[LESEPROBE] WAS IST EINE SEKTE? (DR. LOTHAR GASSMANN)

(Quelle: Dr. Lothar Gassmann http://l-gassmann.de)

Betreff: Leseprobe aus dem Buch SEKTEN, FREIMAURER, SONDERLEHREN von Dr. Lothar Gassmann

http://spurenverlag.de/glaubenshilfe/2674-sekten-freimaurer-sonderlehren.html

 

Einleitung:

Sekte, Sondergemeinschaft, Freikirche, Kirche – wie kann man das unterscheiden?

 

1. Der Begriff „Sekte“:

Der Begriff „Sekte“ (S.) stammt aus den Lateinischen und lässt sich aus zwei möglichen Sprachwurzeln ableiten: 1. „sequi“ = „(jemandem) folgen“, nämlich einem Meister bzw. Lehrer nachfolgen; 2. „secare“ = „trennen, abschneiden“, nämlich sich von einer Gemeinschaft oder Kirche trennen. Die erste Erklärung wird – rein etymologisch – überwiegend als die wahrscheinlichere betrachtet. Von der Sache her gesehen, können jedoch beide Begriffe einander ergänzen: Man folgt einem Meister, Guru oder Glaubenslehrer nach und trennt sich dadurch von der ursprünglichen Gemeinschaft. Im Griechischen entspricht dem lateinischen „secta“ der Begriff „heiresis“ (>Häresie).

 

2. Sekte und Sondergemeinschaft:

Anstelle von „S.“ wird  heute gerne die Bezeichnung „Sondergemeinschaft“ verwendet. Es stellt sich die Frage, ob dieser Begriff passend ist, denn jede menschliche Gemeinschaft besitzt Besonderheiten – nicht nur S.n, sondern auch Kirchen und Freikirchen. Sonst würden sie sich ja nicht voneinander unterscheiden. Ferner stellt sich die grundlegendere Frage: Wovon hat sich eine Gruppe denn abgesondert? Was ist denn die ursprüngliche Kirche und was ist die S.? Gerade solche Gruppen, die man als die „klassischen christlichen S.n“ einstuft (z. B. >Zeugen Jehovas, >Neuapostolische Kirche, >Mormonen), beanspruchen, die ursprüngliche (vorkonstantinische) Kirche zu sein oder sie wiederherzustellen, also die Urgemeinde vor dem 4. Jahrhundert nach Christus, als die römische Staatskirche entstand. Wegen seiner unklaren Abgrenzung und schillernden Weite wird der Begriff „Sondergemeinschaften“ gerne für solche Gruppen verwendet, die nicht als die klassischen S.n gelten, sondern die an der „Schwelle“ zwischen S. und Freikirche stehen, wie z.B. die Adventisten und ähnliche Richtungen. Die >Siebenten-Tags-Adventisten wurden bis vor wenigen Jahren zu den klassischen S.n gerechnet. Allerdings haben sie eine Entwicklung zu einer größeren Akzeptanz anderer Gemeinschaften und Milderung lehrmäßiger Standpunkte durchgemacht und dadurch ein Stück weit ihr „S.n-Image“ verloren – was zur Folge hatte, dass sich extremere Kreise wiederum von ihnen abspalteten („Tochter-S.n“).

 

3. Sekten, Kirchen und Freikirchen:

Wenn wir von S.n und Sondergemeinschaften, >Häresien, >Ketzereien und >Kulten reden, dann stellt sich die grundlegende Frage: Was ist denn demgegenüber die richtige Kirche bzw. >Gemeinde? Der deutsche Begriff „Kirche“ ähnelt dem griechischen Wort „kyriaké“, „die dem Herrn Gehörige“.  Kirche umfasst Menschen, die dem Herrn Jesus Christus gehören. Kirche ist zunächst die unsichtbare Kirche. Martin Luther unterschied zwischen sichtbarer und unsichtbarer Kirche. Er sagte, die „ecclesia invisibilis“ (unsichtbare Kirche) umfasse alle wirklich durch Jesus Christus Erlösten und an Christus Glaubenden. Die sichtbare Kirche ist dann diejenige, in der sich Menschen um Wort und Sakrament versammeln, die also auch äußere Kennzeichen besitzt. Sichtbare und unsichtbare Kirche sind nicht völlig deckungsgleich, sondern nur teilweise. Die sichtbare Kirche ist ein „corpus permixtum“ („vermischter Leib“) aus Gläubigen und Heuchlern, wie die Reformatoren treffend gesehen haben. In 1. Sam 16,7 wird klar von den Erkenntnisgrenzen des Menschen im Blick auf den Herzenszustand seiner Mitmenschen gesprochen: „Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht das Herz an.“ Das sollte vor jedem Hochmut im Sinne des Anspruchs auf „die perfekte Gemeinde der nur wirklich Gläubigen“ bewahren, denn außer dem Betroffenen selber kann nur Gott wissen, wer wirklich glaubt – und wer nur so tut, als gehöre er dazu.

Es gibt also die unsichtbare Kirche, die nur Gott wirklich kennt. Und trotzdem müssen wir, da wir auf Erden leben, auch eine sichtbare Kirche als konstituiert betrachten. Im Augsburger Bekenntnis, Artikel 7, wird die Kirche als „eine heilige, christliche Kirche“ definiert. Sie ist „die Versammlung aller Gläubigen, bei welchen das Evangelium rein  gepredigt und die heiligen Sakramente gemäss dem Evangelium gereicht werden.“ In Artikel 8 kommt die Spannung zwischen (unsichtbarem) Ideal und (sichtbarer) Wirklichkeit zum Ausdruck, indem betont wird, dass in der Kirche, die „eigentlich nichts anderes als die Versammlung aller Gläubigen und Heiligen“ ist, doch „viele falsche Christen und Heuchler, auch öffentliche Sünder“ bleiben. Das ist in wesentlichen Zügen das lutherisch-reformatorische Verständnis von Kirche.

Die Basisformel des Ökumenischen Rats, 1948 in Amsterdam verabschiedet, definiert Kirche formal knapper und inhaltlich umfassender, nämlich im Sinne eines ökumenischen Minimalkonsenses. Dort heisst es: „Kirchen sind solche Gemeinschaften, die den Herrn Jesus Christus, gemäss der Heiligen Schrift, als Gott und Heiland bekennen und darum gemeinsam zu erfüllen trachten, wozu sie berufen sind, zur Ehre Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ Hier ist also enthalten: „der Herr Jesus Christus, gemäss der Heiligen Schrift“. Jesus Christus, wie er in der Bibel beschrieben wird, bildet die Grundlage der christlichen Kirchen. Und zwar wird er ausdrücklich als „Gott“ und „Heiland“ („Retter“, „Erlöser“) definiert – im Gegensatz zu manchen Auflösungserscheinungen, die sich heute nicht nur bei vielen S.n, sondern leider weithin auch beim Ökumenischen Rat selber finden. Im Gegenüber zu verschiedenen S.n und Kulten wird auch die >Dreieinigkeit ausdrücklich angesprochen, wenn auch in einer doxologischen (lobpreisenden) Formel. Diese Definition aus dem Jahre 1948 ist allerdings inhaltlich sehr dünn und lässt leider durch ihre mangelnde Lehrfestsetzung auch für unbiblische Gruppierungen Raum. Klarere Definitionen hingegen finden sich in den altkirchlichen Bekenntnissen (>Nicänum, >Nicäno-Constantino-politanum und >Chalkedonense), die bis heute das bindende Glied zwischen den großen Konfessionen und auch den meisten Freikirchen (im Unterschied zu den S.n) sind.

Freikirchen sind im Wesentlichen nichts anderes als Kirchen, die staatsunabhängig, also frei ihre Versammlungen und ihre Existenzweise leben wollen. Es gibt allerdings auch Unterschiede in Struktur, Sakramentsverständnis und auf anderen Gebieten, aber ursprünglich kommt der Begriff von der organisatorischen Unabhängigkeit und Freiheit der Kirchengebilde her. In den USA z. B. sind – im Gegensatz zu europäischen Ländern – alle Kirchen (also auch die lutherische, reformierte und römisch-katholische Kirche) Freikirchen aufgrund der dortigen Staatsstruktur. In Europa rechnet man zu den Freikirchen hingegen Denominationen wie Methodisten, Baptisten, Brüdergemeinden, Mennoniten, Freie Evangelische Gemeinden, aber auch Abtrennungen von den ehemaligen lutherischen und reformierten Staatskirchen, etwa die Selbständige Evangelisch Lutherische Kirche und die Evangelisch-altreformierte Kirche.

 

4. Unterschiedliche Sektendefinitionen:

Eine S. kann von verschiedenen Kategorien und Ausgangspunkten her definiert werden: soziologisch, politisch, psychologisch, philosophisch, theologisch. Wenn man die „S.“ rein soziologisch betrachtet, dann ist es eine abgegrenzte Gemeinschaft, die im Gegenüber steht zu den Großkirchen (katholisch, evangelisch, orthodox). Sie wird dann weithin durch Quantität (die Zahl ihrer Mitglieder) definiert. Eine S. steht oftmals auch in Spannung zur Gesellschaft, zu ihrer Umgebung, zu den kulturellen, historischen und sozialen Gegebenheiten, in denen sie lebt, die sie meistens ablehnt und im Gegensatz zu denen sie eine eigene Lebensstruktur bildet.

Im Jahre 1877 grenzte der Tübinger evangelische Theologe Christian Palmer Kirche und S. folgendermaßen voneinander ab: „Juristisch ist jede Gemeinschaft eine S., wenn sie … sich von der herrschenden, vom Staat anerkannten Kirche trennt, und ihren eigenen Gottesdienst, ihr eigenes Vorsteher- und Lehramt errichtet … Nur eine solche Gemeinschaft religiösen Glaubens und Lebens, die im Stande ist, ein ganzes Volksleben zu durchdringen und eine weltgeschichtliche Potenz zu werden, nur eine solche kann als Kirche anerkannt werden, alle übrigen, die sich um einzelne Häupter sammeln, deren absonderliche Meinungen annehmen, die aber viel zu kleinlich und subjektiv sind, um weltgeschichtlich und volksthümlich zu werden, sind und bleiben S.n“ (Chr. Palmer, Die Gemeinschaften und Sekten Württembergs, 1877, 8.10).

Während Palmer vom vorgegebenen Maßstab der Staatskirche ausging und sämtliche anderen Gemeinschaften äußerst undifferenziert als „S.n“ einordnete, definierte im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts der Soziologe Max Weber die Zugehörigkeit zu „Kirche“ oder „S.“ nach dem Grad der Freiwilligkeit: „Eine ´Kirche` ist eine Gnadenanstalt, welche religiöse Heilsgüter wie eine Fideikommißstiftung verwaltet und zu welcher die Zugehörigkeit (der Idee nach!) obligatorisch, daher für die Qualität des Zugehörigen nichts beweisend ist, eine ´S.` dagegen ein voluntaristischer Verband ausschließlich (der Idee nach) religiös-ethisch Qualifizierter, in den man freiwillig eintritt, wenn man freiwillig kraft religiöser Bewährung Aufnahme findet“ (M. Weber, Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, 1963, 211).

Auch bei Weber blieb der Unterschied zwischen S., Freikirche und pietistischer Gemeinschaft völlig aus dem Blickfeld. Der Maßstab der Freiwilligkeit kennzeichnet – bis in den Namen hinein – Freikirchen, nicht nur (und manchmal überhaupt nicht) S.n. Die ebenfalls im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts verfasste und viel zitierte Definition des evangelischen Theologen und nachmaligen Philosophen Ernst Troeltsch fiel zwar theologischer aus, konnte aber auch nicht den Unterschied zwischen S.n und Freikirchen fassen und traf zudem nur auf einen bestimmten Ausschnitt aus dem Spektrum der unterschiedlichen Gemeinschaften zu. Sie lautete: „Die S. ist die freie Vereinigung strenger und bewusster Christen, die als wahrhaft Wiedergeborene zusammentreten, von der Welt sich scheiden, auf kleine Kreise beschränkt bleiben, statt der Gnade das Gesetz betonen und in ihrem Kreise mit größerem oder geringerem Radikalismus die christliche Lebensordnung der Liebe aufrichten, alles zur Anbahnung und in der Erwartung des kommenden Gottesreiches“ (E. Troeltsch, Die Soziallehren der christlichen Kirchen und Gruppen, Neudruck 1977).

Gegenüber solchen pauschalen Formulierungen wurde nach dem Zweiten Weltkrieg der S.n-Begriff eingeschränkt und von den auch in Europa immer mehr Anerkennung findenden Freikirchen abgegrenzt. Insbesondere der kirchliche S.nbeauftragte und Kirchenrat Kurt Hutten hat bis in die siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts hinein das Bild der „klassischen S.n“ geprägt. Er definierte diese soziologisch („innerliches Winkeldasein“), ohne den dogmatischen Aspekt auszublenden. Huttens Definition lautete: „Was eine Gemeinschaft zur ´S.` macht, ist, abgesehen von ihrer Sonderlehre und ihrer lehrmäßigen Entstellung der biblischen Botschaft, jene rechthaberische Haltung, die eigene Wahrheitserkenntnis mit der Wahrheit Christi gleichsetzt. Die Folge dieser Rechthaberei ist, dass solche S.n sich von allen anderen Gemeinschaften und ihren Gliedern scheiden und sie verteufeln. Weil sie nicht mehr um den Unterschied zwischen der Wahrheit Christi und ihren eigenen Lehren wissen, billigen sie denen, die andere Lehren vertreten, nicht mehr zu, dass sie auch Christen sind“ (K. Hutten, Seher – Grübler – Enthusiasten. Sekten und religiöse Sondergemeinschaften der Gegenwart, 1968, 750f.).

Im Anschluss an Hutten bildeten sich folgende Kennzeichnungen der „klassischen (christlichen) S.“ heraus: „die christliche Wurzel der Gruppe; ein Absolutheitsanspruch auf das Heil gegenüber der Ökumene der christlichen Kirchen; Verweigerung der ökumenischen Gemeinschaft; scharfe Kirchenkritik, aggressive Mission im Bereich der Großkirchen (Proselytismus); klarer Umriss der Gruppe mit deutlichen Grenzen zwischen Innenwelt und Außenwelt, soziale Konflikte mit der Außenwelt; hierarchische, häufig zentralistische Machtstrukturen, ein geschlossenes Lehrsystem und eine normierte Lebenspraxis“ (zit. bei: H. Hemminger, Was ist eine Sekte? 1995, 29).

Seit den siebziger und achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde der S.nbegriff wieder zunehmend verschwommen, da sich – etwa durch das zunehmende Eindringen nichtchristlicher Religionen und >Kulte und einen wachsenden „Supermarkt“ spiritueller Angebote bedingt – eine „diffuse Religiosität“ im „christlichen Abendland“ ausbreitete. So lassen sich heute z.B. folgende Formen von S.n, Kulten und religiösen Angeboten im Abendland unterscheiden (vgl. Hemminger, a.a.O., 36ff.): a. klassische „christliche“ S.n wie >Zeugen Jehovas, >Neuapostolische, >Mormonen, >Christliche Wissenschaft u.a.; b. Hindu-S.n wie >Hare Krishna, >Ananda Marga, >Transzendentale Meditation, >Divine Light Mission, die >Bhagwan-Bewegung u.a.; c. buddhistische S.n wie verschiedene „Schulen“ des >Zen; d. Psycho-S.n wie >Scientology, EST (Ehrhard Seminar Training), AAO (Aktionsanalytische Organisation) u.a.; e. synkretistische S.n wie die >Vereinigungskirche San Myung Muns, die >Bahai-Religion u.a.; f. Polit-S.n wie die „Europäische Arbeiterpartei“ („Patrioten“), verschiedene NS- und K-Gruppen, die „Esoterische Union“ u.a.; g. Neuoffenbarungs- und spiritistische S.n wie >Universelles Leben, >Fiat Lux, die >Geistige Loge Zürich u.a.; h. satanistische S.n und Kulte (>Satanismus); i. >New-Age-S.n und -Kulte; j. esoterische Vereinigungen mit mehr oder weniger sektenförmigen Ausformungen wie die >Theosophische und >Anthroposophische Gesellschaft mit der >„Christengemeinschaft“.

Dieses Schema ist nicht starr, sondern fließend, d.h. viele S.n sind mehreren Kategorien gleichzeitig zuzuordnen. So weisen z.B. mehrere der „klassischen S.n“ zugleich Kennzeichen der >Neuoffenbarung, des esoterischen Wissens und des >Spiritismus (wenn auch oft verschleiert) auf. Die Bahai-Bewegung kann als synkretistische S., aber auch als Abspaltung aus dem Islam mit esoterischen Elementen eingeordnet werden. Die Bhagwan-Bewegung als Hindu-S. weist zugleich Kennzeichen einer Psycho-S. auf. Diese Beispiele könnten noch lange fortgesetzt werden. Die Zahl der S.n, Kulte und Religionen (und dazu gehört nicht zuletzt der >Islam!), die in der westlichen Welt „missionieren“, geht inzwischen in die Hunderte, ja womöglich sogar in die Tausende, wenn man alle Splittergruppen, „Tochter-S.n“ usw. mitrechnet. Gibt es dann aber überhaupt noch Kriterien, um diese zu beurteilen? Ich halte es mit Kurt Hutten, der neben den soziologischen auch den theologisch-dogmatischen Maßstab stellte. Hutten wandte die reformatorischen Bekenntnisse als Maßstab zur Prüfung aller S.nlehren an, allerdings mit einer wesentlichen Einschränkung: „Der Wahrheitsanspruch der reformatorischen Bekenntnisse steht und fällt damit, dass sie sich mit der Heiligen Schrift decken und den zentralen Inhalt der Offenbarung Gottes richtig wiedergeben … Die Verwendung der in den reformatorischen Bekenntnissen enthaltenen Maßstäbe ist sachgemäß, weil und sofern diese Bekenntnisse nichts anderes sagen, als was die Heilige Schrift sagt“ (Hutten, a.a.O., 748).

Hier freilich liegt das Problem, denn viele S.n werfen den Kirchen der Reformation gerade dies vor, dass sie in ihren Bekenntnissen die biblische Botschaft bzw. Teile von ihr vergessen oder verfälscht hätten, die von ihnen selber wieder entdeckt worden seien. Es bleibt also letztendlich allein die Bezugnahme auf die Bibel Alten und Neuen Testaments in den Ursprachen, um ein Kriterium  zur Beurteilung von S.n, Kulten und Weltanschauungen an der Hand zu haben. Und hier wiederum ist die schriftgemäße >Hermeneutik (Auslegungskunst) entscheidend. Welches aber ist die schriftgemäße Hermeneutik? Es ist die Hermeneutik, welche die Intention der biblischen Aussagen ernst nimmt – und das heisst: die vom Literalsinn (Wortsinn) und Kontext (Zusammenhang) der einzelnen Bibelstellen ausgeht und die >heilsgeschichtliche Entfaltung der biblischen Berichte beachtet. Geschichtsbericht ist als Geschichtsbericht, Bildwort als Bildwort, Gleichnis als Gleichnis zu deuten usw. Welche Auslegung im Einzelfall angemessen ist, geht in der Regel klar aus dem Textzusammenhang hervor. Auf diese Kriterien haben die Reformatoren Wert gelegt und sie neu ans Licht gehoben. Schriftgemäße Hermeneutik ist also eine Interpretation, die Bibelstellen nicht aus ihrem Zusammenhang reißt oder gewaltsam allegorisch umdeutet, wie dies bei S.n oft geschieht.

Kurt Hutten betonte neben der Orthodoxie die Orthopraxie: „Die Entscheidung über die Seligkeit und Verdammnis fällt nicht im Raum des Bekenntnisses, sondern in der Nachfolge“ (K. Hutten, a.a.O., 748f.) Das ist völlig richtig. Richtige Lehre und richtiges Leben gehören zusammen. Und der Maßstab für beides ist die Heilige Schrift.

Von diesem Maßstab – der Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments – gehe auch ich selber bei der Beurteilung von S.nlehren aus. Zusammenfassend sei gesagt: Man kann aus christlicher Sicht alle religiösen Gruppen, die den Hauptlehren des Alten und Neuen Testaments widersprechen und statt dessen eigene Lehrsysteme entwickelt haben, streng genommen als „S.n“ bezeichnen. Da dies bei Freikirchen nicht der Fall ist, sind diese keine S.n. Freikirchen unterscheiden sich zwar von den Großkirchen und untereinander durch einzelne Lehrfragen, aber diese treten nicht zu den klaren Hauptlehren des Alten und Neuen Testaments (wie sie etwa in den altkirchlichen „ökumenischen“ Bekenntnissen zusammengefasst sind) in Gegensatz.

 

5. Wie warnt uns die Bibel vor Sekten?

In Mt 7,15ff. und 24 warnt Jesus seine Jünger vor >falschen Christussen und >falschen Propheten, die zum Teil mit  großen Zeichen und Wundern die Welt betören und die Gläubigen betrügen wollen. In Phil 3,18 ist die Rede von  „Feinden des Kreuzes Christi“. In 2. Kor 11,12-15 warnt Gottes Wort die Gemeinde vor Satan, der sich „verstellt als Engel des Lichts“ und vor seinen falschen Aposteln, die sich „verstellen als Arbeiter der Gerechtigkeit“. In 1. Tim 4,1-3 ist von „verführerischen Geistern und Lehren von Teufeln“ die Rede. 2. Tim 4,3-4 enthält die Voraussage, dass die Menschen „ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zuwenden“ werden. Auch in 2. Petr 2 sind falsche Propheten erwähnt, die „unter dem Volk“ sind und verführerische Spaltungen und Irrlehren bringen. Gal 1,6f. spricht von dem falschen bzw. „anderen Evangelium“. Auf demjenigen, der dieses vertritt, lastet der Fluch. In Kol 2,8f. heisst es: „Hütet euch vor der Philosophie und leerem Betrug, gegründet auf die Lehre von Menschen und auf die Elemente der Welt  und nicht auf Christus.“ Hier findet sich eine Warnung vor gnostischen Bewegungen, die behaupteten, die Fülle in den Elementen der Welt oder in falschen asketischen oder meditativen Übungen zu finden. Auch diese Lehren haben heute ihre Nachfolger, etwa in Gestalt von >Theosophie, >Anthroposophie und >New Age. In 1. Tim 3 wird gewarnt vor „ungeistlichen Altweiberfabeln“. In Tit 1,10 f. ist die Rede von „frechen Schwätzern und Verführern … die lehren, was nicht taugt, um schändlichen Gewinnes willen“. Auch der gesamte Judasbrief warnt – wie 2. Petrus 2 – vor Irrlehrern der Endzeit. Die ganze Bibel ist voll von solchen Warnungen und der Sorge um das Heilsvolk bzw. die christliche Gemeinde.

 

6. Wie können wir Sektenmitgliedern begegnen und helfen?

Hier gilt im Wesentlichen das unter >Apologetik Ausgeführte. Ergänzend sei Folgendes genannt:

Ganz eminent wichtig sind die Sprache, die Begriffe im Gespräch, die Terminologie. Wenn ich mit jemanden, der zu einer S. oder einem Kult gehört, spreche, dann ist die Verwirrung der Geister sehr schnell perfekt, wenn die Begriffe vermischt und verwirrt werden. Denn natürlich reden auch Mitglieder von S.n von „Gott“, von „Christus“, von „Erlösung“, von „Wiedergeburt“ usw. Alle diese Begriffe, die der Bibel entnommen sind, und viele weitere kommen vor. Aber wir müssen immer fragen: Was meint Ihr damit?

Mit der Begriffsverfälschung hängt die Umdeutung von ganzen Bibeltexten zusammen. Man benutzt zwar die Bibel (zumindest bei S.n im christlichen Kulturraum) recht häufig, aber wie einen Steinbruch, über den man dann das S.n-System darüber stülpt und allegorisch etwas anderes sagt als das, was vom Literalsinn her dasteht. Demgegenüber ist es entscheidend, den Kontext und den Hintergrund der biblischen Aussagen zu beachten: Bildwort ist als Bildwort, Allegorie als Allegorie, Prosa als Prosa, Parabel als Parabel usw. zu deuten. Es ist in der Auslegung auch wichtig, die Entfaltung von Gottes Heilsplan, sein heilsgeschichtliches Fortschreiten zu berücksichtigen. So macht z.B. der Hebräerbrief im Neuen Testament deutlich, dass die Opfer des Alten Bundes durch das einmalige Opfer Jesu erfüllt und damit auch abgetan sind. Eine Auslegung, die alttestamentliche Aussagen – etwa über die Zeremonialgesetze – aus ihrem heilsgeschichtlichen Zusammenhang reißen und für die Gemeinde des neutestamentlichen Zeitalters verbindlich machen möchte, ist falsch, wird aber von vielen S.n so gehandhabt, die damit in einer gewissen >Gesetzlichkeit enden.

In diesem Zusammenhang ist auch auf die Frage nach dem >Sabbat hinzuweisen, die namentlich für die >Siebenten-Tags-Adventisten ein entscheidendes Unterscheidungsmerkmal darstellt. Hier wird schlichtweg übersehen, dass die urchristliche Gemeinde schon in neutestamentlicher Zeit – und nicht erst seit Kaiser Konstantin! – den ersten Tag der Woche  (später „Sonntag“ genannt) als besonderen Gedenktag an die Auferstehung des Herrn und in bewusster Unterscheidung zu den jüdischen Gebräuchen heilig gehalten hat (vgl. Joh 20,1.19.26; Apg 20,7; Offb 1,10 u.a.).

Was ist Wahrheit“ Diese Frage ist auch im Umgang mit S.n und Kulten von Bedeutung. Die Wahrheitsfrage braucht eine Basis. Die Wahrheit ist zunächst personal: Jesus Christus, wie er uns geoffenbart ist in Gottes Wort, heilsgeschichtlich in Weissagung und Erfüllung (vgl. Joh 14,6). Aber auch in Joh 17,17 ist von der Wahrheit die Rede: „Dein Wort ist die Wahrheit!“, sagt Jesus zu Gott dem Vater. Wahrheit ist also das den Zeugen geoffenbarte Wort Gottes, wie es schließlich schriftlich in Gestalt der Bibel niedergelegt wurde. Und dieses Wort ist die „norma normans“, die normierende Norm für alle Erkenntnisse heutiger, vergangener und zukünftiger Zeit.

Nun stellt sich uns die schwierige Frage: Gehen die Mitglieder von S.n ewig verloren? K. Hutten schreibt hierzu: „Es ist also nicht erlaubt, ein Generalurteil zu fällen: Weil in diesen Gemeinschaften irrige Lehren verkündet werden, deshalb verfehlen ihre Mitglieder das Heil. Wir können nur sagen: Wegen dieser irrigen Lehren ist es dem einzelnen erschwert, den rechten Weg zu finden. Er ist in Gefahr, auf Abwege zu geraten, das Wichtigste an den Rand zu schieben und Nebensächliches in den Mittelpunkt zu stellen. Er kann dazu verführt werden, dass er sich auf trügerische Sicherheiten verlässt und dass der Boden, auf dem er steht, dann einbricht. Aber er kann trotz seines irrigen Bekenntnisses in der Nachfolge des Herrn stehen und ihn lieben“ (Seher – Grübler – Enthusiasten, 1968, 749). Hutten ist zu Recht sehr vorsichtig und überlässt das letzte Urteil Gott, der das Herz des Einzelnen ansieht und erkennt, wie dieser zu ihm steht. Allerdings – so denke ich – ist eine biblisch klar bestimmte Grenze da überschritten, wo der Einzelne Jesus Christus als lebendigen Sohn Gottes und Erlöser ablehnt. „Wer den Sohn hat, der hat das Leben. Wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht“ (1. Joh 5,12).

Freilich – und darauf weist Hutten treffend hin – macht das rechte Bekenntnis allein nicht selig, sondern Lehre und Leben gehören zusammen. Manche Anhänger von S.n führen ein äusserlich tadelloses Leben. Aber wenn eine Person äußerlich gut handelt, braucht sie noch nicht auf der Seite Jesu Christi zu stehen. Wenn ihr Handeln ein rein menschliches Gemächte, ein humanistisches Werk ist, geht sie ohne den rettenden Glauben trotzdem verloren (vgl. Röm 3). Vielmehr gehört beides zusammen: richtige Lehre und richtiges Leben. Somit gilt: weder Lehre ohne Leben, noch Leben ohne Lehre. Und Leben heisst nun eben Nachfolge Christi.  Dietrich Bonhoeffer schärft uns in seiner Schrift „Nachfolge“ ein, dass es keine billige Gnade sein darf, sondern die teure Gnade, die Jesus das Leben gekostet hat, die teure Gnade, die das neue Leben ausmacht und den Gehorsam gegenüber Gott bedingt. Und diese teure Gnade, dieses allein durch Jesus Christus erworbene Heil gilt es, den Mitgliedern von S.n einladend zu bezeugen.

 

S. auch: >Apologetik; >Häresie; >Schisma; >Kult; >Ketzerei.

Lit.: K. Hutten, Seher – Grübler – Enthusiasten, div. Auflagen; L. Gassmann, Was sind Sekten – und was nicht?, div. Auflagen

Lothar Gassmann

 

 

 

Adventisten

Ich konzentriere mich bei der folgenden Darstellung auf die maßgebliche Begründerin der Siebenten-Tags-Adventisten, die „Prophetin“ Ellen Gould White (1827-1915) und ihr Hauptwerk The Great Controversy (Der große Konflikt oder Der große Kampf)[1].

Anknüpfend an die konfessionelle Polemik der Reformatoren[2], erblickt sie im Papsttum den Antichristen. Das Papsttum habe viele heidnische Gebräuche eingeführt und die 10 Gebote Gottes, insbesondere das Sabbatgebot, verändert. Über die Reformatoren hinausgehend und im Gegensatz zu ihnen allerdings behauptet E. G. White, die protestantischen Kirchen seien genauso vom antichristlichen Geist erfasst, weil sie vieles vom römischen Katholizismus übernommen hätten. Vor allem hätten sie genauso wie Rom den Sonntag an die Stelle des von Gott gebotenen Sabbats gesetzt und trügen damit genauso wie die Papstanhänger das antichristliche „Malzeichen des Tieres“. Daher sei eine umfassende Reformation notwendig, wie sie die Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten verwirkliche.

Im Folgenden belege ich diese Aussagen durch einige Zitate aus E. G. Whites Hauptwerk. In ihrer Auslegung von Offenbarung 12 und 13 schreibt sie: …

LESEN SIE WEITER IN DEM BUCH „SEKTEN, FREIMAURER, SONDERLEHREN“, herausgegeben von Dr. Lothar Gassmann

 

http://spurenverlag.de/glaubenshilfe/2674-sekten-freimaurer-sonderlehren.html

Inhalt:

Einleitung 6

Adventisten 22

Anthroposophie 43

Astrologie 56

Aurobindo 62

Biologisch-dynamischer Anbau 63

Brahma Kumaris 65

Christengemeinschaft 68

Christliche Wissenschaft 74

Davidianer 85

Dreieinigkeit 89

Endzeit-Berechnungen 94

Eurythmie 102

Falsche Christusse 107

Falsche Propheten 109

Freimaurerei 113

Gemeinschaftsentzug 125

Gralsbewegung 128

Hare Krishna 131

Katholisch-Apostolische Kirche 136

Kirche des Reiches Gottes 156

Kult 157

Lorberianer 159

Loskaufopfer 164

Magie 169

Mandala 171

Mantra 176

Meditation 179

Mormonen 183

Mystik 189

Neuapostolische Kirche 196

Neue-Welt-Übersetzung 209

Neuoffenbarung 214

New Age 224

Okkultismus 238

Pantheismus 244

Reinkarnation 249

Scientology 262

Seicho-No-Ie 267

Spiritismus 269

Sri Chinmoy-Bewegung 274

Tagesanbruch-Bibelstudien-Vereinigung 277

Theosophie 278

Theosophische Gesellschaft 280

Transzendentale Meditation 285

Vereinigungskirche (Moon-Sekte) 287

Wachtturm-Gesellschaft 289

Waldorfpädagogik 293

Weleda-Medizin 299

Weltweite Kirche Gottes 305

Wunder 311

Yoga 313

Zeugen Jehovas 316

Zu Sonderlehren folgender Sekten und Sondergemeinschaften, die hier leider nicht ausführlich dargestellt werden können, finden sich Hinweise in folgenden Artikeln:

 

Engelwerk: >Neuoffenbarung, >Spiritismus

Fiat Lux (Uriella): >Neuoffenbarung, >Spiritismus

Bahai-Religion: >Falsche Christusse

Branham-Bewegung: >Neuoffenbarung

Father Divine: >Falsche Christusse

Geistige Loge Zürich: >Spiritismus

Johannische Kirche: >Neuoffenbarung., >Okkultismus, >Spiritismus

Kinder Gottes: >Kult

Liberalkatholische Kirche: >New Age, >Theosophie

Lichtkreis Christi: >Neuoffenbarung, >Spiritismus

Lorenzianer: >Neuoffenbarung, >Spiritismus

Macumba: >Spiritismus

Neugeist-Bewegung: >Neuoffenbarung, >Spiritismus

Organische Christus-Generation (Ivo Sasek): >Falsche Christusse

Rosenkreuzer: >Mantra, >Meditation, >Mystik, >Okkultismus, >Pantheismus, >Reinkarnation, >Spiritismus

Schamanismus: >Magie, >Okkultismus, >Spiritismus

Sonnentempler: >Davidianer

Ufo-Bewegung: >Neuoffenbarung, >Spiritismus

Umbanda: >Spiritismus

Universelles Leben: > Falsche Propheten, >Neuoffenbarung, >Reinkarnation, >Spiritismus

Voodoo: >Spiritismus

 

 

 

 

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die wichtigsten Begriffe zum Thema „Endzeit“ sachlich und fundiert dar

und nimmt Stellung aus bibeltreuer theologischer Sicht. Unter anderem

werden folgende Themen behandelt: Babylon, Christenverfolgung, Einheit,

Globalisierung, Harmagedon, Himmel, Hölle, 666, Tempel, Wiederkunft

Christi, zwei Zeugen und Zeichen der Zeit. Der wissenschaftlich

interessierte Leser findet zusätzlich eine kritische Einführung in die

wichtigsten eschatologischen Systeme, z.B. Amillennialismus,

Postmillennialismus, Chiliasmus, Dispensationalismus, Konsequente

Eschatologie, zeitgeschichtliche Deutung und Theologie der Hoffnung.

 

Ein umfassendes Nachschlagewerk!

 

Hardcover

228 Seiten

Art. Nr. 408145

Preis: € 14,80

ISBN 978-3-940040-14-5

 

Völlig überarbeitete, aktualisierte und erweiterte Neuauflage des „Kleinen Endzeit-Handbuchs“

 

 

http://spurenverlag.de/glaubenshilfe/2673-jesus-christus.html


VERGRÖSSER

Jesus Christus

Seine Liebe, Kraft und Herrlichkeit

Reihe Biblische Orientierung

Band 1

 

 

 

 

Lothar Gassmann

 

Jesus Christus

 

Seine Liebe, Kraft und Herrlichkeit

Das Leben und Wirken des Erlösers von der Jungfrauengeburt bis zur Himmelfahrt und Wiederkunft

Reihe Biblische Orientierung – Band 1

 

Religionsgründer, Friedensprediger, Sozialrevolutionär – vieles wird

über Jesus Christus behauptet, aber wer ist Er wirklich? In diesem

Buch wird das Leben Jesu von der Jungfrauengeburt bis zur

Auferstehung und Himmelfahrt dargestellt und auch auf Seine

Wiederkunft hingewiesen. Der Verfasser hält sich ausschließlich an

die Bibel als Grundlage des christlichen Glaubens und gelangt zum

Ergebnis: Jesus Christus ist Gottes Sohn und der einzige Weg in den

Himmel.

 

Inhalt:

• Wer ist Jesus Christus?

• Die Jungfrauengeburt Jesu

• Die Taufe Jesu

• Die Versuchung Jesu

• Die Lehre Jesu

• Die Jünger Jesu

• Die Wunder Jesu

• Die Nachfolge Jesu

• Der Kreuzestod Jesu

• Die Grablegung Jesu

• Die Auferstehung Jesu

• Die Himmelfahrt und Wiederkunft Jesu

 

Hardcover

276 Seiten

Art. Nr. 408114

Preis: € 14,80

ISBN 978-3-940040-11-4

 

 

http://spurenverlag.de/glaubenshilfe/2675-liebe-wahrheit-wandel-im-licht.html

 

 

 

Liebe, Wahrheit, Wandel im Licht

Die Botschaft der drei Johannesbriefe

Reihe Biblische Orientierung

Band 2

 

 

 

Lothar Gassmann

Liebe, Wahrheit, Wandel im Licht

 

Die Botschaft der drei Johannesbriefe

Reihe Biblische Orientierung – Band 2

 

Wahrheit und Liebe gehören untrennbar zusammen.

Es gilt, die Wahrheit in Liebe zu sagen und aus Liebe die Wahrheit

nicht zu verschweigen. Gott ist Liebe. Jesus ist die Wahrheit und der

einzige Weg zur Rettung. Liebe, Wahrheit und der Wandel im Licht –

das ist die Botschaft der drei Briefe des Apostels Johannes.

Diese Auslegung bezieht das biblische Wort auf die Gegenwart und

lässt es für unser Leben ganz praktisch werden.

 

Inhalt:

• Wandle im Licht!

(1. Johannes 1)

• Sündige nicht!

(1. Johannes 2, 1-17)

• Durchschaue die Antichristen

(1. Johannes 2, 18-29)

• Reinige dich!

(1. Johannes 3, 1-10)

• Liebe die Brüder!

(1. Johannes 3, 11-24; 4, 7-21)

• Prüfe die Geister!

(1. Johannes 4, 1-6)

• Halte Gottes Gebote!

(1. Johannes 5)

• Bleibe in der Lehre Christi!

(2. Johannes)

• Folge dem Guten!

(3. Johannes)

 

Hardcover

208 Seiten

Art. Nr. 408121

Preis: € 14,80

ISBN 978-3-940040-12-1

 

Spuren Verlag

Maganbertstr. 5

D-36041 Fulda

Tel.: 0661 250 554 80

Fax: 0661 250 554 81

E-Mail: info@spurenverlag.de

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3 Kommentare

  1. Jesuiten, Freimaurer und Illuminaten: Eine (un)heilige Allianz zur Etablierung der Neuen Weltordnung (Video)
    Jens sagt:Mai 27, 2017 um 4:10 am
    Die Jesuiten nennen sich nach Jesus Christus und geben vor, in göttlichem Auftrag zu handeln, doch in Wahrheit streben sie nach irdischer Macht und materiellem Reichtum und sie schrecken dabei auch vor Intrigen und Gewaltverbrechen nicht zurück
    Oh Oh jA.1

    https://www.pravda-tv.com/2016/05/jesuiten-freimaurer-und-illuminaten-eine-unheilige-allianz-zur-etablierung-der-neuen-weltordnung-video/

  2. Anlage zum vorigen posting,

    mir ist hierzu noch etwas eingefallen, darauf sollten wir als Christen achten und zu unterscheiden lernen.
    Es gibt in unserer verlogenen Endzeitgesellschaft oft mehrere, gegensätzliche Definitionen für ein und die selbe Sache. Wie unser HErr schon sagte gibt es Menschen, welche aus der Lüge Wahrheit und der Wahrheit eine Lüge machen werden. Der Begriff “Sekte” ist nur einer davon.

    Ein anderer wäre “christlicher Fundamentalist” zu diesem Begriff wünschte ich mir mal einen ganzen Artikel, weil eine ständige Aufklärung darüber wäre gerade momentan sehr, sehr wichtig ! Die Diener des Satans diffamieren Jesus-treue Christen als Fundamentalisten welche auch vor Mord- und Gewalttaten, für Ihren Glauben nicht zurückschrecken.
    Und viele Ungläubige schliessen sich dieser Meinung an, weil sie die Bibel nicht kennen.

    Wir bibelfesten Christen wissen natürlich das gerade das Gegenteil der Fall ist, wir leben gewaltfrei und ohne Waffen wie unser HErr es uns vorgelebt hat und zwar bis in seinen Tod, genau dies ist auch ein Fundament unseres Handels und das sollten wir ständig zusammen mit dem Evangelium verkündigen, in Wort und Schrift bei jeder Gelegenheit !

    Auch so ein Wort, “Verschwörungstheoretiker”, die Lügner, vor allen in den Medien nennen alle die Verschwörungstheoretiker, welche unbeliebte Informationen bzw. Wahrheiten veröffentlichen.

    Wir sollten als Christen spezielle Begriffe (meist sind diese eh unbiblisch) überhaupt nicht mehr nutzen, sprich aus unserem Sprachgebrauch streichen, weil was bringt es einen Begriff zu nutzen, welcher nicht nur mehrdeutig sondern sogar völlig gegensätzlich definiert werden kann. Oder aber wenn ein Begriff geistlich geprägt ist, ständig darüber aufklären um so für Gottes Wahrheit Zeugnis abzulegen !

    Beste Grüße Jens

  3. Nach der Begriffserklärung ist eine Sekte ja gar nichts Schlechtes, da bin ich aber froh.
    Weil wenn man uns fragt zu welcher Konfession wir gehören, danach zählen die Leute immer auf und wollen raten, Lutheraner oder Juden waren auch schon dabei, sage ich immer, das wir zur Sekte der Nazarener gehören, wir sind keine Juden obwohl unser HErr Jesus natürlich ein Jude war, aus dem Hause Davids nämlich. So wie die Lutheraner Luther als ihr geistliches Oberhaupt ansehen, die Zeugen Jehovas den C.T.Russel vergöttern die Adventisten ihre E.G.White verehren, sehen und erkennen wir Jesus Christus als unseren Meister an und folgen ihm nach. Diese Aussage richtet bei den meisten erst einmal eine ganz schöne Verwirrung an, hoffe das einige danach auch mit dem Nachdenken beginnen.

    Beste Grüße Jens

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