Klarstellung: Der Unterschied zwischen Wundern, die auch heute noch geschehen, und den “Zeichen der Apostel” der damaligen Zeit. (Dirk Noll)

(Quelle: Dirk Noll www.der-ruf.info)


Klarstellung: Der Unterschied zwischen Wundern, die auch heute noch geschehen, und den “Zeichen der Apostel” der damaligen Zeit.

Die Apostel wurden durch besondere Zeichen, die sie damals taten, von Gott als Apostel ausgewiesen, welche die Autorität hatten, das Fundament der Gemeinde zu legen. Über diese Zeichen schreibt Paulus:

“Denn es sind ja die Zeichen eines Apostels unter euch geschehen…” (2.Kor 12,12, s. a. Apg 2,43, Hebr 2,4 etc).

Als im Jahr 100 n. Chr. der letzte Apostel, Johannes, gestorben war, berichten die Kirchenväter über diese apostolischen Zeichen: “transiit”, auf Deutsch, diese Zeichen verschwanden und traten nicht mehr auf. Allerdings berichten sie darüber, dass allezeit Wunder geschahen und betonen dabei das größte Wunder, das Gott an einem Menschen tun kann: die Wiedergeburt, wenn ein Mensch zum Glauben an Jesus Christus kommt.

Vor über 100 Jahren war die Pfingstbewegung entstanden und diese hat die Wiederkehr der “apostolischen Zeichen” verkündet. Dies wird ausführlich in der wissenschaftlichen Arbeit von Dr. Holthaus dokumentiert:

http://brunnen-verlag.de/heil-heilung-heiligung.html

Dies ist im deutschen Sprachraum die einzige Arbeit, in welcher die Quellen, es sind über 1000, dokumentiert sind, wie es zu der Pfingstbewegung kam. Ich habe vor ca. 10 Jahren mehrere Wochen benötigt, um diese durchzusehen. Und da dazu nicht jeder zeitmäßig in der Lage ist, will ich hier kurz den Punkt darstellen, um den es geht.

Vor über 100 Jahren glaubte man unter den Christen allgemein, dass man in der letzten Generation vor der Wiederkunft Jesu leben würde. Daraus entstanden auch verschiedene Sekten, die sogar ein Datum für die Wiederkunft Jesu berechneten, Adventisten (1851), Zeugen Jehovas (1914) etc.

In diesem Zusammenhang glaubte man auch, dass die Apostelzeit wiederkehren würde, z. B. entstand die Neuapostolische Kirche, wo man wieder Apostel einsetzte, und man erwartete eine neue Ausgießung des Heiligen Geistes.

Mit der Ausgießung des Geistes erwartete man auch die Rückkehr der apostolischen Zeichen und Wunder, die man auch namentlich definierte: Die Zungenrede, das Heilen von Menschen durch Handauflegung und die Fähigkeit prophetisch zu reden, so wie z. B. die Propheten im AT und die Apostel.

Es entstand die Pfingstbewegung, in welcher o. g. Zeichen praktiziert wurden. Doch schon bald stellte sich heraus, dass es sich bei diesem Geist, der diese Machtwirkungen hervorbrachte, um eine Verführung handelt.

Im Jahr 1909 kamen die 60 Hauptverantwortlichen der Evang. Allianz zusammen und schrieben die Berliner Erklärung. Darin hielten sie fest, dass in der Pfingstbewegung ein Geist “von unten” ausgegossen wurde und das diese “Zeichen”, die geschehen mit dem Spiritismus verwandt sind:

http://www.bernhard-kaiser.homepage.t-online.de/…/berlinere…

Dies hat zur Folge, dass heute konservative, bibeltreue Christen es ablehnen, wenn von Charismatikern dazu aufgerufen wird, dass man die Zungenrede, Heiliung durch Handauflegung und Prophetie praktizieren soll.

Dagegen werfen Charismatiker den konservativen Christen vor, dass sie nicht glauben würden, dass Gott auch heute noch Wunder tut.

Dem ist jedoch nicht so: Gott kann jederzeit und auch heute noch nach seinem souveränen Willen Wunder tun, wo und wann er will. Jedoch ist nicht zu erwarten, dass die “apostolischen Zeichen” heute wieder auftreten, geschweige denn, dass man diese Zeichen praktizieren soll.

Man sollte bedenken, dass die Pfingstbewegung mit einem Irrtum ihren Anfang nahm, nämlich, dass Jesus in der damaligen Generation vor 100 Jahren wiederkommen würde…

dies ist nachweislich nicht geschehen.

Es lohnt sich für jeden Christen, sich mit dieser Thematik weiter zu beschäftigen und auch zu betrachten, was die Bibel dazu sagt. Als Arbeitsgrundlage ist das Buch Heil – Heilung – Heiligung zu empfehlen. Es führt in der Bibliographie über 1000 Quellen auf und gibt hunderte von Zitaten aus diesen Quellen wieder…

angefangen von dem Text der Einladung zu den damaligen Heiligungskonferenzen, über Protokolle der damaligen Blankenburger Allianzkonferenzen bis hin zu den wichtigsten Büchern, die in dieser Zeit geschrieben wurden (Dirk Noll).

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Dirk Noll © alle Rechte an diesem Artikel vorbehalten.


15 Kommentare

  1. Soweit ich weiß geht es in der Bibel in erster Linie um den Glauben an die Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Das ist die Botschaft Gottes. Deshalb sind Zeichen und Wunder geschehen (im AT, sowie im NT), damit die Menschen an Gott und seinen einzigen Sohn glauben. Man denke nur an die Geschichte von Elia und die Auferweckung eines toten Jungen, oder im NT die Auferweckung von Lazarus und von Jesus. Natürlich gibt es auch noch die Krankensalbung. Nicht vergessen 😉

  2. Der Bruder Arno hat hier ja hier mit vielen Beiträgen und Worten wirklich eine große Fleißarbeit über das Thema Geisterunterscheidung geleistet. Ich habe bei vielen Gläubigen den Eindruck gewonnen, dass sie das Handbuch zur Unterscheidung der Geister mit ihren falschen Lehren nicht zur Hand nehmen und studieren.

    Es ist das Wort Gottes das wir in der Bibel haben. Und Wunder, warum sollen diese heute nicht mehr geschehen? Allerdings sind die immer wider großartig angekündigten Wunderheilungen, die oft schon wochenlang vorher auf Plakaten und in den Blogs charismatischer Gemeinden veröffentlicht werden, nichts als leerer Betrug.

    Da muss dann der Geist – ich frage welcher wohl, zur genauen Uhrzeit herabgerufen und freigesetzt werden. Die Geheilten sind anschließen genau so krank wie vorher. Das erlebte ich mal bei William Branham vor vielen Jahren in Stuttgart.

    Wichtig dabei ist immer, dass die durch die Reihen gereichten Eimer mit Banknoten gut gefüllt sind. Wer ein Wunder erlebt hat – und wer hat dies nicht – geht in der Regel nicht damit hausieren.
    Also liebe Geschwister – die Wahrheit finden wir allein in Gottes Wort – das ist unser Kompass!

  3. Leider mußte ich einige Kommentare von Arno Bohn löschen, die keinerlei Zusammenhang mit diesem Artikel erkennen ließen. Ein Name einer Person wurde dabei genannt, an der wir (völlig aus der Luft gegriffen und ohne irgendwelchen Bezug) angeblich Kritik üben würden. Dies war und ist nicht der Fall, im Gegenteil: Der zuvor benannte Lehrer genießt hier eine sehr hohe Wertschätzung!

  4. Liebe Brüder,

    Die Lehren und Prophetien der Pfingst- und Charismatischen Bewegung lassen nämlich einen Bereich der biblischen Aussagen über die Endzeit weitgehend aus, der letztlich auf diese Bewegung selbst Anwendung findet: die Warnungen über die endzeitliche Verführung in der Christenheit, die in allen Bibelstellen so deutlich hervortreten, die überhaupt von der Endzeit handeln.Wir müssen also vom prophetischen Wort der Schrift her in der Zeit vor der Wiederkunft Jesu Christi eine einflußreiche falschprophetische Bewegung erwarten, die erstaunliche Wunderzeichen aufweist (Mt 24,24). Ihre Anhänger werden im Namen Jesu Christi weissagen, Dämonen austreiben und viele Wundertaten vollbringen (Mt 7,22). Die falschen Propheten dieser Bewegung werden den Anschein von echten Gläubigen haben, in Wirklichkeit aber werden sie Werkzeuge Satans zur Verführung der Schafe sein (Mt 7,15; 2Kor 11,13-15). Sie werden u.a. durch Habgier und das Streben nach Bereicherung und Wohlstand sowie durch Lästerung des Satans und der Finsternismächte gekennzeichnet (1Tim 6,3-5; 2Pt 2; Jud 4-19). Hinter dieser Bewegung stehen das Wirken verführerischer Geister und Lehren der Dämonen (1Tim 4,1; 1Joh 4,1-3).Wo finden wir heute eine solche Bewegung? Es gibt nur eine mögliche Antwort: Wenn das prophetische Wort der Heiligen Schrift nicht lügt, dann kann es nur die Pfingst- und Charismatische Bewegung sein, auf die diese Kennzeichen voll und ganz zutreffen! Oder meinen wir, diese Warnungen seien umsonst niedergeschrieben worden?In der Pfingst- und Charismatischen Bewegung finden wir auch eine Erfüllung der prophetischen Weissagung vom Auftreten Isebels, der falschen Prophetin in Thyatira, die die Gläubigen zu geistlicher Hurerei verführt, d.h. zur Anbetung von Götzen und Gemeinschaft mit Dämonen (Offb 2,20-23). Ihre Anhänger behaupten, „die Tiefen des Satans erkannt zu haben“ – was in erschreckender Weise auf viele charismatische Irrlehrer zutrifft. Isebel lehrt als Frau (entgegen dem ausdrücklichen Gebot Gottes in 1Tim 2,12) und verführt wahre Gläubige („meine Knechte“). Es gibt in der Pfingst- und Charismatischen Bewegung entgegen dem Wort Gottes eine große Zahl von „geistgesalbten“ Leiterinnen, Lehrerinnen und Prophetinnen. Schon allein diese offene Übertretung der Anweisung in der Schrift erweist den Geist dieser Bewegung als betrügerisch – jedenfalls für die, denen die Gebote der Schrift noch etwas bedeuten.

    Eine gute und übersichtliche Information über die verschiedenen falschen Lehren und Praktiken der Pfingst- und Charismatischen Bewegung erhalten Sie in dem Buch desselben Verfassers: Die Pfingst- und Charismatische Bewegung. Eine biblische Orientierung (Steffisburg: Edition Nehemia 2012; 200 S., Taschenbuch).

    Laut Steffsburg:Edition NehemiaTaschenbuch

  5. Wohin das führt mit den Irrlehren sehen wir hier in diesem Link jedoch will ich auch darauf hinweisen dass dieser Link von anders denkenden Gläubigen kommentiert wurde. https://www.youtube.com/watch?v=-fzGaJtV9FA

    Jedoch der Kern stimmt.Es gibt die Gabe der Geisterunterscheidung genau aus diesem Grunde, damit wir Erlösten in Jesus Christus in der Lage sind zu unterscheiden.Wir sind keine Jünger sondern Botschafter an Christi statt.

    LG

  6. Es sollte darauf hingewiesen werden, daß die Apostelgeschichte, wie der Name schon sagt, kein Lehr-, sondern ein Geschichtsbuch ist. Es zeigt auf, was zu jenem bestimmten Zeitabschnitt geschehen ist. Die für uns heute als Lehre gegebenen Briefe folgen in der Bibel danach. Es ist ein bekannter Fehler vor allem bei Charismatikern und Pfingstlern, daß sie die Apostelgeschichte einfach 1:1 auf die heutige Zeit übertragen.

  7. Danke lieber Bruder zu Katzenbach noch ein kleiner Zusatz ….

    Wir können viel von den ersten Christen lernen. Es ist gut, wenn wir die Apostelgeschichte lesen, um die Praxis unseres Glaubenslebens damit abzugleichen. Doch aus den Berichten der Apostelgeschichte kann man keine Lehre entwickeln. Es ist unnüchtern, wenn wir von unseren verschwitzten T-Shirts dieselbe Wirkung erwarten wie von den Schweißtüchern des Paulus, oder wenn wir davon ausgehen, dass alle gefangenen Gläubigen durch Engel befreit werden (Apg 19,11.12; 12,1–17). Das Verhalten der ersten Christen ist richtungweisend für uns, aber die Machterweisungen ihrer Zeit können wir nicht einfach in „die letzten Tage“ (2. Tim 3,1) übertragen. Sollte Gott heute durch Zeichen und Wunder das Siegel seiner Anerkennung auf eine Christenheit drücken, die voller Unmoral und falscher Lehren ist?

    LG Arno

  8. Denn weil die Welt durch ihre Weisheit Gott nicht erkannte, gefiel es Gott, durch die Torheit der Verkündigung diejenigen zu retten, die glauben (der Verkündigung glauben).

    Während nämlich die Juden ein Zeichen fördern und die Griechen Weisheit verlangen, verkündigen wir Christus den Gekreuzigten, den Juden ein Ärgernis, den Griechen eine Torheit;

    1. Korinther 22+ 23

    Wer will den jetzt sagen, das wir die apostolischen Zeichen brauchen, damit Menschen zum Glauben kommen (wo es ja drum geht)?

    Gott sagt in seinem Wort, der Bibel, das es Ihm gefällt, diejenigen zu retten die der Verkündigung glauben und wir meinen, wir wüssten es besser und sagen wir brauchen Zeichen und Wunder, damit Menschen glauben können.

    Wer hat nun recht, Gott oder der Mensch? Sollte Gott wirklich gesagt haben? Der Satz kommt doch bekannt vor oder?

    LG vom Bruder aus Katzenbach

  9. Liebe Geschwister in den Herrn,

    dies ist eigentlich nicht meine Art, aber ich gebe Roland Klutschewski recht man darf nicht sagen so einfach es gibt das wirken des HEILIGENGEISTES nicht mehr. Es geschehen Zeichen und Wunder Tagtäglich mitten unter uns, wenn man die Zeichen und Wunder erkennt?

    Aber durch was? Wenn man doch nicht an die Geistesgaben glaubt!

    Erst wenn man Sie erbittet im Gebet und Empfängt der kann auch unterscheiden, ob dies in wirken von GOTTES GEIST ist oder nicht.

    Ich wünsche uns allen von Herzen, das wir in dem WORTE GOTTES reich an Erkenntnis und Weisheit bekommen/ erlangen, und auch erfüllt werden mit den Gaben von seinem HEILIGENGEISTES.

    AMEN

  10. In Anlage: 21:40 (Bruder) :21 Nun aber ist ohne Zutun des Gesetzes die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, offenbart und bezeugt durch das Gesetz und die Propheten. (Apostelgeschichte 10.43) (Römer 1.17) 22 Ich sage aber von solcher Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesum Christum zu allen und auf alle, die da glauben. (Philipper 3.9) 23 Denn es ist hier kein Unterschied: sie sind allzumal Sünder und mangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten, (Psalm 84.12) (Johannes 5.44) (Römer 5.2) 24 und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, so durch Jesum Christum geschehen ist, (Römer 5.1) (2. Korinther 5.19) (Epheser 2.8) 25 welchen Gott hat vorgestellt zu einem Gnadenstuhl durch den Glauben in seinem Blut, damit er die Gerechtigkeit, die vor ihm gilt, darbiete in dem, daß er Sünde vergibt, welche bisher geblieben war unter göttlicher Geduld; (3. Mose 16.12-15) (Hebräer 4.16) 26 auf daß er zu diesen Zeiten darböte die Gerechtigkeit, die vor ihm gilt; auf daß er allein gerecht sei und gerecht mache den, der da ist des Glaubens an Jesum.

    LG

  11. Wie mir gerade ein lieber Bruder schrieb: Sicher kann Gott heute noch Wunder tun. Dann sind es aber einzelne Wunder und nicht die Gabe der Heilung oder die Gabe der Zungenrede die jemand bekommt. Sondern ein Wunder eben, was vielleicht nur ein einziges Mal passiert. Es geht ja nicht darum, das Menschen geheilt werden oder Wunder erleben, sondern Frieden mit Gott haben. Den Frieden kann der Mensch nur durch das Blut Jesu bekommen. Das muss verkündigt werden und nicht das Gott Wunder tut. Das Sühnopfer wird wirksam durch den Glauben an sein Blut Römer 3,25 und nicht durch den Glauben an seine Wunder.
    LG

  12. Ja die Geistesunterscheidung erhält man in dem man Gotteswort …….

    Aus diesem Grunde ist es wichtig genauer hinzusehen was genau da getan wird. Sind diese Zeichen wirklich biblisch ? Das Muster das uns die Schrift vorgibt ist der Spiegel in denen sich diese angeblichen Zeichen und Wunder vergleichen lassen müssen. Denn Jesus hat uns eindeutig gesagt, das wir an den Taten erkennen können mit wem wir es z zu tun haben.Oh ja.
    LG

  13. Eines möchte ich zu bedenken geben:

    Die Aussage:
    Es entstand die Pfingstbewegung, in welcher o. g. Zeichen praktiziert wurden. Doch schon bald stellte sich heraus, dass es sich bei diesem Geist, der diese Machtwirkungen hervorbrachte, um eine Verführung handelt.

    Hier muß die Frage zugelassen werden, wer diese Geisterunterscheidung damals hatte ?
    Wer kann dies eindeutig so feststellen ?

    Ich wäre da vorsichtig bei so einer Behauptung. Denn wenn wir sagen das es ein Geist von unten
    wäre, obwohl es in Wahrheit doch der Heilige Geist selber ist der hier die Kraftwirkungen getan hat, läge eine eindeutige Beleidigung des Heiligen Geistes vor.

    Man kann nicht die Bibellesen und dann alles was mit Zeichen und Wundern zutun hat einfach als von unten abtun. Das wäre exegetisch einfach nicht richtig.

    Paulus war eindeutig ein Apostel der nicht zu den 12ven gehörte und er sprach von des Geistes Erstlingsgabe die er und die anderen damals gehabt hatten. Erstlingsgabe kann es nur deshalb heißen, weil da noch etwas folgen würde.

    Jesus meinte doch nicht nur die 12 als er sagte: Der Geist den mein Vater verheißen hat, der wird Euch in alle Wahrheit leiten. Wir würden ja heute gar nicht die Wahrheit kennen können.

    Kein Mensch könnte heute die Bibel, das Wort Gottes verstehen ohne die Offenbarung durch den Heiligen Geist, um die man beten muß.

    Aber vielleicht liegt da auch der Hase gewisser maßen im Pfeffer, das man im Grunde den Heiligen Geist ablehnt, dies aber nicht wahr haben will und deshalb auch keine Offenbarung der
    Schrift hat.

    Es gibt eine Menge Schriftstellen, die allesamt heute ungültig wären, würde Gott heute nicht mehr das selbe tun, wie vor 2000 Jahren.

    Wer heute behauptet: Es gibt diese Zeichen und Wunder heute nicht mehr, der sagt im gleichen
    Atemzug, das Mark. 16ff heute nicht mehr gilt und er sagt damit auch, das die heutigen Nachfolger Jesu Christis in Wahrheit gar keine echten Nachfolger sind, weil diese Zeichen nicht anzutreffen wären.

    Denn es heißt doch tatsächlich, bei denen die mir Nachfolgen sind diese und jene Zeichen vorhanden. Das hat mit der Widerkunft Jesu Christi überhaupt nichts zutun.

    Die Aussage:
    a)Dem ist jedoch nicht so: Gott kann jederzeit und auch heute noch nach seinem souveränen Willen Wunder tun, wo und wann er will. b)Jedoch ist nicht zu erwarten, dass die “apostolischen Zeichen” heute wieder auftreten, geschweige denn, dass man diese Zeichen praktizieren soll.

    a) Gott kann jederzeit und auch heute noch nach seinem souveränen Willen Wunder tun, wo und wann er will.

    Gott hat sich in der Schrift eindeutig festgelegt. Er hat diese Dinge seinen Jüngern in die Hände gelegt. Er hat es zunächst seinen 12ven befohlen und gesagt: Was ich Euch aber sage, das sage ich allen. Wir lesen eindeutig was Jesus befohlen hat.

    Macht Kranke gesund! Treibt Teufel aus! Weckt Tote auf! Geht hin und sprecht! Das Himmelreich
    ist auf die Erde gekommen und dies sind die Zeichen die denen folgen, die mir nachfolgen.

    Wer also diese Zeichen nicht tut, beweist im Umkehrschluss, das er Jesus nicht so nachfolgt wie er es haben möchte. Jeder der darüber nicht nachdenkt und schon im Vorfeld einfach Zeichen und Wunder und in Wahrheit ja den Heiligen Geist ablehnt, wird niemals dahin gelangen, das durch sein Gebet Zeichen und Wunder die auch schriftgemäß sind stattfinden.

    b)Jedoch ist nicht zu erwarten, dass die “apostolischen Zeichen” heute wieder auftreten, geschweige denn, dass man diese Zeichen praktizieren soll.

    Diese Aussage deckt sich nicht mit Mark16. und vielen anderen Stellen in denen die Nachfolger Jesu eindeutig aufgefordert werden, den Heiligen Geist nicht zu betrüben, sondern genau wie Paulus es wollte in seine Fußstapfen nach zu folgen.

    Die Aussage:
    Man sollte bedenken, dass die Pfingstbewegung mit einem Irrtum ihren Anfang nahm, nämlich, dass Jesus in der damaligen Generation vor 100 Jahren wiederkommen würde…

    Man muß hier wiederum die Frage stellen dürfen, wer auf diesen Irrtum der Widerkunft Jesu
    gekommen ist. Denn wenn man aufmerksam die Bibel ließt, weiß man das es noch einige
    Dinge gibt die vor der Widerkunft Jesu geschehen müssen.

    Das ist das Vollwerden der Vollzahl der Heiden, was meines Erachtens die Entrückung ist.
    Dann das Auftreten des AntiChristen auf der Weltbühne, so das zumindest die Gemeinde erkennt
    wer das ist.

    Davor lesen wir von einem großen Abfall. Meines Erachtens muß es davor aber noch zu einer vermehrten Bekehrung von eine Masse an Menschen kommen. Denn wenn dieser große Abfall schon jetzt wäre, würden wahrscheinlich von den Christen nicht so viele über bleiben.

    Schon jetzt kann man in manchen Gegenden den Eindruck bekommen, das diese Spezies ausgestorben wäre. Man sieht niemanden …. auf der Straße evangelisieren usw.

    Es gibt tatsächlich offensichtlich auch Menschen die Übernatürliches als Zeichen und Wunder
    des Heiligen Geistes ausgeben und die Menschen verführen.

    Aus diesem Grunde ist es wichtig genauer hinzusehen was genau da getan wird. Sind diese Zeichen wirklich biblisch ? Das Muster das uns die Schrift vorgibt ist der Spiegel in denen sich diese angeblichen Zeichen und Wunder vergleichen lassen müssen. Denn Jesus hat uns eindeutig gesagt, das wir an den Taten erkennen können mit wem wir es zutun haben.

    Wenn also durch eine geistliche Kraftwirkung Menschen zum Glauben an Jesus Christus kommen, ist es sehr unwahrscheinlich, das es eine Kraftwirkung von unten ist. Denn der Teufel wird nicht etwas tun, damit Menschen zum Glauben kommen.

    Es gibt die Gabe der Geisterunterscheidung genau aus diesem Grunde, damit die Jünger in der Lage sind zu unterscheiden.

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