abgeschrieben? Einen Monat nach der Tragödie vom 11. September, teilte ein moslemischer Geistlicher, Fisal Hammouda, mit Hybel die Kanzel, für eine Diskussion über den Islam. Der Imam und der Pastor diskutierten die starken Bande zwischen Christentum und Islam und die Kongregation war beeindruckt. Sie lernten von dem charmanten Hammouda, daß der Dschihad sehr oft ein individueller “Heiliger Krieg” sei, mit der man persönliche Schwächen überwinden wolle, wie zum Beispiel die Naschsucht. Im Ernst? Hybels war betroffen, “daß manche Christen Gerüchte und Halbwahrheiten darüber verbreiteten, daß der Koran zur Gewalt aufruft.” ()

Insofern scheint eine „Universale Weltreligion“ bald in greifbare Nähe zu rücken!
Schon 1995 berichtete „idea Spektrum“ über Bill Hybels und seine Willow-Creek Gemeinde und deren 7-Punkte-Programm das zunehmend auch im deutschen evangelikalen Raum an Bedeutung gewinnt. Damals gehörten Hartmut Steeb, Generalsekretär der DEA, und Peter Strauch, Präses der FeG und 2. Vorsitzender der DEA, zum Leitungskreis „Willow-Creek in Deutschland“ . (Prospekt Willow Creek Kongreß 2.-5. Nov. 1999, aus Gemeinde Erneuerung Nr. 73,1/ 1999)

Dabei wird mehr und mehr nur noch vom sogenannten „entkirchlichten, oder kirchenfernen Menschen“ gesprochen, den man in Stimmung zu bringen hat und der bei guter Laune gehalten werden muss.

Immer mehr Christen in Deutschland setzen große Hoffnung auf Bill Hybels.“ So berichtet Klaus Rösler in idea aus Willow-Creek:

Gepolsterte Klappsessel wie im Theater, Fitnesstudio, Turnhalle, Musik, wie die Gäste sie zuhause hören, vor allem Pop. Nichts wird dem Zufall überlassen. Jede Minute ist geplant. Der Gottesdienst muß aus einem Guß sein. Sechs Wochen vorher überlegen sich die Mitarbeiter mit welchen künstlerischen Darstellungsformen – Anspiel, Tanz, Videoeinspielung, Diashow, Musik oder eine Mischung von allem – sie den Hauptgedanken der Predigt besonders herausstellen können. … [Der Heilige Geist ist hier anscheinend nicht mehr gefragt.]

Rund 20 Millionen D-Mark verschlingt die Gemeindearbeit jährlich. Das Gemeindezentrum im Gesamtwert von 50 Millionen Mark wurde zweimal erweitert. …

Im christlichen Glauben, so Hybels, liege auch die Kraft, die Erde positiv zu verändern. (idea Nr. 21/1995, S. 13-15)

Beim Abendmahl in der Willow-Creek Gemeinde sprach Hybels über die Liebe. „‚Ich liebe dich‘ seien die mächtigsten Worte der Welt.“ Hybels fordert die Teilnehmer dazu auf, diese drei Worte beim weiterreichen des Brotes dem Nächsten zu sagen. viele weinen, als ihnen die Worte über die Lippen kommen: „I love you“.

Alles in allem – Willow-Creek ist keine biblisch fundierte Gemeinde und Bewegung!

Baldur Gscheidle 22. Februar 2016


avatarklein

Eingestellt von S.Schad © Baldur Gscheidle alle Rechte an diesem Artikel vorbehalten.

21 Kommentare

  1. Anbei ein von idea abgelehnter Leserbrief:

    Die Evangelische Allianz will die Einheit aller Christen – so Michael Diener:

    Es kam zu Erweiterungen auch durch charismatische Christen – Das Grundanliegen der Evangelischen Allianz war, ist und muss bleiben, die Bitte von Jesus Christus nach Einheit aller Christen zu erfüllen.
    Nun, da muss man einmal fragen, an wen war denn diese Bitte gerichtet? Etwa an die Jünger Jesu und ihre Nachfolger? An die Päpste der RKK, die ebenfalls die Einheit unter ihrer Ägide zu errichten versuchen. Ihr Ziel ist die Rückführung der Orthodoxen und seit der Gegenreformation auch die protestantischen Denominationen. Schlussendlich zielen die Kirchen auch auf die Interreligiöse Ökumene, wo alle Religionen in Frieden vereint sein sollen. Darauf zielt auch Prof. Dr. Hans Küng mit seiner Stiftung Weltethos.

    * Joh 17,1b: Jesus hob seine Augen auf gen Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist gekommen; verherrliche deinen Sohn, auf dass dein Sohn dich verherrliche. * Jesus redet also zu Seinem Vater. Dies Bitte geht an IHN. Jesus bittet für Seine Nachfolger, jedoch ist dies nicht ein Auftrag der Seinen Jüngern galt.”
    * Joh 17,18-21: Gleichwie du mich in die Welt gesandt hast, habe auch ich sie in die Welt gesandt; und ich heilige mich selbst für sie, auf dass auch sie Geheiligte seien durch Wahrheit. Aber nicht für diese allein bitte ich, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben; auf dass sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir, auf dass auch sie in uns eins seien, auf daß die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.

    Und diese Einheit definiert Jesus ganz genau. Eine Einheit, so wie sie zwischen Vater und Sohn besteht. Dies ist keine “Einheit in der bunten Vielfalt”, wo viele unterschiedliche Lehrmeinungen, die häufig weit auseinander liegen, als Konglomerat zusammengefügt werden sollen. Dies ist eine absolut falsche Lehre! Jetzt finden wir Repräsentanten neuer Bewegungen auch aus dem charismatischen und pfingstkirchlichen Bereich, mit verschiedenen falschen Lehren und Erscheinungen wie z. B. Zungenreden, Geistestaufe, Toronto Segen usw. Nun streckt die Allianz auch ihre Fühler zu den Adventisten aus um sie mit ins Boot zu holen. (http://www.adventisten.de/fileadmin/downloads/WEA-STA_Joint_Statement-deutsch.pdf)
    Interkonfessioneller Dialog: die Siebenten-Tags-Adventisten nehmen als Beobachter an den Versammlungen des Ökumenischen Rates der Kirchen teil und sind Gastmitglied in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen und der Vereinigung Evangelischer Freikirchen in Deutschland. Einzelne Ortsgemeinden sind auf lokaler Ebene Mitglied der Evangelischen Allianz. In Gesprächen mit dem Lutherischen Weltbund (LWB) haben beide Seiten fundamentale Gemeinsamkeiten festgestellt. Die Übereinstimmungen zwischen den zwei Kirchen wurden vom Deutschen Nationalkomitee des Lutherischen Weltbundes lediglich mit deutlichen Einschränkungen anerkannt. (https://de.wikipedia.org/wiki/Siebenten-Tags-Adventisten)

    * USA: Evangelikale gehen auf Mormonen zu – Allianz tagt im Mormonenstaat Utah – Hand der Freundschaft reichen. Nach Jahrzehnten der Gegnerschaft sind in den USA Evangelikale auf Mormonen zugegangen. Die Evangelische Allianz (NAE) hielt am 10. März eine Vorstandssitzung in Salt Lake City ab, der Hochburg der „Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage“.(http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/usa-evangelikale-gehen-auf-mormonen-zu.html)
    Nun nahmen auch beim letzten Wollow Creek Kongress verschiedene Redner der US-Mormonenkirche als Referenten teil. Dr. Michael Diener ist auch hier Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes von Willow Creek Deutschland. Dieners Ziel ist, wie er in einem Interview erklärte, die Gnadauer „Wo Gnadau draufsteht, ist auch evangelische Kirche drin.“ Taufe: Dieners theologische Positionen dazu sind eindeutig. Er steht eher für ein historisch-kritisches Bibelverständnis, und es ist für ihn klar, dass nur in die verfasste Kirche hinein getauft werden kann. Fundamentalistische Aussagen, sagt er, würden zwar öffentlich stark wahrgenommen, die weit überwiegende Mehrheit der Gemeinschaftsmitglieder habe jedoch eine klare innerkirchliche Position. (Aus Evangelischer Kirchenbote – Sonntagsblatt für die Pfalz – Nr. 34, 23. August 2009)

    Soll dies die Einheit sein die Jesus will?

    http://www.idea.de/frei-kirchen/detail/die-evangelische-allianz-will-die-einheit-aller-christen-98345.html

    LG Baldur Gscheidle

  2. Lieber Bruder Johannes Reinders,

    kann Ihnen voll zustimmen mit dem was Sie an mich geschrieben haben. Was wir erleben dürfen, das Gericht Gottes beinhaltet auch Seine Gnade. Gericht und Gnade liegen eng beieinander. So geschah es ja auch in Ninive wo Jona das Gericht Gottes verkündigte und eine ganze Stadt gerettet wurde, weil sie umkehrte und Buße tat.

    Wenn nun, wie jetzt bei Ihrer Arbeit die “Letzten die Ersten” geworden sind, ist dies ein großes Zeichen der Gnade des HErrn!

    Möge ER Ihre Arbeit weiter mit Seinem Segen begleiten!

    Und bei Willow Creek, den Kirchen und sonstigen abgefallenen Verbänden und Organisationen kann Gott nicht wirken, weil Sein Wort nicht beachtet wird.

  3. Ja, der Abfall von der biblischen Wahrheit beschleunigt sich rasend. Die Hure formiert sich mit großer Geschwindigkeit.
    Wo ist die Gegenbewegung?
    Ich sehne mich nach einer apostolischen Gemeinde, mit Geschwistern die bereit sind, in einer völligen Übergabe/Hingabe zum Herrn Jesus Christus zu leben, die bereit sind den Preis dafür zu bezahlen.
    Das Buch auf der Grundlage der Apostel, von Arthur Katz, kann ich in diesem Zusammenhang sehr empfehlen.

    1. Lieber Bruder Martin,
      da wirst Du noch ein Weilchen warten müssen, denn die apostolische Gemeinde, nach
      der Du Dich wie fast alle Christen sehnst, gibt es nur im Himmel. Jetzt haben wir Arbeit,
      Arbeit und nochmals Arbeit, und erwarte nicht von Anderen, Bruder zu sein, sondern sei
      selbst einer. Mehr als 1 Mio Flüchtlinge in unserem Land warten auf Nächstenliebe, und
      über die Nächstenliebe kommt man an den Punkt, wo man auch über die Quelle der
      Liebe, über die Liebe Gottes sprechen darf, und dann darf man das Wort Gottes weiter
      geben. 20% der Flüchtlinge sind radikale Muslime, aber 80% sind offen für das Wort,
      das wir in Liebe weitergeben. Warte nicht darauf, dass Andere mitmachen, fang einfach
      an. Wenn ein Flüchtling den Weg zu Jesus durch Dich gefunden hat, dann hast Du den
      ersten Schritt getan zu einer apostolischen Gemeinde.
      Liebe Grüße mit Maleachi 3,16+18+20
      Johannes Reinders

    2. Hallo Martin, was verstehst Du unter einer apostolischen Gemeinde, eine Gemeinde etwa der ein Apostel vorsteht? Das ist leider ein Irrweg! Die heutigen sogg. Apostel und Propheten, sind am wenigsten Apostel und Propheten und Viele unter ihnen sind Scharlatane, die ein Reich Gottes auf Erden errichten möchten. Die Kirchenväter die z.T. noch von den tatsächlichen Aposteln belehrt waren, stimmten in jener Fragen völlig überein: Nachdem der biblische Kanon abgeschlossen war, gab es keine Apostel und Propheten mehr.

      1. Lieber S. Schad,
        ich stimme Dir vollumfänglich zu. Aber ich denke, der liebe Bruder Martin sucht nach Vaterfiguren, die sich wohl am Wort Gottes orientieren, aber die Gemeinde mit einer gewissen praktischen Autorität leiten, die sie aus-strahlen, wohl auch unter der Leitung des Hl. Geistes stehend. Da kann er lange suchen und viel Energie verschwenden.
        Er sucht ein warmes Nest, das suchen viele. Mich erinnert das an das Wort eines Stuttgarter Pastors : “Die meisten Gemeinden sind wie Kreuzfahrtschiffe, auf denen man sich wohlfühlen will. Aber ich will, das meine Gemeinde wie ein Flugzeugträger ist, auf dem die Flugzeuge landen, auftanken und wieder starten.”
        Die Aufgabe, die sich aus der Gabe ergibt, die der Hl. Geist jedem Christen gibt, drängt
        ins Gebet, und da wir sie nicht ohne Nahrung aus dem Wort Gottes tun können, sind die
        drei (nur 3 !!!) Orientierungspunkte schnell genannt : Wort Gottes, Gebet und praktische
        tätige Liebe. Ohne diese drei kommt weder ein Lehrer, noch ein Hirte noch ein Evangelist
        zurecht, und so und nicht anders wird Gemeinde gebaut.
        Liebe Grüße
        Johannes Reinders

        1. Hallo zusammen. Nein ich sucher keine Vaterfigur, ich suche auch kein warmes Nest.
          Ich wollte schlicht und ergreifend wissen, ob es hier Menschen gibt, die Jesus an die erste Stelle in ihrem Leben stellen, und bereit sind, in völliger Übergabe zu ihrem Herrn zu leben. Die bereit sind, alle Rechte niederzulegen und bereit sind den Willen des Vaters zu hören und auch umzusetzen, Menschen die den besten Betreuer haben den es gibt, den Heiligen Geist. Lieber Gruß Martin

          1. Hallo Martin, HIER ist kein Ort, sondern dies ist ein Blog (und auch kein Forum), in dem sich manchmal Leser zu den Artikeln äußern. Im Sinne von Arthur Katz´s Reich-Gottes-Theologie muß ich Deine Frage klar verneinen, diese Art der falschen Hingabe wird auf diesem Blog sehr kritisch in Augenschein genommen und biblisch widerlegt. Wenn Du jedoch danach fragst, ob hier Christen schreiben, lesen und auch kommentieren, für die SOLA SCRIPTURA (ohne Sonderoffenbarungen) zählt, dann widerum könnte ich Deine Frage mit “JA” beantworten.

      2. Nein ich suche keine Gemeinde, der ein Apostel vorsteht, suche auch keinen Irrweg, sondern wollte einfach wissen, ob es hier Kinder Gottes gibt, die bereit sind, Jesus als Ihrem Herrn zu dienen. Menschen die alle Bereiche ihres Lebens unter die Herrschaft ihres Herrn stellen.

  4. Lieber Johannes Reinders,

    das kann ich leider nicht so sehen wie Sie. Was über die abgefallene Christenheit hereingebrochen ist, sehe ich als Gericht Gottes an. ER hat dieses Gericht zugelassen, weil wie gerade deutlich ersichtlich ist, diese so genannte Christenheit die Wahrheit von Gottes Wort auf breiter Front verlassen hat und verleugnet.

    Um diese chistusfeindliche Masse von Muslimmen zu evangelisieren braucht es andere Menschen als die Anhänger von Allianz und Willow.

    Gehen wir mal ins Alte Testament: Da hat der lebendige Gott fremde Heere nach Israel geschickt – nicht dass diese von den Israeliten zum Glauben an den wahren Gott geführt werden, sondern als Strafe füt ihren Abfall von Gott und weil sie fremden Götzen nach hurten.

    Was in der heutigen Christenheit angesagt ist – Buße und Umkehr zum HErrn Jesus Christus – erst dann können wir den Muslimen mit der Botschaft des Evangeliums begegnen!

    1. Lieber Baldur, Danke, das sehe ich ganz genauso! Natürlich wird auch in dieser Frage Gott in seiner Souveränität Menschen die zu uns kommen erwählt haben, jedoch womöglich mehr sogar zum Zeugnis geben gegenüber eine lau gewordenen deutschen Christenheit, so wie ich das auch in letzter Zeit öfters und öfters wahrnehme, daß arabische und türkische Christen wahrhaftig und ernsthaft Jesus nachfolgen.

    2. Lieber Baldur Gscheidle,

      Gott lässt sich nicht nur nicht spotten, er lässt auch nicht mit sich spaßen, und man darf
      Sein Wort nicht beliebig auslegen. Auch Kirche kann man nicht realisieren, wie man gerade Laune hat, sondern Paulus sagt an Timotheus (1.Tim.3,15) : “… damit du weißt,
      wie man sich im Hause Gottes zu verhalten hat.” Was haben nun die “Kirchenführer”
      daraus gemacht ? Eine Kirche, die den Namen hat, dass sie lebt, aber sie ist tot.
      Babies werden unfreiwillig getauft und zu Christen erklärt und auf eine Schiene gebracht,
      dass sie denken “alles in Butter, ich komme in den Himmel”. Wenn wir uns eine
      lebendige Gemeinde wünschen, dann müssen wir nicht dahin gehen, wo geistl. Tote
      das Sagen haben. Wenn wir Mission machen wollen, brauchen wir lebendige Gemeinden, die mit am Strang ziehen. Aber was macht der liebe Bruder Martin, wenn er
      solch eine Gemeinde nicht hat ? Immerhin hat Gott ihm ja die Sehnsucht nach einer
      lebendigen Gemeinde ins Herz gegeben, und das ist gut so. Aber er darf die Lebendigen nicht bei den Toten suchen. Da aber jeder wahrhaft Gläubige auch eine Gabe hat, so
      verlangt diese Gabe, betätigt zu werden. In einer toten Gemeinde kann er seine Gabe
      nicht anwenden, außer er missioniert in dieser Gemeinde, und da wird er überwiegend
      auf Rechthaber stoßen, aber vielleicht auch auf solche, die ebenfalls Sehnsucht nach
      einer lebendigen Gemeinde haben. Und dann kann es geschehen, dass sie sich
      versammeln wegen Jesus, und dann ist Jesus unter ihnen, und dann kann so etwas wie
      Hesekiel 37 passieren, wo tote Gebeine zu neuem Leben vom Hl. Geist erweckt werden.
      NEIN, das geschieht nicht bei Willow Creek, nicht in der selbstgerechten Allianz und weder in der katholischen noch in der evangelischen Kirche, wo das Wort Gottes nichts
      mehr gilt und der Heilige Geist nicht wirken kann. Jesus will der Gastgeber sein, nicht
      der Gast, den man einlädt, in der Praxis aber unbeachtet lässt.

      Sie sprechen vom Gericht, aber es ist das Gericht Gottes an dieser Welt, denn diese
      Kirchen gehören nicht zu Jesus sondern zur Welt ! – Der Herr kennt, die Sein sind, aber
      jeder, der sich nach dem Namen des Herrn benennt, stehe ab von der Ungerechtigkeit.
      Die kirchlichen Organisationen sind nur optisch christlich, die allermeisten sind Falsch-münzer. Der Leib Christi ist ein Organismus, und jeder, dessen Sünden vom Blute Jesu
      reingewaschen wurde durch den Glauben an Ihn gehört zu diesem unsichtbaren
      Organismus, und hier trifft das Thema Gericht nicht zu.

      Noch ein Wort zu Muslimen. Ein Muslim ist Muslim ab seiner Geburt. Er kann nichts
      dafür, dass er Muslim ist. In der Folge lernt er durch die Umwelt und Erziehung durch
      Eltern und Schule den Islam kennen, und wenn er den Islam als Lebenskonzept
      angenommen hat und praktiziert, dann ist er ein Islamist, also eine Steigerung von
      Muslim. Nun erlebe ich es in meiner missionarischen Praxis, dass es viele unter den
      Flüchtlingen gibt, die haben “die Schnauze voll” vom Islam. Geben wir ihnen Freundlich-keit, geben wir ihnen Nächstenliebe, dann machen viele ihre Tür auf. Wenn überhaupt
      eine Kommunikation möglich ist, und über Deutschlernen ist dies möglich, dann kommt
      man nach einiger Zeit weiter. Wir haben im Sept. angefangen mit einer Arbeit unter
      Flüchtlingen, und Anfang Februar hatten wir in unserer Gemeinde (FeG) 70 Muslime,
      die den Jesusfilm sahen, die sich Predigten (z.B. über die Sünden-Müllabfuhr ) anhörten,
      die Lieder z.T. mitsangen. Kurz darauf bekehrte sich eine Iraker, und er ist schon dabei,
      andere Muslime anzusprechen darauf, dass Jesus ihn von seinen Sünden befreit hat.
      Gestern habe ich einen Saal in einem anderen Ort gemietet, am 4. März werden dort
      40 Muslime kommen, anschließend machen wir die gleiche Veranstaltung in unserer
      FeG, und da werden mindestens 25 Araber sein. Wir nutzen die natürliche Neugier
      der Leute und ihren Willen, sich in Deutschland zu integrieren. – Ob wir nicht Gegenwind
      haben ? Doch, Morddrohungen sogar. Ich war so oft dem Tode nahe und immer hat
      der Herr Jesus mich bewahrt. Die Gefahr ist theoretischer Natur, und unser Herr hält
      seine Hand ganz praktisch über uns. Wir säen und beten für eine gute Ernte. Deshalb
      ist das, was ich sage, nicht Theorie sondern Praxis. Die Jünger fingen eine ganze
      Nacht lang nichts. Aber als der Herr sagte, sie sollten die Netze an der anderen Seite
      des Bootes auswerfen, da haben sie bestimmt zuerst überlegt : der hat Humor ! – aber
      SIE TATEN ES ! Die Fische waren nämlich unter dem Boot.

      Es kann sein, das ein freundliches Lächeln und Hallo der Anfang ist. Probieren Sie es
      doch einfach aus in der Nähe eines Asylantencamps. Wenn Sie es 10mal gemacht haben und haben keinen Kontakt bekommen, dann schreiben Sie mir hier auf dieser Seite. Und wenn es geklappt hat, kommen sie ins Plaudern und fragen, laden Sie ihn
      ein in ein Cafe zu einer Tasse Schwarztee, das ist er gewöhnt. Und beim nächsten Mal
      bringen Sie ihm “Ein Brief für Dich” in seiner Sprache mit. Gibt es bei EAD in Dortmund
      und bei MSOE in Freudenberg oder beim GBV in Dillenburg.

      Ich bin aufgewachsen bei den geschlossenen Brüdern. Da grub man ganz tief im Wort
      Gottes, aber die Brüder haben zu tief gebohrt, sie kamen aus dem Loch der Theorie
      nicht mehr raus. Jetzt brauchen wir Praxis, das Erntefeld ist weiß. Ich war mal im Juni
      in Süditalien, da waren die Getreidefelder wirklich weiß und nicht gelb wie bei uns.
      Ach so – Willow Creek ! Abhaken, denn ohne die Leitung des Hl.Geistes wird es niemals
      wirkliche Praxis geben, nur Bühnenstücke.

      Liebe Grüße von Johannes Reinders

      1. Lieber Bruder Johannes, Du machst gewiß eine hervorragende Arbeit, unser Herr Jesus hat Dich gewiß in dieser Weise besonders begabt. Eine Sache hat jedoch beim HERRN oft zwei oder mehrere Seiten, die nicht im Widerspruch stehen, sondern mit denen er in mehrerlei Hinsicht seine Absichten verfolgt. Somit können wir weder sagen, daß die Flüchtlinge ausschließlich nur zu Gerichtszwecken dieses Land fluten, sondern natürlich hat Gott mit Menschen immer seine Absichten … damit sehen wir einerseits wie ER mit dieser Zuwanderung dieses Land schlägt, jedoch andererseits Erwählte im Auge hat, die seine Botschaft hören, annehmen und umkehren werden.

  5. die Wölfe heulen – die Karawane zieht weiter.
    2.Thess. 2 spricht von der Wiederkunft des Herrn Jesus und der Vereinigung der Gläubigen mit ihm – und da ist in Vers 3 vom Abfall die Rede, der UNBEDINGT ZUERST
    kommen muss. Ich staune also nicht, DASS es geschieht sondern dass es JETZT und
    vor unseren Augen geschieht.
    Ich sage Euch, liebe Geschwister, was MEINE persönliche Antwort darauf ist : Gott hat
    uns die Flüchtlinge geschickt, damit wir sie zu Jesus führen, dass ER sie heile für Zeit
    und Ewigkeit (Jesaja 53,5), und so werde ich meinen Teil dazu beitragen, dass ein
    Muslim nach dem anderen und ein Katholik nach dem anderen (die Verführten) den
    Herrn Jesus als persönlichen Heiland kennenlernt.
    Wenn jemand von Euch eine bessere Antwort darauf hat, lasst es mich bitte wissen. #

  6. Noch eine Ergänzung zu meinem Artikel:

    Fun Night beim Kinderplus-Kongress: „Es ist Sünde, keinen Spaß zu haben!“
    Paco Leuschner alias Helene Fischer rockt die Halle: „Atemlos sonntagsfrüh – Kinder mochte ich noch nie …“ Und seine Moderations-Partnerin Febe Olpen reißt mit Whitney Houstons „I will always love you” im eleganten goldenen Kleid die Teilnehmer von den Sitzen.

    Fun Night beim Kinderplus-Kongress mit viel Spaß für die rund 2.900 Besucher. Da gibt es einen „Battle on stage: Jungs gegen Mädels – Tust du es oder tust du es nicht?“ mit Cola trinken durch Strümpfe, einen Notruf beim Ärztlichen Notdienst/DRK und einem Original-„Dschungel-Camp“-Spiel mit Sterne-Suchen aus einer Kiste voller ekliger Tiere. Etwas später tritt Febe Olpen als „Cindy aus Marzahn“ im pinken Dress im Tanz-Battle gegen Paco an: Das Duo performt mal als Shoppingqueen, danach als Guido Maria Kretschmar, Head & Shoulders, Chicken Wing, Monstertruck- oder Mini-Fahrerin, …
    Als die Lachmuskeln gute 45 Minuten strapaziert sind, steigt Reggie Joiner auf die Bühne und bündelt den Abend mit Gedanken zu Spaß und Glaube.

    „Es ist okay, mit Kindern Spaß zu haben, nur zum Spaß“, sagt er, und zitiert das achte Kapitel aus Nehemia: „Die Freude am Herrn ist eure Stärke.“ Die naheliegende Frage daraus: „Wie kraftvoll ist dementsprechend meine Familie und meine Gemeinde?“ Anders herum ausgedrückt:

    „Es ist Sünde, keinen Spaß zu haben“. Denn in der Schöpfung hat Gott den Spaß angelegt. Wir wurden geschaffen zu spielen und Spaß zu haben.“
    Auch gegenüber anderen gewinnt die überzeugende Freude an Bedeutung: „Gott möchte, dass wir die Beziehung zu ihm als große Party feiern.“ Das ist auch deshalb wichtig, weil Christen oft als Spaßbremsen gelten. Mit Blick auf die Kinder überzeugt eine Beziehung mit viel Spaß sie davon, „dass du sie magst“.

    Schließlich empfiehlt Joiner: Packt Spaß in euren Sonntag! „Gott hat sich am 7. Tag gefreut über die Schöpfung; auch die Kinder sollen sich freuen, auf jeden einzelnen Sonntag.” „Es ist Sünde, keinen Spaß zu haben!“ Das ist also Willow-Creek!

    Quelle von Willow.Creek: http://www.willowcreek.de/kongresse/leitungskongress/presse-live/einzelansicht/news/detail/News/spass-haben-nur-zum-spass/

    1. da wird einem schon richtig übel, wenn man das NICHT kennt (und nur liest). Wenn man jedoch diese Willow-Creek-Albernheiten schon im Gemeindeumfeld erleben mußte, dann wird einem richtig schlecht!

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