[DER RUF REDAKTION & ÜBERSETZUNGEN] Der einsame Christ (Mario Brisson) / Kommentar (Viktoria Beelitz)

(Quelle: Mario Brisson https://www.tvcfearnoevil.com/ DER RUF Redaktion & Übersetzungen Viktoria Beelitz)

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11 Kommentare

  1. ich bin ohne ”Menschengemeinde”.
    Bin seit 2010 wiedergeboren,war in einer Freikirche..Gott hat mich rausgeschickt.
    Leute,was ich erlebt habe…Ich möchte Gott mehr gehorchen,als den Menschen.
    Ich bin fast ganz alleine ,aber niemals einsam!!!

  2. Spricht mir gerade sehr aus dem Herzen … Wir werden hier auch immer wieder in die evangelische Gemeinschaft vor Ort eingeladen, können aber guten Gewissens nicht mehr am Gottesdienst teilnehmen. Wie erklärt man das den wohlmeinenden und durchaus besorgten Geschwistern?

    1. Liebe Anja,

      kurz aus meiner persönlichen Erfahrung, was haben wir hier schon vor Ort alles versucht um die Alkoholiker davon zu überzeugen einen anderen Lebensweg einzuschlagen. Hier gibts keine Arbeit, keine Partnerin für einen Mann, keine Zukunft, keine Belohnung wie mal was schönes einkaufen oder mal einen Kurzurlaub, so etwas gibts hier nicht, ausser den Alkohol für ein paar Kopekis.

      Habe für einen jungen Mann, einen Nachbarn dann auch des öfteren gebetet, seit ca. 2 oder 3 Monaten sah ich ihn schon nicht mehr schwankend nach Hause gehen oder betrunken auf der Strasse liegen. Heute war er bei mir und fragte ob ich Arbeit für ihn hätte und meinte freudig, das er nicht mehr trinken würde. Schaun wir mal wie es weiter geht.

      Vor ca. 6 Jahren mussten bzw. wollten wir unseren Wohnort verlassen, ca. ein halbes Jahr nach meiner Wiedergeburt wurden unsere Hunde vergiftet, einer überlebte. Knapp ein Jahr später kamen dann Mordanschläge auf mich. Wir hatten gute Freunde, welche uns bei einem Hauskauf helfen wollten (solche “Unterkünfte” gibts hier schon ab 2000 EUR), aber es gelang nichts, ein ganzes Jahr, NICHTS.

      Wir waren ja auch noch nicht so lange gläubig und auch noch nicht so bibelfest, zusammen gebetet hatten wir auch noch nie, aber eines kam mir in den Sinn, 5 So spricht der Herr: Verflucht ist der Mann, der auf Menschen vertraut und Fleisch zu seinem Arm macht, und dessen Herz vom Herrn weicht!
      Wir waren gerade von einer misslungenen Besichtigungstour zurück, unser altes Auto total kaputt, die Bremsen gingen kaum noch, wir waren am Ende.

      Und jetzt denke ich dabei gerade an die “Domina” E.G.W. welche einen Bruder anging und befahl beim Gebet in der Gemeinde zu knien und nicht zu stehen. Das nur so nebenbei.

      Ich sagte meiner Frau, lasse uns zusammen beten, so wie es geschrieben steht “Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.”
      Wir standen nicht und wir knieten nicht, sondern lagen völlig fertig auf den Rücken in unserem Bett und beteten.
      Zirka 10 Minuten hatten wir unser Haus gefunden. Ja, das ist kein Tippfehler.

      Ich habe noch eine Geschichte aus einem Video, welches uns wirklich klar macht, das das ständige Gebet sehr, sehr wichtig ist. Weitaus wichtiger als das viele Gelaber, Diskutiere und Gestreite unter den Christen oder auch mit den Heiden, vor allem in Internetforen.

      Ausschnitt aus dem Video von time 8.57 bis 12.49 minutes.

      https://www.youtube.com/watch?v=nUF1qffF6eU

      Prüfe alles, das Gute behalte.

      Mit besten Grüßen Jens

  3. Lieber Siegfried,

    das Alleinsein müssen viele Nachfolger des HERRN ertragen. Oft kommen noch der Hass und die Ablehnung von so genannten Geschwistern dazu. Das war schon seit Beginn der Gemeinde. Wer für die Wahrheit steht wird abgelehnt.

    Ein kleines Beispiel:

    In einem Interview mit dem Leiter des idea-Spektrum Magazins Matthies (Nr. 46 Nov. 2014) hat Heinrich Bedford-Strohm geäußert:

    “Wer eine kreationistische – also gegen die Evolutionstheorie gerichtete – Lehre verbreite, habe keinen Platz in der Landeskirche.”

    Allerdings ist dieser Bischof nur ein ganz kleiner Teil unserer Welt!

    LG Baldur

  4. Das allein sein kennen wir sehr gut, wir sind aber zu zweit und so schon eine kleine Gemeinde. 🙂

    Problem ist eben auch, das wir keine heidnischen Feste feiern, sprich nicht mehr auf beiden Seiten hinken wollen sondern die Feste Satans, den Sonnenanbetungstag, das Ostara bzw. Ischtarfest und Baalsfest Weihnachten u.a. ablehnen. So kommen wir auch zeitlich gesehen nicht mit anderen Christen zusammen.

    Wir haben hier eine Baptistengemeinde im Dorf, ich sprach da sehr oft mit deren “Veranstalter”, ich nervte ihn langsam und da wurde er mir gegenüber etwas sauer dafür aber sehr direkt und ehrlich. Er sagte “denkst du ich kenne die Historie nicht ? Aber was sollen wir machen, ist das besser so das die Leute hierher am Sonntag kommen, als das sie draussen saufen?” Der Alkohol ist hier ein wahnsinniges Problem. Er meinte damit, das er schon verstanden habe, das er Satans Feste feierte und heiligte, aber er bekommt Geld für seine Arbeit in der Gemeinde von seiner Kirche, des weiteren besitzt er zusammen mit seiner Ehefrau ein zweites Haus, welches er für die Gemeindetreffen nutzt und dafür wohl auch “Vergünstigungen”. Von diesem Geld lebt er, wie ich sehe auch nicht schlecht. Sollte er das für den wahren Glauben etwa alles aufgeben ?

    Beste Grüße Jens

    1. absondern heißt (eben) absondern und NICHT teilnehmen an den heidnischen Festen … ich habe für solchen Pragmatismus NICHTS übrig!

  5. es geht recht, vielen Christen so … sie sind einsam! Oft ohne Anbindung an eine bibeltreue (!!!) Gemeinde, weil diese immer seltener werden, aber auch einsam in ihrem Leben, da Zerbrüche in dieser sündenbeladenen Welt die Regel und nicht mehr die Ausnahme sind. Ich frage mich immer wieder, wie Watchman Nee, der kurz nach seiner Hochzeit verhaftet wurde, 40 Jahre in einem chinesischen Gefängnis zubringen konnte … diesen großen Glauben, den hätte ich gerne … aber, (so wie es Dr. Lothar Gassmann in seinem neuesten Buch schreibt) bedarf dieser große und feurige Glaube, einer sehr radikalen Buße und dem völligen Zerbruch des alten Menschen.

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