REFORMATION HEUTE. 95 Thesen zur Situation von Kirche und Gesellschaft in der Gegenwart (Dr. Lothar Gassmann)

(Quelle: Dr. Lothar Gassmann http://l-gassmann.de)

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Eingestellt von Siegfried Schad © Dr. Lothar Gassmann alle Rechte an diesem Artikel vorbehalten.

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9 Kommentare

  1. Lieber Günther,

    für diesen Herrn ist die “ganze Bibel” wertlos. Er leugnet den lebendigen Gott und dazu Seinen ins Fleisch gekommenen Sohn Jesus Christus. Er sieht sich selbst als ein Produkt aus Zufall, Selektion und aus Nichts entstanden. Sein Gottesbild, wenn er überhaupt eines haben sollte, ist nichts als leerer Wahn. Sein Götze ist Darwin – mehr nicht! Sein Hintergrund ist die Lehre der Freimaurer. Für ihn ist der Begriff Gott lediglich eine Projektion des Menschen, wie es Ludwig Feuerbach als Philosoph postuliert hat.

    LG Baldur

  2. Zu Baldurs Leserbrief vom11.02.17: Bedford-Strohm, ich mag ihn weder Bischof noch
    Ratsvorsitzender nennen, hat tatsächlich gesagt, wer eine kreationistische – also gegen
    die Evolutionstheorie gerichtete – Lehre verbreite, habe keinen Platz in der Landeskirche
    (idea Nr.46/2014). Damit erklärt er meiner Meinung nach die erste Seite der Bibel für
    irrelevant und gibt, wie ich finde, die gesamte Heilige Schrift der Lächerlichkeit preis. Ich kann es nicht fassen. Zum anderen macht er penetrant Reklame für die Lutherbibel 2017.

  3. Ich muss nochmals auf Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Rates der EKD und sein “inniges” Verhältnis zu den Evangelikalen kommen.

    In einem Interview mit dem Leiter des idea-Spektrum Magazins Matthies (Nr. 46 Nov. 2014) hat Heinrich Bedford-Strohm geäußert:

    “Wer eine kreationistische – also gegen die Evolutionstheorie gerichtete – Lehre verbreite, habe keinen Platz in der Landeskirche.”

    Das ist wenigstens ein deutliches Wort wo nun jeder weiß wo er dran ist. Also heißt der neue Gott „Evolution“ – ein ominöses Konstrukt eines schon lange verblichenen Herrn namens Darwin. Daran hält auch der Bischof, Aufseher über die Evangelischen Christen fest und wirft den Schöpfergott Jahwe mitsamt Jesus Christus auf den Müll und verweist die ganze Bibel in das Reich der Märchen und Legenden.

    Ob er wohl auch gegen den Koran so vorgeht ist die Frage?

    Muslime glauben, dass Allah Himmel und Erde, alle Tiere, Pflanzen und den Mensch erschaffen hat. Und auch die Engel.
    Die Menschen hat Allah nach dem Glauben der Muslime erst ganz zum Schluss erschaffen. Ihnen erteilte er nach dem Koran eine ganz besondere Aufgabe und Verantwortung: Sie sollen die Erde mit allen Bewohnern behüten und bewahren und sich ihre Schönheit und Vollkommenheit immer wieder bewusst machen. Nachzulesen im Koran, zum Beispiel in den Suren 16:79-82 und 20: 53-55.

    Attackiert Bedford-Strohm nun auch die Muslime die an einen Schöpfer glauben?

    Wie glaubwürdig Bedford-Strohm ist, zeigt er ebenfalls deutlich:

    Eine Woche nach dem Interview mit Helmut Matthies ist wiederum in idea zu lesen:
    Einem anderen Journalisten – Wolfgang Polzer (idea spektrum Nr. 47 Nov. 2014) sagte Bedford-Strohm auf die Frage: “Welche Rolle spielen für Sie die Evangelikalen in der Volkskirche?”

    Antwort Bedford-Strohm: ,,Sie sind eine große Kraft in unserer Kirche. Sie erzählen von unserem Glauben. Da erwarte ich mir von den Evangelikalen und Pietisten viel. Problematisch finde ich, wenn eine Rhetorik die Oberhand gewinnt, die andere ausschließt.”

    http://worksheets.de/html/heinrich_bedford-strohm_-_ekd-.html

    Wenn Heinrich Bedford-Strohm keine falsche Zunge wie die Schlange hat – was hat er dann?

    Sprüche 6, 16 Diese sechs Dinge hasst der HERR, diese sieben sind ihm ein Gräuel:
    17 stolze Augen, falsche Zunge, Hände, die unschuldiges Blut vergießen,
    18 ein Herz, das arge Ränke schmiedet, Füße, die behände sind, Schaden zu tun,
    19 ein falscher Zeuge, der frech Lügen redet, und wer Hader zwischen Brüdern anrichtet.

    Psalm 38,18 Verstummen müssen falsche Mäuler, die da reden gegen den Gerechten frech, stolz und höhnisch.

  4. EKD-Ratsvorsitzender in idea 09. Februar 2017:

    Die Bibel mit kritischer Distanz lesen

    Der EKD-Ratsvorsitzende, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (München), bezeichnete die Heilige Schrift in einem ökumenischen Gottesdienst als „das Buch der Bücher und die Quelle der Humanität, ja die Quelle allen erfüllten Lebens“. Sie kenne den Menschen in allen Aspekten, aber sie reduziere ihn nicht aufs Diesseits, „sondern erschließt die Quellen des Lebens, die aus der Ewigkeit kommen“. Bedford-Strohm warnte vor den 200 Besuchern davor, die Bibel Buchstabe für Buchstabe als Gottes Willen zu interpretieren. Wörtlich genommen und ohne kritische Distanz gelesen, könne die Bibel „auch fürchterlich missinterpretiert und für den Aufruf zu Intoleranz oder gar Hass missbraucht werden“.

    Bedford-Strohm: Die Natur ist durch Evolution in Jahrmillionen entstanden
    Der Ratsvorsitzende vertrat ferner die Ansicht, dass der biblische Bericht von Erschaffung der Welt keine biologische oder astrophysikalische Darstellung sei. Vielmehr seien die Welt und die Natur „evolutiv in Jahrmillionen entstanden“.

    http://www.idea.de/frei-kirchen/detail/wer-die-heilige-schrift-nur-literarisch-betrachtet-entwertet-sie-99851.html

    Ich persönlich denke, man sollte die Aussagen des EKD-Ratsvorsitzenden mit äußerst kritischer Distanz begegnen – und ablehnen! Was glaubt denn dieser Theologe eigentlich?

    Stammt er wohl von einem “Prä- Primaten” aus der Grube Messel ab?
    Wenn die Welt nach ihm durch Zufall und Evolution entstanden sein soll,
    dann leugnet er den Schöpfer und lebendigen Gott der Bibel.
    Dann ist wohl Jesus Christus auch nur ein zufälliges Produkt einer Evolution, wo sich der Stärkere durchsetzt?

    Wer braucht dann noch eine Kirche – und überhaupt ein evolutionäres Produkt namens Heinrich Bedford-Strohm?

    Wie er sich hier zeigt, hat er wohl das kabbalistische Bild des En-Soph im Kopf. En-Soph ist das unendliche, rotierende Nichts des Urlichts. Das Ayn Soph, wörtlich “es hat kein Ende”, bezeichnet in der Kabbala das Unendliche. Es ist die äußerlichste Wirklichkeit der nicht wesenhaften Gottheit.

    Römer 1,21: dieweil sie wußten, daß ein Gott ist, und haben ihn nicht gepriesen als einen Gott noch ihm gedankt, sondern sind in ihrem Dichten eitel geworden, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert. 22 Da sie sich für Weise hielten, sind sie zu Narren geworden 23 und haben verwandelt die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes in ein Bild gleich dem vergänglichen Menschen und der Vögel und der vierfüßigen und der kriechenden Tiere.

    Nach dem Wort des Paulus ist also der erste Mann der EKD lediglich ein NARR!

    Diese Kirche ist nicht mehr zu reformieren – sie steht für “DEFORMATION”!

  5. Ich fürchte und denke, dass die Leute die es eigentlich angeht und beherzigen sollten, das Dokument ignorieren und sogar ablehnen! Gott nimmt heute ja jeden an so wie er gerade ist. Dies steht heute an den Kirchentüren!

  6. Ich habe mittlerweile folgende Dokumentation dazu gefunden:

    https://www.youtube.com/watch?v=8q0c2RSz4vE#t=1001

    Ich frage mich dennoch, was heute, 20 Jahre nach diesem neuen Thesenanschlag, geschehen ist. Ob dies Veränderung zur Buße und biblischen Erneuerung herforgebracht hat? – Ich habe leider den Eindruck, dass alles noch schlimmer geworden ist und sich die Kirchen und Gemeinden immer weiter von Gott und seinem Wort entfernen. Traurig. Zu tiefst traurig!

  7. Vielen Dank für diesen überaus wertvollen Beitrag!
    Ich überlege ernsthaft, diese Thesen auszudrucken und an die Kirchen- und Gemeindetüren in meiner Stadt aufzuhängen, muss aber noch drüber beten, ob dies wirklich Gott gefällt oder unnützen Streit verursacht.

    Einige Fragen jedoch dazu: Im Dokument gibt es ein Foto, untertitelt mit “Kundgebung beim neuen Thesenanschlag in Wittenberg”. Wann geschah dies? Welche Gemeinden haben sich daran beteiligt? Wie wurde dieses aufgenommen? – Ich habe leider nichts bisher darüber gehört.

    Möge Gott eine neue Reformation schenken und viele Sünder zur Buße rufen.

Liebe Geschwister im Herrn Jesus,