[Leseprobe] Buch: LEBENS-WENDE (Thomas Lange) / Empfehlung (Siegfried Schad)

Empfehlung (Siegfried Schad)

(Quelle: Siegfried Schad www.der-ruf.info)

Kann man etwa eine Rezension (lat. recensio, Musterung‘) über ein Buch abgeben, das 10 Zeugnisse von Menschen die zu dem Erlöser und Herr Jesus Christus umgekehrt sind enthält, und diese mustern und beurteilen? Mitnichten! Jedoch kann man die Absicht von Herausgeber und Zeugnisgeber Thomas Lange beurteilen und anschlies-send nur gutheißen und wärmstens empfehlen.

Zum Hintergrund des Buches: Welch eine Schneise geistlicher Verwüstung hatten 40 Jahre sozialistischer Atheismus in den Osten Deutschlands geschlagen. Blühende Landschaften, in einem materiellen Sinne eines gesunden Wohlstandes, wie sie nach der Wende dereinst Bundeskanzler Helmut Kohl versprach, sind bis heute weitgehend ausgeblieben. Jedoch, wie uns Herausgeber und Zeugnisgeber Thomas Lange mit seinem Buch darlegt, wuchsen im Verborgenen aus dem kargen Boden der früheren DDR, allmählich gesunde Pflanzen des Glaubens. 10 bewegende, sehr lebendige und facettenreiche Zeugnisse sprechen von einem Erblühen der Wüste in den 5 neuen Ländern.

LEBENS-WENDE ist ein Buch. das man für unbekehrte Freunde mit Ost-Hintergrund auf der Geschenkeliste eintragen sollte … oder ohne festlichen Anlaß warmen Herzens einfach so mal verschenkt.


Siegfried Schad © alle Rechte an diesem Artikel vorbehalten.


Lebens-Wende

10 Berichte aus Ostdeutschland

Thomas Lange

Inhalt:

  1. Vorwort …………………………………………………………………………..………..4
  2. Hilde Stenzel: Meine lange Suche nach dem Sinn…………………………7
  3. Klaus Siedler: Mein größter Wunsch war ein liebender Vater …….12
  4. Linda Tetzel: Meine Seele war leer………………………………………………17
  5. Andrea Grund: Meine Odyssee durchs Leben……………………………..20
  6. Synett Spallek: Ich hatte Bulimie………………………………………………….25
  7. Kay Brüggemann: Ich war so stolz………………………………………………..33
  8. Christina : Das du überlebt hast, ist ein Wunder…………………..…….40
  9. Sarina Kühn: Ich hoffte auf die Esoterik……………………………………… 45
  10. Gisela Lauenroth: Eine Stimmungskanone findest Seelenruhe…..66
  11. Thomas Lange: Musik war mein Leben………………………………………..70
  12. Nachwort …………………………………………………………………………89

Vorwort

Ostdeutschland, das Territorium der ehemaligen DDR ist eine wunderschöne Gegend. Unberührte Landstriche mit Wäldern, Wiesen und Feldern, sowie einmalige Heide – und Teichlandschaften zieren dort die Natur. So mancher Wanderer entdeckt sie hier noch, die entlegenen Ecken, an denen sich „Fuchs und Hase“ Gute Nacht sagen. Allerdings ist es auch ein Landstrich, in dem bis 1989 der Kommunismus herrschte. Dessen Ziel war es u.a. jede Wurzel Glaubens an eine höhere Intelligenz auszumerzen.

Die DDR Kult-Rockband Karat, sang in ihrem Titel „Der blaue Planet“ den Text: „Uns hilft kein Gott, diese Welt zu erhalten.“

Und so versuchte die Ideologie von Marx und Engels zu überzeugen, dass zu einem anständigen, produktiven und erfolgreichen Leben kein Gott nötig sei. Dieses Denken war in den Köpfen der meisten Ostbürger fest verankert. Und da „die Partei immer Recht hatte, fing sie schon in den Kindergärten damit an, die Kleinsten in ihrem Sinne zu erziehen und zu belehren.

Etliche Kornfelder verzierte ein großes Schild mit der Aufschrift „Ohne Gott und Sonnenschein, bringen wir die Ernte ein!“. Siegessicher glaubte man, Schmied seines eigenen Glücks zu sein.

Die Macht des Sozialismus entpuppte sich allerdings in ihren letzten Jahren als marodes Gerüst, welches schließlich einstürzen musste. Die deutsche Wiedervereinigung war ein geschichtlich einmaliger Akt, der wohl kaum einem Zufall zuzuschreiben war. Die gesamte DDR Regierung, das sogenannte Politbüro war wie gelähmt und handlungsunfähig. Der große Bruder, die damalige Sowjetunion, gab grünes Licht zur politischen Wende und Wiedervereinigung. Plötzlich fiel die Mauer, die Grenzen waren offen und Reisefreiheit konnte genossen werden. Die Regale der Kaufhallen füllten sich mit bunten Waren aus dem „goldenen Westen“ und so manches Konsumgeschäft verwandelte sich in Windeseile in ein Einkaufszentrum. Nun war alles anders, schöner und Besser! Ab jetzt sollte das Leben einen Sinn haben.

Aber es gab auch Schattenseiten. VEB-Betriebe, die Standbeine der Planwirtschaft der DDR wurden kurzerhand durch die Treuhand abgewickelt. So schnell, wie die Mauer fiel, so flink saßen auch Tausende Menschen arbeitslos auf der Straße.

Was nun? Ernüchterung machte sich breit. Bei vielen Menschen schwand die Hoffnung auf eine rosige Zukunft. War doch nicht zuletzt die Arbeitsstelle der Garant für ein sinnerfülltes Leben.

Im Laufe der Jahre renkte sich Vieles wieder ein. Die Wirtschaft wuchs, Ostdeutschland wurde Investitionsland und Arbeitsplätze entstanden. Ganze Städte wurden modernisiert und Straßen bekamen neue Asphalt-Beläge. Nach und nach verschwanden bestimme Straßennamen, wie „Ernst-Thälmann-Weg“ oder „Straße der Oktoberrevolution“.

Heute, über ein Vierteljahrhundert später hat sich unzähliges verändert. Kaum noch etwas erinnert an die „alten Zeiten“. Hier und da sieht man noch Spuren von damals, z.B. den himmelblauen Trabi, erkennbar an der ebenso blauen Abgaswolke, die er hinter sich herzieht. Oder manch altgewordener Zeitgenosse trägt noch seinen grauen Anorak von 1980. Die jüngeren Leute haben vielleicht noch das blaue oder das rote Pionier- Halstuch zu Hause, welches sie in der Schulzeit zu bestimmten Veranstaltungen tragen mussten. Oder auf ihren MP3-Playern spielen die alten Klassiker von City, Karat und den Puhdys. Bis auf diese vereinzelten Zeitzeichen erinnert jedoch kaum noch etwas an früher.

Eines allerdings ist gleich geblieben: die Menschen. Sie sind immer noch die Selben. Der Marxismus/ Leninismus hat bis heute seine Spuren hinterlassen. Die Saat von damals ist in vielen Herzen aufgekeimt und gewachsen. Der Osten Deutschlands zählt heute zu den Gegenden auf der Welt, in welchen prozentual die wenigsten Menschen leben, die an eine höhere Instanz, also an einen Gott, ganz gleich aus welcher Religion glauben.

Die Folge ist, dass sehr viele Menschen hoffnungslos geworden sind und in ihren Herzen die quälende Frage nach dem Sinn des Lebens unbeantwortet vor sich her schieben.

Die sich schnell verändernden Lebensumstände bilden außerdem Anlass zur Sorge und werden aus Sicht mancher „Ossis“ immer schwieriger und unerträglicher. Da ist man schnell geneigt, zurück zu blicken und zu sagen: „Früher war alles besser! Zu DDR-Zeiten gab es sowas nicht!“

Doch im Grunde weiß jeder, dass solche „Floskeln“ keine Substanz haben und gleich nachdem sie gesagt wurden, vom Winde verweht werden. Das Herz bleibt trotz solcher Sätze leer! Und wieder steht man da und schaut ungewiss in die Zukunft. Die Euphorie, welche die Wiedervereinigung mit sich brachte, hat sich bei vielen Menschen in Ernüchterung verwandelt.

Doch es gibt auch gute Nachrichten! In diesem Buch berichten 10 Menschen, die in der ehemaligen DDR aufwuchsen, aus ihrem Leben und wie es sich durch ein einschneidendes Ereignis verändert hat. Die Geschichten stammen von älteren und jüngeren Männern und Frauen und sie sind unterschiedlich, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Doch alle eint eine bestimmte Erkenntnis, zu der sie gelangt sind. Alle haben erfahren, dass der Glaube an Jesus Christus keine leere Hülle, keine menschliche Phrase oder Einbildung, noch Sektiererei, sondern Wirklichkeit ist und letztlich allein die Sinnfrage in unserem Leben beantworten kann. In schwierigen Zeiten kann absolut alles unter unseren Füßen wegbrechen – doch der Glaube an Gott ist ein sicheres Fundament und das Einzige, was trägt.

Die Veränderungen im Leben, von denen die Schreiber berichten, waren so tiefgreifend, das sie einem Wunder gleichen. Es bleibt nur die Erklärung: Gott selbst hat ihre Leben neu gemacht und hat ihnen Sinn und Hoffnung gegeben und damit das Vakuum in ihren leeren Herzen gefüllt.

Doch lesen sie selbst.


Das Buch kann HIER auf www.leseplatz.de bezogen werden.

Lebens-Wende

 


Thomas Lange © alle Rechte vorbehalten.


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