PRO demokratischem Status Quo, oder PRO Christus? (ootb)

(Quelle: ootb www.out-of-the-blue.world)

Mt 26,51 Und siehe, einer von denen, die bei Jesus waren, streckte die Hand aus, zog sein Schwert, schlug den Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm ein Ohr ab.
Mt 26,52 Da sprach Jesus zu ihm: Stecke dein Schwert an seinen Platz! Denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen!

Es gibt dieser Tage namhafte Menschen die dazu aufrufen einen längst überholten Status Quo, die Demokratie (die es nie tatsächlich gab), sogar gewaltsam nach dem sogg. Widerstandsrecht zu verteidigen … völlig legitim nach Deutschem Grundgesetz Artikel 20 Absatz 4 … z.B. der renommierte Staatsrechtler Prof. Dr. Schachtschneider fordert hierzu auf (siehe HIER).

schacht

v.l.n.r. Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider mit COMPACT-Magazin Chefredakteur Jürgen Elsässer

Es gab einen namhaften Mann, mit dem Namen Yeshua, der eine andere Haltung einnahm und sagte: KÄMPFT NICHT! Denn alle die zum Schwert greifen …

… und unter diesen Namen sollten sich geradezu Christen beugen, die dieser Tage mehrheitlich und zunehmend behaupten, daß politisches Engagement zählt und sogar ein Auftrag wäre … siehe Artikel und Diskussion HIER

Christus sagt: Joh 18,36 Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt; wenn mein Reich von dieser Welt wäre, so hätten meine Diener gekämpft, damit ich den Juden nicht überliefert würde, jetzt aber ist mein Reich nicht von hier.


Autor ootb © alle Rechte vorbehalten.

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18 Kommentare

  1. Nun gut, ich möchte es bei der Hoffnung belassen, daß der gute Pastor Tscharntke diese Emotionalität (die mir von mir selbst gut bekannt ist!) durch das Wirken des Heiligen Geistes im Griff behält, wenn das Chaos und die Ungerechtigkeit schlimmer und schlimmer werden (und wir wissen, das werden sie). Wir tun gut daran, die Entwicklungen der Welt um uns herum nicht zu ignorieren, aber dennoch immer vor allem auf JESUS zu schauen.

    LG

  2. Aussagen wie diese (an oben angegebener Stelle) stimmen mich sehr bedenklich: “Ich bezweifle, daß ein echtes Gotteskind, das den Heiligen Geist hat und von diesem geleitet wird, dauerhaft so verblendet sein kann, daß es solche Zusammenhänge nicht erkennt.”

    Und vor diesem Austausch waren es schon ähnliche Äußerungen, die mir gefährlich weit zu gehen scheinen:
    http://www.efk-riedlingen.de/wordpress/?p=1537
    Kommentar 12. Mai 2016 um 9:52 : “es ist eine Riesenschande für diese Teile der sogenannten deutschen Christenheit, daß sie sich bis zum Anschlag für die muslimischen Invasoren einsetzen aber so gut wie nichts tun für die von diesen Invasoren verfolgten Glaubensgeschwistern. Allein das zeigt schon, wem diese Leute näher stehen und vom welchem Geist sei geleitet sind. Der Heilige Geist kann es ziemlich sicher nicht sein. Denn sonst würden sie sich in erster Linie um ihre Glaubensgeschwister kümmern, wie das Wort Gottes dies eindeutig gebietet.”
    http://www.efk-riedlingen.de/wordpress/?p=1575#more-1575
    Kommentar 7. Juni 2016 um 9:43: “Ich befürchte, es gibt bis weit in die frömmsten Gemeinden hinein entsetzlich viel geistlich tote „Christen“.

    Ich schätze Pastor Tscharntke sehr und will ihm ganz sicher nichts anhängen oder ungerechtfertigt nachsagen. Ich bin nur ernsthaft besorgt, wenn er hinsichtlich anderer Gläubiger in seiner Einschätzung so weit geht, bei aller verständlichen Erregung über all die Ungerechtigketi und schwer begreifliche Ignoranz.

    1. ich sehe darin Aussagen eines emotionalen Charakters … er ist ein leidenschaftlicher Mann Gottes und diese “hauen auch manchmal neben die Tastatur” – kein Grund zu großer Besorgnis, auch wenn der Ton schon etwas “daneben” ist. ( siehe meine Kritik an seinem AfD-Auftritt)

      1. Zum Thema “emotionaler Charakter / leidenschaftlicher Mann Gottes” vergleiche ganz schlicht JAKOBUS Kapitel 4 über den “Lehrer”, den “vollkommenen Mann” und die “Zunge” sowie die vom Christen zu übende Tugend der Selbstbeherrschung (Gal 5,22). Die ist leider unter Männern/Brüdern (!) wohl nicht immer selbstverständlich und wird auch von berufenen Hirten/Pastoren gern übersehen sowie dann entsprechend entschuldigt oder gut geheißen. Der Ton bei efk-riedlingen ist u. U. deshalb entsprechend rau und hitzig (geworden), was nicht gerade zum Vorbild für die “Schafe” dient.

        Im Vergleich dazu lobe ich mir den (mindestens ebenso leidenschaftlich und bibeltreu predigenden – aber für den HERRn, nicht für die weltliche Politik! eifernden) Br. Latzel, der sich seines Platzes und seiner Aufgabe wohl bewusst ist, das Problem des eigenen Hochmuts bei sich selbst kennt und auch durchaus be-kennt und dessen vorrangiges Ziel das himmlisch orientierte HÜTEN und WEIDEN der GEMEINDE ist und nicht der unsinnige Kampf gegen Windmühlen in der Welt. Dieser widmet seine Zeit und Kraft lieber der kraftvollen Predigt und der biblischen Erbauung der Gemeinde als einem Internetblog, in dem sich am Ende nur noch alle gegenseitig beschimpfen.

        1. 1Tim 5,17 Die Ältesten, die gut vorstehen, sollen doppelter Ehre wert geachtet werden, besonders die, welche im Wort und in der Lehre arbeiten.

          Daher liegt mir daran solche Personen WENN, dann maßvoll (!!!) zu kritisieren.

  3. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, inwiefern ein Christ seine Meinung hierzu ändern kann – am Beispiel des Holländers W. Ouweneel hier: http://www.soundwords.de/ich-gehe-waehlen-1-a929.html sowie andere Artikel von ihm zum Thema Demokratie und Politik bei “soundwords” (diese Seite schätze ich übrigens sehr wg. ihrer Ausgewogenheit in solchen Fragen!)

    Allerdings gibt es in Bezug auf diesen Mann doch die Einschränkung, dass es sich lehrmäßig (ab ca. 2000) um einen inzw. offenbar abgefallenen Christen handelt und er insofern von vornherein nicht wiedergeboren sein konnte (1. Joh 2,19). Das ist der große Unterschied zu Br. JT.

    1. das geht zu weit …. Ouweneel ist abgeirrt wegen seiner Intellektualität, ob er abgefallen ist und niemals wiedergeboren war, das möchte ich keineswegs beurteilen und solltest Du auch nicht beurteilen wollen … auch wenn mir manche seiner “Erkenntnisse” äußerst fragwürdig erscheinen um nicht zu sagen, daß ich sie komplett ablehne … Salomo irrte auch lange und massiv.

  4. Liebe Annabel, lieber ootb, bei dem Bruider Tscharntke beunruhigt mich eins zutiefst: Er zweifelt massiv an dem Wiedergeborensein all der Christen, welche das ganze zerstörerische Verschwörungstreiben um uns herum nicht als solches erkennen. Sicher herrscht da eine erstaunliche und m. M. n. auch gefährliche Verblendung in großen Teilen der Gemeinde Christi, und hier ist Tscharntke einer der allzu wenigen Lichtblicke. Aber noch gefährlicher (als solche Verblendung hinsichtlich des Weltgeschehens) dürfte die hochmütige Anmaßung sein, bei all den vom Weltsystem getäuschten und in gewisser Hinsicht verblendeten Geschwistern die Wiedergeburt in Zweifel zu ziehen. Wieviele ansonsten ganz bibeltreue und dem Herrn Jesus hingegebene Christen müßten dann in Wahrheit verloren sein; und wieviele wahre Christen blieben übrig? Nur das leider recht winzige Häufchen, das mehr oder weniger das Weltgeschehen durchschaut und sich damit eingehender befaßt. Ich müßte alle meine Gemeindegeschwister als unerettet ansehen. Besteht hier nicht die Gefahr, daß Pastor Tscharntke selbst auf einen gefährlichen Irrweg des Hochmuts geraten könnte? Kann so jemand in der Folge vielleicht selbst von Gott verblendet werden, so daß er die biblische Wahrheit nicht mehr richtig erkennt (siehe die Sache mit dem Text von F. B. Hole zur Demokratie)?
    Bei aller gesegneten und dringend nötigen Bemühung um Wahrhaftigkeit im Blick auf das Weltgeschehen braucht auch der Bruder Tscharntke Gebet um Bewwahrung auf dem rechten Weg, meine ich.

    LG
    Karsten

      1. Ich muß es etwas konkretisieren. Pastor Tscharntke hat schon vor längerer Zeit die Wiedergeburt von Christen angewzeifelt, und es ging dabei um den Umgang vieler Christen mit der Flüchtlingskrise. Ich weiß nicht mehr, wo, aber ich versuche es noch zu finden.
        Aber kürzlich gab es noch einen Austausch zu dem Thema im Kommentarbereich dieses Artikels. Wenn ich da was Falsches oder zu viel herausgelesen habe, laß es mich bitte wissen.
        http://www.efk-riedlingen.de/wordpress/?p=1645
        Zur Übersicht:
        Thomas sagt in seinem Kommentar 9. August 2016 um 12:56: “wieso sind nur so wenige Christen wach in dieser Zeit, weil sie den Worten der Mächtigen folgen, weil sie alles hinunterpredigen was diese Leute ihnen sage, das hat Christus nicht gewollt, das ist nicht die Wahrheit. Und zu diesen wird Christus am Ende sagen, ich hab euch nie gekannt.”
        In meiner Antwort darauf bezweifete ich das: “Daß Jesus aber zu all den (gewissermaßen verblendeten) Christen, die diese böse Herrschaft der Welt nicht recht als solche erkennen, sagen wird: „Ich kenne euch nicht“, das glaube ich nicht; das ist dein eigenes anmaßendes Richten.”
        Der Bruder Tscharntke legt dann seine Sicht dar im Kommentar 9. August 2016 um 17:11.
        Darauf antwortetete ich in zwei Kommentaren:
        9. August 2016 um 21:35 und direkt darunter.
        Darunter antwortet er noch einmal.

    1. Lieber Karsten, ich stimme Dir unbedingt zu, wenn es sich so verhalten sollte, was ich nicht hoffe. Br. JT ist definitiv mein Bruder und ich bete durchaus für ihn, gerade WEGEN dieser erkennbaren Verblendung. Er sagt, er wäre 30 Jahre lang apolitisch gewesen – ja, wäre er es nur geblieben!! Ich musste jedoch auch schon die Folgen seines inzw. ausgewachsenen geistl. Hochmuts ertragen, indem er eine an mich persönl. gerichtete Mail in seinem Blog hier öffentl. zitierte: http://www.efk-riedlingen.de/wordpress/?p=1583 und meine Argumentation quasi mit den ZJ verglich. Der Hinweis auf FBHole nun war mein definitiv letzter Versuch, bei dem ich dachte: Ich bin ja “nur” eine einfache Schwester und darf einen Mann gar nicht belehren, vielleicht wird er auf einen Gottesmann wie Hole noch hören. Doch nachdem er nur das “Überfliegen des Artikels” (!) mit dem Urteil ” unbiblisch” abschloss, hilft wohl NUR noch Gebet… Ja, solche Verblendung im Blick auf echte Geschwister ist schlimm, siehe auch Offb 3,24 wie viele in der RKK “die Tiefen des Satan NICHT erkannt haben” die wären ja dann laut Br. JT auch verloren. Sind sie aber nicht, wenn sie nur “festhalten” (das sagt JESUS!). Ich hoffe sehr für den Bruder, dass er das auch (noch) tut. Wenn nicht, so wird ihn zumindest der HERR nicht loslassen, ohne Den uns das ohnehin jederzeit leicht (allen, auch mir!!) passieren würde =Joh 10,28-29. Das ist mein Trost für ihn und alle Geschwister in einer solchen Lage. Sei gegrüßt mit Jud2! 🙂

      1. ich verstehe, daß Tscharntke Dir das schrieb und bin gewiß, daß es einer Frau von ihrer Berufung her nicht gegeben ist, einen Bruder zu überführen – PUNKT.

        1. Dann betrachtet Du die Bitten Abigails an David im Einzelgespräch auch als unbinlisch und ungehörig? (1. Sam 25,23ff) Er machte ihre Antwort auch nicht öffentlich oder ihre Person lächerlich, sondern hörte auf sie, weil ihm klar war, dass die Ermahnung von Gott kam.

  5. Dazu passt übrigens auch sehr gut: http://www.soundwords.de/demokratie-im-licht-der-heiligen-schrift-a6120.html (Frank Binford Hole 1920 über das Wesen der Demokratie und was Gott in der Bibel dazu sagt) – übrigens erklärte ein derzeit für politisches Engagement bekannter deutscher Bruder Jakob T. hierzu mir ggü. persönlich in einer E-Mail, Hole argumentiere seiner Ansicht nach “nicht biblisch”. -????? Wie bitte??

    Wenn das nicht wirklich langsam ein nicht mehr zu heilender Starrsinn ggü. dem Wort Gottes ist, dann weiß ich auch nicht… Erinnert mich an Gerhard Polts ” Nikolausi-Osterhasi”: Joa, wenn sich oiner moi dermoaßen verrrrannt hot… ;-)))

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