[DER RUF REDAKTION & ÜBERSETZUNGEN] Warum sich Christen ihrer Regierung unterwerfen (Dr. John MacArthur) / Vorbemerkung (Siegfried Schad)

Vorbemerkung (Siegfried Schad)

Viele male habe ich versucht zu begründen warum Christen politisches Engagement unterlassen sollten und in Gefahr stehen gegen Gottes Pläne zu rebellieren – ich habe mit Herzblut geschrieben und appelliert! Nun, ich bin Blogger, ein Laie, aber kein Theologe und daher möchte ich mit dem nachfolgenden Video, das mir erst kürzlich zugegangen ist und das unsere sehr fleissige Übersetzerin Viktoria Beelitz ins Deutsche übertragen hat, meine Argumentationen mit einem Vortrag von Dr. John MacArthur untermauern. Ich bin nicht sehr überrascht, daß ich die meisten biblischen Argumente, die ich selber vortrage, in diesem Vortrag komplett wiederfinde.

Der nachfolgende Text wird zu einem späteren Zeitpunkt zu einem Video verarbeitet.


Why Christians Submit to the Government (Romans 13:2-5) John MacArthur

link: https://www.youtube.com/watch?v=LmnyN3WvhOI


Warum sich Christen ihrer Regierung unterwerfen (Dr. John MacArthur)

(Quelle: Dr. John MacArthur / DER RUF Redaktion & Übersetzungen Viktoria Beelitz)

Download (PDF, Unknown)

link: https://www.der-ruf.info/wp-content/uploads/2017/01/Predigt-von-John-MacArthur.pdf


Übersetzung Viktoria Beelitz © Dr. John MacArthur alle Rechte an dem Originalskript vorbehalten.





33 Kommentare

  1. Lieber Johannes,

    habe hier im Blog schon einen Beitrag zur Allianz eingestellt.

    Vernetzung von Ev. Allianz, Ev. Kirche, Freimaurer, New-Age und UNO

    https://www.der-ruf.info/vernetzung-von-ev-allianz-ev-kirche-freimaurer-new-age-und-uno-baldur-gscheidle/

    Nach langem Tarnen und Täuschen der EA kommt nun doch in den letzten Jahren durch den Rotarier Dr:. Michael Diener zum Vorschein, dass dieser FM Kurs immer mehr darauf abzielt, die Gläubigen in die Arme Roms zu führen – zur Einheit mit Rom.

    Ökumenisches Treffen in Rom – EKD-Delegation bricht nach Rom auf: Treffen mit Papst Franziskus.
    EKD-Delegation von Kardinal Marx begleitet. Bedford-Strohm: “Gemeinsam über konkrete Schritte zur sichtbaren Einheit nachdenken”.

    Der Delegation der EKD gehören an: Ratsvorsitzender Heinrich Bedford-Strohm, stellvertretende Ratsvorsitzende Präses Annette Kurschus, Präses der EKD-Synode Irmgard Schwaetzer, der Vorsitzende des Kontaktgesprächskreises Kirchenpräsident Christian Schad und die Ratsmitglieder Andreas Barner, Präses Michael Diener, (Gnadauer Verband Pietismus), Bischof Markus Dröge, Elisabeth Gräb-Schmidt, Kirchenpräsident Volker Jung, Oberkirchenrat Dieter Kaufmann.

    http://www.presseportal.de/pm/55310/3552349

    So ziemlich alle Beteiligten sind Mitglieder von Rotary – Freimaurer ohne Schurz, also ohne Weihen und Eide. Jedoch arbeiten sie den FM zu.

    Nur soviel zur tatsächlichen Lage. Wir sind gerufen, andere Geschwister wo es noch möglich ist zu warnen und aufzuwecken!

    Gruß Baldur

    @ Lieber Siegfried, danke für Dein Verständnis!

  2. Lieber Baldur, lieber Johann, meinen herzlichsten Dank für Euren Austausch. Ich habe auf facebook darum gebeten Eure hoch interessante Diskussion zu verfolgen. Ich denke, daß es bei Vielem nicht um ein ENTWEDER oder ODER geht, sondern um den richtigen Grad. Johann hat insofern recht, daß eine falsche Fokussierung mehr Schaden als Nutzen bringen kann, Baldur hat insofern recht, daß man Roß und Reiter benennen sollte und Humanisten als Humanisten bezeichnen muß, aber auch Satanisten als Satanisten entlarvt. Ich habe ein persönliches absolut glaubhaftes erster-Hand-Zeugnis vorliegen, daß einen hochrangigen (verstorbenen) Politiker als 33-Grad-Freimaurer auswies. Ich finde daß es schon einen Unterschied macht, ob wir von einem ausgewiesenen Humanisten regiert werden, oder ob eine Führungskraft Satanist und Bilderberger-Teilnehmer war … geradezu dann, wenn sich solche Hnweise auch in unseren Kirchen verdichten, wenn der freimaurerische Einfluß erkennbar ist, das darf man nicht marginalisieren, aber man sollte (ganz im Einklang mit Johann) auch nicht den Fokus auf das Böse setzen. Danke, ich habe von Euch beiden gelernt!

  3. Lieber Baldur,
    das ist wahr, »jeder sei seiner Meinung gewiss«, das bedeutet ja dass es eine gewisse Bandbreite der persönlichen Führung gibt. Mit anderen Worten, man muss nicht immer alles verstehen, was der andere macht und kann ihm trotzdem vertrauen.

    Zum Gnadauer Verband kann ich als Österreicher nichts sagen, aber die Evangelische Allianz gibt es bei uns auch und diese orientiert sich an der Deutschen Evangelischen Allianz, obwohl das nicht notwendig wäre. Ich nehme an, Du trauerst auch um die alte EA. Ich war immer für Allianz, besuchte jahrelang treu die Gebetswochen und half beim organisieren von meist evangelistischen Veranstaltungen. Aber in den 90er Jahren änderte sich alles. Die EA, war bei uns bis dahin nur ein ziemlich informeller Kreis, der nur auf Grund persönlicher Kontakte funktionierte oder auch nicht, je nach örtlicher Gegebenheit. Dann aber wurde sie institutionell und formierte sich auch weltweit in einer völlig anderen Struktur. In der alten Allianz konnten nur Einzelne Mitglied werden, je nachdem wie sich die Geschwister vor Ort als solche erkannten oder nicht. Nun aber sind Kirchen, Gemeinden, Hauskreise und Missionswerke aller Art offiziell Mitglieder der Evangelischen Allianz. Das hat alles verändert. Die alte Vertrautheit ist dahin. In den Gebetsversammlungen und Organisationstreffen kamen immer mehr unbekannte oder auch gleich zweifelhafte Menschen, die man auch nicht wirklich kennen lernen konnte. Und wenn es mal doch klappte, dann war es oft so, dass man sich nicht mit dieser Person identifizieren konnte. Das aber ergibt für mich kein Eins-Sein in Christus mehr, was aber die unbedingte Voraussetzung für ein erhörliches Gebet ist. Dank Ulrich Parzany wurde ja noch ganz sauber evangelisiert, aber das wird wohl auch schon Geschichte sein.

    Wie reagieren? Ich werde persönlich austreten aus der EA., auch wenn mir das leid tut. Ich warte nur mehr auf einen günstigen Moment, ich will nämlich meinen Austritt persönlich begründen und das braucht auch Zeit. Andere auffordern auch die EA zu verlassen, werde ich aber nicht. Jeder muss sich selbst mit dem Thema auseinandersetzen. Wenn es einem egal ist, wo er überall Mitglied ist, dann ist da ohnehin nichts zu machen, das ist seine Verantwortung. Ich glaube auch, dass es gilt die Gemeinde der Endzeit zu bilden, eine die wirklich geeicht ist und überleben kann. Dies kann aber keine neue Denomination sein, der Aufwand würde sich nicht mehr lohnen und man würde daran eher zerbrechen als zu einem guten Ergebnis zu gelangen. Eher denke ich an eine Bewegung quer zu den Kirchen und Gemeindebünden. Was aber ist die Gemeinde der Endzeit? Es ist die Gemeinde, die erwacht ist und sich der Anfrage stellen muss ihr Öl mit denen zu teilen, die keines haben. Wir wissen, dass die klugen Frauen es nicht taten, sondern sie machten sich auf den Weg, ihrem Herrn zu begegnen. Was sie zurück ließen (die Törichten) hatte keine Bedeutung mehr. Das ist es was mich bewegt. Ich glaube nicht, dass diese letzte Gruppe von Erweckten eine neue Denomination bilden werden.

    Die Frage die sich uns stellt ist daher gar nicht so sehr, welchen Institutionen oder Konfessionen wir angehören, sondern ob wir zu jenen gehören, die sein Erscheinen lieben, und darauf sehnlichst warten. Die haben auch die geistliche Einheit dass sie zusammen beten können und Gott wird sie erhören. Die anderen, die in der Hoffnung leben, die Einheit durch Institutionelles Handeln herzustellen, um dem Christentum wieder Macht und Bedeutung zukommen zu lassen, werden scheitern, aber es wird ihnen auch nicht auszureden sein und ihnen klar zu machen. dass dies biblisch gesehen der fleischliche Weg ist und nicht der geistliche. Man kann eine Menge Druck machen um alle auf Linie zu bringen, und diesen Druck werden wir in Kürze auch erleben. Aber wer seine Lampe samt Öl festhält und sich auf den Weg macht, dem Herrn entgegen, der wird auch diesem Druck stand halten, egal in welcher Institution er sich befindet.

    Ich bin überzeugt davon, dass wir die Generation sind, und unsere Kinder noch viel mehr, die diesen Ruf erschallen lässt (Math. 25:6) »Um Mitternacht aber erhob sich lautes Rufen: Siehe, der Bräutigam kommt! Geht hinaus, ihm entgegen!«
    Wir stimmen ihn an, aber ich glaube wir beide, Du und Ich sind diejenigen, die ihn auf die Spitze bringen, es heißt ja, dass sich ein LAUTES Rufen erhob. Das wird wohl die Verantwortung der Generation nach uns sein, unserer Kinder und Enkelkinder. Denn die Zeit ist reif, im Gegensatz zu früheren Zeiten, die eine Naherwartung provozierten, sind der Zeichen sehr viele, nicht nur in ein oder zwei Aspekten, wie früher, sonder alle Aspekte sind beleuchtet und ergeben ein einheitliches Bild. Das Puzzel ist beinahe ganz, es fehlen nur mehr ein paar wenige Steine. Also kann der Ruf erschallen. Er kommt! und es ist keine Zeit mehr für einen weiteren Aufschub.

  4. Lieber Johann,

    danke für Deine ausführliche Antwort.

    Ich will das Thema nun nicht weiter vertiefen. Jeder sei seiner Meinung gewiss!

    Jedoch müssten wir dann aber auch nicht die Gläubigen warnen und auffordern, aus den abgefallenen Kirchen, aus Allianz und Gnadau auszutreten.

    LG Baldur

  5. Nun ja, die Freimaurerei ist ein alter Geheimorden und wenn Du einen fragst, wirst Du diese Antwort nicht bekommen, die Du hier gegeben hast. Vermutlich weil die unteren Grade davon nichts wissen. Es kann also sein, dass es stimmt, was Du sagst, es würde sogar ins Bild der biblischen Prophetie passen, wenn man beachtet, wie sehr die Menschen der letzten Tage die Ankunft des Herrn hassen und nicht Buße tun. Ja sie werden in ihrer Vermessenheit nach Harmageddon ziehen um den Herrn aller Herren zu besiegen, was natürlich absurd ist. Das ist ja alles so leicht möglich, dass ich hier gar nicht um Beweise bitte. Dennoch sage ich, es tangiert mich nicht.
    Obwohl ich ebenfalls zu denen gehöre, die unser Zeitalter verstehen und erklären wollen, nehme ich auf das keine Rücksicht, was mir nicht greifbar ist und wovon ich mich selbst nicht überzeugen kann. Wir haben ja auch gar keinen Auftrag, die Geheimnisse der Finsternis zu erforschen. Wir sind doch wie Noah unterwegs in seiner Arche, die nur eine Luke nach oben hatte, womit für Noah nur der Blick nach oben, nach dem Herrn offen war. Er sah nichts von dem Elend des Verderbens, das die Menschheit betraf. Geborgen wie in einer Nussschale überstand er diese Flut.
    Ich denke, dass wir ebenso nicht alles sehen und verstehen müssen. Es reicht, wenn das was offensichtlich ist, das was jeder sehen und erkennen kann, angesprochen wird. Da ist schon so viel Potential drin, für hunderte Bußpredigten und da ist Überführung möglich. Diejenigen, die sich verstecken haben ohnehin nicht vor, sich überführen zu lassen. Viele aber wollen auch heute noch wissen, was denn eigentlich schief läuft und das können wir von der Schrift her leicht beantworten, ohne dass wir darauf eingehen müssen, ob und wie das ganze gesteuert ist.

    Zudem möchte ich auch noch erklären, dass ich nicht gemeint habe, dass sie alle nur Gutes tun und das Böse hassen, wenn sie aus ihrer Sicht für die Menschheit das Beste wollen. Sie wissen es halt nicht anders. Wenn die höheren Grade der Freimaurer Luziferianer sind, so zeigt das doch, dass es eben die unteren Ränge nicht sind, sie werden vermutlich zuerst auf den Humanismus und die Aufklärung eingeschworen. Da lässt sich mit Sozialdarwinismus und Machiavellismus schon vieles anstellen, was in unseren Augen böse ist, in ihren aber eine Notwendigkeit zum Wohl der Menschheit. Aber von diesen Prämissen sind auch alle Nichtfreimaurer getrieben. Heute sind links und rechts im Grunde genommen Atheistisch eingestellt. Zwar ist die Postmoderne wieder Spirituell aber sicher nicht in einem biblischen Sinne. Nachdem der Mensch sich im Abfall s von dem biblischen Gott abgewandt hat, wendet man sich der Vielfalt von Götzen zu und verehrt an Stelle Gottes was einen in den Sinn kommt. Das gilt auf breiter Basis bereits sein über 100 Jahren. Was für eine Rolle spielt es da, dass die oberen Ränge plötzlich wieder an Luzifer glauben und damit auch an Gott, aber eben als Adonai (der Herr) von dem alles Böse ausgegangen ist. Dies Umkehrung der Verhältnisse ist nur eine Perversion der Entwicklung und eigentlich für uns gar nicht so gefährlich. Die wenigsten Christen würden da wohl mitgehen und sei würden auch gar nicht so weit vorstoßen in eben diese oberen Räng, da gibt es ja ein Ausschlussverfahren, das ist ja der Sinn des ganzen.

    Was aber verhängnisvoll für uns sein mag, ist der Humanismus selbst mit seiner liberalen Ausformung, der die Menschen glauben macht, es ginge nur um ihre Freiheit und der Mensch ist das Maß aller Dinge. Der Mensch ist zwar das Wesen, dem die Schöpfung angemessen ist, aber außerhalb gibt es noch viel viel mehr und vor allem Gott selbst, den Schöpfer. Wir aber agieren, als gäbe es nur uns und unser Bedürfnisse. Wir pflegen einen pur materialistischen Lebensstil, wie kaum eine Generation vorher und bestehen immer noch auf mehr. Der Sinnesreize kann nie genug sein. Wir wollen den Rausch und die Sünde, alles was uns kaputt macht, das wollen es, weil wir denken, wir hätten ein Recht darauf. Wer nicht bekommt was er will, hat arge Verstimmungen, bis hin zur Depression und wenn es irgendwie geht, wird er es doch auf unrechtem Weg bekommen, oder er wird sich rächen. Hass ist zunehmend ein Problem. Hass derer, denen man eingeredet hat, sie lebten auf einer Welt, in der alles möglich ist, wenn sie nur fest daran glauben und es wollen. Wenn sie dann scheitern, fühlen sie sich betrogen und rebellieren. Diese Verhalten finden wir auch in christlich evangelikalen Kreisen häufig. Da liegt die Gefahr. Das ist aber die Arbeit nicht nur der unteren Logen der Geheimbünde, sondern wohl sämtlicher Politiker aller Couleur, die wir überhaupt haben. Ich sehe da keine Möglichkeit zur Kooperation mit irgendjemanden. Das Problem ist systemimmanent. Wer wählt, der wählt den, der seinen ganz persönlichen Wünschen am meisten entgegenkommt. Damit züchten wir ein hedonistisches Menschengeschlecht, quer über den ganzen Globus, das sich nicht mehr ändern wird und mit ihrer Maßlosigkeit die Welt verdirbt.

    Diesem Trend müssen wir widerstehen. Wenn wir nicht gegen diesen großen Strom schwimmen, dann sind wir verloren. Wir können uns nicht auf die Freimaurer höheren Grades ausreden, ihr kruder Okkultismus ist schädlich für sie. Aber der Welt schadet, dass sie sich von Gott abgewandt hat und sie taten es nicht heimlich und im Verborgenen, nein sie taten es offen und bewusst. Dazu brauchten sie weder Freimaurer noch Rosenkreuzer, Illuminati oder Bilderberger, es genügte das eigene sündhafte Herz, das sich gerne jeglicher Lehre bediente die sie milde an den Ohren kitzelte. Legion ist die Anzahl der Verführer und der Lügen eine unendliche Zahl. Wollen wir sie alle kennen und ihnen entgegentreten, wir kämen selbst unter die Räder. Stattdessen lasst uns unbeirrt nur die EINE Wahrheit verkünden, wir haben nur die eine. Und in großer Gelassenheit und vom Friede Gottes erfüllt, stehen wir ein für sie, ohne Streit, ohne Kampf, denn den brauchen wir nicht mehr, wenn wir uns in der Gnade Christi selbst besiegt haben um ihm nachfolgen zu können. Wenn ich jemanden finde, der verstrickt ist, mag es ja sein, dass es eine große Hilfe ist, ihn zu retten, wenn ich über die Lügen Bescheid weiß, die er glaubt. Aber ich werde kaum einen Hochgradfreimaurer begegnen, der sich zu den Suchenden zählt. Eher noch werden Moslems, Esoteriker und enttäusche Zeugen Jehovas uns über den Grund unserer Hoffnung befragen. Dann aber genügt meist auch eine Gegenfrage und eine Antwort vom Wort Gottes her. Wenn dieser Mensch dann ehrlich und suchend ist, wird er es annehmen. Wenn er aber bereits verstockt ist, kann ich auch nichts mehr ausrichten, da mag ich noch so viel über seine Irrlehre Bescheid wissen.

    Fakt ist: Gott hat ihnen bestimmt, dass sie mit Satan die Welt regieren sollen, damit sie auch verurteilt werden können, wenn Christus wiederkommt um dann mit uns zu regieren. Deshalb ist das Fazit: Lasst sie machen, aber gebt ihnen keinen Anlass, vorzeitig gegen uns vorzugehen, indem wir den Kampf selbst eröffnen. Solange sie nicht von uns verlangen, unsern Herrn zu verleugnen, sollen sie doch machen was sie wollen. Das Ende der Geschichte ist für uns ein glückliches, für sie das Verderben.

  6. Lieber Johann,

    ich gebe Dir ja in Vielem Recht. Du meinst „Aus ihrer Sicht aber handeln sie im Sinne der Menschheit.“
    Da kann ich Dir nicht ganz Recht geben. Diese Leute handeln im Sinne Luzifers den sie anbeten.
    Der 33. Grad Freimaurer-General und Kabbalist, Albert Pike schrieb:
    „Luzifer, der Lichtträger! Ein seltsamer und mysteriöser Name für den angeblichen Geist der Finsternis! Luzifer der Sohn der Morgenröte! Ist er es nicht, der das Licht trägt und damit intolerante, blinde, schwache, sinnliche oder selbstsüchtige Seelen erleuchtet? Zweifelt nicht daran! (Albert Pike in „Morals and Dogma).
    „Das, was wir der Masse sagen müssen, ist: Wir beten zwar einen Gott an, aber es ist der Gott, den man Ohne Aberglauben anbetet. Euch aber, Ihr erhabenen Hauptaufseher der Logen sagen wir dies, damit Ihr es den Brüdern des 32., 31. und 30. Grades weitersagt: Die Freimaurerei soll von allen, die wir in die Hochgrade eingeweiht sind, in der Reinheit der luziferischen Lehre bewahrt werden. Wenn Luzifer nicht Gott wäre, würde Adonai ihn sonst mit unwahren und verletzenden Behauptungen verleumden? Ja, Luzifer ist Gott!“ (Albert Pike in „Morals and Dogma).

    „Folgendes müssen wir der Menge sagen: Wir verehren einen Gott, aber unser Gott wird ohne Aberglauben angebetet. Euch, den souveränen großen Generalinstruktoren, sagen wir, was ihr den Brüdern der 32., 31. und 30. Grade wiederholen sollt: Die Maurer-Religion sollte von uns allen, die wir Eingeweihte der höchsten Grade sind, in der Reinheit der Luziferischen Doktrin erhalten werden.
    Wäre Luzifer nicht Gott, würde Adonai (der jüdische Gott), dessen Taten Beweise für seine Grausamkeit, Verschlagenheit, seinen Menschenhaß, sein Barbarenturm und seine Ablehnung der Wissenschaft sind, würden dann Adonai und seine Priester ihn verleumden?
    Ja, Luzifer ist Gott; unglücklicherweise ist Adonai auch Gott. Denn nach dem ewigen Gesetz gibt es Licht nicht ohne Schatten, Schönheit nicht ohne Häßlichkeit, Weiß nicht ohne Schwarz. Das Absolute kann nur in Gestalt zweier Gottheiten existieren … Die wahre und reine philosophische Religion ist der Glaube an Luzifer … (Albert Pike in „Morals and Dogma).
    Ich zitiere Dich: „Was ich aber leugne ist, dass sie für alles verantwortlich sind und dass sie im Hintergrund »die Fäden ziehen«.“
    Leugnest Du jetzt eine Lüge, dann wird sie zur Wahrheit – oder leugnest Du eine Wahrheit und wird somit zur Lüge?

    Ich zitiere Dich: „Also warum sollten wir Menschen fürchten, die so tun als wären sie aus eigenem Antrieb zu Macht uns Einfluss gekommen“.
    Es geht mir auch nicht um die Furcht vor Menschen, jedoch sollten wir als Christen schon wissen wo sich der Feind der Gemeinde überall verbirgt. Und das sehen wir gerade mehr als deutlich, wenn wir die von Freimaurern und Rotariern unterwanderten, oder okkupierten Kirchen ansehen.

    Ich zitiere Dich nochmals: „Also lasst uns den Wahn ablegen, wir könnten irgendetwas anderes bewegen als uns selbst. Lasst uns bei allem Wissen, das wir über Politik und Gesellschaft uns aneignen (und daran ist ja nichts schlechtes) nicht vergessen, wer der Lenker der Weltgeschichte ist und dass wir in allem ihm vertrauen können, in jeder Lage und in jeder Zeit. Selbst wenn sie uns wieder in den Feuerofen stecken wie einst Daniels Weggefährten. Sie können uns nichts anhaben und sie können auch die Welt nicht verderben.“
    Ich stimme mit Dir überein: Der Herr ist der Lenker der Weltgeschichte! Dennoch sagte Jesus Seinen Jüngern und Nachfolgern was in der Zukunft geschehen wird und forderte sie zum Gebet auf:

    Mt 24,20 Betet aber, dass eure Flucht nicht im Winter geschehe noch am Sabbat; 21 denn dann wird große Drangsal sein, wie sie von Anfang der Welt bis jetzt nicht gewesen ist noch je sein wird.

    Darum allein geht es doch, dass Gläubige rechtzeitig vor den kommenden Ereignissen und Gefahren gewarnt werden um nicht auf jeden Wind der Lehre hereinzufallen und auch wissen, vor wem sie sich in Acht nehmen sollten.

    Dies hat Gott auch dem Volk Israel einst durch die Propheten sagen lassen.
    Ich denke es reicht keineswegs allein zu meinen, der Herr wird‘s schon richten.
    Wir sind aufgerufen zu Wachen und zu Beten.

  7. Lieber Baldur
    Ich bestreite nicht, das es Geheimorganisationen gibt und diese aus unserer Sicht keine guten Absichten haben. Aus ihrer Sicht aber handeln sie im Sinne der Menschheit. Diese Organisationen haben wesentlich die Aufklärung beeinflusst und haben antichristlichen Charakter.

    Was ich aber leugne ist, dass sie für alles verantwortlich sind und dass sie im Hintergrund »die Fäden ziehen«.
    Die erste Verschwörung die wir in der Bibel finden ist die zu Babylon, als Gott sagte, die Menschheit solle sich ausbreiten und es sollten sich Völker bilden. Da beschloss man, durch einen riesigen Turm Babel zur Metropole zu machen und damit die Welt zentralistisch zu leiten. Wie die Geschichte ausgegangen ist, wissen wir ja. Ein altes Sprichwort lautet: Der Mensch denkt und Gott lenkt. Tatsächlich gibt es in der Geschichte sehr wenige Zeugnisse davon, dass Gruppen von Menschen, Parteien, Stände oder der Klerus einer Religionsgemeinschaft den Lauf der Geschichte zu lenken imstande waren. Zu komplex ist die Geschichte in ihrem Ablauf, als dass jemand sie wirklich im Griff hat, mit Ausnahme Gott unser Herr im Himmel. Er lenkt die Geschicke auf Erden nach dem, was wir hier so treiben. Er lässt Mächte entstehen und verderben, nach seinem geheimen Plan, der uns einmal in der Ewigkeit offenbart wird.

    Also warum sollten wir Menschen fürchten, die so tun als wären sie aus eigenem Antrieb zu Macht uns Einfluss gekommen. Sie haben mit dieser Macht auch Verantwortung erlangt und müssen Gott Rechenschaft ablegen über das was sie tun, ob sie sich dessen bewusst sind oder nicht. Welche ihrer Pläne Gott gelingen lässt um nicht nur sie, sondern auch uns zu prüfen, hat nichts aber auch schon gar nichts damit zu tun, ob wir Widerstand leisten oder nicht. Wir wissen was Gott wohlgefällig ist und was nicht, sein Wort sagt uns das. So spielt es überhaupt keine Rolle, wer die Welt gerade beherrscht und wie das geschieht, ob offen oder heimlich. Es ist alles im Fluss. Der Strom bewegt sich und niemand kann ihn in ein anders Bett zwingen. Am Ende aber mündet er in das Gericht Gottes und da werden wir nicht gefragt, ob wir politisch etwas bewegt haben, denn das haben wir nicht und hat auch sonst niemand. Die Geschichte hat uns bewegt und das ist irrelevant, weil nicht von uns verursacht. Was aber gefragt werden wird, ist ausschließlich unser Gebahren. War es Liebe oder war es Hass, was uns bewegte? War es Friede oder war es Feindschaft, der von uns ausging? Waren wir kalt- oder warmherzig, als wir den unter die Räuber gefallenen am Wegrand gesehen haben?

    Ob Kriege und Konflikte langfristig geplant ausgetragen werden, ob die Demokratien zerbrechen und es doch noch zu einer Weltherrschaft wie vom Anfang an beabsichtigt gibt, ist unwesentlich. Wir wissen ja, dass es am Ende der Zeit eine siebenjährige Herrschaft eines Weltdiktators geben wird, den wir den Antichristen nennen. Wenn das also ohnehin vorgezeichnet ist, warum sollte ich dann diese armen Hanswürste, die in geheimen Logen sich den Kopf zerbrechen, wie sie die Welt retten könnten, ohne auf Gottes Hilfe zu bauen, ernst nehmen? Warum sie bekämpfen. Wir leben in einem Raum der Geschichte, der uns zugeteilt wurde. Wir können hadern und sagen, dass uns eine andere Zeit lieber gewesen wäre. Tatsächlich aber spielt es keine Rolle für uns selbst, denn in jedem Zeitalter geb es die Möglichkeit zu scheitern oder zu bestehen. Man scheitert aber nicht, indem man sich aus der Politik heraushält, und man besteht nicht indem man auf die vermeintlich richtige Partei setzt oder eine falsche zu verhindern versucht. Wir stehen und fallen in unserem eigenen Beziehungsgeflecht in der Familie, im Beruf und in der Gemeinde.

    Also lasst uns den Wahn ablegen, wir könnten irgendetwas anderes bewegen als uns selbst. Lasst uns bei allem Wissen, das wir über Politik und Gesellschaft uns aneignen (und daran ist ja nichts schlechtes) nicht vergessen, wer der Lenker der Weltgeschichte ist und dass wir in allem ihm vertrauen können, in jeder Lage und in jeder Zeit. Selbst wenn sie uns wieder in den Feuerofen stecken wie einst Daniels Weggefährten. Sie können uns nichts anhaben und sie können auch die Welt nicht verderben.

    Ich habe ein Buch geschrieben: die Dämonen der Moderne, Dein Sohn hat es gelesen und davon einige weitergegeben. Seine Reaktion hat mich sehr gefreut. Mit diesem Buch wollte ich ja gerade das aufzeigen, dass die eigentliche Verschwörung gegen Gott sich nicht auf Erden abspielt, das sind alles nur Sandkastenspielereien. Die wirkliche Verschwörung geschieht vor Gottes Angesicht, denn ihm kann nichts geheim sein, sie vollzieht sich im Himmel unter den gefallenen Engeln, von denen der Oberste, Satan sich anschickt, sich bald in voller Präsenz den Menschen zu offenbaren. Sie werden ihm huldigen, weil er ja tatsächlich ein faszinierendes Wesen ist. Aber weil er sich gegen Gott auflehnt, wird die Zeit seiner Offenbarung nur sieben Jahr lang dauern. Eine verschwindend geringe Zeit im Licht der Ewigkeit. Er wird aber niemanden die Ehre geben, ihn hervorgebracht zu haben. Satan braucht keine menschlichen Steigbügelhalter und diejenigen die meinen es bewirkt zu haben, werden Seite an Seite mit denen im Kerker landen, die sich nach Gott ausgestreckt haben, denn zu keiner Zeit ist dies dem Menschen verwehrt. Er aber wird alle Ehre und Macht allein auf sich beziehen in dieser kurzen Zeit und mit großem Zorn regieren.

    Es tut mir leid, ich kann nicht mit, wenn es gegen Menschen geht, die in humanistischer Gesinnung meinen, sie täten etwas Gutes um Böses von der Menschheit abzuwenden. Ich kann sie nicht behandeln, als wären sie schuldig, ihn auf die Bühne gerufen zu haben. Sie sehen ihn ja gar nicht und wenn doch, dann als Engel des Lichtes, der mit großer Kunst die Menschen verführen kann. Diese sind aber seine Opfer und sind sehr zu bedauern. Ihren Thesen ist nichts anderes als die eschatologische Lehre der Bibel vorzuhalten, damit sie erkennen können, dass sie auf den Falschen setzen. Ihren Idealen ist die biblische Ethik entgegenzusetzen, die unwandelbar ist und unsere Herzen fest verankern kann in den himmlischen Regionen vor Gottes Angesicht. Damit wir zu jeder Zeit unanfechtbar bleiben und bewährt werden.

    Wenn das Ende kommt, werden die Menschen nach Völkern geordnet jeder in seiner Sprache Gott huldigen, ob das Graf Coudenhove Kalergi gefällt oder nicht. Was immer der Liberalismus hier auf Erden anrichtet, wenn unser Herr kommt, wird es beseitigt werden und die Erde wird auch moralisch wieder neu erblühen, besser und schöner als je zu vor. Also warum soll ich mich über den Graf und seine Gefolgschaft echauffieren wenn ich doch weiß, dass das alles Blödsinn ist, was er von sich gibt. Im übrigen sind solche Pläne ja nicht geheim, sie sind nicht einmal eine Verschwörung. Vieles ist einfach nur Verzweiflung. Die Menschen merken dass es eng wird. Sie fürchten um die Zukunft ihrer Nachkommen mit recht und wollen nach bestem Wissen und Gewissen die Weichen stellen, damit das Unheil doch noch abgewendet werden könnte. Wir aber wissen, dass das vergebliche Mühe ist, denn wir können die Welt nicht retten. Die Schöpfung ist zerstört und kann nur vom Schöpfer selbst wieder hergestellt werden. Ich aber kann keinen Menschen der guten Willens ist, anfeinden und bekämpfen. Ich kann ihm nur raten, die Bibel zu lesen, denn dann weiß er, dass er mit seinem Willen überhaupt nichts ausrichten kann, solange er in Autonomie lebt, also losgelöst von Gott seinem Schöpfer. Das ihm zu sagen, ist unsere Pflicht, aber ohne Gegendruck aufzubauen und Konflikte herauf zu beschwören oder im Konfliktfall Partei zu ergreifen. Denn es gibt ja durchaus unterschiedliche Strategien und diese werden in Zukunft aufeinanderprallen. Wir aber müssen uns heraus halten. Dazu hilft uns das Pilgerschaftsideal. Ein uraltes christliches Ideal, das uns mahnt, Fremdlinge in der Welt zu sein. Die Welt und ihre Händel sind unsere Sache nicht mehr, wenn wir wiedergeboren sind. Man kann uns verfolgen, demütigen, ignorieren und auslachen, aber man kann uns nicht dazu zwingen, in den Kampf auf irgend einer Seite mitzukämpfen. Diejenigen Christen aber, die meinen sich darüber hinwegsetzen zu können werden in arge Probleme geraten. Sie werden sich auf beiden Seiten wiederfinden und müssen ihre eigenen Geschwister bekämpfen. Um dies zu verhindern müssen wir mehr und mehr eschatologisch denken und zwar so, wie die Bibel es im Wortsinn verlangt, ohne Abstriche und ohne allegorischer Verwässerung ihres Gehaltes. Es ist nämlich sehr merkwürdig, wie sonst sehr bibeltreue Christen plötzlich ihre Hermeneutik verändern, wenn es um Eschatologie geht. So werden wir die Herausforderungen der Zeit nicht meistern. Es geht nur mit eiserner Treue zum Wort, auch wenn dieses uns gerade verurteilt. Besser jetzt das Urteil annehmen, als erst am jüngsten Tag, wenn es zu spät ist.

  8. Lieber Johann, bitte schreibt hier weiter … die Eingangsdiskussion sollte auch gelesen werden. (Ich kann mich wegen meiner Nachtschichten im Moment nicht einbringen). Herzliche Grüße – Siegfried

  9. Nun gut, ich nehme die Herausforderung an und antworte auch diesmal wieder in aller brüderlicher Hochachtung.
    Allerdings hat die Diskussion dann nichts mehr mit dem eigentlichen Titel des Posts zu tun. Deshalb würde ich gerne einen neuen Treath eöffnen unter dem Titel: Gibt es eine Weltverschwörund und wie sollen wir damit umgehen?
    Hier ist dann die obrigkeitliche Unterordnung nur eine Tangente, nämlich ob wir, im Falle dass eine Weltverschwörung unser Land im Griff hat, dann immer noch die Unterordnung pflegen sollen.

    Jemand sollte dazu ein Eröffnungsstatement abgeben.

  10. Lieber Johann Schoor,

    nochmals zur Verschwörungstheorie:

    Dieses Unwort ist ja heute zu einem Totschlagargument geworden, mit dem man alles abwürgen und ins Reich der Lügen, Spekulationen oder Märchen verweisen kann.
    Es wäre auch möglich, dieses “Unwort” durch “Plan” zu ersetzen.

    Es ist doch in der Tat so, dass alles was Menschen machen nach einem ausdachten Plan abläuft. Und die Leute die im Hintergrund die Fäden ziehen denken nicht nur von heute auf morgen, sondern in langen Zeiträumen.

    Ich habe hier schon bei “Ein teuflischer Plan” darauf hingewiesen.

    https://www.der-ruf.info/ein-teuflischer-plan-baldur-gscheidle/

    Oder fallen wohl Kriege, Attentate usw. einfach mal so nebenbei zufällig vom Himmel?

    Der Hochgradfreimaurer Winston Churchill schrieb:

    „Derjenige muss in der Tat blind sein, der nicht sehen kann, dass hier auf Erden ein großes Vorhaben, ein großer Plan ausgeführt wird, an dessen Verwirklichung wir als treue Knechte mitwirken dürfen.“– Winston Churchill (1874-1965), Britischer Premierminister.

    (https://de.wikiquote.org/wiki/Diskussion:Winston_Churchill) http://www.idea.de/gesellschaft/detail/theologe-christen-sollten-keine-verschwoerungstheorien-verbreiten-99147.html

    Dazu Auszüge aus seiner Biographie: (http://www.teleboom.de/Churchills_Biographie__Auszug_.pdf)

    Und hinter all den Erscheinungen in unserer Welt steckt der Vater der Lüge und Mörder von Anfang an – Luzifer – der seine Herrschaft antreten will indem er vorher die Welt ins Chaos stürzen will.

    Der 33° Freimaurer Albert Pike schreibt in “Morals und Dogma”

    “Jede Freimaurerloge ist ein Tempel der Religion, und ihre Lehren sind Anweisung der Religion … Freimaurerei, wie alle Religionen, alle Mysterien, die Hermetik und Alchemie, verbergen ihre Geheimnisse vor allen außer den Adepten und Weisen oder den Auserwählten und benutzen falsche Erklärungen und Fehlinterpretationen ihrer Symbole um die Leute irrezuführen … Die Wahrheit, die sie das Licht nennen, muss geheim gehalten und vor ihnen verborgen werden. Die Massen brauchen eine Lehre, die ihrer unvollkommenen Vernunft entspricht. Die Gottesvorstellung des Menschen muß an seiner geistigen Kultivierung und an der Intellektualität orientiert sein, an den Kräften moralischer Vortrefflichkeit. Gott ist wie der Mensch ihn sich ausdenkt, das reflektierte Bild des Menschen selbst.”

    Soviel mal für heute.

    Gruß Baldur

  11. Natürlich ist das Buch von Dr. Erdmann zu schreiben gewesen, es ist ja Selbstkritik, wenn sie angenommen würde, wäre sie ein großer Segen. Martin Erdmann ist nicht betroffen von 1. Kor. 5:12-13 12, wo es heißt:
    Denn was gehen mich die draußen an, dass ich sie sollte richten? Habt ihr nicht die zu richten, die drinnen sind? Die aber draußen sind, wird Gott richten. Verstoßt ihr den Bösen aus eurer Mitte!

    Die meisten Christen zerreißen sich lieber den Mund über die Welt, anstatt auch nur ein einziges mal die eigene Praxis in Frage zu stellen.

  12. An Johann Schoor,

    man sollte als Christ schon über diese Verschwörung bescheid wissen, vor allem weil es dabei um biblische Prophetien geht. Wir wollen ja nun alle wissen, wo wir in der Zeit stehen. Der Abfall ist da ! Das Papsttum wie M. Luther schreibt ist nun mal der Mensch der Sünde, der Sohn des Verderbens, welcher noch offenbart werden muss, und langsam wird dies auch offenbart das diese Scheinchristen Lucifer als ihren Gott angenommen haben und ihm auch dienen ! Den ehrlich, gottesfürchtigen Menschen wird es auch noch klar werden, das z.B. der “ehrwürdige Tag der Sonne” kein geheiligter und gesegneter Tag Yawehs ist, genau sie wie der Rest der röm.-kath. Feiertage.
    Die Jesuiten haben nun mal die Freimaurerei geschaffen, die kamen nicht aus dem Nichts, sie haben die gleichen Rituale, Handdrücke und auch sie beten in den Hochgraden Lucifer, sprich Satan wissentlich als ihren Gott an. Es gibt da genügend eindeutiges Material im Netz, weil diese Menschen geben es neuerdings schon öffentlich zu, zu wem sie sich zugehörig fühlen.

    Wobei ich Dir natürlich recht geben muss, das dieser Punkt uns in der eigenen Heiligung nicht weiter bringt. Deshalb sollten wir die Verschwörungen einfach nur zu Kenntnis nehmen und nicht als einen Teil der christlichen Lehre betrachten oder wie es einige “christliche” Youtube tun, als Götzendienst betreiben.

    Liebe Grüße Jens

  13. “Sehr erfreulich, wenn sich auch mal jemand über solche Erkenntnis seiner eigenen Sünde besinnt und Buße tut. Ich garantiere Dir aber, es werden mehr sein, die gerade über diese Erkenntnis ihre eigene Sünde bagatellisieren. ” Lieber Johann, sehr wahre Sätze, die mich nachdenklich machen … aber, wie bei vielen Dingen ist die Befassung mit Verschwörungen ein schmaler Grat, oder hätte Martin Erdmann´s Buch “Der Griff zur Macht” etwa nicht geschrieben werden sollen?

  14. Diese ganze Sache ist doch recht einfach und man erkennt sie auch aus der Bibel. Beginnen wir mit dem AT, nur ein Beispiel. Die Hebammen in Ägypten, haben sie der dortigen Regierung gehorcht, als sie die Babys der Hebräer töten sollten und war dies vor Gott richtig, ja oder nein ?

    Aus dem NT, als den Aposteln durch ihre jüdische Regierung verboten wurde im Namen Jesu Christi zu lehren, war es vor Gottes Angesicht richtig das diese weiter das EVANGELIUM verkündigten, ja oder nein ?
    Denn wir sollen Gott mehr gehorchen als denn Menschen, so steht es geschrieben !

    So lange wie eine Regierung also nicht von uns verlangt, das wir gegen Gottes Gebote verstoßen, sollen wir tun was sie uns sagt ! Wenn sie uns aber zwingt dies zu tun und uns damit zur Rebellion gegen Gott aufruft haben wir nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht ihr den Gehorsam speziell in diesem Punkt oder diesen Punkten zu verweigern. Z.B. Einer Armee beizutreten um im Geiste Satans gegen das 6. Gebot zu verstoßen und Menschen zu ermorden käme mit Sicherheit für keinen wiedergeborenen Christen in Frage.
    Wer z.B. dem widerspricht ist definitiv kein Christ, das sage nicht ich sondern das Wort Gottes.

    Amen

  15. Sehr erfreulich, wenn sich auch mal jemand über solche Erkenntnis seiner eigenen Sünde besinnt und Buße tut. Ich garantiere Dir aber, es werden mehr sein, die gerade über diese Erkenntnis ihre eigene Sünde bagatellisieren. Wozu brauchen Menschen denn Sündenböcke, um sich über andere zu empören die vermeintlich schlechter sind als man selbst ist. Das ist aber eine riesige Selbsttäuschung. Tatsache ist, dass der Teufel uns diese Sündenböcke gerne zurechtmacht, nach aller Regel der Kunst, denn dadurch verhindert er, dass ich die Leute fragen: was mach ich eigentlich falsch und woran krankt die Gesellschaft wirklich. Es ist viel leichter zu rufen: Verschwörer Verschwörer!, als dem Wort Gottes zuzuhören, wenn es in Jak. 4 sagt:
    1 Woher kommt Streit, woher Krieg unter euch? Kommt’s nicht daher: aus euren Gelüsten, die da streiten in euren Gliedern?
    2 Ihr seid begierig und erlangt’s nicht; ihr mordet und neidet und gewinnt nichts; ihr streitet und kämpft; ihr habt nichts, weil ihr nicht bittet;
    3 ihr bittet und empfangt’s nicht, weil ihr in übler Absicht bittet, nämlich damit ihr’s für eure Gelüste vergeuden könnt.
    4 Ihr Ehebrecher, wisst ihr nicht, dass Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist? Wer der Welt Freund sein will, der wird Gottes Feind sein.

    Da ist nämlich jeder gemeint, konservativ oder progressiv, links oder rechts, heimlicher Verschwörer oder offener Rebell. Christ oder Nichtchrist. Wir alle haben diese Tendenz von Natur aus in unseren Herzen und brauchen die Vergebung. Also lasst uns das verkünden und sonst nichts. Lass die Verschwörer Verschwörer sein, sie können uns nicht schaden, aber wir schaden uns und unserer Botschaft, wenn wir sie überhaupt nur wahrnehmen. Solche zu meiden heißt sie zu ignorieren.

  16. Lieber Johann, ich würde diese Bünde nicht ganz so abtun! Für viele Menschen wird an solch monströsen Verbrechen erst deutlich daß das Böse böse ist. Ein gern gesehener Autor auf dieser Seite, Bruder Uwe Bausch, hat sich über diese Erkenntnis zum Glauben an den Herrn Jesus bekehrt … ABER, ohne Frage, unsere Kenntnis über solche Verschwörungen soll nicht zur Feindschaft führen.

  17. Lieber Baldur,
    ich hab das dann schon mitbekommen, dass Deine Antwort nicht mir galt. Aber erst nachdem ich genauer hinsah. Deshalb wollte ich das klarstellen, denn andere könnten wie ich zuerst, meinen es wäre an mich gerichtet.

    Das Studium der Verschwörungen die wir in der Bibel finden wäre durchaus interessant. Doch alles was wir da lesen, hätte nicht die Dimension gehabt, die Verschwörungen heute angedichtet werden. Heute versteht man unter Verschwörungstheorie doch mehr die Macht existierender Geheimbünde, die die Weltherrschaft an sich reißen wollen. Einige dieser Institutionen sind schon hunderte Jahr alt. Das ist es, wovon ich nichts halte. Denn bei allen technischen Möglichkeiten, die es heute gibt, halte ich es doch noch immer für unmöglich, die gesamte Welt manipulativ und subversiv von Menschenhand lenken zu können. Da wird angenommen, dass alles was geschieht, von einer kleinen Gruppe von Menschen beschlossen worden ist. Die Welt soll im Chaos enden um dann eine neue Weltordnung und eine Weltregierung hervorzubringen. Das ist absoluter Humbug. Nicht dass es keine Versuche gegeben hätte und noch gibt, das zu tun, aber wie wir ja von den kleinen Verschwörungen in der Bibel wissen, Gott vereitelt ihr Tun. Es geschieht nicht so wie Menschen es wollen, sonder so wie Gott es will. Dabei hat er den Finsternismächten erlaubt, in dieser Zeit den Abfall zu inszenieren, der schon weit fortgeschritten ist. Wie wir wissen, kommt danach Jesus wieder. Also wo haben da Menschen ihre Finger im Spiel? Sie sind doch alle nur Werkzeuge des Bösen, oder Werkzeuge der Gnade und können allesamt nicht mehr erreichen, als Gott zulässt. Er hat immer die absolute Kontrolle. Deshalb ist es unwichtig, was diese Leute tun oder lassen. Das ist ja auch die eigentlich Botschaft von Psalm 2.

    Ich halte das für wichtig, dass sich Gotteskinder diesem Einfluss entziehen. Denn er führt auf eine falsche Spur. Wenn ich glaube, dass die Probleme dieser Welt verursacht sind von einer bestimmten Gruppe von Menschen, bin ich nicht mehr neutral und werde mich über kurz oder lang daran beteiligen, die vermeintlichen Übeltäter unschädlich zu machen. Wie das abläuft, ist uns ja aus der Geschichte hinlänglich bekannt. Menschen machen Menschen zu Sündenböcken, weil sie der Wahrheit nicht ins Gesicht sehen wollen, dass nämlich die Sünde jedes Einzelnen dazu beiträgt, dass die Welt ins Verderben taumelt. Wir aber sollten das wissen und klar akzeptieren. Seien es Freimaurer, oder illuminaten, Mormonen oder Moslems, oder wer sonst noch auf eine ideologische Weltherrschaft hofft. Sie sind alle Verführte des Satans und tun seinen Willen, ob sie sich dessen bewusst sind oder nicht.

    Diese ganze Weltverschwörungsdebatte ist so ein Mittel des Teufels, die Menschen von echter Buße abzuhalten. Zudem erzeugt sie Hass und Feindschaft und lähmt unsere von Gott gegebene Liebe, mit der wir Menschen, egal wer sie sind, heraus retten können aus dem verkehrten Geschlecht. Vor kurzem war ich bei einem Facharzt und sagte ihm auf den Kopf zu, dass er ein Freimaurer wäre. Er war sehr verblüfft, dass ich das erkannt habe. Wir haben sehr freundlich miteinander gesprochen. Er wollte mich glatt anwerben. Ich habe ihm meinen Standpunkt erklärt und er war zufrieden damit. Warum sollen wir irgendwen als Feinde betrachten, wenn doch unsrer aller Sünden, auch Deine und Meine das Gericht Gottes heraufbeschwören. Lasst uns lieber vom sicheren Felsen aus, der unser Herr ist, denen die noch mit den Fluten der Weltgeschichte kämpfen zurufen, dass sie sich ebenfalls auf diesen Felsen Retten und alles andere beiseite lassen.

  18. Liebe Brüder,

    man kann über das Christsein und das Verhältnis gegenüber dem Staat ja gerne verschiedener Meinung sein, sollte diese jedoch nicht als das allein Richtige darstellen.

    Will hier einmal einen Denkanstoß geben, wie das bei Apostel Paulus war.

    Die Schrift bezeugt uns, dass Paulus, obwohl Jude und Pharisäer von Geburt an römischer Bürger war, und das mit allen Rechten die der römische Staat seinen Bürgern gewährte.
    Und Paulus berief sich mehrmals auf sein Recht als Bürger des römischen Staates.

    Die Geschichte ist bekannt, dass Paulus und Silas in Philippi ausgepeitscht und in den Stock eingespannt wurden. Dort berief er sich auf sein Bürgerrecht, dass ein Römer nicht ausgepeitscht werden durfte. Mitnichten ließ er alles in christlicher Geduld über sich ergehen. Er hatte sich auf das Gesetz des Staates berufen.

    Bekannt ist auch die Geschichte, wo sich die Juden verschworen, Paulus zu ermorden, weil er die Botschaft von Jesus Christus weitergab.

    Apg 23,12 Als es aber Tag geworden war, rotteten sich die Juden zusammen, verfluchten sich und sagten, dass sie weder essen noch trinken würden, bis sie Paulus getötet hätten.
    13 Es waren aber mehr als vierzig, die diese Verschwörung gemacht hatten,
    14 die zu den Hohenpriestern und den Ältesten kamen und sprachen: Wir haben uns mit einem Fluch verflucht, nichts zu genießen, bis wir Paulus getötet haben.

    Durch die Gnade des HErrn hörte der Neffe des Paulus von der Verschwörung und berichtete davon den römischen Soldaten. Dies ermöglichte es Paulus, im geheimen, begleitet durch römische Wachen, zur Stadt Cäserea gebracht zu werden, dem Aufenthaltsort des Landpflegers Felix. (Apg 23:12-35).

    23 Und als er zwei von den Hauptleuten herzugerufen hatte, sprach er: Macht zweihundert Soldaten bereit, damit sie bis Cäsarea ziehen, und siebzig Reiter und zweihundert Lanzenträger, von dritten Stunde der Nacht an. 24 Und sie sollten Tiere bereithalten, um Paulus darauf zu setzen und sicher zu Felix, dem Statthalter, hinzubringen.

    Paulus blieb bei Felix zwei Jahre lang in Haft, wobei er die Freiheit erhielt, die Geschwister zu sehen und auch zu predigen. Die ganze Zeit hindurch versuchte Felix, von Paulus Bestechungsgelder zu bekommen (Apostelgeschichte 24:1-27). Porcius Festus wurde dann der Nachfolger von Felix. In einem Versuch, die jüdischen Anführer zu beschwichtigen, fragte Festus den Paulus, ob er bereitwillig sei, nach Jerusalem zurückgebracht zu werden, um dort gerichtet zu werden.

    Während Paulus noch in römischer Haft war, planten die Juden einen Anschlag, um ihn umzubringen, und zwar auf seinem Weg zu einer Versammlung der Juden, um ihn dort anzuhören. Durch Gottes Gnade hörte Paulus Neffe von der Verschwörung und berichtete davon den römischen Soldaten. Dies ermöglichte es Paulus, im geheimen, begleitet durch römische Wachen, zur Stadt Cäserea gebracht zu werden, dem Aufenthaltsort des Felix, dem Landpfleger (Apostelgeschichte 23:12-35).

    Wie geht es weiter?

    Apg 25 1. Als nun Festus in die Provinz gekommen war, ging er nach drei Tagen von Cäsarea hinauf nach Jerusalem. 2 Und die Hohenpriester und die Vornehmsten der Juden erstatteten bei ihm Anzeige gegen Paulus und baten ihn, 3 wobei sie es sich als Gunst erbaten gegen diesen, ihn nach Jerusalem kommen zu lassen; indem sie einen Anschlag planten, ihn unterwegs umzubringen.

    Paulus beruft sich auf den Kaiser.

    Paulus wusste, was ihn in Jerusalem erwarten würde. Er würde in Jerusalem seinen Anklägern und den Anführern ausgeliefert sein. Paulus schaute einer Situation entgegen, welche der unseres Herrn vor seiner Kreuzigung ähnelte. Das jüdische Gericht und die jüdischen Anführer waren nicht der geeignete Ort für Paulus, um dort gerichtet zu werden, denn er war ein römischer Staatsbürger (und besaß alle Rechte, die sich aus demselben ergeben). Dies vor Augen bestätigte Paulus erneut seine Position, nämlich, dass es für ihn keine Notwendigkeit gebe, nach Jerusalem zurückzugehen: „Ich stehe vor dem Richterstuhl des Kaisers, wo ich gerichtet werden muss; den Juden habe ich kein Unrecht getan, wie auch du sehr wohl weißt.

    Ich berufe mich auf den Kaiser“ (Apostelgeschichte 25:10,11). Diese Berufung bewirkte direkt Paulus Übergabe an Rom (Apostelgeschichte 27:1 bis 28:31). Gemäß der Überlieferung wurde er in Rom freigesprochen, und er reiste weiter nach Spanien, wo er diente. (Römer 15:24,28).

    Möchte die Geschichte nicht weiter ausdehnen, aber es wird doch deutlich, dass Paulus auf seine bürgerlichen Rechte pochte und auch bei der Obrigkeit Gehör fand.
    Sollen wir nun als Christen nicht ebenfalls unsere Rechte einfordern und vertreten dürfen? Wir geben sozusagen dem Kaiser was des Kaisers ist, sollten aber dabei nicht vergessen, Gott zu geben was Er fordert. Wir haben als Christen sowohl Rechte auch als Pflichten. Wir bezahlen unsere Steuern und halten uns an die Gesetze, soweit sie mit Gottes Geboten in Einklang stehen.

    Wir vortreten weder Abtreibung noch Homoehe, auch wenn dies heute im Gesetz verankert ist und stehen damit im Widerspruch zum Staat.

    Jedoch haben auch viele junge Christen ihr Recht auf Kriegsdienstverweigerung durchgesetzt, weil sie nicht töten wollten.

    Ich denke, als Christen leben wir wie es Luther sagte, in zwei Reichen und müssen abwägen, wie wir uns zu verhalten haben. Auf alle Fälle, so denke ich persönlich, dürfen wir uns auch auf unsere Rechte berufen.

    LG Baldur

  19. manche dieser trostlosen und unlösbaren Probleme verknüpfe ich in Gesprächen mit Ungläubigen in aller Regel mit der Aussage, daß es nur EINEN Trost und EINE Hoffnung geben kann und führe aus was die biblische Prophetie (im Großen und Ganzen) über das Weltgeschehen sagt … es ist sonderbar, ich habe noch nie großartigen Widerspruch gehört, denn viele Menschen haben keine Hoffnungen mehr, sie sehen wie alles schlechter wird und daß wir in einer Endzeit leben könnten, ist erstaunlicherweise auch für Ungläubige nicht unplausibel …

  20. Lieber Baldur, ich denke, da ich Bruder Johanns sehr ernsthafte Ausführungen kenne, daß er vor einer Fokussierung auf diese geheimen Verschwörungen warnen möchte …

  21. Das ist richtig, heraushalten heißt nicht, dass wir schweigen. Schweigen dürfen wir nicht, wir haben auch einen Prophetischen Dienst zu erfüllen. Niemand muss sich genötigt fühlen, jeder wie er kann. Aber mindestens wenn ich gefragt werde, beziehe ich Stellung und bekenne meinen Herrn Jesus Christus, den kommenden Friedefürsten.

  22. Werter Johann Schoor,

    falls Du mich mit meinem Beitrag an “Johannes” gemeint hast, bist Du im Irrtum.
    Ich habe Bruder “Johannes Reinders” auf seinen Beitrag geantwortet.

    Im Übrigen bin ich mit Deinen Ausführungen auch nicht einverstanden. Diese billige Keule der Verschwörungstheorie zieht bei mir nicht. Suche mal in Gottes Wort nach Verschwörung, da wirst Du ebenfalls fündig, das ist REALITÄT!

  23. Dieses “heraus halten” erachte ich, bei allem Verzicht auf aktive politische Tätigkeit, als einen Standpdunkt einer kritischen Neutralität, also ohne eine besondere Parteinahme, jedoch nicht als Sprechverbot. Denn WER kann die Zusammenhänge besser interpretieren als wir Christen? WER kann diesem fehlinvestierten Glauben der Massen, an irgendwelche politischen Führer, mehr entgegensetzen, als WIR Christen? WER kennt die Zeichen und den Ausgang der Dinge besser, als WIR Christen (sofern unsere Endzeittheologie gesund ist) ?

  24. “Der neue Rechtstrend hat keinerlei biblisch-christlich motivierte Ansätze und wird sich allenfalls wieder zu einem rigorosen System der Unbarmherzigkeit und Ungerechtigkeit entwickeln.”

    Sehr gut formuliert!

    “Darum meine ich, sollten wir uns aus aller Politik heraus halten, denn alle Politik wird stets gegen Gott gemacht werden.”

    … und ein gutes Fazit!

  25. Also ich heißt JOHANN nicht Johannes. Falls mir jemand antwortet sollte er das berücksichtigen, denn es gibt hier noch einen Johannes, mit dem ich nicht übereinstimme. Soviel, um Missverständnissen vorzubeugen.

    Bezüglich der humanistischen Geheimorganisationen etc. und möglichen Verschwörungen, möchte ich noch anmerken, dass ich das für reine satanische Ablenkungsmanöver halte. Da passiert nicht halb so viel wie angenommen. Aber man konzentriert sich mehr und mehr auf diesen Nebel der dadurch entsteht und vermutet alleine dahinter die Gefahr. Doch die eigentliche Gefahr ist, dass der Humanismus den Liberalismus in die staatlichen und politischen Institutionen aller Couleur gedrückt hat. Es ist daher nicht mehr möglich, das Rad zurück zu drehen, selbst wenn man es wollte. Diese diabolische Spiel mit den Links/Rechts Kapriolen mutet an wie das Doppelpassspiel in einer guten Fußballmannschaft. Der Ball geht ins Tor, weil der Verteidiger nicht weiß, wen er attackieren muss. So werden wir auch politisch von links nach rechts gekickt und merken nicht, wie man alle gegeneinander ausspielt, bis es geschehen ist und die ganze Welt in den Händen des Antichristen liegt.

    Die Wahrheit ist, es gibt keine Partei, die sich Gottes Wort verpflichtet fühlt und es wird auch keine mehr geben. Wenn der Liberalismus zu Ende ist, weil seine faulen Früchte jedem den Magen umdrehen, der sie genossen hat, dann wird es auch keine Rückkehr zu Gott geben, denn der Mensch wird weiterhin als Maß aller Dinge gelten und Gott wird mehr als heute eine mystische Chimäre sein, die den psychologischen Zweck erfüllen wird, das Volk auf Kurs zu bringen. Echten biblischen Glauben aber wird man vergeblich suchen. Dieser Trend zeichnet sich heute schon deutlich ab. Der neue Rechtstrend hat keinerlei biblisch-christlich motivierte Ansätze und wird sich allenfalls wieder zu einem rigorosen System der Unbarmherzigkeit und Ungerechtigkeit entwickeln.

    Darum meine ich, sollten wir uns aus aller Politik heraus halten, denn alle Politik wird stets gegen Gott gemacht werden. Das ist beschlossene Sache seit der Aufklärung. Das war ja schon vor der Aufklärung so, aber man war damals noch der irrigen Meinung, dass man Politik für und mit Gott macht (Herr haben wir nicht in Deinem Namen …) Nun aber ist die Absicht deutlich genug und keine Geheimorganisation könnte oder wollte sie noch verstecken. Wer immer seine säkulare Autonomie hervorheben möchte, tut dies öffentlich und mit stolzgeschwellter Brust. Dafür wird er nicht kritisiert, sondern gelobt.

  26. Lieber Bruder Johannes,

    wenn alles mit der Demokratie so einfach wäre! Heute haben wir angeblich eine Demokratie und unser Land geht kulturell und glaubensmäßig immer weiter bergab. Was kann denn der normale Bürger heute noch bewegen? Absolut nichts! Unsere Regierung hält sich leider nicht an die von Gott gegebenen Gebote.

    Frau Merkel bestimmt was Sache ist, der Bürger wird dabei nicht gefragt. Wer sich gegen diese Politik wendet wird in die rechte Ecke gestellt. Man darf auch einmal hinterfragen, wer Hitler groß gemacht und finanziert hat.

    Er war ja nur ein aus Österreich importierter Maler. Den haben dann unsere Kirchen in “D” ebenfalls kräftig unterstützt.

    Wir lesen hier auf de diesem Blog viel über Illuminaten. Freimaurer, Rotarier und anderen Verbänden die in Wahrheit hinter den Mächtigen dieser Welt stehen.

    Welche Demokraten bei uns verhindern Abtreibung, die offenen Grenzen für Muslime usw.? Wie zu sehen ist läuft alles nach Plan der NWO. Das Volk wird heute mit vielen Events vom Nachdenken abgehalten, nur Wenige haben noch den Durchblick. Und diese Entwicklung reicht bis tief in die Evangelikale Welt.

    Was die Entwicklung in den USA betrifft, sollten wir mal erst abwarten was da noch alles geschieht.

    Beten wir, dass noch viele Menschen in dieser Welt den Weg zu Jesus Christus finden!

    Herzlichen Gruß Baldur

  27. ich denke, daß das von einem ca. 1-stündigen Vortrag auch zu viel erwartet wäre, diese Fragen in allen ihren Aspekten einzeln zu beantworten. Jedoch erscheint mir dieser Vortrag als ein sehr gutes “Geländer” nachgeordnete Fragen hieraus zu beantworten und somit genügsam. Die Frage die natürlich hier nicht gestellt ist, ist das Individuum und sein Gewissen … sicherlich kann ein Christ z.B. nicht mit gutem Gewissen an einer Sache beruflich mitarbeiten, die einem sündigen Zweck dient …

  28. Der Vortrag lässt leider die wichtigsten und brennendsten Fragen offen. Wie steht es mit der Wehrpflicht? Wie mit dem zivilen Ungehorsam, wenn dieser Staat etwas von mir verlangt, das gegen Gottes Willen ist. Wie leistet man in diesem Fall widerstand, ohne das Prinzip der Anerkennung des jeweiligen politischen Systems zu verletzen. Keine Beteiligung an Revolutionen. Wo ist die Grenze? Kann man als Christ auf der Straße Politik machen (Demonstrationen, Petitionen etc.)? Ist es überhaupt möglich, Demokratien, in denen der Wille der Mehrheit der Bevölkerung durchgesetzt wird, ohne Rücksicht auf ursprüngliche von Gott gegebene Ordnungen, ebenfalls als von Gott gegeben anzusehen, auch wenn sich herausstellt, dass dadurch ein moralisches Gefälle entsteht, das unweigerlich in die Anarchie führt. Regierungen sollen Anarchien verhüten helfen. Was wenn das System genau das fördert? Es schafft sich langfristig zwar selbst ab, aber der Schaden ist angerichtet und kann ohne vieles Blutvergießen kaum noch eingedämmt werden.

  29. Mein lieber Bruder Johannes,

    zu kurz gedacht: Ich lehne nicht die Demokratie ab, ABER den Widerstand zu ihrer Rettung … bitte differenzieren!!! Der Widerspruch zu einem Grundgesetz das Rebellion erlaubt, stört Dich dabei keineswegs … oder hältst Du sehr viel auf unsere Gesetze die Dein Gewissen belasten müssen und Abtreibung oder Gender-Schulpläne erlauben?

    Ich habe mich zu dem Artikel 29 Absatz 4 sehr klat geäußert … BITTE versuche es zu widerlegen, ehe Du so einen Quark hier schreibst: https://www.der-ruf.info/das-primat-der-gebote-jesu-steht-ueber-dem-recht-zum-widerstand-art-20-abs-4-gg-siegfried-schad/

    Du hast politisch viel bewegt? (Das Missionarische hinterfrage ich nicht)… politisch viel bewegt? Mit Verlaub … Du klingst sehr eitel!Vergib mir bitte diese Portion Ironie, aber angesichts Deiner großen Worte muß ich da etwas hinterfragen: Bist Du an den Regelungen der kommunalen Abwasserverordnung beteiligt, oder was nennst Du etwa Deinen politischen Gestaltungsgrahmen? In allem Respekt. lieber Bruder Johannes … höre auf das was die Bibel sagt und bleibe mit Deinen Ambitionen auf einem nüchternen Boden.

  30. Hallo Siegfried,
    auf dem Mist Deiner Denke konnte Hitler gedeihen. Demokratie ist nicht nur ein Recht auf Freiheit und bürgerliche
    Mitwirkung, sie ist eine Verpflichtung. Demzufolge lehnst Du die Demokratie ab und stehst im Widerspruch zum Grund-gesetz. Untertan der Obrigkeit zu sein schließt die Mitwirkung an der demokratischen Willensbildung ein und nicht aus !!!
    Die Frage ist, wieviel Zeit man investiert. Wer vom Herrn einen Missionsauftrag hat, hat vermutlich keine Zeit für Politik,
    aber wenn ich mich umschaue unter den Glaubensgeschwistern, tun die allermeisten weder das eine noch das andere.
    Ich gebe aus Erfahrung sofort zu, dass die meisten politischen Bemühungen in einer Sackgasse landen. Deine Verweigerung ist aber sehr viel schlimmer. Ich habe politisch viel bewegt, und missionarisch noch mehr. Und manchmal
    lassen sich das Eine und das Andere verbinden.
    Stammtischdiskussionen bringen tatsächlich nichts, aber wir Christen haben die Möglichkeit, uns dem politischen Bösen
    entgegenzusetzen, ich nutze das, und ich finde es einfach schlimm, dass Du den Geschwistern, die einen Auftrag von
    Gott für eine politische Betägigung haben, ein schlechtes Gewissen einreden willst, weil Politik angeblich sich für Christen
    nicht gehört. Schau Dir den Bruder Mike Pence in USA an, der ist Vizepräsident der USA, und wir sollten für ihn beten,
    dass er zum Segen für die Menschheit wird durch seine Politik und manchmal auch durch den Widerpruch, den er seinem Chef Trump entgegenbringt.

Liebe Geschwister im Herrn Jesus,