Kommentar: 30.06.2017 zwei schallende Ohrfeigen an einem Tag (Siegfried Schad) / Kommentar Römer 13, 1-7 “Der Christ und die staatliche Ordnung” (William McDonald)

30.06.2017: Zwei schallende Ohrfeigen an einem Tag (Siegfried Schad)

2 Nachrichten die uns Christen sehr betreffen:

Bundestag stimmt Ehe für alle zu

Der Bundestag hat mit der Mehrheit von SPD, Grünen und Linken für die Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare gestimmt. Bitte hier weiterlesen…

Bundestag beschließt Gesetz zur Löschung von „Falschnachrichten“

Die Bundesregierung forciert die Kontrolle über Inhalte, die in den sozialen Medien geteilt werden. Bitte hier weiterlesen… 

Ich denke daß es an dieser Stelle nicht mehr notwendig ist, nachdem wir uns hier schon vielfältig mit Themen zur Meinungsfreiheit und dem Konflikt befasst haben , daß das christliche Zeugnis von dem Gesetzgeber in Teilen zu einem verbalen Haßverbrechen umgedeutet werden kann, so daß alle Implikationen für Christen aus diesen beiden Gesetzen noch einmal erörtert werden müßten.

Es geht mir in diesem Kontext heute alleine um die Frage: Wie verhalten sich Christen, nach diesen beiden schallenden Ohrfeigen? 

Erschwerend zu unserer Frage kommt hinzu, daß beide Gesetze in eklatanter Weise gegen unsere Verfassung verstoßen. Sind Christen jetzt etwa aufgerufen die Verfassung zu verteidigen und die Regierung zur Rückkehr zum alten Status Quo zu ermahnen?

Ich denke, daß wir eine erfüllende Antwort in dem folgenden Kommentar von William McDonald zu den Versen Römer 13, 1-7 erhalten können, die zudem identisch ist mit den Aussagen von Dr. John MacArthur zum gleichen Kontext (siehe früherer Beitrag am Ende des Artikels).


Der Christ und die staatliche Ordnung (William McDonald)

(Bibelübersetzung Schlachter 2000) Unterordnung unter die Obrigkeit

Röm 13 Jedermann ordne sich den Obrigkeiten unter, die über ihn gesetzt sind; denn es gibt keine Obrigkeit, die nicht von Gott wäre; die bestehenden Obrigkeiten aber sind von Gott eingesetzt. 
Wer sich also gegen die Obrigkeit auflehnt, der widersetzt sich der Ordnung Gottes; die sich aber widersetzen, ziehen sich selbst die Verurteilung zu.
Denn die Herrscher sind nicht wegen guter Werke zu fürchten, sondern wegen böser. Wenn du dich also vor der Obrigkeit nicht fürchten willst, so tue das Gute, dann wirst du Lob von ihr empfangen! 
Denn sie ist Gottes Dienerin, zu deinem Besten. Tust du aber Böses, so fürchte dich! Denn sie trägt das Schwert nicht umsonst; Gottes Dienerin ist sie, eine Rächerin zum Zorngericht an dem, der das Böse tut. 
Darum ist es notwendig, sich unterzuordnen, nicht allein um des Zorngerichts, sondern auch um des Gewissens willen. 
Deshalb zahlt ihr ja auch Steuern; denn sie sind Gottes Diener, die eben dazu beständig tätig sind. 
So gebt nun jedermann, was ihr schuldig seid: Steuer, dem die Steuer, Zoll, dem der Zoll, Furcht, dem die Furcht, Ehre, dem die Ehre gebührt.

Kommentar

In Beziehung zu unserer Regierung 
13,1 Diejenigen, die durch den Glauben gerechtfertigt sind, sind verpflichtet, sich ihrer irdischen Regierung zu “unterwerfen”. Eigentlich gilt diese Verpflichtung für alle, doch der Apostel beschäftigt sich hier in besonderer Weise mit den Gläubigen. Gott hat die irdische Regierung nach der Flut eingesetzt, als er bestimmte: “Wer Menschenblut vergiesst, dessen Blut soll durch Menschen vergossen werden” (1. Mose 9,6). Diese Bestimmung gab den Menschen die Autorität, über Kriminalität zu urteilen und die Täter zu bestrafen.

In jeder geordneten Gesellschaft muss es Autoritäten und Unterwerfung unter die Autorität geben. Andernfalls haben wir den Zustand der Anarchie, und unter der Anarchie kann man nicht leben. Jede Regierung ist besser als keine Regierung. Deshalb hat Gott die menschliche Regierung eingesetzt, und wenn es keine gibt, so widerspricht das seinem Willen. Das bedeutet nicht, dass er alles gutheisst, was menschliche Herrscher tun. Er heisst ganz gewiss keine Korruption, Brutalität oder Tyrannei gut! Doch eine Tatsache steht fest: “Die bestehenden” Regierungen “sind von Gott verordnet”.

Gläubige können sowohl in einer Demokratie, in einer konstitutionellen Monarchie oder sogar unter einem totalitären Regime siegreich leben. Keine irdische Regierung ist besser als die Menschen, aus denen sie besteht. Deshalb ist keine unserer Regierungen vollkommen. Die einzige ideale Regierungsform ist eine wohlwollende Monarchie unter dem Herrn Jesus Christus als König. Es ist hilfreich, sich daran zu erinnern, dass Paulus diesen Abschnitt über die Unterwerfung unter die irdische Regierung schrieb, als der schreckliche Nero Kaiser war. Es war für die Christen eine schlimme Zeit. Nero beschuldigte sie, ein Feuer gelegt zu haben, das halb Rom zerstörte (und das er wahrscheinlich selbst hat legen lassen). Er liess einige Gläubige in heissen Teer tauchen und sie dann als lebende Fackeln verbrennen, um seine Orgien zu beleuchten. Andere wurden in Tierhäute eingenäht und dann wilden Hunden vorgeworfen, um von ihnen in Stücke gerissen zu werden.

13,2 Und doch ist es eine feststehende Wahrheit, dass derjenige, der sich gegen die Regierung auflehnt oder ihr nicht gehorcht, gegen Gottes Gebot verstösst. “Wer sich” also der gesetzlichen “Macht widersetzt”, verdient Bestrafung.

Es gibt allerdings eine Ausnahme. Ein Christ muss nicht gehorchen, wenn ihm die Regierung eine Sünde befiehlt oder wenn er seinen Glauben an Jesus Christus verleugnen soll (Apg 5,29). Keine Regierung der Welt hat das Recht, das Gewissen eines Menschen zu vergewaltigen. Deshalb gibt es Zeiten, in denen ein Gläubiger sich den Zorn von Menschen zuziehen muss, wenn er Gott gehorchen will. In solchen Fällen muss er sich darauf vorbereiten, die Strafe ohne ungehörige Klagen zu ertragen. Unter keinen Umständen sollte er gegen die Regierung rebellieren oder sich an einem Versuch beteiligen, diese zu stürzen.

13,3 In der Regel müssen Menschen, die richtig handeln, keine Behörden fürchten. Nur diejenigen, die das Gesetz brechen, müssen die Strafe fürchten. Wenn also jemand ein Leben ohne Strafmandate, Geldstrafen, Gerichtsverhandlungen und Gefängnisaufenthalte führen will, dann muss er nur als gesetzestreuer Bürger leben. Dann wird er die Zustimmung der Behörden erhalten, nicht ihren Tadel.

13,4 Der Herrscher, gleich, ob es sich um einen Präsidenten, einen Kanzler, einen Bürgermeister oder Richter handelt, ist ein Diener Gottes in dem Sinne, dass er ein Diener und Stellvertreter des Herrn ist. Er mag Gott nicht persönlich kennen, doch ist er noch immer offiziell von Gott eingesetzt. Deshalb hat David den bösen König Saul wiederholt als Gottes Gesalbten bezeichnet (1. Sam 24, 7.11; 26,9.11.16.23). Trotz der wiederholten Versuche Sauls, David umzubringen, wollte dieser seinen Männern nicht erlauben, dem König Leid zuzufügen. Warum? Weil Saul der König war, und als solcher war er vom Herrn ernannt worden.

Als Diener Gottes wird von den Herrschern erwartet, dass sie das “Gute” fördern – die Sicherheit, den Frieden und das allgemeine Wohlergehen der Menschen. Wenn irgendjemand darauf besteht, das Gesetz zu brechen, dann muss er erwarten, dass er bestraft wird, weil die Regierung die Autorität hat, ihn vor Gericht zu stellen und zu bestrafen. In dem Ausdruck “sie trägt das Schwert nicht umsonst” haben wir eine wichtige Aussage über die Macht, die Gott der Regierung verleiht. “Das Schwert” ist nicht einfach ein harmloses Machtsymbol, dazu hätte ein Zepter ausgereicht. “Das Schwert” scheint von der unbegrenzten Macht des Herrschers zu sprechen – nämlich die Todesstrafe zu verhängen. Deshalb reicht es einfach nicht aus, zu behaupten, dass die Todesstrafe während des Alten Testaments galt, nicht jedoch im Neuen Testament. Hier haben wir die Aussage des Neuen Testaments, die nahelegt, dass die Regierung das Recht hat, das Leben eines Schwerverbrechers zu fordern. Meist wird gegen diese Ausführungen mit 2. Mose 20,13 argumentiert: “Du sollst nicht töten.” Doch dieses Gebot bezieht sich auf Mord, und die Todesstrafe ist kein Mord. Das hebräische Wort, das in den meisten Übersetzungen mit “töten” wiedergegeben wird, wird nur für “morden” benutzt und z. B. in GN so wiedergegeben: “Du sollst nicht morden.” Die Todesstrafe war im alttestamentlichen Gesetz die vorgeschriebene Strafe für einige schlimme Verbrechen.

Und wieder erinnert uns der Apostel daran, dass die Obrigkeit “Gottes Dienerin” ist, doch diesmal fügt er hinzu: “Eine Rächerin zur Strafe für den, der Böses tut.” Mit anderen Worten, sie dient Gott nicht nur “zum Guten” für uns, sondern dient ihm auch als Werkzeug zur Bestrafung der Gesetzesbrecher.

13,5 Das bedeutet nun, dass wir aus zwei Gründen gehorsame Untertanen der Regierung sein sollten – aus Furcht vor Strafe und aus dem Verlangen heraus, ein reines “Gewissen” zu haben.

13,6 Wir schulden der Regierung nicht nur Gehorsam, sondern auch finanzielle Unterstützung durch “Steuern”. Es ist unser Vorteil, in einer Gesellschaft zu leben, in der Gesetz und Ordnung herrschen, in der es eine Polizei und andere Ordnungsdienste gibt, und deshalb müssen wir auch bereit sein, uns an den Kosten zu beteiligen. Die Beamten setzen ihre Zeit und ihre Fähigkeiten dazu ein, Gottes Willen zur Erhaltung einer stabilen Gesellschaft zu erfüllen, und deshalb haben sie ein Anrecht darauf, von den Bürgern unterhalten zu werden.

13,7 Die Tatsache, dass Gläubige Bürger des Himmels sind (Phil 3,20), enthebt sie nicht von ihren Verpflichtungen gegenüber der menschlichen Regierung. Sie müssen alle “Steuern” zahlen, die auf ihr Einkommen, ihr Kapital und ihr Privatvermögen erhoben werden. Sie müssen den vorgeschriebenen “Zoll” für Waren entrichten, die aus anderen Ländern stammen. Sie müssen Ehrfurcht vor denen haben, die mit der Durchführung der Gesetze betraut sind. Und sie sollten die Namen und Ämter aller Staatsdiener ehren (auch wenn sie deren persönliches Leben nicht immer respektieren können).

In dieser Beziehung sollten Christen sich nie daran beteiligen, abfällig über einen Präsidenten oder Kanzler zu reden. Auch in der Hitze politischer Auseinandersetzungen sollten sie sich weigern, in die Schimpftiraden einzustimmen, mit denen das jeweilige Staatsoberhaupt überschüttet wird. Es steht geschrieben: “Von dem Obersten deines Volkes sollst du nicht schlecht reden” (Apg 23,5).

 

Quelle: Kommentar zum Neuen Testament – William McDonald

39 Kommentare

  1. http://kath.net/news/60332
    W: Ockenfels: Angela Merkels politisches Christentum.
    Eigentlich hat sie darin Ähnlichkeit mit dem Papst Und ich frage mich – im Artikel wird gesagt, sie würde täglich beten – zu wem sie wirklich betet.
    Und ich habe eine Aufnahme von ihr gesehen – und ich weiss wohl, dass es bestimmt von uns allen Bilder gibt, auf denen wir wirklich komisch aussehen, auch genannt: Schnappschüsse – aber da hat es mich geschaudert … da wirkt sie wirklich böse ..

  2. *http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/g20-in-hamburg-kirche-gewaehrt-gipfelgegnern-unterschlupf-a-1156106.html

    Vor der Johanniskirche in Hamburg-Altona dürfen G20-Gegner tun, was die Polizei ihnen andernorts nicht erlauben mag: campen.
    „Welcome to Hell“ steht auf dem Plakat, das G20-Gegner auf einer Grünanlage im Hamburger Stadtteil Altona aufgestellt haben. Das Areal gehört der Hamburger Johanniskirche.

    Die Kirche.

    https://quotenqueen.wordpress.com/2017/07/06/live-krawalle-in-hamburg/#comments

    1. Ja, wie verhalten wir uns als Christen in einem Staat, der die Anarchie duldet und als von Gott eingesetzte Obrigkeit total versagt – den Schutz seiner Bürger nicht mehr garantiert und sogar die Polizei vor den anarchistischen Chaoten nicht mehr schützt.

      Diese Fragen bewegen mich gerade sehr!

      1. Antwort eines Polizeibeamten auf meine email:

        ….danke für Ihre ermutigenden Zeilen und die Gebete für die Polizeiangehörigen in unsrem Land.
        Bin am Sonntag nach einer Woche Einsatz aus Hamburg vom G 20 wieder heimgekehrt.

        Als Dankeschön würde ich Ihnen gerne eine kleine Polizeibibel schenken.
        Hierzu bräuchte ich aber Ihre postalische Anschrift.

        Viele Grüße
        Manfred Maag

        ____________________________
        Christliche Polizeivereinigung e.V.
        Geschäftsführer

        Bundesgeschäftsstelle:
        Goethestraße 29, 72474 Winterlingen
        Tel. 07434/91100 Fax: 07434/91101
        Mail: info@cpv-online.org Homepage: http://www.cpv-online.org

        … meine email:

        Danke, dass Sie Gesundheit riskieren.
        Danke, dass Sie Ihren Beruf mit Herzblut machen.
        Danke, dass Sie uns schützen.

        Danke, dass Sie an den dreieinen GOTT glauben.

        Danke, dass Sie noch glauben wollen und können, bei dem Allem, was Ihnen tagtäglich begegnet … an Schlimmem, Grauenhaften, Ekelerregendem, Bösem, und dass Sie dafür medial auch noch verunglimpft und “geprügelt” werden.

        Ich bete mit.

        Möge GOTT Sie bewahren und schützen und Sein Engelheer um Sie lagern !
        Möge ER Weisheit schenken, für schnelle Entscheidungen .
        Auch den Politiker für Vernunft und zum Wohle aller.

        Im wahrsten Sinne des Wortes:

        HOCHACHTUNGSVOLL.

        …Bitte betet mit für die, die ihren Beruf ehrlich und aufrichtig und im Wissen, dass GOTT diese Ordnungsmacht eingesetzt hat machen. Denen wirklich daran liegt, das Land und die Bevölkerung zu schützen und von denen ebenso etliche schon Himmelsbürger sind wie wir …

  3. Ich habe mir grade so ein Stück weit die Liveübertragung der nun abgebrochenen Demos angeschaut, Incl. des sogenannten “Schwarzen Blocks”, gewaltbereite Demonstranten, Milchbubis – muss ich jetzt mal so sagen – die frank und frei Baustellen plündern und Strassenhindernisse aufbauen, anzünden usw ..
    Ist das das Ergebnis unsere sogenannten “Freiheit” ?
    Ist das Demokratie ?
    Mal abgesehen davon, dass Frau Merkel und Co mittlerweile mehrfach das Gesetz gebrochen gebeugt haben und dabei sind, es zu ändern…

    ..siehe interessanten Artikel von Jörgen Bauer, FCDI . Christliche Impulse.

    Wie verpflichtet bin ich als Christ einer Regierung zu gehorchen, die selbst ihre Gesetze bricht, obwohl noch der Gottesbezug drin steht und somit unser Gesetz auf den 10 Geboten fusst ???

  4. Zitat:
    Aber im Einsatz einen kühlen Kopf zu bewahren und die richtigen Maßnahmen zu treffen, ist oft sehr nervenaufreibend und anspruchsvoll.
    Ich habe es mir bei zu erwartenden schwierigen Einsätzen zur Gewohnheit gemacht, bei der Anfahrt Gott um seine Hilfe zu bitten und durfte immer seinen Schutz und seine Bewahrung erfahren. Oft genug bitte ich auch um Weisheit für die rechten Worte und Maßnahmen.

    Im Jakobusbrief steht: „Wenn es aber jemandem unter euch an Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der jedermann gern gibt und niemanden schilt; so wird sie ihm gegeben werden“ (Jak 1,5). Was für eine Zusage und Verheißung!

    Eine solche Weisheit braucht jeder Christ und jeder Polizist, besonders, wenn es im Streit und im Einsatz schwer ist, die Emotionen zu kontrollieren und besonnen zu bleiben. Die für einen Privatmann sinnvolle Zurückhaltung ist der Polizei in der Regel nicht möglich. Sie muss handeln und unfriedliche Situationen beenden. Trotz aller Gefahren und Risiken des Polizeiberufes ist es aber insgesamt eine lohnenswerte und befriedigende Aufgabe, zum Frieden und zur Sicherheit der Gesellschaft beizutragen.

    aus:
    http://www.cpv-online.org/index.php?id=81

  5. Ich frage mich oft, was machen biblischgläubige Christen, wenn sie Politiker sind ? Oder was macht jemand, der Politiker ist und zum Glauben an Jesus Christus kommt.
    Muss er dann aus der Politik hinausgehen ?

    Wir sind zwar Gäste und Fremdlinge, und sind doch aber der Gesellschaftsordnung unterworfen.
    Selbst die Amischen sind das.

    Wie ist das mit der Bundeswehr ? Polizei ?
    Es gibt die christliche Polizeivereinigung. Sind das dann unglaubwürdige Christen ?
    Ich bete zu GOTT, dass er diese Menschen bewahrt, also Polizisten, auch Soldaten .. und vor allem sie bewahren möchte vor seelischen Schäden … denn was die Tag für Tag mitmachen müssen, sehen müssen, erleben müssen .. jetzt grade wieder, weil sie einen Kinderpornoring auffliegen lassen konnten …

    .. und ich habe zu meinem Erstaunen festegestellt, dass ich die Heilsarmee zum Beispiel und die Gideons bewundere.
    Sie bringen das Evangelium dahin, wo es auch gebraucht wird… die meisten von uns aber nicht hingehen wollen.

  6. Lieber Siegfried, lieber Baldur,

    vielen Dank für Eure Antworten. Ich bin natürlich auch gegen ein gewaltsames Entfernen unserer Regierung mit Waffen und Aufruhr. Meist sind die nachfolgenden Regime, die eine Regierung gewaltsam entfernt haben, noch schlimmer als ihre Vorgänger, das zeigt die Geschichte. Wir haben eine Waffe, die viel mächtiger ist, – den Glauben, das Wort Gottes und das Gebet. Aber ich würde gerne wissen, wie ihr die zwei Attentate auf Hitler heute beurteilt. Ein großer Teil der Verschwörung bestand ja aus Christen, nicht nur Dietrich Bonhoeffer war Christ. Wie seht ihr das? War es falsch, Hitler töten zu wollen? Wie hättet ihr gehandelt? Ich muss dazu sagen, dass ich mir mehr als einmal überlegt habe, in die AfD oder die Identitäre Bewegung einzutreten. Allerdings habe ich dann beschlossen, die letzten noch klar stehenden christlichen Werke zu unterstützen, denn nur Gott kann das bestimmt noch kommende Gericht vielleicht noch eine Weile hinauszögern. Es liegt alles an Gott und daran, dass es hoffentlich noch einen kleinen Überrest an Christen in unserem Land gibt. Daher sollten wir die Verkündiger, die noch klar stehen, mit Gebet und auch finanziell unterstützen und auch selber unsere geistlichen Gaben einsetzen.

    1. Lieber Tom,

      ob jeder ein wahrer Christ ist der unter diesem Namen läuft möchte ich hier mal in Frage stellen.

      Gegen das Nazi- Regime gekämpft zu haben oder heute gegen Rechts wird auch von christlicher Seite als gut und richtig bezeichnet. Da will ich nicht mehr viel hinzu fügen.

      LG Baldur

    2. Lieber Tom, bei mir war der Prozess sehr ähnlich und vollzog sich binnen kürzester Zeit, nach der Erkenntnis, daß es nicht des Christen Aufgabe ist gesellschaftspolitisch etwas zu verändern und daß wir im Parteien-Engagement mit der Welt an einem Joch ziehen. Alles liegt in Gottes Hand, alles geschieht zu SEINER Zeit. Zu Deiner Frage bezüglich Bonhoeffer: Das Wort Gottes legitimiert unter keinen Umständen einen Tyrannenmord, oder gab es da etwa eine “Satzungsänderung” im Evangelium zu der Zeit Neros?

  7. Liebe Geschwister,

    will hier auch noch einige Gedanken weitergeben:

    Ich habe den Eindruck, dass dieses Thema „DER CHRIST UND DIE STAATLICHE ORDNUNG“ doch etwas einseitig abgehandelt wird. Es ist selbstverständlich für Nachfolger des Herrn Jesus Christus, dass der Staat, wie immer er auch gestaltet sein sollte, nicht durch Aufruhr oder gar mit Waffengewalt bekämpft werden darf. Dies ist ja im Artikel eindeutig dargelegt.

    Was ich vermisst habe sind die Bibelstellen und Argumente die aufzeigen, wo das „untertan sein unter die Obrigkeit“ aufhört.

    Dies hat uns Jesus in Seinen Erdentagen schon vorgelebt. ER opponierte zwar nicht gegen die römische Besatzungsmacht, jedoch unterwarf ER sich nicht den Pharisäern und Schriftgelehrten und deren tausenden von Gesetzen wie sie heute noch im Babylonischen Talmud verbreitet werden.
    Jesus wurde deshalb von der jüdischen Obrigkeit während Er wirkte hart verfolgt und schließlich gekreuzigt.

    Für uns gilt dann ebenfalls, dass wir dann notfalls ins Verfolgung und Leiden geführt werden.

    Unser HERR wies darauf hin und sagte:

    GEBT DEM KAISER, WAS DES KAISERS IST, UND GOTT, WAS GOTTES IST!
    (Matthäus 22, 15 ff.)

    ER stellte die herrschende Regierung also nicht in Frage, ER stellte jedoch das Verhältnis zu Staat und Gott ins rechte Licht. Das entspricht sozusagen der „Zwei Reiche Lehre“ Martin Luthers.
    Als Christen leben wir in zwei Reichen. Wir leben in dieser Welt, obwohl wir nicht von dieser Welt sind, sondern zum Reich Gottes gehören!

    Und Paulus hob hervor: „Man muss GOTT MEHR GEHORCHEN ALS DEN MENSCHEN!“

    * Apostelgeschichte 5, 25 ff. Da kam jemand und meldete ihnen und sprach: Siehe, die Männer, die ihr ins Gefängnis gebracht habt, stehen im Tempel und lehren das Volk!
    26 Da ging der Hauptmann mit den Dienern hin und führte sie herbei, doch nicht gewaltsam, damit sie nicht gesteinigt würden; denn sie fürchteten das Volk.
    27 Und sie brachten sie und stellten sie vor den Hohen Rat; und der Hohepriester fragte sie
    28 und sprach: Haben wir euch nicht streng verboten, in diesem Namen zu lehren? Und siehe, ihr habt Jerusalem erfüllt mit eurer Lehre und wollt das Blut dieses Menschen auf uns bringen!
    29 Aber Petrus und die Apostel antworteten und sprachen:
    Man muss „GOTT MEHR GEHORCHEN ALS DEN MENSCHEN!“

    * Apostelgeschichte 4,19:
    Petrus aber und Johannes antworteten und sprachen zu ihnen: „OB ES VOR GOTT RECHT IST, AUF EUCH MEHR ZU HÖREN, ALS AUF GOTT, URTEILT IHR!“

    AUCH DIE ELTERN MOSES ACHTETE DAS GEBOT MEHR ALS DAS GEBOT DES PHARAO:
    * Hebräer 11,23-27:
    23 DURCH GLAUBEN WURDE MOSES, ALS ER GEBOREN WURDE, DREI MONATE VON SEINEN ELTERN VERBORGEN, WEIL SIE SAHEN, DASS DAS KINDLEIN SCHÖN WAR; UND SIE FÜRCHTETEN DAS GEBOT DES KÖNIGS NICHT. 24 DURCH GLAUBEN WEIGERTE SICH MOSES, ALS ER GROSS GEWORDEN WAR, EIN SOHN DER TOCHTER PHARAOS ZU HEISSEN, 25 und wählte lieber, mit dem Volke Gottes Ungemach zu leiden, als die zeitliche Ergötzung der Sünde zu haben, 26 indem er die Schmach des Christus für größeren Reichtum hielt als die Schätze Ägyptens; denn er schaute auf die Belohnung.

    Wenn also nun der Staat Gesetze verabschiedet die dem Willen Gottes nicht entsprechen, so ist ein Nachfolger des HERRN Jesus nicht an das Gesetz gebunden. Hier hat dann das Gebot Gottes in seinem persönlichen Leben den Vorrang. Er muss dann allerdings damit rechnen verfolgt oder sogar getötet zu werden.

    WO GIBT ES FÜR CHRISTEN EIN RECHT AUF WIDERSTAND?

    Gegen gewaltsame Angriffe auf Leib und Leben, Besitz usw. gibt es ein gesetzliches Recht auf Widerstand. Hier ist ein Christ auch gegenüber seiner Familie, Nachbarn, Freunde und auch nicht zuletzt seiner Glaubensgeschwister verpflichtet. Hilft er in diesen Fällen nicht, wird dies als unterlassene Hilfestellung geahndet. Wegschauen ist ein gesetzliche Straftatbestand!
    Bewusst wegschauen ist strafbar. Wer einen Unfall bemerkt, jedoch keinerlei Reaktion zeigt, eine Art der Hilfe zu leisten, der begeht laut dem Strafgesetzbuch (StGB) und § 323c eine Straftat:

    *PARAGRAPH 323C STGB: UNTERLASSENE HILFELEISTUNG

    Wer bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not nicht Hilfe leistet, obwohl dies erforderlich und ihm den Umständen nach zuzumuten, insbesondere ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzung anderer wichtiger Pflichten möglich ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

    * NOTWEHR ist im Strafrecht und Privatrecht Deutschlands die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden (vgl. § 227 Abs. 2 BGB, § 32 Abs. 2 Strafgesetzbuch, § 15 Abs. 2 OWiG).

    Eine Notwehrhandlung, die diesen gesetzlichen Kriterien entspricht, ist ein gerechtfertigter Eingriff in die Rechtsgüter des Angreifers und damit kein strafbares Unrecht. Sämtliche Individualrechtsgüter (etwa die unter § 34 StGB aufgeführten Rechtsgüter Leben, Leib, Freiheit, Ehre, Eigentum) werden vom Notwehrparagraphen abgedeckt. Nicht notwehrfähig sind Angriffe auf Rechtsgüter der Allgemeinheit. Da dem Notwehrrecht das so genannte Rechtsbewährungsprinzip zu Grunde liegt, erfolgt hier grundsätzlich keine Rechtsgüterabwägung. Lediglich bei einem massiven Missverhältnis der Rechtsgüter darf das Notwehrrecht nicht angewandt werden.

    * Der Artikel 20 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland normiert die rechtliche Grundordnung Deutschlands. Inhalt sind Verfassungsgrundsätze und das Widerstandsrecht. Dieser Artikel darf in seinem ursprünglichen Bestand (Absätze 1 bis 3) und Sinngehalt nicht verändert werden.
    Das Widerstandsrecht ist allgemein ein naturrechtlich bzw. durch ein positives Gesetz statuiertes Recht jedes Menschen, sich unter bestimmten Bedingungen gegen staatliche Gesetze oder Maßnahmen aufzulehnen bzw. ihnen den Gehorsam zu verweigern. Die Existenz eines überpositiven, naturrechtlich begründeten Widerstandsrechts wurde und wird – teilweise auch in falscher Gleichsetzung mit dem zivilen Ungehorsam – in der politischen Philosophie, der Rechtsphilosophie und der Staatstheorie kontrovers diskutiert. In Deutschland garantiert Artikel 20 des Grundgesetzes Abs. 4 das Recht eines jeden Deutschen, gegen jeden Widerstand zu leisten, der es unternimmt, die dort in Abs. 1 bis 3 niedergelegte Verfassungsordnung zu beseitigen, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

    * 1 Timotheus 5,8 WENN ABER JEMAND FÜR DIE SEINEN, BESONDERS FÜR SEINE HAUSGENOSSEN, NICHT SORGT, SO HAT ER DEN GLAUBEN VERLEUGNET UND IST SCHLIMMER ALS EIN UNGLÄUBIGER. (Alle Bibelzitate aus Schlachter 2000)

    LG Baldur

    1. Lieber Bruder Baldur, obwohl wir in dieser Frage einen Dissens haben. Du genießt als Bruder in Christus meine höchste Wertschätzung … ich bin der festen Überzeugung, daß WIR eben nicht in 2 Reichen leben … wir sind Gäste, eher Zuschauer, als Handelnde und WIR leben nur in einem (1) Reich – damit stehe ich nicht mehr auf dem Boden reformierter Theologie (ich weiß es). ABER, es sei Dir gerne gestattet im Rahmen dieses Blogs Deine Replik zu führen … ich werde mir allerdings erlauben dagegen zu reden. Du weißt auch, daß ich Lothar Gassmann überaus schätze, aber in dieser Frage habe ich eine andere Erkenntnis und dieser folge ich. Laß uns in die Diskussion eintreten … Du weißt auch, daß ich Pastor Tscharntke sehr schätze … laß uns in eine brüderliche konstruktive Diskussion einsteigen … ich freue mich auf den Artikel (oder, vielleicht auf die erweiterte Ausführung zu diesem post) … oder, zuerst einmal auf diesen Kommentar, den wir richtig ausdiskutieren, nach unserer Erkenntnis … Andere werden profitieren, denn ich denke daß über diese Frage viel Verwirrung herrscht … mein geliebter Bruder Baldur! Herzlichst und mit Segenswünschen für Dich und Dein Haus – Siegfried

      1. Lieber Siegfried,

        danke für Deinen Kommentar auf meinen Beitrag.
        Ich kann gut damit leben, dass wir als Brüder verschiedener Meinung sind und auch sein dürfen. Das tut der Liebe sozusagen keinen Abbruch.

        Ich habe allerdings nicht vor, weiter über dieses Thema zu diskutieren und will mich hier nicht weiter involvieren.
        Ich denke, dies ist kein heilsnotwendiges Anliegen. Jeder darf seiner Meinung in diesem Punkt gewiss sein.

        Allen Foristen wünsche ich eine gesegnete Zeit in dieser dunklen Welt!

        Was mir nicht gefällt sind jedoch so gewisse aufgebrachte Beiträge im Forum. Und das redaktionelle Hausrecht das Du hast kann ich voll akzeptieren.

        LG Baldur

    2. Muss etwas berichtigen: Es war nicht Paulus, sondern Petrus der sagte:

      Man muss „GOTT MEHR GEHORCHEN ALS DEN MENSCHEN!“

      Sorry!

  8. Warum haben Sie denn, den so wichtigen Link, den ich setzte, gelöscht? Haben Sie den Angst das ihre Leser die Wahrheit in Gottes Wort erkennen könnten? Ihre meinungen sind doch sehrt vorgefasst und William McDonalds als der, den Sie anführen, ist doch anscheinend für Sie der Einzige der ” den Beweis erbringt”? Ich bin schon sehr betroffen und sehe, dass hier auf dem Blog leidert nur ihre/die meinugnewn derer die den Blog betreiben, gelten, alle anderen die versuchen etwas anderes anzuführen, “blenden Sie aus”! Diejenigen die Ihnen nqach dem “Mund ” reden, loben Siem, die anderen löschen Sie einfach, merkwürdige Art mit Kritik und Erklärungen andere Geschwister umzugehen. Wir haben uns als Christen nicht willenlos dem teufel zu ergeben, sonder wir haben aufzustehen gegen ihn… richtig oder falsch? Ich wüäre dankbar wenn Sie diesen Kommentar posten… Gott segne Sie und Ihre “Mitarbeiter”.

    1. Ich betrachte es als mein Hausrecht auf diesem Blog, Kommentare die den guten Ton des Umgangs verletzten zu löschen – PUNKT!

      Da Sie diesen Blog wohl kaum kennen, können Sie auch nicht wissen, daß William McDonald nur ein (1) Glied in einer längeren Beweiskette ist, da ich mich zu dieser Thematik schon sehr häufig geäußert habe bzw Apologeten wie auch Dr. John MacArthur gepostet habe, somit hat Ihre Behauptung den Charakter einer Unterstellung.

      Viele Diskussionen hier weisen nach, daß sofern der Ton des Kommentators stimmt, alles und jedes hier vorgetragen werden kann … siehe STA-Anhänger zu meinem Artikel über Walter Veith, siehe auch Diskussionen mit Menschen die wir ständig kritisieren wegen ihrer ökumensichen Absichten w.z.B mit Herrn Steeb dem Generalsekretär der DEA … nein, hier kann auch kultiviert und vor allem sachlich gestritten werden.

      FALSCH … wir haben nicht gegen den Teufel aufzustehen, wir haben Christus nachzufolgen. Ich kenne als Ex-Charismatiker diesen aggressiv kämpferischen Stil, ich habe “Gottesdienste” erlebt in denen der Teufel verlacht und verhöhnt wurde … mein Gott, was eine Unkenntnis des WORTES GOTTES!

      Jud 9 Michael aber, der Erzengel, wagte nicht, als er mit dem Teufel stritt und Wortwechsel um den Leib Moses hatte, ein lästerndes Urteil zu fällen, sondern sprach: Der Herr schelte dich!

      Warum hat Michael dem Satan nicht einfach einen Fußtritt verpasst? Ihr Charismatiker müßt erst einmal lernen die Bibel zu lesen, ehe Ihr anderen Christen Ratschläge geben wollt, über eine “Vollmacht” die man nirgendwo in Eurem Leben sehen kann.

      Ich wünsche Ihnen ebenfalls Gottes Segen und möge ER Ihnen die Augen öffnen, daß Sie bisher falsch belehrt wurden … ich war es auch!

      1. Sie sind doch sehr, sehr anmassend und es ist eine unglaubliche Unterstellung mich als “Charismatikert ” zu bezeichnen und wieso sprechen Sie ovn “ihr und euch”??? Ich bin ja völlig platt über Ihrer Arroganz und werde doch ihre Anmassung weiterleiten. Beovr Sie solche Dinge behaupten und verbreiten, sollten Sie sich einmal als Christ benehmen und nicht wie ein Pharisäer oder einer der “Schriftgelehrten”, Wenn Sie sich trauen, dann können Sie das veröffentlichen, wenn nicht, dann wünsche ich Ihnen Gottes segen… so viel Scheinheiligkeit ist ja unfassbar…

        1. ich traue mich stets die Auffassungen Verblendeter zu veröffentlichen … mir reichts jetzt aber mit Ihrer unproduktiven Aggression und Ihren Vorwürfen vom 1. post an … ehe Sie wieder schreiben. sollten sie mehr Bibel, mehr Substanz und vor allem weniger Anklage vorbringen …

    2. Warfen Sie mir nicht gerade vor, daß man hier “nach dem Mund reden muß”? Siehe post von Reinhard … hier im selben Artikel.

  9. http://www.immanuel.at/Diskurs1042.htm#Sind_alle_Regierungen

    Wenn ich Ihren Artikel lese, komme ich nicht darum herum Ihnen mitzuteilen, das die “Bundesriegurung ” kein Staat ist sondern eine eingetragee Firma.. das wir nicht von der BRDRegierung bestimmt werden, sondern von den Alliierten. Wenn Chriostus also von Gott einesetzten “Regierungen “spricht… dann spricht er nicht von Firmen, denn die gehörenb zur Hure Babylon, das wisssen sie doch alle.
    Ich möchte dennoch hier einen Kommentar posten und hoffe, sie akzeptiren es und veröffentlichen ihn. Viele grüsse und Gottes Segen

    1. Das ist seit wenigen Jahren allseits bekannt. Diese Differenzierung die Sie hier vornehmen möchten ist jedoch nicht im Sinne des Wortes Gottes Deutschland ist ein Staatsgebilde (ohne Zweifel), ob es nun ein Königtum, eine Sowjet-Republik, eine korporatistische Diktatur, eine liberale Demokratie oder ein Staat “von Gnaden” eines anderen Staates wäre, das spielt keinerlei Rolle.

  10. Dr. phil. Dr. theol. David Berger, ein Experte in doppelter Hinsicht, nämlich neben anderen Ämtern in der RKK: 2009 Lektor der Vatikanischen Glaubenskongregation, bekennender Homosexueller, April 2010 aufsehenerregendes Outing in der Frankfurter Rundschau, Juni 2010 Entlassung aus der Päpstlichen Thomasakademie Buchautor … siehe Vita: https://philosophia-perennis.com/david-berger/

    …. schrieb in seinem Blog: “Zu katholisch: Papst entlässt Kardinal Müller” … Papst Franziskus setzt seinen als „liberal“ getarnten totalitären Kurs fort: Gestern hat er den zweitmächtigsten Mann im Vatikan, Kardinal Müller entlassen. dass dieser sein Amt ernst nahm – und unabhängig von Karriereinteressen und Reaktionen in den Nannymedien über die Reinheit der Glaubens- und Sittenlehre wachte, war Franziskus dann doch zu viel. (siehe ganzer Artikel HIER: https://philosophia-perennis.com/2017/07/01/news-papst-entlaesst-kardinal-mueller/

    Der Schluß liegt nahe, daß die “Ehe für Alle” von höchster Instanz “abgesegnet” wurde, da bekanntermaßen europäische christliche Zentrumsparteien zu denen die CDU gehört, auf die Befehle der Jesuiten hören.

  11. Laut Verfassung ist der Souverän in Deutschland das Volk, nicht die Regierung!

    Artikel 20

    (1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
    (2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
    (3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
    (4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

    In unserem Land setzt sich die Gesetzgebung über die verfassungsmäßige Ordnung hinweg! Absatz 4 sagt, dass die Deutschen das Recht auf Widerstand dagegen haben! Dieser Zusatz ist interessant, wenn man bedenkt, dass das deutsche Volk schon einmal zum Unrecht geschwiegen hat. Soll es wieder dazu kommen?

      1. Lieber Siggi,
        da widerspreche ich dir gerne (nur in Kurzfassung, da es schon spät ist):

        Du kannst nicht das “Primat der Gebote Jesu” gegen Paulus’ Worte aus dem Römerbrief (hier: Kap. 13, 1ff.) stellen (zumal die Briefe des Paulus durch den Heiligen Geist inspiriert sind). Aus Röm 13 geht deutlich hervor, dass jede staatliche Obrigkeit von Gott als “Dienerin” eingesetzt ist. Kein Staat steht demnach in einem rechtlichen Vakuum oder kann selbstherrlich tun und lassen, was ihm wohldünkt. Jeder Staat ist den Geboten Gottes unterstellt (dementsprechend muss ja schließlich das “Gute” als auch das “Böse” in Röm 13 definiert werden – Paulus denkt hier sicherlich nicht in philosophisch-ethischen Kategorien). Daraus ergibt sich:

        Der Staat ist als Dienerin Gottes eingesetzt, um Frieden u. Gerechtigkeit für seine Bürger zu gewährleisten (das “Böse” bestrafen, das “Gute” belohnen; beschäftige dich bitte auch mit den 4 Bünden Gottes [Bonhoffer nannte sie Mandate]: Ehe, Arbeit, Staat und Kirche. Diese hat Gott von Beginn an eingesetzt, um die Sünde einzudämmen und unser Fortbestand zu sichern). Dies tut er sowohl in innenpolitischer (Gerichtsbarkeiten, Polizei usw.) als auch in außenpolitischer Hinsicht (Grenzen sichern, wenn notwendig Verteidigungskriege führen). Wir Christen ordnen uns einem solchen Staat unter und sollen dies auch. Wenn der Staat jedoch seiner Aufgabe als Dienerin nicht nur nicht mehr wahrnimmt, sondern sogar in eklatanter Weise Gottes “Bünde” zerstört (so geschehen bei der Grenzöffnung Herbst 2015 und am vergangenen schwarzen Freitag), dann müssen wir Christen Widerstand leisten (wie der Widerstand zu leisten ist, hat die reformierte bzw. calvinistischeTradition gut ausgearbeitet)! Ein sehr gutes biblisches Beispiel ist übrigens Johannes der Täufer, als er den König Herodes wegen seines Ehebruchs zurechtweist. Das hat ihm letztlich aber den Kopf gekostet.

        So, ich schließe nun und hoffe, dass du meine kurzen Anmerkungen nachdenkst (ich könnte das Thema noch ausführlicher ausbreiten aber es ist schon sehr spät). Gott segne dich, Ingo

        1. Lieber Bruder Ingo, genau diese Kausalität existiert NICHT: Daß wir nur dann dem Staat gehorchen, wenn er sich als Dienerin Gottes erweist … und andernfalls widerstehen bzw. rebellieren dürfen. Ich begegne dieser Argumentation sehr häufig. Wir dürfen mit unseren Mündern, genauso wie Johannes der Täufer bezeugen, daß sich die Regenten versündigen … ABER, NICHT MEHR! Diese Differenzierung zwischen NICHT rebellieren dürfen, aber nach unserem Gewissen bezeugen ist ein Spannungsfeld … nicht das einzige, wie ich meine, in das uns GOTT gestellt hat. Wir dürfen Widerstand leisten, wenn die Regierung uns zu Verbrechen zwingen möchte … aber, wir haben kenerlei Recht dazu, entsprechend Art 20 Abs. 4 GG an einem Aufstand teilzunehmen, weil unsere Verfassung in Gefahr ist. Das war jetzt auch nur schnell, weil es spät ist … Gottes Segen Dir, lieber Bruder!

          1. Lieber Siggi,

            zunächst danke ich dir für deine zügige Antwort. Leider habe ich mich in der Kürze etwas missverständlich ausgedrückt. Also nochmal (ich erlaube mir, mich an deiner kurzen Replik abzuarbeiten):
            1. Auf deine Äußerungen habe ich geantwortet, weil ich den Eindruck hatte, dass du das Recht auf Widerstand für einen Christen kategorisch ablehnst. Da das aber biblisch gesehen falsch ist, sah ich mich gedrängt, darauf – wenn auch kurz – zu antworten. In unserer nunmehr dunklen Zeit müssen wir Christen bzgl. des Themas „Widerstandsrecht“ Klarheit haben.
            2. Du antwortest: „… genau diese Kausalität existiert NICHT: Daß wir nur dann dem Staat gehorchen, wenn er sich als Dienerin Gottes erweist … und andernfalls widerstehen bzw. rebellieren dürfen.“ Das habe ich keinesfalls behauptet (sollte ich mich in diesem Punkt unklar ausgedrückt haben, bitte ich um Entschuldigung)! Diese Annahme ist schon allein deswegen abwegig, da Paulus den Römerbrief schrieb, als Kaiser Nero an der Macht war (er war wohl kaum ein Kaiser mit christlichen Prinzipien). Ich folge dem biblischen Zeugnis und einigen christlichen Theologen, auch einer Tyrannis untertan zu sein (denn auch eine Tyrannis kann immer noch ihre gottgewollte Aufgabe erfüllen, indem sie zB Chaos und Bürgerkrieg verhindert). Das schließt aber noch lange nicht – und darum geht es mir – kategorisch das Recht eines Christen auf Widerstand aus.
            3. Du schreibst weiter: „Wir dürfen mit unseren Mündern, genauso wie Johannes der Täufer bezeugen, daß sich die Regenten versündigen … ABER, NICHT MEHR!“ Nun, Johannes der Täufer hat nicht nur „bezeugt“, er hat mehr getan: Er hat den König direkt ermahnt (Mt 14; Mk 6). Die Hure Rahab leistete Widerstand gegen ihre Stadtregierung, indem sie sogar log, um die hebräischen Spione zu retten (Jos 2; das hätte ich zB im III. Reich auch getan, wenn ich Juden versteckt hätte und gefragt werden würde, ob ich denn welche beherbergen würde). Wann aber darf ich denn als Christ Widerstand gegen den Staat leisten? Nun, wenn er mich zwingt, gegen Gottes Gebote zu verstoßen (hier sind wir uns ja einig). Hier tritt nämlich sozusagen die clausula petri in kraft (Act 5, 29) . Aber ich finde den Gebrauch von Gewaltanwendung als Widerstandsmittel gegen den Staat nicht in der Bibel.
            4. Allerdings in der christlichen Theologie schon. Es wurde allgemein so argumentiert: Es sollte klar sein, dass a. Widerstand nur als eine ultima ratio angesehen werden kann, also nur Widerstand dann, wenn nichts anderes mehr geht – zB alle verfassungsmäßigen Mittel ausgeschöpft sind – und ein „»außerordentlicher« Mißbrauch der Staatsmacht (abusus excessivus potestatis)“ vorliegt (JB Klautke, Recht auf Widerstand …?), also eine erhebliche Diskrepanz zwischen Recht und weltlicher Macht; b. Und dann auch nur, wenn der Widerstand Aussicht auf Erfolg hat; c. muss Gewalt angewendet werden, dann nur, wenn die Unterlassung von Gewaltanwendung unterm Strich einen höheren Blutzoll bedeutete; d. der Widerstand muss klar zielorientiert und geordnet (unter möglichst minimaler Gewaltanwendung) verlaufen; e. der „Nachlass“ bzw Übergang muss geregelt sein, dh eine vom unterdrückten Volk anerkannte und kompetente Ersatzregierung muss eingesetzt werden.
            5. Im Hinblick auf die Tatsache, dass ein Christ gemäß der Bibel auch Soldat sein kann (oder Notwehr ausüben darf), stellt sich abschließend für mich die Frage, ob ich als Christ nicht doch – wie zuvor am Extremfall beschrieben – auch unter Zuhilfenahme physischer Gewalt gegen einer solchen Tyrannis Widerstand leisten darf? Wie zB im Falle der Judenverfolgung im III.Reich: Wenn ich als christlicher Fabrikbesitzer Juden angestellt hätte, träte die biblische Pflicht in Kraft, meinen Nächsten zu verteidigen (s. Neh 4,8).
            6. Einfach ist das Thema freilich nicht! Daher sollte eine kategorische Ablehnung eines Widerstandsrechtes für Christen nicht allzu leicht erfolgen. Gerade auch im Hinblick auf Fragen wie Militärdienst, Notwehr und Verantwortung für den Nächsten ergeben sich weiterzudenkende ethische Linien, die noch weiter ausgezogen und verknüpft werden könn(t)en.
            Gott segne dich, Ingo

          2. Lieber Bruder,

            zu 1.) sehe ich meine Erkenntnis in der Bibellese, Widerstand kategorisch abzulehnen, gestützt durch 2 ochkarätige Lehrer ( siehe William McDonald in diesem Artikel und siehe link im gleichen Artikel hierzu Dr. John MacArthur´s Ausführungen)

          3. Lieber Bruder Ingo, ich arbeite das jetzt mal Punkt für Punkt ab:

            2.) da habe ich Dich wohl mißverstanden

            3.) hier kann ich keinerlei Dissens erkennen, wobei ich die Hure Rahab jedoch unter den Bedingungen des alten Bundes wirken sehe. Ganz richtig, wie Du sagst, wir werden keinerlei Legitimation für Rebellion und Widerstand selbst gegen ein Nero-Regime finden.

            4.) siehst Du Deinen Widerspruch NICHT gegenüber Punkt 3.? Auch wenn ich den Bruder Klautke schätze, dann frage ich: Woher nimmt er das?

            5.) Jetzt vermischst Du etwas … mein Onkel hatte auch Juden geholfen … und wurde als sehr junger Mann schwer bestraft … das ist ein PASSIVER Widerstand, den das Gewissen gebietet … ein AKTIVER Widerstand wäre z.B. der geplante Tyrannenmord an Hitler durch den Deutschen Widerstand. Soldat zu sein steht in keinem Widerspruch als Diener des Staates. Allerdings wird ein Soldat der Christ ist sich von seinem Gewissen leiten lassen an welchen Handlungen er teilnehmen kann und u.U. wie McDonald ausführt auch die Strafe tragen, wenn er den Dienst verweigert. Notwehr ist wieder etwas ganz anderes … wir können nicht von Notwehr sprechen, wenn wir den Staat bekämpfen würden, wegen Unrecht … das ist keine Notwehr und keine unmittelbare Bedrohung so, wie wenn jemand meine Kinder akut gefährdet.

            6.) aus Militärdienst, Notwehr und unserer Verantwortung für den (unmittelbar!!!) Nächsten (was keinesfalls ein globaler Auftrag sein kann) können wir nicht ableiten, daß wir als Christen den Auftrag hätten ein tyrannisches System zu beseitigen … siehe McDonald und MacArthur). Wir finden keinerlei biblische Legitimation für ein solches Handeln … dies ist alles konstruiert … siehe auch: VORTRAG: CHRIST UND POLITIK – EIN UMSTRITTENES THEMA (THOMAS ZIMMERMANNS) / EINWÄNDE (OOTB)

            https://www.der-ruf.info/2016/07/05/christen-politik-evangelium/

            Anm.: OOTB das bin ich, Siegfried Schad. Dieses Pseudonym stammt aus meinem aufgegebenen Blog und wird in Kürze in allen früheren Artikeln geändert!

    1. Lieber Tom,

      Laut Verfassung ist der Souverän in Deutschland das Volk, nicht die Regierung ???

      Das steht leider nur auf dem allseits bekannten “geduldigen Papier!”

      Unsere bunte Regierung mit der noch bunteren Opposition ändern die Verfassung je nach Bedarf. Das Volk wird dabei nicht gefragt. So werden wir als Bürger mehr und mehr entmündigt. Das gemeine Volk wird wie jetzt gerade mit der Homoehe beschäftigt, Fußball und sonstige Unterhaltungen, Pornographie und andere seichte Events sollen den Bürger von den gravierenden Veränderungen ablenken!

      Finanzminister Schäuble stellt Souveränität Deutschlands in Frage

      Es war nur eine etwa 40-minütige Rede vor einem ausgewählten Publikum. Ihr Inhalt aber hatte es in sich. Finanzminister Wolfgang Schäuble sagte am Freitag beim European Banking Congress vor 300 Gästen aus der Bankwirtschaft: „„Und wir in Deutschland sind seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen.“ Wie bitte?

      Schäuble bezieht sich in seiner Argumentation auf die Präambel des Grundgesetzes, wo es heißt: „Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen (…)“.

      https://www.hna.de/politik/eine-rede-brisanz-1501143.html

      LG Baldur

  12. Lieber Bruder Schad,

    seit ca. 2 Jahren lese ich nun Deinen Blog; in vieler Hinsicht auch mit Gewinn.

    Dein Beitrag zu unserer Stellung und Aufgabe unseren Regierungen gegenüber ist gerade in der heutigen Zeit sehr wertvoll. Dafür danke ich Dir von Herzen und wünsche Dir von Herzen Gottes reichen Segen!

    Unser Herr Jesus hat uns Nachfolgern neben dem Verkündigungsauftrag aufgetragen, uns zu lieben. Daran darf die Welt erkennen, dass es einen Gott gibt.

    Im Herrn Jesus verbunden

    Oliver

    1. Lieber Bruder Oliver,

      herzlichen Dank für Deinen freundlichen Kommentar. In der Tat, so wurde mir bezeugt, haben Artikel dieses Blogs dazu beigetragen, daß Christen ihr Verhältnis zu den politischen Fragen neu und bibelkonform definieren konnten. Der Weg des Widerstandes ist eine Rebellion gegen Gott … aus unserem demokratischen kulturellen Hintergrund, ist das allerdings nur schwer zu erkennen.

      Herzliche Grüße – in Christus verbunden – Siegfried

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