Diskussion SCHWARZES BRETT auf “DER RUF”

Liebe Leser, da das SCHWARZE BRETT ausschließlich der Gemeindesuche und – findung dienen soll und Diskussionsbeiträge die Übersicht gefährden, könnt Ihr an dieser Stelle Eure Kommentare posten.

 

25 Kommentare

  1. Lieber Siegfried Schad!
    Ist es richtig, Bücher von John McArthur zu empfehlen (sexuelle Sünde und Heiligung), obwohl er die calvinistische Lehre vertritt? Bin zur Zeit sehr in dieses Thema involviert und stelle mit Erstaunen fest, wieviel Prediger sich immer mehr offen dazu bekennen. Meiner Meinung nach sind dies Irrlehren und ich werde auch von solchen Predigern keine Bücher mehr kaufen.
    Liebe Grüße Karin

    1. Liebe Schwester Karin, da ich z.Zt. etwas pausieren muß, nur eine kurze Antwort: Geradezu bei diesem theologisch hoch-komplexen Thema, sollten weder die BEFÜRWORTER noch die GEGNER calvinistischer Lehre vorschnell über Irrlehren sprechen … ich habe nicht nur einmal, sondern viele male lehrende Brüder verteidigt, sogar leidenschaftlich verteidigt, wenn anmaßende Geschwister wegen NICHTheilsentscheidender Aspekte das Gesamtwerk eines Apologeten mit dem Stempel “Irrlehrer” versahen und zwar auch dort, wo es sich im Unterschied zu meiner Erkenntnis um Brüder handelt, die einer arminianischen Sichtweise nahe stehen … Beispiele könnte ich Dir hierzu recht viele nennen, aber ich möchte KEINE fruchtlose Diskussion anfachen! Natürlich werde ich Dr. John MacArthur immer wieder empfehlen, da ich seinen theologischen Sichtweisen sehr nahe stehe und diese auch mein Verständnis und meine Erkenntnis aus meiner Bibellese weit überwiegend wiederspiegeln.

      Auf DER RUF wird dieser Konflikt beider Sichtweisen, weder verschwiegen, noch unnötig angefacht. Dr. Lothar Gassmann dessen Beiträge hier sehr häufig Eingang finden, hat diese Position und ich habe jene … was unserem gegenseitigen Vertrauen als Brüder keinen Abbruch tut und meiner großen Wertschätzung für ihn als Bibellehrer nicht im geringsten schadet!

      1. Hallo Siegfried Schad!
        Ich habe zur Kenntnis genommen. Vorsichtig ausgedrückt bin ich entsetzt über Deine Aussagen. Zur Fairnis würde ich Dir vorschlagen, das Buch von Dave Hunt mit dem Titel -Eine Frage der Liebe Wird Gott im Calvinismus falsch dargestellt? – vorzuschlagen, zu lesen. Ich denke, wenn man Aussagen der Bibel über das Geschenk des Heils in Frage stellt wie der Calvinismus, daß ein Bibellehrer nicht mehr in der Lage ist, wortgetreu zu unterrichten bzw. ein Buch über “die” Lehre zu schreiben. Wenn selbst Dave Hunt in seinem Buch von Gotteslästerung spricht, denke ich, kann man das nicht mehr einfach abtun und behaupten, es sei keine Irrlehre.Hier geht es um das Heil und nicht, wann ist die Entrückung oder kann ich nochmals verloren gehen. Und wann beginnt Deiner Meinung nach Irrlehre? Würde mich echt interessieren, was da gesagt werden muß, damit man das Prädikat Irrlehre dafür benutzen kann. Grüße Karin

        1. Hallo Karin Hoffmann,

          ich bin NICHT entsetzt über Ihre andere Erkenntnis zu diesen Fragen … das dürfte bei Lesern die diesen Blog gut kennen, auch bekannt sein … die uralte Debatte zwischen Calvinisten und Arminianern, werden wir hier in diesem Diskussionsbeitrag auch nicht lösen können. Wogegen ich mich aber sträube, daß sind offensive Ausführungen von Schwestern in Christus, die einerseits ihre Männer in Lehrfragen die sie nicht verstehen zu Hause befragen sollen (1.Kor 14,35), aber andererseits auf sozialen Netzwerken und in den Foren BELEHREND und mitunter anmaßend auftreten … wie paßt das zusammen? Möge sich Ihr Entsetzen wandeln in die Furcht vor dem HERRN JESUS der zu uns in Philipper 2 sagt: “2 so erfüllt meine Freude, dass ihr dieselbe Gesinnung und dieselbe Liebe habt, einmütig, eines Sinnes seid, 3 nichts aus Eigennutz2 oder eitler Ruhmsucht tut, sondern dass in der Demut einer den anderen höher achtet als sich selbst;”

          Überdies gilt es bei allen eigenen Überzeugungen eine gewisse Demut zu bewahren, damit wir nicht überheblich werden und etwa glauben, daß wir bereits in allen Lehrfragen vollkommene Erkenntnis haben – siehe heutiger Artikel:

          https://www.der-ruf.info/2017/08/05/der-ruf-redaktion-uebersetzungen-minimalistisches-und-maximalistisches-christentum-bill-muehlenberg-was-halten-sie-von-theologie-viktoria-beelitz/

          Mit freundlichen Grüßen
          Siegfried Schad

  2. Hallo Bruder Siegfried Schad…ich bin auf diese Seite aufmerksam geworden, weil die ehemalige siebenten-tags-adventisten ansprechen. Ich will nur mal den Link von dieser Gemeinschaft reinstellen, damit du es zur Kenntnis nehmen kannst. Diese sagen von sich: sie haben die Ausgießung Hl. Geistes erlebt und erleben sie immer mehr.(Joel 3,1+2) http://www.alleindieheiligeschriftbibel.com/5.html

  3. Lieber Bruder Schad,
    nicht in Besserwisserei, sondern mit Freundlichkeit und ohne zu drängen will ich noch ein paar Gottesworte gegen die Unverlierbarkeit des Heils vorlegen.

    Matth. 24, 45-51: “Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den sein Herr über seine Dienerschaft gesetzt hat, damit er ihnen die Speise gibt zur rechten Zeit? Glückselig ist jener Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, bei solchem Tun finden wird. Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen. Wenn aber jener böse Knecht in seinem Herzen spricht: Mein Herr säumt zu kommen!, und anfängt, die Mitknechte zu schlagen und mit den Schlemmern zu essen und zu trinken, so wird der Herr jenes Knechtes an einem Tag kommen, da er es nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt, und wird ihn entzweihauen und ihm seinen Teil mit den Heuchlern geben. Da wird das Heulen und Zähneknirschen sein.”

    Hier redet der Herr Jesus von einem für Gemeindezeit typischen Beispiel. Von einem treuen Knecht und von einem untreuen Knecht. Beide Knechte hat Jesus über seine Dienerschaft gesetzt. Hier hat Jesus zwei Männern eine Berufung (Hirte, Missionar, Lehrer, Evangelist) als Verantwortlicher über eine Gemeinde gegeben. Seinem treuen und fleißigen Knecht stellt er eine große Belohnung in Aussicht, den untreuen und bösen Knecht wird der Herr Jesus wenn er kommt entzweihauen (wörtlich wie symbolisch bedeutet dies den Tod)! Und sein Ende wird in der Hölle bei den Ungläubigen sein (nur in der Ewigen Verdammnis wird das Heulen und Zähneknirschen sein)!

    Beim bösen Knecht sagt Jesus, dass der böse Knecht anfängt seine Mitknechte zu schlagen! Dies beweist, dass er genauso ein Knecht Jesu war wie alle anderen Knechte Jesu!

    Fazit: Wenn ein von Gott berufener Gemeindehirte dauerhaft Ungehorsam wird und er fällt vom Glauben ab, und er fügt seinen Schafen (Gemeindegliedern) Schaden zu, dann wird er wenn Jesus kommt, wie ein Ungläubiger gerichtet!

    Das Gleichnis von den 10 Jungfrauen wie das Gleichnis von den anvertrauten Talenten haben haben die selbe Aussage wie die Ermahnung an die Gemeindeleiter: Folgt mir treu nach bis an euer Lebensende, dann habt ihr ein herrliches Ziel! Wenn ihr aber von mir abfällt und die Welt wieder liebgewinnt, dann geht ihr verloren!

    Als erstes spricht Jesus zu den Verantwortlichen der Gemeinde, beim ersten Gleichnis zu seiner gesamten Gemeinde, beim zweiten Gleichnis auch zur ganzen Gemeinde im Bezug auf die von Gott anvertrauten Begabungen!

    Alle 10 Jungfrauen gingen anfangs dem Bräutigam entgegen, sie waren gläubig, dann fielen sie vom Glauben ab und als der Bräutigam kam sagte er: Ich kenne euch nicht! Kennt nun Jesus diese 5 Jungfrauen nicht? Doch, als Menschen kennt der Allwissende alles und jeden, aber als seine gläubigen Jungfrauen kennt er sie nicht mehr!

    Auch die Knechte waren alle “seine” Knechte! Und der Teil der bösen, faulen und abgefallenen Knechte kommen an den Ort wo das Heulen und Zähneknirschen sein wird!

    Liebe Grüße

    1. Lieber Bruder, manchmal sind wir wie Gefangene unserer bevorzugten Theologie … ich meine das auch nicht besserwisserisch, sondern wende die gleich Aussage (zumindestens für die Vergangenheit) auch auf mich an. Der HERR JESUS spricht hier von Knechten … wenn wir sein Gleichnis hinzuziehen, daß Unkraut im Weizen wächst und dort auch verbleiben soll, dann bekommt dieses Gleichnis schon wieder eine ganz andere Bedeutung. Bei den Knechten ist nicht von Kindern Gottes pauschal die Rede … denn, es gibt auch Unkraut im Weizen, im Hause des HERRN JESUS.

      Wir können auch gerne über das Buch des Lebens, aus dem ein Mensch ausgestrichen werden kann, diskutieren … ich gebe mal einen Denkanstoß über die menschliche Dimension, über Zeit und Zeiträume denen WIR unterworfen sind, die aber für GOTT keine Gültigkeit haben, da ER sich jenseits unseres Raumes und unserer Zeit aufhält Somit lebt GOTT am Anfang aller Dinge und am Ende (wenn man über die aktuelle Zeitforschung gelesen hat, dann ist das weniger eine theologische als eine wissenschaftliche Aussage). Da nun Gott nicht unserem Raum- und Zeitsystem unterworfen ist kennt ER alle Dinge auch vom Ende her … Wir wissen, daß die ganze Welt das Evangelium hören soll, daß die gesamte Menschheit dazu berufen wäre den HERRN JESUS CHRISTUS anzunehmen … also, ALLE stehen da erst einmal im Buch des Lebens, weil sie berufen sind zu leben und nicht zu sterben … aber, wie wir wissen, widerstehen viele Menschen sogar dann wenn der Heilige Geist sie erleuchtet und zur Buße ruft (Hebr. 6,4) … sie werden aus dem Buch des Lebens gestrichen, ihre Namen werden ausgelöscht, sie wären berufen gewesen, aber sie wollten nicht und lehnten den Geist Gottes ab. Das als kurzer Abriß. Herzliche Grüße und Gottes Segen Dir, lieber Bruder

      1. Lieber Bruder Schad,
        wir beide könnten ein gutes Beispiel sein, wie zwei Christen richtig miteinander umgehen. Nämlich in Bruderliebe, ohne Spott, Zynismus, ohne den anderen zu verletzen.
        Da hätten wir wirklich schon etwas sehr Vorbildliches getan.
        Zweierlei sollten wir dabei bedenken: Es gibt in allen geistlichen Dingen letztendlich immer nur eine Wahrheit! Und wir können davon ausgehen, dass unser Herr Jesus uns ganz bestimmt diese eine Wahrheit – früher oder später – zeigen will (suchet, so werdet ihr finden)!
        Ich für meinen Teil, habe Jesus schon gesagt – obwohl ich bei unserem Thema sehr sicher bin – dass er mir neu zeigen soll, wie man denn dieses Sache richtig verstehen soll.
        Bei vielen grundsätzlichen Dingen habe ich ja sowieso den selben Glauben wie Du, aber ich habe es mir zur Regel gemacht, auch andere Teile meines Glaubens von Gott durch sein Wort überprüfen zu lassen!
        Denn ich will auf keinen Fall Irrlehren durch mein Leben schleppen, um im Preisgericht dann von Jesus zu hören: “Da hast mit Holz und Stroh gebaut”!

        Wir sollten auch nicht zu schnell, unsere Schubladen zu bestimmten Themen ziehen, uns dort umschauen, “aha” sagen und die Schublade wieder schließen und meinen alles ist klar! Zugegeben, wir leben zwar von Schubladen, aber tun gut daran auf die leise Stimme des Heiligen Geistes zu hören, um doch in der einen oder anderen Schublade aufzuräumen! Hat dieser uns nicht versprochen in alle Heilige Schrift zu führen?

        Zuletzt noch etwas zum Nachdenken: Wenn die Bibel, wie in 2. Thess. 2 vom Abfall in den letzten Tagen spricht, von was fallen denn die Menschen ab, wenn nicht vom Glauben?
        Von was ist das Volk der Juden abgefallen, von was Bileam, von was Judas, von was diejenigen, die die Welt wieder liebgewonnenen haben?
        Alle sollen Ungläubige gewesen sein? Eine maßlose Unterstellung. Es gibt gewiß einige Ungläubige in unseren Reihen (Lolch), die man, solange sie nicht schaden anrichten, nicht “ausreißen” soll, aber die Knechte in meinem zitierten Gleichnis, wurden von unserem Herrn Jesus selber zu ihrem Dienst berufen und sind deshalb unmöglich mit dem Scheinweizen identisch! Oder kann es sein, dass Jesus Ungläubige zum Hirtendienst beruft?!

        Matth. 24, 45: “Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den sein Herr über seine Dienerschaft gesetzt hat, damit er ihnen die Speise gibt zur rechten Zeit?”

        Nimm Dir bitte etwas Zeit und antworte mir nicht zu schnell.

        Liebe Grüße
        G. Behringer

        1. Lieber Bruder Behringer, so etwas nennen ich echte EINMÜTIGKEIT, wir haben zwar einen Dissens, aber wir werden uns innerhalb dieser Frage immer wertschätzen! Ich habe zwar eine Antwort, aber ich werde sie im Rahmen eines Artikels “gießen” … und außerdem, sind mir BIBELTREUE Arminianer 1000 mal lieber, als falsche Calvinisten (w.z.B. Neo-Calvinisten) … ich hoffe, daß ich das auf diesem Blog ausreichend bezeugt habe. DEIN und MEIN Heil hängt nicht von der richtigen Beantwortung dieser Frage ab … d
          ie im übrigen, die komplizierteste Frage überhaupt ist (so möchte ich behaupten) … meine herzlichsten Grüße und Segenswünsche, Dir mein lieber Bruder in Christus

  4. Danke lieber Bruder Schad für Deine Antwort.

    Ich kann’s nicht lassen, ich möchte Dir eine Frage stellen.

    Wenn ein Mensch Jesus kreuzigt, dann muß er doch ein Christ sein!
    Kann nun dieser Mensch, der offensichtlich das Kreuz Jesu und somit das Heil in Jesus angenommen hat vom Glauben abfallen und Jesus wiederum kreuzigen?

    Hebräer 6, 4-6: “Denn es ist UNMÖGLICH, die, welche einmal erleuchtet worden sind und die himmlische Gabe geschmeckt haben und Heiligen Geistes teilhaftig geworden sind
    und das gute Wort Gottes geschmeckt haben, dazu die Kräfte der zukünftigen Weltzeit,
    und DIE DANN ABGEFALLEN SIND, WIEDER ZUR BUßE ZU ERNEUERN, da sie für sich selbst den Sohn Gottes WIEDERUM KREUZIGEN und zum Gespött machen!”

    Liebe Grüße

    1. Lieber Bruder Behringer,

      die Textstelle Hebr. 6,4 ist EINDEUTIG NICHT auf wiedergeborene Christen anzuwenden. Die Wendung “erleuchtet” kommt nur an dieser einen Stelle in der Bibel vor … d.h. eine Person die ERLEUCHTET wurde, ist nicht identisch mit einer Person in der der Heilige Geist wohnt. Eine Person die erleuchtet wurde vom Heiligen Geist, an der Christus wirkt, ist noch nicht gerettet … zweimal in meinem Leben zeigte mir unser HERR JESUS im Gebet, als ich verzweifelt war über 2 Personen, an denen ER offensichtlich wirkte, die sich aber weigerten Buße zu tun, diesen Vers … der Geist Gottes wirkte an diesen Personen, aber sie “wollten nicht” … sie verweigerten sich … sie wollten lieber fortfahren mit ihrem Leben … sie widersetzten sich der Erkenntnis ihrer Sünden … ich konnte das aus nächster Nähe verfolgen, und dann kam dieser Vers! Dieser Vers spricht NICHT über wiedergeborene Kinder Gottes, was im übrigen auch Dr. John MacArthur in seiner Studienbibel glasklar auslegt.

  5. Liebe Geschwister,
    ich denke es gibt einige sehr gute Lehrer die ich jederzeit weiterempfehlen kann!
    Wie z.B. Roger Liebi, Lothar Gassmann, Jakob Tscharntke, Rudolf Ebertshäuser, Wolfgang Bühne, Wolfgang Nestvogel, Johannes Ramel, Herbert Jantzen, Olaf Latzel und verstorbene Geschwister in ihren Schriften, wie Willhelm Busch, Francis Schaeffer oder Watchman Nee.
    Aber ich habe mit den Jahren erkennen müssen, dass alle Lehrer irgendwelche Schwachstellen haben!

    Matth. 23,7: “Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen, denn einer ist euer Meister, der Christus; ihr aber seid alle Brüder.”

    Wenn wir unseren menschlichen Lehrern zuhören, müssen wir
    wie die Geschwister von Beröa alles anhand der Heiligen Schrift und im Gespräch mit unserem wahrhaftigen Rabbi, Jesus Christus überprüfen! Auch die obengenannten Lehrer sollten ihre Lehren vor Gott überprüfen! Vielleicht will der Herr Jesus gerade jetzt durch einen kleinen unbedeutenden Christ Korrektur schenken!?

    In 1. Thess. 5,21+22 steht nun: “Prüft alles, das Gute behaltet!
    Haltet euch fern von dem Bösen in jeglicher Gestalt!”

    Meine Frage ist nun: Wann ist die Grenze bei einem Lehrer überschritten, dass ich ihn nur noch öffentlich ablehnen kann?

    Obwohl die Babytaufe eine keine harmlose Irrlehre ist, ist Olaf Latzel
    für mich ein Glaubensheld und seine Bremer Gemeinde ein wichtiges Auffangbecken für landeskirchliche Christen! So war dies auch für Willhelm Busch zutreffend.

    Beide haben ein klares Evangelium, ich denke dies ist ein wichtiges Kriterium!

    Roger Liebi ist nun ein hochbegabter Lehrer, allein nur seine Predigten über den Messias im Alten Testaments! Ein geistlicher Genuß! Aber er verteidigt die Unverlierbarkeit des Heils für wiedergeborene Christen!
    Ihn werde ich weiterhin empfehlen, aber immer mit der Aufklärung über seinen blinden Fleck!

    Meines Erachtens gibt es aber so kräftige Irrtümer oder Irrlehren, welche Schlimmes erahnen lassen: Wenn die Päpste und ihre Gefolgsleute trotz ihres Götzendienstes für echte Geschwister gehalten werden. Oder wenn die charismatischen Irrlehren nicht als die Arbeit von fremden Geistern entlarvt werden. Oder wenn man mit der emergenten Bewegung glaubt, dass man gute Taten, vor der Verkündigung des Evangeliums, zur Hauptsache machen will, wie z.B. Johannes Reimer! Oder man glaubt sogar, dass im großen Topf der ökumenischen Vermischung ein Segen liegt, und man glaubt nicht, dass sogar ein kleiner Sauerteig (eine kleine Irrlehre) den ganzen Teig (die ganze Lehre der Gemeinden) verderben kann. Oder das die Homosexuallität Gottes Willen sei!

    Auch ist mir mit den Jahren klar geworden, dass manche Geschwister gut angefangen haben, sie sind dann aber den Weg Bileams gegangen (den Weg des Ansehens und des Wohllebens und der Scheinheiligkeit)! Andere sind trotz besseren Wissens feige Schweiger und wollen kein Kreuz auf sich nehmen!

    Wir leben wahrhaftig in der Zeit eines weltweiten, verschiedenartigen Abfalls vom Glauben! Es ist wirklich nicht einfach!
    Leider fallen Christen nicht nur links oder rechts vom Pferd herunter, sondern auch vorne und hinten!
    Nicht nur Verfolgung, sondern Verführung sind heute das Normale!

    Aufklärung, Gebet und ein gutes Lebenszeugnis sind gefragt, auch bei mir!

    Die Treuen werden das Glaubensziel erreichen, es lohnt sich!

    1. Lieber Bruder Behringer, ich bin da völlig mit Dir! Ja, jeder Lehrer hat seinen blinden Fleck objektiv, aber auch aus unserer Betrachtung subjektiv, da wir zur absoluten Objektivierung, auf Grund unser Aller bruchstückhafter Erkenntnis, da wir das Vollkommene noch nicht geschaut haben, gar nicht fähig sind. Ein gutes Beispiel ist in unserer Beider Fall, der wunderbare Dr. Roger Liebi … ich schätze seine Ausführungen über die Unverlierbarkeit des Heils, da diese eben auch meiner Bibellese und meinem jahrelangen Verständnis als Christ entsprechen und habe widerum mit einigen dispensationalistisch geprägten Ausführungen meine Fragezeichen … für Dich hingegen, ist dies sein blinder Fleck … jedoch sind wir Beide bereit Dr. Liebi wohlwollend zuzuhören … warum? Seine Verkündigung ist weitgehend und überwiegend biblisch und das worin er womöglich irrt, sind keine HEILSENTSCHEIDENDEN Fragen.

  6. Hallo liebe Glaubensgeschwister,
    hat jemand von euch Erfahrung mit der neu gegründeten Eckstein-Gemeinde in Berlin, An der Schillingbrücke 4? Kann man diese empfehlen?
    Gruß Tabea

    1. Das kommt auf den Standpunkt des Betrachters an. Nachdem Bruder Wolfgang Lindemeyer für seine EBTC-Empfehlung z.T. auch wütende Kommentare erhielt und die Eckstein-Gemeinde in ihrem link-Verzeichnis EBTC empfehlen, muß man auf den Kern der Sache tiefer eingehen: Wolfgang Lindemeyer und ich würden Dir diese Gemeinde ohne zu zögern empfehlen, da diese u.a. auch mit der Grace Community Church von Dr. John MacArthur verbunden ist. Diese Gemeinde ist calvinistisch reformiert und vertritt somit die Lehre von Gottes Erwählung, sowie die Lehre, daß ein wahres Kind Gottes nicht mehr aus der Hand des Herrn fallen kann – sprich: die Unverlierbarkeit des Heils … dies sind zwei wesentliche Lehren, die u.a. auch in Brüdergemeinden gelehrt werden (Dr. Roger Liebi, Benedikt Peters etc.) … aber von arminianisch geprägten Versammlungen mitunter sehr energisch abgelehnt werden. DER RUF positioniert sich in diesen Fragen zwar, empfiehlt aber auch bibeltreue Gemeinden mit arminianischer Prägung – diese Wahl bleibt dem Einzelnen überlassen je nach seiner Erkenntnis über die Beantwortung dieser Fragen durch die Heilige Schrift.

      1. Noch etwas dazu:Schmeiße Roger Liebi bitte nicht mit den Calvinisten in einen Topf!!!! Roger vertritt in keinsterlei Weise die Auserwählung wie die Calvinisten sie dastellen. Er vertritt die freie Entscheidung die von uns ausgeht und nichts anderes.
        Er sagt (Röm. 8,29) : Gott hat die,die sich zu seinem Sohn bekennen vor Anbeginn der Welt, (nicht auserwählt ohne Ja oder Nein, einfach aus seinem eigenen Willen erwählt) in seiner Vorausschau -erkannt!!. Liebe Grüße Karin

  7. Hallo Geschwister,

    darf ich euch zwei Fagen stellen:

    – Eine Gemeinde mit dem Zusatz e.V. Ja/Nein?
    (Grund dafür sein die Spendenbescheinigungen)

    Habe schon oft gehört, das sei verweltlicht.

    – Abendmahl aus einem Kelch Ja/Nein?

    Ich würde mich sehr freuen über Antworten. Da ich aktuell auf Gemeindesuche bin und sich diese Fragen stellen!

    Danke auch an der Stelle für die Empfehlung der reformierten-Baptisten. Diese werde ich auch demnächst besuchen. Besten Dank!

    Verbunden im Herrn,
    A. Amann

    1. Um die e,V. kommt man nicht umhin, andernfalls würden Steuern auf das bereits vom Geber (Spender) versteuerte Geld beim Spendenempfänger anfallen. Ich denke, daß Freikirchen ohnehin nicht mehr lange auf der Liste geförderter eingetragener Vereine stehen werden … um Versammlungen unabhängig von staatlicher Förderung zu machen, sollten Christen ohnehin überlegen ob sie nicht besser die Wege der Ur-Gemeinden einschlagen sollten.

      Abendmahl aus einem Kelch … dazu kann ich nichts sagen …

      Ja, reformierte Baptistengemeinde ist aus meiner Sicht ein absoluter Glückstreffer! Leider sind es noch sehr wenige.

  8. Karola sagt:

    Als Antwort auf Christian Moser.
    Lasst doch endlich mal den Olaf Latzel aus dem Spiel. Er predigt Jesus Christus allein. Mein Sohn war lange wankend im Glauben, durch die Predigten von Olaf Latzel steht er jetzt fest im Glauben und bekennt sogar vor Arbeitskollegen den Herrn Jesus. Ist man denn kein automatisch kein Christ, wenn man in einer ref. Kirche ist?

  9. Christian sagt:

    Lieber Siegfried, lieber Wolfgang!

    Ich würde zwar gerne mal persönlich mit Euch reden, doch mir fehlt eine Telefonnummer. Deshalb schreibe ich es jetzt mal so auf.

    Ich bin noch immer enttäuscht, dass Ihr Olaf Latzels Kirche empfehlt. Das verstößt zum einen völlig gegen Eure guten Beiträge und wichtigen Aufrufe (z. B. “VERLASST EURE ALLIANZGEMEINDEN”, ACK frei usw. ) und macht den Ruf leider unglaubwürdig.

    Ihr empfehlt leider allen Ernstes Menschen, die es vielleicht gerade geschafft haben, endlich aus dieser Hurenherrschaft der Kirche herauszufinden und sich haben taufen lassen, da wieder hinzugehen.

    Ihr könntet es wenigstens präzisieren, dass man da vielleicht mal eine Predigt hören könnte, jedoch niemals da Gemeinde findet. Sicher gibt es ein paar wiedergeborene Gläubige, jedoch ohne wirkliche Gemeinschaft miteinander – eben Kirche!

    Übrigens scheint Olaf Latzel auch kaum Unterscheidungsvermögen bezüglich des Pfingstgeistes zu haben. Vor einiger Zeit, war ein sehr charismatischer Inder in der Kirche im Gottesdienst aufgetreten. Er rief lautstark die Bedeutung Deutschlands, besonders Bremens aus und dass sich von der Martinigemeinde aus eine große Erweckung über Deutschland ausbreiten werde usw. Das übliche unnüchterne Geschwätz halt. Doch Herr Latzel hat es scheinbar gefreut – er hat weder dem Mann Redeverbot erteilt, noch nachfolgend vor solchen charismatischen Auswüchsen gewarnt.

    Kann man ihn noch immer empfehlen?

    Übrigens sind die William Branham (gestorben) – Leute eine sehr gefährliche Gruppe – er war so extrem in seinen Ansichten, dass er von den führenden Pfingstlern Amerikas abgelehnt wurde. Eine seiner schlimmen Lehren ist, dass Eva im Paradies zuerst mit Satan geschlechtlich vereint war und davon Kain geboren wurde. Sogenannter Beweis im NT 1.Joh.3:12 Kain als Sohn des Argen…..

    Auch nehmen seine Nachfolger persönliche Sachen en miniature von ihm zu sich zur Heilung usw.

    Ich wollte Euch auch noch sagen, dass das Schwarze Brett m. E. zumindest in der mobilen Version sehr unübersichtlich geworden ist, da man die Kommentare nicht mehr oben findet, sondern teilweise an Platz 30 oder so, weil sie als Antwort auf Anfragen zugeordnet werden. Deshalb schreiben manche User Dinge, die schon längst kommentiert worden usw.

    So, das solls von mir mit meiner nicht böse gemeinten, sondern hoffentlich konstruktiven Kritik gewesen sein!

    Herzliche Grüße und in dem Herrn Jesus Christus verbunden!

    Christian Moser, Lübeck

    1. Liebe Geschwister,

      ich muss hier Olaf Latzel verteidigen, da wir jeden Sonntag seine Predigten hören und mit Gewißheit sagen können, das dieser Mensch die Wahrheit aus dem Wort Gottes sagt. Vielleicht müssen wir das Ganze mal aus der Perspektive sehen, das es noch eine Kirche in Deutschland gibt, evt. hier und da noch eine … welche sich gegen den Verfall sowie Abfall der evang. Kirche stellt. Ich finde das ist bemerkenswert und kann nur durch Gottes Hilfe geschehen, wofür wir dankbar sein sollen und wo wir für beten müssten. Es gibt für viele Christen die Möglichkeit, die keine Gemeinschaft finden, wenigstens über Internet oder Telefon zu lernen und sich auferbauen zu lassen. Ich bin dafür sehr dankbar, und hoffe das Gott der Gemeinde dort noch ganz viel Kraft gibt, sich gegen die falschen Lehren der EKD zu stellen, und Jesus Christus weiter so zu verkündigen wie es nun geschieht.
      Desweiteren ist es schön zu wissen, das es dort noch Älteste gibt, welches sonst kaum noch in Kirchen oder Gemeinden zu finden ist.
      Liebe Geschwister, denken wir an unseren Bruder Olaf Latzel mit Liebe und Verbundenheit, und helfen ihn mit unserem Gebeten.
      Das war mir ein Anliegen das mal aus einer Sicht zu sehen, die allzu schnell in Vergessenheit gerät…dabei wollen wir natürlich weiterhin stets treu der Wahrheit folgen.

      Im Herrn verbunden
      Michaela

      1. Liebe Schwester Michaela,

        das ist alles gut und richtig was Du sagst und ohne Frage wird dieser Bruder auch in einer Landeskirche vom HERRN JESUS gebraucht. Es gibt jedoch eine andere Seite, die ich in den 3 Punkten unseres Widerrufs der Empfehlung auf dem SCHWARZEN BRETT angeführt habe, wo wir einfach nicht wanken dürfen.

  10. Lieber Bruder Christian, ich habe keine Einwände gegen eine öffentliche Diskussion und wie zuvor gesagt, gebe ich Dir auch prinzipiell recht … gib mir bitte etwas Zeit, da ich heute noch viel zu erledigen habe und ich antworte Dir ausführlich! Herzliche Grüße

  11. Christian Moser sagt:

    Lieber Siegfried,
    wahrscheinlich hast Du mich nicht verstanden. Ich wollte keinen Kommentar an die Öffentlichkeit bringen, sondern das was ich geschrieben habe, für Euch als Entscheidungsfindung persönlich zukommen zu lassen. Ich hoffe also, dass Du das liest!

    Herzliche Grüße
    Christian

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